Schlagwort: Gartenprojekt beendet

  • Garten in Essen existiert nicht mehr

    (Mail)

    der Gemeinschaftsgarten [Essen/wollbeckhof] existiert seit Ende letzten Jahres nicht mehr, da sich, leider, keine Engagierten finden ließen, die sich nachhaltig um den Garten kümmern wollten. Die Hochbeete wurden nun an einen anderen Standort im Stadtteil Altenessen gebracht, wo sich nun ein bürgerschaftlich organisierter Gemeinschaftsgarten in der Entstehung befindet (mehr …)

  • Stadtgarten Glaucha findet keine neue Fläche

    (mail)
    Der Stadtgarten in Halle/Glaucha hat bisher kein neues Grundstück gefunden und sie glauben auch nicht dran.
    Projekt ist somit (zunächst?) beendet (mehr …)

  • Josefgarten Viersen gibt es nicht mehr

    (Recherche IR)

    Intiatorin war die Stadt Viersen, Projekt startete 2016 und wendete sich auch an Geflüchtete.
    Die Mitarbeiterin, die für den Garten zuständig war, arbeitet nicht mehr bei der Stadt. Die Stelle wurde nicht wieder besetzt, das Projekt wird nicht mehr bearbeitet (mehr …)

  • Stadtgarten Halle abgeräumt, Petition gestartet

    (Gu, Recherche)

    Wieder musste ein soziales Projekt einem neuem Investor Platz machen.

    Dem Gemeinschaftsgarten „Stadtgarten Glaucha“ wurde der Boden entzogen. Wir werden aber weiter machen und suchen nicht nur wieder eine neue Fläche, sondern auch die öffentliche Diskussion über Freiflächen zur bürgerschaftlichen Nutzung! Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrer Stimme dabei unterstützen und sich unseren Forderungen an die Planer*innen dieser Stadt anschließen! Gemeinsam geht es weiter.

    Begründung

    Wir müssen unseren Gemeinschaftsgarten Glaucha bis Ende November 2018 bereits räumen! Vor wenigen Wochen kam die Kündigung unseres Nutzungsvertrags. Ein Berliner Investor hatte die Fläche bereits 2017 gekauft. Seitdem sind auch wir gezwungen nach Verlängerungs- und Ausweichmöglichkeiten Ausschau zu halten. Der Stadtgarten Glaucha existierte bald 10 Jahre auf einer brach liegenden Baulücke in der Torstraße 31, Südliche Innnenstadt und ist ein Projekt des „Postkult e.V.“. Dies ist ein erfolgreich etablierter, gemeinwohlorientierter Verein, der auf unkommerzielle Art an der kreativen und kulturellen Bereicherung der Stadt mitwirkt. Er ist im Böllberger Weg auf dem Gelände der alten Zigarrenfabrik zu finden.

    Der „Postkult e.V.“ hat schon einige schwierige Zeiten im halleschen Viertel Glaucha überstanden und setzt sich nichtsdestotrotz auch weiterhin für die aktive Überbrückung von zwischenmenschlichen Klüften, für ein größeres solidarisches Miteinander, für Austausch und gute Nachbarschaft, und nicht zuletzt für die Einbindung aller Menschen und ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten ein, immer mit dem Ziel Eigeninitiative zu stärken, Empowerment wirksam werden zu lassen.

    Viele Menschen haben seit 2009 den Weg in den zwischen Häuserwänden eingerahmten Garten gefunden. Auf einem Teil des Geländes wurden Obst, Gemüse und Kräuter gepflanzt, ein Teich angelegt und ein Gewächshaus errichtet. Der andere Teil wurde als Erholungsraum und Veranstaltungsfläche, schließlich für die Umsetzung etwaiger Ideen der Nachbarschaft genutzt. Viele Kinder haben hier gespielt, hier wurde getüftelt, im Do-it-yourself Sinne gebaut, gegärtnert, gegrillt. Gemeinsam wurden Feste gefeiert, sich vernetzt, Integration gelebt, Bildung betrieben, Kommunikation geübt und ganz unspektakulär damit auch eine ganze Palette an alternativen Freizeitangeboten geschaffen. Es ist ein Ort gewesen, der niedrigschwellig Menschen geholfen hat ihre Vereinzelung zu überwinden, sich innerhalb der Stadt und Gesellschaft zu verorten und solidarische Beziehungen aufzubauen, und damit Teil einer gelebten gesellschaftlichen Veränderung zu sein.

