Schlagwort: Gartendeck Hamburg

  • Hamburg: nach wie vor wird im Gartendeck wöchentlich gekocht

    (Besuch)

    Das Gartendeck ist vor ein paar Jahren umgezogen und auf einer Fläche, auf der sie uím Boden gärtnern können. Mit den alten Bäckerkisten vom Pardeck haben sie einen Zaun zwischen ihrer Fläche und dem Hundeplatz gebaut, der direkt angrenzt. Den Garten umgibt ein Zaun, was den Ernteklau eindämmt. Es gibt nicht sehr viele Beete, sie haben aber ein großes Gewächshaus, in dem derzeit vor allen Dingen ganz viel Zeug gelagert wird und einen offenen, überdachten Bereich mit bisher eher kleinen Outdoor-Küche. Das wollen sie ausbauen. Sie kochen nach wie vor jede Woche.
    Es sind auch noch Menschen dabei, die ganz von Anfang an dabei waren. Manche gärtnern nicht, wie Gunnar, der mit Carsten zusammen Bienenexperte ist und unterschiedliche Bienenbehausungen im Garten baut und betreut.
    Vernetzung mit anderen Gärten läuft nur wenig derzeit.
    Auf dem Parkdeck ist noch immer nix passiert. An sich fühlen sie sich auf der neuen Fläche sehr wohl. Doch da vertraglich geregelt ist, dass sie nach den Bauarbeiten wieder aufs Dach können, wollen sie das zumindest weiterhin fordern. Ob sie das dann machen oder was sie da dann machen, wird sich zeigen.

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  • Hamburg: Gartendeck repariert Dach und Beete

    (ANtrag, Antworten)

    – Die Fläche gehört der Stadt Hamburg und ist 420 qm groß. Wir müssen keine Pacht zahlen. Die Nutzung ist vorerst befristet bis 30.04.2025 (Verlängerungsantrag erfolgt dann).
    – Es ist eine richtige Rasenfläche. Der Boden eignet sich nur begrenzt für das Gemüse (viele Steine, Scherben etc im Boden), sodass wir hauptsächlich an Hochbeeten gärtnern.
    – Es gibt eine Kerngruppe aus 10-15 Menschen, sie sich unterschiedlich aktiv und auch mit unterschiedlichen Aktivitäten einbringen. Ich mache zB die Förderanträge dieses Jahr, Carsten ist zuständig für die Planung der Dachreparatur, es gibt eine Gruppe zur Beeteplanung, eine zuständige Person für Finanzen, für das Dixie-Klo etc. Des weiteren gibt es in der laufenden Saison verbindliche Gießdienste. Und natürlich das gärtnern, das alle machen.
    -Wir gärtnern ausschließlich gemeinschaftlich, es gibt keine individuellen Beete oder Patenschaftsbeete. Der Ertrag wird genutzt zur gemeinsamen Verwertung, zB bei den gemeinsamen Kochabenden.
    -erfahrungsgemäß kommen 2-3 feste Mitglieder jährlich hinzu. Leider verlassen auch MitgliederInnen den Garten, zB durch Umzug, sodass die Gruppe recht konstant in einer Größe von ca 10-15 Menschen existiert. Viele von uns sind schon mehrere Jahre dabei.
    -Wir haben ein Gewächshaus, mehrere Bäckerkisten, ca 12 Hochbeete, und einen Kräuterturm in denen gegärtnert wird.
    – Es gibt draußen einen mit Gasflaschen betriebenen Herd. Die Utensilien bewahren wir in unserem kleinen Häuschen auf, in dem auch ein Kühlschrank steht. An der Außenwand des Gartenhäuschens gibt es auch noch einen abschließbaren Schrank, in dem Geschirr lagert.
    -die genaue Größe vom Gartenhäuschen kann ich leider nur schätzen, vllt 8-10 qm? Es wurde neu gebaut auf der neuen Fläche und dient der Aufbewahrung von Materialien. Das Dach geht darüber hinaus, sodass man darunter sitzen kann und sich vor Regen schützt. Auf der alten Fläche hatten wir einen Container, den wir nicht transportieren konnten und der zudem zu groß war für unsere neue Fläche.
    – Wir stehen quasi in den Startlöchern und wollen Beete bauen und das Dach reparieren, sobald Geld verfügbar ist. Sobald Geld da ist würden wir zeitnah (also April, spätestens Mai) jeweils einen Aktionstag machen (1x Beete, 1x Dach) mit MitgliederInnen des Gartendecks. Die Beete müssen sehr zeitnah gebaut werden um in die Saison starten zu können. Die Reparatur des Dachs erfolgt unter der Anleitung von unserem Mitglied Carsten Stöppler. Anzahl der Teilnehmenden wird zwischen 8-10 Leuten liegen, weitere freiwillige helfende Hände sind gern gesehen, aber noch nicht verbindlich eingeplant.

