Schlagwort: Geodome

  • Görlitz: Zusammen.Wachsen Teil des Fokus Festivals

    (Antrag, Antworten)

    […]
    Mit der Betreibung des Zentrums für Jugend- und Soziokultur RABRYKA sichert der Verein
    einen Erprobungs- und Begegnungsort zum Experimentieren und zur aktiven Gestaltung des
    gesellschaftlichen Wandels.
    Eines von zahlreichen Projekten der Rabryka ist der ESF geförderte Stadtteilgarten
    “Zusammen.WACHSEN“. Der urbane Garten stellt einen Ort dar, an dem milieuübergreifender
    Austausch möglich und die Begegnung, sowie der Dialog alltäglich sind. Der Stadtteilgarten ist seit
    2018 mit auf der bundesweiten Karte der urbanen Gärten der anstiftung verzeichnet. Jeden
    Mittwoch nachmittag wird gemeinsam gegärtnert, geplant oder einfach nur geplaudert.
    Aber warum stellen wir einen Antrag und was haben wir vor?
    Im Jahr 2018 wurde in einem Workshop eine geodätische, hölzerne Kuppel gebaut und auf eine
    Ständerkonstruktion gestellt. Der entstandene Pavillon diente einer alten, bayrischen Hopfensorte
    (Tettnanger Bierhopfen) als Rankhilfe, spendete für eine Sitzgruppe Schatten und diente zeitweise
    als Bar. Leider ist dieser Hopfendom, wie wir ihn nennen, aufgrund von Witterungseinflüssen
    eingestürzt.
    Des Weiteren mangelt es vor dem Haus und direkt angrenzend an unsere Kräuterhochbeete an
    Sitzgelegenheiten. Ein begeisterter Gärtner des Gemeinschaftsgartens hat bereits im Jahr 2019
    eine wundervolle Kombination aus Holzbank und Pflanzkübel entworfen, die wir in dreifacher
    Ausführung gemeinschaftlich in die Tat umgesetzt haben. Davon haben wir aber viel zu wenig,
    weshalb nun noch mehr entstehen sollen.
    Beide Projekte, der „Hopfendom“ und die „Sitz-Pflanz-Kombi“, sollen im Rahmen des
    PreparingCamps vom Fokus Festivals im August 2025 umgesetzt werden. Ein Teil des Festivals
    ist die „WIR Zusammen im Garten“- Area, in der sich der Gemeinschaftsgarten und viele andere
    Akteure aus den Bereichen der Umweltbildung und der solidarischen Landwirtschaft beteiligen. Die
    Teilnahme am Camp sowie am Festival selbst ist kostenlos und niedrigschwellig. Umgesetzt
    würden die Projekte also von Teilnehmenden des Camps allgemein und natürlich von den
    Gärtnerinnen und Gärtnern von „Zusammen.Wachsen“ selbst.

