Schlagwort: Gartenwerkstatt

  • Rote Beete Berlin: Gartenwerkstatt soll in Seecontainer entstehen

    (Antrag/Antworten)

    Die  Community  des  Gemeinschaftsgartens  Rote  Beete  (60-70  Engagierten)  überlegt  sich
    schon  seit  einiger  Zeit  einen  Ort  zu  haben,  wo  es  in  guten  Bedingungen  gewerkelt  und
    gebastelt  werden  kann.  Diese  Gedanken  kamen  in  unseren  Plenumssitzungen  (einmal  im
    Monat) in der letzten Zeit vermehrt zum Ausdruck. Seit 4 Jahren Grass Roots Arbeit, wilden
    Bauaktionen und Ausbreitung des Gartens, Organisation in AGs und Autonomisierung und
    Spezialisierung der Kompetenzen und Wünschen, haben wir immer mehr Leute dabei, die
    Lust  haben  zu  werkeln,  dies  aber  nicht  auf  dem  Boden  oder  total  verkrummt  machen
    wollen/möchten, wo der Rücken dabei leidet… Diese Leute aus der direkten Nachbarschaft
    möchten  eine  kleine  Werkstatt  haben,  wo  es  eine  Werkbank  gibt,  alles  Werkzeug  und
    Elektrogeräte da parat ist und ordentlich aufgeräumt ist, leicht zu finden ist und nicht mit
    den Gartenwerkzeugen gemischt werden und meist verloren gehen.
    Seit Jahren steht einen Seecontainer (6m lang) auf unserem Gelände, den wir jetzt erwerben
    könnten. Dieser war nämlich bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben
    dem Garten) und war als Nebenlager genutzt und für uns als Garten somit unzugänglich und
    sogar störend (weil er Platz genommen hat). Der Hotelinhaber und seine Firma als solche
    sind jetzt in Rente gegangen. Jetzt haben wir die Möglichkeit diesen Container abzukaufen
    und da er bereits am richtigen Platz steht können wir den Transport uns sparen. Strom ist
    auch vorhanden.  
    Mit diesem Erwerb möchten wir gerne eine ausgestattete Gartenwerkstatt ins Leben rufen
    und ein Nutzungskonzept mit der Gartengemeinschaft erarbeiten, den Container ausbauen,
    anpassen.  
    Die  Werkstatt  wird  im Kern für und  mit  der  Gartengemeinschaft  konzipiert. Dass  wir  hier
    nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen, kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil
    immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im
    Garten  haben.  Es  ist  sehr  denkbar,  dass  aus  dieser  schönen  Gelegenheit  sehr  viele  kleine
    Workshops und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und
    andere  Zielgruppen  stattfinden  werden,  da  wir  generell  im  Garten  Rote  Beete  dafür  viel
    unternehmen.
    Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem
    CFB  ausdenken  wird,  um  sowohl  die  Nutzung  wie  auch  die  Verantwortung,  die
    Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.

