Schlagwort: Gartenbahnhof Ehrenfeld

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld bietet 2018 Workshops an

    (Gu, RSS)

    In unseren Gemeinschaftsgärten Vitalisgarten und HELGA bieten wir euch im Jahr 2018 Workshops und Mitmachaktionen. In der Reihe wird es um Pflanzkisten, Kompostmieten, ein Gewächshaus, Insektenhotels, die Flotte Lotte, das nachhaltige Gärtnern und weitere Themen gehen.

    Am 20. Januar 2018 startet um 14 Uhr in HELGA der Workshop „Bau von Pflanzkisten“. Ihr erfahrt welches Material ihr für die Konstruktion benötigt und wo ihr es euch umsonst zur Verfügung steht. Anschließend folgt der Bau einer Pflanzkiste und wir bieten euch Tipps wie ihr eure Pflanzkiste befüllt. Erde könnt ihr beispielsweise gerne von uns bekommen (mehr …)

  • Zukunft des Gartenbahnhofs Ehrenfeld

    (Gu, RSS)

    Viele neue Leute und alte Bekannte wollten erfahren wie es mit dem Gartenbahnhof weitergeht. Eins ist klar: Der Gartenbahnhof wird bald Geschichte sein! Einige Pflanzkisten werden aufgrund ihrer Altersschwäche aufgelöst, andere werden wir in den Vitalisgarten umziehen und wiederum andere können wir wahrscheinlich auf das Heliosgelände bringen. Dort haben wir voraussichtlich die Möglichkeit 350 Quadratmeter zu bespielen. Was wir letztlich aus diesem Stück Land machen ist noch völlig offen und da sind eure Ideen willkommen.


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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld: zweiter Anlauf Gärtnern mit Flüchtlingen und Kulisse für Krimi

    (Gu aus Newsletter)

    Gärtnern mit Flüchtlingen geht weiter

    Bereits im letzten Jahr waren wir in der Geisselstraße aktiv und versuchten Flüchtlingen das Gärtnern näher zu bringen. Der Erfolg war gemischt: Lubica und eine georgische Familie hatten sich vom Gärtnern anstecken lassen, doch unsere Pflanzkisten wurden von Kindern heimgesucht. Pflanzen wurden ausgerissen, in die Kisten wurde gepinkelt und Farbe geschüttet. Aufgrund der Misserfolge pausierte das Geisselgärtnern und wir warteten auf bessere Rahmenbedingungen. Karmela nahm im Sommer erneut Kontakt zum Flüchtlingswohnheim auf. Es gibt nun einen Wohnheimleiter und neue Flüchtlinge, die Lust zum Gärtnern haben.

    Im August ging es also mit dem Geisselgärtnern weiter: Zunächst machten sich Karmela, Katharina und Volker auf die Suche nach Mitstreitenden. Die waren schnell gefunden und so befreiten wir zunächst die Pflanzkisten von Müll und Beikräutern. Darüber hinaus füllten wir die Kisten mit weiterer Erde. Einiges Material war verschwunden und musste nachgefüllt werden. Während zwei weiteren Terminen pflanzten Karmela, Aniko und Katharina mit Flüchtlingen aus Syrien und Osteuropa verschiedene Kräuter von unserer Kräuterspirale, Himbeerableger und einen Sommerflieder aus dem Gartenbahnhof. Eingesetzt wurden ebenfalls Endiviensalat und Aloe Vera und sie säten außerdem Sonnenblumen. Für die meisten Pflanzkisten fanden wir erfreulicherweise Beetpaten. Zusätzlich säuberten wir den Grünstreifen an der Hofwand. Wir planen momentan auch noch den Bau eines großen Hochbeetes und sind deshalb gerade auf der Suche nach stabilen langen Brettern und vier Balken.

    Die Syrerinnen Nora und Halil scheinen begeisterte Gärterninnen zu sein. Sie waren auch an unseren anderen Aktivitäten interessiert. Aus diesem Grund griffen beide uns tatkräftig am 27. August beim dritten Teilumzug unter die Arme. (ve)

    Einsatz in Köln

    Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location ausgewählt und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 durchgeführt. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden.

