Schlagwort: Gemeinschaftsgarten
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In Hamburg Wilhelmsburg soll ein Zentrum für Selbstversorgung entstehen. Ein GG ist ein erster Schritt
(Gu aus Antrag und Antworten)
Das Gesamtkonzept ist bei den Anträge abgelegt (unter Hamburg_Alternation_Versorgt – Miniutopia zum Anfassen)
Zum Garten:Ja es ist ein Gemeinschaftsgarten, es haben sich aktuell 37 Leute (z.T. in Teams) angemeldet, die ein eigenes Hochbeet bearbeiten möchten, wir haben dieses Wochenende gemeinsam einen Permakultur-Einführungskurs, danach wissen wir, wieviele es tatsächlich sind. Derzeit kommen ca. 6-8 Leute fast täglich, um mit uns ehrenamtlich den Garten vorzubereiten (Brombeerhecken und altes Holz beseitigen, Reifen/Steine schichten etc.), es war ja eine ziemlich verwilderte Fläche und Gärtnern kann man hier derzeit noch nicht, wir sind auch erst seit Anfang März hier auf dem Grundstück.
Wir haben insgesamt fast 600 m² Außenfläche zur Verfügung; wir sind mal vorsichtig mit 120 m² Beete nur für Gemüse, Kräuter etc.; wollen aber letztlich jeden Quadratmeter gemeinsam bepflanzen mit Kräuterspirale, Kartoffeltürmen, Salatbäumen, Spalierobst etc. Es wird also auch außerhalb der „Musterbeete“ viele Möglichkeiten für gemeinsame Gartenaktionen geben.
Mit „Musterbeeten“ ist gemeint, dass wir hier versuchen wollen, Hochbeete nach den Prinzipien der Permakultur zu gestalten. Die GärtnerInnen werden die ganze Saison über vom Permakultur-Campus Hamburg begleitet und wir wollen die Entwicklung der Beete dokumentieren, damit andere das nachmachen können.
Ca. 300 Paletten werden schon für die Beete gebraucht, ca. 15 Paletten pro Hochbeet für ca. 20 Beete. Die Hochbeete werden von den GärtnerInnen selbst in einem gemeinsamen Workshop mit dem Pflanzenatelier Wilhelmsburg gebaut. Weitere Paletten benötigen wir für weitere Pflanzkästen für „freie“ Gartengestaltung mit essbaren Blumen, Kinderbeete (gemeinsam mit der GemüseAckerdemie) etc. sowie Outdoormöbel zum Sitzen, die ebenfalls im Rahmen von Workshops von den TeilnehmerInnen gebaut werden.
Die Gewebefolie ist zum einen für das Innere der Hochbeete, z.T. aber auch für den Boden, weil wir hier stark mit Brombeeren zu kämpfen haben und der Vorschlag von Edouard van Diem vom Permakultur-Campus ist es, die Flächen mit den stärksten Wurzeln mit Teichfolie abzudecken und dann die Beete drauf zu stellen, so dass die Wurzeln absterben.
Wir haben Kontakt zu verschiedenen Gartenprojekten, auch in Wilhelmsburg, aber wir haben nicht über Kooperation mit der Stadt gesprochen. Wir hatten im Vorwege verschiedene Stellen wegen Kooperationen angeschrieben, aber so gut wie keine Antwort bekommen, wir müssen uns evtl. erst etablieren, wir sind ja auch auf einem Privatgrundstück, es ist keine öffentliche Fläche. Ich habe mich bei vielen Fragen an die Ratschläge von Edouard van Diem gehalten, auch was Qualität von Erde und Kompost angeht. Wir bekommen auch Mutterboden angeboten, aber wir wissen dann halt nicht, woher die Erde kommt bzw. welche Qualität das hat. Im nächsten Jahr haben wir dann hoffentlich schon unseren eigenen Kompost.
Zu den Gartengeräten: ja wir haben einiges hier auf dem Dachboden der Halle gefunden, viel geschenkt bekommen und auch unsere eigenen Sachen eingebracht. Was die Hochbeete betrifft, benötigen wir ja nicht so viel „Gerät“ wie beim Gärtnern im Boden, und einige Gartengeräte möchten wir selbst herstellen. Die Geräte stehen derzeit in einer der Werkstätten, die Halle ist tagsüber offen; wir haben aber noch einen Container im Garten stehen, wo wir einen Gartengeräteschuppen draus machen möchten.
Grundsätzlich: es ist ein verwildertes Grundstück, das wir Schritt für Schritt zu einem Paradiesgarten ausbauen wollen, und wir sind schon Riesenschritte vorangekommen, möchten das aber gemeinsam mit der Community langsam entwickeln.
das Ganze ist ganz klar ein Bildungsprojekt, Wir möchten gemeinsam lernen ausprobieren. Es gibt für die Beetpaten ein gesondertes Permakultur-Bildungsprogramm; alle anderen Workshops sind offen für Jedermann/-frau. Ob der Bau von Hochbeeten, Insektenhotels, Haus-Komposter oder Mini-Öfen, ob Wildkräuter-Tour, Schnippelparty, Tauschring Kurse zur Lagerung von Lebensmitteln, zum Fermentieren oder zum Kriegsrezepte nachkochen – es geht ja gerade ums gemeinsam ausprobieren. Für einiges haben wir ExpertInnen eingeladen, einige Workshops bieten wir selbst an und viele Angebote kommen einfach von BürgerInnen, die Lust haben, uns etwas zu zeigen. Der Garten und das Thema Ernährung ist Hauptbestandteil und „Herzstück“ von Minitopia; wir möchten uns später aber auch noch den Themen Konsum, Energieversorgung, Organisationsformen etc. widmen.
Eine Offene Werkstatt ist auch geplant und eine Projektküche und einiges mehr. (mehr …)
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Perivoli hat eigenen Verein
(Gu, Mail, 20.1.2015)
Perivoli aus Berlin macht sich selbstständig: „Die Gartengemeinschaft hat von ihrer Mitte einen eigenen Verein gegründet und einen neuen Vorstand gewählt. Wir sind inzwischen ein eingetragener und gemeinnütziger Verein.„“ (mehr …)
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Allmende_Kontor will sich in Bürgerbeteiligungsprozeß für das Tempelhofer Feld weiter einbringen
(Gu aus Newsletter, 16.1.2015)
Die Zukunft des Tempelhofer Feldes liegt weiterhin in unserer Hand, Ihr könnt sie mitgestalten! Wir haben bereits über die Bürgerbeteiligung zum THF-Gesetz für einen Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) für das Tempelhofer Feld berichtet. Ende November fand die große Auftaktveranstaltung im Hauptgebäude des Flughafen Tempelhof statt, bei der sich alle Pionierprojekte vorgestellt haben, so auch wir. Alle Anwesenden waren aufgerufen, ihre Vorschläge und Beiträge in einzelnen Gruppen einzubringen, zu diskutieren und vorzustellen.
Spontan hat sich auch eine Gruppe aus Gärtner*innen zusammengestellt. Die gesamte Dokumentation der 2. EPP-Veranstaltung könnt Ihr im Anhang in dem PDF nachlesen, das Ergebnis der Gartengruppe ab Seite 14.