    • Wo genau soll der Container stehen? Der Container steht bereits auf dem Gartengelände seit 3 Jahren war aber bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben dem Garten) und für uns unzugänglich und sogar störend (weil er Platz genommen hat), der jetzt in Rente gegangen ist. Wir würden ihm den Container also abkaufen und somit uns auch Transportkosten sparen. Tom hat mir erzählt, dass ihr eventuell einen weiteren Teil eines Parkplatztes dazu bekommt. Soll der da stehen oder ist das dann Ort für die „richtige“ Offene Werkstatt? Ja das stimmt das wollen wir und wir hatten uns darüber mit Tom auseinandergesetzt. Das ist aber ein Projekt was noch sehr viel Klärungsbedarf (Bebauungsmöglichkeiten, Konzeptualisierung, Auseinandersetzung mit der örtlichen Politik) hat und wo wir nicht in absehbarer Zeit uns hinprojezieren können. Diese offene Werkstatt würde aber auf dem CFB Gelände kommen, das heißt in unmittelbarer Nähe des Containers.
    • Wie soll der Container ausgestattet werden, was soll darin gemacht werden können? Und wie würdet ihr diese Ausstattung finanzieren? Der Container sollte auf jeden Fall eine Werkbank bekommen, wo leute bequem und ohne sich den Rücken kaputt zumachen (ich denke hier an ältere Gartenaktivisten) arbeiten können aber auch draußen arbeiten können mit einem ordentlichen Lagerraum. Dazu käme eine Werkzeugtafel mit allem nötigen Werkzeug, um zu basteln und Kleinkramm zu reparieren und Eisenwaren aller Arten. Es würden Garteninterne „Baustellen“ damit ermöglicht aber auch die Durchführung von individuellen Kleinprojekten, Bastel- oder Reparaturaktionen von Gartenengagierten mit ihren Freunden, Nachbarn etc.. Momentan ist dieses Werkzeug in unserer  Gartenlaube mit den Gartenwerkzeugen gemischt, was zu Verwirrungen führt und der Platz einfach zu eng macht). Wir würden auch einen geschlossenen Schrank dadrin haben wo die elektrogeräte (Bohrmaschine/schleifmaschine etc) risikogering zur Verfügung gestellt werden könnten (ohne Abhängigkeit vom CFB). Vieles von diesen Werkzeugen und Geräten sind bereits vorhanden. Wir denken auch an Fahrradwerkzeug und Reparaturfahrradstände, die wir drin lagern könnten und beliebig im Rahmen Pop up Fahrradselbstreparaturwerkstatt nutzen könnten. Weiteres und mehrfaches Werkzeuges würden wir gerne auf Spendenbasis/Spendengabe der GartennutzerInnen oder Nachbarn bekommen, bei Wohnungsauflösungen recherchieren und ggf. mit Crowdfunding und/oder weitere örtliche Subventionen finanzieren.
    • Soll es Strom geben? Ja auf jden Fall wird es gewährleistet
    • Wäre die Gartenwerkstatt offen für die Nachbarschaft oder für wer könnte sie wann und unter welchen Bedingungen nutzen? Die Werkstatt wäre im Kern für und mit der Gartengemeinschaft konzipiert. Dass wir hier nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im Garten haben. Es ist sehr denkbar, dass aus dieser schönen Gelegenheit sehr viele kleiner Workshop und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und andere Zielgruppen stattfinden werden, da wir generell im Garten Rote Beete daafür viel unternehmen
    • Wer wäre zuständig für die Werkstatt oder gibt es ein Team? Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem CFB ausdenken wird, um sowohl die Nutzung wie auch die Verantwortung, die Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.


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  • GrünWerk in Mannheim reoviert Vereinshaus

    (Antrag)

    Unser ca. 60 Jahre altes Gartenhaus ist renovierungsbedürftig. Es besteht aus einer kleinen Küche, Toilette mit Waschraum und einer Werkstatt. Leider haben wir dieses Jahr durch die Coronasituation keine Einnahmen durch Workshops erzielen können. Deshalb möchten wir Sie bitten, unseren Verein bzw. konkret das Projekt der Renovierung des Vereinshauses mit einer Spende zu unterstützen. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf ca. 3.500 € Materialkosten (siehe Aufstellung im Anhang). Die Tätigkeiten werden ausschließlich ehrenamtlich von Mitgliedern durchgeführt. Auch die flexibel gestalteten Möbel wollen wir selber in unserer Werkstatt bauen.

    Unsere Gemeinschaft ist in den letzten 2 Jahren mit ca. 70 Mitgliedern zu einer tollen Gartenfamilie herangewachsen. Gerade in diesem schweren Coronajahr war das GrünWerk ein ganz wichtiger Zufluchtsort. Trotz Abstandsregeln haben wir einige nette Projekte umsetzen können: Bau eines Weidentipis, in den Sommerferien haben wir Miethennen versorgt, wir haben unsere über 20 Tomatensorten in einer Challenge gekürt, zur Zeit peppeln wir 5 Igelbabys auf

    1. Wie viele Leute würden bei den Renovierungsarbeiten dabei sein und wie wollen Sie das (coronagerecht) organisieren? Wann sollen diese Arbeiten stattfinden?

