Schlagwort: Gemeinschaftsdachgarten

  • München: Dachgarten soll Community Projekt werden

    (Projektbesuch)
    Auf der Dachterrasse der Alten Färberei, einer Einrichtung des Kreisjugendrings in München, gibt es schon ein Weilchen ein Gartenprojekt. Bisher war da ein Schwerpunkt Färberpflanzen und Workshops. Seit Oktober gibt es eine neue Ansprechpartnerin für den Garten und das Projekt wird als „Community Garten“ kommuniziert. https://www.diefaerberei.de/category/projekte/#post-6985 Alle zwei Wochen Sonntags können Interessierte mitgärtnern. Ansonsten ist der Garten nicht öffentlich, das ganze Haus hat sonst nur Freitags geöffnet (Offene Werkstätten).
    Bisher ist eine Familie immer mit dabei, andere eher unverbindlich. Letztes Mal waren es 7 Leute. Nicht alle kommen zu einer Zeit, das wollen sie nun anders kommunizieren. Man muss sich nicht anmelden, kann man aber, die Erfahrung zeigt, dass die, die sich angemeldet haben, sich oft wieder kurzfristig abmelden.
    Sie sind ganz am Anfang der Neugestaltung, wollen die vorhandenen Beete weiter nutzen, alles ein bisschen aufräumen und auch das Saatgut, was vorhanden ist, erstmal nehmen und dann mal schauen. (mehr …)

  • Hamburg: Dachgarten auf dem Kepab-Energiebunker in Planung

    (Website)

    Dachgarten

    Auf 769 qm Dachfläche soll eine Großstadtoase entstehen, die mehrere Anliegen vereint. Neben der Energieerzeugung über Solarmodule und Urban Gardening sollen Begegnungsstätten für den Stadtteil und Lebensräume für unterschiedliche Arten entstehen. Zur Zeit sind wir dabei, die kühnen Visionen aus mehreren Dachgarten-Workshops in die konkrete Planung umzusetzen. Kräuter- Liegewiesen wollen geplant, geeignete Pflanzen ausgewählt, kleine Gebäude für Geräte und Werkstatt entworfen werden. Ein schöner Platz zum Sitzen in der Abendsonne und Spaliere mit mediterranem Flair beflügeln unsere Fantasie. Dies alles wird mit Hilfe von Architekt/innen auf Sicherheit und Baurecht geprüft werden. Die AG ist toll besetzt, reichlich Fachkompetenzen in Biologie, Architektur, Innenarchitektur und Dachgartenplanung vernetzt sich hier zu einem starken Team. Es macht große Freude dabei zu sein und an diesem Projekt mit echtem Leuchtfeuercharakter zu arbeiten. Es wird reichlich Nachahmung finden, garantiert. So könnte das nachhaltige Leben in der Zukunft aussehen

    https://kulturenergiebunker.de/garten/ (mehr …)

  • Hamburg: Pläne für Kebap-Gemeinschaftsdachgarten konkretiseren sich

    (NL)

    Neues vom Dachgarten

    Auf dem Papier sind es nur wenige Zentimeter, aber die DachAG ist im Juli ein großes Stück weitergekommen, dank der beiden Architekten, die beide Gunt(h)er heißen. Und dank Ökologe Eike, der genau weiß, was auf so einem zugigen, mal klitschnassen, mal staubtrockenen Dach überhaupt gedeiht. Wir führen jetzt unser Wissen, das über avantgardenistische Dachbepflanzung inclusive Zitrusfrüchte, Wein, Kiwi, Kräuterliegewiese in der Sonne, Beerensträucher im Schatten von Solarpanels und einer innovativen und inklusiven Hochbeete-Ausstellung, auch das über die Energieerzeugung dort oben, unterstützt von Sebastian, zunächst mal zeichnerisch zusammen.

    bisheriger Garten:

    Der Garten an der Südseite des Bunkers kommt uns mit überbordender Fülle entgegen, unser Gemüse macht sich in alle Richtungen auf. Glücklicherweise wächst auch die Arbeitsgruppe Urbane Ökologie, zuständig für Hochbeete, Kürbiskübel, Norddeutschen Saatgutbunker, den im angrenzenden Grünzug entstehenden Gemeinschaftsgarten, Biotope (Lebensräume) für wilde Pflanzen und Tiere – keine Sorge, die Tierwelt erreicht maximal Kaninchengröße bisher.

    Vor Ort mitmachen und die Allmende von Altona mitgestalten kann jede/r, von Donnerstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr. (mehr …)

  • Dachgemeinschaftsgarten in Vilich-Mühldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/schaufenster-bonn/beuel/hochbunker-vilich-buergerverein-laedt-zum-kennenlernen-des-projekts-hochbunker-ein-31245250 (mehr …)

  • Gemeinschaftsdachgarten in Augsburg geplant

    (Gu, Mail, Tel)

    Teil der Revitalisierung einer Einkaufspassage und 3 Wohnhäuser (550 Wohnungen, Eigentum) durch das Projekt „Lebensraum Schwabencenter“ soll gemeinschaftliches Gärtnern auf einem Dachfläche werden. Dieses Dach wurde schon von einem Gärtnereibetrieb genutzt und auch ein Kindergarten hatte hier seine Außenflächen. Wasser etc. ist vorhanden. Das Gebäude, auf dem der Garten entstehen soll, ist nicht hoch und steht gut sichtbar mitten zwischen den anderen. Zwei Frauen treiben das Gesmatprojekt voran und arbeiten dabei mit der Uni zusammen. Sie sind vernetzt mit den anderen GartenakteurInnen in Augsburg. Es gab schon eine Ausstellung (zum Gesamtprojekt) und sie haben vor Ort ein „Wohnzimmer“, in dem Veranstaltungen stattfinden.

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  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht

    (Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)

    „Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge]  bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
    Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
    die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
    Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
    Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
    Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern. 
    Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern. 

    Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.


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  • Erstes Treffen Gemeinschaftsdachgarten berlin Wilmersdorf

    (Gu, Mail, 26.9.)
    Kommenden Dienstag 29.9. 18:00 treffen sich erstmals alle Interessierten die beim Aufbau von Berlins erstem Gemeinschaftsgarten in einem Dachgewächshaus mitmachen wollen, bzw. Interesse haben! J

    Wir werden u.a. präsentieren und reden über:

              Gesamtkonzept der DachFARM Berlin

              Kostenrahmen und Beteiligung

              Zeitplan

              Regeln für gärtnern unter Glas

              Möglicher Input von Euch für Infrastruktur (Tische, Stühle, Kaffemaschine usw.)


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