Schlagwort: Gartenprojekt im Park

  • Leipzig: Lenes Garten wird aufgelöst

    (Mail9 tatsächlich sind wir gerade dabei, uns aufzulösen und den Garten abzubauen. In den letzten beiden Jahren wurde es immer schwieriger den frei zugänglichen Garten in Stand zu halten, was u.a. daran lag, dass er von wohnungslosen und drogenkonsumierenden Personen genutzt wurde, generell Vandalismus zum Opfer fiel und immer wieder stark vermüllt war (teilweise Dinge aus Kleiderkontainern, Matratzen und sonstiger Müll). Daran wurde zudem spürbar, dass sich der Park und das Klientel über die Jahre verändert hat. Auch die ehrenamtliche Kerngruppe des Vereins ist kleiner geworden, neue Personen sind nicht dazu gekommen. Nach reiflicher Überlegung und mit schweren Herzens ist geben wir nach 9 Jahren auf.

    wir hatten, als es extrem war, tatsächlich Kontakt zu Streetworkern und den Garten als Problemspot benannt. Es ist in der Zwischenzeit etwas entspannter geworden. Aber generell ist das Problem der Vermüllung (insbesondere an Lenes Tauscho) und des Vandalismus im Park bei der Stadt bekannt. 
    Wir haben viel Freude an dem Projekt gehabt! Der Aufwand, den Garten zu erhalten, hat auf Dauer dann unsere Kräfte überstiegen.
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  • Halle: Freiimfelde, Planetengarten und Celtis-Kulturgarten

    (Projektbesuche)
    2014 wurde in Halle im Stadtteil Freiimfelde der Verein Freiimfelde e.V. gegründet, um aus einer alten Industriebrache einen Park zu machen – als Nachbarschaftsprojekt: mit und für die Nachbarschaft. Wichtig war hierfür die Kooperation/Initiative der Montag Stiftung, die am Anfang die Projektentwicklung gestaltet hat, viel finanziert hat und den Verein den Park sozusagen geschnenkt hat. Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teil des Parks. Hier gärtnern Menschen aus der Nachbarschaft hauptsächlich in individuellen Beeten, meistens mit ihren Familien oder gemeinsam als kleine Freundesgruppe – in Hochbeeten. Im Garten stehen auch einige Kunstwerke – nebenan hat ein Künstler sein Atelier. Die Gruppe kennt sich, ab und an kommt wer dazu oder jemand hört auf.
    Der Garten hat beim Freiwilligentag in Halle mitgemacht, der am Tag meines Besuchs vorbereitet wurde. Die Fläche (Garten, Altelier, Wiese) ist durch einen hohen Zaun mit Schloß abgesichert.

    Direkt neben dem Gemeinschaftsgarten, verbunden durch ein Tor aus Zweigen, ist ein großer Apothekergarten, der hauptsächlich von einer Person bewirtschaftet wird. Der Teil sieht wild aus, hier wachsen die Pflanzen direkt in der Erde, doch sind unterschiedliche Beetstrukturen und verschlungene Wege geschaffen worden, ab und an auch eine Art Miniteich. Hier stehen auch Bienen, die „in Schwarmlaune sind“ (so mein Gesprächspartner).

    Der Planeten Garten in Halle wurde Anfang 2023 von Stadt und GutAlaune ins Leben gerufen. Auf der verwilderten Fläche war vor Jahren mal der Sportplatz der angrenzenden Schule. Von Anfang an sollte hier nicht nur ein gärtnerisch genutzter Ort entstehen, sondern ein Treffpunkt für die Nachbarschaft für viele Nutzungen. Anfangs ging es dabei hauptsächlich um Kinder und Jugendliche. Diese für gärtnerisches zu begeistern, ist auch hier schwierig, doch kommen z.B. junge Familien. Die Kinder nutzen gerne das Baumhaus. Seit diesem Jahr ist ein Bauspielplatz mit auf der Fläche. Gemüse wird noch recht wenig angebaut, bisher stand der Aufbau der Infrastruktur an – so gibt es ein tolles Gartenhäuschen mit Küche und Solarstrom, zwei Kompostklos), eins davon barrierearm, ein großes Sonnensegel kann gespannt werden (Sonne/Regen), Blühwiesenbeete, Kräuterbeete wurden in Workshops angelegt, es gibt schon einige Beerensträucher.
    Die Koordinatorin des Gartens/die Kerngruppe möchte mehr Menschen fürs Gärtnern gewinnen, so wurden gerade Hochbeete gebaut, die sie verpachten wollen, um Menschen zu erreichen, die ihr eigenes Beet haben wollen. Sie denken dabei an Senior*innen.
    Geld bekommen haben sie von der Postcode, die Orga-Gruppe bekommt darüber Honorare. Die Hauptansprechpartnerin wurde durch einen Aufruf im NL vom GutAlaule gewonnen, da wurde jemand gesucht der/die Lust hat, sich organisatorisch in den Garten einzubringen.

    Der Celtis-Kulturgarten ist auf der Fläche des ehemaligen zentralen Schulgartens der Stadt. Die Stadt hat diesen Schulgarten vor 10 Jahren aufgegeben. Die Stadt hatte üebrlegt, das Gelände zu bebauen (es ist 3ha groß), doch konnte es für gärtnerische Nutzung erhalten werden. Ein Stadtrat (heute im Landtag), der eine Gartenbaufirma hat, hat das erst genutzt, dann kamen so viele Interessierte, die dabei sein wollet, dass sie 2016 einen Verein gegründet haben. 
    Als Pächter/Mieter ist ein Naturkindergarten mit auf der Fläche, deren Pacht/Miete den Löwenanteil der Kosten deckt. Im Verein sind 30 Leute, die neben dem Vereinsbeitrag auch einen Nutzungsbeitrag zahlen.
    Außerdem muss jedes Vereinsmitglied 20h p.a. bei den Gemeinschaftsarbeiten dabei sein. Sie machen ca. 4 gemeinsame Tage pro Jahr, mache leisten ihre Stunden aber auch außerhalb dessen ab – und manche kaufen sich auch frei und zahlen mehr.
    Der jetzige Vorstand macht wenig Vorgaben, alle dürfen da gärtnern, wo sie wollen, es gibt wenig Schilder. Der Vorstand vorher hat viele Schilder und Infos aufgehängt („bitte gieß mich“, „bitte denk daran, dass…“,) und Regeln, was einige abgeschreckt und zu Unmut geführt hat.
    Der Garten hat sehr viele Bereiche und liegt auf einem Hügel mit Felsen. Teile und Wege sind sehr verwildert, sie kommen mit der Pflegearbeit nicht nach und brauchen eigentlich jemanden, der/die das machen würde – möglichst so, dass diese Person keine Anleitung braucht. Anträge schreiben, jemanden anleiten o.ä.: dazu hat niemand Zeit. Die Leute aus dem Vorstand machen ab und an Angebote für BUND und andere Gruppen, aus der Mitgliedschaft sind wenige über das Gärtnern hinaus aktiv.
    Vandalismus ist gar kein Problem, geklaut wird wohl auch nix. Bis auf weitere Mithilfe beim Bändigen der wild und schnell wuchernden Pflanzen gibt es keinen Unterstützungsbedarf. (mehr …)

  • Hamburg: PARKs Garten nur kleiner Anteil auf der Fläche

    (Besuch)

    mitten in einem Industriegebiet nutz der Verein HalloHalloHallo einen alten Recyclinghof für das Projekt PARKS. Ein Wohnhaus wurde abgerissen, die Kellerfundamente blieben stehen und wurden mit Erde aufegschüttet. Hier ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem in der Erde gegärtner werden kann. Der Rest der Fläche ist asphaltiert.

    Sie haben es geschafft, dass der Garten Teil des hier geplanten Parks werden wird, verankert im FNP für den neuen Park, aber an anderen Fläche.

    Zusammen mit der Gartengruppe und anderen soll eine Küche gebaut werden. Das haben wir gefördert (über OW)

    Aus den Antworten.

    1. Wie hat der Garten sich entwickelt, wie viele sind da inzwischen aktiv, wie viele Beete gibt es inzwischen, wie wird das Gewächshaus genutzt, wie können neu Interessierte da mitmachen, wie läuft das „Onboarding“?

