Schlagwort: Gewächshaus

  • Elmshorn: Gartenprojekt an der GU für junge Männer

    (Sachbericht)

    Die Gemeinschaftsunterkunft an der Agnes-Karll-Allee wurde im November
    2024 neu errichtet und verfügt über insgesamt 128 Plätze. Die Unterkunft ist ausschließlich für
    alleinstehende Männer vorgesehen. Bei der Planung des Gemeinschaftsgartenprojekts wurde
    davon ausgegangen, dass bis zu 100 Bewohner aktiv beteiligen könnten. Das Gartenprojekt
    wurde als Beschäftigungsmöglichkeit und als Angebot für eine aktive, gemeinschaftsorientierte
    Freizeitgestaltung konzipiert. Unser Ziel war es, den Bewohnern eine strukturierte Tätigkeit,
    einen Ort der Begegnung sowie eine Möglichkeit zur persönlichen Beteiligung und
    Verantwortung zu bieten.
    Der Antrag auf Förderung wurde im März 2025 gestellt und in Höhe von 2100€ genehmigt. Ab
    Mitte Mai konnten wir mit den Gartenarbeiten aktiv beginnen.
    Beschaffung des Materials. Mit den zur Verfügung gestellten Fördermitteln wurden
    Gartenwerkzeuge, Regentonnen, Schubkarren, Gießkannen, Gartenschläuche, torffreie
    Blumenerde, Samen sowie verschiedene Jungpflanzen angeschafft. Gartenhandschuhe konnten
    wir aus eigenen Mitteln finanzieren.

    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens. Die Gemeinschaftsunterkunft verfügt über eine
    weitläufige Außenfläche, die sich gut für einen Gemeinschaftsgarten eignet. In unmittelbarer
    Nähe des Containerdorfs befindet sich die Grüne Villa, eine ehemalige Baumschule, auf deren
    Gelände regelmäßig Projekte stattfinden – organisiert sowohl durch unsere
    Kooperationspartner als auch durch das Unterkunftsmanagement. Nach Absprache mit der
    Stadt Elmshorn darf die bebaubare Fläche rund um die Grüne Villa für das
    Gemeinschaftsgartenprojekt genutzt werden.
    Es stehen sowohl Grünflächen direkt neben den Containern als auch Flächen auf dem Gelände
    der ehemaligen Baumschule zur Verfügung. Zunächst wurde ein kleiner Bereich hinter den
    Containern bepflanzt, auf dem ein Gemüsegarten entstand. Unsere Bewohner zogen im April
    und Mai Tomaten, Zucchini, Gurken, Paprika, Auberginen und Erdbeeren vor. Dies erfolgte
    teils gemeinsam im Gemeinschaftsraum, wo mehrere Bewohner zusammen die Samen in
    Anzuchttöpfe setzten. Nach 3-4 Wochen konnten die Jungpflanzen ins Freiland umgepflanzt
    werden. Einige Bewohner bevorzugten es, die Anzucht eigenständig in ihren Zimmern
    durchzuführen. Auch diesen Wunsch haben wir berücksichtigt.
    In der Grünen Villa wurde ein kleiner „Naschgarten“ angelegt, in dem Himbeeren, Brombeeren
    und Johannisbeeren gepflanzt wurden. Unsere Bewohner sowie Besucher der Grünen Villa
    konnten sich bereits im Juli und August über die erste Ernte freuen.
    Rechts von der Grünen Villa wurde zunächst nur einen kleinen Teil der verfügbaren Fläche
    genutzt, da unsere Kapazitäten begrenzt waren. Dort wurden Kartoffeln angebaut, deren ersten
    Knollen im Oktober geerntet werden konnten.
    Darüber hinaus wurden auf dem Gelände der Unterkunft Blumen gepflanzt – unter anderem vor
    dem Verwaltungscontainer, neben den Briefkästen sowie am Gemeinschaftscontainer.
    Zusätzlich erhielten einige Bewohner Samen und Zwiebeln, die sie eigenständig an den
    Wohncontainern pflanzen konnten. Dies führte zu einer sichtbaren Aufwertung der
    Außenanlage.

    Zum Abschluss der Saison wurde im November die Verkehrsinsel neben dem Parkplatz mit
    den Krokussenzwiebeln bepflanzt, welche voraussichtlich im kommenden Frühjahr erblühen
    werden.

    Beteiligte des Gartenprojektes. Die Gartenarbeiten erfolgten unter Anleitung und Aufsicht
    des Unterkunftsmanagements. Hauptsächlich wurden sie von Bewohnern durchgeführt, die an
    den Arbeitsgelegenheiten gemäß §5 des Asylbewerberleistungsgesetzes teilnehmen. Insgesamt
    waren 12 Bewohner beteiligt. Für ihre Arbeit erhielten sie eine zusätzliche Vergütung von 0,80€
    pro Stunde. Darüber hinaus unterstützten uns auch Bewohner, die nicht unter das
    Asylbewerberleistungsgesetz fallen oder nicht zu den Arbeitsgelegenheiten verpflichtet sind.
    Tatsächlich fiel die Zahl der aktiven Teilnehmer jedoch geringer aus als ursprünglich erwartet.
    Der Großteil der Bewohner sind junge Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die
    überwiegend durch Sprachkurse oder Arbeitstätigkeiten eingebunden sind. Dadurch stand
    vielen nur begrenzt Zeit zur Verfügung, um regelmäßig am Gartenprojekt teilzunehmen.
    Dennoch fanden sich engagierte Gruppen, die die Gartenarbeiten zuverlässig unterstützten.
    Die Aufgaben der Teilnehmer des Gartenprojekts umfassten unter anderem die Anzucht der
    Pflanzen, die Pflege der Beeten, das Gießen sowie das Pflanzen und Beschneiden der Blumen.
    Einige Bewohner brachten wertvolle Vorerfahrungen aus ihren Herkunftsändern im Bereich
    Landwirtschaft und Gartenarbeit mit. Für viele andere – ebenso wie für Teile des
    Unterkunftsmanagements – war das Projekt eine neue und bereichernde Erfahrung sowie eine
    Gelegenheit, gemeinsam Neues zu lernen. Auch unsere Kollegen vom Quartiersmanagement
    der Unterkunft beteiligten sich aktiv am Projekt.

    Weitere Planung und Verbesserungspotenzial.
    Insgesamt war das Projekt sehr erfolgreich. Allerdings war der Startzeitpunkt teilweise etwas
    spät, da viele Gemüsesorten üblicherweise 1-2 Monate früher gepflanzt werden sollten.
    Außerdem fiel die Ernte im Bereich hinter den Wohncontainern geringer aus als erwartet, da
    ein Teil der Jungpflanzen aufgrund niedriger Temperaturen Frostschaden erlitt. Dennoch
    konnten wir eine gute Menge Zucchini, Tomaten und zwei Kürbisse ernten. Das Meiste wurde
    unter den Bewohnern verteilt. Die Kürbisse nutzten wir im Oktober zur Halloween-Dekoration
    unseres Büros.

    Diese Erfahrungen werden wir im kommenden Jahr berücksichtigen. Ein großer Vorteil besteht
    darin, dass wir vom Vorbesitzer der Grünen Villa (der damaligen Baumschule) ein großes
    Gewächshaus – abgesehen von der Deckfolie – übernehmen konnten. Im Frühjahr 2026 ist
    geplant, dort Gemüse und Erdbeeren vorzuziehen. Die Installation des großen Gewächshauses
    hat bereits begonnen.

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  • Lengenfeld: Mitmachgarten wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)
    […]

    Vergangenes Jahr haben wir den Mitmachgarten im Hinterhof aufgebaut, mit einem großen
    Gewächshaus, Hochbeeten, Pavillon, Bar, Teich und einem Hühnergehege um Alt und Jung
    durch Gartenarbeit und Tierpflege zu verbinden und Teilhabe zu gewährleisten.
    Um auch dieses Jahr unsere Flächen versorgen zu können, möchten wir biologisches
    Saatgut, Jungpflanzen sowie Zubehör wie Urgesteinsmehl & Dünger auf EM-Basis,
    Rankhilfen und Vlies (zur Verlängerung der Anbauzeiträume) besorgen. Ebenfalls benötigen
    wir für die Hochbeete frische Erde, da sie sich über den Winter gesetzt hat. Für eine
    Erweiterung, die wir gern mit Vorschülern bzw. Hortkindern umsetzen wollen, möchten wir
    Beerensträucher und kleine Gartengeräte organisieren.

    • Wer hatte die Idee zum Garten und mit wem wurde die Idee umgesetzt? Wann wurde die Nachbarschaft einbezogen? Was ist Ihre Rolle? Sind Sie auch Gärtnerin im Mitmachgarten? Idee kam vom HERZkraftwerk e.V. von damaliger Vorständin und Vereinsmitglied Frederike Eisenkolb, Umsetzung vom Verein mit Hilfe der SAB-„Förderung von Sozialen Orten“, beauftragten Firmen und Ehrenamtlern. Ich bin Ehrenamtlerin und gärtnere mit.
    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nun zusammen weiter plant und die neuen Ideen umsetzt? Etwa 8 Menschen.
      Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Gartengruppe aus der Nachbarschaft oder sind es eher Gruppen (Schulen, Kita, Senioreneinrichtungen, Firmen etc.), die zu bestimmten Zeiten oder auch nur zu einer Veranstaltung/einem Workshop kommen? Hauptsächlich Gruppen: es kommt wöchentlich eine Seniorengruppe in den Garten, 1x im Monat verbringt die Gruppe vom Trauercafé Zeit im Garten. Kindergeburtstage und Firmen-Team Buildings können unter einem Gartenthema stattfinden.
    • Wie offen ist die Fläche? Sieht man den Garten von der Straße aus? Wier kommt man rein? Gibt es ein Schild, das auf den Garten hinweist und auf die Mitmachmöglichkeiten? Wie viele Beete gibt es? Es gibt eine große Anschlag- und Infotafel an der Straße aus, Hühnerhaus und -auslauf sind direkt sichtbar. Es gibt ein großes Gewächshaus, 6 Hochbeete und einige Kräuter- und Erdbeerflächen.
    • Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Wer entscheidet, wo was angebaut wird? Wie ist es organisiert, dass Gruppen den Garten (auch?) nutzen? Wie laufen Kommunikations- und Entscheidungswege? Wege laufen über HERZkraftwerk e.V. 
    • Was passiert mit der Ernte? Verarbeitet in Veranstaltungen vom Verein, wie Heldenküche, Kochtreff, wöchentliche Senorengruppe. Oder verkauft an’s Café Mehrwert bzw. an Nachbarn & Bürger – Infos am Aushang bzw. über Instagram.
    • Wie beteiligen sich die Gruppen an den Kosten des Gartens? Spenden.
    • Sind Sie in Kontakt mit dem Grünflächenamt der Stadt und könnten Sie ggf. Erde bekommen? Müssten wir noch ansprechen.
    • Wie wurde der Garten bisher finanziert? 2024 SAB-Förderung, ab 2025 aus eigenen Mitteln (Geld- und Sachspenden, selbst gezogenes Saatgut, Kaffee- und Kuchenverkauf bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsmarkt)

    SAB = Sächsische Aufbaubank
    Die Gruppen gärtnern teilweise (Trauergruppe, Seniorengruppe), teilweise nutzen sie den Garten eher als Erholungs- und Feierraum

    Die acht Kerngärtner*innen entscheiden miteinander, wo was gepflanzt wird und kümmern sich hauptsächlich um den Garten

    Kindergeburtstage laufen auf Spendenbasis, die Firmen spenden auch was. Die Einnahmen aus dem Verkauf eines Teils des Gemüses fließen wieder in den Garten zurück – doch reicht das Geld/die Einnahmen nicht, um alle Kosten zu decken.
    Sie wollen gerne regelmäßige Angebote für Kindergruppen im Garten machen.

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  • Dörverden: Fläche gefunden

    wir sind weitergekommen: Haben nun eine Fläche (~ 800 m² mit altem Baumbestand), die direkt an der Wehrke (unserer Offenen Werkstatt) dran ist und werden sie ab Oktober pachten und sind schon mit dabei, sie vorzubereiten.
    Ein weiterer Projektansatz ist eine Gewächshausanlage (~200 m² verglaste Fläche), die wir in die gemeinschaftliche und vereinsbasierte Nutzung überführen wollen.

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  • Berlin: bei Max Pflanzen gärtnert die Schule und die Nachbarschaft

    (Besuch)
    Den Garten gibt es seit 2015. Der Initiator Gregor und ein paar Leute (bunt gemischte Gruppe, mehrere Nationalitäten) war auf der Suche nach einer Fläche und hat auch seine alte Klassenlehrerin gefragt, die inzwischen das Max Planck Gym leitet, das mit seiner Schule fusioniert war. Die war gleich begeistert, da sie eh gerade überlegten, was sie mit der Biodv Fläche machen sollen, die auf dem ehemaligen Appelplatz der Schule angelgt wurde.

