Schlagwort: Gemüsewerft Bremen

  • Hamburg: Vortragsreihe Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt

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    Die Vortragsreihe „Urbaner Gartenbau und Essbare Stadt“, die im Wintersemester 2024/25 im Rahmen eines Masterseminars sowie des laufenden Forschungsprojekts “Innovationsareal Urbane Landwirtschaft – Neue Gartenstadt Öjendorf“ an der HafenCity Universität Hamburg stattfindet, wird vom Fachgebiet Landschaftsarchitektur und -planung (Prof. Antje Stokman) in Kooperation mit der BUKEA, Amt für Agrarwirtschaft/ Amt für Naturschutz und Grünplanung organisiert. Die BUKEA verfolgt das Ziel, zu einer Modellregion für die Transformation der Urbanen Agrarwirtschaft zu werden. Das bedeutet, neuartige Anbau- und Kooperationsformen des Urbanen Gartenbaus zu fördern, gärtnerische Innovationen in die Stadt zu bringen, Produktionsflächen im urbanen Raum zu sichern und die Vernetzung der Akteur/innen der Urbanen Agrarwirtschaft untereinander sowie mit anderen Branchen und der Stadtgesellschaft zu fördern.

    Am 10. Dezember sprechen wir um 18:15 Uhr gemeinsam mit Dr. Klaus Meier von der Überseeinsel GmbH über den „Urbanen Gartenbau als grüner Motor in der Quartiersentwicklung“ am Beispiel des im Umbau befindlichen Kelloggs-Areals in Bremen.

    Die Veranstaltung ist hybrid und kann vor Ort besucht als auch aus der Ferne via Zoom verfolgt werden.

    Vor Ort an der HafenCity Universität Hamburg im Holcim Auditorium oder digital per Zoom.

    Meeting-ID: 561 916 1967 // Kenncode: 822433
    Zum FoPro: https://www.hcu-hamburg.de/prof-antje-stokman/innovationsareal-urbane-landwirtschaft
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  • Gemüsewerft: dritter Standort

    (alerts)

    Hopfen rankt sich an den Drahtseilen empor, auf den Hochbeeten wachsen Kartoffeln, Salate und Radieschen. Im Hintergrund ist die Weser zu sehen. Ex-Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) und Bürgermeisterin und Umweltsenatorin Maike Schaefer (Grüne) betrachten den Stadtgarten der Gemüsewerft auf der Überseeinsel, auf dem ehemaligen Kellogg-Gelände. In den nächsten Jahrzehnten soll dort ein nachhaltiges Quartier geschaffen werden mit Wohn- und Gewerbeeinheiten. Auch der urbane Stadtgarten der Gemüsewerft gehört dazu. Diesen gibt es bereits seit Januar dieses Jahres. Michael Scheer, Geschäftsführer für integrative Beschäftigung, hat das inklusive Projekt Gemüsewerft 2014 ins Leben gerufen. Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen haben dort die Möglichkeit zu arbeiten. Anbauflächen gibt es bereits in der Basdahler Straße in Gröpelingen und an der Stephanikirchenweide. Der dritte Standort liegt nun hier auf der Überseeinsel.

    Ehemaliges Kellog-Gebäude soll lebendig werden
    „Es ist ein ökologisches und gleichzeitig ein soziales Projekt. Das macht es so besonders“, sagt Schaefer. Klaus Meier, Inhaber der Überseestadt GmbH, führt die Grünen-Politikerinnen gemeinsam mit Scheer über das Gelände. Es ist Dienstagnachmittag. Später am Abend gibt es eine Podiumsdiskussion rund um das Thema urbanes Gärtnern mitten in der Stadt, auch Urban Gardening genannt.

    Investor Klaus Meier und Gemüsewerft Geschäftsführer Michael Scheer haben sich von Anfang an zusammengesetzt und die Gemüsewerft für das neu entstehende Quartier geplant. „Ich fand die Idee eines urbanen Gartens von Anfang an gut“, sagt Meier. Beim Städtebau gehe es nicht nur um Verdichtung, „ich will keine tote Stadt.“ Das ehemalige Kellogg-Gelände soll lebendig werden. „Hier wird der Hopfen angebaut“, sagt Meier und zeigt auf den Hopfen, „und dort wird das Bier gebraut“, er zeigt auf das ehemalige Kellogg-Gebäude. Dort soll unter anderem eine Brauerei entstehen. Auch sonst sollen vor allem junge Lebensmittelunternehmen und Start-ups in das Gebäude einziehen.