    Der Garten war eins der ersten Nutzungen auf dem Gelände. Dort hat sich über die vergangenen 5 Jahre eine feste Gruppe etabliert, die stetig wächst. Es gibt zwei feste Gartentage pro Woche innerhalb der Saison (Mai-Okt), die öffentlich kommuniziert sind (Website, Instagram, „Schwarzes Brett“) zu denen Interessierte hinzukommen können (ohne Anmeldung). Die Gartengruppe selbst organisiert sich über eine Chatgruppe zu der Interessierte auf Wunsch hinzugefügt werden. Das große Gewächshaus ist derzeit noch in Planung. Die Umsetzung hat sich, weil ein Bauantrag gestellt werden muss, zeitlich verzögert. Was mit dem Geld der Anstiftung bereits realisiert wurde, ist unter anderem ein Aufsatz für eines der Anzuchtbeete um dort, ähnlich wie in einem Gewächshaus, Pflanzen unabhängiger vom Wetter vorziehen oder überwintern zu können (dies war ein ausdrücklicher Wunsch der Gartengruppe). Das größere Gewächshaus (circa 25qm Grundfläche) wird in diesem Sommer gemeinschaftlich gebaut und umgesetzt werden.

    1. Wie ist der Garten in das Gesamtprojekt eingebettet?

    Die Projektleitung stellt sicher, dass die Gartengruppe alles hat, was sie zum Arbeiten braucht. Bedarfe (wie z.B. Gartenwerkzeuge, ein Gewächshaus etc.) werden an die Projektleitung herangetragen, die diese erfüllt (entweder durch bereits zur Verfügung stehende Mittel oder Förderanträge). Die Gärtner*innen haben einen Schlüssel zum Bürohaus auf der Fläche, um dort gemeinsam kochen zu können oder sich zu Planungstreffen zu verabreden. Sie sind fester Bestandteil aller Nutzer*innentreffen. Im Rahmen der nachbarschaftlichen Anlaufstelle Kiosk wurde gemeinsam mit der Gärtner*innengruppe der Raum genutzt, Abendessen veranstaltet sowie an Workshops beispielweise zum Thema Biodiversität teilgenommen.

    1. Ist der Kiosk im/am Garten? Wie hängt das alles örtlich zusammen? Der Kiosk soll in eine „neue Struktur wandern“ , wodurch die Küche über die Saison hinaus nutzbar sein soll. Was heißt das konkret?
      Wie offen ist der Garten/der Ort, an dem die Küche dann stehen wird? Wie wird der Aspekt „inklusive Nutzung“ realisiert?

    Aktuell befindet sich der Kiosk direkt neben den Frühbeeten. Und ist Mitten im Gartengeschehen. Im Laufe der Saison ist geplant, die bisher verschlossene zweite Fläche des alten Recyclinghofs zu öffnen und dort weitere Hochbeete gemeinsam mit der Gärtner*innengruppe zu realisieren. Die neue Struktur für den Kiosk wird dort in der laufenden Saison gebaut und ist dementsprechen in die Gartenerweiterung eingebettet. Dort soll auch die Außenküche ihren Raum finden. Auch im Winter können im neuen Kiosk Veranstaltungen, Workshops und Gruppentreffen stattfinden. Dementsprechen kann die Außenküchen dann auch genutzt werden. Ziel ist die ganzjährige Öffnung des gesamten Geländes. Dieser werden wir uns Stück für Stück in der laufenden Saison annähern. Ziel ist die Küche gemeinsam mit den Nutzer*innen des PARKS Geländes und damit auch der Gärtner*innengruppe nach deren Bedürfnissen zu planen und umzusetzen. Dabei liegt ein Fokus auf eine rollstuhlgerechte Nutzung. Diese wird über die Kooperation mit Sit’n’Skate sichergestellt.
    Was genau soll gebaut werden, wie soll die Küche aussehen – bitte schlüsselt die Kosten für die Baumaterialien auf (was/wie teuer)

    Der Gestaltungsprozess erfolgt in kollaborativer Weise, bei dem die Nutzer*innen zu jeder Zeit eingebunden werden. Als Kooperationspartner:innen sind die Akteur:innen und Nutzer:innen von PARKS, KIOSK, Hallo: Radio und Zollo im Bullerdeich 6, im Stadtteil Hammerbrook beteiligt. Nachhaltigkeit spielt im Bauprozess eine zentrale Rolle: Materialien aus dem Stadtteil, insbesondere aus leerstehenden oder abrissgeplanten Gebäuden, werden als wesentliche Material-Quelle für das Projekt betrachtet. Dies fördert nicht nur die gemeinschaftliche Ressourcennutzung, sondern stellt auch die Verantwortung gegenüber der Umwelt in den Vordergrund. Eine eigene Formsprache wird entwickelt.

    Das Projekt entsteht in Phasen: Entwurfs- und Bauworkshop. Der Entwurfworkshop wird in zwei Tagen von 2 Person aus dem Kollektiv FemArc und 2 Personen aus Sit’N’Skate begleitet. Dabei wird der Ort und Bedarfe analysiert, sowie Nutzungsszenarien und Fragestellungen.

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  • München: GG Balanpark braucht Wasserlösung

    Gemeinschaftsgarten im Balanpark (S. Goudstikker-Park) in München Giesing:
    Die Stadt München hat uns mehrere Jahre lang mit Wasser versorgt, doch ab diesem Jahr wird dieser Service endgültig eingestellt. Grund dafür sind Arbeitsüberlastung und Personalmangel, wir sehen das durchaus ein.
    Da wir für unseren Garten aber trotzdem Wasser brauchen, sind wir nun auf der Suche nach anderen Lösungen und prüfen verschiedene Alternativen. Eine davon ist die Beauftragung eines Dienstleisters (z.B. einer Friedhofsgärtnerei), der 4-6mal im Jahr unseren Wassercontainer füllen könnte
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  • Oberhausen: Schul- und Gemeinschaftsgarten angelegt

    In Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und der BUND- Kreisgruppe Oberhausen haben Schülerinnen und Schüler der Fasia-Jansen-Gesamtschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit Unterstützung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb IN & OUTSIDE auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern einen Schul- und Gemeinschaftsgarten im Königshütter Park in Oberhausen angelegt. In Kooperation mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und der BUND- Kreisgruppe Oberhausen haben Schülerinnen und Schüler der Fasia-Jansen-Gesamtschule und des Heinrich-Heine-Gymnasiums mit Unterstützung durch den Garten- und Landschaftsbaubetrieb IN & OUTSIDE auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern einen Schul- und Gemeinschaftsgarten im Königshütter Park in Oberhausen angelegt.

    Mit der Auswahl von 17 Obstbäumen alter Sorten, Beerensträuchern sowie Kräutern und Gemüse in 6 Hochbeeten wurde Wert auf eine möglichst große Vielfalt gesetzt.

    Die Kooperation der Oberhausener Schulen mit den außerschulischen Partnern unter Einbeziehung der Menschen im Stadtteil war ein weiterer Schritt im Sinne der „Öffnung von Schulen“ im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.  

    https://www.sdz.nrw.de/aktuelles/schulnews?id=1817&p=blog&news_id=2359

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  • Mönchengladbach – Gemeinschaftsgarten im Park entsteht top down

    (Mail)
    der Maria-Lenssen Garten ist ein städtischr Park, der sehr geschützt im Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach liegt. 

    In diesem Jahr wird dieser Park neu gestaltet. Wege erneuert, eine Wildstaudenwiese angelegt, ein grünes Klassenzimmer (Sandhügel, Totholzhaufen, kleiner Teich) angelegt. Fertig gestellt sein soll dies ca. Ende Juni 23.

    Zudem wird ein Bereich abgetrennt zum urban gardening und mit 13 Hochbeeten ausgestattet und 11 Pflanzbeete angelegt. 

    Diese Arbeiten werden von der Stadt Mönchengladbach ausgeführt. Der Bereich urban gardening soll dann von Schulen, Kindergärten, einem Jugendprojekt, dem Berufskolleg am Garten, einer interkulturellen Frauengruppe, aber auch rheydter Bürger*innen bepflanzt und betreut werden. Die Organisation dieser Personen/Gruppen hat das Quartiersmangement Rheydt übernommen, mit mir als hauptverantwortliche Person. 