    Alles noch nutzbare im Garten wurde nun aber verschenkt und der Rest verschrottet, die Fische aus dem Gartenteich finden noch ein neues Gewässer und schon gleicht unser Garten wieder einer Brache! Nur noch die stehen gelassenen Tomatenpflanzen, Apfelbäume, Erdbeerfelder und Kräuterbeete erinnern eindringlich daran, dass die kollektive Nutzung von Freiräumen sinnvoll und möglich ist. Wenn auch diese natürlichen Zeugen in ein paar Wochen platt gebaggert wurden, um das geplante Neubauprojekt umzusetzen, werden wir und hoffentlich viele Menschen mit uns weiter daran erinnern, dass es nicht nur möglich, sondern auch nötig ist Freiräume in der Stadt für Gemeinschaftsgärten und Bauspielplätze zu nutzen und einzufordern! Wir suchen akut eine neue Fläche.

    Wir sind überzeugt, dass das Projekt Stadtgarten Zukunft hat.

    Brach liegende Räume und Orte müssen weiterhin geöffnet, belebt und erhalten werden, um die Lebensqualität in Halle zu erreichen, die wir brauchen und uns wünschen. Zwischennutzungs-Projekte auf privatem Boden, sind immer zeitlich befristet und stehen permanent auf der Kippe. Dieser Umstand erschwert den Erfolg der ehrenamtlichen Arbeit. **Wir fordern gute Alternativen zu Duldungsverhältnissen und Zwischennutzungslösungen für gemeinwohlorientierte Projekte wie Stadtgärten.

    Es muss auch in Halle möglich sein unkompliziert, ungenutzte Räume und Orte für soziale und kulturelle Vereine zur Verfügung gestellt zu bekommen, ohne dass die betreffenden (mittellosen/unkommerziellen) Initiativen Boden und Häuser erwerben müssen!**

    Wir fordern größere Anerkennung derartiger Projekte, die deutlich stärker wiegt als profitorientierte Überlegungen kommunaler Stadtplaner.
    Immobilienspekulationen müssen eingedämmt und der Ausverkauf der Freiräume in der Stadt müssen beendet werden. Stadteigene Flächen sollten gehalten und sinnvoll und unter Einbezug der Bedürfnisse im Viertel genutzt werden. Zudem fordern wir langfristige, sichere Nutzungsperspektiven für unkommerzielle, soziale und kulturelle Projekte! Diese sind wichtig für die volle Entfaltung des ganzen Potentials eines sozialen, nachbarschaftlichen Projektes, was immer auf einen Prozess von mehreren Jahren Engagement und Arbeit angewiesen ist. Gesicherte Nutzungsoptionen für Gemeinschaftsgärten an einem festen Standort haben einen großen praktischen Nutzen, würden auch die gewünschten Kooperationen mit beispielsweise Bildungs-Institutionen möglich machen und mehr Menschen ansprechen. Für die dementsprechenden Nutzungskonzepte sind wir in vielen Gesprächen und *freuen uns auf eine neue Freiflächen-Diskussion in der Öffentlichkeit!** Wir formulieren weiter gemeinsame Forderungen mit schon verdrängten Projekten und Interessierten und hoffen mit gemeinsamer Stärke echte Veränderungen in der Stadtentwicklung zu erwirken (mehr …)

  • Plauener Refugee-Garten gibt es so nicht mehr

    (Gu, Tel)