    „Auf einem ehemaligen Gewerbegebiet entsteht Grün. Es entsteht etwas Neues, eine neue Chance“, sagt Schaefer. „Die Gemüsewerft ist ein zukunftsweisendes Projekt. Es ist lebendig, hat einen sozialen Charakter und es ist ein ökologischer Beitrag.“ Schaefer wünscht sich mehr solcher Projekte. Bremen müsse grüner werden. Das bedeutet: grüne Dächer, vertikale und horizontale Gärten, mehr Bäume. Auch die Wartehäuschen an den Bremer Straßenbahnhaltestellen sollen in Zukunft begrünt werden. 

    „Wir müssen die Städte in Deutschland neu denken“, sagt Renate Künast. Die 63-jährige Grünen-Politikerin und ernährungspolitische Sprecherin ihrer Partei ist begeistert von dem Gemüsewerft-Projekt. Erst vor Kurzem hat sie ihr Buch „Rein ins Grüne – raus in die Stadt“ veröffentlicht, das sie gemeinsam mit der Garten-Autorin Victoria Wegner geschrieben hat. Für ihre Recherche besuchte sie zahlreiche urbane Gartenprojekte in ganz Deutschland, mittlerweile gebe es gut 700. „Die Bewegung kommt von unten“, sagt Künast. Nachbarschaften bepflanzen Gemeinschaftsgärten. Es gebe Projekte mit Langzeitarbeitslosen oder mit Menschen mit Behinderungen, wie es auch in der Gemüsewerft der Fall ist. „Es sind Räume in der Stadt, die wir mit Natur und Sozialem füllen“, sagt Künast. „So muss die Stadtentwicklung der Zukunft aussehen. Bei neuen Stadtteilen sollte auch gleich das Urban Gardening mitgedacht werden.“

    Klimawandel erfordert neue Städteorganisation
    Auch angesichts des Klimawandels müssten Städte anders organisiert werden. Urban Gardening, Wiesen und andere Grünflächen bereicherten die Vielfalt und die Diversität. Bäume würden laut Künast die Temperaturen senken. Sie und Schaefer sehen zudem den Vorteil darin, dass die Menschen durch das Urban Gardening wieder näher an die Natur herangebracht werden. „Es soll ein erlebbares Grün sein“, sagt Schaefer. „Wenn man Gemüse selbst anpflanzt, merkt man, wie lange es dauert, wie viel Energie da reingeht.“ Lebensmittel seien keine Selbstverständlichkeit. „Urbanes Gärtnern bringt die Menschen wieder mit der Natur und den Lebensmitteln zusammen“, sagt Künast. Und das Quartier auf der Überseeinsel zeigt laut Schaefer: Neuer Wohnraum kann mit Stadtgärten verbunden werden. „Wir haben eine Wohnungsnot, aber wir können Neubaugebiete so gestalten, dass sie auch grün sind. Wir können dicht besiedelte Gebiete begrünen.“ Der Wohnraum werde nicht weniger werden.

     „Es ist eine Frage der Zeit, wann die ganzen Projekte nicht mehr da sind“, sagt Michael Scheer. Der Geschäftsführer der Gemüsewerft weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwierig ist, Gewinne mit der innerstädtischen Landwirtschaft zu erzielen. „Die meisten machen das ehrenamtlich. Oft ist auch der Baudruck auf dem Gelände so groß, dass die Initiatoren aufhören müssen“, sagt er. Scheer spricht sich dafür aus, dass innerstädtische Landwirtschaftsprojekte ebenfalls EU-Agrarförderungen erhalten sollen. „Warum nicht auch die urbanen Gärten? Vielleicht könnte man auch eine eigene Pflegekategorie innerstädtisch bekommen.“ Laut Scheer seien die urbanen Gärten auch nicht nur Gärten. „Das sind politische Gruppen. Jede Möhre ist quasi eine politische Handlung. Es zeigt, dass eine nachhaltige Stadt möglich ist.“ (mehr …)

  • Gemüsewerft Bremen will sich weiter vergrößern

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening – für viele ist das noch ein Nischenthema. Nicht so für Michael Scheer: Der Betreiber der Gemüsewerft mit ihren Standorten in Gröpelingen und in der Überseestadt setzt sich seit Jahren dafür ein, saisonale und regionale Landwirtschaft wieder in die Städte zu holen. Und das mit Erfolg – mittlerweile bewirtschaftet die Gemüsewerft auf dem Gelände südlich des Europahafens 700 Quadratmeter Anbaufläche.