Alle dies wird nun in das Bürgerbeteiligungsverfahren einfließen. Online wurde eine Beteiligungsplattform unter https://tempelhofer-feld.berlin.deeingerichtet, auf der man unter Themenbereiche wie Erinnerung, Freizeit, Natur, Bewirtschaftung, Mitmachen und I love THF gemeinsam Ideen und Verschläge zur künftigen Nutzung und Entwicklung des Tempelhofer Feldes einbringen und mit anderen diskutieren kann.
Mehr Infos zum Bürgerbeteiligungsverfahren und zu weiteren Veranstaltungen findet Ihr unter www.berlin.de/tempelhofer-feld oder im 3. THF-Infobrief im Anhang, der über zahlreiche Termine und Workshops im Januar und Februar berichtet. -
Gartendeck hat Unterstützung von Bezirksausschuß, Grünen und SPD – noch intern!
(GU, Tel., 14.1.2015)
Die Positionierung von u.a. dem Gartendeck zum Hildegarden in Hamburg führte zu diversen Zeitungsartikeln, u.a. in der Zeit. In der Zeit stand wohl, dass die Gartendeck-Leute kritisieren, dass der Bezirk nur große Projekte, aber nicht die schon vorhandenen, kleinen Projekte unterstützen würde. Daraufhin suchte der Leiter des Bezirkausschuß Mitte von Hamburg das Gespräch mit ihnen und erklärte, dass er voll und ganz hinter dem Deck stehe. Stand ist, dass die Fläche (insgesamt sind es 3 Flächen, das Gartendeck ist in der Mitte, zwei unterschiedliche Eigentümer, neben der Stadt auch eine Art stadteigener Liegenschaftsfonds) bebaut werden wird und es einen Architekten-Wettbewerb dazu gibt. Doch das Gartendeck wird Bestandteil der Bebauung sein. Die Gartendeckleute sind in 2 Ausshüsse einbezogen: die Sachjury, die mit den Archtitekten verhandelt, was mit der Fläche passieren soll und die Fachjur. Sie haben auch die volle Rückendeckung des Grünflächenamts und der Grünen und der SPD. Die Gartendeck-Leute wollen eine bestimmte Größe für den Garten festschreiben lassen. Es wird auf jeden Fall Wohnbebauung für 40 Einheiten und Gewerbe geben. Die Verhandlungen laufen gerade und sind zeitlich intensiv. Worüber auch gesprochen wird ist, was mit dem Garten passiert, wenn gebaut wird. Sie wollen gerne für diese Zeit eine Ersatzfläche in der Nähe, damit es weiter gehen kann und die nachbarschaftliche Arbeit nicht abbricht. 2015 können sie noch „ganz normal auf dem Dach gärtnern, ggf. auch noch 2016. Sie sind außerdem dabei, an drei Stellen Gelder für Honorare zu beantragen, sind sich aber bewußt, dass das auch arbeistreich ist und sicher Diskussionen braucht (wer/für was/wie viel)
Die Infos sind noch intern!
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Stadtacker München: Club der grünen Daumen soll Wartezeit überbrücken
(Gu, Mail, 14.1.20150
„Damit wir die Wartezeit bis 2016, bis wir auf die eigentliche StadtAcker-Fläche können, sinnvoll nutzen, wollen wir im neu gegründeten Club der grünen Daumen gemeinsam unser gärtnerisches Wissen erweitern, Neues ausprobieren, vom Wissen erfahrener GärtnerInnen profitieren, etc.“ Beim ersten Termin (Do, 15.1.) beschäftigen sie sich mit Bokashi, im Februar dann mit der Anzucht von bestimmten Pflanzen.
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Low_Tech Kollektiv macht Workshop zu Trockentrenntoiletten für Berliner Gärten
(Gu, Mail, 13.1.)
Workshop: Trockentrenntoiletten/Komposttoiletten in Gemeinschaftsgärten
[Vis a vis des Gemeinschaftsgartens „Helle Oase“ in Berlin-Hellersdorf]
Der Workshop richtet sich vorrangig an bereits aktive Gemeinschaftsgärtner_innen.
Zum Thema:
Neben der Tatsache, dass sie kein Wasser brauchen, haben Trockentrenntoiletten (TTC) und Komposttoiletten noch einen entscheidenden Zusatznutzen: die angesammelten “menschlichen Abfallstoffe” können wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden. “Gartenfit” gemacht, liefern sie wertvollen Dünger. Für viele Gemeinschaftsgärten ist daher das Schaffen einer solchen nachhaltigen Sanitärlösung ein wichtiges Thema.
Der Workshop beschäftigt sich u.a. mit Fragen wie “Was passiert physikalisch-biochemisch in Kompostklo und TTC?”, “Wie ordnet sich Kompostklo/TTC in das System Garten ein?”, “Was ist bei Planung, Bau und Betrieb einer Kompost-/Trockentrenntoilette zu beachten?”, “Wie können Varianten in der Praxis aussehen?”. In Kleingruppen und im Plenum werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, die die Teilnehmer_innen in die eigenen Gartenprojekte mitnehmen können.
Workshopleitung: Julia und Ariane vom Ingenieur_innen-Kollektiv für angepasste Technik (www.KanTe.info)
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
Um kleine kulinarische Beiträge zum gemeinsamen Pausenbuffet wird gebeten.Der Workshop wird gefördert aus Mitteln der Haleakala-Stiftung.
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Gartenpiraten in Ansbach
(Gu, Mail, 9.1. – nach Recherche von Sven)
Seit letztem Jahr gibt es in Ansbach den Gemeinschaftsgarten Gartenpiraten.. „Wir haben schon letztes Jahr mit dem Gärtner begonnen. Allerdings erst im Juni, was da noch anzubauen war, haben wir angebaut und eine doch ganz stattliche Ernte eingefahren und aus unseren ersten Misserfolgen gelernt. Im Anhang finden dazu einen zeitlichen Rückblick. Studenten der HS Ansbach haben eine Projektarbeit zum Thema „Sharing“ gemacht, mit einer Dokumentation über den Garten, hier ein Eindruck unserer Arbeit: https://www.dropbox.com/s/24i8cjj2ykkwg98/GartenSharingHDfinal.mov?dl=0 (bitte nicht veröffentlichen). Momentan nutzen wir eine städtische Fläche, deren zur Verfügungstellung jedoch vom Verkauf oder Nichtverkauf eines benachbarten Gebäudes abhängt. Momentan gehen wir davon aus, das die Fläche auf jeden Fall für die nächste Saison genutzt werden kann. Die Anbaufläche beträgt 600qm, wobei der benachbarten Park mit der ca. 4-fachen Fläche für eine Mitnutzung in gewissem Rahmen ebenfalls zur Verfügung steht.“ Selbstbeschreibung: „Die Eroberung des öffentlichen Raums, die aktive Gestaltung des Lebensumfeldes, die Auseinandersetzung mit der Natur und unseren Nahrungsmitteln und das soziale Miteinander machen das Stadtgärtnern auch in einer Kleinstadt mit genug Natur und Gärten zu einer interessanten Form sich einzubringen, sich zu treffen und voneinander zu lernen. Das besondere an diesem Projekt ist die Freiheit aller Beteiligten, ohne Strukturen, Regeln und vor allem ohne Zaun. Der Stadtgarten der Ansbacher Gartenpiraten ist zugänglich für Jeden, belebt und begrünt eine Brachfläche (einen ehemaligen Parkplatz) und erweckt eine vergessen Oase mitten in der Stadt zu neuem Leben.“
Vorgehen: im Mai 2014 hat jemand von den „Offenen Linken“ einen Antrag im Umweltausschuß gestellt, sie haben sich dann den Stadtgarten Nürnberg angeguckt und auch noch im Mai gab es einen Unterstützungsbeschluß des Stadtrats. Am 28.6. erfolgte der erste Spatenstich.