    Das Projekt Stadtgarten Plauen war ein GG für und mit Geflüchteten. Dieses Projekt gibt es nicht mehr. Der Garten war dann eine ganze Weile brach. Ein Träger mobiler Kinder- und Jugendarbeit hat die Fläche nun übernommen. Es war viel Schrott und Müll zu beseitigen, Wildwuchs zu zähmen. Sie haben letzten Sommer angefangen an zwei Tagen/Woche dort vor Ort Präsenzzeiten zu haben. Am Gärtnern haben die Jugendlichen nicht so viel Interesse, sie gucken mal, in welche Richtung das Projekt gehen wird. Schwerpunkt soll die Arbeit mit den Jugendlichen bleiben, so richtig offen sind sie (noch?) nicht, aber sie haben den Auftrag mit ihrer Arbeit auch ins Gemeinwesen zu wirken. (mehr …)

  • Gg Quidde Wildwuchs/Neuperlach ist eingestellt

    (Gu, Tel)

    Das Gartenprojekt war auf Absätzen/Treppenwegen/Terassen eines Hochhauses in München Neuperlach und Teil eines Nachbarschaftstreffs. Das Gebäude ist baufällig, der Treff war der einzige Nutzer seit längerer Zeit. Nun wird das Haus abgerissen, der Treff zieht um, aber da wird es kein Gartenprojekt mehr geben. (mehr …)

  • ein IG ausgezeichnet, der andere aufgegeben: Berlin Spandau/Buch

    (Gu, Mail)

    Wir konnten unseren Garten in Berlin-Buch an der Flüchtlingsunterkunft „Garten-Buch“ auch in diesem Jahr erfolgreich weiter gemeinsam entwickeln, hegen und pflegen und erhielten dafür sogar eine Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“.
    wir haben den Preis von einem Vertreter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie überreicht bekommen verbunden mit einem wunderbaren Gartenfest und vielen Gästen wie den Vorsitzenden der AWO… Presse und anderen engagierten Initiativen im Bezirk. Das hat uns wirklich wieder Mut gegeben, weiter zu machen.

    Aber wo Licht ist, ist auch Schatten und so mussten wir leider den „Willkommens-Kultur-Garten“ in Berlin Spandau aufgeben, da die Flüchtlingsunterkunft am Jahresende leergezogen wurde und damit die Fläche aufgegeben werden musste.


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  • Franziskusgarten Erfurt gibt es nicht mehr

    (Gu, tel)

    Das Gartenprojekt der Caritas hatte als Hauptzielgruppe Obdachlose, Menschen mit wenig Geld etc. Es gab ein paar Jahre lang über studentische Kräfte, die die Menschen kannten, die Möglichkeit einer Art Koordination. Das fiel dann weg und da der Garten in einem Kleingarten war, machte der Vorstand dann Druck, als die Fläche zunehmend verwilderte. Sie gaben den Garten dann auf.


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  • Interkulturellen Garten Reutlingen gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)
    Das Projekt ist nach einem guten Stadt eingeschlafen. Die Integrationsbeauftragte der Stadt meinte, der mit der Begelitung betraute Mensch war überfordert und ist dann weg gezogen, der Mensch vom Amt hat gewechselt und es gab keine Anbindung mehr.

    Aber just jetzt überlegen sie, ob sie einen neuen IG – im Zusammenhang mit Geflücheten – aufbauen sollten (mehr …)

  • Allerweltsgarten gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Allerweltsgarten Mönchengladbach, ein IG in der größten Kleingartenanlage von Mönchengladbach, gibt es schon seit 4 Jahren nicht mehr. (mehr …)

  • IG Neuwieder Str/Bremen gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Der Garten in der Neuwieder Straße im Stadtteil Tenever ist nach Projektende bis auf das Gartenhaus geräumt.

    Die Zahl der Geflüchteten hat sich drastisch reduziert und so steht noch nicht fest, ob er in Zukunft

    von wohnungslosen Menschen genutzt werden kann, die in das kleine Containerdorf

    anstelle der Geflüchteten einziehen sollen, Betreiber ist und bleibt dann die Innere Mission.