    Der Gemeinschaftsgarten entstand, der gleichzeitig Schulgarten ist. Es gibt ein paar Beete, die als Beete erkennbar sind – die Wurzeln der Bäume sind hier ein Problem, es wächst nicht viel – und dann gibt es Kanninchen usw. Sie haben ein paar Hochbeete gebaut. Es gibt Gemeinschaftsbeete, ein paar individuelle Beete und ein paar Schulbeete.
    Sie müssen nix zahlen als Gruppe, sich aber um die Fläche kümmern – ein Teil bleibt wild, ein große Artenvielfalt ist zu finden. Ab und an übernachten Obdachtlose, die aber weg müssen (Schule!), oft finden sie auch Spritzen usw – das wird dann angezeigt. Vandalismus gibt es nicht, ab und an wird vorne bei den Beeren was geerntet.
    Von Seiten der Schule finden einige Angebote im und mit dem Garten statt. Eine AG Stadtgarten gibt es, bald eine AG Honigbienen (gibt einen Imker), der Oberstufenkurs hat Hochbeete gebaut, sie malen gerade den Geräteschuppen an, ein FoPro kartiert rund um den Boden, die Bäume etc.
    direkt nebenan ist „Mosaik“, da bekommen sie Holz und Zuschnitte her
    Nachhaltikeit wird in der Schule groß geschrieben, es ist eine UNESCO-Schule, sie haben auch Schwammbeete (Gartenleistungen!), sind noch in Kontakt mit den Forschenden, haben einen Hydrotower in der Küche, in dem Salat wächst, wollen noch mehr Regenrinnen anzapfen und in Profiauffangsysteme leiten, um Wasser zu haben, Apfelbäume wurden gepflanzt.
    Mitmachen kann jede*r, ab und an kommen Menschen aus der Nachbarschaft dazu – ein Schild wollen sie nun wieder aufstellen (gerade sind sie ohne), Werbung machen sie auf Insta – Vernetzungsarbeit können sie nicht leisten.

    Die Schulleitung hat kein offiziellen OK vom Grünflächen- oder Schulamt und will auch keine schlafenden Hunde wecken.

    Aus dem Antrag/Antworten:

    1. Entwicklung/Anzahl Teilnehmende: Die Gruppe MaxPflanzen besteht mittlerweile im zehnten Jahr; die Anzahl der Gärtner*innen beträgt 17.

    2. PR für den Garten: Die Gruppe MaxPflanzen hat einen Instagram-Auftritt, dieser brachte/bringt sowohl Besucher*innen als auch vereinzelt neue Teilnehmende. Ansonsten: Mundpropaganda (funktioniert!).

    3. Anzahl Beete/Anzahl: Hochbeete: aktuell 12, davon 1 ausschließlich zur Nutzung durch AG Stadtgarten (7./8. Klasse) und 1 für den Zusatzkurs Stadtgarten (Oberstufe) und dem Wahlpflichtunterricht Biologie Klasse 10. 4 Nutzung durch Einzelpersonen (MaxPflanzen)

    Beete/Pflanzareale im Gelände: Keine genaue Angabe möglich, das variiert. Beerensträucher an verschiedenen Orten, werden durch AG Stadtgarten gepflegt, ernten dürfen alle, wobei die Schüler*innen unbedingt Vorrang haben sollten; danach die Kinder von MaxPflanzen. Naschgarten!

    4. Kooperation mit MPG (wie):
    a) Auf kürzestem Weg Absprache zw. mir und Christiane Thomas.
    b) Funktioniert sehr gut.

    5. Eigener Bereich MPG
    Ja, das sog. Biotop. und zwei Hochbeete.

    6. Absprachen MaxPflanzen/MPG
    s. Pkt. 4

    7. Nutzung Gartengeräte/Reparaturen:
    Die großen Gartengeräte (Spaten, Grabgabeln, Rechen etc.) werden im Schuppen gelagert und sowohl von MaxPflanzen als auch MPG genutzt. Kleinere Geräte wie z.B. Gartenschere halten wir getrennt vor. Reparaturen werden idR durch MaxPflanzen durchgeführt.

    8. AG Stadtgarten und Zusatzkurs Stadtgarten
    Die AG Stadtgarten führt die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 im Rahmen des schulischen Ganztags (1 Termin/Wo) an die Themen Naturbeobachtung, Pflege, Aussaat und Ernte heran. Großen Wert lege ich persönlich darauf, dass die Schüler*innen zusammen, d.h. arbeitsteilig  arbeiten.

    Der Zusatzkurs Stadtgarten findet in der Oberstufe (1./2.Semester) statt. Dort lernen die Schüler*innen nachhaltiges ökologisches urbanes Gärtnern. Ebenfalls sind Pflege, Aussaat und Ernte ein Thema.

    9. Bausatz eines Gewächshauses:

    Da wir nicht die Materialien oder geschweige eine Werkstatt haben, wo wir die Materialien bearbeiten könnten, würden wir uns einen Bausatz für ein Gewächshaus anschaffen wollen.

    Materialien des Gewächshauses wären:

    • robuste Aluminiumkonstruktion mit Stahlsockel 
    • evtl. Plexi- bzw. Acrylglas, (aber vielleicht gibt es noch ein nachhaltigeres Material)
    • Regenrinnen-System

    Dieser Bausatz soll dann zusammen mit allen Mitglieder aufgestellt werden. Jeder hat dann, die Möglichkeit diese Gewächshaus zu nutzen. Aufteilung erfolgt nach Absprache im Gemeinschaftsgartenteam.

    Die Ernte erfolgt durch alle Mitglieder, so dürfen auch die Gemeinschaftgartenmitglieder in den Sommerferien an den Beeten der Schule sich gern bedienen. Ansonsten hat jeder seinen Bereich und kann seine eigne Ernte genießen.

    Wir haben auch schon unsere Ernte beim Sommerfest des Max-Planck-Gymnasiums präsentieren und anbieten können.

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  • Berlin: Gewächshaus bei Max Pflanzen

    1. Entwicklung/Anzahl Teilnehmende: Die Gruppe MaxPflanzen besteht mittlerweile im zehnten Jahr; die Anzahl der Gärtner*innen beträgt 17.

    2. PR für den Garten: Die Gruppe MaxPflanzen hat einen Instagram-Auftritt, dieser brachte/bringt sowohl Besucher*innen als auch vereinzelt neue Teilnehmende. Ansonsten: Mundpropaganda (funktioniert!).

    3. Anzahl Beete/Anzahl: Hochbeete: aktuell 12, davon 1 ausschließlich zur Nutzung durch AG Stadtgarten (7./8. Klasse) und 1 für den Zusatzkurs Stadtgarten (Oberstufe) und dem Wahlpflichtunterricht Biologie Klasse 10. 4 Nutzung durch Einzelpersonen (MaxPflanzen)

    Beete/Pflanzareale im Gelände: Keine genaue Angabe möglich, das variiert. Beerensträucher an verschiedenen Orten, werden durch AG Stadtgarten gepflegt, ernten dürfen alle, wobei die Schüler*innen unbedingt Vorrang haben sollten; danach die Kinder von MaxPflanzen. Naschgarten!

    4. Kooperation mit MPG (wie):
    a) Auf kürzestem Weg Absprache zw. mir und Christiane Thomas.
    b) Funktioniert sehr gut.

    5. Eigener Bereich MPG
    Ja, das sog. Biotop. und zwei Hochbeete.

    6. Absprachen MaxPflanzen/MPG
    s. Pkt. 4

    7. Nutzung Gartengeräte/Reparaturen:
    Die großen Gartengeräte (Spaten, Grabgabeln, Rechen etc.) werden im Schuppen gelagert und sowohl von MaxPflanzen als auch MPG genutzt. Kleinere Geräte wie z.B. Gartenschere halten wir getrennt vor. Reparaturen werden idR durch MaxPflanzen durchgeführt.

    8. AG Stadtgarten und Zusatzkurs Stadtgarten
    Die AG Stadtgarten führt die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 im Rahmen des schulischen Ganztags (1 Termin/Wo) an die Themen Naturbeobachtung, Pflege, Aussaat und Ernte heran. Großen Wert lege ich persönlich darauf, dass die Schüler*innen zusammen, d.h. arbeitsteilig  arbeiten.

    Der Zusatzkurs Stadtgarten findet in der Oberstufe (1./2.Semester) statt. Dort lernen die Schüler*innen nachhaltiges ökologisches urbanes Gärtnern. Ebenfalls sind Pflege, Aussaat und Ernte ein Thema.

    9. Bausatz eines Gewächshauses:

    Da wir nicht die Materialien oder geschweige eine Werkstatt haben, wo wir die Materialien bearbeiten könnten, würden wir uns einen Bausatz für ein Gewächshaus anschaffen wollen.

    Materialien des Gewächshauses wären:

    • robuste Aluminiumkonstruktion mit Stahlsockel 
    • evtl. Plexi- bzw. Acrylglas, (aber vielleicht gibt es noch ein nachhaltigeres Material)
    • Regenrinnen-System

    Dieser Bausatz soll dann zusammen mit allen Mitglieder aufgestellt werden. Jeder hat dann, die Möglichkeit diese Gewächshaus zu nutzen. Aufteilung erfolgt nach Absprache im Gemeinschaftsgartenteam.

    Die Ernte erfolgt durch alle Mitglieder, so dürfen auch die Gemeinschaftgartenmitglieder in den Sommerferien an den Beeten der Schule sich gern bedienen. Ansonsten hat jeder seinen Bereich und kann seine eigne Ernte genießen.

    Wir haben auch schon unsere Ernte beim Sommerfest des Max-Planck-Gymnasiums präsentieren und anbieten können.

    aus dem Antrag:

    Wir als Gartengemeinschaft wünschen uns ein kleines Gewächshaus (ca. 2 x 3 Meter groß). Damit könnten wir unsere Pflanzen für die Gartengemeinschaft, aber auch für die verschiedenen Angebote des Max-Planck-Gymnasiums, z.B. den Zusatzkurs Stadtgarten und die AG Schulgarten, besser vorziehen und somit unsere Ernteerträge steigern. Das Gewächshaus soll zusammen mit Schülern des Max-Planck-Gymnasiums und den weiteren Mitgliedern der Gartengemeinschaft aufgestellt werden und genutzt werden.

    Wir möchten dadurch einen stetigen Austausch und eine gegenseitige Unterstützung für einen urbanen ökologischen Anbau in unserem Gemeinschaftsgarten fördern.

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  • Berlin: Gewächshaus als Experimentierort

    im Berliner Osten hat sich diesen Sommer eine Initiavgruppe gegründet, die ein leerstehendes 1500m2 großes Gewächshaus ab nächsten Jahr anmieten und gemeinschaftlich mit Menschen aus der Nachbarschaft bewirtschaften möchte. Die Gruppe besteht aus Gemüsebäuer*innen (gelernte oder in Ausbildung), einer gelernten Ackerbäuerin, erfahrenen Gemeinschaftsgärtner*innen und Aktiven der örtlichen Kiezarbeit.

    Im Kern unserer Projektidee steht, an dem Standort ein kollektiv getragenes non-profit Gartenprojekt aufzubauen. Wie dies genau in einem so großen Gewächshaus aussehen kann, wollen wir im Rahmen eines ersten Experimentierjahres ausprobieren. Dabei wollen wir eine Kombination verschiedener Modelle einer gemeinschaftlichen und solidarischen Nutzung

    ausprobieren: ein Bildungs- und Schulgarten, (interkultureller) Nachbarschaftsgarten mit Einzelparzellen und Gemeinschaftsflächen.

    Perspektivisch käme für uns für einen Teil der Fläche auch eine Weiterentwicklung in Richtung Selbsterntegarten oder solidarische Landwirtschaft in Frage. Für uns ist wichtig in diesem ersten Jahr ein Projekt aufzubauen, dass langfristig funktioniert, zur Nachbarschaft passt und sich von allein finanziell trägt.

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  • Nürnberg: Gewächshaus im öffentlichen Raum

    Unser ÖPNV zieht näher zu den Beeten des Allersberger Vespergarten und wird damit Teil unseres Gartens. Ihr habt Bock, euch einzubringen und zu lernen, wie ein autarkes Solar-Gewächshaus mitten im öffentlichen Raum funktioniert?
    https://www.urbanlab-nuernberg.de/projekt/oeffentlicherpflanzennahverzehr/

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  • Neuruppin: offener Gemeinschaftsgarten an Jugendwohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    as JWP (JugendWohnProjekt) „MittenDrin“ e.V sind ein langlebiges, selbstorganisiertes und
    solidarisches Jugendprojekt in der Stadt Neuruppin. Das Projekt engagiert sich nun seit mehr als 30
    Jahren in der Jugendarbeit mit einem Schwerpunkt auf queeren, subkulturellen, antifaschistischen
    und gesellschaftspolitischen Themen. In den letzten Jahren haben wir vermehrt ein Augenmerk auf
    Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Aus dem daraus hervorgehenden Engagement
    entstand im letzten Jahr ein Gemeinschaftsgarten bei uns welcher gemeinsam mit der
    Nachbar*innenschaft gepflegt wird. Gemeinsam wurden Hochbeete gebaut, bepflanzt, geerntet und
    sich mit Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Gärtnern auseinander gesetzt. In diesem Jahr
    möchten wir den Gemeinschaftsgarten erweitern, Obstbäume pflanzen, eine Kräuterschnecke und
    ein Gewächshaus bauen. Hierfür möchten wir gerne einen Antrag bei ihnen stellen.
    Das Gewächshaus soll in den späten Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion gebaut werden
    und spätestens im Oktober stehen. So können wir dann die ersten Pflanzen überwintern und auch
    über die Wintermonate hinweg anbauen und ernten. Vor allem wetterfestes Gemüse wie Spinat. Wir
    erhoffen uns durch den Bau dieser Infrastruktur einen größeren Umfang an Möglichkeiten
    gemeinsam nachhaltig zu gärtnern und der Nachbar*innenschaft einen weiteren gemeinsamen Ort
    der Begegnung zu schaffen. Mit der Kräuterschnecke und den Obstbäumen möchten wir außerdem
    einen weiteren Zugang zu nachhaltiger Ernte schaffen und eine Brücke zur der Erzeugung unserer
    Lebensmittel schlagen, die so, vor allem im städtischen Raum, eher ungesehen ist. Außerdem
    unterstützen die Bäume mit ihrer Blüte Insekten wie z.B Honig und Holzbienen.

    Antworten
    Zurzeit haben wir 4 große Hochbeete die ungefähr 1x2m groß sind und zwei kleine Hochbeete mit den Maßen 1x1m. Außerdem gibt es noch zwei kleine Hochbeete in denen Himbeeren gepflanzt sind. Es gibt noch weitere kleine Beete mit Beerensträuchern, Erdbeeren, Schnittlauch und Melisse. In diesem Jahr soll der Garten noch mehr erweitert werden.

