Schlagwort: Gemeinschaftsgarten im Park

  • Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten füllt Hochbeete auf

    (Antrag, Antworten)
    Antrag auf Erde zum Nachfüllen der Hochbeete (ist abgesackt), Bau von niedrigen Hochbeeten für Beerensträucher, die sie geschenkt bekommen haben.

    1. Wie viele Beete sind es bei Ihnen nochmal und wie viele Menschen machen mit?

    Der interkulturelle Hochbeetgarten in Gladbeck besteht aus 11 Hochbeeten, eins davon ist ein behindertengerechtes Beet, mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es machen mit, eine Kindergartengruppe (ca. 15 Kinder), eine Schulklasse (ca. 20 Kinder und Lehrkräfte), eine Kinder- und Jugendeinrichtung mit ca. 10 Kindern und Jugendlichen, eine Bildungseinrichtung mit Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse usw. mit ca. 20 Kindern und Erwachsenen, die interkulturelle Frauengruppe mit ca. 15 Frauen und zwei alleinstehende ältere Damen.

     

    1. Um was für Erde handelt es sich/woher bekommen Sie diese?

    Die Erde beziehen wir über den einzigen Gartencenter in unserer Stadt (Schellewald). Es ist Bio Hochbeeterde.

     

    1. Wieso sollen die Beeren in Hochbeete? Könnten diese nicht direkt in die Erde gepflanzt werden (was ja für die Pflanzen besser wäre?) Wer baut die Hochbeete und wie teuer sind die Materialien? Wer wird sich dann um die Sträucher kümmern?

    Die kleinen Hochbeete für die Beerensträucher sollen nicht höher als 50-80 cm sein. Die Beerensträucher werden Erdkontakt haben. Auch die anderen 11 Hochbeete stehen nicht auf Steinen/Pflaster. Sie haben alle Erdkontakt. Da unser Hochbeetgarten in einer öffentlichen Parkanlage ist, drumherum denkmalgeschützte schöne Häuser, haben wir von der Stadt die mündliche Vorgabe, dass wir zwar auf der Fläche, die uns zur Verfügung steht, Hochbeete und Niedrigbeete aufstellen dürfen, aber nicht die Fläche umgraben dürfen. Die Materialien sind Bausätze aus dem Baumarkt, die wir selbst zusammenbauen können.

    seit Anfang 2025 ist er als offizielles Projekt in die
    IGA aufgenommen. Über die Plattform „Mein Garten“ werden bürgerschaftliche
    Nachhaltigkeitsprojekte sichtbar gemacht, miteinander vernetzt und zum Austausch angeregt. Ziel
    ist es, Inspiration zu geben, Beteiligung zu fördern und den Besucherinnen und Besuchern der IGA
    2027 die Vielfalt bestehender Initiativen in der Region aufzuzeigen. Die Einbindung in diese Netzwerke stärkt die Außenwirkung des Gartens, eröffnet neue
    Kooperationsmöglichkeiten und verankert das Projekt dauerhaft im regionalen
    Nachhaltigkeitsdiskurs.

    Der Garten ist offen für alle Interessierten und organisiert sich unter anderem
    über Hochbeet-Patenschaften, die eigenständigen Anbau mit
    gemeinschaftlichem Austausch verbinden. Während der Gartensaison finden
    wöchentliche Treffen statt, ergänzt durch thematische Veranstaltungen und
    kontinuierliche Gespräche. Der Hochbeetgarten hat sich zu einem lebendigen
    Ort der Begegnung entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene
    unterschiedlicher Herkunft arbeiten hier gemeinsam und bringen ihre
    Erfahrungen, Perspektiven und kulturellen Hintergründe ein. Diese Vielfalt prägt
    die Zusammenarbeit und stärkt gegenseitigen Respekt, Toleranz und
    Verständigung.
    Neben ökologischem Lernen entstehen soziale Lernprozesse: Gespräche über
    Werte, Lebensgeschichten und Zukunftsvorstellungen sind fester Bestandteil der
    gemeinsamen Arbeit. Der Garten fördert damit ein friedliches, faires Miteinander
    und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt
    Gladbeck.
    Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt eine stabile Verankerung im Quartier und
    eine hohe Akzeptanz in der Stadtgesellschaft. Der Garten wird nicht nur als
    Anbaufläche, sondern als sozialer Treffpunkt wahrgenommen. Durch
    Patenschaftsmodelle, regelmäßige Treffen und die Vernetzung mit regionalen
    Akteurinnen und Akteuren bleibt das Engagement dauerhaft lebendig und
    entwicklungsfähig.

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  • Dresden: Stadtgarten im Alaunpark kämpft mit kaputten Brunnen

    (Besuch)
    Der Stadtgarten ist mitten im Park, die Initiator*innen haben die Fläche gepachtet und Beerenstauden drum herum angepflanzt. Inzwischen ist der Garten gut umwachsen und damit auch trotz der Lage etwas geschützt. Die Ansprechpartner*innen wissen gar nicht, wer alles im Garten dabei ist, da das sehr unterschiedlich ist. Es kommen Familien, die einfach gießen wollen, Gruppen, die den Garten besichten wollen und auch was tun wollen, Einzelpersonen, die nur die Früchte der Stauden und Büsche erneten wollen und auf gar keinen Fall mit auf eine Infoliste wollen, Obdachlose übernachten ab und an, andere sitzen und gießen die Pflanzen mit. Tomaten und andere fast reife Früchte im Garten werden immer sofort abgeerntet. Und es gibt eine Gruppe, die Tomatensetzlinge zieht etc.

    Wer will, schnapt sich eins der offen zugänglichen Gartengeräte, ab und kommt was weg, aber selten. Vandalismus gibt es wohl nicht.
    Die Pumpe/Brunnen ist schon zum dritten Mal kaputt, nun muss sie ausgewechselt werden. Dafür gibt es eine Spendenkampagne, da sind schon so 600 – 700 Euro zusammen gekommen. Spendenaufrufe sind in den anderen Gärten des Trägers, in angrenzenden Cafés usw.
    Regenwasser ernten sie (noch) nicht. Sie haben auch nur eine sehr kleine Dachfläche.
    Geld von der Stadt erwarten sie nicht, da nehmen sie eher Kürzungen wahr.

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  • Meißen: Finanzierung für den IG ausgelaufen

    (Tel)

    Die Kürzungen für Buntes Meißen betreffen auch den Garten. Die Projektleiterin hat da 15h/Monat und das läuft aus. Wie es weitergehen soll, ist unklar. Im Juni muss sie die Abrechnung machen und hat wenig Zeit für Antragstellungen. Sie wollen versuchen, das über Spenden aufrecht zu halten

    Im Garten gibt es derzeit 13 Beete – der Garten ist eingebettet in einem Freizeitgelände/Park, in dem viel gegrillt wird. Bisher gab es keinerlei Einfriedung des IG, war nicht sichtbar, dass hier der IG beginnt. Nun haben sie dafür einen Zaun gebaut. Sie hoffen, dass so der Gemüseklau ein wenig eingedämmt wird.

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  • Gladbeck: INtek. Hochbeetgarten vergrößert sich

    (Antrag, Antworten)

    im Herbst 2022 haben wir mit Frauen aus dem Freundeskreis Gladbeck-
    Alanya und der interkulturellen Frauengruppe in Gladbeck den
    interkulturellen Hochbeetgarten im Jovypark im Rahmen des
    Bundesprogramms „Engagierte Stadt“ als ein Ort der Begegnung und des
    interkulturellen Austauschs ins Leben gerufen. Inzwischen konnten mit
    Unterstützung des Umweltamtes der Stadt und lokalen Unternehmen und
    Geschäftsleuten 9 Hochbeete aufgestellt werden.
    Wir hatten mit Ihnen im September 2024 kommuniziert und haben
    anschließend unser interkulturelles Hochbeetgartenprojekt auch in das
    bundesweite Netzwerk eingetragen.
    Die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) im Ruhrgebiet bietet
    auf Ihrer Internetseite, der IGA-Plattform, nachhaltigen Projekten von
    Bürgerinnen und Bürgern unter dem Menüpunkt „Mein Garten“ auch eine
    Bühne! Auch wir haben unser Hochbeetgarten-Projekt bei der IGA
    angemeldet und nach Prüfung, ob es auch den Kriterien der IGA entspricht,
    ist das Projekt inzwischen freigeschaltet worden. Hier der Link:
    https://www.meingarten.iga2027.ruhr/projekte/details/interkultureller-
    hochbeetgarten-jovyplatz-gladbeck/
    In diesem Frühjahr möchten wir noch zwei weitere Hochbeete aufstellen.
    Eines davon wird ein rollstuhlgerechtes Hochbeet sein, das die Caritas-
    Werkstätten in Gladbeck bauen werden. Das Umweltamt der Stadt
    unterstützt uns dabei.
    Meine Frage/Bitte wäre, ob wir über die Stiftung für Erde und Gartengeräte,
    die wir noch brauchen, eine Unterstützung bekommen können.
    Ihre Fragen, die Sie mir in der Mail geschrieben haben, beantworte ich in
    diesem Zusammenhang wie folgt:
    1. Wie kann man im Garten mitmachen? Gibt es neben den Beeten
    noch weitere Bereiche?
    Der Hochbeetgarten liegt in einem zentralen Park der Stadt,
    dem Jovypark. Neben den Beeten gibt es weitere Flächen, wie eine
    große Wiese und ein gepflastertes Rondell mit Bänken, die wir für
    unsere Treffen und Veranstaltungen nutzen können. Alle Treffen
    und Veranstaltungen sind offen für alle Interessierten.
    2. Sind die Beete fest verteilt, könnten noch weitere gebaut werden?
    Wie viel Interesse dort zu gärtnern, gibt es?
    Die Hochbeete haben Patinnen und Paten, die sie bepflanzen und
    pflegen. Bisher sind jedes Jahr neue Beete hinzugekommen, die
    wiederum an Patinnen und Paten vergeben wurden. Bei unseren
    wöchentlichen Treffen kommen aus den angrenzenden Schulen oder
    aus dem Quartier Menschen vorbei und erkundigen sich regelmäßig
    über das Projekt und Anbaumöglichkeiten mit einem Hochbeet.
    Das Interesse, selbst ein Hochbeet in der Nachbarschaft oder im eigenen
    Garten aufzustellen wächst und hat schon an einigen Stellen in Gladbeck
    Schule gemacht.
    Wir selbst dürfen auf der Fläche im Jovypark maximal 12 Beet aufstellen.
    3. Sind die Frauen noch dabei oder gärtnern nun inzwischen
    hauptsächlich Gruppen?
    Die Frauen sind die Initiatorinnen und Standbein des Projektes und sind
    noch dabei, aber auch drei Gruppen und Seniorinnen.
    4. Gibt es regelmäßige Treffen, gemeinsame Gartentage oder
    ähnliches?
    In der Gartensaison von April bis Oktober treffen wir uns regelmäßig
    freitags zum Gärtnern und Austausch mit Getränken und Gebäck. Die
    Treffen sind immer offen Interessierte. Ende September veranstalten wir
    ein Erntedankfest. Alle zwei Jahre beteiligen wir uns auch bei den
    „Wochen der Vielfalt“ in der Stadt mit unserem Projekt.
    5. Gibt es Vandalismus oder Diebstahl? Und wenn ja, wie gehen Sie
    damit um?
    Bisher haben wir keine Probleme mit Vandalismus gehabt. Wir haben die
    umliegende Nachbarschaft und die Schulen kontaktiert und sie über das
    Projekt informiert, so dass alle ein wenig auf den Garten achten.
    Außerdem ist in direkter Nachbarschaft eine Polizeiwache, die
    wahrscheinlich auch abschreckt.
    6. Wo kommt das Wasser her?
    Das Wasser wird uns vom anliegenden KreativAmt zur Verfügung
    gestellt. Das ist das ehemalige Finanzamtgebäude, in dem jetzt viele
    startups untergebracht sind. Der Geschäftsführer vom Gebäude ist von
    Anfang an von dem Hochbeetgartenprojekt begeistert und unterstützt
    uns mit der Wasserversorgung.
    7. Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die
    Gärtner*innen da jederzeit ran?
    Die Gartengeräte sind in einer stabilen Gerätekiste in der Größe eines
    Hochbeetes untergebracht. Die Kiste hat uns ein Unternehmen
    gesponsert und steht auf dem Platz bei den Hochbeeten und ist
    abgeschlossen. Die Patinnen und Paten haben jeweils einen Schlüssel,
    so dass sie jederzeit an die Geräte rankommen. (mehr …)