    • Wie hat der Garten sich denn entwickelt? Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Kerngruppe oder kommen zum wöchentlichen Gärtnern eher immer wieder andere Menschen? Aktuell gärtner bei uns mehr Menschen als in den vergangenen Jahren. Zu den Gartentreffs sind wir zwischen 6 und 16 Menschen. Das schwankt natürlich immer etwas, aber diese 16 Menschen würde ich auch als Kerngruppe bezeichnen, die regelmäßig kommt und für die der Gartentreff ein stetiger Termin ist. Darüber hinaus haben wir aber auch immer wieder Besucher:innen die nur mal zum schauen und plaudern vorbei kommen.
    • Nutzen auch Gruppen den Garten? Was passiert im Garten außer dem Gärtnern? Ja, auch andere Gruppen nutzen den Garten und vor Allem die Gartensitzecke (Foto). Dazu zählen zum Beispiel der BUND der bei schönem Wetter das monatliche Plenum bei uns abhält, das Senckenberg Museum für Naturkunde nutzt den Garten ab und zu mit den „NatureScouts“ für Artenbestimmung und Monitoring (Kinder und Jugendliche) und auch andere Projektgruppen der Rabryka sitzen gerne mal im Garten für Orgatreffen (z.B. Integrationsbereich oder Jugendbeteiligung).
    • Wie ist der Garten nochmal organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie kann man mitmachen und wie laufen die Info- und Entscheidungswege? Jeden Mittwoch nachmittag ist offener Gartentreff zu dem alle Menschen gerne kommen können und wo auf jeden Fall irgendjemand vor Ort ist für „Neuankömmlinge“. Außerdem gibt es immer am 3. Mittwoch des Monats das Gartenplenum, in dem wir (manchmal mehr, manchmal weniger umfänglich) gemeinsam planen, organisieren, informieren und Probleme ansprechen. Auch das Plenum ist öffentlich. Die Koordination/ Orga des Treffs sowie von Veranstaltungen die darüber hinaus gehen (Workshops, Feste, Filme, Konzerte etc.) liegt bei mir und ist Teil meiner Stellenbeschreibung im Rahmen der ESF Förderung. Dabei gehe ich auf Wünsche und Anregungen aus der Gartencrew ein oder eben nicht, wenn es keine gibt (passiert auch manchmal, dann schau ich was aktuelle, spannende Themen sein könnten). Es gibt sowohl Gemeinschaftsbeete als auch Privatbeete. Alle sind Nummeriert und man kann in einer Liste schauen welche Nummer von wem bewirtschaftet wird. Das System funktioniert gut und wird jedes Jahr neu abgefragt.
    • Wie viele Beete habt ihr und was passiert mit der Ernte? Da sich die Beetaufteilung auch jedes Jahr ein Bisschen ändert kann ich dir keine genaue Beetanzahl nennen, aber ich denke wir haben insgesamt ca. 250m² Anbaufläche. Es gibt den sogenannten „Hügel“, der Kern des Gemeinschaftsgartens an dem auch die Sitzecke steht und es gibt Beete außerhalb des Geländes (vor der Rabryka/ öffentlich und nicht abschliesbar). Die Beete außerhalb sind deshalb vor Allem Wildblumen für unsere Bienen und nochmal 8 Hochbeete mit Kräutern und Färberpflanzen. Sie haben eher den Lehrcharakter mit nützlichen Nebeneffekten. Der Grund hierfür bezieht sich schon auf die nächste Frage: Wir haben da oft Hundekot in den Beeten gehabt, Zigarettenkippen uder mit Vandalismus zu kämpfen gehabt. Daher sind wir weg gegangen vom Gemüse und bauen da nur noch genannte Pflanzen an. Die Pflege dieser Beete liegt aber auch bei ZusammenWachsen. Die Ernte teilen sich die Gärtner:innen in der Regel untereinander auf, manchmal verarbeiten wir direkt im Garten weiter (dieses Jahr haben wir zum Beispiel super viele Beeren gehabt und Marmelade gemacht). Was zu viel ist wandert manchmal auch mit zum verkochen an die KüfA, welche auch jeden Mittwoch 19 Uhr in der Rabryka stattfindet.
    • Wird Gemüse geklaut, gibt es Vandalismus? Was habt ihr da für Erfahrungen? Siehe Antwort vorher.
    • Woher kommt das Wasser? Wasser sammeln wir von den Fabrikdächern (ehemalige Hefefabrik aus DDR Zeiten). Aktuell haben wir die Möglichkeit bis zu 6000L Wasser in IBC´s zu speichern und mussten bisher noch nicht das Wasser aus dem Hahn anzapfen.
    • Zahlen die Gärtner*innen etwas für ihren Garten? Nein
    • Was wird über die ESF-Förderung finanziert und wie lange läuft die noch? Was passiert danach? Aktuell läuft die ESF Förderung noch bis 2028, was danach passiert wird gerade auf politischer Ebene geklärt. Da kann ich also leider keine adequate Antwort darauf geben. Die Förderung beinhaltet meine Personalkosten und die meiner Projektassistenz. Außerdem verfügen wir eine Restkostenpauschale für zum Beispiel Honorare von Workshopleitenden, für Workshopmaterialien und ja, auch für Baumaterialien und Gartengerät etc. Allerdings reißen größere Bauprojekte in diesen Topf ziemliche Lücken und das Geld fehlt dann im Ernstfall an anderer Stelle des Projektes.
    • Ist die geodätische Kuppel direkt im Garten? Wofür wollt ihr den Pavillon dann nutzen, wenn der „Hopfendom“ wieder hergestellt ist? Und was macht ihr mit dem Hopfen? Der Hopfendom soll an der alten Stelle bleiben und befindet sich direkt neben dem Garten (Foto). Er dient als Schattenspender und Sitzecke für Besucher:innen des Gartens oder generell der Rabryka. Bisher haben wir den Hopfen wirklich nur als reine, optische Begrünung genutzt und sind nicht in Verarbeitungsprozesse gegangen. Es gibt in Görlitz einige Privatbrauereien mit denen eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Brauworkshops aber denkbar wäre. Zur Zeit gibt es dafür aber keine konkreten Pläne. Der Hopfen wird auch nicht neu angeschafft, er ist noch da und hat den Zusammenfall der Kuppel überlebt =)
    • Sind die geplanten Sitzgelegenheiten im Garten? Wer würde die nutzen? Ist das Kräuterhochbeet auch örtlich Teil des Gemeinschaftsgartens oder ist das eher separat (am Haus?) Die Kräuterhochbeete sind wie gesagt ca. 50m um die Ecke vom Gemeinschaftsgarten direkt vor dem Haupteingang der Rabryka (Foto), liegen aber im Verantwortungsbereich des Gartens und der Gärtner:innen (Gemeinschaftsbeete).
    • Was haben die geplanten Bau-Workshops mit dem Ziel von „Fokus Preparing“ mit Barrierfreiheit/Zugänglichkeit für alle zu tun? Da sich der GG auf einem alten Fabrikgelände befindet und sich die Bodenbeschaffenheit mit den Stichworten „Pflasterstein“, „Gleise“ und „uneben“ am besten beschreiben lässt, muss ich leider zugeben, dass der Garten an sich nur bedingt barrierefrei ist (zumindest für bewegungseingeschränkte Menschen). Die Bauworkshops finden allerdings in unserer hauseigenen Holzwerkstatt statt oder bei schönem Wetter vor dem Haus. Der Zugang dort ist barrierefrei, unser Haus verfügt über ein barrierefreies Klo, ein taktiles Leitsystem und die Öffentlichkeitsarbeit versucht auf einfache Sprache zu achten. Wir haben am Hügel dieses Jahr gemeinsam mit den Gärtner:innen noch eine Natursteintreppe gebaut. Da sind wir gerade dabei noch das Geländer zu organisieren. Der Weg zum Hügel hoch war vorher sehr rutschig und gefährlich, jetzt können auch ältere Menschen sicherer nach oben gelangen.
    • Wie viele Gärtner*innen werden bei den Workshops dabei sein? Da es sich beim Preparing Camp um ein offenes Angebot handelt kann ich die genaue Zahl nicht nennen, gehe aber aktuell von cirka 4-6 Personen aus. Die Koordination und Planung der Bauprojekte übernimmt einer unserer Gärtner. Wir werden die Aktionen auch nochmal explizit während der kommenden Gartentreffs bewerben und alle einladen.
    • Woher kommt das Holz, sind die Farben und die Lasur umweltfreundlich? Das Holz werden wir bei Wöhlk bestellen, einem regionalen Baustoffhandel. Ich gehe davon aus das es sich dabei um Fichte handelt deren Ursprung ich ehrlich gesagt nicht kenne. Das müsste ich erfragen. Was die Lasuren angeht verwenden wir ökologische Holzlasuren bestehend aus Ölen und Harzen (wahrscheinlich auch ohne Pigmente).