    Die genaue Größe der Fläche des Gartens kann ich leider nicht sagen. Ich schätze das es ungefähr 30m² – 40m² sind. Die Fläche ist direkt von der Straße aus zugänlich und nicht eingezäunt. Er ist von dort auch direkt sichtbar und befindet sich auf dem Rondell vor dem Jugendwohnprojekt. Die Fläche gehört den Vermietern der Vereinsräume und ist langfristig nutzbar. Für die Bewässerung des Gartens wird der Außenwasserhahn des Gebäudes genutzt. Gartenschlauch und Gießkannen stehen dauerhaft zur Verfügung.

    Die Gartengeräte sind in einem Container untergebracht der von Montag bis Freitag zwischen 13-19 uhr zugänglich ist. Um zu verhindern das Gartengeräte verloren gehen (was durchaus vorkommen kann, es wurde einmal ein Hochbeet geklaut) ist der Container allerdings abgeschlossen. Der Schlüssel ist im Jugendclub hinterlegt. Menschen die außerhalb der Öffnungszeiten den Garten nutzen, können aber auch außerhalb der Öffnungszeiten an uns herantreten und die Geräte nutzen.

    In den Garten können die Gärtner*innen und alle Anderen jederzeit.

    Die Gruppe die Gärtner*innen varriert je nach Jahreszeit. Menschen die rund ums Jahr gerne Gärtnern sind ungefähr 10. Diese setzten sich zusammen aus Familien der Nachbar*innenschaft und Besucher*innen des Jugendclubs.

    Mitmachen kann mensch einfach so. Es reicht vorbei zukommen und zu sagen das mensch Bock auf Gärtnern hat. Oder uns über Socialmedia oder per Mail anzuschreiben. Es gibt die Möglichkeit einfach mitzugärnern oder autonom ein oder mehrere Hochbeete/Beete zu bewirtschaften.

    Was Öffentlichkeitsarbeit angeht posten wir Gartenupdates auf den Socialmedia Kanälen des Jugenwohnprojekts. Außerdem gibt es einen Flyer der auf den Garten aufmerksam macht und in der Nachbar*innenschaft verteilt wurde. Der Garten ist durch seine Neuentstehung in Neuruppin noch nicht sehr bekannt, aber in der Nachbar*iinenschaft sichtbar. Es gibt bisher kein Schild das auf die Mitmachmöglichkeit aufmerksam macht, nur den Flyer der zum mitmachen einläd.

    Es gibt eine Garten AG die sich um die Organisation des Gartens kümmert, z.B. Wie finazieren wir den Garten, was braucht es, Wie können wir gewährleisten das im Sommer trotz der Hitze ausreichend und regelmäßig gegossen wird obwohl nicht alle jeden Tag am Garten sind, etc. Der Garten AG können Interessiete immer gerne beitreten, das Ziel ist es den Garten so niedershwellig wie möglich zu gestalten und den Gärtner*innen so viel lästige Arbeit abzunehemn wie machbar. Neue Informationen zum Garten werden auf Socialmedia geteilt und sonst in Gesprächen weitergegeben. Es ist zur Zeit ein Info Board in Planung wo alle Kommunizieren können, neue Infos „gepostetd“ werden, Ideen und Wünsche geteilt werden können, etc..

    Nicht alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, einige Beete werden auch autonom von Einzelpersonen, Gruppen oder Familien bewirtschaftet. Die Ernete wird am Ende geteilt.

    Gemeinschft ensteht im Garten durch das gemeinsame Gärtnern, den Wissensaustausch zwischen den Gärtner*innen und durch ein Solidarisches Miteinader was durch teilen und einander ünterstützen geprägt ist.

    Der Garten wurde im letzten Jahr durch einen Antrag bei der Aktion gesunde Umwelt finaziert, da es um größere Anschaffungen ging. Außerhalb von großen Anschaffungen wird der Garten über Spenden finazeirt, es muss sich aber keine/r der Gärtner*innen an den Kosten des Gartens beteiligen. Dadurch wollen wir verhindern das Menschen die im Gemeinschaftsgarten mitmachen wollen aufgrund ihrer finaziellen Situation ausgeschlossen werden und ihre Partzipation durch einen Mangel an finziellen Mitteln verhindert wird.

    Wir brauchen keine Genehmigung für das Gewächshaus, welches 2x3m groß und 2,10m hoch werden soll.

    Das Gewächshaus wird vorrangig von Aktiven des Jugenwohnprojekts und den bereits am Gemeinschaftsgarten beteiligten Menschen gebaut werden. Da es für den Bau des Gewächshuas mehere Schritte braucht werden auch mehrer Menschen daran beteiligt sein können. An den einzelnen Schritten des Baus werden sich aber nicht mehr als 4-6 personen auf einmal beteiligen können, da sonst die Gefahr das sich Menschen in die Quere kommen und es dann zu Verletzungen kommt sonst zu hoch wird. Die Planung des Gewächshauses wird von der Garten AG getragen, wenn diese Abgeschlossen ist wird sich dann gemeinsam mit allen Anderen Beteiligten des Gartens abgesprochen ob alle mit dem Plan einverstanden sind und dann auf einen Termin (1-3 Tage) geeeinigt an denen der Bau dann umgesetzt wird. Der Termin wird dann auch geteilt werden und Interessierte können dazukommen.

    Das Holz des Gewächshuases soll mit Leinöl versieglt werden. Das Fundamet soll aus Lehm und Steinen bestehen und gegeben falls von Pfälen unztersützt werden um einige gute Stabilität zu gewährleisten und Beton zu vermeiden.

    Um die Obstbäume wird sich die Gemeinschaft an Gärner*innen kümmern.

    Die Ernte wird am Ende des Tages geteilt.


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  • Leipzig: im Wirrwuchs wird ein Gewächshaus gebaut

    (ANtrag/ANtworten)

    • Wie hat sich der Garten denn entwickelt? Wie viele Gärtner*innen sind nun in der Gartengruppe? Wie viele Beete gibt es? Von der Entstehung Ende 2019 des Mitmachgartens Wirrwuchs bis ca. diesem Spätfrühling lag der Fokus auf die Instandsetzung den 1.340 m² der Fläche, die ca. 7 Jahre lange brach lag. 2020 hatten wir 5 Beete, mittlerweile sind das insgesamt 16, die überwiegend ebenerdig angelegt sind. 2021 wurde beispielsweise Trinkwasserleitung verlegt, und 2022 intensive Baumpflege Maßnahmen professionell ergriffen. Ich schicke Ihnen noch separat zwei Fotoberichte : ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte! Wir verfügen über eine Werkstatt, eine Gartenküche mit Lehmofen, Spülstrecke und eine barrierearme Komposttoilette. Da der Mitmachgarten neben dem gärtnerischen Angebot auch Soziokultur, Bau-Workshops, Kochprojekte und kreative Angebote umsetzt, wird er von vielen Menschen auch als Treff- und Freizeitort genutzt. Seit dem Sommer 2022 und vor allem diesem Frühling kann der Nachbarschaft mit richtigem und vielfältigem Ertrag rechnen, sodass wir letztes Jahr und dieses Jahr ein Kochprojekt für und mit Kindern des Stadtteils (10 bis 25 TN) 2x der Woche versorgen können. Insgesamt besuchen ca. 25. Menschen täglich den Garten, und ca. 10 davon widmen sich komplett den gärtnerischen Aktivitäten.  
    • Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet oder ist es ein Mischsystem?

    Die Öffnungszeiten werden immer von mindestens zwei Menschen aus dem Team abgedeckt. Der Mitmachgarten ist mittlerweile an offiziell 4 Tage für die Anwohner:innen zugänglich. Jedoch ist das Tor immer offen für Jede:r, wenn das Team vor Ort ist. Im Wirrwuchs ist ein individuelle Beete-System oder sogar ein Mischsystem nicht wirklich erwünscht. Alles was wächst wird vor Ort verarbeitet oder an die Nachbarschaft abgegeben. Auch an den Menschen, die nicht mitgegärtnert haben, sondern auch an denen, die das Projekt vertrauen und denen, die sich im Garten anders engagieren (durch Spende oder handwerklich beispielsweise). Aufgrund von vielen Vandalismusvorfällen, Einbrüchen, „Erntediebstahl“ und auch aber wegen der vielen Kinder, die sich im Garten täglich aufhalten, könnten wir die „erfolgreiche“ Ernte in privaten Beete nicht garantieren. Deshalb gibt es keine privatgenutzten Beete. Zudem möchten wir aufgrund der schwierigen Lebensverhältnissen im Stadtgebiet allen interessierten Menschen die gleichen Chancen geben sich einzubringen.

    • Gibt es Menschen, die – neben dem Team, das auf der Website aufgeführt wird – regelmäßig gärtnern?

    Wir haben eine Gartengruppe von rund 10 Menschen, die regelmäßig gärtnern.

    • Wie lange läuft das Projekt „Gärtnern im Plattenbau“ noch? Gibt es im Rahmen dieses Projekts auch Gelder für die Koordination des Projekts? Was passiert, wenn diese Finanzierung zu Ende geht? 

    Das von Amt für Stadtgrün und Gewässer Projekt, inkl. Projektleitung, läuft vom 01.01.2023–31.12.2023. Ein Antrag für 2024 zur Weiterführung für 2024 wird derzeit erarbeitet und Ende Septebmer eingereicht. Wir gehen von einer Weiterfinanzierung des Projektes durch das Amt für Stadtgrün uns Gewässer aus. Paunsdorf ist Schwerpunktgebiet und eine ehrenamtliche Betreuung und Gestaltung des Mitmachgarten durch die Anwohner:innen ist derzeit (noch) nicht möglich. Das ist dem Amt für Stadtgrün und Gewässer bewusst und wird diesem von uns auch regelmäßig kommuniziert mit den Problemlagen vor Ort. Wir wünschen uns sehr den Garten irgendwann in die Eigenverantwortung der Anwohner:innen zu geben und arbeiten derzeit auch daran im Rahmen einer Dreijahresförderung der Sächsischen Aufbaubank. Das ist aber auch bis Ende 2025 eine eher utopische Vorstellung. Der Mitmachgarten hat sich als wichtiger Ort für die Menschen im Stadtgebiet etabliert und wird von der Stadtverwaltung auch gesehen. Die Kontinuität des gesamten „Wirrwuchs“ Projekts mit Projektkoordination im Bereich der Integration ist bis mind. Ende 2025 gewährleistet. 

    • Wie wollen Sie explizit Frauen erreichen, neben Flyern im Mütterzentrum? Was bedeutet das für die Bauworkshops? Das Ziel des Wirrwuchs Teams ist es nicht nur, umweltpädagogische Angebote auf die Beine zu stellen, sondern auch die Partizipation, Chancengerechtigkeit und den solidarischen Zusammenhalt zu stärken, in einem städtischen Umfeld, wo niedrigschwelligen Bildungszugang dringend erforderlich ist. Diese Zielgruppeansprache erfolgt über direkte Ansprache in Kooperation mit dem Quartiersmanagment, der Koordinierungsstelle Migration/Integration und der kommunalen Integrationskoordinatorin sowie über Werbung in der lokale Stadtteilzeitung, dem Ortsblatt und die Frauen, die derzeit im Mitmachgarten aktiv sind. Weiterhin erfolgt die Bewerbung über die Integr. Kindertagestätte in der Gundermannstraße sowie über unsere Kontakte zu den Sozialarbeiterinnen der Schulen, die auch Mädchen für den Workshop ansprechen. Für die Workshops bedeutet das die Workshops durch Frauen angeleitet werden und wir niedrigschwellige Zugänge schaffen müssen. Es wird eine Werkzeugeinführung geben. Wir haben das in einen ersten Anfänger:innen Kurs zum Handwerken schon geprobt. Es gibt bereits eine Übersicht über die entsprechenden Werkzeuge und deren Anwendung. Für die Workshops bedeutet, dass das die Frauen und auch wir als Anleiterinnen ein Raum haben, der offen ist für alle Fragen und einen enormen Lernerfolg verspicht und empowernd ist. Zugleich müssen wir mit etwas mehr Zeit für die Aktion rechnen.
    • Die Genehmigung für den Bau auf der Fläche haben Sie? Laut der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) ist keine Genehmigung für unser Vorhaben (8m², auf eine schon versiegelte Fläche) nötig:„§ 63a Genehmigungsfreie Vorhaben“ (…) d) Gewächshäuser bis 15 m³ umbauten Raumes; im Außenbereich nur als Nebenanlage eines höchstens 50 m entfernten Gebäudes mit Aufenthaltsräumen“ (…) zudem sind wir in Kontakt mit dem Leipziger Amt für Schule, dem die Fläche gehört und dem Verein Querbeet Leipzig e.V. die Fläche verpachtet. Von unserem Vorhaben haben wir das Amt schon informiert.
    • Wer leitet den Workshop an? Ich (Clémence Paille) und Caroline Jonigkeit sollen den Worshop vorbereiten, leiten und bewerten, von der Bestellung des Materials und Werbung bis hin zum Bau des Gewächshaus über Sicherheitshinweise für die Teilnehmer:innen 
    • Wie viele Menschen können an den Workshops dann teilnehmen/parallel bauen? Und wird es eine feste Baukerngruppe geben?Der Workshop soll offen für alle interessierte Menschen sein, allerdings wird eine Anmeldung erwünscht, damit wir gegebenenfalls eine dritte oder vierte ehrenamtliche Person einplanen können, wenn zu viele Teilnehmer:innen mitmachen möchten. Wir rechnen zwischen 10 und 15 Teilnehmer:innen.
    • Woher bekommen Sie die Werkzeuge?Der Verein verfügt über das nötige Werkzeug (Stich- umd Kreissäge, Schleifmachine, und Akkuschrauber). Dies möchten wir für die Workshop benutzen bzw. unseren TN zur Verfügung stellen

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  • Berlin: Casa Kua Gartengemeinschaft baut Gewächshaus

    (Antrag, Antworten)

    Die Gartengemeinschaft des Casa Kua Gartens möchte ein Gewächshaus bauen, in welchem wir wetterempfindliche und wärmeliebendes Gemüse anbauen möchten.
    Alle Aktivitäten im Garten werden in Gemeinschaft besprochen, geplant und durchgeführt.
    Wir planen generell mindestens zweimal die Woche zusammenzukommen, aber vor allem am Pflanzanfang Ende April/Mitte Mai werden wir größere Aktionen zum Beispiel am Wochenende anbieten, um den Garten in relativ kurzer Zeit mit vielen Händen aufzubauen.