    Von uns waren Maria, Katharina, Kosta, Carlo und Volker mit von der Partie. Wir begutachteten abwechselnd die Dreharbeiten und passten auf, dass unser Gemeinschaftsgarten keinen Schaden abbekam. Außerdem spendeten wir trockenes Feuerholz für ein ordentliches Feuer. In einer Szene unterhalten sich GärtnerInnen am Lagerfeuer und gehen schließlich im Streit auseinander. Zum Drehen wurde sogar unser Frühbeet eingesetzt. Wir legten eine Palette quer, flux war der Kameramann in Position und konnte das Geschehen von weiter oben filmen.

    Interessant was alles für so einen Dreh aufgefahren werden muss. Es waren ein halbes Dutzend Darstellende und über 20 Mitarbeitende mit von der Partie. Wegen der Nachtszenen wurden Scheinwerfer installiert und es kamen Kameras auf Stativen zum Einsatz. Diese Folge mit dem Titel „Zurück zur Natur“ lief schließlich, wie wir erst jetzt durch Carlo erfuhren, am 06. April 2016 in Sat 1. Hier ist der Link zur entsprechenden Folge. (ve)


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  • Freifunkter arbeiten an Zugang für den Gartenbahnhof

    (Gu, Newsletter)

    Am 23. Juli fand beim Chaos Computer Club Köln (C4) ein Freifunk-Workshop statt. Dabei geht es darum, ein öffentliches Netzwerk aus privaten Routern zu erstellen, quasi als Alternative zum Internet. Am späten Nachmittag kamen etwa 20 der Teilnehmer zum gemeinsamen Grillen mit uns Gemeinschaftsgärtnernden zum Gartenbahnhof. Gleichzeitig fand der Gärtnertreff statt, bei dem wir Unkraut jäteten und Bohnen, Kohlrabi, Rüben, Mangold und Möhren ernteten. […] Obwohl die beiden Gruppen recht viel unter sich blieben, gab es auch einige interessante Gespräche zwischen Gärtnern und Hackern und voraussichtlich werden wir in Zukunft gelegentlich weitere gemeinsame Aktionen durchführen.
    Die Freifunker haben uns Folgendes geschrieben:
    Am 23. und 24. Juli 2016 fand unter anderem auch im Gartenbahnhof der Freifunktag statt. Es wurden bei Camping Atmosphäre gegrillt, gemashed, gebastelt und auch Kontakte wurden geknüpft, mit Freifunkern aus der ganzen Republik wurde über die Zukunft des Projekts diskutiert. Freifunk, ein Projekt des Chaos Computer Club Cologne.ev C4, welches zum Ziel hat eine alternative Infrastruktur zu bieten. An weiteren Projekten wie die Anbindung des Gartens über eine Richtfunkstrecke wird gearbeitet. (mehr …)

  • Teil eines Sporthochschulkurses: Mitanpacken im GG

    (Gu, RSS)

    Gartenbahnhof Ehrenfel, Köln:
    Am 19. Juli 2016 erhielten wir Unterstütung durch eine Truppe SportstudentInnen, die bei uns in der Vitalisstraße kräftig anpackten. Die Aktion war Teil eines Sporthochschulkurses bei dem Helge den jungen Leuten in einer Modul-Verantaltung die “Natur, Bewegung und Gesundheit” näher bringt. Ein Teil des Moduls besteht darin einer gemeinnützigen Garteninitiative unter die Arme zu greifen. Beim letzten Mal waren die StudentInnen im Gartenbahnhof aktiv (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld: Fortbildung für MultiplikatorInnen aus Tunesien

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening

    „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, sagte Martin Luther. Aber warum warten bis die Welt untergeht, wenn man doch gleich mit dem Pflanzen anfangen kann und damit genau diesen Untergang verhindert? In Tunesiens Hauptstadt setzen einige Kinder- und Jugendeinrichtungen auf Urban Gardening als Lernfeld für Demokratie und zivilgesellschaftliche Tugenden – und pflegen engen Kontakt nach Köln.
    Mit dabei sind auch ein Berufskolleg mit Schwerpunkt Bautechnik (Ibn Sina) sowie VertreterInnen der Stadtverwaltung und der Regierung. Eine zehnköpfige Delegation aus Tunis besuchte im August 2015 für eine Woche ihre Partnerstadt Köln, um sich zu den Themen Urban Gardening, Schulgarten und Essbare Stadt zu informieren. Herzstück des Fachkräfteaustauschs war ein dreitägiger Workshop mit den MacherInnen der Gartenwerkstadt Ehrenfeld, einem Urban Gardening Projekt in Köln-Ehrenfeld. Hier bekamen sie konkretes Fachwissen an die Hand – von Bodenkunde über Kompost und Wasserspeicherung bis zur Samenernte. Mindestens ebenso wichtig wie das Fachwissen ist aber das logistische Management im Hintergrund, damit die freiwillig Aktiven sinnvoll tätig werden können. In diesem Zusammenhang betonte der Geologe und Vorsitzende der Gartenwerkstadt Ehrenfeld Dr. Volker Emert, wie enorm wichtig die Konsensfindung sei. Aus diesem Grund waren die Psychologin Kaouther Eltaief von Ibn Sina und ihre MitstreiterInnen aus den Jugendzentren von Tunis so begeistert vom Urban Gardening: „Dieses Projekt greift starke soziale Komponenten wie Gruppendynamik und Community Building auf.“