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  • Gartendeck ist umgezogen und baut Gewächshaus

    (ANtrag)

    Ziel  des  Vorhabens  ist  der  Bau  eines  zweitürigen  Gewächshauses  mit  einer  Gruppe  aus
    Fachkundigen und Interessierten.
     
    Gewächshäuser waren und sind wichtiger Bestandteil unseres Gartenlebens, weshalb nach dem
    Umzug des Gartendecks auf eine neue Fläche der Bau eines Gewächshauses einen wichtigen
    Schritt zur Verstetigung des Gartens darstellt. Gleichzeitig soll während des Gewächshausbaus
    ein  Wissenstransfer  stattfinden,  und  so  die  Kompetenz  der  Vereinsmitglieder  sowie  von
    Interessierten in Bezug auf Selbstverwaltung und –ermächtigung erhöhen.  
     
    Der Bauworkshop stellt dabei einen niedrigschwelligen Anknüpfungspunkt für Interessierte
    dar, was auch die soziale Implementierung des Nachbarschaftsgartens auf seiner neuen Fläche
    vorantreibt.
     
    Maßnahme
    Die  Maßnahme  wird  mit  Hilfe  einer  genauen  Bauskizze  sowie  der  entsprechenden  der
    Materialbeschaffung vorbereitet.  
     
    Mit Fachkundigen, Vereinsmitgliedern und Interessierten soll an einem Termin im Mai ein
    eintägiger  Bauworkshop  stattfinden.  Die  Veranstaltung  wird  hierfür  öffentlich  über  den
    Newsletter  &  den  Facebook-Account  des  Gartendecks  bekannt  gegeben.  Der  Garten  ist
    während dieser Zeit auch für Besucher*innen geöffnet, sodass auch Kurzentschlossene und
    Nachbar*innen lokal erreicht werden. (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen

    (Mail)

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen

    27.3.:
    Ja, der größte Teil ist geschafft und unsere neue Adresse ist due Simon -Von-Utrecht-Str.4
    Jetzt geht es peu a peu weiter, wir brauchen noch Strom und Wasser, das Dach muss aufgebaut werden.
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  • Gartendeck: Ende der Zwischennutzung

    (Tel, Netz)

    Die Gruppe musste das Gartendeck zum Ende des Jahres 2018 verlassen und gehen (hoffentlich) bald in eine andere  Zwischennutzung

    Wir ziehen Mitte März um, es wird auch nochmal eine offizielle Mitteilung dazu geben.
    Der Grund war schon länger bekannt, das Gartendeck Gelände wird ja bebaut. Nun ziehen wir zwei Straßen weiter auf die Grünfläche beim Leuchtfeuer. Offiziell wird dies eine Zwischenlösung für 3-5 Jahre, bis wir auf das Dach den Gebäudes in der gr Freiheit 62-68 zurückziehen.

    Öffnungzeiten

    Wir räumen auf, ziehen um und gärtnern ab 2019 an anderer Stelle weiter.
    Bleibt einfach dran, dann erfahrt ihr, wo und wann es weiter geht!

    Liebe Freund*innen des Gartendecks,

    es ist Herbst geworden in Hamburg und wie jedes Jahr machen wir uns im Garten langsam daran, den Winter vorzubereiten. Doch dieses Jahr ist etwas anders.
    Ihr habt es bestimmt schon vernommen: Diese Saison war die letzte Saison auf der jetzigen Fläche. Bis zum Ende des Jahres muss der Garten einer Baustelle und damit einer Neubebauung weichen.

    Zukunft des Gartendecks

    Für das Gartendeck ist auf dem Dach der Neubebauung eine etwa gleich große Fläche eingeplant. Auch wenn es erstmal gut klingt, bedeutet es für die Pflanzen und die Menschen, dass sie für die Bauzeit (3-5 oder x Jahre) auf einer Ausweichfläche weiter wachsen bzw. gärtnern müssen.
    Zurzeit haben wir noch keine definitive Option, sind aber zuversichtlich, dass der Garten auch im kommenden Jahr 2019 seine Tore öffnen kann.

    Rückbau des Gartens und Hau-Ruck-Wochenende

    Bevor das passiert, muss jedoch noch eine Menge Erde geschaufelt, abgebaut und eingepackt werden. Es gibt viel zu tun und zusammen ist es einfach schöner.
    Daher laden wir euch herzlich ein zu unserem nächsten Hau-Ruck-Wochenende am Samstag, 20.10.2018 und Sonntag, 21.10.2018 – jeweils von 12 bis 17 Uhr.