    In dieser Woche werden  die Akteure unter Anleitung eine Kräuterspirale in dem Urban Gardening Bereich errichten (mehr …)

  • Weil am Rhein: Gemeinschaftsgarten Friedlingen bekommt mehr Fläche

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinsam pflanzen, gärtnen und die verschiedene Beet und Angebote organisieren.
    der Gemeinschaftsgarten wurde im Juli 2021 gegründet und hat heute 11 Mitmacher (6 Erwachsene und
    5 Kinder). Es ist organische gewaschen und jetzt ensteht den Wunsch, den Gemeinschaftsgarten zu
    organisieren. Ausserdem wurde bis jetzt mit eingene Geräte und Geld vorangegangen, daher wird es in
    diesem Jahr sinnvoll mehr Material anzuschaffen und die Beet-Fläche zu erweitern.

    • Wem gehört die Fläche, wie groß ist diese und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Ist dieser Vertrag befristet oder haben Sie eine unbefristete Nutzungsmöglichkeit?

    Die Fläche gehört der Stadt. Es ist im Rheinpark und die zwei Beete wurden für Urban Gardening in der Sanierung des Rheinparks eingeplant. Es gibt kein Vertrag. Muss es sein?

    • Wie viele Beete gibt es und was an weiterer Infrastruktur ist im Garten schon vorhanden?

    2 Beete. Nichts Weitere ist vorhanden.

    • Wie ist der Garten organisiert? Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Die Gruppe besteht von 7 Menschen + Kinder. Alles wird gemeinschaftlich gemacht. Sehr organisiert war es bis jetzt nicht. Das habe ich bewusst so gelassen, dass es sich organisch entwickelt. Jetzt ist eine gute Zeit, um es ein bisschen mehr zu organisieren. Dafür treffen wir uns diese Woche, um gemeinsam zu entscheiden, was und wo wir pflanzen nach der Winter-Pause.

    • Wie kann man mitmachen, wie erfährt man von dem Projekt? Wie laufen Kommunikation und wie werden Entscheidungen getroffen? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Es gibt ein Schild auf jede Beete, der erklärt, was es ist und dass jeder mitmachen kann und dass der Treffpunkt am Mittwoch um 16 Uhr ist. Infos schicke ich auch regelmäßig an der Zeitung und an allen Akteuren im Stadtteil, die die Info auch weiterleiten. Auch im Schaukasten hängen Infos über Urban Gardening. Bis her sind 80% den Teilnehmern dazu gekommen, weil die mit den Kindern am Spielplatz waren und den Schild gesehen haben. Entscheidungen werden im offenen Austausch mit den 7 Leute genommen. Manchmal über die WhatsApp-Gruppe, wenn es leichte Entscheidungen sind.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang zu?

    Bis jetzt werden die Schaufel und ein paar andere Geräte beim Minigolf neben die 2 Beet unterbracht. Wir könnten in der Zukunft auch ein Häuschen benutzen, der gerade saniert wird und nicht weit steht. Und es gibt auch die Möglichkeit, dass die Stadt einen kleinen Abstellraum aufbaut.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten (u.a. an den Kosten für Saatgut?)

    Bis jetzt haben die Gärtner*innen alles selber gekauft oder von zu Hause mitgebracht: Saatgut, Erde, Schaufel, usw.

    • Was passiert mit der Ernte?

    Ein Teil wird von den Teilnehmern nach Hause genommen und verzehrt. Ein Teil wurde leider gestohlen… Aber am meisten haben wir daraus ein Erntefest gemacht: Mit den Kindern geerntet, eine Suppe gekocht und im Park verteilt. Fotos anbei. Das wollen wir öfters machen. Ein anderer Teil kann auch im neuen Food-Sharing Verteiler gestellt werden.

    • Haben Sie beim Grünflächenamt nach der Möglichkeit gefragt, guten Kompost zu bekommen?

    Nein aber gute Idee, werde ich machen.

    • Sie schreiben, dass ab März eine zweite Fläche geplant werden soll, bitte skizzieren Sie die Pläne dazu noch ein wenig mehr. Ist das eine Fläche, die dann woanders sein wird, wird es also zwei Gärten geben?

    Ja die Fläche wird ein paar Straßen weiter sein auf dem Grundstück des Mehrgenerationshaus, wo der Stadtteilverein Sitz hat. Es ist gerade neben der Grundschule und hat ein offener Garten, so dass wir im Park jeder vorbeiläuft und mitmachen kann.

    Dazu wollen wir aber auch noch 3 andere Flächen anfangen aber das ist noch nicht geklärt. Die Idee ist, dass es verteilt im Stadtteil kleine oder größere Fläche gibt, wo jeder mitmachen kann und sich was holen kann.

    Die neue Fläche ist 300m von der alten entfernt. Noch ist unklar, wie groß diese sein wird.


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  • Weil am Rhein: 2 Hochbeete im Park

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    Mit der Eröffnung des Rheinparks vor einer Woche startet nun auch ein neues Angebot im Park: das Urban Gardening, also gemeinschaftliches Gärtnern mitten in der Stadt. Urban Gardening wurde bereits während des Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des Rheinparks gewünscht und vom Stadtbauamt bei der Planung berücksichtigt, erinnert die Friedlinger Quartiersmanagerin Sonia Bekoucha-Held. Jetzt wird die Bepflanzung und Bewirtschaftung von zwei Beeten im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Wärmestube der AGJ koordiniert und organisiert.

    Eine kleine Gruppe von Friedlinger Akteuren und Einwohnern ist schon engagiert und trifft sich ab jetzt jeden Mittwoch um 16 Uhr im Park in der Nähe der Wärmestube, um in der gekennzeichneten Fläche Gemüse, Blumen oder Kräuter anzubauen.


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  • Grabeland im Schlosspark: Bedburg

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    Bedburg –

    (red) Im Bereich der alten Schlossgärtnerei im Bedburger Schlosspark entsteht Gartenland für Bedburger Bürger. Die Idee dazu hatte der Obst- und- Gartenbauverein Bedburg, der dem Rat der Stadt ein Konzept vorgestellt hatte. „Mit dem Konzept sollte der Schlosspark aufgewertet werden, der Bereich der alten Gärtnerei dem ursprünglichen Nutzen wieder zugeführt werden und garteninteressierten Bedburgern die Möglichkeit des Urban Gardening ermöglicht werden“, sagt Alfred Ladenthin, Vorsitzender des Obst- und- Gartenbauvereins Bedburg.

    Im Rahmen der Städtebauförderung konnte das Konzept nach der Überarbeitung eines Landschaftsplaners mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes als erstes Projekt im Rahmen der Innenstadtsanierung umgesetzt werden.

    Konkret geht es im Frühjahr um 20 Gartenparzellen für Schulen, Kindergärten und ortsansässige Interessensgruppen, denen die rund 100 Quadratmeter großen Stücke zur Pacht angeboten werden. Wenn alles planmäßig läuft, könnte es im April losgehen. Die Nutzung der Parzellen ist unentgeltlich; es fällt nur eine geringe jährliche Umlage für die Strom- und Wasserkosten an.

    Betreut wird das Projekt von sieben engagierten Mitgliedern des Obst und Gartenbauvereins, die sich in einem Lenkungskreis zusammen geschlossen haben. Sie übernehmen die Verpachtung und stehen Gartenneulingen beratend zur Seite. „Wir sehen im Stadtgebiet Bedburg einen großen Bedarf an Gartenlandparzellen, da Vergleichbares bisher im gesamten Stadtgebiet nicht angeboten wird“, erklärt Ladenthin.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/werbepost/bedburg/obst–und-gartenbauverein-aus-schlossgaertnerei-wird-gartenland-38107462 (mehr …)

  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

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    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

    https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bedburg/millionen-euro-fuer-die-innenstadt-bedburger-schlossgaertnerei-wird-wiederbelebt-37950382 (mehr …)

  • Park-Neugestaltung in Wuppertal: urban gardening Teil davon

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    iDe Arbeiten für den Umbau des Bayer Parks in Heckinghausen haben begonnen. Der Platz wird komplett umgestaltet und soll künftig ein grüner Treffpunkt für große und kleine Besucher im bisher nicht sehr attraktiven Bereich zwischen Waldeck-, Widukind- und Werléstraße sein.