    Gärtnern im Geistder Französischen Revolution

    Die Parole der Französischen Revolution, die der Impulsgeber für die erste Demokratie der Neuzeit war, beschreibt den Kern des Urban Gardening treffend. Denn auch hier geht es um die Freiheit, sich jeden Tag neu entscheiden zu können, ob man mitmachen möchte oder nicht. Auch Gleichheit gehört systemimmanent dazu: Alter, Gesellschaftsschicht oder religiöse Überzeugungen spielen keine Rolle. Funktionieren kann das Ganze nur, wenn alle zusammenstehen und gemeinsam anpacken. Im Großen taten das die vier tunesischen PreisträgerInnen des Friedensnobelpreises 2015 und machten damit den Anfang. Nun sind alle BürgerInnen Tunesiens gefordert, die große Vision in kleinen Schritten in ihrem Alltagsleben umzusetzen. Hier zeigt sich schnell, dass es mit der Freiheit nicht immer so einfach ist, denn sie hat zwei Seiten: Die Freiheit von Unterdrückung und Machtmissbrauch und die Freiheit für die Entscheidung, an welcher Stelle ich meine bürgerliche Verantwortung für das Gemeinwohl einbringe. Es handelt sich dabei um einen Lernprozess der gesamten Gesellschaft. Noch fehlt es an konkreten Vorbildern und Orientierungshilfen, wie Demokratie im Alltagsleben praktiziert werden kann. Eltern, LehrerInnen und BildungspolitikerInnen sind hier deshalb besonders gefordert.

    Selbstwirksamkeit erfahren

    Die Demokratie als Staatsform ist in Tunesien ja selbst gerade erst in der Pubertät: Sie weiß genau, was schiefläuft und löst sich von den autoritären Strukturen. Aber tatsächlich Verantwortung zu übernehmen, die Einsicht zu gewinnen, dass dies notwendig ist, und dann die Bereitschaft und Fähigkeit zur Umsetzung zu entwickeln – das sind Prozesse, die Zeit brauchen. Und wie beim Umgang mit pubertären Jugendlichen ist auch hier das Wichtigste: im Gespräch bleiben. Angebote entwickeln, die Lust machen auf das Abenteuer Leben. Strategien ausarbeiten, die auch in dieser schwierigen Phase Erfolgserlebnisse generieren und so die Zuversicht fördern, dass die jungen Menschen den damit verbundenen Herausforderungen auch gewachsen sind. Dafür ist das Medium Garten ideal: Auf vielfältige Weise können hier Selbstwirksamkeit und Verbundenheit erlebt werden. Die Abstimmung, welche Pflanzen gesetzt werden, trainiert Konsensfähigkeit. Mit jeder Tomate wird auch immer etwas Hoffnung gesät. Ihre Reifezeit lehrt, dass Veränderungen nicht mit einem kurzen Klick oder einer einmaligen Anstrengung zu haben sind, dass sie aber – wenn man dranbleibt – sehr wohl Früchte tragen können. Mit einem Fest, bei dem die Ernte gemeinsam zubereitet und gegessen wird, können Erfolge gefeiert und Verbundenheit geschaffen werden. SchülerInnen mit wenig Aussicht auf Ausbildung und junge Erwachsene ohne Arbeit können im Umgang mit Pflanzen Erfolgserlebnisse verbuchen, die ihr Selbstbewusstsein wieder aufrichten.