    1) Das Gewächshaus wird aus dem bereits bestehenden Metallgerüst gebaut, welches auf dem Gelände steht (vielleicht kannst du dich erinneren?), und dieses ist 5,4mx3,4mx2,4m, gibt uns also 18qm Grundfläche.

    2) Das Hochbeet orientiert sich an den Palettengrößen und wird circa 3,30mx1m

    3) Die Hochbeet- Noppenfolie ist aus Kunststoff ohne Weichmacher, trinkwasserunbedenklich und bietet langlebigen Schutz. Unsere Erfahrungen mit organischen Materialien sind nicht so sonderlich gut, sie mussten oft ausgetauscht werden, da sie schnell verrotteten und dann keinen Schutz mehr boten. Diese Folie wird an den Seitenwänden der Paletten angebracht und schützt somit die Erde vorm permanenten Rausrieseln. Außerdem schützt sie auch das Holz vor dem direkten Kontakt mit der nassen Erde, was wiederum Schimmel/ Pilzbefall vorbeugt.

    4) PE-Wellbahn hätte da stehen sollen, besteht aus UV beständigem PE und ist die langlebigste Alternative als Dach. Sie kommt auf die Holzdachlatten drauf und schützt das Gewächshaus vor Witterung, lässt aber gleichzeitig Sonnenlicht durch. gibt es leider ebenfalls nicht in Bio. Allerdings glauben wir, dass der ausgewählte Einsatz von beständigem Plastik durchaus sinnvoll ist für unseres Projekt, da andere Optionen zB Glas beeinhalten, welches auch nicht unbedingt eine super Ökobilanz hat und sehr anfällig ist oder noch mehr Holz, welches aber wiederum vor der Feuchtigkeit in einem Gewächshaus mit Lack und Lasur geschützt werden müsste, was sehr umweltunfreundlich ist.


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  • Stade: Gartenkeimzelle ist nun da

    (Mail)
    wir haben vor einigen Tagen unsere Klimakiste angeliefert bekommen, der die Grundlage für unser Gartenprojekt ist. Direkt nach der Urlaubssaison in 1-2 Wochen geht es da mit der Einrichtung vom Gewächshaus und Materiallager los, zudem haben wir Hochbeete mit Sitzfläche im Containerlook und eine Palettenlounge gebaut, die mit in die Bepflanzung einbezogen werden.


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  • Gießen: im INGE Garten wird aus einem Foliengewächshaus ein Geodome

    (Antrag, Antworten)

    Die INGE finanziert sich derzeit ausschließlich von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Derzeit
    zählen wir 25 Mitglieder*innen. Da wir momentan eine anlaufende Kooperation mit dem Verein
    angekomme e.V. haben, die bei uns ein Kräuterbeet bewirtschaften, hoffen wir auf mehr
    interkulturelle Mitglieder*innen, die sich im laufe des Jahres der INGE anschließen könnten.

    Kurzbeschreibung Vorhaben:
    Bau eines Geodätisches Kuppelgewächshaus:
    Eine Geodätische Kuppel nähert sich einer Kugel an und besteht aus verschieden Großen
    Dreiecken. So ein Gebilde ist sehr stabil und hält Stürmen und Schnee stand. Außerdem ist die
    Lichtabsorption in einem Geodom optimal. Dazu kommt, dass ein Geodom ein echter Blickfang ist,
    was bei unsere Gartenlage nicht zu vernachlässigen ist. Der INGE Garten befindet sich an einer
    Kreuzung eines viel belaufenden und befahrenen Fuß- und Radweges und ist gut ein sichtlich.
    In dem Sturm Anfang dieses Jahres ist leider unsere Gewächshaus Folie unseres Tunnels gerissen.
    Eine Person hatte die Idee, aus der nicht mehr nutzbaren Folie des Folientunnels ein Gewächshaus
    Geodom zu bauen. Von dieser Idee ließen sich schnell einige des Garten überzeugen, sodass wir uns
    dazu entschieden haben ein Geodom Gewächshaus für diese Saison zu bauen.
    Wir möchten dafür so viele recycelte Materialien wie möglich nutzen, zum einen die zerrissene,
    aber ansonsten noch gut erhaltene Gewächshaus Folie und Latten, die wir vom Sperrmüll aus
    Lattenrosten sammeln. Allerdings gibt es ein paar Materialien, die wir nicht recyceln können

    > Wie viele Gärtner*innen seid ihr denn? Sind die 25 Vereinsmitglieder = die Gärtner*innen?

    Die Zahl ist sehr schwankend. Fast alle die Mitglieder sind, gärtnern auch. Es gibt auch „stille“ Mitglieder. Sowie nicht Mitglieder, die trotzdem viel bei uns gärtnern. Momentan gibt es so 8 Menschen die regelmäßig kommen zum gärtnern, sowie ca. 20 die unregelmäig kommen.

    Zusätzlich jetzt gibt es auch ein Kräuterbeet, was von dem angekommen Verein in Gießen bewirtschaftet wird, weshalb da nochmal so 5-8 Menschen kommen.

    > Wem gehört die Fläche, zahlt ihr Pacht und wie lange könnt ihr die Fläche nutzen (gibt es da eine Befristung)?

    Die Fläche gerhört der Stadt Gießen. Wir zahlen eine Pacht von 175,37€ jährlich. Das Pachtverhältnis ist theoretisch auf ein jahr befristet, verlängert sich jedoch automatisch, wenn es nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird.

    > Gärtnert ihr ganz gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Wr gärtern ausschließlich gemeinschaftlich. Seid dieses Jahr gibt es auf der Fläche auch ein Beet von einem anderen Verein (der angekommen Verein aus Gießen), das Beet wird aber auch gemeinschaftlich genutzt, von Menschen, die an der Kräuter Akademie des Vereines teilnehmen.

    > Was wollt ihr in dem Geodom-Gewächshaus anbauen?

    Dieses jahr wollen wir dort v.a. Tomaten, Chilis und Basilikum anbauen und später im Jahr vielleicht noch Salate.

    > Wie viele Menschen können beim Bau dabei sein?

    10-20 Menschen

    > Ist der Bau von den Flächenbesitzer*innen genehmigt/abgesprochen?

    Ist er nicht, da ein geodom keine klassische Bebauung ist und keiner Genehmigung bedarf.


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  • Ziegenhagen: GG wächst

    (Sachbericht)

    Der Gemeinschaftsgarten in Ziegenhagen hat sich 2021 weiter strukturieren können. Anbauplanung und Flächenbelegung waren eine Herausforderung für die Gruppe. Damit alle Beteiligten nachvollziehen können, wann welche Arbeiten anfallen und wo welche Kulturen in welcher Fruchtfolge stehen, haben wir uns diesen Themen weiterhin angenommen. Auch in 2022 werden wir an der Anbauplanung tüfteln müssen bis wir die nötigen Informationen gut dokumentiert haben und eine für alle Gärtner*innen nachvollziehbare Planung steht.

    Die Kerngruppe bleibt weiterhin stabil. Auch kommen immer wieder Menschen mit Interesse am Garten hinzu. Die Gruppe wächst aber nur langsam. Wir haben uns ein paarmal im Winter außerhalb vom Garten getroffen um die kommende Saison vorzubereiten und unsere Stimmungsbilder/Befindlichkeiten zum Garten zu teilen. Wir haben uns mit Bodenbiologie beschäftigt und den Entschluss gefasst, zukünftig nach dem Market Garden Konzept eine regenerative Praxis zu etablieren. 

    Der Gemeinschaftsgarten ist grundsätzlich im Dorf angekommen und wird von vielen Einwohnern wohlwollend angenommen . Er bereichert das Dorfbild und sorgt für Diskussionen. Dadurch entsteht Lebendigkeit und Kommunikation und lässt das Interesse am Garten sichtbar werden.

    Auch konnten wir 2021 ein Gewächshaus für unserer Jungpflanzenanzucht aufbauen – gefördert durch den Verein für Regionalentwicklung des Werra-Meißner-Kreises. 

    An vielen der Veranstaltungen des Gartennetzwerkes haben einige der Aktiven teilgenommen, die Gespräche und der Erfahrungsaustausch sind immer wieder sehr hilfreich.


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  • Augsburg: GG der CityFarm

    (Antworten)

    • Wie hat sich das Gärtnern und die Gartengruppe denn weiterentwickelt? Du hattest beim letzten Antrag geschrieben, dass sich im 2. Lockdown mehr Leute angemeldet haben und diese auch „so richtig“ eingestiegen sind. Ging das so weiter? Wie viele Leute sind jetzt in der Gartengruppe? Wie viele in der Kerngruppe, die die Orgaarbeiten macht?

    • –> Die Orgaarbeiten hängen im Augenblick überwiegend an mir, da ich (genau aus diesem Grund) nur halbtags arbeiten gehe, um das alles zu schaffen. Orgaarbeiten heißt für mich der Bürokram. Benni übernimmt auch viel aber der Vereinskram bleibt doch an mir hängen. Alle anderen arbeiten Vollzeit, sodass ich freiwillig lieber weniger Geld verdienen gehe aber die Orga immer sicher gestellt ist. Hin und wieder kann ich natürlich Aufgaben abgeben aber den Überblick habe ich trotzdem.
      Ansonsten die praktische Orga auf der Farm ist in Bereiche geteilt: Garten, Schafe/Beweidung, Hühner, Bienen, Gelände/Hütten mit jeweils 2-3 Leuten.

      Die Gartengruppe hat sich prächtig entwickelt. Es sind eine handvoll Leute neu dazu gekommen oder haben von Gartopia zur Farm gewechselt. Gerade sind wir 10 Leute (ohne die 4 Kinder), die die Umgestaltung zu Waldgarten vorantreiben (jeder hat aber auch sein eigenes Beet, außer Tobias der einen riesigen uralten Waldgarten zu Hause hat). Es haben über den Winter aber auch ein paar Leute aufgehört wegen Umzug oder Trennung. 
      Dazu kommen noch jene, die bei den 10 Leuten nicht mit eingerechnet sind, die erst zur wärmeren Jahreszeit aus ihren „Löchern“ kommen und regelmäßig mitarbeiten. Diese haben kein eigenes Beet, beteiligen sich aber an den anstehenden Arbeiten und kommen mehr oder weniger regelmäßig (von 1x die Woche bis 1x im Monat). Wie viele das genau sind, kann ich aktuell noch nicht sagen, da das jedes Jahr variiert. 
       

    • Wie hat sich die Nutzung des Gewächshauses entwickelt? Wie viele Leute von euch sind da nun dabei, konntet ihr erreichen, dass es nicht diesen beschränkten Zugang gibt, wie im letzten Jahr?
      –> der beschränkte Zugang bleibt leider bestehen. Es ist halt doch ein Betriebsgelände, auf dem nicht jeder herumlaufen soll. Da kann ich die Chefin aber auch verstehen, denn seit Corona ist das Eck zum Spazierengehen höchst frequentiert und es gibt immer wieder Probleme mit Leuten die überall reinlaufen, Zeug mitgehen lassen (ja auch Früchte!) und auch hin und wieder Vandalismus, von wild herumlaufenden, unkontrollierbaren Hunden und ihren Hinterlassenschaften mal ganz abgesehen….
      Voraussichtlich werden dieses Jahr 5-6 Leute an der Tomatenpflege beteiligt sein. Die Verarbeitung der Früchte wird wieder auf der Farm erfolgen und alle die wollen, können mitmachen. Wir hoffen auf lustige und ergiebige Einmachtage! Dazu wird es (je nach Wetter) einen festen Tag in der Woche geben. Dann treffen sich alle Einkochbegeisterten und es wird geschnippelt, gekocht, aber auch Kräutersalze gemacht, eingelegt, fermentiert, …. Wie viele dann immer dabei sind, lässt sich schwer vorher sagen, es kann von 4 bis 10 variieren (immer etwas wetterabhängig).
       
    • Kann die Erde, die wir letztes Jahr gefördert haben, weitergenutzt werden?
      –> die Erde hatten wir kompostiert und schon auf die Beete ausgebracht. Davon ist nichts mehr übrig. Im Gewächshaus wiederverwenden können wir sie nicht, denn dafür müssten wir sie professionell dämpfen (Schutz vor übertragbaren Krankheiten und Schädlingen). Das ist leider weder logistisch noch von den Stromkosten her machbar. Dazu kommt dass die Erde extrem ausgelaugt war und im Kompost auch nur die Funktion der Auflockerung übernahm, als dass sie noch Nährstoffe liefert. 
       
    • Was passiert mit dem Saatgut, das ihr aus den Pflanzen gewinnt? Nutzt ihr das im Garten weiter oder wird das hauptsächlich verkauft?
      –> in erster Linie bekommen das natürlich die CityFarmer für ihre Beete und die Gemeinschaftsbeete aber auch zum Verschenken, Weitergeben, Tauschen. Nur ein Teil wird gegen Spende abgegeben (seit Corona halt nur sehr, sehr wenig). Initiativen bekommen bei uns das Saatgut und auch Pflanzen kostenfrei.
       