    Zunächst wird die Platzfläche abgeräumt, danach folgen die Arbeiten für die Platz-Neugestaltung. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten inklusive eines neuen Bolzplatzes und Sitzgelegenheiten bis Ende Mai abgeschlossen sein. In einem zweiten Bauabschnitt werden dann Flächen für Urban Gardening hergerichtet. Das Projekt „Aufwertung Bayer-Platz“ wird mit 526.500 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt Heckinghausen“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ gefördert. Die Gesamtkosten sind mit 585.000 Euro veranschlagt.

    Dafür wird auf dem Bayer-Platz eine Menge passieren: Der jetzige Platz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern wird auf 2.370 Quadratmeter vergrößert. Dafür wird ein Teil des Wendehammers Werlé-straße/Waldeckstraße entsiegelt. Dort entsteht Platz für zwölf Hochbeete und Urban Gardening. Künftig werden dort kleine und große Menschen aus Heckinghausen gärtnern. […]

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/gruenes-fuer-wuppertal-heckinghausen-arbeiten-am-bayer-park-gestartet_aid-55677529.

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  • neuer GG in Köln Ehrenfeld geplant

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    Ein Stück Rasen an der Christianstraße, das zum Leo-Amann-Park gehört, soll zum „Gemeinschaftsgarten Ehrenfeld“ werden. Das Konzept einer Initiativgruppe liegt vor. Die Bezirksvertretung nahm es jetzt mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU und FDP an. Ziele des Projekts sind die ökologische Nutzung durch Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern, aber auch kultureller und sozialer Austausch. Zudem wird der Garten als Beitrag zu Klima- und Umweltschutz in der Stadt verstanden sowie als Bildungsort für Institutionen von Kindergarten bis zu Hochschulen.Der Anbau soll in Hochbeeten erfolgen. Bäume werden in Kübeln gesetzt. Kartoffeln werden in Säcken angebaut. Pflanzungen im Boden sind wegen eines Regenrückhaltebeckens unterhalb der Wiese nicht möglich.

    Die Stadtentwässerungsbetriebe gaben jedoch ihr Einverständnis für das Gartenprojekt unter der Bedingung, dass die Zufahrt sowie die Zugangsmöglichkeiten zum Becken gewährleistet bleiben.

    Zur Finanzierung bieten sich Mittel der Bezirksvertretung an. Die Initiative will sich aber auch um Geld von diversen Stiftungen bemühen sowie um günstige Bezugsquellen für Pflanz- und Saatgut. Das Gartenprojekt ist ein Ergebnis des „Runden Tischs“, der sich mit der Nutzung des Parks befasst. Anlass dazu sind Konflikte durch einen Teil der Parknutzer, die dort Alkohol und Drogen konsumieren.

    www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de

    https://www.ksta.de/koeln/anbau-in-kisten–kuebeln-und-saecken-33485926 (mehr …)

  • Werbeagentur gibt Anstoß für Gartenprojekt im Park von Euskirchen

    (alerts)

    Gemüse aus dem Stadtgarten

    Urban-Gardening-Projekt im Ruhrpark geplant

    Euskirchen. Urbaner Gartenbau liegt voll im Trend. Auch im Euskirchener Ruhrpark soll eine entsprechende Gartenfläche bald Realität werden. Jetzt werden Menschen gesucht, die das Urban-Gardening-Projekt mit Leben erfüllen.

    Dass in öffentlichen Parks größerer Städte fleißig gegärtnert wird, ist längst keine Seltenheit mehr. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens hat jetzt die Lemm Werbeagentur unter dem Titel »Generationenprojekt Stadtgarten« den Anstoß für  ein Urban-Gardening-Projekt in der Kreisstadt  gegeben. Nach interner Zustimmung von Seiten des Bürgermeisters und des zuständigen Fachbereichs, präsentierten Stefan Guhlke und Clarissa Tessmann von der Lemm Werbeagentur das Projekt im Ausschuss für Tiefbau und Verkehr. Hier stieß das Vorhaben überwiegend auf Zustimmung und die vorgesehene Fläche im Ruhrpark Euskirchen wurde freigegeben. »Es gibt viele gute Gründe für einen Stadtgarten in Euskirchen. Das gemeinsame Gärtnern für Jung und Alt fördert das soziale Miteinander und ist zugleich Bildungsstätte für natürliche Kreisläufe und gesunde Ernährung«, erklärt Stefan Guhlke, einer der Lemm-Geschäftsführer.
    Die Fläche, die die Stadt freigegeben hat befindet sich im Ruhrpark Die geplante Gartenanlage soll über mehrere Hochbeete verfügen. »Wir haben aktuell noch die Auswahl zwischen zwei Arealen, haben uns aber noch nicht festgelegt. Wir möchten schließlich den Menschen, die im Projekt mitarbeiten wollen, Gelegenheit geben sich von Anfang an mit ihren Ideen und ihrem Wissen einzubringen«, sagt Clarissa Tessmann. Sie entwickelte die Konzeptidee und  betreut die Umsetzung des Projekts von Seiten der Werbeagentur.

    Menschen, die ihr Wissen einbringen
    Die Errichtung der Gartenanlage und die erste Bepflanzung soll aus Mitteln der Stadt und Sponsorengeldern finanziert werden. »Sponsoren sind unverzichtbar, aber wir brauchen auch Menschen, die Spaß daran haben das Projekt mit Leben zu füllen und auch am Leben erhalten«, sagt Stefan Guhlke. Auch Gespräche über eine mögliche Kooperation mit der Initiative »Euskirchen im Wandel« seien denkbar, schließlich verfüge die Initiative bereits über Erfahrungen mit Urban-Gardening-Projekten, so Guhlke. Aktuell werden Menschen gesucht, die sich bei der Planung und dem Aufbau der Gartenparzelle und der Hochbeete mit einbringen. »Wir können Kommunikation und unterstützen das Projekt gerne. Aber wir sind keine Schreiner oder Gärtner«, sagt Stefan Guhlke. Interessenten können sich unter Tel.: 02251/14483 oder tschaper@euskirchen.de bei Thomas Schaper von der Stadtverwaltung Euskirchen melden. Der Sachgebietsleiter Grünflächen übernimmt die Koordination.

    https://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-euskirchen/euskirchen/artikel/gemuese-aus-dem-stadtgarten-60743/


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  • neuer GG in Köln entsteht

    (NL)

    […]
    Das Ergebnis ist ein tollen Konzept:

    In sehr enger Kooperation mit der Gartenwerkstadt Ehrenfeld wird das Projekt vom neu zusammengefundenen Kernteam und allen die Interesse haben entstehen. Ein Gemeinschaftsgarten soll das hintere Stück des Leo-Amann-Parks zu einem einladenden Ort machen. Durch den Anbau von Gemüse, Obst und Blumen in Hochbeeten und Kübeln soll ein Garten für Alle entstehen. Mit Upcycling-Elementen, soll auch der Kreativität Platz gegeben werden. Mit Sitzgelegenheiten wird es aber auch zu einem Ort der Ruhe und des Zusammenkommens. Schulen und Kindergärten machen daraus einen Lernort. Vielseitig und multikulturell wird es ein Ort für Alle.

    Nun heißt es warten. Das Konzept liegt der Stadt vor und am 09. September 2019 wird endgültig beschlossen ob wir ein „go” bekommen.

    Aber Stillstehen liegt uns nicht. Das erste große Thema brannte uns von Beginn an unter den Nägeln: Der Name fehlt! Jeder durfte sich an Vorschlägen ausleben und es wurde kreativ. Eine Abstimmung ergab dann:

    „Grüner Leo” soll er heißen, der neue Gemeinschaftsgarten im Leo-Amann-Park in Ehrenfeld.

    Nun steht der Tag des guten Lebens an und auch wir sind mit am Start. Ein Ziel ist es, die Nachbarn mit in die Gestaltung des Gartens einzubeziehen. Durch Schilder dürfen direkt vor Ort Vorschläge gemacht werden, was genau angepflanzt werden soll und wie der Garten gestaltet werden soll. Zudem möchten wir Hochbeete bauen, befüllen, bepflanzen und bemalen. Im Laufe des Tages soll somit etwas für den Park und die Gemeinschaft entstehen.“

    Die Gartenwerkstatt Ehrenfeld wird Träger des Gartenprojekts.