  • Berlin: Lucys Garten – Gemeinschafsgarten statt Brache

    (Projektbesuch)
    Lucys Garten entstand auf einer Brache an einer Ecke der Hasenheide. Diese wurde als Abkürzung zwischen Einkaufszentrum und dahinter liegenden Straßen genutzt, was dem Bezirk zu gefährlich wurde (steil, rutschig). Das Gelände ist ein Hügel und wurde eingezäunt.
    Bei einem Cleanup der Hasenheide sind Anwohner*innen in Kontakt mit dem Grünflächenamt gekommen und haben dort nachgefragt, ob sie da einen GG aufbauen können. Dafür brauchten sie einen Träger, den sie im PG-Kollektiv gefunden haben. Über PG Kollektiv haben sie 2x FEIN Mittel beantragen könnne, haben viel Beratung und auch praktische Unterstützung beim Bau von Hochbeeten und Möbeln bekommen.
    Jetzt steht für sie an, mit PG zu klären, ob diese Trägerschaft weiter so laufen soll oder sie ggf. einen eigenen Verein gründen.
    Der Garten ist in mehrere Bereiche geteilt, ganz oben sind IBC-Container, es gibt zwei Komposte, eine Insektenwiese, Blumen (die von Aldi gerettet und dort eingepflanzt werden), mehrere große Tische und Sitzmöglichkeiten und unten den Gemüsebereich mit Gewächshaus.
    Sie gärtnern gemeinschaftlich, haben nun ein Patenschaftssystem eingeführt, was sie testen.
    Wasser ist ein Problem, die IBCs werden durch die „Parkwächter“ (von Wir sind Park) inoffiziell mit Trinkwasser aus dem Park aufgefüllt, was dieses Jahr aber schon sehr runtergefahren wurde. Dann haben sie noch ein selbstgebauten Rohr, das mit Wasser aus einer anderen Wasserquelle gefüllt wird. Sie versuchen, mehr Regenwasser zu ernten, rufen zu Wassersparmkeit auf und bringen ab und an Wasser mit. Als ich da war, gab es gerade eine „Wasserspende“, ca 3l in einem kleinen Eimerchen.
    Sie wollen mit den 8 Kinderläden in der anliegenden Straße kooperieren, was aber nicht geklappt hat und haben so eine eigene Kinder AG aufgebaut, die ein paar Kinderbeete mit und für Kinder betreut.
    Die Kerngruppe besteht aus 8 – 10 Leuten, in der Signalgruppe sind 80 Interessierte.
    Noch hatten sie keine Probleme mit Übernachtungen von Obdachtlosen, machne Obdachtlose waschen sich mit dem Wasser aus den IBC-Containern. es gab auch noch keinen Vandalismus, aber die Vorbeigehenden schmeißen täglich Müll über den Zaun.
    Sis haben die Auflage, mind. 30h/Woche für die Öffentlichkeit auf zu haben, was sie mit ihren Öffnungszeiten gut abdecken. (mehr …)

  • Unkel: Gemeinschaftsgarten Teil der Nachnutzung einer Freibadumgebungsfläche

    (Antrag/Antworten)

    Antworten             

    Wem gehört die Fläche und ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens darin für die Nutzung als
    Gemeinschaftsgarten sicher?
    Der Bürgerpark ist ohne das Schwimmbecken des ehemaligen Freibads ca. 2,1 ha (21.000 qm) groß und gehört
    vollständig der Stadt Unkel. Gemeinsam für Vielfalt hat 2021 das Gelände ohne Schwimmbecken und Pumpen-
    haus für 10 Jahre mit Verlängerungsoption
    gepachtet. Die Nutzung der Gartenfläche ist
    somit für die nächsten 8 Jahre gesichert und
    kann bei Bedarf vergrößert werden.
    DerGemeinschaftsgarteninnerhalbdes
    Bürgerparks war 2019-21 ca. 400 qm groß,
    wurdeimFrühjahr2022umgut50qm
    erweitert und im Herbst durch Baggerarbeiten
    für die Regenwassertanks und –leitungen um
    ca. 100 qm dezimiert. 2023 wird zunächst
    diese Fläche wieder dem Garten angegliedert,
    dann der Garten weiter vergrößert und um ca.
    50 qm Kräuterbeet sowie ein Sandarium für
    bodenlebende Insekten ergänzt. Ziel ist 550 –
    600 qm Gartenfläche, nach Möglichkeit mehr.
    Das Ausmaß der Erweiterung hängt davon ab,
    wie viele Teilnehmer im laufenden Jahr hinzu
    kommen.Diesistangesichtsdesspäten
    BeginnsdesGartenjahres(nasskaltes
    Frühjahr,Ramadan)unddesderzeitigen
    EngagementsmehrererMitgliederder
    GartengruppebeiderBetreuungneu
    ankommender Geflüchteter noch nicht genau
    abzuschätzen

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig in dem Gemeinschaftsgarten gärtnert?
    2022 waren es 5 migrantische Familien mit je 2 bis 4 Kindern, 2 deutsche Familien mit je 1 Kind, 1 deutsches
    Renter-Ehepaar, 1 deutsche Oma. Anfangs war eine Kindergruppe beteiligt, die aber wegen Personalengpässen
    in der Kita ihre Beete im Lauf der Saison anderen Teilnehmer überlassen hat.
    2023 haben sich bei den vorbereitenden Arbeiten bisher 5 deutsche Rentner und 9 neu angekommene
    Geflüchtete beteiligt. Diese leben in einer Sammelunterkunft für 60 Personen, von denen noch nicht alle den
    Bürgerpark und den Garten kennen. Wir informieren sie im Rahmen unseres ehrenamtlichen Deutschkurses und
    erwarten weitere Teilnehmer. Ab Juni 2023 erwarten wir einen Anstieg, wenn direkt vor dem Bürgerpark eine
    Container-Unterkunft für 70 weitere Geflüchtete errichtet wird, denen wir die Nutzung der Küche im ehemaligen
    Freibadkiosk anbieten. Wir rechnen damit, dass dann auch das Interesse am Anbau von Gemüse und Kräutern
    zunehmen wird.

    Wie oft trifft sich die Gruppe? Gibt es einen Gartentag? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Wie oft trifft sich die Gruppe? Gibt es einen Gartentag? Wie ist die Gruppe organisiert?
    2019 -2021 hatten sich die Gärtner coronabedingt nicht als ganze Gruppe getroffen. Die Gartenarbeiten wurden
    von 5 Personen abwechselnd erledigt, meist zu zweit oder dritt. „Eigene“ Beete hatten lediglich eine
    Grundschulklasse und die Kindertagesstätte. Zur Erntezeit konnten sich Besucher des Bürgerparks an der
    Tomaten-Naschallee usw. bedienen. Bei Anlässen wie Kinderfesten und Familientreffs wurde frisch geerntetes
    Gemüse zum Probieren angeboten.
    2022 gab es zum Saisonbeginn ein Planungstreffen der neu zusammen gekommenen Teilnehmer (s.o.). Ein
    Team aus 3 Personen legte im April/Mai mit Holzhackschnitzeln rollitauglich befestigte Wege und Sitzplätze an
    und verteilte den vorjährigen Kompost auf Gemüsebeete. Diese wurden dann von den o.g. Teilnehmern
    übernommen. Im Lauf der Gartensaison gründeten die Teilnehmer eine WhatsApp-Gruppe.
    Anfang März 2023 konstituierte sich eine Gruppe älterer GfV-Mitglieder mit dem Plan, den Gemeinschaftsgarten
    um ein großes Kräuterbeet und Insektenhabitate zu erweitern und im Lauf des Gartenjahres mehrere öffentliche
    Veranstaltungen zu den Themen Klima, Biodiversität und Ernährung anzubieten. Als die Entscheidung zur
    Erstellung der Container-Unterkunft vor dem Bürgerpark bekannt wurde, entwickelte diese Gruppe das Konzept,
    diese Einrichtung soweit möglich zu begrünen und an den Bürgerpark anzubinden. Trotz Ramadan haben im
    April 9 Geflüchtete aus einer bereits bestehenden Sammelunterkunft in zwei gemeinsamen Arbeitseinsätzen die
    Fläche für den Kräutergarten und das Sandarium spatentief ausgehoben und mit Feldsteinen eingegrenzt, damit
    Mutterboden, torffreie Erde und Sand ausgebracht werden kann.
    GleichzeitighabeneinzelneMitgliederderWhatsApp-GruppemitderVorbereitungihrerindividuellen
    Gemüsebeete im intakten Teil des Gemeinschaftsgartens begonnen.
    Die Gartengruppe für 2023 ist somit gerade im Entstehen und wird im Lauf des Jahres wachsen. Wir erwarten
    einen weiter zunehmenden Anteil Geflüchteter. Da die Integrationsberatung von GfV ebenfalls im Bürgerpark
    stattfindet, werden neu Ankommende frühzeitig über die Möglichkeit zur Mitarbeit im Garten informiert. In den
    ersten Monaten nach der Ankunft sind sie jedoch noch nicht so „niedergelassen“, dass wir mit einer
    kontinuierlichen Teilnahme derselben Personen rechnen könnten. Nicht alle werden in Unkel bleiben. Einige
    werden Angebote von Leiharbeitsfirmen oder andere schlecht bezahlte Jobs annehmen. Wir rechnen vor allem
    mit Personen, die monatelang auf den Beginn ihres Integrationskurses warten und froh sind, sich währenddessen
    im Garten betätigen zu können. Wegen der somit zu erwartenden Fluktuation bieten wir diesen Geflüchteten
    keine individuellen Beete an, sondern einen Teil des Gartens zur gemeinschaftlichen Bearbeitung. So können
    neu hinzu kommende Personen die ausscheidenden ersetzen oder die Gruppe vergrößern. Dies geschieht unter
    AnleitungunsererIntegrationsberaterundgärtnerischerfahrenenVereinsmitglieder.ImSinneunseres
    Integrationsansatzes werden wir auch Deutsche und länger ansässige Migrant:Innen zur Mitarbeit in diesem
    „Kollektivgarten“ anregen.
    Über die Aufgabenverteilung und auftretende Probleme in dieser neuen Konstellation werden wir im Lauf der
    Gartensaison mindestens alle sechs Wochen bei gemeinsamen Gartentagen und anderen Anlässen im
    Bürgerpark beraten und verbindliche Absprachen treffen.

    Beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell am Garten?
    Bislang bestand keine Notwendigkeit für finanzielle Beiträge der Teilnehmer zur Anlage des Gartens. Eine
    Grundausstattung an alten Gartenwerkzeugen war noch aus Freibad-Zeiten vorhanden (muss jetzt erneuert und
    ergänzt werden). Saat- und Pflanzgut haben die Teilnehmer selbst finanziert.

    Ist der Gemeinschaftsgarten für die Gärtner*innen auch betretbar, wenn der Park geschlossen ist? Viele
    Menschen haben ja erst nach ihrer Arbeit Zeit, zu gärtnern?
    Während der Gartensaison ist der Bürgerpark täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

    Wie viele Beete gibt ist und was in etwa wird angebaut?
    2022 gab es 17 Beete unterschiedlicher Größe (1,5 bis ca. 8 qm), von denen die 3 größten als einjährige
    Insektenweide angelegt wurden. Auf den übrigen wurden Erdbeeren, Kartoffeln, und in Mischkultur zahlreiche
    Gemüsesorten wie Mangold, Erbsen, Buschbohnen, Kichererbsen, Grünkohl, Rosenkohl, viele unterschiedliche
    Tomatensorten, Physalis, Gurken, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Salat, Rucola, Melonen, Wassermelonen,
    Kürbisse, und einige Küchenkräuter angebaut. Dazwischen gab es Beete mit Sonnenblumen und lang blühenden
    Insektenweiden.
    Gegen Ende der Saison wurde auf ca. 12 qm Gründüngung gesät, im Herbst eingearbeitet, 20 cm hoch mit
    Mulch aus dem Garten und dem Parkgelände abgedeckt und schließlich mit Urgesteinsmehl und angereicherter
    Pflanzenkohle aus eigener Herstellung geimpft. Dies ist unser erster Versuch mit Flächenkompost. Wir erwarten,
    dass dies 2023 wegen des so geförderten Bodenlebens und organischen und mineralischen Nährstoffvorrats das
    produktivste Beet sein wird, auf dem ohne Umgraben gepflanzt werden kann. An diesem Beet sollen alle
    interessierten Teilnehmer einen Anteil übernehmen, um die Vorteile einer besseren Bodenstruktur und –
    fruchtbarkeit persönlich zu erleben. Auf die übrigen Beete wird zu Saisonbeginn Kompost von zwei vorhanden
    Mieten verteilt. An einigen Stellen werden lediglich die Pflanzenreste des Vorjahrs eingearbeitet. Mit dem im
    Bürgerpark in großen Mengen anfallenden Laub und Grasschnitt erproben wir in diesem Jahr weitere
    Kompostierungsmethoden.DurchVergleicheundbegleitendeErläuterungenzumKohlenstoff-Stickstoff-
    Verhältnis, Humus und Bodenleben sollen die Teilnehmer neue Erkenntnisse über Boden als als CO2-Senke und
    Grundlage von Biodiversität und gesunder Ernährung gewinnen.
    Die Auswahl der Anbaufrüchte überlassen wir soweit zeitlich möglich wieder den Teilnehmern. Beim Gemüse
    rechnen wir mit einer ähnlichen Vielfalt wie im Vorjahr. Falls im Garten der Platz für blühende Beete und Streifen
    knapp werden sollte, besteht die Möglichkeit, damit auf angrenzende Flächen im Park auszuweichen.

    Werden die Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch Patenbeete oder individuelle Beete?
    2022 gab es überwiegend individuell angelegte Beete. Im Lauf der Saison haben sich die Teilnehmer bei der
    Bewässerung des gesamten Gartens abgewechselt. Die Ernte erfolgte individuell und wurde gelegentlich unter
    den gerade anwesenden Personen geteilt.
    2023 werden Geflüchtete zahlenmäßig stärker vertreten sein. Die erste Gruppe hat im Aprilmit den
    vorbereitenden Arbeiten begonnen. Mit ihnen wurde abgesprochen, dass die Geflüchteten einen großen Teil des
    Gartens unter Anleitung erfahrener GfV-Mitglieder kollektiv bewirtschaften. Auf diese Weise können im Lauf des eitere Ankommende hinzu stoßen, ohne dass eine andere Aufteilung notwendig wird.

    Was passiert mit der Ernte?
    Die Aufteilung der erwarteten Ernte wird während der ersten Treffen unter den Teilnehmern abgestimmt. Wenn
    im Lauf des Jahres weitere Geflüchtete hinzukommen, müssen die Regelungen ggf. angepasst werden.
    Insgesamt rechnen wir damit, dass ein erheblicher Teil der Ernte von Geflüchteten verwendet werden wird. Unter
    Anleitung einer türkisch-deutschen Köchin, die auch Ernährungs- und Kochkurse in der Unkeler Realschule gibt,
    können sie dafür die Küche im Bürgerpark benutzen.
    Wir werden den Teilnehmern auch zeigen wie unser Kon-Tiki Pyrolysegrill funktioniert, mit dem Baumschnitt und
    Pflanzenreste verkohlt werden während mit der Abwärme gegrillt oder gekocht wird. Die so gewonnene
    Pflanzenkohle (Biochar) wird anschließend dem Kompost beigegeben, dort mit Nährstoffen „aufgeladen“ und im
    Folgejahr mit dem Kompost in den Boden eingebracht. Dort wirkt sie nach dem Terra Preta-Prinzip als
    klimawirksameKohlenstoffsenke,alsLebensraumfürBodenorganismen,alsNährstoffträgerundals
    Wasserspeicher.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese jederzeit zugänglich für die Gärtner*innen?
    Die Geräte sind in einer zum Freibadgelände gehörenden Garage untergebracht, deren Tor zum Garten hin
    öffnet. Daneben befindet sich ein kleiner Tresor mit einem Zahlenschloss, in dem der Schlüssel für das
    Garagentor deponiert ist. Die Gartenteilnehmer kennen die Zahlenkombination für diesen Schlüssel-Tresor.

    Wer wird sich um die Kräuterbeete kümmern, wer darf dann dort ernten?
    Der Kräutergarten wurde von einer Gruppe von 6 älteren GfV-Mitgliedern im Herbst 2022 geplant. Die Fläche
    wurde über den Winter mit Planen abgedeckt und im April 2023 von Geflüchteten und Gruppenmitgliedern
    spatentief ausgehoben. Die Seniorengruppe wird die gesamte Anlage betreuen. Geflüchtete sind zum Mitmachen
    eingeladen und sollen den Hauptteil der Ernte für sich nutzen. Das Sandarium, ein benachbarter Steinhaufen und
    die Insektenbeete sollen mit Infotafeln versehen werden.

    In wieweit werden die erwarteten Bewohner*innen der Unterkunft in den Bau der Hochbeete einbezogen?
    Wie und durch wen soll vermittelt werden, um was für Beete es sich hier handelt?
    UnserausSyrienstammenderIntegrationsberaterwirddenGeflüchtetenimRahmenseinertäglichen
    Sprechstunde frühzeitig die Möglichkeiten zur Beteiligung erläutern und zeigen. Bei der Beratung sind häufig
    auch andere GfV-Mitglieder anwesend, die den Garten und das neue Projekt kennen. Geplant ist, die Hochbeete
    zusammen mit den erwarteten Bewohner:Innen der Container zu bauen, sofern diese rechtzeitig eintreffen und
    schon bereit sind, auf unsere Angebote einzugehen. Erfahrungsgemäß haben viele kurz nach der Zuweisung aus
    denbisherigenAufnahmezentrenanderePrioritäten(BAMF-Bescheid,AufenthaltsstatusSozialleistungen,
    Krankenversicherung, usw.). Nur im Notfall wird die vorschlagende GfV-Gartengruppe die Hochbeete alleine
    bauen – und auch dabei noch die anwesenden Geflüchteten zum Mitmachen einladen.

    Wie haben Sie bisher die Kosten für den Gemeinschaftsgarten finanziert? Was übernimmt die Stadt/das
    Grünflächenamt?
    Die Stadt ist finanziell nicht beteiligt. Der städtische Bauhof (zuständig für Grünflächen) hilft gelegentlich mit
    Geräten bei größeren Erd- und Pflegearbeiten im Bürgerpark (nicht direkt im Garten) und hat mehrfach Saatgut
    zur Verfügung gestellt.


    Jahres weitere Ankommende hinzu stoßen, ohne dass eine andere Aufteilung notwendig wird. (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten vergrößert sich weiter

    (ANtrag, Antworten)

    In 2022 möchten wir Gemüse und Kartoffeln säen und setzen, weitere Stachel- Heidel- und Johannisbeers- und Schlehensträucher pflanzen. Wir haben „neuen“ Platz, weil einem Baum durch Sturmbruch Äste entfernt werden mussten. Zur Pflege des so entstehenden großen Beeren-Naschgartens benötigen wir einen Freischneider. Gemüse möchten wir erstmalig in biologisch abbaubaren Anzuchttöpfen ziehen. Diese, und torffreie Anzuchterde möchten wir gerne kaufen. Die in 2020 erworbenen Samen haben auch für 2021 gereicht sind aber nun aufgebraucht. Gerne möchten wir Kartoffeln und Zwiebeln setzen, Palmkohl und Kürbisse ziehen, Salat, Möhren, Erbsen, Bohnen und anderes Gemüse aussäen. Wir möchten zudem regelmäßig Gemüsesetzlinge auf dem Markt kaufen.

    Auch im zweiten Jahr der Pandemie haben wir uns regelmäßig zum Gärtnern getroffen, unser temporäres „Gartencafé“ eingerichtet, gemeinsam gegärtnert und geerntet. Nachwievor verzichten wir auf öffentliche Einladungen, da wir keine Kapazitäten haben, dass uns wichtige G2 zu überprüfen. Aber wir stellen fest: in der Nachbarschaft wohnende Koreanerinnen haben ein Hochbeet „gekapert“ für den Anbau von heimischem Gemüse, unsere NachbarInnen achten weiterhin darauf, dass bei Trockenheit gegossen wird und stimmen sich dazu ab (sie haben einen Schlüssel für die blaue Laube). Viele Menschen kommen in Kants Garten um dort einen Nachmittag, ihre Pause zu verbringen, die Kinder holen sich die an den Gemüsebeeten verwahrten Gießkannen, um mit Wasser vom Spielplatz Salat und Co zu gießen. Das „gemeinsame“ gärtnern findet „einfach so“ weiterhin statt, wir sehr beglückend ist das. Auch wenn ab und an ein bisschen mehr von der Gemüseernte für uns selbst übrigbleiben dürfte … 😉 aber Schnittlauch und Salat scheinen allen zu schmecken …

    Wir möchten auch in diesem Jahr Gemüse anbauen, den Beerensträucher-Bestand erweitern und würden uns sehr freuen, wenn wir durch eine erneute Förderung durch anstiftung wieder Unterstützung fänden.