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  • 4 Gärten in Magdeburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Tel)

    die von „SPIELWAGEN e.V.“ initiierten „Flüchtlingsgärten“ in Magdeburg gibt es fast alle nicht mehr. Bei dreien sind die nahen Unterkünfte keine Unterkünfte mehr, bei einem, der in einem Kleingarten war, wollten die KleingärtnerInnen nicht einen so hohen Anteil an Geflüchteten.
    Rund um ein Gartenprojekt hat sich eine eigene Gruppe entwickelt. (mehr …)

  • Wandergarten Hannover gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    Dafür aber schon seit 2014 einen Mitmachgarten in Laatzen.
    „Der Laatzener Mitmachgarten ist ein Permakultur-Projekt am „Park der Sinne“. Hier kann jeder mitgraben, mitpflanzen, mitgießen, miternten. Die Gruppe trifft sich donnerstags ab 16 Uhr.“


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  • Jugendgarten Augsburg gibt es nicht mehr

    (Gu, Maiil)

    er interkulturelle Jugendgarten ruht. Er steht weiterhin zur Verfügung, es gibt aber momentan keine Beete und keine Aktionen dazu. (Mitarbeiterin weg)

    Frau Sahm war eine Mitarbeiterin mit dem nötigen Fachwissen, um auch ohne eine*n Fachkundige*n den Garten zu betreuen, denn dafür hatten wir dann keine Förderung mehr.
    Mit dem Weggang von Frau Sahm war es schon schwieriger, die Nutzpflanzen entsprechend zu bedienen…
    Außerdem kostet es viel Zeit und Motivationsarbeit, Jugendliche dafür zu begeistern und der Gedanke, die Nachbarschaft miteinzubeziehen, war leider nur von kurzer Dauer.
    Wir haben dann die Beete abgeschafft (mehr …)

  • Querbeet im Freiraum Petersburg gibt es nicht mehr

    (Mail)

    Gemeinschaftsgarten im Freiraum Petersburg/Osnabrück

     leider gibt es den Garten seit letztem Jahr nicht mehr.
    Nach langem Kampf am ehemaligen Osnabrücker Güterbahnhof mussten das Querbeet und schlussendlich auch der Kulturverein um den Garten umziehen. Im Falle des Gartens musste sich die bestehende Gruppe leider entscheiden sich ins Private, in einen Kleingartenverein, zurückzuziehen. Die Zwischenlösung wurde nun zur Endlösung und das Querbeet somit aufgelöst.
    Sicherlich wird sich an unserem neuen Ort am Osnabrücker Hafen auch eine neue Gemeinschaft um’s Gärtnerische bilden. Bisher besteht aber noch keine feste Gruppe
    (mehr …)

  • IG Kirchberg gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail)

    den Garten gibt es schon seit 2012 nicht mehr.
    ein starkes Gewitter/Hagel, das alle Gewäckshäuser, die aus Glas waren, zerschlagen hat, führte zur Schliesung des IGartens. Der ganze Garten war mit Glassplitter bestreut. Der Besitzer hat das Gelände nicht räumen und die Gewäckshäuser auch nicht neu aufbauen lassen


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  • Gemeinschaftsgarten Ohlauer Straße Berlin beendet

    (Gu Mail)

    Unsere Einrichtung schließt zu Ende November ihre Tore, das Gebäude wird anschließend für die Kältehilfe verwendet. Geplant ist (zumindest einen Teil) der Hochbeete in die Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in die Kiefholzstr. 71, 12437 Berlin zu versetzen. Dort wohnen aktuell die meisten unserer ehemaligen Bewohner, welche sich bis zuletzt gut um den Garten gekümmert haben. Die Unterkunft in der Kiefholzstraße wird vom Land Berlin betrieben. Inwieweit der Garten dort der Öffentlichkeit zugänglich sein wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen (mehr …)

  • Quer-Beet Mainz gibt es nicht mehr

    (Gu, Recherche)
    Der Garten wurde 2015 auf der Außenfläche einer Flüchtlingsunterkunft angelegt. Diese gibt es nicht mehr, nun ist es eine Schule und die Fläche wurde für den Pausenhof gebraucht (mehr …)

  • IG Oberschöneweide muss Schulausbau weichen

    (Gu, Tel)