    Es wird – wir sagen es gerne nochmal – genug zu tun und sicherlich auch die eine oder andere Kiste oder Pflanze zu verschenken geben. Daher freuen wir uns wie immer über jede helfende Hand! (mehr …)

  • Projektbesuche in HH, Berlin und Potsdam

    (Gu)

    Gartendeck

    Das Gartendeck ist Bestandteil der Planungen für die Bebauung der Fläche. Eine Frau vom Gartendeck ist bei allen Sitzungen dazu dabei. Es gab mehrere Entwürfe, nun ist wohl einer ausgewählt. Michaela (Gartendeck) ist enttäuscht, da dieser Entwurf nicht der vom Gartendeck (oder ihr) favorisierte ist. Sie fand den am besten, der eine Fläche für das Projekt vorsah, die 800m² groß ist und ein Gärtnern im Boden zugelassen hätte. Der Entwurf, der wohl das Rennen gemacht hat, sieht eine größere Fläche vor, die aber nur mit Hochbeeten begärtnert werden kann.

    Eine andere Frau ist mit dem ganzen Prozess unzufrieden, sprich, dass es feste AnsprechpartnerInnen des Gartendecks geben mußte und sich das Gartendeck darauf eingelassen hat. Sie zweifelt daran, dass es der Gruppe gut getan hat und findet, dass es dadurch eigentlich auch keine Gruppe mehr gibt. Um die Pflanzen würden sich auch nur noch wenige Leute kümmern.

    Fuhlsgarden

    Das Außengelände einer Kita ist die Heimat für den Gemeinschaftsgarten Fuhlsgarden geworden. Eine Gruppe (die Fuhlsgardener) hatte eine Fläche gesucht und davon hat ein Koordinator von „Kinderwelten Hamburg“ Wind bekommen. Er versteht seinen Job auch als Stadtteilentwicklung und möchte Kita/Familienräume und –flächen öffnen.

    Das Gartenprojekt ist auf einem Teil des Fläche, es gibt auch Bienen (auf einem anderen Teil). Die Fläche nutzt zudem die Kita, aber auch andere Gruppen. Die Gartengruppe möchte gerne, dass das Projekt immer begehbar/nutzbar ist und Zahlenschlösser sollen diese Zugänglichkeit ermöglichen.

    Es gibt außen noch kein Schild, aber auf der Fläche ist das Gartenprojekt bezeichnet.

    Schillergarten

    In Hamburg-Bergedorf hat die lokale Transition Town Gruppe nun ein Grundstück gefunden. Es handelt sich um eine öffentliche Grünfläche, die direkt an einem Spazierweg entlang der Bille (Fluß) liegt, eine kleine, nicht eingezäunte Parkanlage. Es ist das erste und bisher einzige Projekt der TT-Gruppe. Sie haben sich während der Planung und des Aufbaus wöchentlich getroffen. Es wurden einige Hochbeete gebaut, Wasser wird aus der Bille (mit Gießkanne am Strick, die da reingeworfen und rausgezogen wird) geholt, Pflanzen wurden teilweise gespendet. Die Gruppe ist derzeit demotiviert, „die Luft ist raus“. Sie haben das wöchentlichen Treffen abgeschafft und wollen in AGs arbeiten und haben aber jede Woche noch einen Gartentag, an dem einige vor Ort sind. Es machen wenige Leute „von außen“ mit und einigen Leuten der Kerngruppe fehlen die häufigen Treffen. Die Arbeit in den AGs funktionieren nicht und die Initiatorin möchte nicht, dass „immer nur sie“ für alles, was mit Außenkontakten zu tun hat, angefragt wird. Es gab einen Vandalismus-Fall.

    Es wirkt so, als ob sie hohe Erwartungen mit dem Projekt verknüpfen und nun enttäuscht sind, dass es nicht so viel Resonanz gibt und es auch kein Selbstläufer ist.

    Gu berät sie/macht im Winter einen Workshop mit ihnen.

    InPeLa

    Der Interkulturelle Permakulturgarten Langenhorn ist Teil eines Parks. Die Fläche wurde von einer Abteilung des Bezirksamts identifiziert (ich meine Gesundheit; das Gartenprojekt ist Teil eines Gesundheitnetzwerks und wird auch so in Broschüren vorgestellt), das Grünflächenamt war anfangs nicht begeistert. Da das Projekt gut läuft, es ein auch optisch ansprechender Ort ist, ist die Skepsis gewichen. Edourd van Diem war an der Umsetzung beteiligt, schnell hat aber jemand aus dem Stadtteil die Koordination übernommen. In den ersten Jahren gab es dafür auch Geld, ebenso für den Aufbau des Gartens, den Brunnen, die Gartenhäuschen…Inzwischen ist die Honorarstelle ausgelaufen und die Frau, die das gemacht hat, möchte sich nun nach und nach aus den koordinierenden Arbeiten zurück ziehen. Die Parzellen sind unterschiedlich groß, einige GärtnerInnen haben sich nach und nach immer mehr Land genommen und ausgeweitet. Sie haben individuelle und gemeinschaftliche Parzellen, machen Projekte wie „Schneckenzaun“ zusammen, treffen sich oft im Garten und es gibt auch feste Zeiten, zu denen immer jemand da ist.