    Die Umsetzung des Projekts „Vereinshausrenovierung“ wurde im März 2020 im Rahmen der Mitgliederversammlung gemeinschaftlich beschlossen. Es hat sich ein kleines Projektteam bestehend aus einer Projektleiterin und 3 weiteren handwerklich sehr geschickten und erfahrenen Mitgliedern gebildet. Dieses Viererteam plant und koordiniert mit Abstand im Garten bzw. via E-Mail. In Teilschritten werden die Arbeiten sukzessive durchgeführt. Alle Arbeiten werden, soweit es gesetzlich zulässig ist, in Eigenleistung erbracht. Nach derzeitigem Stand erfordern ausschließlich die Elektroarbeiten aufgrund gesetzlicher Vorgaben die Hinzuziehung eines Elektrikers  zur Beratung, für bestimmte Arbeiten, die anschließende Prüfung und Abnahme.

    Es wird darauf geachtet, dass immer nur 2 Haushalte auf der Baustelle mit Maske arbeiten. Die Projektleiterin versucht, alle interessierten Gartenmitglieder in die Teilschritte einzubeziehen. Ein kleines Team hat eine Mauer im Aufenthaltsraum abgetragen. Ein Team ist für die Elektroinstallation zuständig. Es gibt ein Fliesenteam, ein Malerteam, ein Bauschuttentsorgungsteam usw. Jeder kann sich nach seinen Begabungen einbringen, so dass ein Gemeinschaftsprojekt entsteht.

         

    Die Arbeiten haben Anfang Oktober angefangen. Coronabedingt kann nur in kleinen Gruppen gearbeitet werden. Deshalb wird sich die Renovierung bis ins nächste Jahr hineinziehen.

    1. Wo bekommen Sie die dafür notwendigen Werkzeuge her?

    Wir haben in unserem Gemeinschaftsgarten 2019 eine kleine Werkstatt eingerichtet, zu der jedes Mitglied immer Zutritt hat. Es können Fahrräder repariert, Möbel gebaut oder einfach nur restauriert und gebastelt werden. Die Werkbank sowie ca. ein Drittel des „Alltagswerkzeugs“ wurde über die Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert. Zudem haben Mitglieder nicht mehr benötigtes Werkzeug gespendet. Für die Vereinshausrenovierung leihen wir uns spezielles Werkzeug (Fliesenschneider, Abbruchhammer, Bohr- und Schleifmaschinen, Flex, Tapeziertisch, Baulampen, Hänger für Abtransport Bauschutt etc.) aus dem vernetzen Bekanntenkreis der Mitglieder. Das erfordert eine gute Kommunikation, konnte jedoch bislang ohne Kosten gut organisiert werden.

    1. Wie soll das Vereinshaus genutzt werden?

    Wie dem angehängten Plan zu entnehmen ist, beträgt die Gesamtfläche des zu renovierenden Raumes ca. 25 qm. Hiervon muss ein kleiner Waschraum und Toilette abgezogen werden.

    Das Vereinshaus dient in erster Linie der Förderung der Gemeinschaft. Das Gespräch, der Austausch unter den Mitgliedern soll auch bei schlechtem Wetter (ebenso im Winter) in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk/kleinem Essen stattfinden können. Vorträge und Workshops sollen auch wetterunabhängig für unterschiedliche Zielgruppen möglich sein. Die kleine Küchenzeile soll neben der Möglichkeit, die Mitglieder und Gäste bei einem Fest zu verköstigen auch als Ort der Lebensmittelverarbeitung (Einkochen, Fermentieren,…) im Garten dienen. Gemeinsam wollen wir das angebaute Gemüse und Obst aus dem Garten haltbar machen und in diesem Bereich Erfahrungen sammeln und weitergeben. Das Eingemachte kann getauscht oder später gemeinsam genossen werden.