    Berührungsängste abbauen

    In jedem Fall bietet Urban Gardening eine Horizonterweiterung. Nicht nur was gärtnerisches Fachwissen angeht, sondern auch in Bezug auf Menschen, mit denen man ansonsten wenige oder gar keine Berührungspunkte teilt. So wie im Projekt von Kaouther Eltaief. Sie leitet das Gartenprojekt am Berufskolleg Ibn Sina in Tunis. Gemeinsam mit den StudentInnen entstand das Motto: „Deine Stadt – Deine Verantwortung“. Ein Flyer erläuterte die konkrete Projektidee. Mit ihm zogen die jungen Leute in Zweierteams von Haus zu Haus und warben um Teilnahme der AnwohnerInnen. Über den Erfolg ihrer Aktion waren sie am Ende selbst überrascht. „Eigentlich habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass wir es schaffen, die Nachbarschaft zu mobilisieren. Und das noch an einem Wochenende!“, so der 23-jährige Hamid. Gemeinsam mit AnwohnerInnen, den Kölner Fachleuten und dem tunesischen Team haben er und seine KommilitonInnen im November 2015 Bäume und Sträucher gepflanzt, die jetzt auf der Freifläche vor der Ausbildungsstätte stehen. Hamid hatte im Vorfeld durchaus Bedenken, wie er mit so vielen fremden Menschen umgehen sollte: „Ich habe es mir schwierig vorgestellt, mit Leuten von außerhalb, die man gar nicht kennt, in Kontakt zu treten, um so ein Projekt zu realisieren. Man unterscheidet sich dann doch auch häufig in der Mentalität. Aber es ging erstaunlich gut. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und sogar Freundschaften geschlossen.“ Mit dieser Erfahrung war er sicher nicht der Einzige. Ganz unauffällig, aber sehr nachhaltig haben dabei alle Parteien ein Gespür dafür entwickelt, wie Demokratie und zivilgesellschaftliche Tugenden im Alltag gelebt werden können. Auch Politik und Verwaltung haben das große Potenzial der zivilgesellschaftlichen Entwicklungsförderung durch Urban Gardening erkannt. Die Erfahrung, dass es nicht nur ungefährlich, sondern geradezu bereichernd und aufregend sein kann, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen, macht in anderer Weise neugierig auf die Welt. Hamid formuliert das sehr klar: „Wir hätten das Projekt ja auch allein mit den Leuten vom Berufskolleg realisieren können. Aber dann wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Platz wieder verwahrlost. Wir sind also auf die Zusammenarbeit und Kommunikation mit der unmittelbaren Nachbarschaft angewiesen.“

    Internationalen Austausch fördern

    Der Biologe und Fachlehrer Jörg Restemeyer von der Kölner Abendrealschule (ARS) schloss sich dem Kölner Team für Tunis an, weil er von seiner eigenen Arbeit weiß, wie wichtig es ist, jungen Menschen aus schwierigen Lebenskontexten eine Perspektive zu geben. Damit, dass auch seine SchülerInnen in Köln durch sein Engagement an Selbstbewusstsein gewinnen würden, hatte er nicht gerechnet. Viele von ihnen haben selbst einen Migrationshintergrund und waren stolz darauf, dass ein Lehrer ihrer Schule bei diesem Projekt dabei war. Sie fühlten sich zugehörig und zeigten dies durch ein deutlich engagierteres Lernverhalten. Damit gaben sie den Impuls, nach Wegen der Zusammenarbeit zwischen der ARS in Köln und Ibn Sina in Tunis zu suchen. Das Auswärtige Amt wird für ein Jahr einen Schüleraustausch finanzieren. Im Vorfeld stellen sich die Jugendlichen über kurze Videoclips vor und erzählen von ihrem Leben in der jeweiligen Heimatstadt. Nach wie vor müssen die TunesierInnen zwischen Nobelpreis und Bombenattentaten, Chaos und Demokratie ihren Weg erst finden. Aber dieses Projekt zeigt: Es geht auch ohne Krieg und Bomben, selbst in der arabischen Welt. Mit einem Bruchteil an materiellen Kosten, aber einem riesigen Gewinn für die Menschen.

    http://www.nds-zeitschrift.de/nds-5-2016/demokratie-wachsen-lassen.html (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


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  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)

  • Gartenbahnhof Köln: neue Fläche(n) in Aussicht, Gartensprechstunde und

    (Gu, Newsletter)