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Weidenhecke wird natürlicher Sichtschutz im Apfelgarten
(Gu aus Sachbericht, 8.1.2015)
Im Sommer 2014 wurde das Grundstück des Apfelgarten Strehlen (Dresden) eine Weidenhecke begonnen. Auf mehreren Aktionstagen wurde entlang des Grundstücks auf der Seite zur Straße ein 50cm tiefer und 20cm breiter Graben ausgehoben, Pfähle gesetzt (Weidenäste), der Graben mit Erde aufgefüllt und engtlang dieser Pfähle werden Weiden horizontal geflochten.
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Stadt sucht neues Grundstück für Düsselgrün
(Gu aus alerts, 6.1.2015)
[…] Der Gemeinschaftsgarten „Düsselgrün“ in Oberbilk soll auch nach dem Ende der Quadriennale bleiben. Viele Bürger unterzeichneten dafür eine Petition. Dass der Garten auf dem städtischen Grundstück an der Haifastraße nicht bleiben kann, gilt zwar als sicher, doch die Stadt hilft bei der Suche nach einem neuen Standort. Ein Projekt, für das sich auch die Grünen stark machen, sagt Dietmar Wolf. Der Volksgarten wird auch in diesem Jahr wieder Kulisse für Theater, Musik und Film. Die Organisatoren feilen zurzeit an Terminen.“
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Im Pagalino entstand 2014 eine „begehbare Skulptur als Multifunktionsraum“
(Gu aus Sachbericht, 5.1.2015)
Der durch Brandstiftung unbrauchbar gewordene Bauwagen (der bisherige Aufenthalts- und Sachenunterbringungsort) des Gemeinschaftsgartens Pagalio in Hannover konnte durch einen selbst geplanten und in 9 Monaten gemeinsamen gebauten Multifunktonsraum ersetzt werden. Auftakt zu dem Bauvorhaben war ein Design Thinking Workshop (den wir mit finanziert haben und an dem Gudrun teilnehmen konnte), in dem nicht nur das Bauprojekt geplant, sondern auch die bessere Einbettung des Projekts in den Bezirk besprochen werden konnte. Die Gruppe, die während der Bauphase auch an ihre Grenzen kam (Motivationstief), hat soweit wie möglich alle Materialien selber kostenfrei beschafft. Da sie anfangs kein Fahrgestell hatten, auf das sie den Raum setzten konnten (Auflage war, dass sie nix Größeres direkt auf den Boden bauen dürfen), haben sie mit einem freistehenden Turm, der später auf das Gestell aufgesetzt wurde und einer Projekttafel (zur Kommunikation). „Damit die ehrenamtliche Beteiligung am Bauprozess über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleiben könne, wirde der Bau zum Live-Rollenspiel erklärt und in Form von Kinoplakaten kommuniziert“. Sie fanden dann ein Fahrgestell: ein ausgedienter landwirtschaftlicher Anhänger) und setzten dort einen Raum drauf. In dieser Phase, die eine genaue Anforderung an Genauigkeit, Wertstoffkunde und Kontinuität erforderte, gelang es nicht, die eher spontan-unregelmäßige Bereitschaft der ehrenamtlichen HelferInnen mit dem Baustellenmanagement in Übereinstimmung zu bringen. So stellte der Bauleiter (jemand aus dem Garten) den Raum vorläufig fertig und machte alles winterfest. 2015 wird weiter gebaut.
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Frankfurter Garten kooperiert mit Verkehrsgesellschaft Ffm un Mainove
(Gu, Mailing, 2.1.2015)
„Umweltschutz ist ein Thema für 365 Tage im Jahr. Deshalb freuen wir uns über die aktuelle Aktion der Konzernschwestern VGF (Verkehrsgesellschaft Frankfurt) und Mainova: Wer Novanatur- und Erdgas KlimaPlus-Kunde ist und bis zum März 2015 ein Abo für eine Nahverkehr-Jahreskarte bei der VGF abschließt, tut nicht nur Gutes für das Frankfurter Stadtklima, sondern auch für den Frankfurter Garten. Für jeden abgeschlossenen Vertrag unterstützt die VGF uns nämlich mit einer Spende von 50 Euro. Das freut uns und das erzählen wir gerne weiter. Mehr Infos unter www.vgf-ffm.de/de/aktuellpresse.“
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Kiezgarten Fischerstraße bietet Hochbeete für Menschen mit Behinderungen
(Gu, Mail, 29.12.1014)
„[…] Hiermit möchten wir 2015 beginnen Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderungen die weitere Möglichkeit zu geben bei uns, in Sachen eigener Beete, mitzumachen. […]:Im Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg gibt es ab dem Frühjahr 2015 fünf Kastenhochbeete aus naturbelassenem Lärchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Diese sollen vorzugsweise an Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung zum möglichst, weitestgehend, selbstständigen Pflegen vergeben werden (gerne auch mit Begleitung o.ä.).Die Beete könnt Ihr / können Sie / können nach Euren / gärtnerischen Wünschen und Vorstellungen, in Eurer/Ihrer Freizeit, mit passenden Pflanzen gestalten / gestaltet werden. Wir helfen und beraten Euch/Sie dabei gerne, soweit wir können.Bei uns gibt es keine ständigen Verpflichtungen. Alles machen wir gemeinsam auf freiwilliger Basis und nach Absprache. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich. Gerne sehen wir aber jede kleine Spende, für die Pflege und Unterhaltung, dafür als sehr wertvoll an. Alle die bei uns mitmachen können freiwillig etwas dazugeben, je nach Geldbeutel. […]“
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In Ansbach entsteht ein Gemeinschaftsgarten
(Gu aus Info von Sven vom 28.11.2014)
„Ein Garten mitten in Ansbach für und von Ansbachern
Nach dem positiven Votum des Umweltausschusses, in Ansbach ein Pilotprojekt „Urban Gardening“ (Städtisches Gärtnern) zu unterstützen sind interessierte Bürger und die Stadtverwaltung dabei das Projekt „Die Gartenpiraten“ auf dem Gelände des Retti-Palais (Garten und Brachfläche davor) umzusetzen. Es soll ein generationenübergreifendes und interkulturelles Gemeinschaftsprojekt gestartet werden, für Menschen mit viel und wenig Zeit, Wissen oder Kraft. Denn man teilt sich die Arbeit und die Verantwortung, lernt nebenbei noch etwas über die Natur, sein soziales Umfeld und die Stadt in der man lebt.“ Sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgarten. -
BI plant Gartenprojekt im Frankfurter Nordend – als Kompensation für gefällte Bäume
(Gu aus alerts, 17.12.)