    Wurzelwerk

    Auf dem Campus der Hamburger Uni ist ein Gartenprojekt entstanden, das eine Frau, die beim Asta gearbeitet hat, initiiert hat. Leute aus der Gruppe sagen, dass sie, als sie diese Stelle nicht mehr hatte, sich nicht mehr für das Projekt interessiert hat. Sie sind ca. 8-10 Leute in der Kerngruppe, das Projekt ist offen für Leute von der Uni und aus der Nachbarschaft. Die Fläche wird von Gruppen für Feiern genutzt, ab und an gibt es Konflikte, da Müll liegen bleibt oder auch mal kaputt geht. Es gibt keinen Zaun. Schilder stellen das Projekt vor.

    Sie wollen gerne weitere Leute erreichen und machen auch Werbung für das Mitgärtnern.

    Der oberste Unibaumensch hat einen Schuppen aus Paletten mit ihnen gebaut, es gibt Workshops und Veranstaltungen (Kino z.B.) und so kommen ab und an auch neue Leute dazu. In der Nachbarschaft ist das Projekt nicht so bekannt, sie haben dafür auch keine Zeit, sich drum zu kümmern.

    Umweltgarten

    In der Kleingartenanlage am S-Bahnhof Tempelhof, die direkt an das Flugfeld grenzt, ist der erste Schritt zu einem „Umweltgarten für geflüchtete Frauen“ auf der Parzelle eines der Vorständen entstanden. Sie wollten eigentlich eine andere Fläche in der Kolonie dafür, die sie aber erst ab jetzt zur Verfügung haben. So haben sie ein paar Hochbeete in die Privatparzelle gesetzt. Sie haben für das Projekt recht viel Geld akquiriert. Sie schichten das jetzt gerade um und wollen dann so richtig ab Herbst loslegen. Es gibt zwei Grundstücke (bei uns sind auch zwei Gartenprojekte schon im Netzwerk), das eine soll der Umweltgarten werden -> Frauen aus den Hangars und aus anderen Flüchtlingsunterkünften sollen hier betreut gärtnern (es gibt eine Gartentherapeutin im Team, es gibt auch Honorargelder). Die Gruppe trifft sich 1x/Woche, die Frauen werden abgeholt oder mitgebracht. Sie können wohl alles aus der Laube nutzen und so auch die Früchte vor Ort gemeinsam verarbeitet. Noch wirkt alles sehr provisorisch.

    Das andere Grundstück soll ein offener Gemeinschaftsgarten werden, in dem „Landwirtschaft“ betrieben werden kann. Es gibt wohl Interessierte, die mitmachen wollen.

    Moros Garten

    In Berlin Treptow ist auf dem Gelände Karpfenteichstraße, auf dem es schon eine offene Metallwerkstatt und den Radcontainer und einen Gemeinschaftsgarten gibt, ein weiterer Gemeinschaftsgarten (in Sichtweite zu dem anderen) entstanden. Soweit mein Gesprächspartner wusste, ist in dem ersten Gemeinschaftsgarten nur noch eine Person wirklich aktiv (sieht auch sehr verwildert aus). Moros Garten haben Leute initiiert, die bei einer Betteninitiative aktiv sind, sprich: Vermittlung von Schlafplätzen für Flüchtlinge. Sie wollten einen Ort haben, an dem sich alle treffen können, den alle mitgestalten können, an dem verschiedene Aktivitäten stattfinden können. Gärtnerisch haben sie wenig Erfahrung, vernetzt mit anderen Gärten sind sie noch gar nicht und alle Infos zu Hochbeetbau/Kompost/Pflanzen waren ganz neu für sie. Sie haben schon einige Beete angelegt, wissen nicht, wie der Boden ist und wollen nun lieber mehr Hochbeete bauen. Sie sind zudem auf der Suche nach Strukturen (wie kommunizieren wir am besten rund um den Garten?).

    Garten der Nachbarn Marzahn

    Auf dem Gelände eines Flüchtlingscontainerdorfs sind noch die Überreste eines Gartenprojekts zu sehen. Die Unterkunft wird von einer Firma betrieben, die das Projekt als überflüssig empfindet. Die Sozialarbeiter sehen es nicht als ihre Aufgabe an, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Es gibt einen Wachdienst vorne, die Ehrenamtlichen brauchen Ausweise. Nach einer Richtlinie des Berliner Senats, mussten alle Unterkünfte nun „ihre Ehrenamtlichen“ koordinieren und so sollten die Ehrenamtliche neue Ausweise bekommen (von der Firma, die sie nicht unterstützt und eher als störend empfindet, sie dürfen nicht mal auf Toilette gehen). Die Initiatorin ist lange krank gewesen und nun sind nur noch Überreste zu sehen. Ein paar mickrige Töpfe, ein paar zerrupfte Sträucher, ein paar vertrocknete Jungpflanzen. Das zusammen mit den Kindern angemalte Gartenhäuschen ist umstellt von Fahrrädern und nicht gut betretbar. Das Lageso hat die Außenfläche – nachdem die Ehrenamtlichen zusammen mit ein paar wenigen Flüchtlingen dort gesäät, gepflanzt, gewirkt hatten, durch einen Gärtnern betreuen lassen, der alles wieder dem Erdboden gleich gemacht hat, was angelegt wurde. Aber auch die Flüchtlinge haben so gut wie kein Interesse am Gärtnern/Mitmachen gezeigt. Die Ehrenamtlichen sind frustriert und haben wenig Interesse, das Projekt noch einmal anzuschieben. Es gibt andere Unterkünfte, an denen sie willkommen sind und Unterstützung finden.

