Schlagwort: Gesamtkonzept gärtnerische Freiflächen

  • Gemeinderat Freiburg: UG wird gefördert (Flächen)

    (Gu, alerts)

    Es ging ums grüne Ganze: Baumbestand, Fällungen und Neupflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünung, Kleingärten, Urban Gardening. Der Gemeinderat unterstützt die Linie der Stadtverwaltung. Konkretes Ergebnis: Die 16 Jahre alte Baumschutzsatzung wird aktualisiert und wird wohl höhere Bußgelder für Baumfrevler enthalten. Und das Konzept fürs Gärtnern in Freiburg enthält einige Neuerungen, wie zum Beispiel Gemeinschaftsgärten.[…]

    Einig war sich das Gremium, dass die Verwaltung künftig Verstöße schärfer ahnden soll. „Das zahlen Bauträger feixend aus der Portokasse“, sagte Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (4 Mandate) und schilderte den Fall an der Wintererstraße. Dort habe der Investor absichtlich Bäume beschädigt, um sie anschließend fällen zu können. Der Baggerfahrer habe sogar umständlich in den spitzen Winkel des Grundstücks fahren müssen. „Die 6000 Euro Strafe entsprachen dem Gegenwert von einem Quadratmeter Wohnfläche.“ Auch Maria Viethen von den Grünen (11 Mandate) sieht „handfeste finanzielle Interessen“.

    Eine größere Bedeutung soll der Dach- und Fassadenbegrünung zukommen. Die Verwaltung prüft den gemeinsamen Antrag einer inzwischen ungewöhnlichen Koalition aus Grünen, FL / FF und FDP (2 Sitze), wonach grüne Dächer und Fassaden die Regel werden sollen.

    Mehr Möglichkeiten zum öffentlichen und teilöffentlichen Gärtnern soll, so Baubürgermeister Haag, das neue Konzept eröffnen, das im Gemeinderat auf große Zustimmung stieß. „16 Jahre lang haben wir auf den Kleingartenentwicklungsplan gewartet“, sagte Stadtrat Walter Krögner. Das Ergebnis sei „sehr positiv“.

    Das Stadtplanungsamt hatte 200 Hektar an gärtnerisch genutzten Flächen analysiert. Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich um Kleingärten. 42 Prozent befinden sich an Feld- und Rebflur oder am Waldrand. Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban Gardening machen drei Prozent aus. Nicht berücksichtigt sind private Hausgärten.

    Laut Umfrage möchte ein Viertel der Freiburger gärtnern, vor allem Frauen und Jüngere. Die Hälfte hätte gerne einen eigenen Garten, die anderen können sich auch Mischformen vorstellen, für die sich die 20- bis 40-Jährigen am ehesten erwärmen können. Alle eint der Wunsch, möglichst langfristig und in der Nähe der eigenen Wohnung zu gärtnern.

    Die Verwaltung will nun den Bestand einerseits sichern, aber auch umstrukturieren. Dabei geht es um Zugänge, flexiblere Parzellen, kürzere Pachtzeiten. Aber auch in die Planung neuer Baugebiete sollen Nachbarschaftsgärten frühzeitig integriert werden. Ganz konkret will das Stadtplanungsamt drei Flächen fürs Gärtnern öffnen: Im Quartier „Auf der Haid“, wo die städtische Wohnungsgesellschaft mehrgeschossige Gebäude plant, könnten auf dem vorgesehenen Grünzug Gärten für die Bewohner entstehen. Der Grünstreifen auf dem Kappler Tunnel, der für die Verlängerung der Stadtbahn nach Littenweiler freigehalten wird, böte Platz für zeitlich befristetes Urban Gardening auf unterschiedlichen Parzellen. Und in St. Georgen könnte die Kleingartenanlage Moosacker erweitert werden.