    • Gibt es eine vertragliche Nutzung für die Fläche, die ihr nutzt und wie lange läuft diese?Ja, wir haben eine Patenschaft (das ist ein seit langen Jahren bestehendes Programm, im allgemeinen sind das Baumscheibnpatenschaften aber das gibt es für alle Möglichen Flächen). Die Kants Gartenfläche ist zudem eine offizielle Adresse (siehe auch //www.google.com/maps/place/Kants+Garten/@51.429501,6.765658,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b8bf0ffabdf1a7:0x1d2f038cb1ee0!8m2!3d51.429501!4d6.7678467″>google oder Stadtplanungsunterlagen) und das Kants Garten-Projekt ist auch auf der Webseite der Stadt verankert.
    • Wie unterstützt euch das Amt für Umwelt und  Wirtschaftsbetriebe? Unterstützen euch auch andere kommunale Ämter oder wäre das möglich?
    • Das Amt für Umweltist für uns AnsprechpartnerIn, wenn wir Planungen haben, organisiert und bezahlt bestimmte Aktionen, erlaubt Pflanzaktionen im Kantpark (die werden grundsätzlich mit denen abgestimmt). Durchgeführt werden vorbereitende oder begleitende Arbeiten dann von den Wirtschaftsbetrieben, die aber auch als eigene Institution mit und für uns tätig werden. Dies sind z.B. die Vorbereitung unseres allerersten Beetes in 2013,  Vorbereitung/Anlage aller anderen Beete, die Anlage des Totoholzbiotops und des Sumpfbiotops, Pflasterung des Platz für unsere blaue Gartenlaube (siehe unten), unsere Hochbeete wurden uns von der Stadt angeboten und nach unseren Wünschen aufgebaut, ebenso die drei Hochstamm-Apfelbäume und die Bepflanzung mit Kleingehölze, die wurden von dem Amt für Umwelt bezahlt aber von uns geplant und gepflanzt. Sie berücksichtigen unsere Wünsche bei der Pflege (also seltenere Mahd der Wiese z.B.) und holen den Schnitt ab, da wir ja nicht kompostieren dürfen. Sie fragen uns an für Veranstaltungen und planen unsere Beiträge ggfls. ein. Zudem haben wir bei den Wirtschaftsbetrieben eine Lagerbucht für unseren Humus, der uns nach Bedarf mit einem Pickup gebracht wird. Der erste Sattelschlepper Humus war von der Stadt bezahlt, der zweite von uns. Der Humus wird aufgetragen, bevor wir in die neuen Beete pflanzen, bzw. wird in diesem Winter auf die alten Beete gegeben: Bodenverbesserung, Schutz vor Hitze, nimmt Starkregen besser auf, Beikräuter können deutlich einfacher entfernt werden … Leider dürfen wir ja nicht selbst kompostieren … (aber solche Mengen bekämen wir eh nicht zusammen). 

    • Wir sind zudem Partner im Netwerk Duisburg summt und arbeiten eng mit demArtenschutzbeauftragtemzusammen, bzw. der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet. Hier gibt es Unterstützung bei der jährlichen Reinigung und Evaluierung unserer Vogelnistkästen (ca. 45 Stück) und Fledermausschutzkästen (5 Kolonien mit je 3 – 4 verschiedenen Kästen). Wenn wir fachlichen Rat benötigen, sind sie sofort da. Das Amt für Umwelt baut Wiederrum nach unserem Vorbild und nach unserer Beratung ein weiteres großes Insektenhotel in einem anderen Stadtteil. 
    • DieDuisburger Modellbauwerkstatthat uns aktuell etwa 120 Wildbienenhäuscheni gebaut und die von mir bei einem Schreiner gesammelten Hartholzreststücke mit Nisthöhlen versehen, Geld für Holz kam vom Artenschutzbeauftragtem, der übrigens auch die letzte Fuhre von Fledermausschutzkästen finanzierte. 
    • Kooperationen gab es mit derGfB(Gesellschaft für Beschäftigung) und derGEBAG(städtische Wohnungsbaugesellschaft, siehe Heimatgarten), das Presseamt der Stadt gibt, wenn wir möchten, Pressemitteilungen für uns raus.
    • Die Bezirksverwaltung Mittefördert uns regelmässig.
    • DasAmt für Kommunikation & Kooperationendes OBs vermittelte uns mehrfach „Social Days“ ….
    • Zu früheren Zeiten hatten wir regelmässige Kontakte ins Netzwerk des Suchtverbundes, zum Ordnungsamt, mit den PolizistInnen hier im Quartier, mit dem Spezialisten für den angrenzenden Kinderspielplatz, mit dem Lehmbruck Museum, wir kooperieren mit dem Steinbart Gymnasium (geben Stauden durch Teilen im Winter ab, auch an Kitas z.B., und haben Fledermauskästen und Wildbienenhäuschen dorthin gegeben), sowie mit der Cubus Kunsthalle. 

    • Gibt es ein Schild an der Fläche mit Informationen, wie man mitmachen kann?Aktuell muss das wieder einmal ersetzt werden, auch das zweite Schild ist „verrottet“ wir wollen jetzt eines aus Aluminiumverbund anfertigen lassen. Auf Facebook oder auf unserer Webseite ist das jederzeit deutlich. Zudem laden wir ggfls über die Presse ein. Wie z.B. bei den Social Day Aktionen im Herbst, das ist bei Facebook „viral“ gegangen, z.B: mit über 32.000 „Leuten“ zu der Pflanzaktion für die 22.000 Geophyten (vorher hatten wir bereits 8.000 Hasenglöckchen gepflanzt, eingeladen zusammen mit Lehmbruck Museum) und danach nochmal 3.000 bei der (Junkie)Szene, da haben die MitarbeiterInnen vom Amt für Umwelt mitgemacht (bei der ersten Aktion reichten die Zwiebeln dafür nicht und es hat mich sehr gefuchst, dass die Leute denken könnten, die Szene bekäme absichtlich nix ab …. Wir haben also nochmal nachgekauft).

    • Gärtnern mache aus der Gruppe auch mal jenseits von euren Treffen?Ja, regelmässig, alle haben einen Schlüssel für die blaue Laube, nach der Arbeit oder einfach wegen des schönen Sommernachmittags, Eltern mit Kindern aus der Gruppe haben da die Fußballtore liegen, feiern Kindergeburtstage dort …. Ist ja alles jederzeit zugänglich …

    • Was macht ihr als Gruppe im Winter? Wie beleibt die Gemeinschaft bestehen?Wir verabreden uns über Signal und treffen uns zum Gärtnern, Samstag waren wir zu zweit und haben ein bisschen Stauden-Rückschnitt betrieben und die Reiser am Zaun aufgehängt (potentielle Niststängel für Insekten), die Woche davor waren wir zu viert.

    • Sind trotz Corona neue Leute zu euch „gestoßen“, die nun zur Kerngruppe gehören? JA

    • Wie macht ihr das nochmal mit dem Wasser, wo sind eure Gartengeräte untergebracht und was passiert mit der Ernte?Wir haben 2018 einen eigenen, im Boden liegenden Wasseranschluß bekommen, der jeweils aktiviert wird. Schlauch etc. ist in der blauen Laube. Das ist ein blauer Baucontainer, den uns eine befreundete Baufirma im Emsland geliefert hat. Dazu gibt es einen Vertrag, der der Stadt vorliegt. Alle Kants GärtnerInnen haben einen Schlüssel und somit jederzeit Zugang zu unseren Gartengeräten und unseren Gartenmöbeln (die wurden mit einer Förderung von anstiftung erworben) Wir haben sogar eine kleine mit Gaskocher betriebene Espressomaschine ;-). Wir ernten jeweils wenn wir da sind oder fahren manchmal schnell vorbei. Die Apfel- und Beerensträucher boten bislang noch keine große Ernte aber das Gemüse wird sehr genossen. Selten haben wir damit mal vor Ort gepicknickt (Salat & Tomaten). Für die Kinder jedenfalls ist klar: für die Pizza wird erstmal Zucchini geerntet. Die Zuckererbsen sind für den Sofortverzehr. Toll war unsere erste Kartoffelernte im vergangenen Sommer, die wir unter uns aufgeteilt haben, das waren jeweils Mehrre leckere Mahlzeiten. Eine Weinstock wurde vor Jahren von Ghassan angepflanzt, kommt aus seinem syrischen Dorf, pflegt er und erntet er alles für sieben Familie. Also, im allgemeinen können wir im Sommer alle mit einer Mahlzeit für zwei nachhause gehen … Kräuter werden natürlich auch gerne geerntet, wir haben auch große Minzetöpfe, davon trocknen wir oder geben es frisch ins kalte Wasser bzw. bringen heißes Wasser mit. 

    • Habt ihr Ideen, wie ihr euer Saatgut und die Pflänzchen sukzessive selber vermehren könnt?Ja, das machen wir schon, teils durch Direktsaat aber auch auf Fensterbänken, bislang im Gewächshaus einer befreundeten Gärtnerei und seit vergangenem Winter in meinem eigenen Gewächshaus (wir wohnen direkt am Park). Aber das klappt nur im Frühjahr, im späteren Frühjahr kriegen wir das nicht mehr hin, da ist es besser, wenn wir dann auf dem Markt z.B. Setzlinge kaufen, damit wir bis in den Herbst, Winter ernten können (aktuell immer noch Palmkohl). Wir benötigen recht viele Salatsetzlinge z.B., weil dauernd andere miternten und das u.U. leider auch viel zu früh tun. Daher pflanzen wir keine Tomaten mehr an. Aber ganz, ganz vieles funktioniert so, dass auch wir ernten können. Deshalb nehmen wir nur schwarze Johannisbeeren und keine roten, die ja attratkiver sind für andere …. Zudem haben sich ja Nachbarinnen für ihre koreanischen Pflanzen ein Stück Beet genommen. 


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  • Tübingen: im Klimagarten wird zusammen mit Jugendlichen ein Kompostklo gebaut

    (Tel, Antrag)

    Die Entwicklung und der Bau eines Kompostklos in Kooperation mit dem Waldhaus, Fynn Zimmermann.

    Wir haben uns für eine abschließbare Bauvariante für die 13/14-Jährigen Kinder, die maßgeblich am Bau beteiligt wären, entschieden, wobei der wertvolle Ökologie-Nachhaltigkeits-Bewußtseinsschaffende Aufklärungseffekt an erster Stelle steht.
    Bau dauert ca. 1 Woche, vom Klimagarten ist das Bauteam und weitere Interessierte beteiligt (ca. 10 Leute), der Träger, der mit den Jugendlichen arbeitet, steuert die Häfte der Kosten bei.

    Der Nutzen für die Beete im Klimagarten:
    Kompost-Klo-Bau zur Gewinnung von Terra Preta

    Im Klimagarten gärtnern derzeit ca. 40 Personen (teilweise machen einzelne TN Pause oder sind nur temporär dabei und steigen evtl. später wieder mit größerem Einsatz ein). Richtig aktiv schätze ich ungefähr 20 Personen, die sich für die Beete, Gemeinschaftsflächen und Gartenaktionen, das Imkern mit den 6 Bienenvölkern, Kooperation mit den Stadtpiraten und der Adolf-Reichwein-Schule, Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz, Arbeitscamps mit dem Waldhaus und vielen anderen interessanten Aktionen und Projekten engagieren.

    Die Fläche beläuft sich auf ca. 600 qm
    Der Vertrag mit GuT (Garten- und Tiefbauamt), Monika Borodko-Schmidt ist unbefristet und wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis miteinander.