    Der Interkulturelle Garten Oberschöneweide (Berlin-Köpenick), den es seit 2005 auf dem Grundstück einer Schule gibt, muss nun dem Ausbau der Schule weichen. Es werden neue Gebäude gebraucht. Das Gartenprojekt war IG und Schulgarten. Eine Ersatzfläche ist derzeit nicht im Gespräch. Auch ist es unklar, ob es nach dem Aus/Neubau noch Platz für das Projekt gibt – was wohl aber eher unwahrscheinlich ist. (mehr …)

  • Garten für Alle in Bad Tölz eingestellt

    (Gu, Mail)

    den „Garten für Alle“ gibt es nicht mehr. Gut, dass Sie nachfragen.

    Die Leute wollten zwar die Parzellen ungern aufgeben, aber eigentlich hatte die Mehrheit nichts mehr gepflanzt und gejätet. Leider gab es auch Ärger mit den Nachbarn, weil man sich doch gerne am Gartenzaun und auf den Bänken getroffen hatte und es dann den Nachbarn zu laut war.

    Es hätte eine hauptamtliche Betreuung gebraucht (mehr …)

  • Bericht vom Abbau eines Gartens (HELGA in Köln)

    (Gu, RSS)

    Wir starteten mit der Abwicklung von HELGA, denn unser Gemeinschaftsgarten war zum unkontrollierten Obdachlosenheim und zur Müllhalde verkommen. Dank der freiwilligen Feuerwehr und den Handhubwagen von RS Möbel und B.O.C. konnten wir 18 Pflanzkisten in die Borsigstraße für die Heliosschule transportieren. Außerdem brachten wir Gartensachen und Erde in den Vitalisgarten, sortierten Müll und räumten auf. Wer mag kann jetzt noch Erde von uns bekommen.

    Die Vorbereitung für die Abwicklung von HELGA startete schon in der Vorwoche als Katharina und Volker auf der Suche nach Handhubwagen waren. Jetzt liehen sie das Rothehausrad aus und brachten Pflanztöpfe und Schaufeln zu HELGA. Die beiden machten sich gleich an die Beseitigung des von Menschen angerichteten Chaos. Paletten und waren über unseren Sachen und Müll gestapelt worden. Manche Ecken stanken nach Urin und das war nicht schön zu beseitigen. Ein Obdachloser hatte unseren Bauwagen mit einem Vorhängeschloss verschlossen, kam aber glücklicherweise vorbei und schloss auf um seine Sachen mitzunehmen.

    Kurz vor 13 Uhr ging Katharina zu B.O.C. und Volker zu RS Möbel und die beiden liehen jeweils einen Handhubwagen aus. Erst dadurch konnten wir einige noch brauchbare Pflanzkisten bewegen. Nach und nach trudelten helfende Hände von F.I.N.K. ein. Wir schenken dem Finkennest unseren Bauwagen und da wollten sich die Finken mit Hilfe revanchieren. Antje, Mira, Simon und weitere packten kräftig mit an. Von unserer Seite waren ebenfalls Lara, Karin, Ingo und Birk mit von der Partie.

    Besonders eklig gestaltete sich das Entfernen von Müll und Geschirr aus dem Kompost. Dort waren vermutlich einige Menschen flüssige und feste Hinterlassenschaften los geworden. Jedenfalls stank die Ecke zum Himmel und bereitete uns kein Vergnügen. Verwendung für den Kompost haben wir jetzt auch nicht mehr.

    Um kurz nach 14 Uhr traf bei uns die freiwillige Feuerwehr mit einem Lastkraftwagen ein. Karsten hatte einen Helfer mitgebracht und das ermöglichte uns den Transport von Pflanzkisten und weiteren Gegenständen.

    Simon entpuppte sich als versierter Ameisen-Fahrer und recht bald waren zehn Pflanzkisten im LKW verstaut. Wir luden noch zusätzlich lange Bretter und Paletten ein. Diese kann die Heliosschule für weitere Kisten, Hochbeete oder Holzmöbel nutzen. Zu viert ging es mit dem Feuerwehrwagen in die Borsigstraße. Das war eine interessante Erfahrung so hoch oben in einem wichtigen Wagen zu sitzen. Über die Feuerwehrzufahrt gelangten wir in den Hof der Sporthalle. Dort luden wir die Pflanzkisten ab und ließen unserer Phantasie freien Lauf. Es sieht bereits jetzt hübsch aus.