    Hofgarten Alte Gießerei

    Vor der alten Gießerei (OW in Berlin Lichtenberg) ist ein Nutzgarten entstanden. Es gibt keinen Zaun, kein Schild, nix, was erklärt, was hier ist oder ob man mitmachen kann. Es sieht eher privat aus.

    Campusgarten

    Auf dem Campus der FH Potsdam ist seit Mai diesen Jahres der Grundstein für einen Gemeinschaftsgarten sichtbar. Entstanden und entwickelt wurde die Idee in einem interdisziplinären Seminar; ein Teil der Gruppe, die sich damit lange theoretisch auseinander gesetzt hat, wollte nun auch praktisch werden. Sie haben sehr viel Zeit und Energie in die Konzepterstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsideen und Ideen, wie die NachbarInnen zu erreichen wären, gesteckt. Nun gibt es eine recht zentral auf dem Campus gelegene Fläche, die leider derzeit an eine Baustelle grenzt. Der Campus/die FH leidet daran, dass die Studierenden zu über 80% nicht in Potsdam wohnen und ab 18.00h ist hier nix mehr los. Außerdem ist selbst eine Abkürzung über den Campus für die Nachbarn eine Hürde. Sie gehen lieber außen rum. Es gibt Schilder, die auf das Projekt hinweisen (Campusgarten mit Pfeilen), doch kein Schild erläutert, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt, bei dem alle mitmachen können. Die Gruppe hat noch keine Kontakt zu Vereinen/Organisationen aus der Nachbarschaft aufgenommen und weiß auch noch nicht, wer da so aktiv ist. Sie denken eher in Richtung Ringvorlesung, zu der sie per Hauswurf auch die Nachbarn einladen wollen.

    Sie haben Gelder von Uniinternen Abteilungen akquiriert und erste Beete gebaut. Es gibt einen Spint mit Gartengeräten, es gibt einen nahen Wasseranschluss.

    Sie haben sehr viel Papier erarbeitet und fühlen sich überlastet. In der Beratung ging es um den Stadtteil und wie sie Leute aus der Nachbarschaft erreichen können, aber auch mehr Leute aus der FH ansprechen können, vor Ort im Garten dabei zu sein.

    Seegarten

    Der Seegarten in Potsdam liegt auf einer Teilfläche des Außengeländes einer offenen, sozialen Einrichtung. Es gibt keinen Zaun, aber eine Benjes-Hecke. Hier gärtnern einige Familien auf individuellen Beeten. Sie haben auch Gemeinschaftsflächen und alle bringen sich in unterschiedlicher Art und Weise in das Projekt ein. Es sind auch viele Kinder dabei. Sie haben Bienen, kompostieren erfolgreich, haben den Boden verbessert, es gibt Naschobst und einen gemeinsam gebauten Schuppen. Sie sind mit den anderen Gärten vernetzt und hätten gerne noch mehr Austausch.

    unigardening

    Auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Berlin Steglitz ist das studentische Gartenprojekt „sustain – unigardening“ entstanden. Es ist eine Projektwerkstatt, die zusammen mit einer Projektwerkstatt zu Terra Preta und Kompostierung dort verwirklicht wurde. Vor dem Terra Preta Projekt wurde wohl gar nicht kompostiert! Nun steht hier eine high tech Terra Preta Anlage.

    Das Gartenprojekt wird von Studies der FU und der TU genutzt, die Kerngruppe ist nicht groß. Sie machen alles gemeinschaftlich und es wird auch viel dann direkt roh vor Ort gegessen. Sie haben auch einen Teil eines Gewächshauses, in dem Tomaten wachsen. Es werden verschiedene Sachen ausprobiert, wie Milpa (Anbau von Mais, Bohnen und noch was gemeinsam), Gertreide, alte Sorten, verschiedene Düngerarten etc. Es gibt erst ein (sich nicht selbst erklärendes) Schild auf der Fläche – vorher liest man: Zugang nur für Berechtigte o.ä. Man muss das Projekt kennen und dann den Pförtner fragen. Gitti vom Wuhlegarten war anfangs auch noch involviert.

    Thomas Finger, ewiger Tutor der Projektwerkstätten, möchte ein „urban gardening“ Projekt auf dem Campus Charlottenburg machen. Hofgrün an der UdK, was mal von den P-Gärten angelegt wurde, existiert noch oder wieder (Begrünung), es sollen aber noch viel mehr gärtnerische Aktivitäten für Studis und Uni-Leute da angeschoben werden. Er meldet sich dazu wieder.