    Vielleicht nochmal zur Einordnung des Fokus Festivals: Das Festival ist ebenfalls kostenlos und hat keinen kommerziellen Charakter (es gibt am Einlass aber eine Möglichkeit zu spenden). Es basiert auf Ehrenamt und Engagement. Zwar werden die Areas des Festivals von Hauptamtlichen organisiert, aber das passiert quasi auch immer auf der Basis aus Plenas der offenen Angebote bei uns im Haus. Über 100 Festivalschichten werden von freiwilligen Helfer:innen übernommen, ohne die wir das nicht stemmen könnten. Motto dieses Jahr ist der Strukturwandel in unserer Region in all seinen guten und schwierigen Facetten!

    Ich schätze mal 50-60% der Flächen sind Gemüse, 20-30% Zierpflanzen/Blumen und der Rest ist Natur =)

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  • Butzbach: Saugarten ist gut vernetzt

    (Antrag und Antworten)
    Der Saugarten ist ein naturnaher Gemeinschaftsgarten. Dieser befindet sich an der Ecke
    Saugasse/Spülgasse in Butzbach.
    Er dient als nachbarschaftlicher Begegnungs- und Erfahrungsort.
    Bisher gibt es auf dem 2000 qm großem Gelände einen Unterstand, eine Komposttoilette,
    mehrere Hochbeete, ein Hügelbeet, zwei große Ackerflächen, eine Totholzhecke, zwei
    Wildgehölzhecken und ein Gewächshaus, eine Sitzecke sowie einen Bauwagen.
    Der Zweck des Ortes besteht darin gemeinsam Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu leben
    und zu erlernen. Durch die Angebote wie „die Ackerzeit“ werden gemeinsamen Erlebnisse
    im Garten geschaffen. Alle Mitgestalter*innen haben so die Möglichkeit eine persönliche
    Beziehung zur Natur aufzubauen. Denn wir sind überzeugt, etwas, was man wertschätzt,
    ist man auch bereit zu schützen! Es benötigt eine Beziehung und Aufklärung, um
    Schutzgedanken zu säen und diese auch in der Nachbarschaft zu manifestieren. Deshalb
    beschäftigen wir uns in der Gestaltung des Gemeinschaftsgarten mit Themen wie
    insektenfreundlichem Gärtnern und bionischem, klimafreundlichem Bauen. Außerdem ist
    eine Klimawerkstatt geplant, die Impulse zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Upcycling und
    Biodiversität geben soll.
    So können andere mitmachen:
    • Den Treffpunkt nutzen und miteinander ins Gespräch kommen
    • Zum Ackern im Garten vorbeikommen
    • Eigene Ideen einbringen und den Garten mitgestalten
    • Gemeinsam ernten und feiern
    • An den Baukursen zum nachhaltigen Bauen in Kooperation mit dasgute.haus
    teilnehmen