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  • GG in Park in Köln Ehrenfeld geplant

    (alerts)

    Ehrenfeld –

    (as) Gemeinschaftlich gärtnern und selbst gezüchtete Tomaten, Kartoffeln und Johannisbeeren ernten können vielleicht bald engagierte Ehrenfelder im Leo-Amann-Park. Auf einem rund 120 Quadratmeter großen Park-Areal an der Christianstraße in der Nähe des Blau-Gold Turms soll das erste Kölner Urban Gardening Projekt in einer öffentlichen Parkanlage entstehen.

    „Vor zweieinhalb Jahren haben wir einen Brandbrief an die Stadt Köln geschrieben, dass die Situation im Leo-Amann-Park kippt und wir dringend Angebote brauchen, die die Menschen im Quartier ansprechen und den Park für alle Nutzerinnen und Nutzer aufwertet. Nun möchten wir den Worten Taten folgen lassen. Urbanes Gärtnern schafft Gemeinschaft, Verbundenheit und Verantwortung mit dem Viertel, in dem man lebt“, beschreibt Andreas Pöttgen, Leiter des Bürgerzentrums, bei der Vorstellung des Projektes die Situation. „Aktuell suchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren kreativen Ideen einen Gemeinschaftsgarten zum Blühen bringen. Damit wir im Rahmen des Tag des guten Lebens am 15. September mit dem Pflanzen starten können“, ruft Pöttgen auf. Finanziert werden soll das Projekt aus Mitteln des Bundes. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Projekte besser funktionieren, wenn die Bürger die Initiative ergreifen und sich mit ihren Vorstellungen einbringen können“, ergänzte Frank Bowinkelmann, Kooperationspartner und Projektleiter „Essbare Stadt“ des Kölner Ernährungsrates. „Darum sind alle Leute angesprochen, die das in die Hand nehmen möchten. Ziel ist es, bis zum 9. September diesen Jahres ein Konzept für einen Gemeinschaftsgarten erarbeitet zu haben, das wir dann der Bezirksvertretung zum Beschluss vorlegen können.“ Damit nicht „jeder einfach etwas in die Erde steckt“ könnte etwa laut Bowinkelmann ein Verein als Träger hinter dem bürgerschaftlichen Engagement stehen. Der Garten oder die Hochbeete sollte langfristig und nachhaltig durch die Nachbarschaft genutzt und selbst gepflegt werden. Zudem könne man Initiativen oder Jugendeinrichtungen kontaktieren, die etwa den Bau der Pflanzkisten übernehmen könnten.

    Kooperation beim Urban Gardening bieten der Verein Gartenwerkstatt Ehrenfeld e.V. und die Akteure von „Essbare Stadt“ des Ernährungsrates Köln. Unterstützung in der Aufwertung des Leo-Amann-Parks erhalten die Initiatoren von der Bezirksvertretung Ehrenfeld, die sich über „ein nachhaltiges Nutzungskonzept freut“. Um die Aufwertung des Parks zu steigern, wurden bereits barrierefreie Zugänge zum Park geschaffen, eine Sitzecke aus Stein angelegt und Stelen für Slacklines angeschafft. Ob nun auch ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten im Leo-Amann-Park entsteht, entscheidet sich im Herbst. Bis dahin wollen sich Vertreter der Verwaltung, des Grünflächenamts, des Amtes für Kinderinteressen, des Ordnungsamts, der Bezirksjugendpflege, Ehrenfelder Bezirksvertreter, des Büze sowie Vertreter der Bürgergarde zusammensetzen und Vorschläge zur attraktiveren Gestaltung des Parks sammeln, die dann der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt werden (mehr …)

  • urban gardening in Parkplanungen Berlin Tegel dabei

    Wettbewerb für einen Quartiers- und Landschaftspark auf dem östlichen Flughafengelände Berlin Tegel entschieden

    08.07.19, Pressemitteilung
    Am Freitag, 5. Juli 2019, wurde der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Tegel Projekt GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Reinickendorf ausgelobte europaweite landschaftsplanerische Realisierungswettbewerb für den Quartiers- und Landschaftspark final entschieden.

    Siegerentwurf für den Landschaftspark TXL, Weidinger LandschaftsarchitektenSiegerentwurf für den Landschaftspark TXL, Weidinger Landschaftsarchitekten

    Den Zuschlag erhielt das aus Berlin stammende Büro Weidinger Landschaftsarchitekten.
     
    Das Wettbewerbsgericht unter dem Vorsitz des Landschaftsarchitekten Gerd Aufmkolk hatte am 11. April noch zwei zweite Preise vergeben. Die beiden zweiten Preisträger – das Berliner Büro GM013 Giencke Mattelig Landschaftsarchitektur und das ebenfalls aus Berlin stammende Büro Weidinger Landschaftsarchitekten – sollten in einem nachgelagerten Workshop-Verfahren an ihren Entwürfen weiterarbeiten und diese Überarbeitung dann dem Preisgericht erneut präsentieren. Die Entscheidung fiel nun einstimmig zugunsten des überarbeiteten Entwurfs von Weidinger Landschaftsarchitekten.
     
    Dieser hat die „Heide“ als Leitthema, die sich als ökologische Brücke von der Tegeler Stadtheide über das Flugfeld bis in das Schumacher Quartier erstreckt. In diese „adaptive Heide“ sind unterschiedliche Aufenthaltsbereiche und Lounges sowie Spielplätze, Sportbereiche und Fitnessparcours integriert. Die nördliche Landebahn bleibt in diesem Entwurf als multifunktionale Bewegungsfläche erhalten. Das Konzept reagiert auch auf die rechtlichen Vorgaben des Naturschutzes.
     
    Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erläuterte die Entscheidung der Jury: „Es ist ein Entwurf, der das Spezifische des Ortes, die Heide und die Weite überzeugend thematisiert, dabei eine neue Adresse schafft und zukunftsweisend ist in Zeiten des Klimawandels – was etwa den Umgang mit Wasser und die Resilienz der Bepflanzung betrifft. Es ist zugleich auch ein Entwurf mit großer Poesie. Er schafft Erholungsorte unter hochstämmigen Kiefern, öffnet ebenso den Blick auf die freien Flächen des Parks, er schafft bunte Beete mit Stauden, und er bietet mit dem Konzept des ‘Urban Gardening‘ Orte, an denen sich die zukünftigen Bewohner und Nutzer des Areals einbringen und ausleben können. Es ist ein Entwurf, der zukunftsweisend für die Landschaftsarchitektur ist und dem innovativen Anspruch des Zukunftsortes Berlin TXL gerecht wird.“

    Prof. Jürgen Weidinger erläuterte den Entwurf seines Büros: „Wir werden die Landschaft der lokalen Tegeler Stadtheide, die sich auf dem Flugfeld entwickelt hat, bis in das Herz des neuen Schumacher Quartiers ziehen. Mit dem Thema der Stadtheide gestalten wir die Anbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer bis zur Jungfernheide und zum Tegeler See und machen die Landschaft erlebbar. Die Idee der Heide-Brücke ermöglicht dabei das vielfältige Zusammenspiel ökologischer Qualitäten, wie Biodiversität, Bienenweide und Artenschutz mit den Freizeitangeboten, die heute in neuen Parkanlagen benötigt werden. So werden wir die längste Skate-(Lande)Bahn der Stadt schaffen. Diese Angebote für die zukünftigen Bewohner werden in großzügige baumbestandene Rasenflächen, in blühende ‚Heide-Wiesen‘ und sogar in üppige Prairiestauden-Beete eingebettet.“
     
    Der Quartierspark im Schumacher Quartier ist der zentrale öffentliche Grünraum für alle zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Stadtteils. Im westlich anschließenden Landschaftspark sollen Angebote für die Menschen aus den bestehenden Siedlungsbereichen nördlich des Flughafens, die zukünftigen Nutzer der Urban Tech Republic und die Bewohnerinnen und Bewohner des noch zu entwickelnden Quartiers Tegel Nord rund um den heutigen Regierungsflughafen geschaffen werden. (mehr …)

  • Kants Garten macht aus einem Park ein Biodiversitätsparadies

    (ANtworten/ANtrag)

    Wir haben drei Gemüsehochbeete á ca 2qm, die werden mit alten Tomatensorten und (in großen Teilen) selbst gezogenen Gemüsesetzlingen bepflanzt (Jeebel, Dreschflegel, altes Saatgut oder selbst gesammeltes Saatgut).

