Schlagwort: Gemeinschaftsgarten Schatzinsel

  • Hühner AG im GG Schatzinsel in Braunschweig

    (Gu, Mail)

    wir machen im Winter auch Aktionen in der BOTNIK.

    Letzten Sonntag haben wir einen großen Haufen Pferdemist von unseren Nachbarpferden geholt. Wir wollen noch im Herbst die Beete für das kommende Jahr vorbereiten und dann mit Mulchmaterial abdecken.

    Morgen machen wir einen Kürbissuppenabend, wo wir Kürbisse aus der Schatzinsel gemeinsam verkochen wollen. Dazu wird es Brot aus dem Lehmofen geben.

    Es hat sich eine Hühner-AG gegründet, welche die Hühnerhaltung in der BOTNIK vorbereitet.

    Wir haben eine Öffentlichkeitsgruppe gebildet, welche sich Gedanken zur Sichtbarkeit des Projektes macht. Wir haben festgestellt, dass unser Projekt bei stadtplanerischen Überlegungen für das Gebiet noch nicht berücksichtigt wird, sodass wir Gefahr laufen überplant zu werden! Dies wollen wir ändern.

    Desshalb werden wir unter anderem unser Info-Schild am Eingang des Geländes erneuern (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Schatzinsel in Braunschweig hat sich gut entwickelt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die Schatzinsel gibt es seit einem Jahr.
    Inzwischen hat der Verein 40 Mitglieder. Neben der Arbeit mit den Nutzpflanzen haben sie einen Lehmofen gebaut, einen Saatgutworkshop mit VEN gemacht und den neuen Film von Ella gezeigt. Beim Parking-Day sind sie dabei und sie machen beim „Safttag“ mit, bei dem gemeinsam Äpfel gesammelt und gepresst werden. Es wird einen Baumschnittkurs geben und ein Kürbisfest ist in Planung.

    Die Nutzungsdauer ist zunächst befristet, doch sind sie da guten Mutes, dass es verlängert wird.
    1. Die Öffnungszeiten sind auf unserer Website und auf einem Info-Shild vor der BOTNIK sichtbar. Da wärend der Öffnungszeiten immer mindestens ein BOTNIK anwesend sein muss, haben wir bisher zwei Termine. Dienstags von 16 bis 18 Uhr und Sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Sonntagtermin wird oft in den Nachmittag verlängert. Bei jeder Öffnungszeit sind mindestens

    2 BOTNIKs auf der Schatzinsel. Je nach Wetter kommen dann 5 bis 10 weitere BOTNIKs und insbesondere Sonntags mindestens ein nicht-BOTNIK.

    Viele nicht-BOTNIKs kommen nur als „Besucher“ und bekommen eine kleine Führung durch das Gelände mit ein paar Infos zum Projekt. Immer wieder kommen auch nicht-BOTNIKs, die gleich mit anpacken und oft auch wiederkommen und auch zu BOTNIKs werden. Außerhalb der Öffnungszeiten sollen nur Menschen in Begleitung mindestens eines BOTNIKs auf dem Gelände sein. Wir legen Wert darauf, da immer wieder Neugierige nicht-BOTNIKs außerhalb der Öffnungszeiten durch das nicht verschließbare Tor auf das Gelände kommen und sich nicht wirklich angemessen verhalten (Hundekot, vernaschte Tomaten und Erdbeeren, gepflückte Weintrauben und gepflückte Blumen). Alle BOTNIKs haben mit dem Code-Schloss Zugang zur Gemeinschaftshütte und dem Geräteschuppen.

    2. Am Anfang des Projektes haben wir überlegt, wie wir das Gelände als Gemeinschaftsgarten nutzen und gleichzeitig genügend Raum für die schon vorhandene und sehr vielfältige Vegetation lassen können. Die BOTNIK ist keine grüne Wiese oder ein klassisches Kleingartengelände. Sie profitiert von einigen großen Bäumen, vielen großen Büschen und Sträuchern und recht wilden Randzonen. Wir haben geschaut, wo in der BOTNIK das Anlegen von Beeten möglich ist und sind dabei auf eine Anzahl von etwa 30 EinzelgärtnerInnen gekommen. Diese Mitgliederzahl haben wir bereits überschritten. Neue BOTNIKs direkt zu bewerben macht in unseren Augen keinen Sinn, da über die Öffnungszeiten alle Menschen die Möglichkeit haben, in die BOTNIK einzusteigen und mitzumachen. Trotzdem haben wir bisher bei zwei Veranstaltungen mit einem kleinen Stand auf die BOTNIK aufmerksam gemacht und wollen dies auch weiterhin tun – wenn sich die Gelegenheit bietet. Die meisten Menschen sind bisher über Mund-zu-Mund-Propaganda in die BOTNIK gekommen.

    3. Ja. Wer sich in der BOTNIK engagieren möchte und auch außerhalb der Öffnungszeiten alleine das Gelände betreten möchte, soll Vereinsmitglied werden.

    4. Die Chancen stehen gut. Das Gelände gehört dem Land Niedersachsen und wird von der Universität Braunschweig verwaltet. Die Universität behält die Flächen als mögliche Flächen für einen Grundstückstausch und ist uns sehr dankbar, dass wir das wir die Verantwortung für das Gelände übernommen haben. Es ist kein Bauland, sodass eine Nutzungsänderung mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen sollte. Eine generelle Unsicherheit wir wohl sehr lange bestehen, da sich das Gelände in einer städtebaulich attraktiven Lagen (Innenstadtnähe, Campusnähe) befindet.