Eine BI, die sich gegen den Bau einer Tiefgarage (in dessen Zuge 16 Bäume abgeholzt werden sollten) bildete (aber nicht erfolgreich war), hat nun vor auf insgesamt „160 Quadratmetern [3 kleine Grünstreifen] entsiegelter Fläche ein „Urban Gardening“-Projekt aufbauen. Die BI stellt sich laut einer Präsentationsmappe darunter einen „Erholungsraum für Stadtbewohner“, „für bessere Luft und ein besseres Stadtklima“ vor. „Unser Umfeld wurde massiv beschädigt. Wir wollen Kompensation für die gefällten Bäume“, erklärte BI-Mitglied Rita Bebenroth: „Mit dem Konzept liegen wir voll im Trend. Dass die Renaturierung von Städten wieder groß im Gespräch ist, begrüßen wir sehr.“Beinhalten sollen die drei Flächen mit 20, zwölf und zehn Metern Länge und 3,5 Metern Breite jeweils eine Mischung aus Duftgarten, Farbgarten, Kräuterspirale und Gemüsegarten sowie ein Insektenhotel und eine Bienenweide. Dem „Pflanzplan“ der BI liegt dafür eine zwölfseitige Liste mit Gehölzen, Stauden, Kräutern und Einfassungshecken zugrunde, die auf eine Erstinvestition der Stadt von über 16 000 Euro setzt, von der BI aber nachdrücklich als „Auswahl“ betrachtet wird. Insgesamt haben bislang 17 Personen ihr Engagement für Instandhaltung und Pflege in einer „Urban Gardening Gruppe“ zugesagt, die von einer professionellen Landschaftsarchitektin beraten wird.“
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Bienen-summen-in-der-begruenten-Lortzingstrasse;art675,1178639
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o´pflanzt is ist Teil einer Ausstellung im deutschen Museum
(Gu, RSS, 15.12.9
o’pflanzt is! ist seit 5. Dezember Teil einer Sonderausstellung im Deutschen Museum:
“Willkommen im Anthropozän. Unsere Verantwortung für die Zukunft der Erde.”
Die Ausstellung ist bis 31. Januar 2016 zu besichtigen. -
In Heidenheim ist ein Flüchtlingsgarten geplant
(Gu, Tel, 11.12.)
Im mittelfränkischen Dorf Heidenheim (1000 EW) sind 150 Flüchtlinge (junge Familien, die alle russisch sprechen können) untergebracht. Eine engagierte Sozialarbeiterin hat u.a. Nähcafés mit ihnen gemacht und will jetzt auch einen Garten aufbauen. Viele der Flüchtlinge kommen aus ländischen Regionen und hatten dort Gärten. Die Sozialarbeiterin ist dabei, die Besitzverhältnisse von sehr nah an der Unterkunft (Ex-Kaserne, aber die Flüchtlinge wohnen dort in Wohnungen) brachliegenden Schrebergartens zu eruieren. Sie hat bisher nur poitive Reaktionen bekommen. Sie verständigt sich mit den Flüchtlingen über Flüchtlinge/Ehrenamtliche, die auch deutsch und russisch können – und über google Übersetzungen (Smartphones, Tablets). Es gibt auch Dolmetscher, doch sind die nicht immer da.
Sie will außerdem ein Fahrradselbsthilfeprojekt aufbauen.
Sie wird bei uns einen Antrag auf Anschub für den Garten stellen
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Verwaltungsausschuß stellt 16.000 Euro für IG Böblingen bereit
(Gu, Mail, 10.12.)
In Böblingen entsteht ein Interkultureller Garten. „Die Interessengemeinschaft, die aktuell aus 8 Personen + 3 Gruppen/Vereinen besteht, hat in Böblingen das Glück, bereits über ein Grundstück mit rund 1200qm in zentraler Lage zu verfügen, das als städtisches Grundstück zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem wurden für 2015 vom Verwaltungsausschuss insgesamt 16.000,-€ für die ersten erforderlichen Arbeiten bereit gestellt und die Stadtgärtnerei übernimmt die ein und andere vorbereitende Aufgabe.“ Es handelt sich um eine innerstädtische Streuobstwiese. Eine erste Planung, wo was hin soll, haben sie gerade gemacht. Noch wird die Gruppe von der Integrationsbaeauftragten begleitet – geplant bis zur offiziellen Eröffnung/Übergabe des Grundstücks.
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Antrag für den internationalen Jugendgarten in Ausgburg bewilligt
(Gu, Mail, 10.12. und 11.12)
„Unser Antrag wurde bewilligt und wir können vermutlich ab Januar mit dem Projekt starten. Der Projektname: „Interkultureller Jugendgarten: Your Hands – Your Choice – Your Work – Your Food““ – ein Gartenprojekt an einem Jugendzentrum, um verschiedene Jugendgruppen zusammen zu bringen (siehe Eintrag dazu bei „aktuelle Entwicklungen“).
„die Finanzierung steht für ein Jahr. Die Gelder kommen aus dem Umweltfonds. Der offizielle Titel des Antrags lautet „Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus Zinserlösen gemäß Förderinformationen „Umweltbildung/Bildung zu Nachhaltigkeit in der Jugendsozialarbeit in Bayern“
weitere Infos dazu: http://lagjsa-bayern.de/artikel/116/2013-das-projekt-umweltbildung-und-bildung-zur-nachhaltigkeit-in-der-jugendsozialarbeit-in-bayern
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Gemeinschaftsgarten an der TU Chemnitz ist offen für alle
(Gu, mail, 11.12.)
Auf ca. 400m² gärtnern „seit 2012 Studenten, Mitarbeiter und Interessenten gemeinsam auf dem Campus der TU Chemnitz am Wohnheim der Vetterstraße 52 – nach Prinzipien der Permakultur. Mit jenen Methoden gestalten wir einen Lebensraum, mit nachhaltigen, geschlossenen sowie naturnahen Kreisläufen. Diese sollen den Bedürfnissen von Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen gerecht werden. Wir entwickeln bewusst Möglichkeiten für eine größere Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich und schaffen uns zugleich eine essbare Landschaft, die zum aktiven und passiven Verweilen mit der Natur einlädt. Wir handeln dabei mit der, und nicht gegen die, Natur – auch für kommende Generationen. Hier treffen sich und kommunizieren Menschen, die sonst verschiedene Wege gehen. Man kann hier saisonales Gemüse ernten, einen praktischen Ausgleich nach der Vorlesung finden oder verlorengehendes Wissen wieder entdecken. Die Gründe den Weg zum Garten zu finden sind unzählig und grundverschieden.“
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Gartenglühen bei Neuland leutet Weihnachten ein
(Gu, Mailing, 10.12.)