    Ein Teil der 26 Beete ist in personenbezogener Verantwortlichkeit, wobei alle mitgärtnern, es gibt Gemeinschaftsbeete, Schülerbeete, ein Stadtpiratenbeet, sonst einige Obstbäume, Nussbäume, Erlen, Vogelhäuschen, wir machen unseren eigenen Kompost (derzeit 5 natürliche in Paletten eingefasste Behälter, ein Hochbeet für Menschen im Rollstuhl also inklusive, ein Hochbeet aus Sandstein für alle, ein Hügelbeet, Brombeeren, Himbeeren, einen großen Kräuterhalbkreis, eine Gerätekiste, eine Kiste für alles andere, von Samen bis Imkerausrüstung) das Wasser bekommen wir vom Bach, der direkt am Garten wunderschön entlang mäandert. ‚Bisher haben wir Wasser aus dem Bach zum Gießen genommen und GuT mit Umweltschutzamt sind darüber informiert, wir haben bisher keine Schöpfrechte benötigt.

    Die Infrastruktur:
    Im Dietenbachpark gibt es viele Wiesen zum Turnen und Grillen, Obstbaumwiesen, Amphibienterrains, ein Volleyballfeld, einen See, eine Skaterbahn, Spielplätze, Callinatic Geräte, Tischtennisplatten, Abenteuerspielplatz, Grillstellen, Pferde, Slakline-Pfosten, Holzplattformen, viele wunderschöne schattenspendende Bäume und tolle Menschen, die den Park genießen.

    Der Standort des Kompostklos wäre vermutlich auf der Fläche zwischen den Bienen und dem Parkplatz im hinteren Bereich Nähe des Fußweges.


    Stand der Entwicklung: beim Bauprojektleiter, Fynn Zimmermann angefragt und Zusage erhalten, GuT Bewilligung angefragt, wird erfolgen, zwei Modelle erhalten Sie zur Ansicht im Anhang, ein konkreter Bauplan wird nach Bewilligung entwickelt, bzw. das Modell wird konkretisiert.
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  • Emmendingen: Gemeinschaftsgarten im Park gestartet

    (ANtrag, Antworten)

    In Emmendingen hat sich letzten Herbst eine Gartengruppe gegründet, die im Juni in einer Ecke eines öffentlichen Parks damit angefangen hat, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Initiiert u.a. von Gemeiderätinnen. Die Vision ist „essbares Emmendingen“, der Gemeinschaftsgarten ist der Beginn.

    Die Kerngruppe besteht bisher aus 10 – 12 Aktiven, mit dabei sind zwei Geflüchtete aus der nahen Unterkunft. Die Fläche haben sie kostenfrei und unbefristet von der Stadt bekommen, Vertrag ist bisher mündlich. „Die Stadt“ hat nach Wünschen der Gruppe Platz für Beete gefräst.

         • Haben Sie einen Vertrag mit der Stadt, ist der Vertrag (und die

    Nutzung) unbefristet und zahlen Sie eine Pacht, wenn ja, wie hoch ist diese?

    Ja, wir haben einen Vertrag mit der Stadt (die uns voll unterstützt); die Vereinbarung war erstmal nur mündlich, der Vertrag wird diese Tage unterschrieben nachdem er jetzt endlich mit allen Akteuren abgetimmt ist. Die Vereinbarung ist unentgeltlich und unbefristet. Der Vertrag läuft über den Treffpunkt Freiburg.

         • Ist das Grundstück umzäunt und wenn ja, wie kommen die Gärtner*innen jederzeit auf das Grundstück?

    Das Grundstück ist nicht umzäunt; alle haben jederzeit Zugang, auch Passant*innen. Zur Abgrenzung im Hinblick auf Hunde etc. gibt es eine Blumenrabatte/Insektenweide und ein Obstspalier in Richtung Straße.

         • Was bedeutet, dass die Fläche provisorisch mit Blumen und Gemüse bepflanzt ist? Wer kümmert sich darum und soll die Bepflanzung auf diesen drei Beeten verstetigt werden?

    Mit provisorisch meinten wir, dass noch nicht überall die langfristig vorgesehene Bepflanzung angelegt ist; so ist z.B. das Beet, in welchem wir ein Spalier mit Obstgehölzen und permanenten Pfählen sowie mehrjährigen Insektenfreundlichen Stauden anlegen wollen, bisher nur mit einjährigen Blumen und Gemüse bepflanzt, Haselstecken sollen durch ein permanentes Rankgerüst ersetzt werden und statt Feuerbohnen z.B. Wein und Beerekiwis dort ranken. Corona hatte den Start sehr hinaus gezögert, sodass an vielen Stellen nur „provisorisch“ gepflanzt und gesät wurde was im Juni noch funktioniert hat. Die Bepflanzung soll in allen drei Beeten verstetigt und durch weitere Beete ergänzt werden.

         • Wurde die Erde untersucht?

    Nein, es gibt keine bekannte Vorbelastung, daher haben wir bisher auf eine professionelle Untersuchung verzichtet.

         • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf den (geplanten) Gemeinschaftsgarten hinweist? Wie erfahren potentielle Interessierte von dem Projekt?

    Es gibt mittlerweile ein schönes Schild am Eingang zum Garten mit Name und Kontaktadresse sowie ein Schild mit unseren Gärtnerzeiten und der Einladung mitzumachen. Außerdem sind wir auf Instagram vertreten, und es wurde in der lokalen Presse bereits auf unseren Garten hingewiesen und wir haben uns bereits im Sommer beim regionalen Klimagespräch Emmendingen vorgestellt.

         • Wie kann man bei der Planung, Umsetzung und dann beim Gärtnern mitmachen?

    Siehe oben…

    Leider ist im Frühjahr keine so große Öffentlichkeitsbeteiligung gelungen, wie wir es gerne gemacht hätten (mit Workshops etc.), aufgrund von Corona. Alle, die von unseren Treffen erfahren sind herzlich eingeladen, und werden auch immer in die weitere Planung einbezogen. Wir sind weiterhin mit der Presse im Kontakt und stellen uns z.B. bei einem Stadtteilfest im Bürkle Bleiche nächste Woche vor.

         • Wie viele Beete sind geplant? (Flachbeete und Hochbeete) Derzeit bestehen 3 Flachbeete, je 1,5m-1,70m Breite, mit einer Gesamtlänge von ca. 30m. Ein Mulchbeet wurde über den Sommer angelegt, weitere Beete sind für die nächste Saison geplant (2 Hochbeete sowie eine Kräuterspirale, eventuell kommt ein Lasagnebeet und ein Hügelbeete dazu – die genaue Größen und Anzahl noch nicht festgelegt und auch abhängig von der weiteren Gruppengröße).

         • Wie unterstützen die Geflüchteten das Projekt? Hat jemand aus der Gruppe den Garten in der Unterkunft schon einmal vorgestellt?

    Wir haben zu Beginn auf eine offizielle Vorstellung des Projekts in der Unterkunft bewusst verzichtet, um den Garten sich erstmal entwickeln zu lassen. Die Zusammenarbeit und der Austausch entstehen dadurch aktuell organisch, aus dem natürlichen Interesse der vorbeikommenden. 2 Geflüchtete kommen regelmäßig zu unseren wöchentlichen Treffen und sind damit Teil der Gruppe, andere kommen unregelmäßig spontan dazu. Wir sind also bereits dabei, wie Anfangs auch erträumt, ganz von alleine ein interkultureller Garten zu werden. Ein Aushang in anderen Sprachen ist zusätzlich geplant.

         • Das Wasser bekommen Sie aus dem Bach? Wie weit entfernt ist dieser? Mussten Sie Schöpfrechte dafür beantragen? Gibt es darüber hinaus Wasser auf dem Grundstück oder wie ist die Bewässerung geplant?

    Wir haben eine mündliche Absprache mit der Stadt, dass wir Wasser entnehmen dürfen; Schöpfrechte müssen wir wohl nicht beantragen, solange die Entnahme von Hand erfolgt. Die Entfernung ist ca. 10 Meter und bis auf einen etwas rutschigen Zugang (daher die Steine zur Befestigung im

    Antrag) ist das Bachwasser sehr gut zu erreichen, und soll als Gießwasser dienen. Durch konsequentes Mulchen verringern wir zusätzlich unseren Wasserbedarf, sodass wir mit wenig Gießen auskommen.

         • Das Werkzeug soll in die Aufbewahrungskiste?

    Ja. Bisher haben wir Werkzeug in einer von der Stadt geliehenen Kiste, die wir voraussichtlich im Frühling zurückgeben müssen. Das neu beantragte Werkzeug kann erstmal darin gelagert werden, und falls wir diese zurückgeben müssen, werden wir in ähnlichem Format eine eigene Kiste bauen.

         • Wie sind Ernte und Verarbeitung geplant?

    Die Ernte erfolgt gemeinsam an den offenen Gartentagen. Mitgärtner*innen wie auch Besucher*innen/Passant*innen dürfen dann ernten und auch Kinder aus der Nachbarschaft nehmen das Gemüse gerne mit nach Hause. Bisher ist darüber hinaus keine Verarbeitung nötig oder geplant. Sollte die Ernte zu viel werden für die Mitgärtnernden werden wir über Schilder darauf hinweisen und auch außerhalb der Gartenzeiten vorbeikommende zur Ernte einladen.

         • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    Bisher sind kaum Kosten entstanden. Die Gärtner*innen beteiligen sich immer wieder durch Pflanzen und Materialspenden, und es besteht aus der Gruppe auch die Bereitschaft sich an anstehenden, kleinen Ausgaben zu beteiligen (bisher z.B. beim Posteo Konto oder gelegentlich Saatgut etc.

    geschehen).


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  • Kunstgemüse: Gemeinschaftsgarten entsteht in einem Park in Berlin-Pankow

    (Mail)

    * Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    01.04.2021, 13:32 Uhr – Bezirksamt Pankow []

    Urban Gardening im Blankensteinpark – Bezirk unterzeichnet Vereinbarung mit der Initiative „Kunst&Gemüse“

    Ein Gemeinschaftsgarten, an dem sich Menschen unabhängig von sozialem Status, Religion oder Herkunft treffen und austauschen können – das ist das Konzept der Initiative Kunst & Gemüse. Realisiert werden soll das Projekt am südlichen Ende des Blankensteinparks (nahe der Eldenaer Straße) auf einer Fläche neben dem dortigen alten Portierhäuschen. Dazu hat das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit den Initiator:innen von „Kunst&Gemüse“ nun eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Passend zum Frühlingsbeginn können die gärtnerischen Aktivitäten damit ab sofort starten und dem Blankensteinpark mit bunten Hochbeeten ein attraktiveres Gesicht geben.

    Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, sagt dazu: „Für lebendige Kieze braucht es unbedingt so engagierte Initiativen wie „Kunst& Gemüse“. Ich freue mich daher sehr, dass wir nach intensiven Vorabsprachen nun endlich die Vereinbarung unterzeichnen konnten und wünsche „Kunst & Gemüse“ viel Erfolg für ihre gärtnerischen Aktivitäten“.