    „Unsinnig“ findet die Fraktion FL / FF, so viele Gemeinschaftsgärten realisieren zu wollen. Sie enthielt sich der Stimme, während alle anderen Fraktionen zustimmten. Gleichwohl äußerte auch Grünen-Stadtrat Eckart Friebis Kritik im Detail. Viele Parzellen seien zu groß, befänden sich in bester Lage, dafür bezahlten die Pächter gerade mal 2,50 Euro im Monat. „Ein enormes Privileg für eine kleine Minderheit.“ Er plädierte dafür, Kleingärten zu halbieren oder zu dritteln und „Kleingarten-Dynastien“ zu verhindern.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-in-freiburg-unerlaubt-baeume-faellt-soll-hoehere-strafen-zahlen–157329351.html (mehr …)

  • Freiburg: gesamtstädtisches Konzept fürs Gärtnern in der Stadt liegt vor

    (Gu, alerts)

    […]
    Mit dem Ziel, vorhandene Flächen zu erhalten und zu verbessern, neue Räume zu finden und das Thema Gärtnern mehr Menschen zugänglich zu machen, hat das Stadtplanungsamt die Erarbeitung eines Konzepts „Gärtnern in Freiburg“ bei einem externen Fachbüro in Auftrag gegeben. Das Büro aus Stuttgart hat ein Konzept erarbeitet, welches nun vorliegt. Es soll dazu beitragen, den zur Verfügung stehenden Raum im Freiburger Stadtgebiet besser zu nutzen, auf die veränderten stadt- und freiräumlichen Rahmenbedingungen und die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen zu reagieren. Das Konzept steht dabei auch im Zusammenhang mit dem in den letzten Jahren erarbeiteten Perspektivplan. Denn der hatte die qualitative Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren baulichen Entwicklung 2 gemacht. Kleingärten sind Freiräume in der Fläche, wertvolle Naherholungsräume und oftmals wichtige Orte für Stadtklima und Biodiversität.

    „Mehr Gärten in die Stadt“ und „Mehr Stadt in die Gärten“ sowie „Das richtige Angebot am richtigen Ort“ sind daher die wesentlichen Kernaussagen des Konzepts, welches in zukünftigen Planungen berücksichtigt werden sollte. Es soll eine feinmaschige Verteilung von gärtnerischen Nutzungen in der Stadt wie auch die Öffnung von vorhandenen Gärten für die Bevölkerung geben. Die Entwicklung von neuen gärtnerischen Angeboten sollte sich dabei nach den Bedürfnissen der Menschen und den vorhandenen Potenzialen des Siedlungs- und Freiraumgefüges unter Abwägung der weiteren Ziele der Stadtentwicklung richten. Gärtnern darf dabei nicht nur als Privileg von wenigen, sondern als eine Chance für viele betrachtet werden.

    Zunächst einmal wurden vom beauftragten Büro der Bestand erfasst und die Wünsche und Bedürfnisse der Freiburger Bevölkerung analysiert. Daraus leitete das Büro Handlungsempfehlungen ab und entwarf für einige Flächen Beispielentwürfe. Insgesamt weist die Stadt Freiburg, ohne private Gärten, rund 200 Hektar gärtnerisch genutzte Flächen auf. Mit 55 Prozent haben die vereinsgebundenen oder ungebundenen Kleingartenanlagen daran den größten Anteil. Weitere 42 Prozent sind Gärten in der Feld- und Rebflur sowie in Waldrandlage am Siedlungsrand. Letztere haben für die Gestaltung des Landschaftsbildes eine hohe Bedeutung. Da sie aber häufig privat genutzt werden, haben sie eher eine untergeordnete Versorgungsfunktion. Mit nur knapp 3 Prozent sind Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban GardeningFlächen und sonstige Gemeinschaftsgärten vertreten.

    Für das Konzept war es wichtig zu wissen, welche Formen des Gärtnerns von welchen Personengruppen besonderes nachgefragt werden. Dafür fanden drei verschiedene Befragungen statt. Zum einen der dreizehn Kleingartenvereine, dann im Rahmen der repräsentativen Bürgerumfrage 2016 mit 2.634 befragten Haushalten und schließlich eine Befragung von 666 Haushalten durch die Uni Heidelberg in ausgesuchten Gebietstypen, damit Wohn- und Freisituation gemeinsam betrachtet werden kann.