Am 13.12. gibt es bei Neuland „Gartenglüchen“: Genießt Incis Sanddornpunsch am Lagerfeuer, singt Kölsche und Weihnachtslieder mit Rudi und Plauder (Gitarre und Quetsch), wärmt euch an Stefans Linsensuppe undlasst mit uns gemeinsam das Jahr ausklingen. Die Gastro- und Kräuter-AG bauen einen Stand auf, an dem man NeuLand-Produkte made in Südstadt erwerben kann: Kräutersalze, Chutney, Honig und andere feine Sachen für unterm Weihnachtsbaum
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IG Magdeburg hat sich bei der Bo-Frost Help Community gelistet
(Gu, newsletter, 3.12.)
von der Bo-Frost Help-Community-Site (http://www.help-community.de/projekt-detail.php?id=69)
Interkultureller Garten, Magdeburg
Der Interkulturelle Garten (IkuGa) Magdeburg gründete sich 2011 aus einer freien Initiative verschiedener Akteure. Er befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt, am Kuckhoffplatz 8. Im Moment wird diese Fläche von ca. 30 GärtnerInnen in vielfältiger Art und Weise bewirtschaftet. Ressourcen werden gemeinschaftlich genutzt und Veranstaltungen zusammen geplant. So trägt der IkuGa zur Bereicherung des Stadtbildes, wie auch zu einer Belebung eines offenen Miteinanders in der Magdeburger Neuen Neustadt bei. Insbesondere ist er Plattform für Kommunikation, Teil von Inklusionsarbeit und Promoter von Stadtökologie.
Was gibt es zu tun?
Es gibt viele verschiedene Aufgaben im IkuGa. Wenn du Spaß am Gärtnern hast kannst du ein eigenes Beet anlegen und dich an den Gemeinschaftsarbeiten im Garten beteiligen. Die gemeinschaftlich bewirtschafteten Flächen brauchen auch immer jemanden, der sich um sie kümmert. Hier kannst du dich auch als Landschaftsgärtner/in austoben. Darüber hinaus kannst du, wenn du Spaß am Bauen und Basteln hast, diverse gestalterische Aufgaben, von Sitzgelegenheiten, Rankhilfen, Gartenlaube, Beetgestaltung u.v.m. übernehmen. Zuletzt suchen wir auch immer Helfer/innen für Gartenfeste, musikalische und künstlerische Veranstaltungen im Garten.
Wer kann helfen?
Jeder kann helfen. Du musst nur Spaß am Arbeiten an der frischen Luft mitbringen und dich gerne mit verschiedenen Menschen austauschen.
Wer wir sind:
Wir sind Gärtner/innen mit ganz verschiedenen Hintergründen und einer Altersspanne von 11 – 70 Jahren. Getragen wird das Projekt vom Magdeburger Kulturverein KanTe e.V., der seit 2003 mit vielfältigen Projekten das kulturelle Leben der Stadt Magdeburg bereichert.
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Im Mauergarten entsteht eine Bienenschule
(Gu aus Newsletter, 8.12.)
Am Mittwoch gibt es ein Bienenmonitoring IV im Seminarraum des mauergarten e.v. "Wir basteln weiter an unseren hiveeyes, spielen mit dem arduino und probieren uns im Programmieren.
Und am Do geht der Aufbau der Bienenschule weiter: " Wir brauchen Unterstützung bei Recherche von Lehrmaterialien, Büchern etc, der Planung und dem späteren Bau des Bienenschuppens,
der Konzeption und Gestaltung der Drucksachen. -
Himmelbeet bei zwei Online-Voting-(Finanzierungs)-Ausschreibungen dabei
(Gu aus Newsletter, 5.12.)
Das Berliner Himmelbeet hat bei „Made in and for Germany der Stiftung Sonnenseite“ folgendes Projekt platziert:Ernährungsbildung für Kinder: Beim Pflücken der frischen Zutaten im himmelbeet lernen die Kinder bei den Kochworkshops, wie und wann Gemüse überhaupt wächst, wie es aussieht, wenn es noch in der Erde steckt, wie man es verarbeiten kann und erfahren, wie wichtig es ist, ihre Umwelt mitsamt allen Lebewesen bis hin zu den Kleinsten zu schützen. Verwendungszweck: Mit der Spende werden die Bildungs-Workshops und Vorträge im himmelbeet finanziert: Es werden Zutaten und Material eingekauft sowie die Workshopleiter bezahlt. Und sie sind auch beim http://www.greentec-awards.com/wettbewerb/online-voting-2015.html dabei.
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Interesse am Bau einer Küchenkarre im Teegarten in Hannover
(aus einer Mail von Shimeles, er bekam die Anfrage per Mail)
. Mitglieder der Urbanen Garten „Teegarten“ in Cheltenham Park Göttingen planen einen Tee-karre selbst zu bauen. Ich habe Infomaterialien zu unsere Kuchekarrebau in Hamburg zu kommen lassen.
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Neuland beschäftigt sich mit den bald ankommenden Flüchtlingen
(aus einer Mail von Shimeles, 15.11.: Austauschsgespräche mit Inpu in einen Workshop bei Neuland von ihm)
Der Garten „Neuland“ in Köln möchte sich Interkulturell mehr öffnen und auch Flüchtlinge die in kurze als Nachbarn in einem Wohnheim unterkommen werden, im Garten integrieren. Es werden 80 Flüchtlinge eine Strasse weiter in einem neuen Wohnheim ab Mitte Dezember untergebracht.Genauer Datum und auch aus welchen Ländern die Flüchtlinhge kommen ist nicht noch nicht bekannt. Neuland möchte als Nachbar die Flüchtlinge erst willkommenheissen und dann schrittweise Interessierte Flüchtlinge im Garten integrieren.Ich war froh aus meine lang jährige Erfahrungen, einen Input zum Thema einbringen zu können.
Hier wollte Shimeles noch einen ausführlicheren Bericht schicken
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Die Bunten Gärten Leipzig sind auf der Suche nach einem neuen Grundstück
(Aus einer Mail von Shimeles) Er hat die Info telefonsich bekommen
.Der „Bunte Gärten Leipzig“ gibt das bisherige Gartengrundstuck auf. Der Bunte Garten war flächenmäßig in eine frühere Städtische Ausbildungsbetrieb für Gartenbau integriert . Die Stadt möchte das Grundstuck zurück haben. Daher muss die Bunte Gärten nach alternative Gartengrundstuck suchen. Sie verhandeln über ein alternativ Grundstuck in eine Kleingarten Kolonie. So bald sie das Grundstuck bekommen, wollen sie für die Infrastrukturaufbau einen Antrag bei der Stiftung stellen.
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Der Ab-geht-die Lucie Kalender ist fertig
(Gu aus alerts, 8.12.)