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  • Stand der Dinge Kants Garten

    (Mail)
    Wir wollen im Herbst mindestens 25.500 Frühlingszwiebeln im Kantpark verbuddeln(mit der Hilfe von Lehmbruck Museum und Philharmonikern) und arbeiten aktuell gegenüber der Schule an einem 400qm großes Staudenbeet, das wird von Efeu befreit (von den Wirtschaftsbetrieben) und wildbienengeeignet mit Stauden bepflanzt (von und und mit Geld diverser Sponsoren), die ganzjährig auch für uns Zweibeiner attraktiv sind. In Kants Garten geht es aber auch klasse weiter … wir treffen uns auch im Winter 2-3x im Monat …Erstes Gemüse wurde in meinem neuen (privaten) Gewächshaus ausgesät (mehr …)

  • GG Tifu in Hamburg: Generationenwechsel

    (Mail)
    im TIFU hat es einen Generationewechsel gegeben, die „alten Hasen“ wie Edouard van Diem und ich haben isch etwas zurückgezogen, was dem Verein frische Luft und neue Impulse ermöglicht hat. Es wird weiterhin viel gegärtnert und geimkert, gibt ein neues Vereinshaus wurde gebaut, es gibt etwas weniger Vernstaltungen als früher. COVID-19 hat natürlich auch den Vereinsbetrieb erschwert, aber es gab einige Treffen mit Abstand. Alos alles in allem läuft es gut im Hamburger Volkspark.


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  • Kants Garten: mehr Gemüse und Obst im Park

    (Antrag9
    Im Kantpark, im Herzen Duisburgs ist die 2200 qm große, jederzeit zugängliche Fläche, auf der
    gemeinschaftlich gegärtnert wird, als Kants Garten ausgewiesen. Dafür besteht eine Patenschaft bei der Stadt
    Duisburg. Das Amt für Umwelt und die Wirtschaftsbetriebe unterstützen die Aktivitäten.
    Die Bürgerinititative Kants Garten besteht aus etwa 10 Erwachsenen, die regelmäßig gemeinsam gärtnern
    und etwa 20 Leuten, die immer wieder mitmachen. Spontan kommen zudem Eltern mit ihren Kindern aus
    dem Park, vom Spielplatz zu den Gartenaktionen hinzu. Für größere Aktionen laden wir über die Presse zum
    Mitmachen ein.
    Unsere Gärten bestehen aus Blumenbeeten mit Bienenweiden-Qualität, Totholz- und Sumpfbiotop,
    Wildbienenhotel, Frühlingswiese, Gemüsehochbeeten und Apfelbäumen. In 2020 möchten wir den
    Gemüsebereich stärken und Obststräucher pflanzen:
    Für das Jahr 2020 haben wir den Bepflanzungsplan für unsere Gemüse- und Kräuterhochbeete angelegt,
    sind jedoch durch die aktuelle Situation etwas verspätet. Wir möchten gerne unseren Gemüsesamenbestand
    ergänzen und für das, was wir nicht selbst anziehen können über die Pflanzsaison immer wieder
    in Form von Setzlinge nachkaufen. (mehr …)

  • BUND Leipzig bekommt Fläche im Park für den Viele-Arten-Garten

    (Gu, alerts)

    Jetzt ist es offiziell: Gestern hat der BUND Leipzig das Grundstück seines neuen VAGaBUND-Lene-Gemeinschaftsgartens im Lene-Voigt-Park von der Stadt übernommen. Josephine Michalke (Vorstand BUND Regionalgruppe Leipzig) und Viktor Weiler (Vorstand BUND Ortsgruppe Ost) nahmen dafür von Susanne Hamm (Amt für Stadtgrün und Gewässer) symbolisch die Schlüssel für die Fläche entgegen.

    Viktor Weiler freut sich auf die Gärtnerei: „Einer der ersten Schritte wird das Anlegen von Hochbeeten eines Wildpflanzengartens für Schmetterlinge und andere Insekten sein. Wir laden alle Gartenfans ein, sich dem Projekt anzuschließen. Unser Garten ist für alle zum Mitmachen offen.“ Interessierte können unter ortsgruppe-ost@bund-leipzig.de Kontakt zu dem Projekt aufnehmen.

    https://www.leipziginfo.de/aktuelles/artikel/leipzig/2018/10/urban-gardening-bund-leipzig-erhaelt-staedtisches-grundstueck-im-lene-voigt-park/

    Auch in Connewitz wurden in den letzten Jahren viele beliebte Freiflächen bebaut. Um jede einzelne tut es den Bewohnern leid. Auch weil damit oft auch ein wichtiges Stück Kultur verloren geht. So wie in der Wolfgang-Heinze-Straße 36. Ende des Jahres 2017 bekamen sowohl der VAGaBUND-Ökogarten als auch die Kneipe Black label Kündigungen für die Nutzung der Gartenfläche bzw. des Freisitzes. Zumindest der BUND hat ein neues Stück Gartenland bekommen. Aber ganz woanders.
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  • Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
    Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
    Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
    mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
    Gartens.  
    Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
    Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
    werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
    neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
    ebenfalls groß. 

          Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

    Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

    Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

          Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

    Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

    Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

         

    Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

    Ich zahle keine Pacht.  

          Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

    Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

          Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

    Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

          Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

    Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

          Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

    Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

    Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

    Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

          Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

    Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

    Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

    Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

    Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

    Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

    Nein.


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  • neuer Park in Dresen mit Gemeinschaftsgarten geplant

    (gu, alerts)

    Dresden bekommt einen neuen Park im Süden


    „Wir sind am Anfang des Projektes, wir sichern und kaufen Flächen, bereiten die Planungen vor und wollen den Park dann Schritt für Schritt anlegen“, sagt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (51, Grüne).
    Für den „Gesamtentwicklungsplan Südpark“ sowie für erste Schritte stehen 220.000 Euro zur Verfügung. Bis Ende des Jahres sollen die Pläne inklusive Gesamtkosten vorliegen. Ab 2018 wird gebaut. Gleich zu Anfang werden bestehende Wege aufgemöbelt und neue angelegt. Spielplatz sowie Sportflächen entstehen.
    Eine erste Bürgerbeteiligung hat stattgefunden, weitere folgen. Bisher geplant ist zudem ein überdachter Aussichtspavillon, Grillfläche, Fußballplatz sowie Flächen für Urban Gardening (Stadtgärten) und Picknickwiesen.

    Zur Bergstraße hin ist ein natürlicher Lärmschutz geplant. Streuobstwiesen entstehen. Im gesamten Südpark soll es auf absehbare Zeit weiter Ackerflächen geben. Der Park wird zudem kein zweiter „Großer Garten“ werden, sondern naturnah bleiben.

    In dem gesamten Gebiet, für das ein Bebauungsplan beschlossen wird, sind dann keine weiteren Flächen für Wohnungen oder Gewerbe möglich. Nur die Uni darf sich noch Flächen in Richtung „Südpark“ abzwacken.

    https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-bekommt-einen-neuen-riesen-park-sueden-grillplaetze-rodelhang-spielplatz-332175 (mehr …)

  • neuer GG entsteht in Leipzig

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Im Palmengarten in leipzig entsteht auf zwei von acht Teilfeldern (Gesamtfläche des Projekts: 350 m²) ein Gemeinschaftsgarten im Geiste von „essbarer Stadt“ – nicht nur die, die pflanzen und sich um das Projekt kümmern, sollen hier ernten können. Sie sind bisher acht Leute, wollen aber mehr erreichen und ein intergeneratives, interkulturelles Projekt aufbauen.
    Antworten auf meine Fragen:

    Die Gruppe besteht derzeit aus 5 aktiven Gärtnern, die sich mit
    unterschiedlichen Aufgaben betraut einbringen, die restlichen drei aus dem Initiativkreis sind Unterstützer, die Pflanzen spenden etc.

    2.   Die beiden Felder für den Start liegen direkt nebeneinander.

    Angrenzend gibt es weitere Flächen, wo der Garten ggf. erweiterbar wäre..

    3.   Wir haben die Flächen sicher und eine Nutzungserklärung mit der

    Stadt Leipzig abgeschlossen. Diese läuft für eine unbestimmte Zeit.

    Demnach kann man also im Antrag auch unbegrenzt schreiben… Wir haben das so vorsichtig formuliert, da wir als Verein dieses Projekt mitanstoßen, auch die Nutzungsvereinbarung unterschrieben haben, aber uns vielleicht

    2018 aus dem Projekt herauslösen. Wir übernehmen dann vielleicht eine Fläche an einem anderen Ort für unsere inklusive Kräutergärtnerei. Da sich der Kreis der Gärtner erweitern wird, es haben schon einige weitere Interessenten angefragt. wird das Projekt weiterlaufen können, denken wir. Die Geräte gehen dann an die Initiativgruppe über und werden an einem zentral gelegenen Ort für alle zugänglich gemacht. Wir fragen bereits benachbarte Möglichkeiten für die Unterbringung an… Zu Beginn, bis eine entgültige Lösung gefunden wurde, wird gemeinsam grün e.V. die Gerätschaften in den vereinseigenen Räumlichkeiten lagern und zu Arbeitseinsätzen mitbringen.

    4.     Die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen liegen derzeit in

    der Initiativgruppe. Diese vernetzt sich mit anderen Initiativen und Gruppen, hat gute Kontakte u.a. zu Annalinde. Wir sind offen für weitere Interessierte, haben zu diversen Festivitäten Aushänge gemacht und da auch gute Resonanz erhalten. Wir sind guter Hoffnung, dass sich der Kreis stetig erweitern lässt.

    5.   Es wird am Anfang einen regelmäßigen Tag (Dienstag nachmittag)

    geben. Ein weiterer Tag ist in Planung (wahrscheinlich Donnerstag). Da sind mehrere Leute vom Projekt vor Ort, die informieren, organisieren & Pflege betreiben… Man kann sich dann einfach mit einbringen, je nach Potental auch recht unterschiedlich. gemeinsam grün e.V. steht auch so als Ansprechpartner zur Verfügung und hinterlässt Kontaktdaten auf der Fläche.

    6.   Das Sozialunternehmen „heldenküche“ engagiert sich ehrenamtlich in

    unserer Gruppe mit. Dinge, die zubereitet werden, Aktionen, die gestartet werden, werden gegen Spende oder unentgeltlich abgegeben. Das was im „Essbaren Palmengarten“ angebaut wird, steht nicht für eine kommerzielle Nutzung der heldenküche zur Verfügung. Die Angebote der heldenküche laufen im Rahmen des „Essbaren Palmengarten“ und hier entscheidet die Gruppe, was genutzt werden kann.

    7.   Wir bekommen bereits Pflanzenspenden von Annalinde und steuern aus

    eigenen Beständen weitere Pflanzen hinzu. Auch Saatgut stellen wir aus eigenen Beständen zur Verfügung; wir veranstalten als Verein zweimal im Jahr Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörsen und kennen die Tauschbörse vom Leipziger Ökolöwen.

    9.   Die Tauchpumpe benötigen wir zur Wassergewinnung aus einem nah

    gelegenen Fluss. Eine andere Wasserentnahmemöglichkeit gibt es leider nicht, da eine nahe städtische Zuleitung kaputt ist und auch lt. Aussage der Stadt demnächst nicht instand gesetzt werden wird. Vielleicht können wir auch Sponsoren gewinnen, die uns eine Reparatur finanzieren; die Stadt hat dafür keine finanziellen Mittel übrig. (mehr …)

  • Im MüGa Park gibt es einen GG

    (Gu, alerts)

    „In welchem Park findet man neben 280 000 Blumen, Sträuchern und Bäumen auch einen Skulpturengarten, eine finnische Sauna, einen Matsch-Spielplatz oder eine „Schrott-Laube“? Klare Antwort: in der Müga. Seit über 20 Jahren ist die grüne Oase aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.

