Schlagwort: Gemeinschaftsgarten

  • Piratenfraktion Saarbrücken setzt sich für mehr Gemeinschaftsgärten ein

    (Gu aus alerts, 21.11)

    „Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […]  Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.

    http://www.bundesumweltportal.de/saarland/item/968-piratenfraktion-saarbr%C3%BCcken-m%C3%B6chte-mehr-unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-gemeinschaftsg%C3%A4rten.html

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  • In Hildesheim entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu, Tel, 21.11.)

    In Hildesheim entsteht auf der Fläche eines ehemaligen Spielplatzes ein Gemeinschaftsgarten. Noch ist die Lebenshilfe Träger, doch die Gruppe ist dabei, einen eigenen Verein zu gründen. Der Pachtvertrag hat zwar keine Befristung, kann aber kurzfristig von Seiten der Stadt gekündigt werden. Weitere Infos folgen.

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  • Stadtgarten Nürnberg zieht am Samstag um

    (Gu, mail, 20.11.)

    Am kommenden Samstag (22.11.2014) ist es soweit: nach der Vorbereitung in den letzten Wochen werden wir mit Sack und Pack umziehen.
    Der Stadtgarten wandert mit all seinen Hochbeeten und Gerätschaften auf einen anderen Quelle-Parkplatz.
    Dafür haben wir einen LKW und Gabelstapler, Hubwagen und: hoffentlich ganz viele helfende Hände!
    Kommst Du auch?
    Wir starten pünktlich um 9.30. Dann gibt es eine kurze Einweisung, wir werden uns in Teams einteilen und dann zur Aktion schreiten.
    Und für das (vegane) Sahnehäubchen am Umzugstag, neben toller Gesellschaft, frischer Luft und körperlicher Ertüchtigung wird auf dem neuen Grundstück unser Küchenteam sorgen! Auch die kulinarische Verpflegungsstation kann noch helfende Hände gebrauchen.

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  • Gartentraum: Gemeinschaftsgarten in Eberswalde gibt es seit 3 Jahren

    (Gu, mail, 19.11.)

    „Wir sind der Gemeinschaftsgarten Gartentraum und haben über Wandelbar-Eberswalde auch Kontakt zum erwähnten Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischem Vierte [der IG Zusammen wachsen]l. Unser Garten liegt am Rande der Innenstadt, wo wir seit Drei Jahren mit einem bunt gewürfeltem Haufen von Leuten (hauptsächlich HNEE Studenten) einen Teil einer lange brach liegenden Gärtnerei wieder urbar machen und uns dabei am Mulchgärtnern und Permakultur orientieren und beim ausprobieren selber Erfahrungen sammeln. Wir werden unterstützt vom Solis e.V. und arbeiten mit der Permakulturgruppe von Wandelbar Eberswalde zusammen.“

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  • Fotoausstellung über die Berliner Garteninitiative

    (Gu, Mail, 17.11.)

    „Liebe Freunde und Interessierte der Garteninitiative „Wir ernten was wir säen“ in Hohenschönhausen,
    ab sofort können Sie in der oberen Etage der Anna-Seghers-Bibliothek -gleich in der Nähe der Treppe- Fotos der Garteninitiative besichtigen. Sie zeigen die Entwicklung des Projektes, das Gartenleben und was am Ende nach Säen und Gießen so herauskommt. Außerdem stellen wir ein Modell des Gartens aus, das von Yasa Weimann, unserem Freiwilligen im Ökologischen Jahr liebevoll angefertigt wurde. […]
    Für das nächste Jahr planen wir eine größere Ausstellung“

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  • buntes Weihnachtsgartenprogramm im Frankfurter Garten

    (Gu, Newsletter, 18.11.)

    Der „WeihnachtsGarten“ im Frankfurter Garten findet vom 28. November bis 14. Dezember statt. .Es gibt ein buntes (upcycling-) Workshop- und Veranstaltungs-Programm, Stände regionaler Designer und ein Vorlesezelt. Die Einnahmen des diesjährigen Wundertütenverkaufs und alle weiteren Spenden gehen an Ärzte ohne Grenzen. Der Flyer ist beim Projekt abgelegt

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  • IG Jena – endlich sind die ersten 1000m² urbar

    (Gu, Mail, 13.11.)

    Das „Vorhaben des Erstellens des Interkulturellen Nachbarschaftsgartens in Jena Lobeda West nimmt Form und Farbe an. Wir haben mit Hilfe eine rießen Freiwilligenaktion 1000 [m²] urbar machen können und es ist endlich „Land in Sicht“;).“ Sie wollen im Frühjahr 2015 endlich mit der tatsächlichen Arbeit starten. Es gibt eine bunte Gruppe von Anwohner*innen (Rentner, Familie mit und ohne Migrationshintergrund) sowie Studenten, die gärtnern wollen und sich allgemein sehr stark machen schon. Und sie haben bisher nur positiven Zuspruch aus Politik und Umfeld.

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  • Gartenprojekt für und mit Jugendlichen in Augsburg geplant

    (Gu, Info vor Ort, 7.11.)

    Eine Mitarbeiterin eines Jugendhauses in Augsburg plant ein Gartenprojekt, um einen Ort zu schaffen, an dem die „Stammjugendlichen“ aus dem Jugendhaus und minderjährige Flüchtlinge, die dort gegenüber untergebracht sind, einen tätigen Berührungspunkt haben. In dem Jugendhaus haben beide Gruppe nix miteinander zu tun. Außerdem wollen sie auch die Jugendlichen einbeziehen, mit denen die Streetworker arbeiten. „Internationaler Jugendgarten“ so der Arbeitstitel – finanziert werden soll das über den bayerischen Umweltfonds und (?) LAG Jugendarbeit in Bayern. Die Mitarbeitin macht schon jetzt Kochkurse mit den Jugendlichen

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  • H17 in Leipzig gründet Verein

    (Gu, Mail, 12.11.)

    „wir sind eine offener Gemeinschaftsgarten, der den Vereinsmitgliedern und zu einigen Veranstaltungen und Terminen allen Interessierten offen steht. (Im Moment bespielen wir ein Winterquartier mit Gartenspezifischen Filmen, ab dem Frühjar wollen wir wieder möglichst tägliche Öffnungszeiten und Veranstaltungen im Garten machen). Der Verein steht auch allen offen und ist gemeinnützig. Die Fläche ist 550 qm groß. Das Besondere an unserem Projekt ist wohl, das wir als Zwischennutzung begonnen und den Garten seit 2010 aufgebaut haben, mit der Aufwertung des Viertels und der angestrebten Verwertung des Grundstücks durch den Eigentümer jedoch nicht weiter ziehen wollten auf eine Brache am Stadtrand, sondern nach einer Lösung gesucht haben bleiben und das Projekt ausbauen zu können. Dies gelingt uns wahrscheinlich zusammen mit der Stiftung Edith Maryon und wir hoffen so einen Freiraum erhalten zu können, der einen kritischen Blick auf die Stadtentwicklung sowie die gesellschaftlichen Verwertungs- und kapitalistischen Wirtschaftsprozesse werfen will.“

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  • Neuland macht Workshop zum Thema Flüchtlinge

    (Gu, Info von Shim, 11.11.)