    Zurück in HELGA luden wir zunächst vier defekte Kisten mit Erde ein. Die Erde können wir beispielsweise für unser Gewächshaus gebrauchen. Außerdem kamen unterschiedliche noch zu gebrauchende Sachen in den LKW. Als die Ladefläche gefüllt war ging es zum Vitalisgarten und wir stellten fest, dass die Feuerwehrzufahrt keine echte Feuerwehrzufahrt ist. Sie ist viel zu klein als dass ein großer Feuerwehrwagen dort hinein fahren würde. Damit der Wagen schnell geleert war, packten wir die Sachen in die Einfahrt und parkten die vier Pflanzkisten am unteren Ende der Einfahrt.

    Glücklicherweise hatten Karsten und sein Helfer noch Zeit und Muße für einen dritten Transport. Wir waren jetzt also auf der Suche nach noch brauchbaren Kisten. Die waren gar nicht so einfach zu finden. Insgesamt kamen noch acht Kisten zusammen und mit weiteren Holzpaletten beladen fuhren wir erneut in die Borsigstraße. Diesmal war Katharina mit dabei und sie konnte ihre Ameisen-Lenkfähigkeiten ausbauen. Als Standort für die Kisten wählten wir dieses Mal die Nähe zu Fahrradständern und Sitzmöglichkeiten. Fertig war der erste Teil des Heliosschulgartens. Mit Pflanzen sieht er bald noch hübscher aus.

    Wieder in HELGA spendeten wir der freiwilligen Feuerwehr einen 1000 Liter Tank und bedankten uns herzlich für die tolle Hilfe. Ohne den Transport hätte die Auflösung von HELGA nicht wirklich starten können.

    Die vielen helfenden Hände der Gartenwerkstadt hatten in der Zwischenzeit einige Pflanzkisten zerlegt und 10 Liter Pflanztöpfe mit Erde gefüllt. Mira kam für das Albertus-Magnus-Gymnasium vorbei und nahm uns etwas Erde ab. Diese soll jetzt in der Eifel zwischengelagert werden. Dass das auch im Vitalisgarten passieren könnte, fiel uns erst später auf.


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  • Bockenheimer Garten gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    leider gibt es den Garten nicht mehr, da Anwohner und die nahe liegende Kirchengemeinde Schwierigkeiten mit dem Garten hatte, Lärm o.ä. wurden kritisiert. (mehr …)

  • Vietnamesiche Gärten Aurich gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)
    der vietnamesische Garten wurde Anfang 2018 geschlossen.
    Gründe: Überalterung der Gärtner   , kein Nachwuchs ,die folgende Generation ist im Berufsleben

    Die Anfragen bei den Flüchtlingen fiel negativ aus

     Ein Tafelgarten war nicht zu organisieren 


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  • IG Wilhelmshaven gibt es nicht mehr

    (Gu, Nachfrage)

    der Verein hat sich 2016 aufgelöst. Die „Pächter“ haben sich um eigene Kleingärten gekümmert. Einige Kleingärtenvereine haben sich gegenüber den MigrantInnen geöffnet und haben sich darauf eingestellt. Aber das Projekt interkultureller Garten wurde nach 10 Jahren beendet! (mehr …)

  • Offener Garten West ist eingeschlafen

    (Gu, Mail)

    unser Projekt ist eingeschlafen und wird wohl nicht mehr wiederaufleben [Offener Garten West in Leipzig]

    Gründe dafür sind u.a:

    – ein großer Teil der Fläche wurde verkauft

    – zu wenig aktive Mitglieder

    – viele ähnliche Projekte in der Nachbarschaft


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  • kein Nachfolgeprojekt von Bambis Beet

