Schlagwort: Gemeinschaftsgarten in Planung

  • München: GG soll an ehemaliger Bayernkaserne entstehen

    Das QM plant einen GG/bzw. es gibt einen Verein, den das QM unterstützen möchte. Leider ist das Geld Ende 2025 alle und daher wollen sie vorher noch Infrastruktur schaffen, ggf. auch einen Brunnen bohren, Beete bauen etc.

    Sie suchen Unterstützung im Sinne von Know How

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  • Mainhard: neuer GG geplant

    (ANtrag, ANtworten)

    In Mainhard (bei Eschwege) in Hessen plant die Naturfreundegruppe einen permakulturellen Gemeinschaftsgarten. Das Grundstück grenzt genau an die Fläche des Naturfreundehauses.
    Aufbau des Gartens und der Gruppe soll mit Permakulturworkshops begleitet werden.

    Wie bekannt ist die Idee, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, im Dorf und der Umgebung schon? Mit wem habt ihr gesprochen, welche Kooperationen sind schon angebahnt und wie haben die Dorfbewohner*innen reagiert?

    Wir sind, gemeinsam mit der Permakultur-Designerin und gelernten Gemüsegärtnerin Nesrin Caglak noch in der Planungsphase. Einbezogen sind bisher der aktive Kern der Naturfreunde Ortsgruppe Eschwege e.V., deren Angehörige, sowie die nächste Anliegerin im Gelände, Angela Wagner, die das Projekt unterstützt. Der hier aktive Teil des Vereins setzt sich zu einem guten Teil auch aus Dorfbewohnern Neuerodes, sowie aus den Nachbardörfern Hitzelrode, Grebendorf und Jestädt zusammen. Wir haben unser Projekt auch den älteren und nicht mehr aktiven Vereinsmitgliedern vorgestellt, die unsere Idee unterstützen und bereit wären einige alte Gartengeräte beizusteuern. Während eines Termins mit dem Ortsbürgermeister haben wir das Projekt ebenfalls vorgestellt, dieser würde eine solche Entwicklung im Bereich der vorgesehenen Projektfläche sehr begrüßte. Die im Antrag genannten, geplanten Kooperationen sind zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht angebahnt. Eine irgendwie geartete Reaktion anderer Dorfbewohner*innen hat es noch nicht gegeben.

    Mit wie viel Interesse am mitgärtnern rechnet ihr, wie wollt ihr das Vorhaben (weiter) bekannt machen?

    Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wäre es aus unserer Sicht eine gute Idee die lokale Presse auf das Projekt aufmerksam zu machen. Ein Aufhänger für einen eventuellen Artikel zum Thema, könnte eine noch anzuberaumende Info-Veranstaltung am oder im Naturfreundehaus sein, zu dem alle Interessierte eingeladen wären. Auf eine solche Veranstaltung könnte auch über Mund zu Mund Propaganda und Wurfzettel, sowie über den Newsletter des Eschwege Instituts aufmerksam gemacht werden.

    Werden die Orgagruppen-Leute mitgärtnern oder wie werden sie im Projekt dann dabei sein?

    Ja, fast alle Mitglieder der Orgagruppe freuen sich auf das gemeinsame Gärtnern.

    Der Teil für den Gemüsegarten sieht recht klein auf der Skizze aus, wie groß soll dieser werden und warum nur so klein (im Vergleich zur Gesamtfläche)? Und wieso soll dieser Teil umzäunt sein?

    Der Plan ist nur eine erste Skizze; in der Tat ist die Größe der Beetfläche zu klein geraten. Angedacht ist eine viel größere Fläche für Gemüseanbau als auf der Skizze gezeigt. Geplant sind insgesamt etwa 800-1000m2 Beetfläche. Die Umzäunung ist notwendig weil die Fläche an einen Wald angrenzt und die Gefahr von Wildverbiss, durch Rehe und Wildschweine, sehr hoch ist.

    Wie viele Beete soll es da geben, was sind dazu eure ersten Vorstellungen?

    Bisher sind die Beete noch nicht konkret geplant. Angedacht ist, dass die Teilnehmenden der Workshop Reihe das selber entwickeln auf Grundlage der Begebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall, Wasserverfügbarkeit, etc). Die Planung und das Anlegen der Beete ist Inhalt des ersten Moduls (wir haben die ausführliche Workshop Beschreibung angehängt).