    Die Nachbar*innen des Saugartens sind die Zielgruppe unserer Idee. Gemeint sind dabei
    ausdrücklich alle – von Kindern bis hin zu Senior*innen. Die Nachbarschaft ist sehr
    heterogen: Kleingartenverein, Seniorenheime, Neubaugebiet, eine große Siedlung – jung
    & alt. Der Saugarten soll all diese Menschen an einem Ort zusammenbringen. Er ist daher
    als inklusiver, generationsübergreifender und diskriminierungssensibler Raum konzipiert.
    Momentan sind wir nach der Gründung noch im Onboarding der Mitglieder. Neben den 9
    Gründungsmitgliedern rechnen wir mit weiteren ca. 15 Personen. Somit planen wir bis zu
    den Sommerferien ein Verein mit ca. 25 Mitgliedern zu sein, mit dem Wunsch weiter zu
    wachsen.
    Die Idee des Saugartens ist durch Anne Heyd geboren. Der Saugarten war bis vor drei
    Jahren ein zugemüllter Brombeerhain, ein ungenutztes Stück Land. Als passionierte
    Gärtnerin, Naturliebhaberin, Kunstpädagogin, Fachwirtin und Ackercoach, hat Anne Heyd
    es sich zur Aufgabe gemacht aus diesem verwaisten Ort ein neues Zuhause für eine
    Vielzahl an Lebewesen zu machen.
    Seit 2024 kooperiert der Saugarten mit dem dasgute.haus in Butzbach und bietet jeden
    Montag einen Gartentreff zum gemeinschaftlichen Gärtnern und vielfältige Kurse zum
    nachhaltigen Bauen an. Für die Sommerferien ist der Bau eines Geodomes, unterstützt
    durch die Nebenan Stiftung, geplant, der ganzjährig als Klimawerkstatt genutzt werden
    kann. Diese Initiative ist in der Zusammenarbeit mit Julia Kline entstanden. Julia ist
    Beraterin für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Organisationsentwicklerin und
    Naturliebhaberin.
    Den Bau des Geodomes, die Anschaffung eines Sonnensegeln, sowie die Anschaffung
    von Jungpflanzen für die Pflanzsaison 2025 finanzieren wir über einen bereits bewilligten
    Förderzuschuss der Nebenan Stiftung mit einer Fördersumme von 1000€. Wir dürfen uns
    außerdem glücklich schätzen, den Jury Preis der nebenan Stiftung gewonnen zu haben
    und damit Heckenpflanzen für eine Wildstrauchhecke, sowie einen neuen Rasenmäher
    anschaffen konnten. Ebenso haben wir bereits eine Starthilfeförderung der Stiftung
    Mitarbeit erhalten, mit der wir Werbemittel wie Flyer, Plakate, Sticker und Banner drucken
    lassen konnten. Mit diesen Werbematerialien haben wir letztes Jahr ein Erntedankfest
    beworben, bei dem schätzungsweise 70-80 Personen teilgenommen haben.
    Unsere Vision den Saugarten als möglichst biodiversen Ort mit vielen verschiedenen
    Lebensräumen zu etablieren beinhaltet noch mehr Insektenfreundliche Wildblumenwiesen
    und Staudenbeete. Momentan gibt es zwar Totholzhecken, Wildstrauchhecken und viele
    Wilde Ecken aber wenig Nahrung für Insekten, neben den Wilden Pflanzen, die überall im
    Garten wachsen.

    • Wem gehört die Fläche?

    Die Fläche ist von Privat gepachtet. Der Pachtvertrag wird gerade von Anne Heyd auf den Verein umgeschrieben. 

    • Hat der Verein einen Vertrag zur Nutzung der Fläche? Ist dieser befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?

    Wir erstellen gerade einen Pachtvertrag, wie oben bereits erwähnt. Der Vertrag ist nich befristet und wir zahlen keine Pacht, da wir die Person kennen und sie unser Projekt unterstützt. 

    • Wer hat den zugemüllten Brombeerhain urbar gemacht, so dass nun der Gemeinschaftsgarten dort entstehen kann? 

    Das war Anne Heyd mit Hilfe von Freund:innen und Familie vor der Vereinsgründung. 

    • Wie kooperiert ihr mit der Genossenschaft?

    Wir stellen den Kursort für Baukurse (Fokus Nachhaltigkeit, Bionik & Bauen für die Biodiversität) und erhalten dafür die Bauwerke: Geodome, Nützlingshotels, einen Erdkeller etc. 

    • Wie viele Beete gibt es, in denen Gemüse/Kräuter angebaut werden? 