    Liebe NeuLänderInnen,

    Anfang/Mitte Dezember werden 80 Flüchtlinge in die unmittelbare Nachbarschaft von NeuLand ziehen. Das betrifft jeden von uns – jede AG und die Gemeinschaft als Ganzes. Als interkultureller Garten, der für alle offen sein möchte, sollten wir uns zusammen überlegen, wie unsere Willkommenskultur aussehen kann. Workshop „NeuLand für Flüchtlinge“
    Samstag, 15.11.2014 von 14-17 Uhr im Coworking Cologne, Wir freuen uns sehr, dass Tassew Shimeles, Mitbegründer der Internationalen Gärten Göttingen und Projektberater der Stiftung Interkultur, zuständig für den Erfahrungs- und Wissenstransfer im Netzwerk der Interkulturellen Gärten, uns an diesem Tag besuchen wird. Er wird während des Workshops von den Erfahrungen der Internationalen Gärten berichten und von den Angeboten für Flüchtlinge, die dort entwickelt wurden.

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  • Pflanzstelle Köln zieht ein bisschen um

    (Gu aus Blog, 11.11.)

    Es is nun fix, wir rücken für die Baustelleneinffahrt für den “kommenden Grünstreifen” zu Seite und das recht fix. An den beiden kommenden Wochenenden 8./9. und 15./16. November müssen wir den Umzug auf der Brache vom nördlichen zum südlichen Ende realisieren.

    Umzug ist im vollen Gange und läuft gut

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  • Das Himmelbeet-Gartencafé ist fertig gebaut

    (Gu aus Newsletter, 10.11.)

    Himmelbeet hat seit 1.11. seine Tore geschlossen und wird erst ab Mai 2015 wieder öffnen. Das (auch von uns geförderte) Gartencafé ist jedoch noch fertig geworden. „Aus den natürlichen Materialien Holz, Lehm und Strohist dieses Jahr ein ökologisches Gebäude in Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helfern aller Kulturen aus der Umgebung entstanden, welches zukünftig als Workshop-Café im himmelbeet-Gemeinschaftsgarten dienen wird. […] Neben dem dauerhaft laufenden Cafébetrieb, bei dem es leckere selbstgemachte Speisen und Produkte mit Zutaten aus dem himmelbeet geben wird, werden wir dort unter Anderem Ernährungsworkshops, interkulturelle Kochkurse für Erwachsene sowie Kinder-Kochworkshops anbieten.
    Auch das diese Jahr so beliebte Gartendinner wird wieder stattfinden
    .“ Einen Teil der Finanzierung konnten sie durch einen Preis (Platz 1) beim ecologic Förderpreis für Zukunftsideen (ist eine Initiative von Toyota Financial Services, dem Finanzdienstleister von Toyota.) decken. Hier haben sie 7000 Euro bekommen.

    Im Winter wollen sie mit Himmelbeet-Produkten auf Märkten unterwegs sein

    I

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  • München Querbeet berichtet über Giesinger Grünspitz

    (Gu über RSS, 10.11.)

    Im Sommer entstand an der Tegernseer Landstraße auf der Höhe des Stadtteilladens Giesing mit dem Giesinger Grünspitz ein neues Urban Gardening-Projekt, bei Anwohner in Kästen und Kübeln gärtnern. Was ist über den Sommer daraus geworden? Es ist nicht nur ein mit Plastikfolie bespannter Unterstand aus Holz dazu gekommen, es gibt auch jede Menge neue Pflanzen. Man sieht, dass die Planungen für die kommende Gartensaison in vollem Gange sind – die Fläche soll erweitert werden. Es gibt auch einen neuen Mitmach-Termin…

    Giesinger Grünspitz, eingezäunte Fläche mit Plakat (Foto: Birgit Kuhn)Herbsttermine auf dem Giesinger Grünspitz (Foto: Birgit Kuhn)bisherige Fläche des Giesinger Grünspitz (Foto: Birgit Kuhn)Blumentöpfe (Foto: Birgit Kuhn)Pflanzen in Behältern (Foto: Birgit Kuhn)Standort für ein zweites Gartenhaus (Foto: Birgit Kuhn)Baumschal der KulturVerstrickungen (Foto: Birgit Kuhn)Urban Knitting-Blume von den KulturVerstrickungen (Foto: Birgit Kuhn)Detail am Baumschal der KulturVerstrickungen (Foto: Birgit Kuhn)Plakat der KulturVerstrickungen (Foto: Birgit Kuhn)Fichte, Paprika und Zierkohl mit Schmetterling im Blumentopf (Foto: Birgit Kuhn)Zusätzliche Fläche für den Giesinger Grünspitz (Foto: Birgit Kuhn)

    Wichtig: Ab sofort treffen sich die Interessenten, die beim Giesinger Grünspitz mitmachen wollen,  jeden Samstag ab 15 Uhr auf dem Grünspitz-Gelände an der Tegernseer Landstraße.

    Die Strick- und Häkelarbeiten auf dem Gelände stammen von Agnes Maria Forsthuber und ihrer Initiative Giesinger KulturVERSTRICKUNGEN.

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  • Ab geht die Lucie möchte mit Kalender mehr Leute erreichen

    (Gu aus Antrag, 6.11.)