    Die etwa 1.300 Plakettenhochbeete und Beetkästen reichen Michael Scheer jedoch noch lange nicht aus: Für die Zukunft hat er weitere Pläne: „Wir möchten unser Areal erweitern. Das langfristige Ziel ist, aus dem Trend ein Geschäft zu machen. Wir wollen einen kleinen Gastrobetrieb anbieten, der nur eigens dafür angebaute Produkte anbietet und einen Food-Truck betreiben.“

    Gemüsewerft soll größer werden

    Ein Traum wäre für den 49-Jährigen zudem eine Fläche mit Wasserblick. Ob die Gemüsewerft jedoch auf das Gelände an der Landzunge erweitern kann, steht noch nicht fest. „Das hängt davon ab, inwiefern das Gelände überhaupt nutzbar ist“, sagt Scheer.

    Auch auf dem Areal an der Rickmers Reismühle ist noch einiges zu tun. „Wir wollen demnächst eine Photovoltaikanlage installieren, damit wir das Gelände endlich mit Strom versorgen können“, sagt Scheer. So könne etwa ein Kühlschrank in der alten umgebauten Straßenbahn-Wagen auf dem Gelände aufgestellt werden. Das von der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) ausgemusterte Fahrzeug dient als Treffpunkt und bietet Platz zum Anpflanzen.

    Arbeit für psychisch erkrankte Menschen

    Aktuell arbeiten im Dock II der Gemüsewerft sechs Kollegen. Betrieben wird das Projekt von der Gesellschaft für integrative Beschäftigung, deren Geschäftsführer Michael Scheer ist. Dabei geht es vor allem um Teilhabe, denn hier arbeiten Menschen mit psychischen, seelischen oder geistigen Behinderungen. Angeleitet werden sie von einem Gärtner. „Wir nehmen die Leute, wie sie kommen“, sagt Scheer. Dabei sind sie auf Förderungen, etwa durch die Bremer Wirtschaftsförderung (WFB) oder das Umweltressort angewiesen.

    Die Liste der Produkte aus der Gemüsewerft ist lang: Unter anderem werden Kartoffeln, Spinat, Mangold, Zucchinis, Rote Beete und Basilikum angebaut. Hauptabnehmer ist das Restaurant Canova. Besonders stolz sind die Betreiber auf den Hopfen, der an einem Zaun in die Höhe sprießt. Daraus entsteht dann Craft-Beer: „Ale No. 2“ von der Bremer Braumanufaktur. […]

    https://weserreport.de/2018/06/panorama/gemuesewerft-oeffnet-ihre-pforten/ (mehr …)

  • Gemüsewerft baut Colakraut für weiße Cola an

    (Gu, FB)

    Lasse, so heisst der, will Brause machen. Lasses Brause sozusagen. Eine weiße (!) Kola mit Basiszutat Kolakraut. UND: die kommt komplett von uns. Zwischen St. Pauli-Str. (Verarbeitung) und der Stephanikirchenweide (Produktion) liegen 4,2 Kilometer. Natürlich angebaut nach den Prinzipien des ökologischen Landbaus.

    Post der Gemüsewerft, über startnext wird versucht, die Finanzierung für die Brause zu bekommen (mehr …)

  • Annalinde Gärtnerei bietet Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung

    (Gu, FB)

    Das 2-jährigen Vorhaben ‚Social Farmers‘ der Gemüsewerft möchte das inklusive Wirkungspotenzial urbaner Stadtgärten nutzen (http://gib-bremen.info/urban_gardening_farming_gemuesewerft…).
    Neben Tagungen, Workshops und Publikationen bieten ‚Social Farmers‘ nun konkret zwei Hospitationswochen für Menschen mit Behinderung in der ANNALINDE Gärtnerei an. Es werden im Zeitraum 15.03. – 15.04.17 insgesamt zwei 5-Tage-Blöcke stattfinden, die allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit bietet, die Arbeitsabläufe und den Alltag einer urbanen Landwirtschaft mitsamt Gemeinschaftsgarten kennenzulernen. (mehr …)