    Heraus kam, dass rund ein Viertel der Freiburger Bevölkerung den Wunsch hat, in der Stadt oder im stadtnahen Umfeld zu gärtnern. Dabei sind die am Gärtnern Interessierten häufig jünger, es gibt einen höheren Anteil an Frauen und sie leben meist entweder in Familienhaushalten oder befinden sich im Studium oder in Ausbildung. Heraus kam auch, dass ganz unterschiedliche Gartenformen gewünscht werden. Etwa die 3 Hälfte möchte einen privaten Kleingarten oder Mietergarten nur für sich oder die Familie. Die andere Hälfte kann sich vorstellen, als Gruppe in Gemeinschaftsgärten am Haus oder in Urban Gardening-Projekten zu gärtnern. Interessant war dabei, dass die Form des Gärtnerns vom Wohnumfeld der Befragten abhängig ist. In zentralen und dicht bebauten Quartieren wie der Innenstadt oder dem Stühlinger wird eher eine gemeinschaftliche Nutzung von Gärten gewünscht und hier vor allem von zwanzig- bis vierzigjährigen Menschen. Pächterinnen und Pächter von Kleingärten hingegen sind eher älter, und es bestehen lange Pachtzeiten von häufig über 20 Jahren. Daher rühren auch die langen Wartezeiten und teils hohe Ablösesummen für Gärten. Allen Befragten ist die Nähe des Gartens zum Haus oder zur Nachbarschaft wichtig. Unabhängig von der Gartenform sind außerdem längfristig nutzbare Gartenflächen nachgefragt. Als Gründe für den Wunsch nach einem Garten sind für den Großteil der Befragten das Naturerlebnis, die Gestaltungsfreiheit sowie Freizeit und Erholung wichtig.

    Aus den Ergebnissen ergeben sich für die weitere städtische Planung von Gärten in der Stadt folgende Empfehlungen: – Die bestehenden Kleingartenanlagen sollen möglichst erhalten und weiter entwickelt und in ihren Flächen besser ausgenutzt werden. – Schlecht zugängliche Kleingartenanlagen sollen besser erschlossen, die öffentliche Bereiche aufgewertet, die Größe der Parzellen flexibel gehandhabt und die Kooperation mit Vereinen und Initiativen angrenzender Stadtquartiere intensiviert werden. – Die Pachtdauer soll bei Neuverpachtungen in städtischen Anlagen begrenzt werden. – Große Gärten können gemeinschaftlich genutzt und GartenPatenschaften initiiert werden.

    In Zusammenarbeit mit Dritten könnten folgende Punkte erreicht werden: – Anstelle von reinen Grünflächen als Abstand zwischen größeren Häusern sollen in Kooperation mit großen Bauträgern, Genossenschaften und Wohnungsgesellschaften Mieter- und Gemeinschaftsgärten entstehen. – Urban Farming soll am Siedlungsrand entlang von landwirtschaftlicher Nutzung in Kooperation mit Landwirten oder Zwischenpächtern ermöglicht werden.

    Das Stadtplanungsamt möchte ab sofort bei seinen Planungen verstärkt und frühzeitig auch eine gärtnerische Nutzung mit bedenken. Zum Beispiel durch die Anlage von Dachgärten in Kombination oder als Alternative zur energetischen Nutzung von Dächern einzuplanen und damit auch weitere ökologische Synergien wie Rückhalt von Regenwasser, Verbesserung des Stadtklimas oder Erhalt der biologischen Vielfalt erzielen. Gerade 4 Mieter- oder Nachbarschaftsgärten können bei Neubaugebieten direkt in die Planung einbezogen werden.

    Und schließlich sollen die bereits jetzt aktiven Menschen besser miteinander vernetzt und bei der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit unterstütz werden.