    Momentan sind es 24 Beete, 6 Hochbeete, 1 Tomatenhaus, und 1 Gewächshaus

    • Sind jetzt schon Menschen dabei, die nicht zu dem Gründungskreis gehören?

    Ja, neben den 9 Gründungsmitgliedern sind wir ca. 14 weitere Personen (inkl. Kinder). Wir arbeiten gerade an der Aufnahme der Mitglieder (Dokumente & Prozess) und hoffen bis Ende Juni 25 Mitglieder zu haben. 

    • Wie ist der Garten organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Gibt es (auch) individuelle Beete? Ackerflächen sind große Beete? Ist hier Acker e.V. mit dabei? 

    Der Gemüsearten wird bisher komplett gemeinschaftlich begärtnert. Wir planen aber, dass einzelne Personen eigene Naturgartenprojekte umsetzen können. Individuelle Beete sind bisher nicht geplant, können bei Bedarf aber entstehen. Acker ist nicht beteiligt. Allerdings hat Anne dort ihre Weiterbildung als Ackercoahin gemacht, neben dem Fachwart. 

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten und den Mitmachmöglichkeiten?

    Der Garten ist nach außen mit einem großen Banner und mehreren Schildern gekennzeichnet. Die Baukurse werden über die Website & Instagram der Genossenschaft (dasgute.haus) beworben. Wir haben Flyer und Plakate an relevanten Stellen in der Stadt (Lokaler Einzelhandel, Kindergärten, Schulen, Betreuungen) und Flyer in der Nachbarschaft verteilt und aufgehängt. Wir planen weitere ähnliche Aktionen. Wir betreiben viel Netzwerkarbeit und gehen auf Veranstaltungen, so z.b. am kommenden Samstag, 24.5. Zum Tag des Grundgesetztes, sowie am 6.7. zum Stadtfest. Darüber hinaus wollen wir in der Zukunft noch gezielter auf verschiedene Akteur:innen und Zielgruppen sehr spezifisch zugehen. Darüber hinaus planen wir ein Sommerfest im September. Unser Instagramkanal wird wöchentlich mit 3 Posts bespielt, und hat innerhalb der letzten 3 Monate 50% mehr Reichweite erreicht. Eine Website ist ebenfalls in Planung. 

    • Woher werden eurer Planung nach die weiteren Vereinsmitglieder kommen? Muss man Vereinsmitglied werden, um mitmachen zu können?

    Siehe oben. Nein, man kann auch so mitmachen. 

    • Woher bekommt ihr Wasser?

    Wir erhalten Wasser von angrenzenden Kleingartenverein, sowie das Regenwasser das wir über unsere Dachflächen sammeln. 

    • Wurde der Zaun wegen der Wildtiere gebaut?

    Nein, der Zaun wurde gebaut um Vandalismus vorzubeugen. 

    • Könnt ihr bitte die Kosten für die Gartengeräte ein wenig auffächern? Für wie viele Menschen sind die jeweils gedacht und wo werden die untergebracht? Bitte beachtet, dass wir Handschuhe nicht fördern.

    Siehe Kostenkalkulation. Die Geräte sind für die genannten 25 Personen gedacht. Sie werden in einem abschließbaren Gartenhaus mit Zylinderschloss gelagert. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Durch die Vereinsmitgliedschaft, Geld- und Sachspenden, Arbeitszeit

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  • Eichstätt: Bau eines Geodomes im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Kapuzinergarten Eden in Trägerschaft des Vereins für Nachhaltigkeit e.V. ist in den
    vergangenen Jahren zu einem urbanen Gartenprojekt in Eichstätt geworden, welches durch
    zahlreiche Veranstaltungen für mehr Klimaschutz sensibilisieren möchte. Dazu beigetragen hat
    maßgeblich die Förderung im Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des BMU von 2019-
    2021. Im Fokus unseres Gemeinschaftsgartens stehen Mitmach-Angebote zu ressourcenschonenden
    Alltagspraktiken, wie z.B. Anbau, Pflege und Haltbarmachung von regionalen und saisonalen
    Lebensmitteln. Schüler/innen, Studierende und Eichstätter Bürger/innen partizipieren im Garten
    und lernen von- und miteinander. Drei Seminare der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    finden regelmäßig im Garten statt und Schulen besuchen den Garten an den Vormittagen. Die
    ehrenamtliche Gartengruppe, die auch als Arbeitskreis der Universität organisiert ist, nutzt und
    pflegt den Ort gemeinsam und entscheidet demokratisch. Gern möchten wir unser Bildungsangebot
    erweitern und neue Zielgruppen aufnehmen. Doch es fehlt dringend an einem überdachten Raum im
    Garten, welcher Planungssicherheit für Aktionen bietet.