    • Die Stadt Augsburg fördert ja auch Gemeinschaftsgärten, habt ihr dort nachgefragt, ob sie euch mit finanzieren können?
      –> Da unser Verein nicht nur Garteninitiativen beinhaltet, lassen wir uns Kosten für den Verein wie z.B. Versicherungen und Internethosting finanzieren. Es gibt jedes Jahr einen festen Betrag, der über alle Agenda-Initiativen (über 30 Foren mit zahlreichen Initiativen) ausgeschüttet wird. Da ist kaum Spielraum etwas zusätzliches zu beantragen. Es ist jedes jahr ein hauen und Stechen, dass man den eingereichten Betrag überhaupt ausgeschüttet bekommt. Augsburg fördert Garteninitiativen klingt also netter, als es in Wirklichkeit ist.
      Bei der Sparkasse haben wir gerade eine Spendenaktion laufen aber da geht es um die Investitionen in den Waldgarten, große Bäume sind ja echt teuer! Leider können wir auch da nichts für die Erde abzwacken, da es zweckgebunden ist.

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  • Halle: „high-tec“ Kompost und Gewächshaus für alle im Gemeinschaftsgarten „alte Gärtnerei“

    (Antrag, Antworten)

    Ausgangspunkt
    Der Gemeinschaftsgarten „alte Gärtnerei“ am Galgenberg 2 in Halle, ist die „Erbin“ der alten
    Stadtgärtnerei von Halle.
    Mit Beginn des Projektes 2018, waren viele Gewächshäuser und ein Teil der Anzuchtsinfrastruktur
    marode aber erhalten. Seit dem konnten wir sie nach und nach wieder zugänglich und nutzbar
    gemacht werden. Deshalb verfügt der Gemeinschaftsgarten über ein unüblich großes Gewächshaus,
    das wir modifizieren wollen, um bunter zu werden.
    Der Garten
    Der Gemeinschaftsgarten hat einen öffentlichen, wöchentlichen Gärtner*innentag.
    Für Interessierte stellen wir einmal im Monat unseren Garten vor und ab Mai können bei uns einmal
    monatlich die Kräuterbeete mitbeerntet werden.
    Im vergangenen Jahr waren wir Mitprotagonist, bei den Nachhaltigkeitswochen der Stadt Halle, der
    Gemeinschaftsgarten Radtour und dem alternative Vorlesungsverzeichnis.
    In diesem Jahr sind wir bereits bei Pflanzeklimakultur engagiert.
    Der Gemeinschaftsgarten ist ein Teilprojekt des multidiversen Raums der am Galgenberg
    entstanden ist und weiter entsteht.
    Das gesamte Projekt
    Derzeit bestehen im Projekt, eine Hühner- und Laufentengruppe, eine Theater AG, offenen
    Werkstätten für Fahrrad, Druck, Metall und Holz, ein Proberaum, eine links ökologische
    Jugendbibliothek und eine Solarstromgruppe.
    Uns eint die Schaffung und der Erhalt eines ökologischen Soziokulturraums am Galgenberg, ein
    Antidiskriminierender, Antirassistischer, weltoffener Umgang miteinander und nachhaltige
    Verwendung unserer Ressourcen.

    Im Gartenprojekt wollen wir als nächsten Schritt diese beiden Maßnahmen verwirklichen:
    Aus-/Aufbau Kompostsystem
    Nach nun fast drei Anbauperioden, wollen wir unseren Stoffkreislaufwirtschaft schließen.
    Da viel Gestrüppschnitt auf dem großen Gelände anfällt, haben wir im letzten Jahr eine Methode
    zur Herstellung von Pflanzenkohle etabliert und wollen damit unsere Bodenqualität mit
    Biokohlekompost verbessern.
    Dazu soll unser Wurmkompost von aus den Bäckerkisten in eine Badewanne ziehen. Und ein
    strukturiertes Anlegen von 1 – 1,5 m³ Komposthaufen mit entsprechendem Monitoring umgesetzt
    werden.   Nach dem Vorbild der Fuldarer Klosterabtei.
    Zu Beginn wollen wir die Ausgangswerte der Bodennährstoffe, auf unseren beiden sehr
    unterschiedliche Flächen, feststellen, um die Wirkung der Kohle auf den Boden zu dokumentieren.
    Um aus dem Kompost eigene Anzuchtserde ökologisch herzustellen, wollen wir anstelle eines
    Kompostdämpfers zum Desinfizieren, einen Pyrokocher nutzen aus dem gleichzeitig Kohle
    gewonnen wird und nicht nur Asche übrig bleibt.
    Und einige Zerkleinerungsmaschinen/-werkzeuge für gute Holzkompostierung anschaffen.
    Gewächshausmodifizierung
    Erste Experimente im vergangenem Jahr mit exotischen aber sehr interessanten Nutzpflanzen wie
    Luffa zur Bioschwammherstellung und Mönchsfrucht als Zuckerersatz, haben uns unsere
    Gewächshausnutzung überdenken lassen.
    Um diese und andere Kulturen mehrjährig anbauen zu können, soll in den alten nicht mehr
    funktionalen Heizungsrohrschächten Gewächshausbeete anlegt werden, in denen außer Luffa und
    Mönchsfrucht, Süßkartoffeln, Curubas, Bergpapayas uvm. kultiviert werden sollen.
    Um die Beete besser winterfest zu machen und das Mauerwerk zu schützen, wollen wir sie mit
    Schaumglas als nachhaltigem Isolatorstoff isolieren und verkleiden.
    Die defekte Zysterne in der Mitte des Gewächshauses soll ebenso mit Schaumglas modifiziert
    werden, um dort zur Grundwärmegewinnung ab Oktober einen Langzeitheißkompost nach dem
    Vorbild von Ida und Jean Pain einzubringen, welcher im Frühjahr die Kompostmasse verstärken
    soll. Einen zweiten Teil des Gewächshausen wollen wir zur Überwinterung vor allem von
    Zitruspflanzen nutzen. Um deren Vitalität zu stärken und sicher vor hartem Frost zu sein, soll eine
    zweite LED-Vollspektrumlampe in den dunklen Monaten den Tageslichtzyklus etwas verlängern
    und eine Heizmatte mit Reglertechnik den ausreichenden Schutz vor Frost bieten.
    Zudem wollen wir mittels eines Mehrfachsonden Digitalthermometer die Wirkung des
    Heißkomposts dokumentieren, um eventuelle Standortoptimierungen im Gewächshaus ausfindig
    machen (Wärme-, Temperaturzonen).
    Für den erhöhten Strombedarf, wird eine Solaranlage aus gebrauchten Modulen mit
    Batteriespeicher dieses Jahr ans Netz gehen.
    Um eine weitere Schnittstelle für den Gemeinschaftsgarten zu schaffen, soll ein Teil des
    Überwinterungsplatzes der Nachbarschaft zur Verfügung stehen. Garten für Alle eben!

    Wie groß ist die Gärtner*innengruppe? Wie setzt sich diese zusammen?
    Aktuelle sind wir zwölf aktive Gärtner*innen, für größere Bauprojekte gibt es mehrere unregelmäßige Gärtner*innen die uns supporten, wie bspw. zwei Werkstättenleiter der Burg Giebichenstein, die wollen lieber bauen als pflanzen.
    Ich meine aktuell haben wir eine Alterspanne von 18-41 Jahren. Studies, junge Eltern, Selbständige, angestellt Berufler*innen, ALG-Empfänger*innen. Zwei unserer regelmäßigen Gärtner*innen sind nicht in Deutschland geboren. Also eher ein bunter Haufen aus vielen Ecken.

    Gärtnern die Gärtner*innen auch jenseits des Gartentages?

    Auf jeden Fall, wer in der Gartengruppe ist, kann jederzeit dort sein.
    Der Gartentag soll zwei Funktionen erfüllen.
    1. Interessierten einen Einstieg geben, uns unverbindlich kennenzulernen und mitzumachen wer
        möchte. Es ist eine öffentliche Veranstaltung, wo jeder kommen kann.
    2. Einen Schnittpunkt für direkte Absprachen untereinander zu schaffen. „Alle unter einem Hut“,
        möglichst offline.


    Wie oft und von wem wird die Gartenfläche und die Gewächshäuser genutzt?
    Die Gartenfläche wird ganzjährig genutzt, hauptsächlich von der Gartengruppe.
    Wir nutzen aktuell ein Gewächshaus ebenfalls ganzjährig.

    Was meinst du damit, dass bald 1x Monat die Kräuterbeete mit beerntet werden können. Von wem? Im Sinne von „Essbare Stadt“?
    Oh das weiß ich gar nicht, ob das unter „Essbare Stadt“ fällt. Die Idee ist eher daraus entstanden, das wir zu viele Kräuter haben, Dost und Muskatellersalbei wachsen bspw. wild und mit den vielen Kräuter wollen wir das Interesse an unserem Gemeinschaftsgarten wecken und da wir ein öffentliches Projekt sind, warum nicht an die Allgemeinheit geben.

    Wie groß ist die Fläche, wie viele Beete gibt es, was gibt es sonst noch an Infrastruktur (instand gesetzt oder noch als „to do“)
    Die Beetfläche sind ca. 300 m^2 – 350 m^2 mit 50-52 Beeten + vertikal Strukturen, je nachdem wie viel Engagement die Gruppe hat, können wir auch noch weitere Teile urbar machen oder Gründüngen säen. Das gesamte Projekt hat ungefähr 1 Hektar und es ist nicht strikt, welche Fläche/Räume zu welchem Teilprojekt gehören. Gartenflächen sind markiert, aber das ist unser Ding aus den Erfahrungen der letzten Jahre. 
    Auf dem Gelände existieren alle Versorgungsanschlüsse, die es für eine Gärtnerei in der Stadt benötigt.
    Es gibt eine Regenwasserzysterne, wir (das gesamte Projekt) haben noch mehrere Regenwassersammeltanks aufgestellt, andere Teilprojekte benötigen auch Wasser.
    Die Sammelsysteme der ehemaligen Stadtgärtnerei waren teilweise noch da und bislang hat der Gemeinschaftsgarten kein Trinkwasser gebraucht, da wir mit einer Solarpumpe die dezentralen Stationen, anpumpen brauchen wir im Garten auch kaum Netzstrom.
    Wir haben ca. 35 m^2 des Frühbeetsystems für den Gemeinschaftsgarten nutzbar gemacht, und  Altmaterial auf dem Gelände gesammelt, um optional die Frühbeete noch erweitern zu können oder/und Reparaturmaterial zu haben. Letztes Jahr ist ein Reh über ein Frühbeet gelaufen, das hat die Scheibe nicht so leicht genommen :-).
    Wir haben dieses Jahr noch einen Unterstand in Planung, Holz+Kohlelager und große Geräte wie Schubkarren und Co. in der ToDo Liste, unser Tischlermeister freut sich schon.

    Habt ihr einen Vertrag und wenn ja, wie lange könnt ihr auf der Fläche bleiben? Zahlt ihr Pacht? Gehört die Fläche der Stadt?
    Ja wir (das gesamt Projekt) pachten von der Stadt, der Vertrag läuft bis 2028 und kann auf Anzeige bis 2033 verlängert werden.

    Ich habe noch nicht ganz verstanden, was für ein Gesamtprojekt das ist, habe ich auch auf eurer Homepage nicht rausgefunden. Habt ihr Räume für all die anderen Angebote und der Garten gehört zu dem Haus?
    Also nutzt ihr Räume und natürlich die Fläche einer alten Gärtnerei für euer Gesamtprojekt?
    Das ist glaube ich auch nicht so einfach, die Homepage ist aktuell wieder etwas baustellig, die Gemeinschaftsgartengruppe ist eigentlich über Florapolis vernetzt und repräsentiert, aber leider ist die Seite seit einer Woche gelöscht, ich versuche gerade rauszubekommen was da los ist.
    Die gesamte Fläche war bis ~2010/12 die Stadtgärtnerrei von Halle. Wurde dann wegen Einsparung abgewickelt. Und dort finden alle Projekte ihren Platz zu denen auch der Gemeinschaftsgarten gehört. Die Projektidee fußt auf dem Freiraumgedanken für kulturellen, kreativen, antidiskriminierenden Raum und solidarisches Miteinander.

    Wie groß ist die Kompostgruppe und wie gebt ihr das Wissen und die Erfahrungen, die dort gewonnen werden, weiter?
    Eine Kompostgruppe gibt es nicht, es betrifft ja alle im Gemeinschaftsgarten, angefangen vom Sammeln und trennen der Abfälle über Kohlefass stopfen, bis zum Würmerfüttern.
    Ziel ist es das das alle aus der Gartengruppe können/verstehen und wird bestimmt auch Thema bei unserer Gartenvorstellung. Bestimmt wirds eine Infotafel geben. Aber darüber hinaus haben wir noch nicht gedacht. Es muss ja erstmal klappen.
    Würdet ihr eure Erfahrungen in den Praxisblättern teilen? https://urbane-gaerten.de/praxisseiten-urbane-gaerten
    Sehr gerne, können wir dort publizieren was rausgekommen ist. Haben bislang viel davon profitiert, herzlich Dank an euch!

    Was ist ein Kompostfdämpfer?
    Das ist im Prinzip ein Holzofen mit einer ungewöhnlichen Kochplatte, ich kenne es als Bauweise in einer Art Fass, bei dem oben Erde eingefüllt wird und erhitzt. Nutzen manche für die Jungpflanzenanzucht um vor allem den Schimmelpilz rauszubekommen und die Gelege von Schadinsekten.

    Wie groß ist das Gewächshaus?
    Das Gartengruppengewächshaus hat ca. 60m^2.

    Was passiert mit all den Jungpflanzen, die auf eurer Facebooksite zu sehen sind?