    Baubürgermeister Martin Haag zeigte sich bei der Präsentation des Konzepts zuversichtlich: „Das Konzept ‚Gärtnern in Freiburg‘ zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, wie gärtnerische Flächen erhalten, weiterentwickelt oder neu entstehen können. Wir wollen gärtnerische Belange zukünftig auf unterschiedlichen Ebenen in die Planung einbringen.“ Ziel sei es, so Haag weiter, dass die Menschen in Freiburg mit privaten, gemeinschaftlich nutzbaren und öffentlichen Gärten versorgt werden können.

    Die für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiterin im Stadtplanungsamt, Babette Köhler, weist darauf hin, dass der verdichtete Raum in Freiburg es erforderlich mache, die jeweiligen Nutzungsansprüche an die Fläche auszuhandeln. „Der Perspektivplan Freiburg 2030 hat hierfür die wesentlichen Grundlagen geliefert, denn er wirbt für die gleichrangige Betrachtung von Freiräumen und Bauflächen. Außerdem macht er die Entwicklung von Freiräumen zur Bedingung einer weiteren Stadtentwicklung.“ Das Gärtnern, so Köhler, sei dabei wie Spiel, Sport, die naturnahe Entwicklung und Förderung der biologischen Vielfalt eines von mehreren Themen, die für die Menschen in der Stadt wichtig seien und damit bei der weiteren Entwicklung der Stadt aktiv mit zu bedenken seien.

    Die Vorlage zum Thema wird im Herbst in den gemeinderätlichen Gremien beraten und beschlossen.

    https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/stadt-freiburg-gaertnern-in-freiburg_id_9451772.html (mehr …)

  • Erster Gipfel Essbare Stadt in Köln

    (Gu, aus Newsletter)

    Am 28. April 2017 fand der erste Gipfel „Essbare Stadt“ in der Feuerwache statt. Initiiert vom Ernährungsrat Köln und der Agora Köln wollen wir gemeinsam ein Konzept für das Gärtnern in der Stadt bzw. fürs produktives Grün erstellen.

    Am späten Freitagnachmittag und frühen Abend versammelten sich etwa 80 Bürgerinnen und Bürger im Großen Forum der Alten Feuerwache. Auf dem ersten Gipfel ging es vor allem darum Interessierte ins Boot zu holen und genau zu definieren worum es gehen soll. Gesucht ist ein Konzept bzw. ein Aktionsplan für die Essbare Stadt Köln. In Köln und Umgebung wollen wir vermehrt Lebensmittel anpflanzen und viele Menschen daran beteiligen. Das Themenspektrum reicht also vom Gemüseanbau in Grünanlagen bis zur Solidarischen Landwirtschaft. Gemeinschaftsgärten werden natürlich auch behandelt und so sind auch die Grundlagen für die Gartenwerkstadt Ehrenfeld Teil des Konzepts. Wichtig sind vor allem die Rahmenbedingungen fürs Gärtnern in der Stadt. Wie kommen beispielsweise Interessierte in die Hand von Flächen? Wie schaffen wir aber auch, dass wir naturverträglich Gärtnern und die Biodiversität fördern?

    Nach der Einführung ins Thema und der Vorstellung von städtischen Interessen bildeten wir zahlreiche Themengruppen. In diesen wurde vor allem projektbezogen diskutiert, d. h. es ging zunächst einmal nicht um Rahmenbedingungen. Am Ende wurden exemplarisch Ziele aufgestellt. Beispielsweise könnte 2025 jedes Veedel einen Gemeinschaftsgarten bekommen, jeder Balkon bepflanzt sein und es wäre toll, wenn 100 ha für Selbsterntegärten zur Verfügung stünden. (mehr …)