    Aus dem Antrag: „Der gemeinnützige Verein KulturPflanzen e.V. ist ein Zusammenschluss von Anwohner_innen der Bremer Neustadt, die den ehemals brachliegenden Lucie-
    Flechtmann-Platz in nachbarschaftlicher Selbstorganisation zu einem grünen Erholungsraum umgestalten möchten. Der Verein hat sich aus der Initiative „Ab geht die Lucie“ entwickelt,
    die seit Sommer 2013 einen öffentlich zugänglichen, jederzeit nutzbaren Gemeinschaftsgarten auf dem Lucie-Flechtmann-Platz unterhält. Zu unseren Aktivitäten
    auf „der Lucie“ gehören das Anlegen und die gemeinsame Pflege eines urbanen Gartens, die Durchführung von unkommerziellen Veranstaltungen wie z.B. Nachbarschaftsessen,
    Flohmarkt oder Sommerfesten und der Aufbau eines Umweltbildungsprogramms im Stadtgarten.[…] Doch die fehlende Infrastruktur auf dem grauen, zubetonierten Platz (kein Wasser- und Stromanschluss, keinerlei Wetterschutz) erschwert immer wieder das Engagement. Eine langfristige Umgestaltung war daher von Beginn an Ziel der Initiative. In Zeiten des
    Klimawandels bedarf auch Bremen Anpassungsmaßnahmen, die u.a. durch Entsiegelung von Flächen erreicht werden sollen (vgl. www.klas-bremen.de). Eine Lucie-Entsiegelung
    und anschließende Gestaltung durch Bürger_innen-Hand kann einen einzigartigen Ort entstehen lassen, an dem Ideen für ein zukunftsfähiges Bremen umgesetzt, weiterentwickelt
    und erprobt werden. Diese angestrebte Umgestaltung mit hohem Grad an Bürger_innenbeteiligung wird nun durch die Bremer Stadtplanung in einer Werkstatt
    diskutiert und vorbereitet.

    Der Kalender: Um das Projekt „Ab geht die Lucie!“ für den bevorstehenden Bürgerbeteiligungs-Prozess noch mehr im Stadtteil zu etablieren und Hintergrundinformationen niedrigschwellig
    zugänglich zu machen, soll ein Wandkalender 2015 gestaltet und im Stadtteil verbreitet werden. Auf den verschiedenen Kalenderblättern sollen jeweils einzelne Elemente des
    Gartensprojektes vorgestellt werden, wie bspw. die basisdemokratische Gruppenstruktur, die Fairteiler-Einrichtungen (Bücherschrank, Kleidertauschkiste, food sharing
    Schrank), die durch einen Biomeiler beheizte Garten-Bibliothek u.v.m.. Der Kalender soll anschließend in Cafés und öffentlichen Einrichtungen verteilt werden,
    aber auch Privatleute und Entscheidungsträger adressieren. Die vermittelten Inhate sollen zum Mitwirken im Projekt anregen, dessen Akzeptanz fördern, die für vielen noch
    neuen Projektideen verbreiten und dadurch den anstehenden Bürgerbeteiligungsprozess vorbereiten und erleichtern.

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  • PaRadieschen: Gemeinschaftsgarten in Schrebergarten in Bremen

    (Gu, Recherche, 6.11.)

    Der IG in Aufbau in Bremen von Stile ist inzwischen Realität. Nicht unbedingt als IG, aber als Gemeinschaftsgarten. Von der Website:“Unser Garten befindet sich im Kleingartengebiet Tannenberg auf einer ehemals brachliegenden Fläche von zwei ungenutzten Gärten ud umfasst ca. 700 Quadratmeter. Auf der Fläche gibt es einen Geräteschuppen, einen Stromanschluss und eine Wasserpumpe. Zugang zu Trinkwasser haben wir ebenfalls.“ http://paradieschen-stile.org/?page_id=9. Sie haben den Garten nach Permakulturprinzipien angelegt: „Neben Gemeinschaftsbeeten, gibt es auch sogenannte Gärtnerbeete, die von einzelnen Gärtnern individuell bestellt werden, und eine Gemeinschaftsfläche, die den sozialen Mittelpunkt des Gartens darstellt. Kräuterspiralen und Obstbäume sollen in Einklang mit wilden Brombeeren gebracht werden

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  • Schwerte: Garten sol auf dem Gelände eines Bürgerbads entstehen.

    (Mail an Gu, 20.10.)

    Jemand möchte in Schwerte eine Garten-Initiative zu starten. Da er in einem Bürgerbad aktiv ist, möchte er auf dem Bad-Gelände den Gemeinschaftsgarten ansiedeln.

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  • Hildegarten: neues Gartenprojekt für HH St. Pauli auf dem Dach geplant

    (Gu aus alerts, 18.10 und iNfo von Gartendeck)

    „Ein terrassenförmig angelegter Park, der über eine begrünte Rampe zugänglich ist, mit einem Amphi-Theater, Gemeinschaftsgärten, Cafés, Spielgeräten und einer spektakulären Aussicht – der Feldstraßen-Bunker, das graue Wahrzeichen von St. Pauli, bekommt einen Stadtarten aufs Dach. Fast 20 Meter hoch wird der grüne Aufbau, der Hülle für ein ebenso spannendes Innenleben ist: einen großer Kultursaal, der vielfältig genutzt werden kann, mehrere Gästehäuser mit Unterkünften für Künstler, dazu Musikklubs, Ateliers und Proberäume. Die Anwohner, die am Donnerstag auf einer Versammlung über das Projekt informiert wurden, sind begeistert. „Endlich müssen wir St. Paulianer mal nicht ,gegen etwas‘ sein „, sagt Tobias Boeing, der sich seit acht Jahren mit den Themen Architektur, Kunst und Stadtnatur beschäftigt. Er gehört zu der Initiative Hilldegarden, zu der sich Interessierte aus St. Pauli zusammengeschlossen haben, um sich an den bisherigen Planungen des Stadtgartens auf dem Bunker zu beteiligen. Auch bei der Weiterentwicklung der Grünanlage und der Nutzung der Innenräume sind Ideen aus dem Stadtteil gefragt. „Unser Ansatz ist es, den Anwohnern nicht eine fertige Planung zu präsentieren, sondern gemeinsam die bisher ungeplanten Flächen unserer Vision von einer neuartigen Stadtstruktur zu füllen“, sagt er. Deshalb wird demnächst als Treffpunkt und Anlaufstelle vor dem Bunker ein Planungscontainer aufgestellt. Außerdem wird es während des gesamten Projektverlaufs regelmäßig Informations-Veranstaltungen geben. Auch in der Bezirkspolitik findet der 5800 Quadratmeter große Stadtpark auf dem Bunkerdach Zustimmung. „Es ist ein wirklich spannendes Projekt und greift den Wunsch der Bürger nach mehr Grünflächen im Stadtteil auf intelligente Weise auf“, sagt Michael Osterburg, Stadtentwicklungsexperte der Grünen im Bezirk Mitte. Die geforderte Urban-Gardening-Fläche war bei der Realisierung der Rindermarkthalle gleich nebenan wegen zu hoher Kosten auf der Strecke geblieben. Der geplante Stadtgarten soll bereits unten an der Straße, neben dem Eingang zur U-Bahnstation Feldstraße, beginnen. In Form einer sechs Meter breiten, etwa 300 Meter langen Rampe führt er dann an den dicken Mauern entlang nach oben. Allein dieses Park-Band hat eine Grundfläche von rund 2000 Quadratmetern. Gehalten wird die Konstruktion wird von Kragarmen, die im Beton verankert sind. „Wir haben die Rampe bewusst filigran gehalten, um die Ansicht des denkmalgeschützten Bunker möglichst wenig zu verändern“, sagt Architekt Schierwater. Dennoch muss sie extrem stabil sein und eine schwere Last tragen können. Dort wird Erdreich aufgeschüttet, außerdem kommt das Gewicht von Pflanzen und Menschen hinzu. […] Auf dem sogenannten Kragen am Bunkerrand entsteht eine 1800 Quadratmeter große Fläche, die von den Anwohnern und den Schulen aus dem Stadtteil für Urban Gardening und Urban Farming genutzt werden kann – das gilt auch für den 1400 Quadratmeter großen Dachgarten ganz oben, der eine hügelige Topografie erhalten soll. Finanziert werden soll das Projekt, dessen Kosten erst mit Ende der Planungsphase Anfang 2015 feststehen werden, durch die Vermietung der Innenräume.[…] http://www.abendblatt.de/hamburg/article133405429/Dach-des-Feldstrassen-Bunkers-wird-zum-Stadtgarten.html und auch http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Bunker-mit-Park-Faszinierendes-Projekt,bunker494.html