    Deswegen haben wir im letzten Jahr eine Förderung über die Deutsche Postcode-Lotterie
    eingeworben. Dieses Jahr entsteht ein innovativer Geo-Dome, der zugleich Gewächshaus und
    witterungsunabhängiger Unterschlupf für uns und andere Gruppen sein wird: ein Ort für Begegnung
    und Austausch zu Themen einer nachhaltigen Entwicklung. Der Innenraum birgt Platz für eine
    Gruppe von bis zu 25 Erwachsenen oder 30 Kindern. Außerdem ist er zugleich Gewächshaus für
    den Anbau wärmeliebender Pflanzen, welche in der äußeren Randzone gepflanzt werden. Nach
    Erteilung der Baugenehmigung haben in den Monaten April und Juni 2022 die ersten Vorarbeiten
    mit den Schüler/innen der Berufsschule Eichstätt stattgefunden. Der Dome selbst wird im Juli 2022
    unter Anleitung der Firma Vision Domes zusammen mit den Schüler/innen der Montessori-Schule
    Eichstätt sowie der ehrenamtlichen Gartengruppe entstehen. Die Postcode-Lotterie fördert das
    Vorhaben mit Material- und Personalkosten von November 2021 bis Mai 2023, jedoch fehlen uns
    noch Mittel für den Innenausbau.

    Für den Innenbereich des Domes hat die Gartengruppe gemeinsam mit einem ehrenamtlichen
    Architekten die Idee einer Art Trockenmauer entwickelt. Diese fungiert gleichzeitig als kreisrunde
    Beetbegrenzung und Sitzmauer für Gruppen. Im Altmühltal werden seit Jahrhunderten Steine
    abgebaut und verarbeitet (Solnhofener Plattenkalk), wobei die aufgelassenen Steinbrüche zu
    einzigartigen Ökosystemen werden. Die Steine sind vor Ort (Anlieferung 3 km) verfügbar, quasi
    unzerstörbar, vertragen Feuchtigkeit und Hitze im Gewächshaus, sind günstig und einfach zu
    verarbeiten. Aktuell hat uns eine lokale Firma Ausschussware zu einem günstigen Preis angeboten.
    Die Steine haben leichte Fehler und sind nicht perfekt, sind aber für unsere Zwecke geeignet. Für
    die Maurerarbeiten ist bereits erneut die Berufsschule angefragt, die bereits an mehreren
    Vormittagen mit den Bodenarbeiten unterstützt hat. Der Boden wird mit eigenem Häckselgut
    bedeckt und die Beete mit Garten“abfällen

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen? Wie viele Leute sind in der Kerngruppe aktiv?

    Die Gartengruppe ist in den letzten zwei Jahren stark gewachsen. In unserer Aktiven-Telegram-Gruppe sind 52 Mitglieder, allerdings ist davon nur ein Teil auch regelmäßig im Garten. Der „harte Kern“, der auch Verantwortung übernimmt und regelmäßig kommt, besteht aus etwa 15-20 Personen. Die anderen kommen punktuell bei Aktionen, Festen und Veranstaltungen.

    Wie ist das Gärtnern der Gartengruppe mit den Gruppen, die (teilweise) auch gärtnern, vereinbar? Gibt es z.B. bestimmte Bereiche?

    Der Kapuzinergarten ist ein riesiger alter Klostergarten mit viel Platz für verschiedene Gruppen bietet. Die Gartengruppe kümmert sich vor allem um den Gemüsegarten und den Kräuterbereich und ist das Herz des Gartens. Das Schulgarten-Seminar mit der Ackerdemia hat einen eigenen Bereich und das Gemeinschaftsgarten-Seminar pflegt die Hochbeete. Der Uni-Kindergarten gärtnert auf einem kleinen Hügelbeet. Es ist trotzdem immer noch viel Platz für neue Beete, Imkerei, Streuobstwiese etc.

    Wie beteiligen sich die Gruppen und vor allen Dingen die Schulen an den Kosten?

    Erst in diesem Jahr konnten coronabedingt die ersten Kooperationen mit Schulen anlaufen. Bisher haben sie jeweils einen kleinen monetären Beitrag gezahlt, wenn sie pädagogisch von uns betreut wurden. Gruppen, die ihr eigenes Programm machen, dürfen den Garten kostenlos nutzen. An den Kosten für den Geo-Dome beteiligen sich die Berufsschule und die Montessori-Schule durch ihre Arbeitskraft: Sie bauen und gestalten mit der Gartengruppe und der Baufirma gemeinsam das neue Gewächshaus, das sie hinterher auch als grünes Klassenzimmer nutzen dürfen. Dies wären sehr hohe Kosten, wenn wir sie an eine Firma vergeben würden. Der studentische Konvent unterstützt den Kapuzinergarten großzügig mit den Materialkosten und Honoraren für Dozenten.

    Was wird neben den Angeboten für Schulen noch in dem Geodome stattfinden, welche Gruppen werden den noch nutzen?