    Des Weiteren soll die Küche zur Bewirtung bei öffentlichen Veranstaltungen, wie z. B. Tag der offenen Tür oder Tag der Artenvielfalt, genutzt werden. Das Vereinshaus kann auch der Durchführung von Vorträgen und Präsentationen externer Referenten bzw. Umweltorganisationen zu Themen i.S. des Satzungszwecks dienen. Eine kleine Gartenbibliothek und einige Gesellschaftsspiele sollen für jeden im Vereinshaus zugänglich sein.

    Das Vereinshaus soll ein Begegnungsraum mit vielen Nutzungsmöglichkeiten und auch mal ein Rückzugsort zum Lesen, Spielen und Entspannen sein.

    1. In welchem Zustand ist die Küche und wer würde die dann für was nutzen?

    Es existiert eine alte, kleine Kompaktküchenzeile (120 cm breit) bestehend aus einem Spülbecken, zwei rostigen Herdplatten ohne Kindersicherung und einem kaputten, nicht reparablen Kühlschrank. Diese soll ersetzt werden. Die Nutzung der Küche ist unter Punkt 3 beschrieben.

    1. Wozu ist Strom (noch) notwendig und um welche Art von Elektromaterial handelt es sich?

    Strom ist erforderlich für die Beleuchtung im zu sanierenden Vereinshaus (Waschraum, Toilette, Gemeinschaftsraum und Werkstatt) sowie im Gewächshaus. Weiter wird Strom benötigt für die Steckdosen des Vereinshauses (Projektor, Boiler, Wasserkocher, Herd, Kühlschrank, Frostwächter in Toilette und in der Küche), Betrieb von Geräten in der Werkstatt, Ladung von Akkus von Geräten (Bohrmaschine, Rasenmäher, etc.).

    Eine Kostenaufstellung des Elektroinstallationsmaterials und eine Beschreibung der notwendigen Arbeitsschritte sind als weitere Dateien in der Anlage angehängt.

    1. Bitte beschreiben Sie die Möbel, die gebaut werden sollen, ein wenig genauer und fächern Sie die Kosten dafür auf.


    Es handelt sich um einen relativ kleinen Raum der eine maximale Nutzungsmöglichkeit bekommen soll. An der hinteren Wand soll ein hoher Wandschrank aufgestellt werden, indem alle Küchenutensilien, kleine Gartenbibliothek, Gesellschaftsspiele, Workshopunterlagen, etc. aufbewahrt werden. Neben diesem Schrank und der Küchenzeile soll es multifunktionale Möbel geben, die je nach Nutzung unterschiedlich aufgebaut werden können. D. h. wir brauchen stapelbare, klappbare Hocker, Bänke, Tische, kleine Möbel auf Rollen. Alles muss sehr flexibel sein.

    1. Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Sanierung?

    Alle Gärtner*innen beteiligen sich an der Sanierung je nach gesundheitlichen und zeitlichen Möglichkeiten, entweder durch ihren körperlichen Einsatz, durch das Organisieren von Materialien, durch Sachspenden und auch durch finanzielle Unterstützung über die Mitgliedsbeiträge. Da wir diese jedoch nicht erhöhen wollen und die Beiträge so kalkuliert sind, dass die Jahreskosten für Pacht, Wasser, Strom, Versicherung und kleine Anschaffungen gedeckt sind, können max. 500 € von den Mitgliedsbeiträgen/Jahr zur Finanzierung der Renovierung herangezogen werden.

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  • Große Gruppe im IG Regensburg

    (Mail)
    Wir sind ziemlich gewachsen dieses Jahr, ich schätze etwas zwischen 60 und 75 Leute. Außerdem haben wir eine zweite Fläche dazu bekommen (insgesammt jetzt 800 m2) auf der wir mit Fördergeldern von der Postcodelotterie u.a. einen kleinen Gemeinschafts-Werkstadt-Schuppen bauen mit Photovoltaikpannels.