    Die Leute vom Gartendeck sind sauer – sie sind weder informiert, noch eingeladen worden. Von den InitiatorInen des neuen Projekts gab es keine Kommunikation mit ihnen.

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  • Erster Spatenstich in Balingen

    (alerts, 17.9., Gu)
    Ein Jahr nach dem Projektstart fand das erste Treffen aller Beteiligten statt. Ein Grundstück ist vorhanden, der Vertrag mit der Stadt unterzeichnet, ein Landwirt wird es umpflügen, der erste Spatenstich ist in einer Woche,  eine Planung (was/wohin) gibt es auch schon. 15 Leute waren bei dem Treffen dabei (sie werden als Helfer bezeichnet)
    Mehr Infos hier: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-mit-dem-spatenstich-geht-es-los.2400c636-208b-431e-add7-daa606b2965c.html (mehr …)

  • aktueller Artikel zum Gemeeinschaftsgarten in Essen/Siepental

    (Gu über alerts, 15.9.)
    Der Gemeinschaftsgarten in Essen-Siepental, der in einem Park liegt und keinen Zaun (nur ne Totholzhecke) hat, wird von 10 Leuten gemacht. Der Garten ist ein Teil von TT- Essen. Es gibt für das Projekt keinen Trägerverein. Ein aktueller Artikel zu dem Projekt ist hier:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/eine-oase-fuer-jedermann-id9815513.html
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  • Beetinchen: erster Garten in Berlin-Reineckendorf

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Auf der Brache einer rückgebauten Schule ist im Märkischen Viertel im April diesen Jahres das Beetinchen eröffnet worden. Ein sehr großer Garten mit 30m² großen individuellen Parzellen, Wasser und Stromanschluss, Toiletten, auch einem Behinderten WC (wird alles reihum geputzt), einer Küchenzeile, einem Gerätehaus mit Gartengeräten, einer Wiese (müssen die GärtnerInnen mähen), einem Kompost und einem Naturerfahrungsraum für Kinder. Finanziert wurde all das aus Stadtumbau West Gelder. Insgesamt sind 300.000 Euro in das Projekt eingeflossen.

    Es gibt einen großen Zaun um das Gelände, die Tür ist auf Wunsch der PächterInnen immer abgeschlossen – wegen der Kinder, damit diese nicht auf die Straße rennen können. Die Leute zahlen 20 Euro/Monat, haben bisher nur ihr Saatgut selber gezahlt. Das Gartenprojekt ist als ein Ergebnis eines Planungsprozesses rund um die Zukunft der Brache entstanden. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt dann ganz ohne die Leute, die da gärtnern. Laut Frau Altmüller, die das Projekt als Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft betreut, sind die Leute sehr uneigenständig und fragen bei allen auch Kleinigkeiten sie. Außerdem gibt es durch die Luxusausstattung eine Art Anspruchshaltung. Sie geht in 3 Jahren in Rente und bis dahin muss das Projekt von den Leuten selber getragen werden. Es gibt regelmäßige Treffen und es gibt etliche kleinere Konflikte unter den Leuten (die Pflanze verschattet mein Beet; seine Parzelle ist zu unordentlich; das viele Grillen stört mich…), die alle an sie herangetragen werden. Sie hat festgestellt, dass die Kinder mit dem Naturerfahrungsraum (einfach ein wild gelassener Teil) nix anfangen können, sie wissen nicht, was sie hier spielen können.

    Vor der Gartengründung hatte sie sich den IG Lichtenberg und den IG in Marzahn angeguckt.

    Insgesamt wirkt der Garten wie ein Schrebergarten ohne hohe Zäune

    # Beetinchen Berlin-Reineckendorf

    # Wohnungsbaugenossenschaft

    # Top Down

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  • Schallacker aus Querbeet entstanden

    (Gu, mail, 22.8.)

    Der Gemeinschaftsgarten Schallacker in Hörde ist aus dem Projekt QuerBeet entstanden. QuerBeet ist ein Team, das konzeptionell den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens in Dortmund-Hörde vorbereitet hat (dazu habe unter anderem ich gehört). Der Gemeinschaftsgarten Schallacker ist aus dem Konzept entstanden und wird von einer tollen Gruppe sehr aktiver GärtnerInnen geführt.

    # Schallacker Hörde

    # Gemeinschaftsgarten

    # Ruhrgebiet

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  • integrativer Bürgergarten in Bruchsal entstanden

    (Gu, Mail, 21.8.)

    „wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.

    Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu

    „Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln.

    Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands.  Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht.  Zur Geschichte:  http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/

    Das ist ein offener Gemeinschaftsgarten. Integrativ begann in unserem Fall schon mit der Ortswahl: In der Viktoriaanlage treffen sich viele Menschen, die dem Drogenmilieu nahestehen. Das bitte nicht veröffentlichen: (!) die Anlage heißt hier im Volksmund auch „Pennerpark“ oder „Methadonpark“. Der Park liegt inmitten des Brennpunkt Stadtgebiets. Die kleinen alten günstigen Wohnungen werden von frisch zugezogenen Migranten, meist noch ohne Arbeit, von Langzeitarbeitslosen, von armen Rentnern bewohn. Wir hätten auch die Flächennutzungsfreigabe für einen Park in einem bürgerlicheren Teil der Stadt. Die nutzen wir natürlich noch zu einem späteren Zeitpunkt.  Integrativ heißt, dass ich derzeit noch hauptamtlich im Park während der Gartenzeiten aktiv aufsuchende Sozialarbeit mit gärtnern verbinde. Jeder von uns ist auch offen für Integration. Ferner bemühen wir uns auch die Bewohner des Gemeinschaftsunterkunft (Asylanten) in den Garten zu bringen. Jetzt am 30.08. bspw. kommt eine Gruppe Kinder aus der  GU und bemalt mit uns unsere schicke neue Werkzeughütte. Integration ist ja eher ein Aufeinanderzugehen. Deswegen findet die Integration eigentlich dadurch statt, dass „Bürgerliche“ und „Randgruppen“ hier zusammen am gleichen Projekt arbeiten und nicht nur die einen oder die anderen.  
    Die Organisation ist nicht leicht aufzudröseln. Das ist bereits was Gewachsenes. Es gibt in Bruchsal den Agenda 21 Projektgarten Heubühl. http://www.solidaritaetstourismus.de/ Die haben neben einem schönen Garten ein Streuobstwiesenmuseum angelegt, mit alten Sorten Streuobstbäumen. Sie bieten Kräuterspaziergänge und allerlei Projekte an. Einer der  Hauptakteure von dort ist unser Garten- und Landschaftsbauexperte. Die Stadt Bruchsal beteiligt sich mit der Sachbearbeiterin für Bürgerbeteiligung, die auch das städtische Agendabüro leitet. Sie sorgt für Genehmigungen, Presse und ich sage mal, sie räumt uns die kommunalen Steine weg. Ich komme eigentlich eher aus der Armuts- und Exklusionsforschung und der regionalen Netzwerkarbeit gegen Armut und deren Begleiterscheinungen. Hauptberuflich bin ich Sozialarbeiter bei der Caritas und mach die Stadtteilarbeit für dieses Quartier. Ich habe einige urbane Gärten gesehen und sehe da gesellschaftlich einfach Sinn drin. Man könnte uns als Initiatoren sehen. ( wir gärtnern auch aktiv)  Aber seit dem ersten Tag machen Leute gleichberechtigt mit. Wir sind im Kern etwa 20 Gärtner und bestimmt nochmal so viele die uns im Hintergrund unterstützen durch Dienstleistungen ( Sachen anfahren, Kuchen backen, Getränke bringen) Pflanzen, Werkzeug und Geldspenden. Wir machen eine Gartenversammlung an jedem Gartentag und beschließen die nächsten Entwicklungschritte. Jeder baut an, alle ernten.     

    # integrativer Bürgergarten Bruchsal

    # Garten im Park

    # sozialer Brennpunkt

    # AsylbewerberInnen

    # Gemeinschaftsgarten

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  • Gleisbeet: Gemeinschaftsgarten im Wriezener Freiraumlabor

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Im Wriezener Freiraumlabor in Berlin-Friedrichshain ist u.a. ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Initiiert hat diesen Garten vor einigen Jahren Frauke Hehl, doch gelang es nur schleppend, AnwohnerInnen zu finden, die dort gärtnern wollten. Inzwischen gibt es eine Gruppe und der Garten ist am Entstehen. Es gibt schon einige Beete und Sitzmöglichkeiten, einige wilde Ecken und undefiniert ist, wo der Garten auf der einen Seite aufhört.

    Als ich da war, war leider niemand aus dem Garten anwesend (war aber auch ein Spontanbesuch, da ich eh in der Nähe war). Auf meine Mail im Vorfeld hatte auch niemand geantwortet.

    # Gleisbeet Berlin-Friedrichshain

    # Umnutzung

    # Gemeinschaftsgarten

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  • Prachttomate Neukölln bedroht?

    (Gu, Projektbesuch, 19.8.)

    Die Prachttomate wird von einer Kerngruppe von ca. 12 Leuten gemeinschaftlich bewirtschaftet. Insgesamt sind es mehr Leute, die mitmachen. Sie gärtnern in Hochbeeten, haben im letzten Jahr 2 Gewächshäuser gebaut, haben einen Bauwagen mit den Werkzeugen und Materialien, machen kulturelle und politische Veranstaltungen (Kino, Theater, Diskussionsrunden etc.).

    Derzeit ist ihre Situation unsicher, da es neue Planungen für das Areal gibt. Es gibt noch keinerlei Aussagen dazu, was mit dem Gelände passieren soll, ob es bebaut oder freigehalten werden wird. BürgerInnenbeteiligung ist aus der Sicht von Thomas, dem einen Initiatoren, nicht gewünscht. Sie versuchen da aber einen Weg für zu schaffen und wollen ihre Beteiligung an der Planung durchsetzen. Sie berufen sich dabei auf Beispiele aus Hamburg – wie z.B. Park Fiction.

    Eine interessante Erfahrung habe ich gemacht: ich hatte meinen Besuch nicht angekündigt, sondern bin extra zu den angekündigten Öffnungszeiten in den Garten gegangen. Eine Frau hat mich rumgeführt und alles erläutert (der ich mich natürlich vorgestellt hatte). Thomas war noch nicht da, sollte aber noch kommen. So wartet ich im Garten und arbeitet derweil am Laptop. Plötzlich stand eine Frau vor mir, die ich vorher nicht gesehen hatte und verlanget zu wissen wer ich sei und was ich da machen würde (nicht sehr einladend, feindlich). Ich stellte mich vor und sie sagte dann, dass sie es ganz und gar unmöglich fände, wenn im Garten einfach Leute wären, die sich nicht vorstellen würden. Sie wolle mich ja jetzt nicht ausladen, aber…

    Ein besonderes Verständnis von einem offenen Garten. Bei Rosa Rose machte ich eine ganz andere Erfahrung – siehe Eintrag dazu

    # Prachttomate Berlin-Neukölln

    # Gemeinschaftsgarten

    # Politik

    # Bleiben gefährdet

    # BürgerInnenbeteiligung

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  • Mauergarten nicht wiederzuerkennen

    (Gu, Projektbesuch, 18.8.)