    Im Kapuzinergarten finden fast ganzjährig Veranstaltungen statt, die sie auf der beigefügten Liste einsehen können. Bei Regen haben wir bisher ein Problem, weil wir keinen Raum haben. In Zukunft können diese Veranstaltungen in den Dome ausweichen. Der Kapuzinergarten ist sehr gut in der Nachhaltigkeitsszene Eichstätts vernetzt. Vor allem bei FairEint, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen und Vereine, die sich gemeinsam für eine lokal und global nachhaltige Entwicklung einsetzen, sind wir aktiv und bringen uns ein (https://faireint-eichstaett.de/). Raummangel ist für fast alle der Mitglieder des Netzwerks ein Problem und wir haben bereits den Dome als Treffpunkt angeboten. Es wird nach Fertigstellung des Domes eine Art Buchungsorganisation und eine Einführung in die Benutzung für alle Initiativen geben. Mit folgenden Gruppen kooperieren wir bereits und können den Dome nutzen:

    • FairEInt
    • Weltbrücke
    • Eichstätt summt & Imkerverein Eichstätt
    • Vegandenker
    • Studentischer Konvent der KU Eichstätt
    • Foodsharing
    • Green Office
    • Mensch in Bewegung
    • Haus der Jugend Eichstätt
    • International Office der KU Eichstätt
    • Blaues Kreuz Suchthilfe
    • Infozentrum Naturpark Altmühltal, Umweltbildung
    • Malteser Eichstätt
    • Pfadfinder Eichstätt
    • Permakultur-Akademie

    Außerdem finden regelmäßig folgende universitäre Seminare im Kapuzinergarten statt:

    • Anwendungsbeispiele BNE: Imkerei
    • Anwendungsbeispiele BNE: Gemeinschaftsgarten
    • Schulgarten-Seminar mit Ackerdemia

    Wie viele Hochbeete wird es in dem Geodome geben und wer kümmert sich um diese?

    Im Dome wird es eine Sitzmauer in Höhe von ca. 45 cm geben, die gleichzeitig die Einfriedung des kreisrunden Beetes ist (s. beigefügte Zeichnung). Es gibt also ein großes rundes und leicht erhöhtes Beet mit einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Bis zum Winter hatten wir ein etwas kleineres altes Gewächshaus, das seit zehn Jahren immer wieder repariert und ausgebessert wurde bis es im Winter komplett einstürzte. Die Pflege des Gewächshauses obliegt seit zehn Jahren der Gartengruppe.

    Wie wird die Bewässerung der Hochbeete dort organisiert?

    Für die Bewässerung gibt es einen Gießdienst, der bisher gut funktionierte. Dieser wird beim regelmäßigen Plenum festgelegt. Im Rahmen einer Masterarbeit der benachbarten KU entstand bereits eine Planung für eine automatische Bewässerungsanlage, die wir eventuell in der Zukunft gern realisieren würden, um das Gießen weiter zu vereinfachen.

    Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird, wer kümmert sich, was passiert mit der Ernte?

    Die Gartengruppe ist das Herzstück des Gemeinschaftsgartens. Am Anfang der Gartensaison trifft sie sich in mehreren Plenen, um die Planung für die Saison zu machen. Dabei wird festgelegt, was in etwa gepflanzt und gesät wird, wer welche Kulturen vorzieht etc. Die hauptamtliche Leitung organisiert daraufhin fehlendes Saatgut und Material und achtet im Sommer darauf, dass genug Saatgut im Garten gesammelt wird. Es werden auch sogenannte „Hutaufhaber/innen“ für bestimmte Bereiche festgelegt: Diese Personen organisieren etwa jeweils den Bereich Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, Kompost&Jauchen, Bäume&Sträucher, Gewächshaus, Feste und sind bei den Gartentreffen dabei. Neue Personen dürfen aber jederzeit dazukommen und in allen Bereichen mitgarteln. Es gibt auch ein Whiteboard im Schuppen, auf dem jeder Aufgaben vermerken oder nachsehen kann, was gerade zu tun ist. Unsere Regel zur Ernte lautet: Wer kommt, der darf mitmachen und auch miternten. Was beim Gartentreffen geerntet wird, teilen wir anschließend an alle anwesenden auf. Oft verarbeiten wir die Ernte auch gemeinsam vor Ort bei großen Aktionen wie Einkochen, Destillieren o.ä. oder essen sie direkt im Anschluss zusammen auf.

    Wie viele Gärtner*innen werden an den bei uns beatragten Bauaktivitäten beteiligt sein? Können da auch Nachbar*innen mitmachen?

    Die Einladung für die Bauwoche ging an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner und auch an den erweiterten Kreis über unseren Verteiler. Auch Nachbarn sind herzlich über die Lokalpresse sowie den Tag der offenen Tür eingeladen worden und konnten sich bereits über unsere Homepage informieren. Schätzungsweise werden neben den Schulen, die beim Bau am engsten eingebunden sind, etwa 15 Gärtner beteiligt sein.