    Gemeinschaftsgarten Mittelstraße

    In Spandau ist auf der Bezirks-Fläche einer zusammengebrochenen Schule ein Gartenprojekt entstanden. Es gibt auch hier keinen Zaun, doch sie wünschen sich sehnlichst einen. Hier wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist, auch Pflanzen werden ausgebuddelt, Leute, die nicht mitgärtnern, kommen mit Tüten, um zu ernten. Und hier gibt es Schilder, die erklären, was das für ein Projekt ist. So kann nur wenig geerntet werden. Sie dürfen kein Feuer mehr machen, seitdem ein Spielplatz direkt neben sie gebaut wurde (was für die Fläche gut ist). Ab und an kommen Kindergruppen, deren ErzieherInnen die Kinder ermutigen, die Beeren o.ä. zu ernten…

    Die Gartengruppe gibt aber nicht auf, macht weiter, nimmt die Gartengeräte mit nach Hause, der Schuppen ist schon lange nicht mehr abgeschlossen, damit wenigstens die Tür nicht ständig repariert werden muss. Es gibt viele Workshops auf der Fläche und eine Frau hat von Anfang an die Koordination, die auch bezahlt wird.

    Gartenprojekt Villa Nova

    Die Villa Nova ist ein Zentrum in Berlin Spandau für Familien mit kleinen Kindern. Zu bestimmten Zeiten wird die Einrichtung auch von begleiteten Flüchtlingsgruppen aus der Nachbarschaft genutzt. Hier hat die Frau, die den Gemeinschaftsgarten Mittelstraße aufgebaut hat und koordiniert, sich für ein Gartenprojekt stark gemacht. Ein Teil der Außenfläche kann mit Erdbeeten genutzt werden, auf einem Teil stehen Hochbeete, die Leute vom Prinzessinnengarten mit Interessierten gebaut und befüllt haben. Doch nach dieser Aktion ist das Interesse merklich abgeflaut. Nur einige wenige NachbarInnen sind interessiert, die gärtnerische Arbeit machen hauptsächlich MitarbeiterInnen. Die Familien mit den kleinen Kindern sind froh, wenn sie nichts tun müssen und beteiligen sich nicht am Garten. Es gibt einen Teil des Gartens, der nur von MitarbeiterInnen genutzt wird und dieser sieht wesentlich besser aus, was die Pflanzen angeht. Auch hier finden viele gärtnerische bzw mit dem Garten verbundene Workshops statt, es gibt eine Gartenzeitung mit Tipps und Infos.

    Die Leute von den P-Gärten hatten empfohlen, das Projekt so zu organisieren, dass alles gemeinschaftlich gemacht wird, doch das hat sich laut der Koordinatorin nicht bewährt. Eventuell versucht sie nun, die Hochbeete zu „indviduellen Beeten“ zu machen und so mehr Interesse für das Projekt zu generieren.

    IG von SOS in Gatow

    Der Interkulturelle Garten besteht! Es gibt individuelle Parzellen, die von Flüchtlingen aus ganz Berlin und von Leuten aus der Nachbarschaft genutzt werden. Die Flüchtlinge wissen nicht, dass es in ihren Bezirken auch Gemeinschaftsgärten/Interkulturelle Gärten gibt und kommen teilweise aus Schöneberg und Kreuzberg. Ein Syrer hat eine Stelle bei SOS (der Träger, der dort auch Aus- und Fortbildungen macht) und ist Agraring. Er lernt jeden Tag dazu, kann aber auch viel einbringen.

    Die Koordinatorin hat ½ Stelle und macht gerade ein Praktikum bei den P-Gärten.


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  • Umzug des Gartendecks?

    (Gu, alerts)

    St. Pauli An der Großen Freiheit entsteht ein neues Quartier

     Hamburg.  Im Herzen von St. Pauli wird wohl bald wieder fleißig gebaut. Mitten auf der Großen Freiheit in direkter Nachbarschaft zu den beiden legendären Musikclubs Indra und Gruenspan soll ein neues Quartier entstehen. Geplant ist. das Areal an der Große Freiheit 58-70 in den kommenden Jahren „behutsam nachzuverdichten“, wie es aus dem Bezirksamt Hamburg-Mitte heißt. Bislang sind auf der Fläche der ehemaligen Fischräucherei unter anderem die Druckerei St. Pauli und das Urban-Gardening-Projekt „Gartendeck“ untergebracht.

     In Zukunft sollen dort rund 40 ausschließlich öffentlich geförderte Mietwohnungen und weitere Gewerbeeinheiten entstehen. Über die Pläne des Bezirksamts Hamburg-Mitte und der zuständigen Sprinkenhof GmbH als Bauherr wurde in den vergangenen Monaten auf St. Pauli viel diskutiert. Streitpunkte waren bis zuletzt vor allem die unsichere Zukunft des im Jahr 2011 im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals von Kampnagel initiierten Projekts „Gartendecks“ und die in vielen Augen „massive Nachverdichtung“ des Quartiers.