    Ihr plant schon Geld für Saatgut und Pflanzen ein: hat das die Orgagruppe schon vorgeplant (also auch was angebaut werden soll?)

    Wir haben noch nicht vorgeplant, was angebaut werden soll. In den nächsten Monaten soll sich eine Interessierten Gruppe bilden (siehe 2. Frage), die das in die Hand nimmt. Womöglich werden wir schon einige Samen bestellen, die zum ersten Modul bereits gepflanzt werden können (z.B. Kürbis). Weitere Pflanzplanungen ergeben sich dann aus dem ersten Modul und werden in der Gartengruppe entschieden – also auch welche Samen noch bestellt werden sollen. Eine Vorzucht findet dieses Jahr noch nicht statt.

    Wollt ihr gemeinschaftlich gärtnern oder wer wird sich um den Gemüsegarten kümmern und wer um die Obstbäume?

    Gemeinsam gegärtnert wird an regelmäßigen Gartentagen, deren Frequenz noch festzulegen ist und an denen auch der Gemüsegarten gepflegt wird. Die Obstbäume brauchen ja vorerst noch nicht so viel Pflege; höchstens einen Schnitt im Herbst; im nächsten Jahr kann dann hoffentlich schon eine erste kleine Ernte eingefahren werden. Der Plan ist grundsätzlich, gemeinschaftlich zu gärtnern. Wie sich die Idee eines Allmende Gartens genau umsetzen lässt, ist für uns auch noch eine Forschungsreise, bei der wir für verschiedene Lösungsmöglichkeiten offen sein wollen. Wir vertrauen darauf, das diesbezüglich Wege beim Gehen entstehen werden.

    Wer wird wann mit wem die Bauvorhaben umsetzen? Ruft ihr zum Mitbauen auf?

    Einiges könnte im Rahmen der fünf geplanten Workshops mit Nesrin Caglak bereits umgesetzt werden. Ansonsten gilt, dass so wie z.Zt. jeder/jede, der/die eine gute Idee hat, innerhalb unserer Gruppe von Aktiven Vereinsmitgliedern zu entsprechend konkreten Aktionen aufrufen kann, es zukünftig auch mit Hilfe eines Verteilers aller interessierten Mitgärtner*innen sein könnte.

    Wo ist der Rastplatz, der dann mit Tor mit dem Gartenprojekt verbunden werden soll? Wie ist das derzeit? Gibt es einen Zaun? Wie ist der Zugang derzeit möglich? Wer baut/gestaltet diesen Rastplatz?

    Der Rastplatz wird am westlichen Ende der Projektfläche entstehen, wo jetzt schon der leichteste Zugang auf die Fläche besteht und sich auch die Zufahrt zum Naturfreundehaus befindet. Der Zugang ist hier sowohl zu Fuß als auch mit einem Traktor möglich. Wir gehen von einer Fläche von ca. 300 m² dafür aus, sodass dort ein kleiner Trecker mit Anhänger, um eine Sitzgruppe in der Mitte, wenden, bzw. auch Materialien abladen könnte. In der Peripherie des Rastplatzes sollen sowohl Kompostplätze als auch Infotafeln errichtet werden. Bisher gibt es keinen Zaun. Der Rastplatz soll von der sich noch formierenden Interessierten Gruppe gebaut und gestaltet werden, notfalls jedoch von der bisherigen Gruppe der Aktiven unter Mithilfe der zukünftigen Workshop-Teilnehmer*innen.

    Müsste die Gartengruppe Pacht zahlen? Übernimmt die Ortsgruppe noch weitere Kosten?

    Der Pachtvertrag enthält die Regelung, dass die Pacht über die regelmäßige Pflege der Fläche abgegolten wird. Der Ortsgruppe entstehen lediglich die geringen jährlichen Kosten, die der landwirtschaftlichen Genossenschaft gegenüber entstehen. Da also bezüglich der Fläche selbst kaum Kosten anfallen, wäre keine Pacht durch die Nutzer*innen zu entrichten.


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  • GG Haldensleben: AnwohnerInnen fühlen sich schlecht informiert

    (Gu, alerts)

    1800 Quadtratmeter groß ist das Grundstück am Pfändegraben, welches der Verein Khepera zukünftig gerne als Gemeinschaftsgarten nutzen möchte. Bei der Präsentation des Projektes zum Auftakt des Altstadtfestes am Donnerstagabend verkündete Vereinsmitglied Christian Feißel, für den Pachtvertrag sei mündlich alles abgeklärt worden, nur die Unterschrift fehle noch. Daraufhin äußerten Anwohner und Stadtratsmitglieder Kritik an dem Vorhaben. In erster Linie bemängelten die Besucher der Veranstaltung, bisher nur unzulänglich informiert worden zu sein.