    Der neue Gartenrundbrief des Kölner GG Gartenbahnhof ist wieder ganz interessant. U.a. können sie bis wohl 2018 aufs Heliosgelände und wollen zusätzlich zwei Flächen an der Vitalisstraße mieten, auf denen sie Ackerbau ausprobieren wollen und dieses Areal „als Basisstation für unsere gärtnerischen Aktivitäten nutzen. Über diese Flächen können wir nämlich vermutlich langfristig verfügen. D. h. eher zehn als nur zwei Jahre müssten da drin sein!“
    Weitere Infos zu den Aktivitäten:

    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2016/03/xlv.-gartenbrief-maerz-2016/#1

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  • Gartenbahnhof: Drehort für Krimi

    (Gu aus RSS; 15.2.)
    Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location gemietet und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 gedreht. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden (mehr …)

  • Kurzinfos zu paar Projekten, die beim Workshop in Köln waren

    (Gu, beim Workshop am 31.1.)

    Gartenbahnhof Ehrenfeld (Köln) muss zum zweiten Mal umziehen. Stadt hat Schrebergartenstück angeboten, was sie nicht so optimal finden und als Zwischennutzung einen Teil des Helios-Geländes. Sie wollen natürlich ungerne nochmal eine Zwischennutzung.
    Stadtgarten Bebelhof Braunschweig will sich unabhängiger von der VHS machen. Sie haben auf 2T m² 150 Hochbeete und 100 Pflanzsäcke. Vormittags ist die Fläche Einsatzort von 15 (!) 1-Euro-Jobbern. Diese machen einige der Arbeiten und es gab schon Konflikte, da dann nachmittags für die GärtnerInnen viel zu wenig zu tun war. Doch inzwischen sind Rollen und Aufgagen geklärt.
    Der Campus Garten in Köln ist aus einer Idee des Ökologie-Referats entstanden, sie sind bei Foodsharing dabei, es gibt neuerdings Bienen und eine Hospiz-Gruppe hat ein Beet. Sie sind „samenautark“, sprich sie produzieren ihr eigenes Saatgut.
    Der IG Herzogenrath hat nach wie vor wenig MitgärtnerInnen, versucht nun aber Flüchtlinge vom Gärtnern zu begeistern. Ein Ehrenamtliche hat gute Kontakte und holt die Interessierten in der Unterkunft ab. Sie überlegen, wie sie die Flüchtlingen „eigenständig zum Gärtnern motivieren können“
    Der IG Zülpich ist von der Stadt „in Auftrag“ gegeben worden und mit gut ausgebauter Fläche, Pavillion, Gelder für drei Jahre ausgestattet – Aufgabe ist nun, die Zielgruppe zu erreichen und sich nach drei Jahren überflüssig gemacht zu haben.
    Auch der geplante IG Ratingen West ist gut ausgestattet – das Projekt läuft über die Caritas und auch hier gibt es eine Frau, die für Aufbau und dreijährige Begleitung bezahlt wird. Auch hier ist die Zielgruppe noch nicht erreicht.
    Der Friedensgarten Osnabrück ist 10Tm2 groß – das interne Ogra-Team heißt „Kernbeißergruppe“
    Düsselgrün hat eine Gruppe der Verwaltung aus Ratingen empfangen und ist in diesem Zusammenhang nun in der Diskussion, wofür wer ggf Geld verlangen und nehmen kann.

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  • Land NRW fördert GG in 2015

    (Gu aus Gartenrundbrief Gartenbahnhof Ehrenfeld)

    Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen stellt für das Jahr 2015 Gemeinschaftsgärten Fördermittel zur Verfügung. Wir wurden darüber im Oktober vom Grünflächenamt der Stadt Köln informiert. Daraufhin erstellten wir adhoc eine Wunschliste. Gefragt waren sinnvolle Dinge: Solche die uns bekannter machen, uns das Gärtnern erleichtern und zu mehr Ertrag führen. In die Liste trugen wir deshalb u. a. eine Solaranlage, ein Bewässerungssystem, einen Schaukasten, Gartengeräte und Kompost ein. Schade, dass uns erst hinterher ein Lastenrad eingefallen ist. Das könnten wir auch sehr gut gebrauchen. Jetzt überlegen wir ob wir uns so ein Rad aus alten Fahrradteilen von den Classic Cycle Commons bauen lassen!