    Es bleibt zu erwähnen, dass unserem Nutzungsantrag erst zugestimmt wurde, als man sich gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf der BOTNIK entschieden hatte.

    5. Wir haben über die Initiative „Transition-Town-Braunschweig“ Kontakt zu zwei weiteren Gartenprojekten aufgebaut. Dieser Kontakt soll nun durch eine weitere Vernetzungsinitiative nochmal aufgefrischt werden.

    Einige BOTNIKs nehmen immer wieder an Veranstaltungen der anderen Gartenprojekte teil. Zu gemeinsamen Aktionen hat der Kontakt noch nicht geführt.


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  • Insitut für urbane Botnik in Braunschweig übernimmt Kleingartengelände

    (Gu aus Antrag, 22.12)
    Seit März haben sie eine Fläche gesucht, nune ine gefunden und da am 1.12. losgelegt und der Verein hat derzeit 20 Mitglieder. Sie wollen einen Lernort schaffen, der sich aus den Beeten heraus entwickelt.
    Neben den Beeten (siehe Antworten auf meine Fragen) gibt es auch eine Gemeinschaftshütte, die auf dem Teil des als Gemeinschaftsgarten („die Schatzinsel“) genutzen Teil steht.

    a) Wir haben die Aufteilung des Geländes (11 ca. 700m² große Parzellen) im großen beibehalten und lediglich Zäune und Tore an einigen Stellen geöffnet, sodass die Parzellen mehrere „Eingänge“ haben. Zur Zeit werden

    5 Parzellen von Gruppen (2-10 Gärtner*innen) für den privaten Anbau von Gemüse genutzt. Da jedoch nicht alle Projektteilnehmer die Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen wollen, gibt es auf einer Parzelle einen großen Gemeinschaftsgarten (die „Schatzinsel“). 2 Parzellen sind für Hühnerhaltung vorgesehen. 3 Parzellen sind zur Zeit noch nicht für das Projekt nutzbar.

    b) Es handelt sich nicht um eine klassische Kleingartenanlage. Das Gelände hat ein Eingangstor, welches unverschlossen ist. Die Gärtner*innen können also jederzeit auf das Gelände. Alle Gartentore auf dem Gelände sind offen. Sollte sich herausstellen, dass wir das Tor zum Gelände verschließen müssen, so werden wir ein Schloss mit Zahlencode nutzen. Der Code ist dann nur Projektteilnehmern bekannt (wir haben diese Lösung bereits erfolgreich ausprobiert).

    c) Wir haben den Verein gegründet, um das Projekt nach Außen vertreten zu können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro im Monat. Wir nutzen das Geld um unsere Internetseite, Mailverteiler und andere organisatorische Dinge zu finanzieren. Grundsätzlich wünschen wir uns, dass möglichst alle Projektteilnehmer dem Verein beitreten. Der Gemeinschaftsgarten auf der „Schatzinsel“ soll jedoch die Tore weit öffnen für Menschen, die sich nicht zu sehr an das Projekt binden wollen. Wir haben die Öffnungszeiten der Schatzinsel speziell für Nicht-Mitglieder eingerichtet.

    d) Wir wollen langsam wachsen und machen deshalb nur sehr wenig Werbung für das Projekt. Hauptsächlich von Mund zu Mund. Mehrere Menschen wurden über unsere Internetseite auf das Projekt aufmerksam, auch unsere Mitarbeit bei der Transition-Town Braunschweig macht das Projekt nach Außen sichtbar.

    e) Das Gelände hat eine Größe von ca 8000m². Zur Zeit sind etwa 15 Einzelbeete angelegt. Wir haben zunächst Platz für ca. 40 Einzelbeete vorgesehen. Es gibt jedoch keine feste Geländeeinteilung, die eine genaue Anzahl an Beeten vorgibt. Das große Gemeinschaftsbeet hat eine Fläche von ca 80m². Einige Einzelbeete sind 40m² groß. Andere Beete nur 5m².

    f) Wir haben den Verein als Außenvertretung mit Zwei Vorständen und einem Schatzmeister. Um eine verbindliche Aufgabenverteilung zu erreichen, haben wir weitere 13 Posten im erweiterten Vorstand eingerichtet. Wir treffen uns alle 2 Wochen zum Planungstreffen. Hier besprechen wir alle Projektbezogenen Dinge. Zu den Planungstreffen sind alle Projektteilnehmer eingeladen. Das Protokoll jedes Planungstreffen hängt für alle sichtbar in der Gemeinschaftshütte aus.

    g) Das Gelände besitzt weder Wasser-, Abwasser-, noch Elektrizitätsanschlüsse. Die Pacht wird über Spenden und eingebrachte Arbeit (wir übernehmen Abriss-, Aufräum- und Entsorgungsarbeiten in einigen Parzellen) finanziert.

    Grundsätzlich gilt für das Institut für urbane Botnik, dass gewählte Strukturen verändert werden. Es handelt sich um eine große Experimentierfläche.


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