    Kritik an der Stadtverwaltung

    „Bisher gab es keine Informationsveranstaltung und jetzt erfahren wir, dass alles schon in Sack und Tüten ist“, beschwerte sich eine Anwohnerin der Gartenstraße. Ein anderer erzählte, er hätte sich umgehört und kaum jemand hätte von dem Projekt gewusst. „Wir fühlen uns von der Stadt sehr hintergangen, das ist eine Sauerei“, sagte er unter Beifall aus dem Publikum.

    Auch der Stadtratsvorsitzende Guido Henke zeigte sich enttäuscht: „Die Stadt hat meiner Meinung nach grenzenlos versagt. Sie bezieht die Bürger nicht ein.“ Als Mitglied des Bauausschusses sei er bereits im Februar von dem geplanten Gemeinschaftsgarten informiert worden, danach sei das Projekt aber kein Thema mehr gewesen. „Es wäre besser gewesen, wenn das Bauamt die Anwohner und Stadträte auf dem Laufenden gehalten hätte“, sagte er.

    Stadtrat Ralf Neuzerling bemängelte ebenfalls die fehlende Bürgerbeteiligung. „Die Stadt lässt die Bürger immer außen vor“, war er verärgert.

    Parkplätze sind Mangelware

    Ein weiterer Kritikpunkt der Anwohner waren die fehlenden Parkmöglichkeiten. „Es gibt nur drei bis vier Parkplätze. Mein Zaun ist jetzt schon eingefahren. Ich erwarte, dass die Stadt den Sachverhalt klärt“, forderte eine Bewohnerin der Gartenstraße. Ein anderer Anwohner ergänzte: „Morgens, wenn die Schule los geht, ist hier extrem viel los. Dann wird überall wild geparkt und die Stadt unternimmt nichts dagegen.“

    „Eventuell können wir weitere Stellplätze auf dem Grundstück einrichten“, überlegte Vereinsmitglied Christian Feißel. Seine Schwester Karin Feißel führte aus, dass der Verein nicht geplant habe, mit vielen Autos anzureisen. Statt dessen sollen Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.

    Weitere Bedenken der anwesenden Anwohner bezogen sich auf eine mögliche Lärmbelästigung und die Ansammlung von Müll auf dem Grundstück. „Wie soll der Müll entsorgt werden, wie soll die Müllabfuhr da ran kommen? Das Bauamt sollte sich den Bürgern stellen und erklären, wie es sich das vorstellt“, sagte ein Anwohner.

    Klärendes Gespräch vorgeschlagen

    Nach Aussage von Stadtsprecher Lutz Zimmermann könne der Stadt kein Versäumnis vorgeworfen werden. „Es handelt sich hier um ein normales Verfahren, welches im Bauausschuss vorgestellt und von diesem befürwortet wurde. Aus Sicht der Verwaltung ist das völlig ausreichend“, erläuterte er. Das Grundstück sei vor der Jahrtausendwende noch von der Grundschule Otto Boye als Schulgarten genutzt worden.

    „Es ist natürlich für den Pächter sinnvoll, bei den Anwohnern für Akzeptanz zu sorgen. Eine formale Verpflichtung hierzu gibt es jedoch nicht.“ Holger Waldmann ergänzte: „Bei der Vorstellung des Projektes im Bauausschuss wurde durch Khepera signalisiert, dass man sich schon mit den Nachbarn abgestimmt habe und das auch weiterhin tun wolle.“

    Bezüglich der befürchteten Lärm- und Müllbelästigung, sowie der Parkplatzsituation sah der Pressesprecher keinen Handlungsbedarf. „Alles, was hier ins Feld geführt wurde, ist reine Spekulation. Wenn gegen die Stadtordnung verstoßen wird, wird dagegen vorgegangen werden. Wer öffentliche Grünflächen zustellt, bekommt ein Knöllchen.“ Um die Wogen zu glätten, erklärte sich Bauamtsleiter Holger Waldmann bereit, in den nächsten 14 Tagen Anwohner und Verein zu einem klärenden Gespräch einzuladen.

    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/verein-khepera-gemeinschaftsgarten-sorgt-fuer-aerger (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • Bezirksamt Mitte verbietet GG auf öffentlicher Grünfläche

    (Gu, mail, 3.3.)