    Unseren Umzug fördert das Ministerium leider nicht und wir müssen die Gelder bereits bis Mitte Februar verausgaben. Mitte Dezember kam schließlich die Nachricht, dass unsere Förderung bewilligt wurde. Die schriftliche Bewilligung erhielten wir leider noch nicht und so wissen wir noch nicht ganz genau, was wir alles kaufen dürfen. Darüber hinaus müssen wir das was wir kaufen mit dem Grünflächenamt abstimmen. Die Einkäufe verteilen wir auf Mitwirkende der Gartenwerkstadt. Bald heißt es also kräftig einkaufen! (mehr …)

  • Gartenbahnhof Köln muss umziehen

    (Gu aus Gartenbrief, 11.12.)
    Ihr habt es ja sicherlich schon alle mitbekommen! Ja, wir müssen schweren Herzens unsere Zelte auf dem ehemaligen Güterbahnhof in absehbarer Zeit abbrechen und uns eine neue Bleibe suchen. Zunächst war uns für Ende Dezember 2015 der Mietvertrag gekündigt worden doch jetzt hat Aurelis dankenswerterweise den Vertrag bis Juni 2016 verlängert. Mitten in der Pflanzsaison umzuziehen ist allerdings nicht gerade praktisch, weshalb wir hoffen, dass wir zumindest noch bis Ende September am Standort bleiben können. Das würde bedeuten, dass wir weitere drei Monate geduldet werden. Mal sehen!

    Die Stadt Köln bietet uns zwei Flächen in der Vitalisstraße an. Dort löst sich allmählich ein Schrebergarten auf und soll später in Bauland verwandelt werden. Solange aber noch Schrebergärten von begeisterten GärtnerInnen betrieben werden, kann dort nicht gebaut werden. Neu vergeben werden die Schrebergärten nicht! Aufgegebene Gärten werden in Grabeland umgewandelt. D. h. die bestehende Infrastruktur wird aufgelöst und mehrjährige Pflanzen wie Bäume, Büsche, Beerensträucher und Weinreben werden entfernt.

    Wir haben die Möglichkeit einen noch bestehenden Schrebergarten samt Laube und Pflanzen weiterzubetreiben und ein bereits abgeräumtes Gelände am Eingang des Areals zu bewirtschaften. Wir könnten dort sogar in die unbelastete Erde! Was ist der Haken an der Sache? Die Vitalisstraße ist abgelegen und liegt nicht mehr mitten in der Stadt. Ist das noch urbanes Gärtnern? Das Gelände wird nicht öffentlich zugänglich sein. Somit kann der Garten kein Aufenthalts- und Begegnungsort mehr rund um die Uhr darstellen. Außerdem ist noch unklar, welche Infrastruktur wir errichten können. Was passiert beispielsweise mit unserem Bauwagen, dem Wintergarten, Gartenhäuschen und vielem Material?

    Sehr schön, dass wir eine Umzugmöglichkeit haben, aber da die nicht optimal für uns ist, sind wir weiterhin auf der Suche nach einem passenden Standort. Wer von euch hat eine Idee, wo wir sonst noch unterkommen könnten? Wir erkundigen uns bei Kirchen, der Bahn und an anderer Stelle. Vielleicht gibt es ja doch noch anderswo einen passenderen Platz (mehr …)

  • Zero-Waste Workshop beim Gartenbahnhof

    (Gu, RSS, 24.9.)
    Gemeinsam mit Olga und Gregor von Zero Waste Lifestyle (https://www.facebook.com/0wasteblog?fref=ts) laden wir euch dazu ein, mehr über die Zero Waste Bewegung zu erfahren. (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld nutzt Lastenrad

    (GU, RSS; 18.7.)
    […] Diesen Samstag Nachmittag war das Menschenrechtsfestival angesagt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und so galt es zunächst das Material herüber zu transportieren. Das ging nur mit dem Rothehausrad. Wir nutzten dieses gemeinschaftlich genutzte Lastenrad seit einigen Wochen.[…] (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld will erwachsene Flüchtlinge erreichen

    (Info von Najeha, 26.5.)

    “ […] Heute hat sich die Truppe der Geisselstraße das erste Mal getroffen. Es gibt einige Erfolge zu vermelden, wobei wir noch keinen Durchbruch bei den erwachsenen Flüchtlingen erzielt haben. Wir wünschen uns, dass Erwachsene sich für die Pflanzkisten verantwortlich fühlen und anfangen zu Gärtnern.