    Im Frühjahr hatten wir einige Permakulturseminare von Sarah Daum und Harald Wedig. I (mehr …)

  • Bau einer Garten-Küchen-Werkstatt im GemeinschaftsGarten in Bielefeld

    (ANtrag/ANtworten)

    ·        Im Gemeinschaftgarten Hellingstraße sind 5 Süd/Mittelamerikaner*Innen, ein NoBrexit-Engländer und 4 Deutsche MitGärtner*Innen unterwegs. Ein Syrisches Paar hat mit unserer Hilfe inzwischen einen eigenen NachbarGarten gepachtet. Es herrscht zusätzlich ein reger Austausch mit den NachbarGärtner*Innen aus Russland, Polen, Türkei, Ex-Jugoslawien, Albanien.

    ·        Parzellen und Gewächshäuser werden gemeinschaftlich bewirtschaftet – dieses Jahr gibt es auch die erste Eigenparzelle, was voraussetzt, dass man die ganze Saison entsprechend präsent ist. Regulär haben wir einen wöchentlichen Gemeinschaftstermin am Wochenende, an dem Aufgaben übernommen und abgesprochen werden, was zzt. telefonisch und per Email umgesetzt wird. Die Absprachen und ToDo-Listen per Email sind aber immer schon Bestandteil der Gemeinschaftsarbeit, da es für die MitGärtner*Innen die nicht Muttersprachler sind, nachlesbar und oft einfacher ist, die Informationen auch schriftlich zu haben.

    ·        Unter den MitGärtner*Innen sind zwei Handwerker, und 3 Mithelfer*Innen haben bereits für einfachen Streich- und Schleifarbeiten zugesagt und alle wollen natürlich die Kücheninsel nutzen, wenn sie dann fertig ist. Zusätzlich haben wir im Verein zahlreiche Mithelfer aus den Repair Cafés, die bestimmt vorbeischauen und mithelfen werden. Es gibt auch schon erste Verbesserungs-, Ergänzungs-, Änderungsvorschläge zur Konstruktion.

    ·        Die beiden Garten-Koch-Werkstatt-Module werden im Gartenhaus stehen. Das Gartenhaus haben wir in den letzten beiden Jahren komplett saniert, so dass es die nächsten 20 Jahre als Gartenhaus, Vereinsheim und Gartenküche dienen kann. Jeder der die Module nutzt, wird sie auch entsprechend pflegen.

    ·        Auch GartenNachbar*Innen können die Infrastruktur nutzen oder sogar ausleihen. Durch die Modul-Bauweise können Koch- und Werkbank-Modul einzeln oder zusammen ausgeliehen werden – durch die Lenkrollen sind die Module (bedingt) mobil und die Breite von 60 cm passt durch jedes Gartentor.  Durch die Trennung/Verbindung der Module lassen sich größere und kleinere Abstände beim Kochen/Werken einrichten.

    ·        Unter den Corona-Kontakteinschränkungen dürfen jeweils maximal zwei Personen unter Wahrung des Schutzabstandes gleichzeitig mit eigener Atem-Maske (selbstgenäht) und Gesichts-Schutzvisier (Prusa RC3 aus dem 3D-Drucker) im Gartenhaus an dem Projekt arbeiten. Fortschritt und Hilfebedarf wird per Email an die Mit-Gärtner*Innen und MitHelfer*Innen geschickt. Weitere Absprachen dann telefonisch.