    Ein Hochbeet aus Paletten mit selbst vermehrten Erdbeeren, die den ganzen Sommer blühen und Früchte tragen (unbekannte Sorte von meiner Freundin in Frankreich, habe ich dort vor 12 Jahren mitgenommen). Ysoop in der Mitte.

    Ein großes Hochbeet, neu, gemauert, das haben wir seit August und haben vorbereitend Palmkohl (selbst gezogen), Brokkoli, Grünkohl und Endivie bepflanzt, sowie je eine Ruccola, Spinat und Feldsalatspirale gesät. Kann aktuell noch geerntet werden (ein bisschen).

    Ein Beet von unseren syrischen Freunden, mit Weinstock, Kichererbsen, Spinat das wird in der nun beginnenden Saison vergrößert eingebunden und es gibt mehr Gemüsesorten bei Salma, Ghassan und ihren Kindern. Das ist im Mauerbeet.

    Kräuter haben wir im Moment an verschiedenen Stellen, auch im ältesten Blumenrondell und -Beet (ca. 100 qm). Da dann auch Ruccola, Ringelblume und Kappuzinerkresse, Erdbeeren, die ebenfalls geerntet und gefuttert werden. Diverse Pfefferminzen, Massen von Waldmeister überall. Schnittlauch. Bärlauch, ausgesät vor Jahren in den Wiesen am Rand und der kommt jetzt.

    Fünf Betonmischkübel: Rhabarber, Lavendel, Muscatellersalbei, selbst gezogen, Minzen u.a.

    Die Erweiterung wurde auch möglich, weil wir seit August eine Wasserstelle haben und gießen können, für Gemüse unverzichtbar.

    Ernten tun wir selbst mit den Kindern, aber auch Leute, die wir teils garnicht mitkriegen, ist ja alles öffentlich, also Allmende und Mimi e Rosa (kleines Bistro holt sich z.B. Palmkohl darauf haben wir sie aufmerksam gemacht), der ja noch immer zu ernten ist jetzt. Kohl ist bei uns auch an den Kohlweissling addressiert. Die sind „eingeladen“ mitzuernten.

    Es gibt ein paar Beerensträucher aber die müssten neu platziert werden. In den nächsten Wochen werden vier Hochstamm Apfelbäume gepflanzt: Berlepsch, Gravensteiner, Goldparmäne (einer fehlt noch), alte Sorten, die wir sorgfältig in Bezug auf unsere Region, Befruchtung, Pflückreife ausgewählt haben.

    Sowie die Apfelbäume gesetzt sind, wissen wir, wo wir unsere Beerensträucher (Stachelbeere, rote & schwarzer Johannisbeeren) hinsetzen können. Möchten wir gerne erweitern, ist aber eine Platzfrage.

    Der Zaun grenzt den Park vom Gartenhof der Cubus Kunsthalle ab und ist ein hässlicher Sicherheitszaun, der teils schon von uns sehr gut bepflanzt wurde (Ihr habt uns die Pflanzen in 2018 finanziert). Ursprünglich sollte dort aber ein großes Tor rein, das wollten die dann nicht. So ist nun noch weiterer Zaun unbepflanzt, das wollen wir ändern, da soviele blühende Pflanzen mit Dickicht einfach gut für Umwelt, Insekten und unsere Aussichten sind.

    Die neuen Beete machen 500 qm aus und umfassen große Schattenbeete die im Vor- und im Frühling, also von Februar bis Mai etwa 15 bis 20 Blühende Pflanzen gleichzeitig haben. Besonders die frühblühenden sind extrem wichtig in der trachtarmen Zeit nicht nur für Bienen sondern für Insekten aller Art überhaupt. Darin befindet sich das große Totholzbiotop, welches schon Pilze zeigt (super) und die einzige Wasserfläche überhaupt im Park (extrem wichtig für allerlei Getier). Da blühen aktuell jede Menge selbstgezogene Gänseblümchen und Primelchen. Botanische Narzissen schieben sich grade raus.

    Es gibt noch das Mauerbeet (Naturstein geschichtet) mit den Gärten der Kinder im dortigen Rondell. Teils von Zeder überschattet, es grenzt an Kleinkinderspielplatz, der etwas tiefer liegt. Hier haben Salma und Ghassan ihren „Dorf-Gemüse-Garten“ und da gibt es auch jede Menge Stauden. Wilde Mischung

    Die große Frühlings-Spielwiese wird auf Bitte von uns nun mulchfrei Gemäht und der Schattensaum nur noch 2x im Jahr, ebenfalls mulchfrei. Sollte bei der Artenanreicherung sehr helfen.

    Für die Befüllung der Insektenhotels sammeln grade zwei ortsansässige Schreinereien Hartholz-Reststücke, die können dann mit Bohrungen versehen werden. Wir hoffen, hier auf eine Standbohrmaschine und Druckluftkompressor zurückgreifen zu können, damit die Bohrungen sauber und fransenfrei werden. Elementar.

    Wir bekommen zudem 11.600 Brut-Pappröhrchen mit den Durchmessern zwischen 3 bis 9 mm gekauft (990,- €), das macht eine ortsansässige Werbegemeinschaft, deren Dach auf 2.000 qm hochwertig begrünt ist und denen ich im vergangenen Jahr einen Imker vermittelt hatte. Die wollen auch Fledermausschutzkästen und Insektenhotels dort installieren. Die Röhrchen bestellen wir bei Christoph Kornmilch, Bienenhotel.de. Für Laien ist das meiner Ansicht nach die einzige sichere Lösung, da man offensichtlich höllisch viel falsch machen kann. Wir wollen ja mit Kindern und anderen Interessierten gemeinsam die Befüllung vornehmen – und das große Insektenhotel (bzw. die kleinen die wir noch verteilen wollen im Park und in Kants Garten) sollen nutzen und nicht schaden. Die Röhrchen werden in die Modulkästen gesteckt, die wir bauen wollen, dafür ist der Antrag gestellt.

    Zudem werden wir evtl. mit Lehm-Erde arbeiten und Modulkästen damit befüllen, kann aber sein, dass wir einfach eine Bodenfläche entsprechend präparieren uns von Pflanzen frei halten werden, da sind wir grade mit Robin von NaturAktiv eV in Beratung. Wir überlegen, ob wir die Befüllungsaktion entweder mit ihm machen oder aber uns vorab nochmals praktisch unterweisen lassen.

    So ein Workshop ist auch eine Kostenfrage für uns. Er bietet das in der nächsten Woche an. Sollte es ein Workshop werden, laden wir Janine vom Heimatgarten z.B. dazu ein.

    Zudem sammeln wir grade den Schnitt von Staudenstengeln und Fenchel, die innen hohl sind, um sie in Bündeln am Zaun zu befestigen.

    Zusätzlich zu dem bei Euch beantragten Geld sammeln wir weiteres Geld für Material, weil wir über Kants Garten hinaus Insektenhotels verteilen wollen, indem wir zu einer Mitmachwerkstatt einladen. Das ist aber eine andere Aktion, die nicht durch Euch gefördert werden soll.


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  • Pläne von Kants Garten für 2019

    Nachdem wir nun den „Tisch gedeckt“ haben mit mehr als 3.000 Stauden, über 40 Sträucher und 13.000 Blumenzwiebeln, wollen wir unter die Bauherrinnen gehen und Insektenhotels, Vogelnisthäuser und Fledermaushöhlen installieren und damit für eine „standesgemäße“ Bleibe sorgen, attraktive Angebote schaffen im Kants Garten. Zwar liegen wir im Park – aber durch die Umgestaltung sind all die vielen immergrünen Gehölze und die Sträucher weg, wurde alles an Totholz entfernt. Das kommt schon wieder aber solange wollen wir die Piepmätze nicht warten lassen.