  • Einnahmequellen der Gemüsewerft und Kurzinfos zu den TN des Erstiworkshops

    (GU, Workshop 30/31.5.)
    Die Gemüsewerft in Bremen hat einen angestellten Gärtner und ermöglicht es Menschen mit psychischen Behinderungen, stundenweise beim Gärtnern dabei zu sein. Sie haben viel Geld der Aktion Mensch bekommen – und müssen in fünf Jahren den Betrieb auf eigene Füße gestellt haben, sprich Einnahmen generieren. Das läuft gut an. Sie haben dieses Jahr schon 2 Gartenbauaufträge gehabt (Lehr- und Bildungsgarten auf dem Dach einer VHS, wo nun 30 Kurse stattfinden werden und Gartenprojekt auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims. Dieses Gartenprojekt gehört zu dem Projekt „Kulturgärten“ des IG Walle e.V. und einmal pro Woche geht jemand aus dem IG in das Heim, um mit den Flüchtlingen zu gärtnern. Nachbarn sind noch nicht dabei), Hopfenanbau für eine Braumanufaktur – sie bekommen pro Flasche einen Anteil, Verkauf an 2 Restaurants und Verbrauch im eigenen Café. Sie wollen nächstes Jahr zudem Stauden und einjährige Pflanzen verkaufen, da gibt es laut Michael einen Markt vor allen Dingen für ausgefallenere Sachen. Auch soll die Pilzzucht im Bunker bald losgehen. Dieser ist ausgebaut und erfüllt nun alle Richtlinien und Auflagen. Sie suchen aber nach größeren Flächen, um den Anbau des Gemüses ausweiten zu können. Auf dem Nachbargrundstück wollen sie mit einem anderen Träger zusammen u.a. Gartendiners veranstalten.
    Es gibt nun inzwischen im hinteren Teil Leute, die gemeinschaftlich gärtnern. Alles Frauen, hauptsächlcih 50plus, die ihre Geräte in einem eigenen Häuschen unterbringen. Sie haben die Kästen, Erde, Geräte alles von der Gemüsewerft bekommen (hatten wir mal finanziert) und es sind ca. 15 Leute. Michale trennt die beiden Teile des Gartens auch sprachlich („wir“ – „die“).

    In Wismar entsteht ein Gemeinschaftsgarten in einem Kleingarten – bzw wird diese Fläche von dem Kleingartenverein ausgegliedert und die Stadt übernimmt es (Deal extra für den Gemeinschaftsgarten). Sie bekommen da 3 Parzellen, die zusammen gelegt werden und dann 1500m² ergeben.

    In Jena haben sie nun begonnen, mit den Flüchtlingen, die direkt neben dem Projekt untergebracht sind, zu gärtnern. Sie stellen fest, dass das gemeinschaftliche Gärtnern nicht elicht für die Leute ist. Viele wollen die Sachen für sich selber haben, es gibt viele Konflikte zwischen den Flüchtlingen, sich für andere zu engagieren ist einigen völlig fremd.

    In Darmstadt haben sie seit 11/2 Monaten einen Verein gegründet (16 Gründungsmitglieder) und noch keine Fläche. Daher haben sie losgelegt auf kleineren Flächen in der Stadt (Inselbeet, Aktionstage). Die Stadt ist ihnen wohlgesonnen.

    In HH-Bergedorf gibt es auch noch keine Fläche, aber sie haben eine im Blick (2400m² groß). Sie sind zu neunt und machen zunächst auch Aktionen, um mehr Unterstützung und mehr Leute für ihre Ideen zu finden. Sie sind von Transition Town inspiriert.


