Schlagwort: Gartenprojekt an Schule

  • Berlin: bei Max Pflanzen gärtnert die Schule und die Nachbarschaft

    (Besuch)
    Den Garten gibt es seit 2015. Der Initiator Gregor und ein paar Leute (bunt gemischte Gruppe, mehrere Nationalitäten) war auf der Suche nach einer Fläche und hat auch seine alte Klassenlehrerin gefragt, die inzwischen das Max Planck Gym leitet, das mit seiner Schule fusioniert war. Die war gleich begeistert, da sie eh gerade überlegten, was sie mit der Biodv Fläche machen sollen, die auf dem ehemaligen Appelplatz der Schule angelgt wurde.

    Der Gemeinschaftsgarten entstand, der gleichzeitig Schulgarten ist. Es gibt ein paar Beete, die als Beete erkennbar sind – die Wurzeln der Bäume sind hier ein Problem, es wächst nicht viel – und dann gibt es Kanninchen usw. Sie haben ein paar Hochbeete gebaut. Es gibt Gemeinschaftsbeete, ein paar individuelle Beete und ein paar Schulbeete.
    Sie müssen nix zahlen als Gruppe, sich aber um die Fläche kümmern – ein Teil bleibt wild, ein große Artenvielfalt ist zu finden. Ab und an übernachten Obdachtlose, die aber weg müssen (Schule!), oft finden sie auch Spritzen usw – das wird dann angezeigt. Vandalismus gibt es nicht, ab und an wird vorne bei den Beeren was geerntet.
    Von Seiten der Schule finden einige Angebote im und mit dem Garten statt. Eine AG Stadtgarten gibt es, bald eine AG Honigbienen (gibt einen Imker), der Oberstufenkurs hat Hochbeete gebaut, sie malen gerade den Geräteschuppen an, ein FoPro kartiert rund um den Boden, die Bäume etc.
    direkt nebenan ist „Mosaik“, da bekommen sie Holz und Zuschnitte her
    Nachhaltikeit wird in der Schule groß geschrieben, es ist eine UNESCO-Schule, sie haben auch Schwammbeete (Gartenleistungen!), sind noch in Kontakt mit den Forschenden, haben einen Hydrotower in der Küche, in dem Salat wächst, wollen noch mehr Regenrinnen anzapfen und in Profiauffangsysteme leiten, um Wasser zu haben, Apfelbäume wurden gepflanzt.
    Mitmachen kann jede*r, ab und an kommen Menschen aus der Nachbarschaft dazu – ein Schild wollen sie nun wieder aufstellen (gerade sind sie ohne), Werbung machen sie auf Insta – Vernetzungsarbeit können sie nicht leisten.

    Die Schulleitung hat kein offiziellen OK vom Grünflächen- oder Schulamt und will auch keine schlafenden Hunde wecken.

    Aus dem Antrag/Antworten:

    1. Entwicklung/Anzahl Teilnehmende: Die Gruppe MaxPflanzen besteht mittlerweile im zehnten Jahr; die Anzahl der Gärtner*innen beträgt 17.

    2. PR für den Garten: Die Gruppe MaxPflanzen hat einen Instagram-Auftritt, dieser brachte/bringt sowohl Besucher*innen als auch vereinzelt neue Teilnehmende. Ansonsten: Mundpropaganda (funktioniert!).

    3. Anzahl Beete/Anzahl: Hochbeete: aktuell 12, davon 1 ausschließlich zur Nutzung durch AG Stadtgarten (7./8. Klasse) und 1 für den Zusatzkurs Stadtgarten (Oberstufe) und dem Wahlpflichtunterricht Biologie Klasse 10. 4 Nutzung durch Einzelpersonen (MaxPflanzen)

    Beete/Pflanzareale im Gelände: Keine genaue Angabe möglich, das variiert. Beerensträucher an verschiedenen Orten, werden durch AG Stadtgarten gepflegt, ernten dürfen alle, wobei die Schüler*innen unbedingt Vorrang haben sollten; danach die Kinder von MaxPflanzen. Naschgarten!

    4. Kooperation mit MPG (wie):
    a) Auf kürzestem Weg Absprache zw. mir und Christiane Thomas.
    b) Funktioniert sehr gut.

    5. Eigener Bereich MPG
    Ja, das sog. Biotop. und zwei Hochbeete.

    6. Absprachen MaxPflanzen/MPG
    s. Pkt. 4

    7. Nutzung Gartengeräte/Reparaturen:
    Die großen Gartengeräte (Spaten, Grabgabeln, Rechen etc.) werden im Schuppen gelagert und sowohl von MaxPflanzen als auch MPG genutzt. Kleinere Geräte wie z.B. Gartenschere halten wir getrennt vor. Reparaturen werden idR durch MaxPflanzen durchgeführt.

    8. AG Stadtgarten und Zusatzkurs Stadtgarten
    Die AG Stadtgarten führt die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 im Rahmen des schulischen Ganztags (1 Termin/Wo) an die Themen Naturbeobachtung, Pflege, Aussaat und Ernte heran. Großen Wert lege ich persönlich darauf, dass die Schüler*innen zusammen, d.h. arbeitsteilig  arbeiten.