    Ob beim Wandeln durch den Rosengarten oder den mit Blauregen zugewachsenen Pergola-Gang oder beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Bio-Ecke – die Müga bietet für jeden Geschmack etwas ganz Besonderes. „Im Vorfeld wurde die Müga als teure Blümchenshow kritisiert, aber heute sieht man ja, was sich hier alles entwickelt hat, und wie enorm vielseitig dieser Park ist“, erklärt Edda Sloma. Die Stadtführerin scheint jede Ecke der 66 Hektar großen Fläche zu kennen. Im kleinen, von der VHS betriebenen Biogarten schaut sie gerne vorbei.

    15 Hobbygärtner haben hier ein kleines Urban Gardening Projekt (städtisches Gärtnern) ins Leben gerufen. Dort erfahren wir beim Rundgang, wie hilfreich ein Schneckenbrettchen ist, oder dass man Giersch auch gut zu Pesto verwerten kann. Die Gruppe trifft sich jeweils dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr. Alle wirken bei der Pflege des Gartens mit, bauen Gemüse und Salat an oder kümmern sich um die Obstbäume. […]“

    Vom Schrottplatz zur grünen Oase | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/vom-schrottplatz-zur-gruenen-oase-aimp-id11850040.html#plx225896983 (mehr …)

  • Im Gemeinschaftsgarten „essbare Stadt München“ sind über 100 Leute dabei

    (Gu, Projektbesuch, 24.6.)
    Das Gartenprojekt von Green City erlebt seine zweite Saison: Die Fläche neben dem Rosengarten (Eingang: gegenüber der Halle 2) ist in viele ca 2m² große Beete eingeteilt, alle ordentlich neben – und hintereinander, alle gleich groß. Die Beetflächen sind ein wenig erhoben, dazwischen sind enge Pfade zum Gehen und Stehen angelegt. In der Mitte gibt es einen Streifen mit „Bildungsbeeten“, die für die Arbeit mit Kitas und Schulgruppen genutzt werden. Die anderen Beete werden individuell genutzt, deklariert wird das als „Paten“, doch sind das inzwischen Beete, die von a bis z individuell genutzt werden und auch mit Namen gekennzeichnet sind. Green City beobachtet, dass das zu größerer Verbindlichkeit führt. Es gibt zwei Tage, an denen jemand von Green City dabei ist und da kommen auch viele der MitgärtnerInnen. Vorher hatten sie alles gemeinschaftlich mit Gießplänen und Pflanzplänen etc. Mit den kleinen individuellen Beeten können auch mehr Menschen mitmachen, die Kommunikation ist unkomplizierter, den Pflanzen tut die Pflege durch bestimmte Hände wohl auch gut. Als Nachteil bezeichnete die Praktikantin gestern, dass so nicht mehr z.B. ein Streifen Kartoffeln, ein Streifen Salate etc. angebaut werden können. (mehr …)

  • Columbusgarten: Gemeinschaftsgarten wird Teil eines neuen Parks in Dresden

    (Gu, Projektbesuch im Rahmen Workshop, 20.9.)
    In Dresden Löbtau entsteht ein neuer Park (EU-Mittel). In Bürgerbeteiligungsrunden kam u.a. der Wunsch nach einem Garten auf. Die Stadt ist auf bekannte Akteure der Zivilgesellschaft zugegangen und hat Träger für ein Gemeinschaftsgartenprojekt als Teil dieses Parks gesucht. Es gibt dort nun eine Doppelträgerschaft von Haushalten und Conglomerat (Träger des Werkstattladens Löbtau) – und Träger der Fläche ist und bleibt die Stadt. Es gibt schon einen Vertrag (in dem u.a. steht, dass die Nutzer keine BTMG-Pflanzen – also Drogen – und keine Gehölze anbauen dürfen), Wasser wurde gelegt, Winterdienst wird übernommen, Bäume betreut, Mutterboden gebracht. Sie dürfen aber nix auf die Fläche stellen: keinen Geräteschuppen, kein Gewächshaus etc (wohl wegen der Haftung). Die beiden Träger (bzw. Leute) verstehen sich als Schnittstelle zur Stadt. Sie wollen das Projekt gerne organisieren und ins Rollen bringen, aber daran dann gar nicht mitmachen. Der Gartenteil ist 300m2 (eventuell waren es auch 600) groß und es sind erste (individuelle und gemeinschaftliche) Beete angelegt. Bei dem Bezirk sind 500 Euro für Material für das Projekt bewilligt (Antragssteller war der nicht gemeinnützige Haushalten). Ggf. bauen sie damit einen Gartengeräteanhänger, den sie dann in der Nähe parken können. Jeden Samstag ist jemand von den Trägervereinen da. 30 Leute sind auf der Mailingliste für den Garten.
    Das Gartenprojekt am Werkstattladen müssen sie aufgeben. Der Besitzer hat sich nach 30 Jahren Brache gemeldet und will die Fläche nun veräußern. (mehr …)

  • aktueller Artikel zum Gemeeinschaftsgarten in Essen/Siepental

    (Gu über alerts, 15.9.)
    Der Gemeinschaftsgarten in Essen-Siepental, der in einem Park liegt und keinen Zaun (nur ne Totholzhecke) hat, wird von 10 Leuten gemacht. Der Garten ist ein Teil von TT- Essen. Es gibt für das Projekt keinen Trägerverein. Ein aktueller Artikel zu dem Projekt ist hier:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/eine-oase-fuer-jedermann-id9815513.html
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  • Selbstdarstellung des IG Verden

    (Gu, Mail 3.9.)

    Auf dem Gelände eines ehemaligen Schrebergartengrundstückes, das zwischenzeitlich von der Natur zurückerobert war, existieren seit Anfang 2013 die Interkulturellen Gärten mitten im Verdener Bürgerpark. Hier beackern zur Zeit ca. 20 Gärtnerinnen und Gärtner aus vielen verschiedenen Nationen ihre Parzellen:  u.a. aus der Türkei, aus Syrien, aus Aserbeidschan, aus Kolumbien und  last but not least Deutschland. Die Gesamtfläche incl. Gemeinschaftsflächen und nicht bewirtschafteter Flächen beträgt ca. 1000qm. Die Parzellengröße liegt zwischen 15 und 20qm.

    Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und verschiedener Initiativen wie dem NABU sind inzwischen eine Baumschnitthecke, ein Gerätehäuschen , die Wasserversorgung und ein gepflasterter Sitzplatz für die Gärtnergemeinschaft entstanden. Als Gemeinschaftsgarten haben wir schon viel erreicht, am interkulturellen MIteinander muss noch gearbeitet werden.

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  • integrativer Bürgergarten in Bruchsal entstanden

    (Gu, Mail, 21.8.)

    „wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.

    Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu

    „Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln.

    Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands.  Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht.  Zur Geschichte:  http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/

    Das ist ein offener Gemeinschaftsgarten. Integrativ begann in unserem Fall schon mit der Ortswahl: In der Viktoriaanlage treffen sich viele Menschen, die dem Drogenmilieu nahestehen. Das bitte nicht veröffentlichen: (!) die Anlage heißt hier im Volksmund auch „Pennerpark“ oder „Methadonpark“. Der Park liegt inmitten des Brennpunkt Stadtgebiets. Die kleinen alten günstigen Wohnungen werden von frisch zugezogenen Migranten, meist noch ohne Arbeit, von Langzeitarbeitslosen, von armen Rentnern bewohn. Wir hätten auch die Flächennutzungsfreigabe für einen Park in einem bürgerlicheren Teil der Stadt. Die nutzen wir natürlich noch zu einem späteren Zeitpunkt.  Integrativ heißt, dass ich derzeit noch hauptamtlich im Park während der Gartenzeiten aktiv aufsuchende Sozialarbeit mit gärtnern verbinde. Jeder von uns ist auch offen für Integration. Ferner bemühen wir uns auch die Bewohner des Gemeinschaftsunterkunft (Asylanten) in den Garten zu bringen. Jetzt am 30.08. bspw. kommt eine Gruppe Kinder aus der  GU und bemalt mit uns unsere schicke neue Werkzeughütte. Integration ist ja eher ein Aufeinanderzugehen. Deswegen findet die Integration eigentlich dadurch statt, dass „Bürgerliche“ und „Randgruppen“ hier zusammen am gleichen Projekt arbeiten und nicht nur die einen oder die anderen.  
    Die Organisation ist nicht leicht aufzudröseln. Das ist bereits was Gewachsenes. Es gibt in Bruchsal den Agenda 21 Projektgarten Heubühl. http://www.solidaritaetstourismus.de/ Die haben neben einem schönen Garten ein Streuobstwiesenmuseum angelegt, mit alten Sorten Streuobstbäumen. Sie bieten Kräuterspaziergänge und allerlei Projekte an. Einer der  Hauptakteure von dort ist unser Garten- und Landschaftsbauexperte. Die Stadt Bruchsal beteiligt sich mit der Sachbearbeiterin für Bürgerbeteiligung, die auch das städtische Agendabüro leitet. Sie sorgt für Genehmigungen, Presse und ich sage mal, sie räumt uns die kommunalen Steine weg. Ich komme eigentlich eher aus der Armuts- und Exklusionsforschung und der regionalen Netzwerkarbeit gegen Armut und deren Begleiterscheinungen. Hauptberuflich bin ich Sozialarbeiter bei der Caritas und mach die Stadtteilarbeit für dieses Quartier. Ich habe einige urbane Gärten gesehen und sehe da gesellschaftlich einfach Sinn drin. Man könnte uns als Initiatoren sehen. ( wir gärtnern auch aktiv)  Aber seit dem ersten Tag machen Leute gleichberechtigt mit. Wir sind im Kern etwa 20 Gärtner und bestimmt nochmal so viele die uns im Hintergrund unterstützen durch Dienstleistungen ( Sachen anfahren, Kuchen backen, Getränke bringen) Pflanzen, Werkzeug und Geldspenden. Wir machen eine Gartenversammlung an jedem Gartentag und beschließen die nächsten Entwicklungschritte. Jeder baut an, alle ernten.     

    # integrativer Bürgergarten Bruchsal

    # Garten im Park

    # sozialer Brennpunkt

    # AsylbewerberInnen

    # Gemeinschaftsgarten

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  • spannende Beobachtungen im Garten der Künste

    (Gu, Gespräch, 19.9.)

    Karin Rieckmann, die Initiatorin und Koordinatorin des IG Garten der Künste in Berlin-Schöneberg erzählte ein paar tolle Geschichten:

              Es gab einen Saatgutworkshop, bei dem jemand von Social Seeds mit großen und kleinen Sieben kam und zeigte, wie man damit das Saatgut reinigen kann. Eine kurdische (?) Frau fand das viel zu aufwendig, nahm kurzer Hand in Ermangelung eines extra Stücks Stoff hoch und hatte mit einigen geschickten Bewegungen auch das Saatgut gereinigt.

              Etliche Leute haben nicht so viel Ahnung vom Gärtnern und sind immer auf der Suche nach Anleitung. Eine mittelalterliche Frau fiel ein, dass sie ja ihre Mutter fragen könnte und holte die 80-jährige Frau (Türkin?) in den Garten. Diese thront nun öfters dort und gibt ihr Wissen weiter, was auf viel Interesse stößt. Bisher hatte noch nie jemand sie danach gefragt.