    ·        Zurzeit hält sich die Gartengemeinschaft strikt an die Empfehlungen und Verfügungen zur Einschränkung der COVID-19 Pandemie, so dass meistens abwechselnd, jeweils nur eine Person im Garten ist und sich das gemeinschaftliche Tun derzeit auf telefonische und Email-Kontakte beschränkt. In diesem Jahr wird viel zuhause auf der Fensterbank vorgezogen, da nicht gewährleistet war, dass jeden Tag jemand zum Gießen ins Gewächshaus kommt. Manches Gemüse wird dann auch mal doppelt angebaut oder es muss umgeplant werden, weil der letztmögliche Aussaattermin verstrichen ist. Für Viele ist es hilfreich, dass jede neu angesäte Reihe im Garten markiert wird (mit Sand, mit Schild, mit Stöckchen) so dass nicht mehrfach über die selbe Fläche gesät wird – Mischkultur ist aber auch in unserm Sinne. Es ist immer spannend in den Garten zu kommen und zu entdecken, wie die MitGärtner*Innen den Garten wieder ein Stück weiter gebracht haben. Wenn jetzt die Kontaktbeschränkungen gelockert werden, wird es die gemeinsame Arbeit wieder Schritt für Schritt im kleinen Rahmen ermöglichen. Bei mehr als einer Person im Garten können unsere 3D-Druck Gesichts-Visiere verwendet werden- man hat freie Sicht und das Visier wird nicht feucht und beschlägt nicht. An der frischen Luft lässt sich eine schrittweise Annäherung an die gemeinschaftliche Arbeit evtl. einfacher organisieren als beim Repair Café.

    seit Mitte Juli 2018 einen Garten auf
    einer 340 m² großen Grabeland-Parzelle, der als Permakultur GemeinschaftsGarten betrieben wird.
    Beantragt werden Mittel für den Selbstbau einer mobilen Garten-Küchen-Werkstatt. Die Nutzung
    zum Kochen und Konservieren im Garten und als Werkbank für Holzarbeiten im Garten soll somit
    ermöglicht werden. Dafür bitten wir die anstiftung um finanzielle Unterstützung.
    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst biologisch bzw. permakulturell anzubauen und zu
    verarbeiten. Die Verarbeitung von selbsterzeugten Lebensmitteln vor Ort im Garten liegt allen
    MitGärtnerInnen am Herzen, deshalb möchten wir im Garten eine autarke Kochgelegenheit schaffen.
    Vom permakulturellen Ansatz her, möchten wir eine solche Kochstelle im Garten für möglichst viele
    Arbeiten und Gelegenheiten nutzen. Die geplante Kücheninsel sollte für die vorgesehenen Zwecke
    mobil, modular und möglichst vielseitig verwendbar sein. Durch die Garten-Küchen-Werkstatt kann
    das Gartenprogramm für künftige Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit erheblich ausgeweitet
    werden.
    Inhalte
    Als Vorlage für den Selbstbau der Kücheninsel dient der Bauplan der Modularen, Mobilen Werkbank
    des Spanischen Tischlers Suso Caamanho, www.paoson.com. Die Tisch-Module sind konstruiert wie
    stabile, rollbare Küchen-Unterschränke 100 x60 cm. Es sollen zwei Module gebaut werden. Für ein
    Modul wurde der Bauplan von uns so abgeändert, dass Propangasflasche und Gaskochfeld
    eingebaut werden können. Die Propangas-Utensilien sind durch Sach-Spenden bereits vorhanden.
    Die Vorteile der Garten-Kochinsel: Tisch und Kochstelle sind beweglich und können je nach
    Einsatzzweck verschieden miteinander kombiniert/angedockt werden. Die zahlreichen Schubladen
    bieten viel Stauraum für sämtliches Küchengerät, sie können zu beiden Seiten ausgezogen werden.
    Die Kochstelle kann drinnen und bei schönem Wetter draußen genutzt werden. Wenn die Module
    nicht genutzt werden, können sie platzsparend an die Wand gerollt werden. Durch die robuste
    Bauweise können die Tische auch als Werkbank für Holzarbeiten genutzt werden. Mit Spannzange,
    Schienen und Lochreihen an den Tischen gibt es viele Möglichkeiten etwas festzuspannen und die
    Tischmodule somit für die unterschiedlichsten Arbeiten zu nutzen.