    Das ist ein anderes Teilprojekt, sowas kann die aktuelle Gartengruppe zusätzlich nicht stämmen. Seit letztem Jahr versuchen wir Menschen mit eigenem Garten oder Garteninteresse an die Anzucht, der verschiedenen Kulturen (Licht- und Dunkelkeimer sind oft schon herausfordernd), heranzuführen.
    Und einen Impuls für ökologische, biologische und vorallem torffreie Pflanzenanzucht an die Nachbarschaft zu senden.
    Wir sind umringt von fünf oder sechs Kleingartensiedlungen. Und wir hoffen das Nachbar*innen uns vielleicht dadurch bei unserem Projekt unterstützen.
    Man erreicht auch eine ganz andere Menschgruppe als bei den Kulturveranstaltungen.

    Was passiert überhaupt mit den Pflanzen, die ihr im Gewächshaus anbaut?

    Wir pflegen, präsentieren nutzen/essen sie.


    Vom wem werden diese dann (weiter) genutzt? Wollt ihr Lufaschwämme z.B. verkaufen?

    Nein, verkaufen entspricht nicht dem unkommerziellen Charakter des Projektes.
    Der Gemeinschaftsgarten Konsens ist:
    können wir es in der Gartengruppe nicht verwerten, geht die Frage an die anderen Teilprojekte, bspw. KüFa, Hühner usw., bei den Luffas wär es auch was für unseren Küchenbereich und in den seltenen Fällen, wo es doch mehr ist als wir im Projekt unterbringen können, stehen wir mit anderen örtliche Protagonisten, wie dem Tierschutz oder der vegan Community in Kontakt. Zudem Luffas ja lange lagerfähig sind und Mönchsfrüchte ja meist getrocknet als Süßungsmittel eingesetzt werden.
    Und was passiert mit der Ernte aus den Beeten (es gibt doch auch Beete im Freiland?)
    Auch die präsentieren nutzen/essen wir, geben sie an die Küfa(s), Hühner, unseren Helfer*innendunstkreis weiter, wenn es zuviel gibt und dann wie oben geht es weiter. Ziel ist es keine Lebensmittel zu verschwenden.

    Warum wollt ihr vermehrt Pflanzen anbauen, die hierzulande nur im Gewächshaus überwintern können?
    Weil wir, so weit ich es aus der Gruppe weiß, keine einheimische alternative für Luffas und Mönchsfrüchte haben, damit bspw. bei der Gartenvorstellung, die beiden Kulturen und die damit verbundenen Themen in den Fokus rücken, um auf ökologischere bzw. gesündere Alternativen zu verweisen, die man mit etwas Mühe auch hier kultivieren kann.
    Wir hoffentlich einige Gärtner*innen aus den umliegenden Kleingartenkolonien dafür begeistern zu können, das gegen die ein oder andere Tomatenpflanze in ihrem Gewächshaus einzutauschen (Know-How Transfer).
    Und nicht zuletzt das Interesse an unserem Gemeinschaftsgarten zu wecken und ein bisschen andere Natur, vielleicht Heimat, erfahrbar zu machen und unser Netzwerk interessanter und vielfältiger zu machen.
    Wie viele Menschen kümmern sich im Winter dann darum?
    Winter ist in unserem Garten meist nur ~6 Wochen außer es liegt außerhalb der Dezember/Januar „Pause“ Schnee. Und in der „Pause“ sind wir alle weiter aktiv beim Reparieren, Planen und Wintergemüse ernten. Und einmal wöchentlich zumindest kurz im Garten, um uns zu kümmern.
    Für wie viele bei euch ist das ein Thema?
    Derzeit finden vier Leute dieses Beet(e) spannend, wir treffen solche entscheiden nach dem Konsensprinzip. Ich würde vermuten, wenn wir sie haben und es funktioniert, kommen noch mehr Interessierte und Ideen dazu.

    Wie viele Leute werden und können sich an den Ausbauarbeiten beteiligen?
    Natürlich möglichst alle aus der Gartengruppe und unserem Unterstützer*innenkreis, denke aber mehr als fünf Leute können durch die baulich gegeben Grenzen nicht nebeneinander in/an den Heizungsschächten arbeiten. Der Rest muss dann eben den Garten bewirtschaften :-). 

    Das mit der Isolierung der Zysterne für eine Heißrotte verstehe ich nicht und wie ist die Methode von Ida und Jaen  P.?
    Bei der Isolierung geht es darum, den Wärmeabfluss in die Richtungen zu minimieren in den keine Pflanzen sind (Außenwand, Mittelgang, Boden). Die Zysterne ist ca. 10 cm über Bodenhöhe und ca. 25 cm in der Mitte tief. Ob die Tatsächlich mal zur Wasserversorgung oder fürs Treibhausklima war, wissen wir nicht. Und damit wir die Kompostgröße von 1m^3 schaffen, muss er hoch werden ohne das uns der Haufen in den Mittelgang vom Gewächshaus rutscht und Schaumglas kann Flächenlasten ganz gut verteilen und isoliert.
    Kann durchaus sein, das wir im nächsten oder übernächsten Jahr einen Wasserschlauch zur Wärmeverteilung vom Insidekompost in das Beet legen, wenn der Wärmefluss vom Komposthaufen nicht reichen sollte. Deshalb u.a. auch das Monitoring. Wenn es ohne geht, wär es einfacher nachzumachen.
    Ida und Jean Pain, waren meines Wissens die ersten, die das Prinzip des Biomeilers eingeführt hatten und das ist es ja im Prinzip mit dem Komposthaufen im Gewächshaus ggf. Wasserschlauch, als Wärmetauscher. Ist ein bisschen andere Kompostzusammensetzung, aber wir wissen noch nicht ob es darauf vielleicht doch nicht ankommt.
    Falls es dich interessiert: https://www.jean-pain.com/en das Standardwerk von den beiden heißt „Another Kind Of Garden“, gibts im Französischen Original und in Englisch, die haben recht verrückte Sachen gemacht, aus Kompost Strom bspw.. Ich fand das ganz interessant, vorallem weil es aus den 70er ist.

    Ist das, was ihr da aufbauen wollt auch für Gärtner*innen bedien- und nutzbar, die nicht so technisch versiert sind? Muss man dann eine Einführung machen?
    Die Endergebnisse sollte mit einer einfachen Anleitung bedienbar sein. Die Lampe hat einen Drehknopf mit Prozentangaben und die Heizmatte hat ein Temperaturdisplay mit zwei Pfeilen. Ist alles keine Weltraumtechnologie.
    Ich glaube das zur Sicherheit eine Einführung gemacht werden wird, dafür sind die Protagonist*innen in und um das Projekt zu heterogen. Und es beugt der Fehlbenutzung vor.
    Wenn jemand der nicht so vom Fach ist, verstehen will, wieso warum, dann wird es um eine Einführung nicht drum rum kommen.

    Zahlen die Nachbar*innen etwas für einen Standplatz im Gewächshaus?
    Das Projekt ist unkommerziell und wir werden allein wegen der Nebenkosten auf Spendenmöglichkeiten hinweisen, aber es gibt jeder was er kann oder beteiligt sich persönlich. Alle Protagonist*innen sind ehrenamtlich tätig.

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  • Nürnberg: Kollekt Jardin baut Gewächshaus und Ofen

    (Antrag, Antworten)

    Zuerst zum Gewächshaus. Jedes gute Gartenprojekt braucht natürlich ein schönes Gewächshaus.
    Bisher haben wir unsere Jungpflanzen bei den Mitgliedern zuhause vorgezogen, was aber leider ab
    einer gewissen Größe einfach nicht mehr funktioniert. Mit dem Gewächshaus können wir unsere
    Pflanzen zentral an einem Ort vorziehen und haben dadurch einen besseren Überblick über die
    vorgezogenen Arten und Sorten, sowie eine verlässlichere Chance, dass die Pflanzen auch keimen.
    Außerdem gibt es einige Arten, die durch eine längere Vegetationsphase im Gewächshaus wesentlich
    höhere Erträge bringen und gerade im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen (siehe
    vergangenes Jahr Regen, Stürme, etc.) den Schutz brauchen. […] Der Bau soll im Laufe des Frühjahrs stattfinden, sodass wir zu Beginn des
    Sommers (ca. Juni / Juli) die ersten Pflanzen darin pflanzen können. Die Vorzucht im Gewächshaus
    wird dieses Jahr leider noch nicht klappen.

    Das zweite Projekt ist ein Backofen. Der Ofen soll nicht nur zum Brotbacken geeignet sein, sondern
    mehrere Funktionen haben (backen, trocknen und grillen). Damit wollen wir bei größeren
    Veranstaltungen, wie beispielsweise unserem Sommerfest, die Gäste bewirten und im Herbst unser
    Obst und Gemüse trocknen, um es so haltbar zu machen. Wir kooperieren mit verschiedenen
    Gartenprojekten der Stadt über das Gartennetzwerk Nürnberg und würden diese Ressource darüber
    selbstverständlich auch teilen. Außerdem möchten wir die Nachbarschaft dazu einladen, in den
    Sommermonaten einmal monatlich bei uns im Gemeinschaftsgarten Brot zu backen, wofür wir
    vorher in Workshops zusammen Sauerteig ansetzen. Die Idee kam von einem kurdischen
    Vereinsmitglied, welches früher genau das in seinem Dorf regelmäßig einmal in der Woche machte.
    Dieses Mitglied wird den Bau des Ofens auch leiten und hat bereits eine Skizze und eine Materialliste
    erstellt. Die Genehmigung dafür haben wir von der Stadt ebenfalls bereits erhalten. Der Bau soll
    ebenfalls im Frühjahr starten und wird sich durch die Zwischenschritte (Bodenplatte, Fuß, Dachplatte,
    Dach) jedoch etwas in die Länge ziehen. Wir rechnen damit, dass wir den Ofen zum Sommerfest im
    Juli/August einweihen können.

    Unser Mietvertrag (Liegenschaftsamt Nürnberg/ SUN) läuft auf unbefristete Zeit mit einem Jahr Kündigungsfrist. Unser letzter Mietvertrag (von privat) hatte eine Befristung, der aktuelle aber nicht mehr. Vielleicht war das ein Missverständnis. Ich hänge hier nochmal den relevanten Teil des aktuellen Mietvertrages an.

    Wie in jedem Verein fluktuieren die Mitgliederzahlen natürlich auch bei uns. Durch Corona sind zuerst einige ausgetreten, da sie sich den Beitrag nicht mehr leisten konnten und wegen den Kontaktbeschränkungen eher ängstlich waren. Im Laufe des letzten Jahres sind dann aber auch wieder einige neue dazugekommen. Aktuell haben wir 27 aktive Mitglieder. Wir rechnen in 2022 mit einem erneuten Zuwachs, da einerseits in der Gartengruppe seit Herbst neue Leute dabei sind, die noch keine Mitglieder sind und andererseits ein größeres partizipatives Projekt über Jugend für Europa geplant ist, wofür wir im Laufe der nächsten Woche eine zu- oder absage bekommen. Da es schon das dritte Projekt bei Jugend für Europa ist, gehen wir stark von einer Zusage aus.

    Wir wollen schon lange eine – gemeinsam mit den Naturfreunen gestaltete – Informationstafel bauen, was wir bis jetzt aber noch nicht geschafft haben. Zum Ende des letzten Jahres haben wir von der Kulturoase Nürnberg einige Sachen gespendet bekommen (mobiles Pop-Up-Cafe, Sitzgelegenheiten & Tische), darunter auch eine Litfaßsäule, die wir jetzt vorerst als Informationssäule anbringen werden. Zukünftig soll diese in einen Natur-Erlebnis-Parcours über das Gelände eingebaut und als Ausgangspunkt dafür verwendet werden.

    Mit Global Art Nürnberg gibt es regelmäßige Kooperationen und wir haben mit ihnen einige Veranstaltungen bei uns auf dem Gelände durchgeführt (z.B. Global Art Sommer-Camp, Global Art Jams, Sommerfest, Workshops). Außerdem haben wir letztes Jahr zwei Veranstaltungen mit we integrate e.V. durchgeführt, wo ehrenamtliche eingeladen und gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden, sowie einige Fragen zur Verbesserung der Arbeit zwischen Stadt und Vereinen erarbeitet wurden. Diese Kooperation wird sich im Laufe des nächsten Jahres auch noch vertiefen.

    Die Komposttoiletten funktionieren soweit ganz gut, sind aber durchaus noch verbesserungswürdig. Wir haben zwei separate Behälter für flüssige und feste Hinterlassenschaften. Die flüssigen kommen direkt auf unseren normalen Kompost (ca. 50 Liter pro kubikmeter) und die festen werden in separaten Komposten verwertet, die mindestens zwei Jahre ablagern. Die separaten Komposte (feste Exkremente) haben wir bis jetzt noch nicht auf unsere Pflanzenbeete verteilt, sondern nur als Kompost für Büsche, Bäume und Zierpflanzen verwendet. 

    Unsere Holzwerkstatt ist praktisch durchgängig in Benutzung durch die Vereinsmitglieder und war auch schon eine Hilfe für größere Bauvorhaben anderer Vereine (z.B. eine Bühne der Oldschool Grasshoppers, Künstler von Global Art, Workshops der Naturfreunde). Mit der Fahrradwerkstatt haben wir im letzten Jahr ein Projekt bei Jugend für Europa durchgeführt und sie „CycleTower“ getauft, da es sich dort nicht mehr nur um Fahrräder dreht, sondern ums Re- und Upcycling von allen möglichen Gegenständen. Das Projekt verlief leider auch nur mäßig, da es coronabedingt schwierig war zu planen und alle Einrichtungen, die wir angefragt haben, keine Besuche außerhalb ihres Hauses machen wollten. Unser nächster Schritt wird sein, das mobile Pop-Up-Cafe von N-ORT zu einem Repaircafé auszubauen und dieses in den Sommermonaten regelmäßig zu bespielen.