    Den Mauergarten in Berlin-Mitte gibt es noch kein Jahr. Angefangen haben sie mit ein paar wenigen Beeten, alle gemeinschaftlich. Nun gibt es geschätzt 100 Beete (Palettenbeete) und die allermeisten – bis auf die vom Anfang – sind individuell. Sie schätzen, dass mindestens 200 Leute hier gärtnern. Im Verein sind sie nun schon fast 50 Mitglieder – und es wird allen GärtnerInnen nahe gelegt, doch in den Verein einzutreten, ist aber kein Muss. Der Garten ist ganz offen, keinerlei Zaun oder Hecke ist drum herum. Ab und zu kommt was weg (Pflanzen) oder werden Parties auch dort gefeiert und Müll landet in den Kisten, anfangs sind mal die IBC-Container durchlöchert worden – doch für die Lage und Offenheit ist das aus Sicht der Aktiven zu vernachlässigen. Werkzeug lagert in einer großen, wohl selbstgebauten Kiste, die mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Auch kleine Häuschen, in denen eher bisschen Wertvolleres ist, haben ein Zahlenschloss – alle Schlösser haben dieselbe Kombination. Sie sind gerade dabei zu überlegen, ab wann wer diese Kombi bekommt. Wasser zapfen sie mit Standrohr aus einem nahen Hydranten, der anfangs noch kaputt war und von Grün Berlin repariert wurde. Schläuche haben sie über unsere Förderung gekauft. Anfangs haben die Parkleute auch mal den Garten mitgegossen oder die Container gefüllt, doch das wird nun nicht mehr gemacht (ich glaube der Grund war, dass es weniger Personal gibt o.ä.).
    Sie haben außerdem noch eine Lagerfläche, auf der Paletten und andere Materialien liegen und auch die Bienen stehen.

    Sie haben mehrere pflanzenkundige GärtnerInnen mit dabei, die ihr Wissen in internen Workshops den anderen weitergeben. Der eine erzählte mir, dass es für ihn schwierig war, da er von der völligen Ahnungslosigkeit vieler MitgärtnerInnen doch verblüfft war und dann mit basics wie „wir lesen jetzt mal die Aufdrucke auf den im Baumarkt oder bei Aldi gekauften Erdetüte und im Vergleich dazu den Aufdruck von Bioerde-Tüten“.

    Um einen Überblick darüber zu bekommen, wo noch neue Beete hin könnten, arbeiten sie mit einem Quadrocopter, also einer Drohne, die Fotos machen kann: von oben nehmen sie Bilder auf, die sie in einen Plan integrieren können. Einen Teil wollen sie als Wildwiese für Bienen etc. freihalten.

    Zu den Plena, die inzwischen nur noch alle 2 Wochen stattfinden, kommen natürlich bei weitem nicht alle. Manche haben dann ein schlechtes Gewissen und kommen mal, wissen aber nicht, was sie da eigentlich sollen. Einige machen dafür dann viel im Garten oder geben ihr Wissen weiter.

    Ein Mann, den ich traf, sagte, er wäre Tomatenpate und die Tomaten hießen Alice, Tom und Jenny (o.ä.), nach den PflanzenspenderInnen benannt. Diese würden sich auskennen und er lernt von ihnen und findet diese Form von „Teil-Beteiligung“ genau richtig.

    Sie haben ein umfangreiches Workshopangebot (das hatte ich ja schon eingestellt), bei dem sie ihr Wissen an die MitgärtnerInnen weitergeben. So war letzten Sonntag wohl in einer Ecke ein Palettenbeetebauworkshop, es gab einen Workshop zum Imkern im Garten, einen zum Pflanzenvermehren und einen zu Kräutern.

    Wie lange sie bleiben können ist unklar, das hängt eng mit der Weiternutzung der Fläche ab, deren geplante Teilbebauung ja massiv kritisiert und bekämpft wird.

    # Mauergarten Berlin

    # Garten im Park

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    # Wissensvermittlung

    # Gemeinschaftsgarten

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  • buntes Programm im Mauergarten

    (Gu, Mail 20.8.)

    Zum Stand des Mauergartens siehe Eintrag zum Projektbesuch von Gudrun am 18.8.

    Liebe Mauergärtner*innen, diese Woche bringt wieder ein buntes Programm. Alle sind herzlich zu den verschiedenen Workshops eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt in der Erntezeit beginnen wir mehr über die Saatgutgewinnung und Saatgutvermehrung zu lernen. Zur Information und Inspiration unten ein Foto mit selbstgemachten Saatguttütchen von beispielsweise den Social Seeds http://www.social-seeds.net/  Willkommen diese Woche im Mauergarten: Dienstag, 19. August 2014

    Mittwoch, 20. August 2014 

    • ab 19:00 bei gutem Wetter Gemeinsam Ernten & Essenim Garten. Dazu Frisches aus dem Garten und Selbstgemachtes mitbringen. Auf dem Holzvergaserkocher werden wir ein Rezept von Herwig kochen. In dem Workshop lernen wir mehr über die Starkzehrer Kürbis und Zucchini, ihre Kultivierung und alles von ihrer Blüte bis zur Saat.

    Freitag, 22. August 2014 

    • ab 14 bis 19 Uhr ist Textil-Workshop im Garten. Gemeinsam setzen wir uns in den Mauergarten und häkeln, stopfen, nähen, kordeln. Aus recycelter Folie häkeln wir ein Erntenetz. Aus alten Kleidungsstücken bessern wir die Lieblingshose aus. Aus Stoffresten nähen und besticken wir Flicken – von Hand. Gerne Kleider auch zum Tauschen und Umnähen mitbringen. Vorkenntnisse nicht erforderlich, alle sind willkommen!

    Samstag, 23. August 2014 

    • ab 19:30 Uhr Vertrieb-Workshop im Freizeiteck. Für Produkte aus dem Mauergarten stempeln wir Symbole und Zeichen, die wir aus Linol oder Kartoffeln schnitzen. Zum Beispiel benutzen wir die Stempel für die Saatguttütchen, die wir aus Altpapier basteln und die wir auf unserem Stand beim Kiezfest im Brunnenviertel anbieten wollen. Alle helfende Hände sind sehr willkommen!

    Sonntag, 24. August 2014

    • nachmittags ist wie jeden Sonntag Gärtnertreff
    • um 15 Uhr ist meet the bees. Offen für alle findet die schöne Bienenpflege auf der Lagerfläche statt
    • ab 17 Uhr im Garten Naturkosmetik- Workshop für die Hände, mit denen wir so vieles tun! Wir bereiten eine pflegende Packung, verwenden ein pflanzliches Öl und massieren einige Reflexpunkte.

    # Mauergarten Berlin-Mitte

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    # Handwerk in Gärten

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  • Viel los bei Neuland

    (Gu, Mailing, 19.8.)

    Bei Neuland in Köln gibt es mal wieder viele attraktive Angebote.

    Mi, 20. August, 19.30 Uhr

    Urbane Ernährungsrevolution – Ein Abend mit Philipp Stierand

    Philipp Stierand, Autor des Buches „Speiseräume – Die Ernährungswende beginnt in der Stadt“, plädiert für ein Ende der städtischen Verantwortungslosigkeit und fragt in seinem Vortrag: Wie kann die Stadt die Lebensmittelversorgung beeinflussen, um die Versorgung der Bürger gesünder und nachhaltiger zu gestalten? 

