Schlagwort: Gartennetzwerk Kassel

  • Gewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Wozu braucht ihr Erdwannen und wie habt ihr in den letzten Jahren gearbeitet?

    > Wir benutzen große Wannen, um darin die Erde zu mischen, je nach dem, ob wir Anzuchterde, Blumenerde oder Erde zum Topfen brauchen. Wir hatten 2 alte Wannen von privat (baby-badewanne und Speiß-Wanne/Mörtelkasten), die aber jetzt kaputt sind (zumindest beinahe), wir müssen Ersatz besorgen.

    Geben die anderen Gemeinschaftsgärten den im Antrag aufgeführten Gärten kein Saatgut ab?

    > der Wesertorgarten und der Forstfeldgarten kaufen bislang kein (eigenes) Saatgut für die Voranzucht im Gewächshaus. Wir haben, vor allem für viele Blumen, selbst geerntetes Saatgut. Gemüse-Saatgut muss aber fast alles gekauft werden. 

    Was für Aktionen sind geplant, für das das Saatgut/die Jungpflanzen dann gebraucht werden?

    > Bepflanzung der Beete im Wesertorgarten, der Beete im Forstfeldgarten für Essbare Stadt + Kinderparzelle, Pflanzaktion in der Kita Sonnenblume und Schule am Lindenberg; bei Bedarf werden ein paar Pflanzen auch auf die Parzellen der Selbsterntefelder gebracht, Bepflanzung Hochbeete an der Uni (Kooperation mit Studenten-Cafe DesAsta), Unterstütung mit Jungpflanzen für soziale Projekte (Sandershaus mit Flüchtlingsheim, Kirchengemeinde Wesertor, evtl. Spende für Hochbeete in Flüchtlingsheim in der Nordstadt), jährliche Guerilla-Verde Aktion („Pflanz in den Mai“)

    Gibt es eine heimische Alternative für Kokoserde? Könnt ihr nicht mit selbstgemachten Düngern/Kompost arbeiten?

    > wir besorgen uns im Wesentlichen Komposterde vom Grünflächenamt (bzw. Museumslandschaft Hessen-Kassel) und auch vom Kompostwerk des Landkreises Kassel, des weiteren Sand. Das macht den Großteil der Erde aus, die zum Topfen und Aussähen benutzt wird. (in 2017 ca. 2 m²). Das Problem ist die Salz- bzw. nährstoffarme Aussaaterde. Sie darf nicht zu nährstoffreich sein und torffreie Aussaaterde ist nur in kleinen Mengen recht teuer zu kaufen. Daher kaufen wir qualitativ hochwertige Pflanzerde und magern sie mit Kokoserde, die sehr nährstoffarm ist, ab. Das ist deutlich preiswerter.

    Wie viele Gärten nutzen das Gewächshaus in 2018?

    >  Wesertorgarten, Falkenweggarten, Forstfeldgarten, Karottenkollektiv, Selbsterntefelder Wiener Straße, Waldauer Fußweg und Helleböhn (nur kleine Mengen), die im Aufbau befindliche Gruppe des Natur-Kindergartens Unterneustadt (Waschbärenbande), Karottenkollektiv, Blüchergarten


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  • Jungpflanzengewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel geht in die vierte Saison

    (Gu, aus Antrag)

    Das Netzwerk der Gemeinschaftsgärten in Kassel nutzt auch in diesem Jahr wieder ein Kaltgewächshaus in der Unterneustadt zur gemeinschaftlichen Jungpflanzenanzucht. Der Verein Essbare Stadt e.V. organisiert jetzt zum 4. Mal diese Gemeinschaftsaktion, bei der den teilnehmenden Gärten das Gewächshaus mit Anzuchterde und Bewässerung kostenfrei zur Verfügung steht.
    Der Verein Essbare Stadt zieht im Gewächshaus selbst Pflanzen für Gemeinschaftsgärten (Wesertor und Forstfeldgarten) und Aktionen vor, bei denen die BürgerInnen und AnwohnerInnen teilnehmen können und das Thema Garten und Anbau und Ernte von Gemüse und Kräutern entdecken und erfahren können (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Kassel

    (Gu aus Ergänzung zu Antrag, 20.4.)
    Der Internationale Permakulturgarten ist gerade im Aufbau. Z. Z. gärtnern dort 4 Leute. Sie suchen aber noch weitere Leute, die Spass daran haben, diesen Garten urbar zu machen. Ist also ein offener Garten. Permakultur ist –wie ich es verstanden habe-  mehr ein Ausdruck für den jetzigen Zustand als eine Prämisse beim weiteren Gärtnern.
    Der Internationale Permakulturgarten ist ein Gemeinschaftsgarten im Kasseler Gartennetzwerk. Da das Gelände lange Jahre ungenutzt war, ist es ein verwunschener wilder Garten mit zahlreichen Obstbäumen. Im ersten Jahr haben wir die alten Stauden und Gemüsebeete freigelegt und wollen nun mit dem Anbau von eigenem Gemüse beginnen. Sie haben keine feste Organisationsstruktur, sondern vieles ergibt sich einfach.

    Der Kasseler Frauengarten will ein (Tomaten)Gewächshaus bauen und das Kasseler Karottenkollektiv braucht Material, um die Infrastruktur nach dem Umzug weiter aufzubauen. (mehr …)

  • Gartennetzwerk Kassel plant Bienenprojekt und Gemeinschaftsanzucht

    (Gu aus Antrag vom 4.2.2015)
    Im Gartennetzwerk Kassel treffen sich 7 Gemeinschaftsgärten zum Austausch, zu gemeinsamen Aktionen, Filme gucken und Tauschbörsen. Schon letztes Jahr haben sie (mit unserer Förderung) ein Gewächshaus zusammen gepachtet und dort gemeinschaftlich Jungpflanzen angezogen. Das wollen sie auch dieses Jahr machen. Außerdem planen sie ein Bienenprojekt, so dass dann in möglich vielen der Gemeinschaftsgärten Bienen gehalten werden können. Sie haben 2 Imkerpatinnen gewonnen, die ihnen die Bienenhaltung beibringen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie wollen Vor- und Nachteile der verschiedenen Beutesysteme kennen lernen. Zunächst wollen sie 2 Gemeinschaftsgärten mit Beuten ausstatten. (mehr …)