Der von uns finanzierte Kalender über das Entstehen und die Arbeit von „Ab geht die Lucie“ aus Bremen ist fertig. „[…] doch die Stadtgärtner haben noch weitere Pläne: Im nächsten Jahr tauschen sich Gesprächspartner der Baubehörde, Stadtteilpolitiker und die Lucie-Ideengeber in einer interaktiven Werkstatt über die Zukunft aus. […] Seit den ersten Pflanzaktionen gab es Flohmärkte, Kinovorführungen, Feste, Ferienprogramme, Bastelaktionen und geselliges Beisammensein. Alt und Jung aus allen Stadtteilen fachsimpelten über Kräuter, nachhaltiges Düngen und steckten die Hände in die Erde. Gern erinnert sich die engagierte Neustädterin, die ihr grünes Wissen vom Zimmerpflanzenniveau zum Gärtnerprofi ausbaute, an das Unkrautjäten mit ihrer Oma. „Da sie keinen Garten mehr hat, ist sie extra gekommen und wollte mich unterstützen. Wir zupften einen vermeintlichen Schädling, dieses Kraut kommt aber anscheinend in der Türkei gekocht auf den Tisch. Zumindest machten uns zwei Damen darauf aufmerksam. Dieses Beispiel spiegelt sehr gut wider, wie viel jeder durch das Urban Gardening lernen kann.“ Den Aktiven ist wichtig zu zeigen, dass nicht nur dicke Kartoffeln, sondern vor allem Wissen geerntet werden können: So machten die Hobbygärtner erstaunliche Erfahrungen mit alten Tomatensorten: Die Früchte traten in gelb und rosa mit weißen Bäckchen in Erscheinung. […] Die Vision der Stadtgärtner wäre, eine Entsiegelung des Platzes, freies Handeln auf dem Experimentierfeld und ein überdachter Treffpunkt in einem der angrenzenden Gebäude. Doch bevor sich das 15-köpfige ehrenamtliche Team zu einem nächsten Schritt entschließt, will es einige Fragen geklärt wissen: Ist eine langfristige Nutzung möglich und wird es Unterstützung – auch finanzieller Art – von der Stadt geben? Die Lucie könnte Paradebeispiel sein für gleich mehrere Ideen: Klimabewusste Maßnahme in Zeiten des Wandels sowie bürgerliche Mitbestimmung und integratives Experimentierfeld für alle Generationen. Schon jetzt pflanzen Kita-Kinder dort eifrig mit. Einige Anwohner des Seniorenheims geben ihr Wissen rund um den grünen Daumen an Interessierte weiter.
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Von-der-Betonwueste-zum-bluehenden-Garten-_arid,1006860.html
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Frankfurter Garten: Kommerzialisierung ist umstritten
(5.12, Gu, Projektbesuch)
Der Frankfurter Garten hätte mit urban gardening nicht mehr viel zu tun, so sagte mir eine Gärtnerin, die während des Weihnachtsgartens einen Stand betreute und schon lange dabei ist, als ich ihr ein Manifest in die Hand drückte und sie es las. „Hier geht es doch nur noch um Kommerz, ich kann das Wort Event schon nicht mehr hören. Der Garten ist doch nur noch Staffage für die Gastro. Die braucht und, aber wir brauchen die nicht. Und auch keinen Strom etc.“. Das ist natürlich eine Einzelstimme. Sie beklagte weiter, dass der Verein und gerade die Geldflüsse nicht transparent sind und das Gärtnern ist im Hintergrund. Die Gastro muss Geld ranschaffen und dazu müssen die Leute konsumieren und dafür braucht es Events. Wozu das Geld wirklich notwendig ist, leuchtet ihr nicht ein, denn zum Gärtnern brauchen sie nur Erde, Wasser, Samen. Sie bekommen auch keinerlei Ermäßigungen, wenn Sie Stände betreuen oder andere Arbeiten ehrenamtlich leisten. Es knirscht im Gartenorgagetriebe. Von uns und unseren Workshopangeboten/Tagungen etc. hatte sie noch nie gehört, es wird nix weitergeleitet. Ein wichtiger Kooperationspartner hat das Projekt verlassen, die Naturschule. Ihr war es wohl zu kommerziell. In der Frankfurter Ökoszene wird das Projekt kritisch gesehen, wegen des Sponsorings u.a. durch Fraport. Außerdem habe ich erfahren, dass die Initiatorin des Projekts, Daniela, wohl nicht von sich aus aus dem Vereinsvorstand gegangen ist, sondern nicht mehr gewählt wurde. Interessant: der Foodsharing-Schrank wurde während meines Aufenthalts mehrfach genutzt, von Leuten, die sich daraus was genommen haben.
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NaturErlebnisGarten am Staffelsee ist offen für alle
(Gu Mail und Kurzrecherche, 3.12.)
Am Staffelsee hat ein Ehepaar privat ein ca. 1ha großes Grundstück von der Bundeswehr gepachtet und dort nach Permakulturleitlinien den NaturErlebnisGarten geschaffen. Es gibt ein Eichenwäldchen, einen Bauwagen mit Gartengeräten, einen Gemeinschaftsplatz mit Feuerstelle und einen Kräuter- und Gemüsegarten mit Teich. Alle Interessierten können mit pfalnzen, selber pflanzen, das Gelände zum erholsamen Aufenthalt nutzen. Die GründerInnen bieten dort auch Kurse an. Rita, so der Name der Gründerin, ist zudem beim Drachengarten in Murnau dabei.
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NRW-Haushaltsauschuss stellt für 2015 100.000 Euro für urbane Gardening bereit
(Gu aus alerts, 2.12.)
Die Kölner SPD-Ratsfraktion freut sich über den erfolgreichen Antrag von SPD und Grünen im Landtag NRW, im Haushalt 2015 Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro für Urban Gardening Projekte zur Verfügung zu stellen. Martin Börschel, Vorsitzender der Kölner SPD-Ratsfraktion dazu: „Köln hat auf diesem Gebiet viel zu bieten. Wir werden uns für die Weiterentwicklung und finanzielle Unterstützung erfolgreich bestehender Konzepte wie den Schulgärten oder den Garten-Clubs einsetzen.“ Dem Vorsitzenden des Kölner Umwelt und Grün Ausschusses, Jochen Ott, ist Urban Gardening ein besonderes Anliegen: „Urban Gardening bringt Kinder und Erwachsende unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe zusammen, stärkt den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und leistet einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Bildung.“
Urban Gardening ist ein weltweiter Trend, der auch in Deutschland, NRW und Köln immer mehr Anhänger findet. Urban Gardening hat nicht ausschließlich private, sondern auch öffentlich zugängliche Flächen, wie beispielsweise Brachflächen oder Parkgaragendächern im Fokus. Angebaut werden kann letztlich alles, was auch auf wenig Platz gedeiht. Wildkräuter, bestimmte Gemüse, regionale Obstsorten oder Wildblumen. Für die Einwohner von Großstädten wie Köln stellt Urban Gardening einen ganz neuen Bezug zur Natur her. Ein Garten als Ort der Ruhe und Besinnung – das ist im Grunde das Wesen des Urban Gardenings. Zentral ist dabei die Offenheit der Gärten für jedermann. In Köln existiert bereits eine Vielzahl von Initiativen zum Urban Gardening, die teilweise mit der Stadt kooperieren oder auch vollkommen eigenständig sind.
http://koelnspd.de/koelnspd-begruesst-landesinitiative-zu-urban-gardening/7419/
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Verein für IG Bielefeld-Sieker in Gründung
(Gu, Mail, 1.12.)
„Der Garten-Kultur-Verein e.V. hat sich im Frühjahr dieses Jahres gegründet. Mitglieder sind Anwohner der Siedlung Sieker, die von sich selbst als Sieker-Bronx spricht.