    Ab 19 Uhr backen Lisa und Birgit Steinofen-Pizza für euch

    Vortrag kostenlos

    Ort: NeuLand

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    heute Di., 19. August, 18 Uhr

    Kräutersalze

    Mitmach-Workshop: Lernt von Uschi und Barbara, wie man Kräutersalze für die Küche und zur Körperpflege herstellt. Man erfährt auch, wie man Kräuter so erntet, dass sie danach weiterwachsen können. Teilnahme natürlich kostenlos.

    Ort: Küchen-Container auf NeuLand

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    Mi., 20. August, 16.30 Uhr

    Gastro AG

    Wir wollen schleifen, streichen, bohren, sägen, räumen, kochen, backen, essen, trinken, denken und schwafeln.

    Ort: Küchen-Container

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    Do., 21. August, 17 Uhr

    Kölner Weinstöcke

    Kleiner Weinspaziergang mit dem Stadtwinzer Thomas Eichert.

    Rut-wieß, klein und groß – mit Kell(t)erführung – wie die Traube in die Flasche kommt.

    Ort: BlaumilchSalon, Zugasse 17-19

    http://www.thomaseichert.de/kontakt.html

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    Do., 21. August, 18 Uhr bis 20 Uhr

    Brot backen im Lehmofen

    Mitmachworkshop: Wir feuern den Ofen an, Ihr bringt Euren Teig oder die Zutaten mit. Lisa zeigt Euch, wie man daraus Brot backt. Teilnahme kostenlos.

    Ort: NeuLand

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    Sa./So. 23./24. August, 6./7. September, 13./14. September, jeweils ganztägig ab 10 Uhr

    Workshop Bauen mit Wellerlehm

    Wellerbau ist eine traditionelle Lehmbauweise. Der Verein Bildung.Bauen will diese Technik mit euch üben – um damit ab Dezember eine Schule in Somotillo/Nicaragua zu bauen. Achtung, Knochenarbeit mit Spaßfaktor! Einstieg ist jederzeit möglich – weitere Infos im Flyer im Anhang.

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    So., 31. August, 14-22 Uhr

    Sommerfest

    mit Garten-Buffet, Lehmofenpizza, Kuchen, Limonade, Honig, selbstgemachten Produkten und Leckereien aus dem NeuLand-Garten

    Das Programm steht noch nicht endgültig – hier ein Vorgeschmack:

    15 Uhr: Workshop „Gestalten mit Restholz“. Wie man aus Ästen, Brettern, Holzscheiben, Baumstämmen, Wurzeln und anderen krummen Holzdingern Schönes und Praktisches herstellt: Figuren, Skulpturen, Eingänge, Zäune und mehr. Mit Michel.

    15:30 Uhr: Öffentliche Führung durch den Neuland-Garten.

    16 Uhr: Workshop Erdbeeren vermehren

    16-17:30: Mitmach-Gemeinschaftsgärtnern 

    17 Uhr: Stadtwinzer Thomas Eichert schmeißt die Apfelpresse an!

    Infostand der „Rheinischen Gartenarche“

    ab 18 Uhr: Live-Musik

    # Neuland Köln

    # Gemeinschaftsgarten

    # Veranstaltungen

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  • Giesinger Grünspitz: EA HandwerkerInnen für Möbelbau gesucht

    (Gu, Mail, 13.8.)
    Green City bekommt für den Gemeinschaftsgarten „Giesinger Grünspitz“ noch die angrenzende Fläche (Zwischennutzung) dazu und hat nun einen Aufruf gestartet, in dem sie ehrenamtliche HandwerkerInnen suchen, die mit den AnwohnerInnen auf dieser Fläche Outdoormöbel bauen.
    Im Gemeinschaftsgarten wird es bald einen Workshop mit Christine Nimmerfall geben zum Gärtnern auf kleinsten Platz. (mehr …)

  • Aktivisten-Garten in Saarbrücken

    (Gu, Recherche und Mail, 13.8.)
    Der Gemeinschaftsgarten von „Essbares Saarbrücken“ heißt „Aktivisten-Garten“. Die Ansprechpartnerin beschreibt das Projekt so: „Unser Garten ist leider recht klein. Ich schätze mal, dass es nicht mehr als 40 m^2 sind. Die Fläche gehört der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael. Pacht zahlen wir keine. Wir bekommen sogar noch Wasser von der Pfarrgemeinde gestellt und dürfen die Gartengeräte mitbenutzen. Aber immerhin profitiert die Pfarrgemeinde ja auch von unserem Projekt, denn die Fläche war vorher total verwildert und wurde von Vorbeigehenden genutzt, um ihren Müll zu entsorgen. Da liegen Welten dazwischen wie die Fläche früher aussah und wie sie jetzt aussieht. In unserer Urban Gardening Gruppe sind etwa 10 Mitglieder, die wirklich regelmäßig kommen. Dann gibt es noch ein paar, die ab und an vorbei kommen, um mitzugärtnern, wenn es ihnen gerade reinpasst. Generell treffen wir uns jeden Donnerstag ab 17.30 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern. Unabhängig von diesem festen Termin werden aber immer mal wieder Extratreffen ausgemacht und auch Grillfeste veranstaltet. Die Fläche wird komplett gemeinschaftlich genutzt und ist nicht umzäunt. Wir hatten mal überlegt, individuelle Stücke anzulegen, haben uns dann aber dagegen entschieden. Außerdem darf jeder, der möchte sich an dem Gemüse bedienen – auch, wenn er nicht zur Gartengruppe gehört.“


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  • weiteres Gartenprojekt in Ausgburg

    (mail an info@)
    „Seit letztem Jahr haben auch wir einen Gemeinschaftsgarten. Die Pacht für das 3000 qm große Grundstück zahlt der Verein contact in Augsburg e.V. Wir sind zusammen mit den anderen Gemeinschaftsgärten in Augsburg im AK Urbane Gärten Augsburg der Lokalen Agenda. Wer möchte, kann ein Hochbeet anpflanzen – derzeit noch gebührenfrei.
    Die Kräuterschnecke wird gemeinsam genutzt. Es ist schon eine gute Gemeinschaft von 15 – 20 Personen entstanden, die sich auch zum Kaffeetrinken, Grillen usw. treffen. Und es ist noch Platz für mehr Hochbeete(mehr …)

  • Gartenprojekt in der Innenstadt von Bonn: Veedelsgarten

    (Gu, Kurzrecherche 8.8.)