    Da die aktuellen Bauvorhaben von professioneller Natur sind, werden diese nicht als Gemeinschaftsprojekte durchgeführt, sondern erfordern viel Fachwissen und Genauigkeit. Natürlich werden unsere Mitglieder über die Bausessions darüber informiert und sind herzlich dazu eingeladen dabei zu helfen (wir brauchen bei jeder Bausession mindestens 2-3 Helfer), jedoch werden die wichtigen Schritte immer von Fachkundigen geleitet bzw. durchgeführt. Diese sind zwei Landschaftsgärtner (Barham Ismael und Leon Müller), zwei Schreiner (Joris Pauli und Basti Eins), sowie unser Allroundtalent Thomas Steinbauer (Schreiner, Elektriker, Maurer). 

    Unsere Idee ist es, im Laufe der Sommermonate (ca. Juli bis September) eine Workshopreihe für die Nachbarschaft anzubieten, bei der gemeinschaftlich Natur-Saueteig angesetzt und dieser am folgenden Tag in unserem Ofen aufgebacken wird. Das Ganze soll über das neue Projekt bei Jugend für Europa (nature me & you) durchgeführt werden. Es gibt bei immer fünf Projektteilnehmer, die die Workshops organisieren und leiten. Die Werbung wird über Flyer direkt in die Briefkästen der Nachbarschaft verteilt. Für die Herstellung der Teige werden wir wahrscheinlich ins Naturfreundehaus gehen, da es dort mehr Küchenwerkzeuge gibt und auch der Stromanschluss stabiler ist, als bei unserer Küche. 

    Das Haltbarmachen wird mit einem Trockenschrank funktionieren, der nach dem Backen bei Resthitze in den Ofen gelegt wird. Das ist ein relativ einfaches Prinzip mit einem Wellblechboden und einem Holzkasten mit Löchern darüber. Durch den Holzkasten kommt die Hitze nur von unten über das Wellblech an die Früchte. (mehr …)

  • Perivoli baut Gewächshaus

    – Wir wollen im Gewächshaus eine gemeinsamen Bereich haben, wo Pflanzen die besser geschützt wachsen, zur gemeinsamen Nutzung vorhanden sind.

    Und einen Bereich, wo jede*r in ihre*seine eigenen Jungpflanzen anziehen kann.

    – die Lüftung erfolgt mit Thermogelenken an den Dachfenstern. Wenn es zu warm wird, geht die Hydraulik auf, wenn es wieder kühler ist, geht sie zu. Das ist ein robustes System, dass ich kenne und das wir bei Gewitter/Sturmgefahr auch mechanisch ausstellen können.

    – wir haben zwei VW-Buse und einen Transporter mit Pritsche im Verein (also privat von Mitgliedern). Da können wir das meiste transportieren.

    Bei Steinen und Schotter ist die Anlieferung im Preis mit drin.

    – Werkzeuge haben wir eine Menge im Verein. Hauptsächlich werden wir mit Handkreissäge/Akkubohrern arbeiten. 

    – Wir haben ein Bauteam fürs Gewächshaus. Dieses besteht aus 4 Leuten (zwei Frauen / zwei Männer)

    es wird eine Grundfläche von 16m² haben, auch Regenrinnen, um mehr Regenwasser ernten zu können.
    Sie werden im Winter loslegen und in wechselnden 2er-3er Teams arbeiten (mehr …)

  • IG Ratingen West: Gewächshaus aus Plastikflaschen

    (alerts)

    m Gemeinschaftsgarten in Ratingen West – zwischen dem Kirchenzentrum am Maximilian-Kolbe-Platz und der Wohnbebauung – treffen sich die Aktiven an diesem Tag zur Gemeinschaftsarbeit. Angrenzend an das Gerätehaus soll ein Gewächshaus für die Tomaten entstehen, damit die Pflanzen auch bei Regen überleben können. Die ehemalige Hundeauslaufwiese hat sich zu einer grünen Oase entwickelt. Anwohner nutzen hier die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen, sei es in eigenen Beeten oder in den gemeinschaftlichen Hochbeeten. Fachliche Unterstützung bekommen sie dabei von der Landschaftsgärtnerin Dunja Plesnik, die an diesem Tag mit den Gärtnern auch das Gewächshaus aus gebrauchten Plastikflaschen bauen will.
    Der Caritas-Gemeinschaftsgarten ist ein Teilprojekt des Projekts InWESTment und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Inzwischen geht das Projekt in die dritte Vegetationsperiode – mit wachsender Resonanz. Alle 30 Parzellen sind derzeit vergeben. Wer noch mitmachen möchte, „muss auf die Warteliste“, sagt Martin Sahler von der Caritas. Aufgrund des großen Erfolgs soll der Gemeinschaftsgarten nun noch vergrößert werden. Etwa ein Drittel der angrenzenden ungenutzten Fläche soll dazu kommen. Der Rest der Wiese soll als Spielfläche für  Kinder dienen.
    Stück für Stück mausert sich der Gemeinschaftsgarten zu einem besonderen Ort, nicht nur für die Gärtner selbst. „Hier schauen auch immer wieder Nachbarn vorbei oder Kindergartengruppen“, sagt Dunja Plesnik. Auch an diesem Tag gibt’s Besuch von den Kleinen, für die die Gießkannen bereits bereitstehen. Das Wasser dafür kommt aus den  Wassertanks. „In Zukunft soll es aber einen Brunnen geben“, sagt Plesnik. Im vergangenen Jahr kamen die Gärtner mit dem Wässern  und Wiederbefüllen der Tanks kaum nach.
    Seien die Anwohner zur Eröffnung des Gemeinschaftsgartens noch skeptisch gewesen, „sind wir jetzt zu 110 Prozent akzeptiert und im Stadtteil angekommen“, sagt Plesnik. Das zeigte sich auch im Vorfeld der Gewächshaus-Aktion. Denn dafür benötigten die Gärtner jede Menge gebrauchter Plastikflaschen und die wurden aus der Nachbarschaft eifrig gespendet. Jetzt hieß es, Etiketten ablösen, Flaschen ausspülen und den Boden heraus schneiden. Dann ließen sich die Flaschen übereinander stülpen, auf Bambusstöcke auffädeln und an das vorbereitete Gerüst anbringen.
    In den Beeten pflanzen die Gärtner das an, was sie gerne essen. Dazu gibt es ein paar Obst- und einen Walnussbaum auf dem Gelände und einen Bienenstock. Selbstverständlich wird die Ernte im Herbst untereinander auch getauscht. „Und wenn wir zu viel haben, verschenken wir es auch“, sagt Dunja Plesnik. „Wir geben gern.“

    Der eingezäunte Garten ist öffentlich zugänglich, nur das Gerätehaus ist verschlossen. Dafür haben die Teilnehmer jeweils einen Schlüssel. Denn die Gärtner sind meist zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort. Einmal im Monat jedoch ist samstags  Gemeinschaftsgärtnern angesagt. „Wer nicht kann, meldet sich ab“, sagt Dunja Plesnik, die dann selbstverständlich auch vor Ort ist, um Tipps zu geben und mit anzupacken. Das große Ziel jedoch ist, dass aus dem Projekt mal ein autarker Garten wird.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-west-gaertner-bauen-gewaechshaus-aus-plastikflaschen_aid-39064499


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  • Gartendeck ist umgezogen und baut Gewächshaus

    (ANtrag)

    Ziel  des  Vorhabens  ist  der  Bau  eines  zweitürigen  Gewächshauses  mit  einer  Gruppe  aus
    Fachkundigen und Interessierten.
     
    Gewächshäuser waren und sind wichtiger Bestandteil unseres Gartenlebens, weshalb nach dem
    Umzug des Gartendecks auf eine neue Fläche der Bau eines Gewächshauses einen wichtigen
    Schritt zur Verstetigung des Gartens darstellt. Gleichzeitig soll während des Gewächshausbaus
    ein  Wissenstransfer  stattfinden,  und  so  die  Kompetenz  der  Vereinsmitglieder  sowie  von
    Interessierten in Bezug auf Selbstverwaltung und –ermächtigung erhöhen.  
     
    Der Bauworkshop stellt dabei einen niedrigschwelligen Anknüpfungspunkt für Interessierte
    dar, was auch die soziale Implementierung des Nachbarschaftsgartens auf seiner neuen Fläche
    vorantreibt.
     
    Maßnahme
    Die  Maßnahme  wird  mit  Hilfe  einer  genauen  Bauskizze  sowie  der  entsprechenden  der
    Materialbeschaffung vorbereitet.  
     
    Mit Fachkundigen, Vereinsmitgliedern und Interessierten soll an einem Termin im Mai ein
    eintägiger  Bauworkshop  stattfinden.  Die  Veranstaltung  wird  hierfür  öffentlich  über  den
    Newsletter  &  den  Facebook-Account  des  Gartendecks  bekannt  gegeben.  Der  Garten  ist
    während dieser Zeit auch für Besucher*innen geöffnet, sodass auch Kurzentschlossene und
    Nachbar*innen lokal erreicht werden. (mehr …)

  • mehr Hochbeete für den GG Markkleeberg

    (aus Antrag/Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten ist vor 2Jahren in Gemeinschaftsarbeit mit der Außenwohngruppe des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ entstanden. Es ist ein 600m² großer leerstehender Garten mit viel Bausubstanz gewesen.

    Der Garten hat eine Gemeinschaftslaube mit einem Geräteschuppen und einer integrierten Trockentoilette. Im vorderen Teil befindet sich eine Streuobstwiese, da dort die Gebäude gestanden haben und somit der Boden nicht für Gemüseanbau geeignet ist.

    Im hinteren Teil befinden sich auf der einen Seite 7 Beete in einer Größe von1x8m. Die Beete wurden im vergangenen Jahr angelegt und von 2 Familien und 2 alleinstehenden Personen, sowie von einer Gruppe geistig behinderter Menschen zum Gemüseanbau genutzt. Zwei Beete wurden zum gemeinsamen Anbau von Kartoffeln genutzt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite sind eine große Wiese und ein großer Walnussbaum, der jetzt entfernt wurde.

    Wir haben im vorigen Jahr zwischen den Monaten März und Oktober einmal monatlich Workshops durchgeführt und ein Sommerfest. Die Veranstaltungen wurden gut von der Bevölkerung angenommen wurden.

    Der Gemeinschaftsgarten wurde für den Inklusionspreis nominiert.

    Ziel des Projektes

    Wir wünschen uns noch mehr Nutzer in unserem Garten. Da zu wenig Beetfläche vorhanden ist, sollen die Hochbeete die Anbaufläche ergänzen. Vielleicht können wir auch eine weitere Zielgruppe von körperlich behinderten Menschen damit eine Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung geben. Weiterhin soll perspektivisch der Garten ein Anschauungsobjekt für Wildobst im Garten und deren Fruchtnutzung werden.

    Maßnahmen für das Projekt

    Auf der Fläche des gefällten Walnussbaumes sollen Hochbeete entstehen, da dort diese Fläche von starken Wurzeln durchzogen ist. Die Hochbeete möchten wir gern selbst aus Holz bauen. Wir möchten damit körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen ermöglichen ein Beet zum Anbau von Gemüse zu nutzen.

    Ein weiteres Projekt soll ein elektrischer Anschluss im hinteren Teil des Gartens sein. Die Fläche zu Gießen ist so groß, dass wir das Regenwasser aus den Tonnen und dem vorhandenen Regenwasserauffangbecken mit der Pumpe vergießen könnten.

    Und als Drittes möchten wir gern das alte Gerüst des Gewächshauses abschleifen, streichen und wieder mit Doppelstegplatten verschließen, um es für den Gemüseanbau zu nutzen.

    Das letzte Projekt ist die Ersatzpflanzung von Wildobst für den gefällten Walnussbaum. Wir möchten gern Mispel, Felsenbirne und Kornelkirsche pflanzen.

    Zeitplan des Projekts

    Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe der derzeitigen Nutzer in einem Zeitraum von8 Monaten durchgeführt.

    Entstehung des Projektes

    Dieser Gemeinschaftsgarten ist aus einer Not heraus entstanden. Als er nach dem Tod des Pächters leer stand, war er mit der vielen Bausubstanz schwer zu verpachten, da es Auflagen für den Abriss der Stallgebäude gab. Der Verein konnte den Abriss nicht finanzieren. So musste ein Projekt her, um Fördergelder zu bekommen. Der Kreisverband Westsachsen Leipzig, dem wir angeschlossen sind, hat uns 2015 den Abriss finanziert. Danach habe ich nach Partnern und Nutzern für solch ein Projekt gesucht mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg gesucht. Sie hat mir den Kontakt zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ vermittelt.

    Mit weiteren Fördergeldern wurde dann der Garten gemeinsam von Mitgliedern des Vereins und den Bewohnern der Außenwohngruppe aufgebaut.

    Die Außenwohngruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung, die in zwei Wohnungen meist zu dritt leben und mit Hilfe von Betreuern auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, bzw. auch schon in einer eigenen Wohnung leben und einen Betreuer zur Seite haben. Diese Wohngruppe gehört aber zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Sechs dieser Bewohner haben von Anfang an beim Aufbau des Gartens mitgeholfen und nutzen auch gemeinsam ein Beet.

    Die anderen Beetnutzer sind im vorigen Jahr dazu gekommen.

     

    Die Idee den Garten, dann als Gemeinschaftsgarten zu öffnen, kam von mir. Denn den die Aussenwohngruppe kam nicht so kontinuierlich in den Garten, wie es geplant war. So kam mir die Idee, mehr Nutzer in den Garten zu holen. Ich habe mir im Vorfeld den Gemeinschaftsgarten „Annalind“ in Leipzig angeschaut und mich von Sebastian Popp beraten lassen. Dass dann, nach meinem Aufruf im Markkleeberger Stadtnachrichten, schon erste Interessenten kamen, kann man davon ausgehen, dass Interesse in der Bevölkerung schon das ist. Vor allem kommen die Nutzer nicht nur aus Markkleeberg, sondern auch aus dem Süden Leipzigs und dem südlichen Umland Leipzigs. Das spricht doch für sich.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Werbung habe ich dann im Markkleeberger Stadtnachrichten gemacht. Mehrere Artikel in der LVZ, über unsere Veranstaltungen, haben den Gartenweiter bekannt gemacht.

