Schlagwort: Gemeinschaftsgarten Quelkhorn

  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • Die Gartensaison im GG Quelkorn

    (gu, mail)
    wir blicken auf eine wundervolle 3. Gartensaison zurück. Immernoch wachsen verschiedene Salate, Grün-, Rot, und Weißkohl, Wirsing, Porree und Mangold in unserem Garten. Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln & Co. sowie unsere Dahlienknollen sind gegen die Kälte sicher eingelagert. Das Gewächshaus ist geräumt, um Platz für Feldsalat und später für das Mistbeet zur Jungpflanzenzucht zu schaffen. Vielleicht bauen wir im Februar auch noch Tulpen an. Seit diesem Jahr sind wir sogar offiziell Demeter zertifiziert. Zudem haben wir in dieser Saison noch bedeutend mehr Gemüse angebaut, großzügige Blühflächen und Staudenbeete angelegt und auch unsere Gemeinschaft ist weiter gewachsen. Mittlerweile haben wir ein Kernteam von ca. 10 Leuten und es kommen bestimmt noch zehn Menschen mehr zu Aktionstagen dazu. Viele Nachbarn, besonders von der benachbarten WfbM Parzival-Hof und garteninteressierte Menschen haben in diesem Jahr den Garten als Ort des Gärtnerns, der Entspannung und der Gemeinschaft aufgesucht. Auch ein Molch hat sich in unserm kleinen Tümpel angesiedelt.

    Jochen von den „Ausreißern“ veranstaltet derweil, auch durch Winter hindurch, eine wildnispädagogische- freitags und montags Gruppe für Kinder. So bleibt der Garten den ganzen Winter hindurch belebt und ein wichtiger Ort, Kindern intensive Naturerfahrungen nahe zu bringen. So macht Jochen mit den Kindern auf verschiedene Weise Lagerfeuer im Tipi, versorgt mit ihnen die Hühner, schießt mit ihnen Bogen, erntet das Wintergemüse und macht Exkursionen und Spiele im Garten und im benachbarten Moor.

    Ganz besonders entlastend in dieser Saison war unsere Solaranlage, welche die automatische Bewässerung und Belüftung des Gewächshauses betrieben hat und uns zudem ermöglichte, auch mal das Handy oder ähnliches ganz autark aufzuladen. Auch für unser Sommerfest, bei dem das Wildwux-Straßentheater zum zweiten Mal ihre Saison-Premiere feierte, war der sonnengewonnene Strom natürlich sehr hilfreich. Felix aus unserem Gartenteam hatte die Anlage bereits weit vor dem Saisonauftakt im Gewächshaus installiert, sodass wir recht früh in der Saison mit einer elektrischen Pume wässern konnten, ohne auf unseren Benzingenerator zurück greifen zu müssen… Anfänglich hatten wir Probleme mit der bewässerung unseres Gewächshauses, da unsere Pumpe eine zu hohe Wattleistung hatte. So waren die Akkus bereits nach einer halben Std. erschöpt. Durch den Einbau einer Pumpe mit weniger Förderleistung konnten wir das Problem beheben.

    Dies war übrigens die erste Sommersaison, in der wir dem morgendlichen Vogelkonzert lauschen konnten, ohne mit dem lästigen Motorenlärm im Garten und im NSG die Morgenstimmung zu trüben.  

    Ich habe mittlerweile die Nachbarwiese gepachtet, dort stehen dann ab Frühling meine beiden Alt-Oldenburger- Pferde bzw. abwechselnd meine Schafe. Letztere nutze ich als tierische Partner im Unterricht an der Waldorfschule Ottersberg. Die Pferde hingegen liefern uns wichtigen Dünger für den Garten und hoffentlich können wir sie irgendwann im Garten als Zugtiere einsetzen. Hierfür bedarf es jedoch noch deutlich mehr Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen.

    Problematisch war dieses Jahr jedoch unser maroder Zaun, welcher das 1,5 ha große Areal umfasst. Dieser bot immer wieder dem Rehwild die Möglichkeit, in den Garten einzudringen und sich an unserem Gemüse und besonders an unserem Staudenbeet zu bedienen.