    (gu, Mail)

    hiermit teile ich ihnen mit, dass kein weiteres Projekt geplant ist am Stadttheater und ich mich aus der Angelegenheit zurückziehe.
    Der ganze Sachverhalt mit der geringen Bereitschaft der Stadt den Garten zu erhalten führte dazu. (mehr …)

  • Das Ende von Bambiis Beet

    (Gu, Mail)
    Das Gartenprojekt vor dem Freiburger Theater „Bambis Beet“ geht zu Ende. Die InitiatorInnen lösen den Garten selber auf. Warum es dazu kam, steht hier: https://bambisbeet.wordpress.com/
    (mehr …)

  • BürgerNutzgarten Krefeld schließt

    (Gu aus RSS, 15.2.)
    Vor rund drei Jahren hatte Mildebrath der Stadtverwaltung seine Ideen für das sogenannte Urban Gardening vorgestellt. Im Frühjahr wurde dann eine im Besitz der Stadt befindlichen Brachfläche an der Kölner Straße/Ecke Melanchthonstraße, wie Mildebrath sagt, „in Betrieb genommen“ und mit Pflanzkästen und Beeten begrünt. Die Guerilla-Gärtner installierten auch eine provisorische Sitzbank neben der Haltestelle „Klinikum“ , die von Fahrgästen der SWK gern genutzt wurde. Vonseiten der Stadtverwaltung waren die Aktionen jedoch immer nur geduldet. Zwei Obstbäumchen, die die Gruppe gepflanzt hatte, sorgten im April 2014 für Wirbel, als die Verwaltung die Gärtner anwies, die Bäume wieder zu entfernen. Letztlich blieben die Bäumchen stehen – aber dennoch kam das Gartenprojekt nicht so Recht vom Fleck – die meiste Zeit sah das Grundstück vor allem verwildert aus.

    „Wir hatten gehofft, dass es nach unserem Beispiel von der Eigentümerin und vom Umfeld angenommen werden würde“, sagt Mildebrath. „Mittlerweile müssen meine Kollegen und ich aber erkennen, dass weder die eigenen Kräfte ausreichen, um die Fläche nachhaltig in Ordnung zu halten, noch dass Dritte daran interessiert sind. So hat beispielsweise die Verschmutzung der Fläche seit Ende 2015 einen Grad erreicht, den wir nicht mehr beherrschen.“

    Warum man mit der Idee des Bürgernutzgartens gescheitert sei, habe die Initiative noch nicht abschließend analysiert. „Fakt ist jedoch, dass wir das Projekt beenden müssen. Dazu und zur vollständigen Räumung der von uns eingebrachten Gegenstände hat uns die Stadt als Eigentümerin nun eine Frist bis zum 29. Februar gesetzt.“ Seine Initiative habe um Verlängerung bis zum 19. März gebeten.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/buerger-nutzgarten-wird-geraeumt-aid-1.5770211 (mehr …)

  • Grüne Bühne Bochum wurde zum Alsengarten

    (Gu, Kurzrecherche, 28.11.)

    „Vom 27. April 2014 an bis zur ersten Juli Woche stand vor dem Schauspielhaus Bochum die Grüne Bühne. Der Gemeinschaftsgarten wurde von den Aktivist/innen des Gemeinschaftsgarten Bochum e.V. betrieben und bestand aus 12 Hochbeeten auf Europaletten und einigen mobilen Objekten, die bepflanzt wurden. Er war Teil des DETROIT-PROJEKTS* und ensteht zudem im Rahmen des im Rahmen des Zukunftsprojekts n.a.t.u.r. Die Grüne Bühne ist am 03.07.2014 in die Alsenstraße 19 a gezogen und wurde zum Alsengarten. Ihr könnt jeden Samstag ab 11.00 Uhr vorbei kommen und mitgärtnern. Der Garten ist in der Regel unter der Woche von 8.30 Uhr bis 22.00 Uhr zugänglich.“

    http://urbaneoasen.de/gaerten/gruene-buehne/

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  • Konkordia: kurze gärtnerische Zwischennutzung in Dresden