    Büro aus St. Pauli gewinnt städtebaulichen WettbewerbNoch vor einem Jahr hatte sich der Sanierungsbeirat Wohlwillstraße daher für einen sofortigen Stopp des geplanten Wettbewerbsverfahrens ausgesprochen. Sowohl Stadtplanungsausschuss wie auch der zuständige Ausschuss für Wohnen und Stadtteilentwicklung lehnten das jedoch mit großer Mehrheit ab.

    Umso mehr freut man sich nun im Bezirksamt, nach eigener Aussage eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben. Demnach konnte sich ein lokales Büro aus St. Pauli gegen fünf Mitbewerber durchsetzen und den städtebaulichen Wettbewerb nun für sich entscheiden.

    Großteil des Gartendecks auf dem Dach

    Die Architekten planen demnach das Areal in einen südlichen Gewerbehof, in dem die Druckerei und weitere Betriebe untergebracht werden sollen, und einen nördlichen Wohnhof zu unterteilen. Das „Gartendeck“ soll zwar auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern erhalten bleiben, allerdings wird ein Großteil der Aktivitäten wohl zukünftig auf dem Dach der Druckerei stattfinden müssen. Im Inneren des Gewerbehofs ist lediglich ein kleiner Teil für die Urban-Gardening-Initiative vorgesehen. […]
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article207825579/An-der-Grossen-Freiheit-entsteht-ein-neues-Quartier.html

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  • Gartendeck setzt einen Schwerpunkt auf Boden und Saatgut in 2015

    (Gu aus Antrag, 19.3.2015)
    Gartendeck will in der kommenden Saison die Palettenhochbeete verdoppeln und mit einem Workshop zum Obstbaumverdeln starten. Sie haben diverse Workshops zum Thema Boden und KOmpost vor, wie Bokashi, Wurmkisten, Heißrotten. Es wachsen schon 300 unterschiedliche Sorten auf dem Deck und wollen das Wissen zu dem Saatgut dafür und den Pflanzen weiter geben. Es soll ein phänologischer Kalender mit Saatgut entstehen (Reagenzgläser mit Saatgut, die ausgestellt werden un dmit Infos, wann was ausgebracht wird etc.) und einem Karteikasten mit weiterführenden Infos. Im Winter haben sie einen Raum angemietet, um das Saatgut in der richtigen Temperatur zu lagern, zu sortieren, zu pflegen.
    Sie wollen weitere Woekshops zum Thema „Öffentlicher Raum“ machen.
    Und sie müssen ihr Gewächshaus reparieren/in Teilen neu bauen, da es den Winter und Stütrme nicht überstanden haben.
    Von ihrem Antrag übernehmen wir Paletten und Gewächshausmaterial (mehr …)

  • Gartendeck hat Unterstützung von Bezirksausschuß, Grünen und SPD – noch intern!

    (GU, Tel., 14.1.2015)

    Die Positionierung von u.a. dem Gartendeck zum Hildegarden in Hamburg führte zu diversen Zeitungsartikeln, u.a. in der Zeit. In der Zeit stand wohl, dass die Gartendeck-Leute kritisieren, dass der Bezirk nur große Projekte, aber nicht die schon vorhandenen, kleinen Projekte unterstützen würde. Daraufhin suchte der Leiter des Bezirkausschuß Mitte von Hamburg das Gespräch mit ihnen und erklärte, dass er voll und ganz hinter dem Deck stehe. Stand ist, dass die Fläche (insgesamt sind es 3 Flächen, das Gartendeck ist in der Mitte, zwei unterschiedliche Eigentümer, neben der Stadt auch eine Art stadteigener Liegenschaftsfonds) bebaut werden wird und es einen Architekten-Wettbewerb dazu gibt. Doch das Gartendeck wird Bestandteil der Bebauung sein. Die Gartendeckleute sind in 2 Ausshüsse einbezogen: die Sachjury, die mit den Archtitekten verhandelt, was mit der Fläche passieren soll und die Fachjur. Sie haben auch die volle Rückendeckung des Grünflächenamts und der Grünen und der SPD. Die Gartendeck-Leute wollen eine bestimmte Größe für den Garten festschreiben lassen. Es wird auf jeden Fall Wohnbebauung für 40 Einheiten und Gewerbe geben. Die Verhandlungen laufen gerade und sind zeitlich intensiv. Worüber auch gesprochen wird ist, was mit dem Garten passiert, wenn gebaut wird. Sie wollen gerne für diese Zeit eine Ersatzfläche in der Nähe, damit es weiter gehen kann und die nachbarschaftliche Arbeit nicht abbricht. 2015 können sie noch „ganz normal auf dem Dach gärtnern, ggf. auch noch 2016. Sie sind außerdem dabei, an drei Stellen Gelder für Honorare zu beantragen, sind sich aber bewußt, dass das auch arbeistreich ist und sicher Diskussionen braucht (wer/für was/wie viel)

    Die Infos sind noch intern!