              Aus der Jugendtheatergruppe „Falafels“  wurde Karin schon mal angerufen, als der Park vermüllt war. Diese Jugendlichen hatten anfangs auch gerne noch Müll auf den neu entstandenen Garten aus den Fenstern geworfen. Sie wollten jetzt einen Aktionstag organiseren, um den Park, IHREN Park aufzuräumen – ist ja schließlich ihr Auftrittsort

    # IG Garten der Künste

    # Berlin-Schöneberg

    # Wissensvermittlung

    # Garten im Park

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  • Mauergarten nicht wiederzuerkennen

    (Gu, Projektbesuch, 18.8.)

    Den Mauergarten in Berlin-Mitte gibt es noch kein Jahr. Angefangen haben sie mit ein paar wenigen Beeten, alle gemeinschaftlich. Nun gibt es geschätzt 100 Beete (Palettenbeete) und die allermeisten – bis auf die vom Anfang – sind individuell. Sie schätzen, dass mindestens 200 Leute hier gärtnern. Im Verein sind sie nun schon fast 50 Mitglieder – und es wird allen GärtnerInnen nahe gelegt, doch in den Verein einzutreten, ist aber kein Muss. Der Garten ist ganz offen, keinerlei Zaun oder Hecke ist drum herum. Ab und zu kommt was weg (Pflanzen) oder werden Parties auch dort gefeiert und Müll landet in den Kisten, anfangs sind mal die IBC-Container durchlöchert worden – doch für die Lage und Offenheit ist das aus Sicht der Aktiven zu vernachlässigen. Werkzeug lagert in einer großen, wohl selbstgebauten Kiste, die mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Auch kleine Häuschen, in denen eher bisschen Wertvolleres ist, haben ein Zahlenschloss – alle Schlösser haben dieselbe Kombination. Sie sind gerade dabei zu überlegen, ab wann wer diese Kombi bekommt. Wasser zapfen sie mit Standrohr aus einem nahen Hydranten, der anfangs noch kaputt war und von Grün Berlin repariert wurde. Schläuche haben sie über unsere Förderung gekauft. Anfangs haben die Parkleute auch mal den Garten mitgegossen oder die Container gefüllt, doch das wird nun nicht mehr gemacht (ich glaube der Grund war, dass es weniger Personal gibt o.ä.).
    Sie haben außerdem noch eine Lagerfläche, auf der Paletten und andere Materialien liegen und auch die Bienen stehen.

    Sie haben mehrere pflanzenkundige GärtnerInnen mit dabei, die ihr Wissen in internen Workshops den anderen weitergeben. Der eine erzählte mir, dass es für ihn schwierig war, da er von der völligen Ahnungslosigkeit vieler MitgärtnerInnen doch verblüfft war und dann mit basics wie „wir lesen jetzt mal die Aufdrucke auf den im Baumarkt oder bei Aldi gekauften Erdetüte und im Vergleich dazu den Aufdruck von Bioerde-Tüten“.

    Um einen Überblick darüber zu bekommen, wo noch neue Beete hin könnten, arbeiten sie mit einem Quadrocopter, also einer Drohne, die Fotos machen kann: von oben nehmen sie Bilder auf, die sie in einen Plan integrieren können. Einen Teil wollen sie als Wildwiese für Bienen etc. freihalten.

    Zu den Plena, die inzwischen nur noch alle 2 Wochen stattfinden, kommen natürlich bei weitem nicht alle. Manche haben dann ein schlechtes Gewissen und kommen mal, wissen aber nicht, was sie da eigentlich sollen. Einige machen dafür dann viel im Garten oder geben ihr Wissen weiter.

    Ein Mann, den ich traf, sagte, er wäre Tomatenpate und die Tomaten hießen Alice, Tom und Jenny (o.ä.), nach den PflanzenspenderInnen benannt. Diese würden sich auskennen und er lernt von ihnen und findet diese Form von „Teil-Beteiligung“ genau richtig.

    Sie haben ein umfangreiches Workshopangebot (das hatte ich ja schon eingestellt), bei dem sie ihr Wissen an die MitgärtnerInnen weitergeben. So war letzten Sonntag wohl in einer Ecke ein Palettenbeetebauworkshop, es gab einen Workshop zum Imkern im Garten, einen zum Pflanzenvermehren und einen zu Kräutern.

    Wie lange sie bleiben können ist unklar, das hängt eng mit der Weiternutzung der Fläche ab, deren geplante Teilbebauung ja massiv kritisiert und bekämpft wird.

    # Mauergarten Berlin

    # Garten im Park

    # Bienen

    # Wissensvermittlung

    # Gemeinschaftsgarten

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  • Bürgergarten in Bruchsal entstanden

    (Mail an info@, 20.8.)

    „wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.

    Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu

    „Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln. Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands.  Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht.  Zur Geschichte:  http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/ […]

    # Bürgergarten Bruchsal

    # Kooperation

    #Garten im Park

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  • viel los bei „essbare Stadt München“

    (Gu, Projektbesuch am 8.8.)
    „Die Stadt“ (Grünflächenamt?) ist auf Geren City zugekommen, da sie eine Organisation suchte, die exemplarisch auf einer Fläche „essbare Stadt“ ausprobieren würden. Green City hatte wohl 10 Tage Zeit, „was zu zaubern“. Die Stadt möchte ausprobieren, wie so ein Projekt läuft und je nachdem könnte das wohl auch auf andere Standorte ausgedehnt werden.
    Auf einer öffentlichen Fläche in einem Prak direkt hinter dem Rosengarten an der Isar (auf dem Gelände der städtischen Baumschule Bischweiler), mit Eingang gegenüber der Halle 2 ist seit Mai auf einer kleinen Fläche (geschätzt 300-400m²) ein Green City Team aktiv. Zusammen mit 100 Interessierten (manche kommen sehr regelmäßig, andere punktuell, einige aus ganz anderen Bezirken) haben sie Gemüsebeete angelegt. Sie arbeiten direkt im Boden und es sieht recht ordentlich aus. Die Beete sind auf einer rechteckigen Fläche, sie wirken alle gleich groß. In der Mitte gibt es ein Bohnentipi. Auf den Beeten sind nur Gemüsepflanzen, keine Blumen und auch keine anderen Gegenstände.
    Werkzeuge sind in einer mit Zahlenschloß gesicherten Kiste, Wasseranschluß gibt es, Kompost wird eher „wild“ in einem Gebüsch angelegt – das muss noch mit den Zuständigen für die Anlage geklärt werden.
    Gestern war viel los. Zum einen war jemand von Grren City da und „gemeinsames Gärtnern“ war angesagt und außerdem gab es ein Picknick. Das Green City Team hat sich überlegt, dass sie die Ernte gerne gemeinsam mit den Leuten gleich vor Ort zubereiten und essen wollen. Es ist eine kleine Fläche für die vielen Leute und der Ertrag ist nicht so hoch. Sie wollen mit dem Picknick auch das Gemeinschaftsgefühl stärken und den Austausch der Leute untereinander anregen. Meine Gesprächspartnerin verstand das Projekt jedoch nicht als Gemeinschaftsgarten, sondern sah einen Unterschied zu der „essbaren Stadt“, da ja hier auch Leute ernten können, die gar nicht mit beim Projekt dabei sind.
    Es kommen zu den angekündigten Zeiten – also wenn jemand von Team da ist – immer Neuinteressierte dabei. Es gibt für jeden Tag ein Gießteam (ich glaube ohne Green City Leute), das sich untereinander abspricht, wer gießt.
    Die Leute, die gestern da waren: hauptsächlich Frauen ab Mitte 30 – ca. Mitte 50, 2 Männer. Viele bisschen schicker.

    Fotos beim Projekt (mehr …)

  • Erste Arbeiten für den Quartierspark in Geslenkirchen – da sollen auch Beete entstehen

    (Gu aus google alert vom 15.6.)
    „Abbruch der Gebäude Münchner Straße 44 und 46 – Nachnutzung als Quartierspark Münchener Straße
    Die Pressestelle der Stadt Gelsenkirchen hatte im Dez 2013 dazu folgendes veröffentlicht:

      […] Das Stadtteilbüro Schalke möchte den Quartierspark 2014 möglichst frühzeitig eröffnen, damit die Anwohnerinnen und Anwohner die Gelegenheit haben, ihre eigenen Pflanzen zum Saisonbeginn in die Erde zu bringen. Das Projekt Quartierspark beinhaltet, dass einige Teilflächen mit Hochbeeten ausgestattet werden, um dort Blumen, Kräuter oder Gemüse anzupflanzen. Diese Beete stehen den Anwohnern, die sich für die Nutzung und Pflege im Stadtteilbüro Schalke oder in den entsprechenden Veranstaltungen gemeldet haben, zur Verfügung […]

      Weitere Informationen erhalten Sie im Stadtteilbüro
      (Email: marco.szymkowiak@gelsenkirchen.de oder Tel: 0209/ 40 85 87 66) “

      Quelle: http://www.stadterneuerung-gelsenki….ner_Strasse_44_und_46.asp 

    Inzwischen haben die Arbeiten dazu begonnen (mehr …)

  • Bericht über den Hochbeetbau für den Teegarten im Chel

    (Gu aus Sachbericht, 20.3.)

    In Göttingen entstand unter der Federführung von Janun vom 6.9.-8.10.2013 in mehreren Gemeinschaftsaktionen der Holzbau eines Hochbeets neben der Stadthalle. Die Stadt Göttingen hatte das vorgesehene Beet gerodet, d.h. Die schattenwerfenden Bäume und hohen Sträucher nach den Wünschen von Janun entfernt und gehäckselt. Das Beetbauaktion war sehr erfolgreich, da der Bau viel Aufmerksamkeit und auch spontane Mithilfe hervorrief. Ein Kern von 6 – 8 Leuten aus verschiedenen beteiligten Initiativen haben wechselweise immer dabei.
    Die Bohlen (schon vorher zugeschnitten) wurden noch mit zusätzlichen Pfeilern gesichert und gestützt, abgeschliffen und in die endgültige Form gebracht. Die Bau-Aktionen war „in ihrer Art und Weise bereits ein Anfang der Gemeinschaftskultur im öffentlichen Raum, die der Teegarten zum Ziel hat.

    Anders als geplant, wurde das Beet noch nicht im Herbst 2013 bepflanzt. „Doch jetzt haben sie das Hochbeet mit Teichfolie ausgekleidet zur
    längeren Haltbarkeit und in einer weiteren Gemeinschaftsaktion mit Erde befüllt. Die ersten 30 Pflänzchen wurden bereits gesammelt
    und eingetopft, sowie ein ungefährer Pflanzplan erstellt. Das Bepflanzen selbst soll in einer großen öffentlichen Pflanzaktion
    geschehen als Auftaktveranstaltung. Termin ist Sonntag, der 11. Mai 2014.

    Hier soll, eingerahmt in kleine Life-Musik-Einlagen, die Bepflanzung als Mitmach-Aktion gestaltet werden, bei der Erde gemischt,
    Schildchen gemalt und die Pflanzen gesetzt und angegossen werden. Unseren Schaukasten wollen wir bis dahin fertiggestellt
    haben, sodass unser Anliegen für die Öffentlichkeit verständlich dargestellt wird.Wesentlich ist auch, dass wir eine verbindliche offene Gruppe geworden sind, die sich 14 tägig trifft und so eine Kontinuität als Grundlage für das weitere Gedeihen des Projekts schafft.“

    (mehr …)