    Einen ersten Bericht über unser Projekt haben wir in unserem Gartenbrief veröffentlicht:

    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/05/xxxv-gartenbrief-mai-2015/#5

    Seit dem haben wir neue Pflanzen angebaut, die bis jetzt überlebt haben. Die fünfte Pflanzkiste haben wir heute gefüllt und eingesät. Wir kommen zumindest mit wenigen Erwachsenen in Kontakt.“

    Die Gruppe wünscht sich Beratung von Najeha, Volker schlägt eine Skype-Sitzung vor


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  • Crowdfunding Gartenbahnhof Ehrenfeld erfolgreich

    (Gu, RSS, 20.4.)
    Sie haben Geld gesammelt für Wasser- und Bodenanalyse. das Ergebnis: alle geprüften Stoffe liegen unter oder im Bereich der sogenannten Vorsorgewerte und halten sogar sämtliche Richtwerte für Kinderspielflächen ein. Bei unserem genutzten Boden handelt es sich gemäß der Analyse um einen ganz natürlichen Boden, bei dem die Schadstoffe ein normales Vorkommen aufweisen
    Zur Kampagne:
    https://www.betterplace.org/de/projects/24432-gemeinschaftliches-gartnern-im-gartenbahnhof-ehrenfeld

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  • Flüchtlingsprojekt vom Gartenbahnhof Ehrenfeld

    (Gu, Mail, 14.4.)
    „Das Flüchtlingsprojekt ist noch recht jung. Da geht es um eine ehemalige Grundschule in der Flüchtlinge (teils länger) untergebracht sind. Der triste Hinterhof ist ein Trauerspiel und bietet Platz fürs urbane Gärtnern. Der Plan ist, dass die Flüchtlinge mit uns Pflanzkisten bauen und dann dort selbstständig in Kisten gärtnern. Bisher haben wir die Kisten allerdings meist allein bzw. mit Kindern gebaut. Viele Erwachsene haben wir noch nicht gewinnen können. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Von der Bezirksvertretung Ehrenfeld haben wir aus Stadtverschönerungsmitteln fürs Kistenbauen 3000 EUR erhalten. Das ist gar nicht so einfach dafür so viel Geld auszugeben. Vermutlich wird es nicht so teuer werden und die Restmittel werden dann ggf. für ein anderes noch zu erfindendes Projekt verwendet.
    Wenn du dir den Gartenbrief vom Februar anschaust, erfährst du noch ein bisschen mehr:
    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/02/xxxii-gartenbrief-februar-2015/(mehr …)

  • Planungen für die Fläche Güterbahnhof Köln

    (Gu aus Link von CM vom 8.6.)

    Das Kooperative Gutachterverfahren sieht ein Mix von zwei Entwürfen für die Bebauung des Güterbahnhofs vor. Gemäß der beiden Konzepte gäbe es zwei Orte an denen ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte.

    Am 15. Mai 2014 wurde das Endergebnis des Kooperativen Gutachterverfahrens in Bezug auf die Entwicklung des ehemaligen Gürterbahnhofs verkündet. Es stellte sich aber heraus, dass es nur ein vorläufiges Ergebnis ist und zwei Teams nun bis zum Herbst einen endgültigen Plan entwickeln (siehe Blog der Aurelis).

    Der Jury des Gutachterverfahrens gefiel der Ostteil des Plans von Trint und Kreuder und Lill und Sparla sowie der mittlere Teil von Lorenzen und Becht am besten. Im Endeffekt müssen sich also zwei Architektenbüros zusammen setzen und einen gemeinsamen Entwurf vorlegen.

    Urban Gardening im Westen

    Die Entwürfe sehen auch das “Urban Gardening” auf dem Gelände vor. Gemäß des Konzepts von Lorenzen und Becht bliebe der Gartenbahnhof Ehrenfeld selbst noch während der zweiten Bauphase am jetzigen Ort in der Mitte des Güterbahnhofs. Erst für die dritte Bauphase müsste demnach der mobile Gemeinschaftsgarten umziehen. Den urbanen GärtnerInnen stände schließlich ein Areal im äußersten Westen des Geländes zur Verfügung.

    Noch ein Garten im Osten?

    Der Clou an der gesamten Sache ist, dass Trint und Kreuder und Lill und Sparla das urbane Gärtnern stattdessen im Osten vorgesehen haben. Dort sehen sie das Gärtnern auf einem großen Gebäudedach über Jack in the Box vor.

    Quelle: http://www.koeln-kann-nachhaltig.de/zwei-urbane-garten-fur-den-guterbahnhof/ (mehr …)