    (Duisburg/im Park/Träger ist die Bürgerstiftung) (mehr …)

  • Bürgergarten Teil eines neuen Parks in Hamburg

    (gu, alerts)

    Erstes Bürgerprojekt „Horner Paradiese“ wird ein Garten für alle

    Karen Grell
    Horn
    Nach einer langen Planungsphase und einer aktiven Bürgerbeteiligung geht es jetzt an der Horner Geest, Hamburgs längstem Park quer durch die Stadt, endlich mit den ersten Bürgerprojekten los (das Wochenblatt berichtete). Mit „Horner Paradiese“ gleich neben dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wurde in der vergangenen Woche die erste Maßnahme umgesetzt: Hochbeete, auf denen Nachbarn gemeinsam Gärtnern können, stehen dabei im Fokus des Projektes. „Alles, was mit Urban-Gardening zu tun hat, gefällt mir immer besonders“, betonte Umweltsenator Jens Kerstan, der zur Eröffnung gekommen war. Ziel ist es, einen Nutzgarten entstehen zu lassen, der allen Bürgern offen steht und bei dem jeder mit pflanzen und ernten kann.

    Zwölf Projekte geplant

    Gemeinsames Gärtnern, nette Leute kennenlernen und draußen sein, stehen dabei im Mittelpunkt. Die Horner Geest läuft vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer See und beinhaltet zwölf Projekte, die nun nach und nach umgesetzt werden. Auf Wunsch vieler Anwohner war zur Eröffnung beim Horner Paradies auch Schäfer Volker Derbisz mit seiner Herde vor Ort. Kaj Siri Lange und Bianka Streubel wollen ab sofort dabei sein, wenn Basilikum, Lavendel oder Tomaten angepflanzt werden. „Das Gemeinschaftliche hier und das Arbeiten an der frischen Luft ist einfach toll“, so die beiden. Für drei weitere Bürgerprojekte der Horner Geest liegen bereits ausgearbeitete Entwürfe vor, darunter für den „Aktiven Thörslpark“, das Siegerprojekt „Geestschaukel“ und das Projekt „Geestschaukel“.

    http://www.hamburger-wochenblatt.de/billstedt/lokales/deine-geest-startschuss-fuer-hamburgs-laengsten-park-d43262.html (mehr …)

  • In Essen entsteht ein weiterer Gemeinschaftsgarten in einem Park

    (Gu, alerts)

    Der Park an der Antropstraße in Überruhr-Hinsel bekommt auf Initiative einiger Privatpersonen einen Gemeinschaftsgarten. Ungeteilte Zustimmung. Der von Grün und Gruga bewirtschaftete kleine Park an der Antropstraße in Hinsel bekommt einen Gemeinschaftsgarten. Nachdem sich eine Gruppe Essener Bürger vor einiger Zeit mit diesem Wunsch an die Stadt gewandt hatten, stieß der nun auch bei den Bezirksvertretern auf ungeteilte politische Zustimmung. Damit ist der Weg frei, das Projekt in den kommenden Monaten umzusetzen.
    Urban Gardening: Seit 2013 gibt es in Essen eine durchaus rege Szene von Gemeinschaftsgärtnern, die bereits die unterschiedlichsten Orte in absolut fruchtbare Oasen verwandelt haben. Im aktuellen „Grünen Hauptstadtjahr“ konnte bereits der 13. Gemeinschaftsgarten eröffnet werden, mitunter ist der in Hinsel alsbald die Nummer 14.
    Alle Gärten werden vornehmlich mit bürgerlichem Engagement und allerlei Gemeinschaftssinn bewirtschaftet, die Gruppe, die sich mit ihrem Wunsch eines Gartens in Hinsel an Stadt und Politik wandte, versicherte ihre Ziele laut Verwaltung überaus „glaubhaft“.
    „Eine richtig gute Idee, und da auch der Standort passte, fiel die Entscheidung in der Bezirksvertretung einstimmig aus“, so SPD-Chef Rolf Reithmayer stellvertretend für alle Mitglieder des Stadtteilparlaments im Bezirk VIII.
    Die Betreiber wollen sich vor Ort mit Mitgliedern des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) und auch anderen Interessenten zusammentun, um nicht nur Obst und Gemüse anzubauen, sondern auch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl zu stärken und zusammen zu feiern. Denn fest steht: Ein bewusster, sorgfältiger Umgang mit der Natur verstärkt die Wertschätzung von wertvollen Nahrungsmitteln – und macht Spaß.
    Um auch Kindern möglichst früh einen Sinn für Lebensmittel und Ernährung mitzugeben, planen die Gemeinschaftsgärtner, den Garten zusammen mit Kindern und Jugendlichen zu bewirtschaften. „Immer wieder zeigt sich, dass solche Formen der Zusammenarbeit in den bisherigen Essener Gemeinschaftsgärten sehr gewinnbringend für alle Beteiligten sind und dazu beitragen, das Gartenprojekt im Quartier sozial zu verankern“, begrüßt die Stadt die Pläne.
    Der Standort sei aufgrund der hohen Wohnungsdichte und des Geländezuschnittes nahezu optimal. Direkt an den Park grenzt ein Sportplatz, in den Park integriert ist ein Kinderspielplatz. Ein vom SkF aufgestellter Container weist auf eine rege Nutzung des Geländes durch Kinder und Jugendliche hin. „Der neue Gemeinschaftsgarten erhöht die Aufenthaltsqualität im Park und bietet eine weitere Anlaufstelle zur Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere von Kindern und Jugendlichen“, heißt es bereits jetzt. Vergleichbares Beispiel: der Siepengarten im Bergerhauser Siepental.

    https://www.waz.de/staedte/essen/antropstrasse-gemeinschaftsgarten-fuer-grosse-und-kleine-gaertner-id211201439.html (mehr …)

  • Grüner Daumen Frankfurt feiert fünf-jähriges

    (Gu, alerts)
    Diese Geschichte kann man etwas blumig erzählen: Die Idee der Studentin Mirijam Scherer, im Jahr 2011 noch Studentin im Fach Soziale Arbeit an der Fachhochschule, war sozusagen das Samenkorn. Aus dem inzwischen ein blühender Garten erwachsen ist.

    Für ihr Studium suchte Scherer 2011 ein soziales Projekt, bei dem sie anwenden könnte, was die Seminare sie gelehrt hatten. Nichts Großes, „vielleicht ein begehbares Kräuterbeet“, überlegte sie. Dann kam eines zum anderen: Ihre Professorin empfahl die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und deren Stadtteilbotschafter-Projekt, als Partner fand sie die Integrierte Gesamtschule Nordend (IGS) und schließlich wurde das Gartenprojekt „Der Grüne Daumen“ im Günthersburgpark aus der Taufe oder besser aus der Erde gehoben. Am 1. August 2011 könnte die Arbeit richtig losgehen.

    Lange Nachwirkungen

    Heute blüht dieser Garten, der etwas versteckt hinter dem Kita-Areal im nördlichen Teil des Parks liegt: Wildrosen und Schneckenknöterich entfalten sich, Wein und Lavendel, viele Sträucher, Büsche, Blumen und Kräuter. Insgesamt gibt es zehn Beete und zahlreiche weitere blühende Plätzchen, die seither von IGS-Schülern der aktuell neunköpfigen Garten AG sowie ihrem Leiter Dirk Petrat von der IGS-Jugendhilfe der Caritas, geplant, gebaut und gepflegt werden.

    Dass Initiativen der Stadtteilbotschafter derart nachhaltig wirken, gehört bislang zu den Ausnahmen dieses Ehrenamtsstipendiums, für das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft engagierten jungen Menschen mit maximal 3000 Euro sowie Ratschlägen und einem Experten-Netzwerk beisteht. Auch aus diesem Grund feierte man gestern im 200 Quadratmeter fassenden Garten das „5 Jahre minus 14 Tage“-Jubliäum.