    Der Zusatzkurs Stadtgarten findet in der Oberstufe (1./2.Semester) statt. Dort lernen die Schüler*innen nachhaltiges ökologisches urbanes Gärtnern. Ebenfalls sind Pflege, Aussaat und Ernte ein Thema.

    9. Bausatz eines Gewächshauses:

    Da wir nicht die Materialien oder geschweige eine Werkstatt haben, wo wir die Materialien bearbeiten könnten, würden wir uns einen Bausatz für ein Gewächshaus anschaffen wollen.

    Materialien des Gewächshauses wären:

    • robuste Aluminiumkonstruktion mit Stahlsockel 
    • evtl. Plexi- bzw. Acrylglas, (aber vielleicht gibt es noch ein nachhaltigeres Material)
    • Regenrinnen-System

    Dieser Bausatz soll dann zusammen mit allen Mitglieder aufgestellt werden. Jeder hat dann, die Möglichkeit diese Gewächshaus zu nutzen. Aufteilung erfolgt nach Absprache im Gemeinschaftsgartenteam.

    Die Ernte erfolgt durch alle Mitglieder, so dürfen auch die Gemeinschaftgartenmitglieder in den Sommerferien an den Beeten der Schule sich gern bedienen. Ansonsten hat jeder seinen Bereich und kann seine eigne Ernte genießen.

    Wir haben auch schon unsere Ernte beim Sommerfest des Max-Planck-Gymnasiums präsentieren und anbieten können.

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  • Milmersdorf: Garten auf Schulgelände geplant

    Ich bin ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Milmersdorf, einer Gemeinde mit ca. 1.500 Einwohnern, einer kleinen Grundschule, einer Kita und im Übrigen einer ansonsten kleinstädtischen Infrastruktur. 

    Zur Förderung der Gemeinschaft zwischen jung und alt ist beabsichtigt, einen Teil des ehemaligen Schulhofes als Gemeinschaftsgarten zu gestalten, bei dem die Kinder von Kita und Schule und im übrigen auch Senioren aus dem Ort gemeinsam gärtnern, wobei die Senioren ihr vorhandenes Wissen an die Kinder weitergeben können. 

    Die Produkte sollen dann in der Schulküche bzw. in der Küche des Dorfgemeinschaftshauses verarbeitet werden und zwar wieder durch die „Gärtnergemeinschaft“. 

    Ferner soll entsprechendes Wissen über die Heilkraft von Pflanzen an die Kinder und Jugendlichen vermittelt werden. 

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  • Berlin Wedding: GG Diesterbeet startet

    (NL)

    Am 28. Mai war der Tag der Nachbarn und Start für den neuen Gemeinschaftsgarten „Diesterbeet“

    Vor dem ehemaligen Diesterweg-Gymnasium in der Swinemünder Straße entsteht ein neuer Nachbarschaftsgarten. Wo vorher wild Autos geparkt haben werden bald 23 Hochbeete stehen und können von Anwohner*innen bepflanzt werden.

    Das „Diesterbeet“ ist eine Initiative von Anwohnenden mit Unterstützung des Brunnenviertel e.V.

    Es werden noch Beetpaten gesucht, die sich um ein Hochbeet kümmern, es bepflanzen und regelmäßig gießen. (mehr …)

  • die neue Fläche von O pflanzt is

    (Projektbesuch)
    O pflanzt hat die Fläche durch die Vermittlung des Betreibers einer nahen Sportschule bekommen. Er ist kurz vor Schluss auf der alten Fläche auf O pflanzt zugekommen, wollte schon immer mal kommen und wollte ihnen einen Bauwagen schenken. Sie haben dann viel von den Sachen, die sie weiterverwenden wollten bei ihm lagern können und er hat dann diese neue Fläche ins Gespräch gebracht.
    Die Fläche war bisher verpachtet an jemanden, der das als Lager genutzt hat. Die Fläche gehört mit zu dem, was die Montessori-Schule gepachtet hat. ALmut vermutete, dass die Fläche ingesamt der Stadt München gehört. O pflanzt hat noch keinen Vertrag.
    Die Fläche ist viel kleiner als vorher. Sie ist sozusagen zwischen Schule und da, wo immer das Sommertoolwood ist.
    Sie haben schon ein paar Hochbeete aufgestellt, ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale ist gebaut worden. Der Bauwagen steht und ein Gefährt, aus dem eine Bar werden soll, hat sich eingefunden.
    Die Fläche ist (viele Bäume) recht schattig – und durch Totholzhecken und einen Maschendrahtzaun wirkt sie recht geschützt. Man kann von zwei Seiten rein kommen, diese beiden Eingänge sind normalerweise offen (derzeit wegen Toolwood ist die eine Seite mit einem großen grünen Zaun abgeschottet)
    Laut Almut sind sie so 8 – 10 Leute, die mehr oder weniger regelmäßig dabei sind. Teamtreffen sind alle 2 Wochen, öffentliches Mitmachen derzeit 1x/Monat.
    Es sind nicht alle weiter aktiv, die das auf der vorherigen Fläche waren, aber es sind auch schon neue Leute dabei. Der Verein hat 50 Mitglieder und es gab da wohl keine Kündigungen (bzw 1, aber die Familie will nun auch wieder mitmachen).
    Als Gegenleistung für die Fläche müssen sie aktiv mit der Schule zusammenarbeiten. Es wird vertraglich geregelt, was das bedeutet. Eckpunkte sind: mitmachen/Beratung beim Ackerdemie-Projekt (Fläche auf dem Schulgelände ist schon da und die Banderole der Ackerdemie hängt) und auch bei dem Schulgartenprojekt „Zeilegärten“ sind sie eingeplant. Die Zeilegärten sind Grünstreifen zwischen den Baracken/Gebäuden der Schule – jeweils 4 Klassen werden einen dieser Streifen gärtnerisch nutzen.
    Almut versucht nun Fundraising für eine Stelle zu machen, damit all die Aufgaben verlässlich gemacht werden können, denn schon in der Vergangenheit war „menpower“ immer wieder ein Problem.
    Die Gruppen, wie Bienengruppe und Wildbienenlehrpfadgruppe sind gleich auf sie zugekommen, als das mit der neuen Fläche öffentlich war und nun müssen sie sehen, wo das alles untergebracht werden kann, denn die Fläche ist ja viel kleiner, doch hat die Schule auch noch andere Flächen. (mehr …)