    Das CFB möchte gerne einen Gemeinschaftsgarten auf einer zum Haus gehörenden Fläche, die in eine öffentliche Fläche übergeht, einrichten. Das Bezirksamt Berlin-Mitte hat ihnen verboten hat, die öffentliche Fläche zu nutzen.

    Das CFB ist das alte Kulturzentrum der frz. Alliierten und arbeitet intensiv an der Völkerverständigung, in dem wir Jugendbegegnungen, Schüleraustauschprojekte usw. organisieren. Wir möchten gerne auch die Nachbarschaft (Schulen, Kitas, Nachbarn, Altersheim…) näher an den Ort binden und wollten Gemeinschaftsgärten bzw. Hochbeete bauen und die zur Verfügung stellen. Das Geld haben wir dank einer Förderung zusammen, nur hat uns jetzt das Grünflächenamt überraschender Weise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hier ein kleiner Artikel des Weddingweisers, der über das Viertel hier berichtet: https://weddingweiser.wordpress.com/2016/02/28/kein-gemeinschaftsgarten-auf-oeffentlicher-gruenflaeche/

    Es handelt sich wie gesagt nur um eine Fläche, die zum Teil öffentlich ist.

    sie haben Widersprich eingelegt (das ist nicht der erste Konflikt, den sie mit dem BA haben) und den Bezirksbürgermeister eingeschaltet, der ihm Beirat von ihnen sitze und das Projekt gut finden – ein anderen Verwaltungsmensch hatte sich das vor Ort anguckt und auch schon so gut wie abgesegnt.
    Die Begründung des BA: wenn sie einmal die Genehmigung geben, auf einer öffentlichen Grünfläche sowas zu machen, müssten sie das jedem/r zugestehen.

    -> Gu hat Besipiele von Gärten in Berlin in Parks genannt, Manifest geschickt und Kontakt zu Kerstin als Vermittlerin zwischen den Welten.

    Aufgebaut werden soll der Garten von TN internationale Sommercamps und dann „zur Verfügung gestellt werden“


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  • Frankfurt fördert geplantes Gartenprojekt mit 130.000 Euro

    (Gu aus alerts, 18.2.)
    […] Im Gallus arbeitet das Mehrgenerationenhaus bereits mit dem Quartiersmanagement und dem Stadtplanungs- und Grünflächenamt an einem langfristig angelegten Bürgergarten. Anders als im Allerheiligenviertel gibt es hier keinerlei Vorbehalte. „Hier wird ein Vorhaben verwirklicht, das im integrierten Handlungskonzept der Sozialen Stadt Gallus nicht mehr umgesetzt werden konnte“, betonte Petra Kannamüller vom Stadtplanungsamt. Entsprechend unterstützt der Ortsbeirat das Vorhaben mit 1500 Euro aus seinem Etat. Auch wenn Stephan Korte (FDP) zunächst anregte, auch nach privaten Sponsoren zu suchen.Geplant ist ein dauerhaft und nachhaltig angelegter Bürgergarten auf der Freifläche an der Schneidhainer Straße zwischen dem Kinderzentrum im Norden und der Idsteiner Straße im Süden. „Wir wollen keine rückbaubaren Hochbeete wie bei temporären Gartenprojekten, sondern Nutzpflanzen wie Kräuter, Gemüse und Obstbäume“, erklärte Jessica Wiegand vom Mehrgenerationenhaus. Vorhandene Hecken und Wege sollten einbezogen und die neue Bepflanzung so angelegt werden, dass eine Hundetoilette vermieden wird.
    Deshalb sollen die Abschnitte der einzelnen Eingangsbereiche durch Metallraster gefüllt und mit Häcksel für freilaufende Hunde unbequem gemacht werden. Die Abgrenzungen sollen durch die Anpflanzung von Spalierobst entschärft, die Abschnitte für Kinder zur besseren Aufsicht durch die Eltern auf 70 bis 80 Zentimeter eingezäunt werden. „Wir möchten alles gemeinsam und generationsübergreifend gestalten, ein Spielplatz, ein Gartenhäuschen und ein Insektenhotel sollen auch Platz finden“, erläuterte Wiegand. Die städtischen Zuschüsse für das Projekt belaufen sich auf 130 000 Euro.
    […]
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Gallus-und-Innenstadt-als-Gemuesebeete-nutzen;art675,1859263 (mehr …)