    Hilfe von allen

    Für Sylvia Flach, Referentin der Stiftung, beweist das Garten-Jubiläum, dass junge Leute mit gemeinnützigen Ideen auf die Beteiligung aus dem Stadtteil angewiesen seien: „Alleine bringt es nichts, man braucht die Kooperation. Der Erfolg ist dann Ergebnis guter Kommunikation mit verlässlichen Partnern.“ Letztere hatte Mirijam Scherer nicht nur in der Stiftung und Schule, sondern auch im Ortsbeirat 2 (Nordend), im Grünflächenamt, im Verein „Umweltlernen“ und im Frankfurter Stadtschulamt gefunden. All diese Institutionen nämlich unterstützten das Gartenprojekt von Beginn bis heute, gaben Geld oder Know-how, schenkten Pflanzen oder anderes Material, so dass der Garten gedeihen konnte.

    Rüdiger Koch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat, verwies auf die Sonderstellung des Gartens im denkmalgeschützten Günthersburgpark: „Es ist die absolute Ausnahme, dass der Ortsbeirat einem solchen Projekt zugestimmt hat.“ Das Stadtteilparlament wache über die Nutzung öffentlicher Grünflächen und trage Sorge, dass derartige Initiativen zum Wohle der Allgemeinheit und nicht zwecks privater Interessen durchgeführt würden.

    „Der Grüne Daumen“ ist bis heute für jedermann begehbar und nutzbar, was zu einer weiteren Besonderheit führt, wie Dirk Petrat berichtete: Regelmäßig kämen Parkbesucher, um sich Kräuter oder auch Äpfel, Kirschen und Himbeeren mitzunehmen – dennoch habe es keinen einzigen Fall von Vandalismus gegeben.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Schueler-bringen-Park-zum-Bluehen;art675,2112174 (mehr …)

  • GG im Alaunpark in Dresden eröffnet

    (Gu, alerts)

    Der Verein Stadtgärten e. V. legt im Alaunpark auf einer 320 Quadratmeter großen Fläche Wege und Beete an.
    Am Wochenende wird eine Fläche für urban gardening im Alaunpark eröffnet, die vom Verein Stadtgärten e. V.  betreut wird. Die 320 Quadratmeter große Fläche wurde durch das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft ausgewiesen und mit einem niedrigen Zaun versehen. An diesem werden beidseitig Beerensträucher gepflanzt. Der Boden wurde auf Eignung für gärtnerische Nutzung geprüft. Nun ist der Verein Stadtgärten e. V. bereits dabei, nach der Bohrung eines Grundwasserbrunnens Wege und Beete anzulegen. Die Gartenfläche ist nicht nur für Vereinsmitglieder offen, sondern der „Blick über den Gartenzaun“ ist ausdrücklich gewünscht.
    Zwischen dem Amt und dem Verein wurde eine entsprechende Nutzungsvereinbarung abgeschlossen.
    „Damit setzen wir Anregungen und Wünsche aus der Bürgerumfrage von 2014 um. Wir unterstützen damit das bürgerschaftliche Engagement, den öffentlichen Raum für alle Bevölkerungsgruppen noch intensiver und vielfältiger nutz- und erlebbar zu machen“, freut sich Detlef Thiel, Amtsleiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

    http://www.dresden-fernsehen.de/Aktuelles/Dresden/Artikel/1414766/Urban-gardening-in-Dresden-Eroeffnung-der-Stadtgaerten-im-Alaunpark/ (mehr …)

  • Die neue Fläche von Düsselgrün

    (Gu, Mail, 6.4.)

    Düsselgrün ist letzten November umgezogen.

    wie sieht die vertragliche Regelung mit der Stadt aus? Wie lange könnt ihr bleiben? Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

    Vertraglich erfolgt unser Nutzungsverhgältnis auf unbestimmte Dauer. Zur Kündigung ist leider folgendes vermerkt: „Stadt und Nutzer sind berechtigt, die Nutzungsvereinbarung jederzeit bis zum 3. Werktag eines Monats für den Ablauf des übernächsten Monats zu kündigen. Eine Kündigung ist jederzeit ohne Nennung von Gründen, aber insbesondere dann seitens der Stadt möglich, wenn sie die konkrete Absicht hat, die Fläche wieder ausschließlich als öffentliche Grünfläche zu nutzen“.
    Das hat vor allem damit zu tun, weil wir in einem öffentlichen Park sind und die Stadt mit der Überlassung der Fläche an uns „Neuland“ betritt. Im Gespräch wurde uns die Fläche eigentlich auf sehr lange Sicht in Aussicht gestellt (in etwa 25 Jahren sollen sogar die Häuser weichen), da sie im B-Plan wohl als Grünzug fest verankert ist. Probleme können entstehen, wenn sich Anwohner beschweren, dass da nun ein Garten anstelle eines öffentlichen Parks ist. Oder wenn unser „Projekt“ an dieser Stelle „nicht funktioniert“ (die Stadt hat Sorgen zwecks Vermüllung, Vandalismus,…). Das erste Jahr liegt daher besonders Im Fokus hinsichtlich unserer öffentlichen Wahrnehmung.

          Wie groß ist die Fläche?
    676 m²
    Wenn alles gut läuft und irgendwann mehr Bedarf wäre, wäre bei dem jetztigen Rückhalt im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen eine Vergrößerung wohl auch machbar. Allerdings reicht uns diese Flächer erst einmal vollkommen aus.

    Die Fläche hat sich mit dem neuen Standort verdoppelt und ist in einem öffentlichen Park (ex Industriefläche). Sie dürfen nur in Hochbeeten gärtnern, die sie im Niemandsland bauen (schon 30 sind fertig). Neben den Palettenbeeten sollen auch spezielle Beete für Bäume, Sträucher, Kartoffelacker entstehen. Sie wollen alles mögliche andere auch noch bauen, neben Sachen für die Pflanzen auch ein Sonnensegel und eine Komposttoilette und auch selbsterklärende Beschilderungen und Infotafeln.

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  • Verein für IG Bielefeld-Sieker in Gründung

    (Gu, Mail, 1.12.)

    „Der Garten-Kultur-Verein e.V. hat sich im Frühjahr dieses Jahres gegründet. Mitglieder sind Anwohner der Siedlung Sieker, die von sich selbst als Sieker-Bronx spricht.
    In Mitten der 70-Jahre-Hochhaussiedlung wurde im Rahmen der Sozialen Stadt 2014 ein Stadtteilpark zur Aufwertung des Freiraums angelegt. Bestandteil
    des öffentlichen Parks sind 45 Gartenparzellen, die teilweise als Grabeland (15 Parzellen) oder als Gemeinschaftsgarten (30 Parzellen) funktionieren.
    Dazu gehört noch ein „Kindergarten“, in dem  Vorschulkinder gärtnern.  In diesem Winter organisiert der Verein nun den Bezug der Parzellen.“

    Auf unserer Site haben wir schon einen IG Bielefeld-Sieker gelistet und den gibt es wohl schon seit Oktober 2013, was auch deren Website entspricht. Wahrscheinlich handelt es sich um diesen Garten, bei dem nun wohl ein eigener Träger gegründet wurde.

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  • Berliner Mauergarten ist gut etabliert

    (Gu aus google alerts vom 18.6.)

    Der Mauerpark hat viel mehr zu bieten als Flohmarkt und Karaoke: Im Park versteckt sich ein Gemeinschaftsgarten, in dem man sogar selber zum Imker werden kann.

    Mitten in den Mauerpark-Streitigkeiten um Bebauung und Parkerweiterung gründete sich 2012 ein Kiezprojekt, um einen interkulturellen Mauergarten im Park entstehen zu lassen. Inzwischen ist der Gemeinschaftsgarten etabliert und veranstaltet verschiedene Workshops rund um das nachhaltige Leben.

    Einmal im Monat haben Neugierige die Gelegenheit, sich Imker und Bienenvölker bei ihrer Arbeit anzusehen. Wer Erfahrung im Umgang mit den Bienen hat, darf beim „Meet the Bees“ selbstständig mit anpacken, aber auch Imker-Neulinge haben die Gelegenheit, zu helfen und die Bienen vom Nahen zu betrachten.

    Zum nächsten Mal findet das Treffen mit Bienen und Imkern am 22. Juni 2014 ab 15 Uhr statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt durch die Zahl der Imkerausrüstungen, die zur Verfügung stehen. Wer helfen will, sollte also pünktlich im hinteren Parkteil (Richtung Gleimstraße) sein.
    Quelle: http://www.berlinonline.de/nachrichten/prenzlauer-berg/meet-the-bees-52726


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