In Mitten der 70-Jahre-Hochhaussiedlung wurde im Rahmen der Sozialen Stadt 2014 ein Stadtteilpark zur Aufwertung des Freiraums angelegt. Bestandteil
des öffentlichen Parks sind 45 Gartenparzellen, die teilweise als Grabeland (15 Parzellen) oder als Gemeinschaftsgarten (30 Parzellen) funktionieren.
Dazu gehört noch ein „Kindergarten“, in dem Vorschulkinder gärtnern. In diesem Winter organisiert der Verein nun den Bezug der Parzellen.“Auf unserer Site haben wir schon einen IG Bielefeld-Sieker gelistet und den gibt es wohl schon seit Oktober 2013, was auch deren Website entspricht. Wahrscheinlich handelt es sich um diesen Garten, bei dem nun wohl ein eigener Träger gegründet wurde.
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IG an der IG Feuerwache macht Mosaikprojekt
(Gu, Mail, 1.12.)
Das neuste geplante Projekt des IG an der IG Feuerwache in München ist ein Pflastermosaik in demPavillon und evtl. einen Weg zum Pavillon aus (bunten) Steinen.
Sie haben dazu „Urbanes Wohnen e.V.“ kontaktiert. Die haben viel Erfahrung in diesen Dingen und werden sie bei einer „Ideenwerkstatt“ zum Entwurf des Mosaikes und auch bei der Umsetzung helfen. Sie werden von der Stadt bezahlt und sind für den Garten kostenlos. Sie werden Geld für die Steine bei uns beantragen. Die Arbeit machen dann die GärtnerInnen.
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Mauergarten: auch im Winter viele Aktivitäten
(Gu, Newsletter, 1.12.)
Montag, 1. Dezember: im Freizeiteck 11 bis 16 Uhr: internationale Küche: Gemeinsam bereiten wir das türkische Rezept, das auf unserer großen Festtagstischdecke im
textil-Workshop aufgenäht wurde. (am 8.12.) gibt es dann den Workshop "arabisch kochen oder Gemüse fermentieren. Dienstag, 2. Dezember: 8.30 Uhr Qi Gong im Mauergarten Samstag, 6. Dez. 2014 : im Mauergarten 10 bis 12 Uhr Nikolaus-Kräuterworkshop. In dem Ernährungsworkshop lernen wir über Wirkungs- und Heilweisen vieler getrockneter Kräuter,
beispielsweise für Tees in der kalten Jahreszeit. Alle sind willkommen. Bringt Fragen und euer Wissen ein! Die Teilnahme ist kostenlos.
und am Sonntag, 7.12. wird der Garten entrümpelt und winterfest gemacht.
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Adventszauber auf dem Giesinger Grünspitz
(Gu, Newsletter, 27.11.)
Die Gärtner vom Gemeinschaftsgarten auf dem „Giesinger Grünspitz“ [in München] – der Zwischennutzungsfläche an der Ecke Tegernseer Landstraße / Martin-Luther-Straße in Obergiesing – und Green City laden am 14. Dezember zu einer Adventsfeier. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Feuertonnen und heiße Getränke sorgen trotz der kalten Jahreszeit für eine gemütliche Atmosphäre und für das leibliche Wohl gibt es Kuchen und warme Getränke. Auf die Kinder warten eine Bastelstation und um 14:30 Uhr Musiktheater. Zwischen 15:30 und 17:00 Uhr tritt die Gruppe „Die Hochzeitkapelle“ auf und nach Einbruch der Dunkelheit können sich Alle auf den Auftritt von Feuertänzern freuen. Außerdem bietet eine Tauschbörse Gelegenheit, nach Weihnachtsschmuck zu stöbern. Alle BesucherInnen sind herzlich eingeladen, brauchbare Weihnachtsdekoration mitzubringen, zu verschenken und im Gegenzug „neue“ Deko mitzunehmen. -
Kiezgarten Fischerstraße hat sich für Solarpumpe entschieden
(Gu, Mail, 27.11.)
Der Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg hat die Recherche für ein Pumpsystem mit Photovoltaikanlage abgeschlossen und sich frü ein System entschieden, was mehr Liter pro Stunde fördern kann, als das zuerst geplante System. Der Unterschied [ziwschen den beiden Systemen] ist immens, zwischen der Fördermenge am Tag verglichen mit der gleichen Fördermenge pro Woche.
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internationales Workcamp im Bunten Garten Coburg
(Gu aus Sachbericht, Projekt wurde von uns gefördert, 27.11.)
Im AUgust 2014 fand ein internationales Workcamp (Träger SCI) mit 10 jugen Erwachsenen im IG Coburg statt. SIe haben zusammen mit Leuten aus dem Garten (u.a. mit Behinderung) den Garten behindertengerechter gemacht und auch andere Gruppen aus Coburg waren einbezogen, wie die Offene Behindertenarbeit ders Diakonischen Werks, BUND, Kleingarten. Es gibt jetzt einen rollstuhlgerechten Zugang zum Garten und eine Gartenhütte. Auch konnte ein Spielplatz angelegt werden und erste Arbeiten für eine Kräuterschnecke bewältigt werden. Das Abtragen des Bodens, was für die Schaffung des rollstuhlgerechten Zugangs notwenig war, war mühsam wegen großer Sandsteine, dichtem Wurzelwerks und Müllablagerungen. Zur Mitte des Workshops gab es ein inklusives Gartenfest und bei den Jugendlichen kamen auch „Study Parts“ gut an zu Themen wie Umweltschutz und Inklusion. Auch gab es einen offiziellen Empfang für die Freiwilligen von der Stadt.
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Infos zum Carlsgarten – Gemeinschaftsgarten vor einem Theater in Köln
(Gu, Mail, 27.11.9)
der CARLsGARTEN ist ein offener Gemeinschaftsgarten vor dem Schauspiel Köln auf dem Carlswerk Gelände in Köln-Mülheim. Angelegt und gepflegt wird er von den Mitarbeitern der Bühnen Köln in Zusammenarbeit mit Gartenfreunden aus der Nachbarschaft und ganz Köln. Es wachsen hier Nutz- und Zierpflanzen in großer Artenvielfalt – und jedes Jahr wird Neues gesät. Jeder, der mitmacht, kann entscheiden was dort wachsen soll. Wir gärtnern zusammen, ernten, kochen und feiern. Gartenzeit unter Anleitung ist jeden Sonntag von 13:00-18:00 Uhr – bei kaltem Wetter eventuell kürzer, bei gutem oft auch länger. Größe der Fläche 2500 qm, Wann habt ihr losgelegt: April 2013, Die Zukunft ist noch nicht ganz sicher, aber wir legen gerade alles daran, den Garten zu erhalten, auch wenn das sanierte Theater im Zentrum Kölns wieder eröffnet. Außer den Mitarbeitern der Bühnen kommen immer mehr Anwohner/ Kölner zum Gärtnern, wir wollen das auch noch weiter ausbauen.