  • Stadt Freiburg will Gesamtkonzept für gärtnerische Freiflächen aufstellen

    (Gu aus alerts, 17.4.)
    „Gärtnern ist beliebt: Die Kleingartenvereine in Freiburg haben lange Wartelisten. Das war bereits vor zehn Jahren so, weshalb die Stadt Freiburg sich damals das Ziel gesetzt hat, 15 Prozent neue Parzellen bis 2020 zu schaffen. Tatsächlich hat die Zahl der Kleingärten seither jedoch abgenommen. Nun soll ein neues Konzept Abhilfe schaffen. Es soll Potenziale für gärtnerische Nutzungen in Freiburg untersuchen und neue Flächen identifizieren. Dabei wird es aber nicht nur um Kleingärten gehen, sondern auch um neue Trends wie „Urban Gardening“.
    2005 wurde der aktuelle Flächennutzungsplan (FNP) aufgestellt und mit ihm auch ein „Kleingartenentwicklungsplan“. Der kleine Bruder des FNP ist jedoch nie offiziell vom Gemeinderat verabschiedet worden – und seine Ziele gerieten im Laufe der Jahre immer mehr ins Hintertreffen. Statt mehrere hundert neue Gärten neu zu schaffen, sind allein in den vergangenen fünf Jahren 400 Parzellen weggefallen. Meistens stehen die Kleingartenanlagen in Konkurrenz zu neuen Bauflächen. Für das geplante Gebiet Gutleutmatten im Stadtteil Haslach mussten beispielsweise 222 Gärten weichen. Aktuell gibt es in Freiburg noch 3500 Kleingärten. Das Interesse daran ist riesig: Allein für die 413 direkt vom Rathaus verwalteten Parzellen gibt es mehr als 700 Anfragen.
    Dennoch will die Stadtverwaltung nun keinen neuen Entwicklungsplan für Kleingärten aufstellen, sondern ein Konzept für gärtnerische Freiflächen überhaupt. Denn inzwischen, so erklärte Markus Liesen vom Stadtplanungsamt in der jüngsten Sitzung des gemeinderätlichen Bauausschusses, sei das gärtnerische Treiben in Freiburg viel bunter geworden. So gibt es beispielsweise gut ein Dutzend Möglichkeiten für gemeinsames Gärtnern auf öffentlichen Grünflächen („Urban Gardening“). Auch Landwirte bieten inzwischen Äcker zum Bewirtschaften an.
    Was genau jetzt schon vorhanden ist, darüber gibt es jedoch gar keine offiziellen Zahlen. Deshalb wird in dem Konzept, das ein externes Büro für 30 000 Euro bis 2016 erstellen soll, zunächst der Bestand untersucht. Dann soll der zukünftige Bedarf abgeschätzt werden und – das wird der schwerste Teil – es sollen neue Gebiete für verschiedenste Gartenformen gefunden werden.
    „Flächen sind in Freiburg nun mal generell Mangelware“, so Liesen. Deshalb werde es auch darum gehen, sich alternative Möglichkeiten zu überlegen: Können Areale zeitlich begrenzt gärtnerisch genutzt werden? Wie gelingt es, die vorhandenen Kleingartenanlagen mehr zu öffnen, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen? Welche Potenziale bieten private Grünflächen und Hinterhöfe? Dabei werden die Planer auch Informationen aus dem Perspektivplan nutzen, der gerade erarbeitet wird und der die Zukunft Freiburgs für die nächsten 15 Jahre festlegen soll.
    Die Idee eines neuen gärtnerischen Gesamtkonzepts für Freiburg stieß bei allen Gemeinderatsfraktionen im Bauausschusses auf viel Lob. Gut fanden die Stadträtinnen und Stadträte, dass auch die neuen Gärtnertrends mit einbezogen werden sollen. Keinesfalls, so sagte SPD-Fraktionschefin Renate Buchen, dürften Urban Gardening und Co jedoch zu Lasten der traditionellen Kleingärten gehen. Denn diese hätten nicht nur wichtige ökologische, sondern auch viele soziale Funktionen, etwa bei der Integration ausländischer Bürger.“

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/in-freiburg-vedraengen-baugebiete-die-kleingaerten-aber-urban-gardening-ist-in–103501025.html (mehr …)