    Wenn das in Kooperation mit einer Schule läuft: ist das dann hauptsächlich für vormittags geplant? Wer hat dann von den Gärtner*innen Zeit?

    Die Bauwoche mit der Schule wird vor allem am Vormittag stattfinden. Ein großer Teil der Gärtnerinnen und Gärtner sind Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und deswegen in ihrer Zeiteinteilung flexibel. Die zweite Bauwoche haben wir als Puffer für alles eingeplant, was wir in der ersten Woche nicht schaffen. Die Schule wird in der zweiten Woche höchstens punktuell dabei sein und wir sind flexibler in der Zeiteinteilung. Je nachdem, was noch zu tun ist, werden wir die Gartengruppe oder auch einzelne Expertinnen und Experten dazu einladen.

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  • Gießen: im INGE Garten wird aus einem Foliengewächshaus ein Geodome

    (Antrag, Antworten)

    Die INGE finanziert sich derzeit ausschließlich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Derzeit
    zählen wir 25 Mitglieder*innen. Da wir momentan eine anlaufende Kooperation mit dem Verein
    angekomme e.V. haben, die bei uns ein Kräuterbeet bewirtschaften, hoffen wir auf mehr
    interkulturelle Mitglieder*innen, die sich im laufe des Jahres der INGE anschließen könnten.

    Kurzbeschreibung Vorhaben:
    Bau eines Geodätisches Kuppelgewächshaus:
    Eine Geodätische Kuppel nähert sich einer Kugel an und besteht aus verschieden Großen
    Dreiecken. So ein Gebilde ist sehr stabil und hält Stürmen und Schnee stand. Außerdem ist die
    Lichtabsorption in einem Geodom optimal. Dazu kommt, dass ein Geodom ein echter Blickfang ist,
    was bei unsere Gartenlage nicht zu vernachlässigen ist. Der INGE Garten befindet sich an einer
    Kreuzung eines viel belaufenden und befahrenen Fuß- und Radweges und ist gut ein sichtlich.
    In dem Sturm Anfang dieses Jahres ist leider unsere Gewächshaus Folie unseres Tunnels gerissen.
    Eine Person hatte die Idee, aus der nicht mehr nutzbaren Folie des Folientunnels ein Gewächshaus
    Geodom zu bauen. Von dieser Idee ließen sich schnell einige des Garten überzeugen, sodass wir uns
    dazu entschieden haben ein Geodom Gewächshaus für diese Saison zu bauen.
    Wir möchten dafür so viele recycelte Materialien wie möglich nutzen, zum einen die zerrissene,
    aber ansonsten noch gut erhaltene Gewächshaus Folie und Latten, die wir vom Sperrmüll aus
    Lattenrosten sammeln. Allerdings gibt es ein paar Materialien, die wir nicht recyceln können

    > Wie viele Gärtner*innen seid ihr denn? Sind die 25 Vereinsmitglieder = die Gärtner*innen?

    Die Zahl ist sehr schwankend. Fast alle die Mitglieder sind, gärtnern auch. Es gibt auch „stille“ Mitglieder. Sowie nicht Mitglieder, die trotzdem viel bei uns gärtnern. Momentan gibt es so 8 Menschen die regelmäßig kommen zum gärtnern, sowie ca. 20 die unregelmäig kommen.

    Zusätzlich jetzt gibt es auch ein Kräuterbeet, was von dem angekommen Verein in Gießen bewirtschaftet wird, weshalb da nochmal so 5-8 Menschen kommen.

    > Wem gehört die Fläche, zahlt ihr Pacht und wie lange könnt ihr die Fläche nutzen (gibt es da eine Befristung)?

    Die Fläche gerhört der Stadt Gießen. Wir zahlen eine Pacht von 175,37€ jährlich. Das Pachtverhältnis ist theoretisch auf ein jahr befristet, verlängert sich jedoch automatisch, wenn es nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

    > Gärtnert ihr ganz gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Wr gärtern ausschließlich gemeinschaftlich. Seid dieses Jahr gibt es auf der Fläche auch ein Beet von einem anderen Verein (der angekommen Verein aus Gießen), das Beet wird aber auch gemeinschaftlich genutzt, von Menschen, die an der Kräuter Akademie des Vereines teilnehmen.

    > Was wollt ihr in dem Geodom-Gewächshaus anbauen?

    Dieses jahr wollen wir dort v.a. Tomaten, Chilis und Basilikum anbauen und später im Jahr vielleicht noch Salate.

    > Wie viele Menschen können beim Bau dabei sein?

    10-20 Menschen

    > Ist der Bau von den Flächenbesitzer*innen genehmigt/abgesprochen?

    Ist er nicht, da ein geodom keine klassische Bebauung ist und keiner Genehmigung bedarf.


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