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Düsselgrün will über Pachthöhe verhandeln
(Gu, 26.11., Mail und Tel)
„Stand: Am 25.11. fand ein Gespräch mit dem Gartenamt, dem Umlegungsausschuss und dem Liegenschaftsamt statt. Es soll einen Vertrag geben, der der Initiative zusichert, dass sie bis Ende 2015 auf dem Grundstück bleiben kann. Mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Dafür bedarf es jetzt eines Ansprechpartners, es gingen aber auch mehrere, der / die diesen Vertrag unterschreibt / unterschreiben. Zweite Bedingung: Die Fläche muss wie Grabeland betrachtet werden. Also einjährig nutzbar. Und es wird ein Pachtzins fällig. Bei Ziergärten liegt der bei 0,70 Euro / qm / Jahr. Man ist bereit auf 0,65 Euro / qm / Jahr runter zu gehen. Zudem wurde nochmal betont, dass es sich in jedem Fall um eine temporäre Nutzung handeln wird, also kein Kleingarten wird, auch wenn der Verbleib an der Haifastraße andauern sollte. Also kein Bau von Gartenhäuschen oder Anlage von Wegen der ähnliches. Zudem entstünde daraus kein Gewohnheitsrecht. Sollte also die Haifastraße geräumt werden müssen, besteht kein Anspruch auf eine adäquate Ersatzfläche (man will sich aber bemühen). Wir überlegen, einen Verein zu gründen.“ Bzw wollen sie ggf unter den bereits vorhandenen Verein Niemandsland schlüpfen. Bei 600m² wären es wohl so 400 Euro Pacht pro Jahr, was sie mit Mitgliedsbeiträgen auch aufbringen könnten. Doch haben sie bisher die Fläche ja auch genutzt und nichts zahlen müssen und sie sind selbstbewußt genug, aufzeigen zu können, was sie für „die Öffentlichkeit“ ehrenamtlich alles leisten.
Außerdem hat der Düsseldorfer Stadtrat beschlossen, dass es eine Ansprechperson für urbane Gemeinschaftsgärten geben soll.
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Gesund durch den Winter: Kräuterworkshop bei o pflanzt is
(Gu, RSS, 26.11.)
WIE KOMMEN WIR GESUND DURCH DEN WINTER?
aus der Reihe von der Jahreszeit entsprechenden Heilkräuter-Kursen
mit Heilpraktikerin Bettina Bütow(Schwerpunkt Phytotherapie und Hildegard von Bingen).Wie können wir uns vor den typischen Wintererkrankungen schützen und welche Hausmittel gibt es, wenn es uns doch erwischt hat? Ein paar Erste-Hilfe- und Notfallmittel für die Hilfe zur Selbsthilfe, die nicht nur im Winter aktuell sind.
Es gibt Hildegard-Energiekekse zum Probieren und abschließend werden wir zusammen ein entspannendes Duftöl mischen.am: Sonntag, 14. Dezember, um: 11 bis 14 Uhr, im: o’pflanzt is!-Garten
Kosten: 8 € / Vereinsmitglieder 5 €
plus Materialkosten 7 €
Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen -
Teezeromonie im Mauergarten
(Gu, Mail, 26.11.)
Einer der Workshops im Mauergarten diese Woche ist eine Teezeremonie. „ In dem Workshop wollen wir beisammen sitzen und uns über unterschiedliche Tee-Zeremonien, Tee-Sorten und Kräuteraufgüsse sowie Gewürze austauschen. Um nicht zu frieren, werden wir einen wärmenden Chai über dem Fondu-Set zubereiten. Viele getrocknete Kräuter haben hervorragende Wirkungen, die wir kennenlernen wollen“
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Düsselgrün: Unterstützung von der Lokalpolitik und NUtzung von OW
(Gu von Website, 25.11.)
„Wir hatten kürzlich im Garten ein positives Treffen mit Herrn Dr. Gregor Bonin und Frau Andrea Ziegenhan vom Dezernat Planen und Bauen der Stadt Düsseldorf, dem GRÜNEN Bürgermeister Herr Günter Karen-Jungen, sowie Frau Petra Berghaus und Frau Claudia Engelhardt von den GRÜNEN. Gemeinsames Ziel ist es, dass Düsselgrün das Jahr 2015 über in der Haifastraße bleiben kann. Währenddessen soll parallel eine neue Fläche für eine längerfristige Nutzung gesucht und aufgebaut werden. Uns wurden für diese Vorhaben die Unterstützung zugesagt.“
Außerdem haben sie eine offene Holzwerkstatt genutzt, um weitere Hochbeete zu bauen.: https://niemandsland.org/blog/projekte/holzwerkstatt/
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Auftakt für einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Benediktbeuern
(Gu, vor Ort, 22.11.)
Auf einer Fläche neben dem Energie-Pavillion des Zentrums für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern soll ein interkultureller Gemeinschaftsgarten entstehen. Initiiert wird das Projekt von dem Bildungsreferenten des ZUK. Die „Dorferneuerung“ unterstützt das Projekt. Die Fläche bekommen sie pachtfrei zur Verfügung gestellt. Sie wollen zunächst auf einem Teil der großen Wiese loslegen, auf den anderen Teil werden bald Ziegen leben. Doch ist das Gartenprojekt erweiterbar. Es gibt einen Wasseranschluß, einen Kompost/Misthaufen und eine Hütte, die sie teilweise nutzen können. Toliletten gibt es im Energiepavillion, ebenso Räume für den Winter. Direkt neben der Gartenfläche sind eritreische Flüchtlinge untergebracht (8 Leute, hauptsächlich jungen Männer), die von Anfang an in das Projekt einbezogen werden. Am 22.11. war die Auftaktveranstaltung. Gudrun hat einen Vortrag gehalten und einen erste Planungsworkshop gemacht, bei dem Ideen für die Fläche und auch für das Miteinander gesammelt und vorgestellt wurden (was wollen wir/was könnten wir hier machen; wie wollen wir in Kontakt bleiben, was wollen wir anbauen/was könnte wohin, wen wollen wir noch ansprechen). Es waren ca. 30 vor allen Dingen junge Leute da, die Lust auf gemeinsam Anbauen haben. Die Fläche ist eingezäunt und man kann wohl im Boden arbeiten. Ein potentieller Gärtner wird noch Bodenproben nehmen. Das nächste Treffen ist am 3.12.
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Jahrestreffen des Allmende_Kontors
Gu, Mail, 21.11.
35 GärtnerInnen des Allmende_Kontors haben sich am 1.11. getroffen, um einen Rückblick auf das Jahr zu halten und Themen zu identifizieren, die sie demnächst angehen wollen. Es gibt schon einige AGs, wie Kompost, Bienen, Färbergarten (als Gemeinschaftsbeet organisiert). Auf dem Treffen wurde dann mit der Welt-Cafe Methode über Finanzierung (sie wollen eine Selbständigkeit erreichen, aber gerne auch eine FÖJ-Stelle einrichten und über EU-Mittel sich schlau machen, Organisation (Vereinsbeitrag, wie kommen wir zu mehr Gemeinschaft), „Verfassung“ (Umgang mit Regeln, was soll wirklich geregelt werden, wie kann man das dann durchsetzen..), Grüner Daumen gesprochen. Das Protokoll des Treffens liegt uns vor und ist beim Projekt abgelegt
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Piratenfraktion Saarbrücken setzt sich für mehr Gemeinschaftsgärten ein
(Gu aus alerts, 21.11)
„Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […] Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.