    Die nächsten Monate verbringen wir damit, Feuerholz für die nächste Saison vorzubereiten, schöne Wintertage auf dem Gelände am Lagerfeuerplatz oder im Tipi zu verbringen und hoffentlich den Zaun zu reparieren. Zudem muss das Gewächshaus für die nächste Saison vorbereitet werden (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Quelkorn ist mitten auf dem Land

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Quelkorn liegt bei Ottersberg, das bei Bremen ist. Sie haben 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die über 20 Jahre lang biologisch bewirtschaftet wurde. Es gibt u.a. ein 150m² großes Gewächshaus auf der Fläch, eine Außenküche (Ofen) und es leben Hühner dort. Ein Kernteam von sieben Leuten und einer größeren Gruppe von Menschen, die ab und an dabei sind,
    Es gibt naturpädagogische Angebote und welche, die sich an Menschen richten, die an Selbstversorgung interessiert sind. Die Vermittlung traditioneller Praktiken (Kartoffelroden, Sensen etc.) sind ihnen ein Anliegen.
    Sie wollen die Außenküche erweiteren und überdachen, die generatorbetriebene Bewässerung des Gewächshaus auf Solar umstellen, brauchen Saatgut und Jungpflanzen. Generell wollen sie noch mehr Gruppen ansprechen und die Fläche für Leute, die gärtnern wollen zur Verfügung stellen/miteinander weiterentwickeln. (mehr …)

  • Streit mit Ordnungsamt um Gewächshaus bei Quelkhorn beigelegt

    (Gu, mail, 20.1.)

    Im Herbst hat sich dann das Ordnungsamt wieder gemeldet und es schien keine Möglichkeit zu geben, ein solches Gewächshaus außerhalb landwirtschaftlich-gewerblicher Nutzung im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen. Doch kurz-vor-knapp offenbarte sich doch noch eine Lösung.

    Ein benachbarter, biologisch-dynamisch arbeitender Landwirt übernimmt die offizielle Pacht unserer Fläche.

    Dieser ist als Landwirt, der schon länger als zwei Jahre gewerblich Arbeitet, berechtigt ein Gewächshaus, von einer solchen Größenorrdnung, im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen.

    Dies scheint die Lösung für das Fortbestehen unseres Gewächshauses im Gemeinschaftsgarten zu sein (mehr …)

  • GG Quelkhorn hat Selbstbedienungsstand

    (Gu aus Newsletter, 4.5.)
    Fischerhude
    Unser Selbstbedienungsstand vor Jochens Haus wird gut angenommen. Neben
    Holunderblütensirup, Schnittblumen und Gartenkräutern konnten wir diesen Monat, je nach
    Eigenverbrauch, gelegentlich Zucchini, Bohnen und Eier anbieten.

    Am 29. August kommt eine Gruppe europäischer Austauschstudenten im Rahmen des Projektes
    „KulturGärten“ zum Helfereinsatz in den Garten. Instandsetzung des Zauns, Umgraben neuer Beete
    und die Kartoffelernte stehen auf der Agenda. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Quelkhorn kooperiert mit Demeterhof

    (Gu aus Newsletter, 11.6.)
    „Es hat sich außerdem eine Kooperation mit einem Demeterhof aus Quelkhorn ergeben, sodass wir uns durch gegenseitige Hilfe unter die Arme greifen können und für uns so die Möglichkeit entstand, das große Feld grubbern zu lassen ohne einen Trekker von weit her ausleihen zu müssen. Es ist im Gespräch die Fläche anschließend mit Gründünger wie Buchweizen zu bestellen, um dem Boden Nährstoffe zuzuführen und die Quecke einzudämmen(mehr …)

  • Gartenprojekt auf dem Land bei Bremen entstanden

    (Gu, Mail, 14.3.)
    Aus der Selbstbeschreibung des 2ha großen, seit 1 Jahr bestehenden Gartenprojekts „Quelkhorn“:
    „Im Gemeinschaftsgarten treffen sich Nachbarn, Gartenfreunde und Besucher sonntags zur KüfA über offenem Feuer. Statt finden Kindergeburtstage, Gartencafés, Partys sowie Angebote in Natur- und Zirkuspädagogik. Einen Kristallisationspunkt bildet das 150 m² große Tomatengewächshaus mit einer Vielfalt von 38 Sorten. Neben dem Schnittblumen- und Gemüsegarten bewirtschaften wir einen Getreideacker. Auf dem Gelände leben Pferde, Hühner und Pfauen. Es kann in Tipis und im Bauwagen übernachtet werden.“


    (mehr …)