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  • Umnutzung eines Trafohäuschens für Gartenwerkstatt in Dessau

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Urbane Farm Dessau:

    Direkt neben den Beeten unsers Gemeinschaftsgartens steht ein ungenutztes Trafohaus. Wir haben uns um dieses Trafohaus seit längerem bemüht, weil wir es zur „Offenen Gartenwerkstatt“ umgestalten wollen. Damit wollen wir einmal einen Raum schaffen, in dem wir Gartengeräte und Gartenutensilien für den Gemeinschaftsgarten unterstellen und auch an die Nachbarschaft ausleihen können. Die Gartenwerkstatt wird während des regelmäßigen Gärtnertreffs immer mittwochs ab 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem wollen wir damit einen Ort schaffen, wo man sich treffen kann, um zu reden und zu plauschen oder auch mal gemeinsam einen Garten- oder Umweltfilm zu sehen oder andere Veranstaltungen durchzuführen. Schließlich kann das auf den Flächen geerntete Gemüse dort gelagert werden.
    Mit kleinen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten wollen wir zudem einen belebten und ansehnlichen Ort im Quartier schaffen und auch unserem Projekt mehr Sichtbarkeit im städtischen Raum verleihen.

    Inhalt:

    Das Trafohaus wird weitestgehend im Selbstbau und mit Unterstützung von Mitgliedern aus unserm Gärtnertreffnetzwerk hergerichtet. So hat sich beispielsweise in älterer Mitstreiter, der sich mit Holzarbeiten auskennt, angeboten, die Holzarbeiten anzuleiten. Gemeinsame Arbeitseinsätze dienen dazu, Maler-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Unsere Idee ist, einen Teilbereich des Trafohauses für die Aufbewahrung von Gartenutensilien zu ertüchtigen, in einen anderen einen langen Tisch als Ort zum Treffen und Reden hineinzubauen („Quartierstisch“) sowie Kisten als Lagermöglichkeiten für Wurzel-und Knollengemüse im Selbstbau herzustellen.

    Maßnahmen:

    Durch den ehemaligen Betreiber wurden aus dem Trafohaus alle technischen Geräte und Installationen entfernt. Da die Leitungen meistens unterirdisch ein- und ausgeführt wurden, ist das ganze Gebäude etwa 1,25 m tief ausgeschachtet. Das ist ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse und anderen gärtnerischen Produkten. Bisher sind die tiefer gelegten Schächte nach oben hin weitgehend offen, können also nur teilweise begangen werden. In einem ersten Schritt sollen diese Schächte deshalb mit Holzbohlen geschlossen werden.

    Das Trafohaus besitzt zwei Eingänge. Durch eine halbhohe Trennwand entstehen zwei unterschiedlich nutzbare Bereiche. Den einen Bereich wollen wir als Raum für gemeinsame Treffen herrichten. Aus Holz und unter Verwendung von Recyclingmaterial soll ein großer langer Quartierstisch gebaut werden. Der Quartierstisch soll mit zwei Rädern ausgestattet werden, so dass man ihn bei schönem Wetter auch leicht auf den Platz vor der Tür schieben kann. Für die Sitzgelegenheiten drum herum wollen wir ebenfalls möglichst gebrauchte Sachen verwenden.

    Der zweite Bereich soll Geräte und Utensilien beherbergen, wie z.B. eine Saftpresse, ein Windmessgerät oder die Fahrradwasserpume, die vor allem für Bildungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Diese können aber auch an Interessenten ausgeliehen werden. Für die Lagerung des Wurzelgemüses werden Holzkisten im Selbstbau hergestellt.

    beim wöchentlichen Gärtnertreff sind wir so bis zu 10, 12 manchmal sogar 15 Personen, je nachdem, ob gerade Ferien sind oder wir, wie jetzt zur Karfoffelernte, nochmal extra mobilisieren können. Ein bisschen hängt es ja immer vom Wetter ab, aber das ist so der Schnitt, mit dem wir auch ganz zufrieden sind.

    – Ja, die GärtnerInnen kommen immer in das Trafohaus, wir bringen einen Schlüsselkasten an, der mit einem Zahlencode zu öffnen ist.


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