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Anfang des Jahres hat die Gründerin des Aprikosengaretn zusammen mit jemand anders in Dresden auf einer Brachfläche eine gärtnerische Zwischennutzung initiiert. Es entstand Konkordia (http://konkordia-dresden.blogspot.de/). Sie müssen den Ort bis Ende September diesen Jahres wieder verlassen. Einiges ist schief gelaufen: das Ortsamt ist auf die InitiatorInnen zugekommen (das Umweltamt musste aktiv werden, da auf der Fläche illegale Ablagerungen gemacht wurden) und hatte wohl auch die grundsätzliche Zustimmung des Eigentümer eingeholt, dass auf der Fläche was gemacht werden darf. Es gab aber keine Kommunikation zwischen Besitzer und Gartengruppe. Der Besitzer wollte dann das Gartenprojekt dort nicht und ist auch gar nicht zugänglich. Das Ortsamt hat sich nicht für das Projekt stark gemacht – und nun suchen sie einen neuen Ort, wo sie wieder ein Gartenprojekt aufbauen können. (mehr …)

  • Die Keimzelle hört auf

    (Gu, newsletter, 17.9.)

    Das Ende der Utopie

    Newsletter der Keimzelle N. 6

    Hi Gudrun,

    nun ist es also soweit. Der Tag der Wahrheit ist gekommen. Anläßlich der Eröffnung der Rindermarkthallen-Supermärkte stellt sich die Keimzelle laut und öffentlich mit Tamtam und Hirnschmalz die entscheidende Frage: Was machen wir hier eigentlich?

    Die Keimzelle im Hamburger Karoviertel wollte zu einem Planungsgarten für die Zukunft der ehemaligen Rindermarkthalle werden. Sie sollte Kunst im öffentlichen Raum sein und Anwohnerwillen in Kürbisform manifestieren. War alles utopisch?

    In der nun aufgehübschten Rindermarkthalle werden 13.000 qm Shoppingfläche mit dem Spektakel der Zerlegung eines Rindes eröffnet. Asphaltparkplätze besetzen den Aussenraum, auf dem das GrünAreal hätte wachsen können. Der politisch versprochene Planungsprozess wird totgeschwiegen und die sogenannte Zwischennutzung des Areal scheint bis zum Sanktnimmerleinstag verlängert. Ist das Rinderwahnsinn oder stadtpolitische Realität?

    So kommt also: Das Ende der Utopie

    • In der Keimzelle auf dem Ölmühlenplatz
    • Am Donnerstag den 18. September 2014
    • Um 16:50 Uhr (pünktlich zur besten Keimzellen-Gartenzeit)

    mit dem berühmten Unser-Areal-Kaufhaus-Jingle und 10-Minuten-Lob-und-Untergangs-Gesängen von Anke Haarmann (Ein Werk am Ende), Anna-Lena Wenzel (Paradoxien der Intervention), Simon Pfeifer (Trockenbohrungen), Gesa Ziemer (Teilhabe und Öffentlichkeit), Harald Lemke (Nekrolog auf den Utopismus), Klas Rühling (lecture performance). Dann tritt Frau Kraushaar auf und schließlich geht mit dem Erscheinen eines Mini-Baggers die Keimzelle unter … es folgt, was folgen muss, der Leichenschmaus bis zum Sonnenuntergang um 19:29 Uhr

    Warm anziehen – wie immer umsonst und draußen.

    (mehr …)

  • IG Stendal Stadtsee gibt es nicht mehr

    (Gu, Mail 27.5.)
    Das Gelände, auf dem das Gartenprojekt war, wollte die Stadt für ein angrenzendes Jugendprojekt zurück. Norbert Krebber hatte vorher das Projekt an das „Migrantennetzwerk übergeben wollen, aber leider war kein Interesse da und die Migranten hörten nach und nach auf, als ich nicht mehr in Stendal ehrenamtlich präsent sein konnte. Ich hatte noch gezögert, eine Auflösung im Netzwerk zu löschen, weil ein neuer Integrationsbeauftragter seine Arbeit aufnahm, leider ist dasa ber kein Thema(mehr …)