    Nachdem 2012 ein baufälliges Klettergerüst auf dem Spielplatz in der Maxstraße abgebaut werden

    musste, wurden Gespräche zur Neugestaltung des Geländes eingeleitet. Konsensfähig war der

    Vorschlag Christine Dolds, Inhaberin des gegenüber liegenden Hostels, einen Veedelsgarten

    einzurichten, wenigstens so lange, bis (voraussichtlich 2014) die Finanzierung neuer Spielgeräte

    gesichert sei (vgl. Rossel 2013). Die Marienschule möchte sich mit der Einrichtung von

    Garten-AGs an der Instandhaltung des gemeinschaftlich genutzten Nachbarschaftsgartens

    beteiligen und auch einige AnwohnerInnen halfen mit, als der Veedelsgarten am 01. Mai diesen

    Jahres bepflanzt wurde.
    Quelle: http://www.wiegandt-stadtforschung.de/fileadmin/bilder/Lehre/Diplomarbeiten/Fiergolla_end2.pdf (mehr …)

  • Berlinische Galerie beginnt Gemeinschaftsgartenprojekt

    (Gu, alerts, 5.8.)
    „seit Herbst 2013 wachsen vor dem Museum Gärten nach Entwürfen der Landschaftsarchitekten atelier le balto. Ausgehend von der Holzbohle, die in den zahlreichen Baustellen dieser Stadt eine zentrale Rolle spielt, ist eine Hommage an unsere sich ständig wandelnde Stadt entstanden. Diesen Sommer werden die Gärten um Gemeinschaftsbeete erweitert. Nachbarn, Museumsmitarbeiter, Schüler und andere Interessierte können den Garten frei nutzen und mitgestalten. Gleich zu Projektbeginn werden die künftigen Gärtner einbezogen: Die Berlinische Galerie lädt, gemeinsam mit Jugend im Museum e.V. und Grüne Liga e.V., zu einem öffentlichen Gartenbau-Workshop am 9. August von 13 bis 18 Uhr. Neben dem angeleiteten Bau der Beete kann ein kreatives Schildersystem für den Garten entworfen werden […]“
    Quelle: http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit/urban-gardening-vor-der-berlinischen-galerie (mehr …)

  • Idee für neues Gartenprojekt in Murnau

    (Gu, Mail, 4.8.)
    (…). Ich habe seit einiger Zeit einen Auftrag eine neu angelegte vermietete Wohnanlage in Murnau künstlerisch zu betreuen, und habe dort auch Vorschläge gemacht die in Richtung Gemeinschaftsgarten gehen. Die Idee der Betreuung geht in die Richtung eines länger andauernden Entwicklungsprozesses (…) (mehr …)

  • Zehlenwandler: essbares Beet und Initiative für Gemeinschaftsgarten in Berlin Zehlendorf

    (Gu aus alerts vom 9.7.)
    In Berlin-Zehlendorf gibt es am U-Bahnhof Onkel Toms Hütte ein paar „essbare“ Hochbeete, Pflanzen kamen von der Domäne Dahlem, Erde vom Botanischen Garten. Jetzt wollen sie einen Gemeinschaftsgarten gründen. Dazu hatten die Initiatorinnen am 3. Juli in die Ernst-Moritz-Arndt-Kirchengemeinde eingeladen. Unter dem Motto „Apfel statt Ahorn – ein Gemeinschaftsgarten für Zehlendorf“ kamen 25 Anwohner zur Veranstaltung. “ Vorgestellt wurde das Projekt des Urban Gardening – des Gärtnerns in der Stadt – und die Ursprünge von „Zehlenwandel“. Öffentliche Flächen mit Obst und Gemüse zu bepflanzen sei nicht nur sinnvoll, sondern bringe auch ein lebendiges Kiezleben mit sich, sagt Julia Käsmeier. Jetzt fehlt nur noch eine Fläche. Sie sollte sich in der Nähe des U-Bahnhofs Onkel-Toms-Hütte befinden.

    Mehr lesen auf BERLINER WOCHE Online: http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-steglitz-zehlendorf/zehlendorf/artikel/46171-die-initiative-zehlenwandel-sucht-gemeinschaftsgarten/#ixzz38qx7INTT
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  • Garten AG auf dem Karpfenteichgelände funktioniert dieses Jahr besser

    (Gu, Mail)
    Kai von der GartenAG von Multitude (http://multitude-berlin.de/) begründet es so, dass letztes Jahr das Gärtnern mit Flüchtlingen nicht so gut geklappt hat:
    „Letztes Jahr hat es wohl vor allem nicht geklappt, weil das Interesse an gärtnern grundsätzlich (in allen Bevölkerungsteilen) nicht sehr hoch ist und zweitens die Entfernung zum Garten eine entscheidende Hürde war. Dieses Jahr hatten wir den Vorteil, dass wir auf das Lager in Treptow gestoßen sind, dessen geringe Entfernung das Projekt für die Bewohner schon mal eine gute Mitmachvoraussetzung ist. Und wir sind dieses Jahr einfach zufällig auf interessierte Leute gestoßen(mehr …)

  • Blumenpott Witten hat Saison eröffnet

    (Gu aus google alerts vom 27.5.)
    […]“Das kleine Gartenareal rund um den Brunnen an der Wiesenstraße hat sich als Treffpunkt für Anwohner etabliert. Studentin Frederike Ronnefeldt gehörte im letzten Jahr schon zu den Wegbereitern des Projekts. Gemeinsam mit ihren Kommilitonen von der Uni Witten/Herdecke hatte sie Pflanzkisten zusammengenagelt und mit Erde befüllt.“ Pflanzen haben in einem Winterquartier teilweise überlebt. Ernten wird gemeinsam angestrebt. „Bis es soweit ist, werden rings um den Brunnen aber zunächst mitgebrachte Speisen beim Picknick ausgepackt. Holztische und -bänke hatten die Studenten zuvor neu abgeschliffen und lasiert. Demnächst kann hier auch gespielt werden: auf Schachbrettern, die von den Studenten in die Tischplatten eingebrannt werden. Bis zum Oktober bleibt die Gartenidylle bestehen. Dann kommen die Beete zurück ins Winterquartier.“

    Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/witten/im-wittener-wiesenviertel-waechst-der-nachbarschaftsgarten-id9394794.html (mehr …)

  • Bambis Beet Freiburg sucht Verstärkung für´s Gießen

    (Gu, Mail vom 24.5.)
    Bambis Beet (vor dem Theater in Freiburg) wächst – es sind noch ein paar Flächen dazugekommen. Der Initiator schafft es nicht mehr, alleine zu gießen -was wohl bisher der Fall war und versucht über „Aktionsgruppen“ pro Tag Leute für Gießpatenschaften zu gewinnen. Die Liste ist frei zugänglich an der Pforte des Theater einsehbar und es gibt nun einen Schlauch und freien Zugang zm Wasser. (mehr …)