  • o pflanzt is hat neue Fläche

    von Website:
    Vor gut eineinhalb Jahren musste der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is! zwischen Neuhausen und Schwabing-West geräumt werden. Nach intensivem Suchen hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen. (mehr …)

  • IG Oberschöneweide muss Schulausbau weichen

    (Gu, Tel)

    Der Interkulturelle Garten Oberschöneweide (Berlin-Köpenick), den es seit 2005 auf dem Grundstück einer Schule gibt, muss nun dem Ausbau der Schule weichen. Es werden neue Gebäude gebraucht. Das Gartenprojekt war IG und Schulgarten. Eine Ersatzfläche ist derzeit nicht im Gespräch. Auch ist es unklar, ob es nach dem Aus/Neubau noch Platz für das Projekt gibt – was wohl aber eher unwahrscheinlich ist. (mehr …)

  • Facettenreiches Gartenprojekt entsteht an einer Stadtteilschule in Hessen

    (Gu, alerts)

    Gartennachmittage, „Urban Gardening“ – Sommercamp für Kinder und Jugendliche, internationales Gartenwissen, multikultureller und generationenübergreifender Austausch – allesamt Punkte, die die Agnes-Wenke-Sekundarschule mit ihrem Konzept „Interkultureller Generationengarten“ und dem darin enthaltenen Schulcafé-Projekt realisieren möchte. Die IKEA-Stiftung fördert das Schulcafé mit 70000 Euro für den Bau eines attraktiven Wintergartens.

    „Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Andreas Schauerte, Schulleiter der AWS. Denn für die Sekundarschule im Aufbau stellt dieses Projekt einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur Stadtteilschule dar. Durch gezielte Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung des teiloffenen Gartengeländes soll ein vielfältiger Austausch zum Thema „Garten“ im Schulumfeld ermöglicht werden. Ein Miteinander von Schüler/innen und Stadtteilbewohnern – generationenübergreifend und multikulturell.

    Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes hat sich in den letzten Monaten viel getan – der Neubau wurde fertiggestellt und eröffnet, der Schulhof gepflastert, neue Parkplätze geschaffen und viele dieser Flächen durch Grünbepflanzungen aufgehübscht. Im Jahr 2018 soll der interkulturelle Generationengarten das Gesamtbild vervollständigen.

    Geplant ist unter anderem, dass der internationale Lehr- und Lerngarten sowie das Schulcafé auch der Berufswahlvorbereitung der Schüler/innen dienen – beispielsweise durch berufsaffine Werkstätten im Gartenbau und einer Schülerfirma in der Gastronomie. Für Kindergarten- und Grundschulkinder sollen „Gartennachmittage“ stattfinden und angedacht ist auch ein städtisches „Urban Gardening“-Sommercamp für Kinder und Jugendliche als Bestandteil der Kinderstadt in den Sommerferien. Alles in Allem eine runde Ideenplanung – zu deren Umsetzung die Förderung der IKEA Stiftung enorm beiträgt.

    „Das Projekt dient als ganzheitliche Idee dem Aufbau einer multicodierten Fläche mit interkulturellen, intergenerationalen und integrativen Qualitätsmerkmalen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Wunderlich. Innovativ und zukunftsorientiert. Es verfolge die Ideen und Ziele der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2019). „Damit ist es unter Federführung einer Schule in Arnsberg neuartig und kann als Modellprojekt für weitere Schulen in NRW gelten“.

    http://www.sekundarschule-neheim.de/interkultureller-generationengarten/

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