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  • Entwicklung der Gemüsewerft Bremen

    (Gu aus Sachbericht, 5.1.2015)

    Der Pachtvertrag wurde Anfang März 2014 für 10 Jahre Mindestlaufzeit abgeschlossen – da sie viele Investitionen tätigen, haben sie Pachtfreiheit für diesen Zeitraum ausgehandelt. Die Fläche ist 2000m2 groß, der Bunker (Tiefbunker) hat 280m². Seit Mai beschäftigen sie einen Gärtner mit 25 h/Woche. Die ersten Pflanzen wurden im Rahmen des Projekts „Knastgewächse“ angezogen und so hatte die Gemüswerft gleich was, was sie nutzen konnten. Die erste Saison diente primär der Geländeerschließung. Seit Mitte April gibt es 1/Woche (mittwochs von 10.00 – 17.00h) einen offenen Gartentag. Anfangs waren bis zu 20 Leute dabei, zum Ende der Saison wurde der Tag deutlich weniger besucht. Das Gelände ist recht weit weg vom Zentrum und viele Leute, die in dem Gemüsewerft-Statteil liegen, haben selber einen Garten/Kleingarten. Viele der Leute, die anfangs bei dem offenen Gartentag dabei waren, waren laut Michael an der Stelle interessiert.

    Sie wollen 2015 einen Teil des Geländes für andere soziale Träger öffnen (z.B. Koch/Gartengruppen aus dem Betreuten Wohnen) und arbeiten enger mit einem Träger zusammen, der Bildungsangbote für Kinder/Jugendliche/Familien macht. Außerdem sollen weiterhin Angebote der VHS stattfinden.

    Ein Produkt, was u.a. in der Gemüsewerft entsteht ist ein Bier der Bremer Braumanufaktur. Diese hat auf dem Gelände der Gemüsewerft einige Hopfensorten angebaut und braut das Ale No 2 „Hopfenfänger“. Ein Teil des Verkaufserlös geht an die Gemüsewerft

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  • Bürgerstiftung Bremen fördert 3 urban gardening Projekte

    (Gu aus googel alerts vom 20.5.)

    „[…] Drei Projekte sind im sogenannten Urban Gardening aktiv. Der Tafelobstgarten des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) beispielsweise. Gemeinsam mit Bürgern, die sich fürs Gärtnern begeistern können, will der BUND Obstgärten ehrenamtlich pflegen. Wenn es mit der Ernte so weit ist, soll die Bremer Tafel Äpfel, Birnen oder Kirschen bekommen.
    Unterstützt wird auch der Verein Internationaler Garten Walle mit seinem Projekt „Offene Gartentore“. Stadtteilbewohner, auch Flüchtlinge und Asylbewerber sind eingeladen, gemeinsam zu gärtnern, zu kochen und andere Freizeitangebote zu organisieren. Ziel ist laut Bürgerstiftung das Kennenlernen untereinander sowie die Möglichkeit für die Flüchtlinge, sich in der deutschen Sprache zu üben.
    Das dritte unterstützte Projekt aus dem Bereich Urban Gardening ist die Gemüsewerft in Gröpelingen, ein Projekt der Gesellschaft für integrierte Beschäftigung GiB. Sie verteilt Produkte aus selbst verwalteter, an Inklusion orientierter Landwirtschaft an Bedürftige im Stadtteil, heißt es. […]“

    Quelle: http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Geld-fuer-Tafelobst-und-Gemuesewerft-_arid,855088.html (mehr …)

  • zum Antrag der Gemüsewerft aus Bremen

    (Gu aus Mail von GW, 13.3.2014)

     

    Bei dem Gartenprojekt in Planung in Bremen (Gemüsewerft) gibt es 15 – 20 Personen Interessenten (von Studenten bis Rentnern) die darauf warten, dass sie mit dem Gärtnern loslegen können. In den nächsten Tagen will Herr Scherr eine Pressemeldung rausgeben und auch auf diesem Wege noch GärtnerInnen suchen. Vorbild für den Garten ist des Prinzessinnengarten.  Das Grundstück für den Gemeinschaftsgarten ist ca. 2.200 qm. Das Grundstück wird nicht unterteilt. Es soll wöchentlich einen Gartentag geben an dem alle gärtnern.  Noch unklar ist, ob die Leute auch außerhalb dieses einen Gartentages gärtnern können. Sie haben einen Antrga bei Aktion Mensch gestellt, der zu 99,9 % sicher bewilligt wird. Für diesen Antrag musste der Aspekt schaffen von Arbeitstätten im Vordergrund stehen. Sobald der Antrag genehmigt ist, können die Gartentage beginnen. Das Grundstück muss auch noch hergerichtet werden. Der Pachtvertrag wurde für 5 Jahre abgeschlossen mit einer 3 jährigen Verlängerungsoption

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