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  • Gartendeck bekommt ggf FÖJ Stelle

    (Gu Mail, 17.7.)
    „Wir haben die Möglichkeit, sehr kurzfristig einen FÖJler für das Gartendeck zu bekommen bzw. wir teilen uns sie/ihn mit KEBAP, dem KulturEnergieBunkerAltonaProjekt, zusammen„. Inzwischen sieht es so aus, als ob die BSU die Stelle bei sich ansiedeln könnte uns so auch die Co-Fi übernehmen könnte. (mehr …)

  • Neues aus Hamburg

    (Gu, Projektbesuche 22/23.3. – im Rahmen des Workshops „wie baue ich einen Interkulturellen/Gemeinschaftsgarten auf?“)

    Der Venusgarten besteht bisher aus 4 Hochbeeten, die alle in einen Hang (dem Venushang) gebaut wurden. Die Gruppe ist noch recht klein, doch wollen sie sobald wie möglich die geplanten 10 Beete aufbauen und hätten auch noch Plätz, sich weiter auszubreiten. Sie bekommen das Wasser von einer der benachbarten Kirchen. Die Hochbeetbauaktionen haben die SpaziergängerInnen durchweg positiv bewertet.
    Der Permakulturgarten hat nun die Terra-Preta Toilettenanlage fertig gebaut: riesen groß, rollstuhlgerecht (wobei der Garten nicht rollstuhlgerecht ist). Sie haben sich mit diesem Projekt übernommen; es hat sehr lange gedauert, bis sie es fertig stellen konnten.

    Der Beetclub Altona ist aus Protest gegen eine geplante Fernwärmeleitungsverlegung im Suttnerpark entstanden. AnwohnerInnen gründeten die „Freude des Suttnerparks“ und zeigten geschickt, wie vielfältig der Park genutzt wird (jedes Grillen, Fußballspielen etc. wurde öffentlich gemacht). Ein Teil davon ist ein Gartenprojekt (8m², Gabionen mit Kokosmatten), für das sie beim Verfügungsfonds Geld bekamen. Wasser bringen sie von zu Hause mit, es gibt keinen Zaun, keinen Vandalismus, wenig wird geklaut. Sie grillen oft vor den Beeten und haben einen Teil der Erde auch an AnwohnerInnen weitergeben, die Baumscheiben damit gestaltet haben Interessant: sie sagten, dass sie nicht nochmal so viel Geld beantragen würden, da sie gar nicht so viel brauchen und nun nicht so genau wissen, wie sie es sinnvoll ausgeben sollen. Sie werden deutlich wahrgenommen und waren die ersten, die von Seiten der Stadt mit in die Neuplanung des Parks einbezogen wurden. Der neue Suttnerpark wird einen 300m2 großen Gemeinschaftsgarten haben.

    Im Gartendeck sind Leute vom veganen Frühstücksclub und Freunde dabei. Sie haben sozusagen unterhalb des Gartendecks ein paar eigene Beete und haben sich auch sonst in das Gartendeck Geschehen eingebracht – und zwar auf Einladung von Leuten des Gartendecks, die ja immer mehr MitmacherInnen suchen. Es gab dann ganz schnell Irritationen auf beiden „Seiten“ (veganer Frühstücksclub ist keine organisierte Gruppe), Leute des Gartendecks dachten wohl, dass „die anderen“ das Projekt übernehmen wollen, FrühstücksclubberInnen wollten sich nicht mehr „so behandeln lassen“, von willkommen und Offenheit keine Spur. Viele sind wieder abgesprungen.

    Die Idee für den Münzgarten hatten ein paar AnwohnerInnen, die dann von Tür zu Tür gingen und in dem Viertel (in dem nur so ca. 1000 Leute wohnen) die Leute befragt haben, was sie von einem Garten auf einer bestimmten Fläche halten würden. 1/3 haben sie befragt und mit den positiven Voten dann losgelegt. Sie kooperieren mit einer Einrichtung für/von RollstuhlfahrerInnen und einer Jugendhilfeeinrichtung, in der (glaube ich) straffällig gewordene Jugendliche „Maßnahmen“ machen. Sie haben einen Wettbewerb „der schönste Hamburger Gemeinschaftsgarten“ (o.ä.) gewonnen – an dem die Gärten, die im solidarischen Gemüse vernetzt sind explizit wegen der Konkurrenz nicht mitgemacht haben – und das Geld reicht ihnen noch immer.

    Der Interkulturelle Garten in Wilhelmsburg floriert. Alle Parzellen vergeben, Warteliste, einige Leute sind Vereinsmitglied ohne Parzelle und genießen das Miteinander im Garten. Sie machen zusammen Ausflüge, waren schon mal Zelten.

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