    Auch ein Herbstfest zur Eröffnung des Gartens wurde sehr gut besucht.

    Zum Stadtfest der Stadt Markkleeberg sind wir als Verein mit am Stand für Integration vertreten. In diesem Jahr mit einem Wissensquiz zum Thema Garten. Auch hier werben wir für Nutzer des Gemeinschaftsgarten.

    2016 war auch das Team des mdr-Gartens hier und haben einen kurzen Film gedreht.

    Auch im nächste Monat wird wieder ein Aufruf in den Stadtnachrichten erscheinen.

    Nutzung des Gartens

    Im Garten können im Moment 6 Beete für Gemüseanbau genutzt werden. Davon wurden 4 Beete von 2 Familien, einen einzelnen Herrn und der Gruppe geistig behinderter Menschen genutzt. 2 Beete haben wir gemeinsam für Kartoffelanbau genutzt und die Ernte aufgeteilt. Ein zusätzliches Beet mit Kräutern wird von einer Frau gepflegt, die dazu Lehrgänge belegt hat und mit ihrem Wissen viel vermitteln kann Ein kleines Beet wird von einem Herrn gepflegt, der sich mit Permakultur beschäftigt.

    Der Gemeinschaftsgarten gehört zum Kleingartenverein „An der Pleiße Markkleeberg. Der Verein ist Unterpächter des Kreisverbandes Westsachsen Leipzig. Der Gemeinschaftsgarten ist für die Nutzer jederzeit zugänglich, da alle Nutzer einen Schlüssel bekommen. Der Garten ist außerhalb der Anlage zugänglich.

    Die Nutzer können das ganze Jahr in den Garten. Veranstaltungen werden aber nur in den wärmeren Monaten durchgeführt, weil wir in der Laube keine Heizungsmöglichkeiten haben.

    Durchführung des Projekts

    Die Aufarbeitung des Gewächshauses und den Bau der Hochbeete wird durch Eigenleistung in Form von zu leistenden Arbeitsstunden der Mitglieder des Vereins und durch den Einsatz in der Freizeit von den Nutzern erledigt. Mitglieder müssen im Verein 6 Stunden im Jahr leisten. Die Nutzer der Beete werden um Mithilfe gebeten. Es war der Wunsch der beiden Familien, die ein Beet nutzen, das Gewächshaus wiederaufzubauen. Sie haben sich bereit erklärt, an den Arbeiten zu beteiligen.

    Die Nutzer ernten ihr Gemüse von ihrem Beet für den Eigenbedarf. Die Fläche im Gewächshaus wird dann auch auf die Nutzer aufgeteilt. So ist es erstmal geplant.

    Der Anbau von Obst und Gemüse ist nur für den Eigenbedarf

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  • Aus alt mach neu in den Bunten Gärten Leipzig

    (RSS)

    wir haben unsere alte eingefallene Gartenlaube zu einem schönen Gerätehäuschen um- und ausgebaut. Eigentlich standen nur noch die Mauern da. Das Dach war eingefallen, eine Tür gab es auch nicht mehr, das Fenster war kaputt und allerlei Müll lagerte im Inneren. Über den Sommer haben wir es mit vielen Helfern wieder schick und nutzbar gemacht.

    Aus alt wird neu

    Nur die Inneneinrichtung hat noch gefehlt. So blieb und bleibt Zeit, über den Winter den kleinen Schuppen für all unsere Gartengeräte herzurichten. Es geht ja nicht darum, alles nur wild hineinzustellen. Mit guter Sortierung bekommt man einfach mehr hinein und gut sieht es auch noch aus. Ein paar Bilder vom Innenausbau folgen noch. Das Häuschen braucht zusätzlich auch noch Strom. Auch den werden wir die nächsten Tage verlegen und im Frühjahr folgt dann noch ein schützender farbiger Anstrich.

    So wird unser Gewächshaus aussehen…

    Wenn die Temperaturen wieder steigen, werden wir auch unser neues Gewächshaus aufbauen, um dort Pflanzen vorzuziehen und den Tomaten eine geschützte Umgebung zu bieten. Man sollte ja nicht immer davon ausgehen, dass die Sommer so trocken und warm werden wie im vergangenen Jahr.


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  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Laubendach wird so umgebaut, dass Laube als Gewächshaus genutzt werden kann

    (GU aus Antrag)
    Der Exotische Gemeinschaftsgarten in Dresden-Coschütz, der sich auf einer Kleingartenparzelle befindet, rüstet das Dach der Laube um.
    Wir wollen/werden auch heimisches Gemüse im potenziell möglichen Laubengewächshaus anbauen und nicht nur Exoten wie auch im Erdgewächshaus, wo auch Wintergemüse und wie auch bekannte wärmeliebende Sommergemüsesorten anbauen (Gurken, Melonen etc.) neben Exoten. Auch kann der Wohnanhänger bei uns als Geräteraum dienen, der hinter der Laube sich befindet. Der Wohnanhänger dürfte normalerweise auch nicht im Kleingrarten stehen – duldet aber der Kleingartenverein. Der Wohnanhänger ist vom Vorpächter. Die Laube kann auch als Laube teils weiterhin genutzt werden, da Sie ja aus 2 Räumen besteht bzw. könnten auch die Lichtplatten mit einer lichtundurchlässigen Folie überdeckt werden, wenn man keine Gewächshausnutzung mehr will.
    neben der Gewächshausfunktion wird das Dach auch so umgerüstet, dass darüber Regenwasser gewonnen werden kann.

    Wir finanzierern 1/3 des Vorhabens, das andere Geld ist über Spenden zusammen gekommen (mehr …)

  • urban gardening geht aufs Land: Gewächshausbauworkshop

    (Gu, mail)

    Das Projekt ‚Urban Gardening geht auf Land‘ lädt zum Gewächshausbau am Bahnhof Bad Düben auf der Gartenfläche der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide e.G. ein:

    • Jungpflanzen im Frühjahr im eigenen Gewächshaus vermehren, aussähen, kultivieren.
    • Mediterrane und exotische Pflanzen im Gewächshaus überwintern.
    • Den Sommer im Gewächshaus verlängern.
    • Bei Regen im Gewächshaus sitzen, die Gewächshaustüren öffnen, bei Tee oder Wein in das Gartenparadies schauen und Frösche, Ringelnattern und Insekten beobachten.

    Wie das geht, wollen wir ausprobieren und gemeinschaftlich lernen. Als Material stehen uns aus einer aufgegebenen Gärtnerei eine, zerlegte Gewächshausprofilstahlkonstruktion (6×6 Meter) und Gewächshausglasscheiben zur Verfügung. Wir werden unter fachlicher Anleitung durch Gartenbaumeister Michael Kühn gemeinsam die Gewächshauskonstruktion aufbauen und montieren und Glasscheiben einsetzen.

    Am Ende des Tages haben wir einen theoretischen Einblick  und praktische Erfahrungen im Gewächshausbau.

    In Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft dient das Gewächshaus dem Projekt und den von ihm unterstützten Gärten zur Kultur und Anzucht von Pflanzen. Ebenso soll es als ‚Überdachung‘ für weitere Workshops dienen.


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  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


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  • Jungpflanzengewächshausprojekt des Gartennetzwerk Kassel geht in die vierte Saison

    (Gu, aus Antrag)

    Das Netzwerk der Gemeinschaftsgärten in Kassel nutzt auch in diesem Jahr wieder ein Kaltgewächshaus in der Unterneustadt zur gemeinschaftlichen Jungpflanzenanzucht. Der Verein Essbare Stadt e.V. organisiert jetzt zum 4. Mal diese Gemeinschaftsaktion, bei der den teilnehmenden Gärten das Gewächshaus mit Anzuchterde und Bewässerung kostenfrei zur Verfügung steht.
    Der Verein Essbare Stadt zieht im Gewächshaus selbst Pflanzen für Gemeinschaftsgärten (Wesertor und Forstfeldgarten) und Aktionen vor, bei denen die BürgerInnen und AnwohnerInnen teilnehmen können und das Thema Garten und Anbau und Ernte von Gemüse und Kräutern entdecken und erfahren können (mehr …)

  • Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck

    (Gu, Mail)

    Unser Garten Bruck (Erlangen):

    Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…

    Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.

    Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.

    Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…

    Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)

  • VAGaBUND Leipzig will Cafe aufbauen

    (GU aus Antrag und Antworten)

    Der BUND Regionalverband Leipzig ist Träger des VAGaBUND Gemeinschaftsgartens (Viele Arten Garten). Sie bewirtschaften seit 2013 eine Brache (1400m², ehmaliger Kohlellagerplatz, war verwahrlost und stark vermüllt).  Es gibt Beete, ein Gewächshaus, einen Teich, einen Bauwagen und auch einen Kinderspielplatz. Sie machen viele Aktionen und Veranstaltungen (natürlich auch umweltpädagogische). Ernte wird geteilt. 2017 wollen sie u.a. einen Bauwagen umgestalten und als Cafe ausbauen und dafür auch einen Überdachung selber bauen.

          Wem gehört das Grundstück und wie sieht die vertragliche Regelung hinsichtlich Nutzungsdauer und Pacht aus?

    Das Grundstück gehört einem Eigentümer aus Südwestdeutschland und wir können jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden.

          Wie zugänglich ist das Gartenprojekt? Ist es immer offen oder nur zu den auf der Homepage angegebenen Zeiten? Gibt es einen Zaun? Ein Schloss?

    Der VAGaBUND ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Zum einen in der Woche und darüber hinaus am Wochenende. Zusätzlich werden in der Saison monatlich beworbene Veranstaltungen durchgeführt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Garten auch offen für Kindergärten und Schulklassen auf Anfrage. Das Grundstück ist selbstverständlich umzäunt und abgeschlossen.

          Wie viele Leute machen mit? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie ist die Altersspanne der GärtnerInnen?

    Ca. 10 Gärtner, wobei 7 Gärtner die Kerngruppe stellen. Die Altersspanne liegt bei 20 – 70 Jahre.

          Wie viele Leute, die nicht beim BUND sind, sind dabei? Wie wird auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Mindestens sechs Mitgärtner. Geworben wird über die Internetseite des BUND Leipzig, das Projekt Leipziggrün.de, einer eigenen Postkarte, Quartalsflyer des BUND Leipzig, Veranstaltungserinnerungen, Pressemitteillungen, …

          Wie viele Beete mit und für Nutzpflanzen gibt es und wie groß ist in etwa die so gärtnerisch genutzte Fläche?

    Da der Boden schwermetallhaltig ist gärtnern wir ausschließlich auf Hochbeeten und zwar auf 17 Hochbeete mit einer Gesamtanbaufläche von 31m². Darüber hinaus werden besonders Wildbienen und Schmetterlingsbegünstigende Wildblumen angepflanzt um die Artenvielfalt zu erweitern und unser Insektenhotel mit Bewohnern auszulasten.

          Welche Möglichkeiten haben Sie, auch gebrauchte, vorhandene Materialien für die Vorhaben zu nutzen? (z.B. für den Bau des Terrassendachs -> hier würde ich gerne eine grobe Materialliste sehen)

    Soweit die Stabilität des Vordaches und die Sicherheit der darunter sitzenden Menschen gewährleistet ist können wir auch auf gebrauchte Materialen zurückgreifen. Nach unser bisherigen Planung wird dies aber eher gering ausfallen.

          Wie soll der Cafébetrieb organisiert werden und an wen richtet sich dieser dann?

    Wir werden den Cafébetrieb organisieren und der Cafébetrieb richtet sich an alle Interessenten des Gartens, der Nachbarschaft u.a. Das Café wird voraussichtlich zu unseren Öffnungszeiten offen sein, sodass wir nicht mit hohen Einnahmen rechnen, aber mit einigen Spenden um kleinere Ausgaben für den Gemeinschaftsgarten selber stemmen zu können.

          Wer wird die Beete und das Terrassendach bauen?

          Wir.

    Sie wollen auch ein neuesGewächshaus aufstellen, hatten dazu bisher nur eine Plastik-Fertiglösung und sind nun dabei zu gucken, wie sie zu nachhaltigeren Materialien kommen und wie das dann finanzierbar ist.


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  • Gemeinschaftsgarten Quelkorn ist mitten auf dem Land

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Quelkorn liegt bei Ottersberg, das bei Bremen ist. Sie haben 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die über 20 Jahre lang biologisch bewirtschaftet wurde. Es gibt u.a. ein 150m² großes Gewächshaus auf der Fläch, eine Außenküche (Ofen) und es leben Hühner dort. Ein Kernteam von sieben Leuten und einer größeren Gruppe von Menschen, die ab und an dabei sind,
    Es gibt naturpädagogische Angebote und welche, die sich an Menschen richten, die an Selbstversorgung interessiert sind. Die Vermittlung traditioneller Praktiken (Kartoffelroden, Sensen etc.) sind ihnen ein Anliegen.
    Sie wollen die Außenküche erweiteren und überdachen, die generatorbetriebene Bewässerung des Gewächshaus auf Solar umstellen, brauchen Saatgut und Jungpflanzen. Generell wollen sie noch mehr Gruppen ansprechen und die Fläche für Leute, die gärtnern wollen zur Verfügung stellen/miteinander weiterentwickeln. (mehr …)

  • Permakultur-Gemeinschaftsgarten entsteht in Kleingartenanlage in Lüneburg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Kleingarten-Bezirksverband Lüneburg richtet auf einer Parzelle einer Kleingartenanlage einen offenen Permakulturgarten ein. Wir fördern ein paar Pflanzen und Materialien dafür

    * Was genau meinen Sie damit, dass eine Gruppe Studierender mit der Organisation und Durchführung des Projektes beauftragt ist?
    In diesem Projekt arbeiten wir mit Studierenden der Leuphana-Universität Lüneburg zusammen. Wir haben ihnen den Garten sowie technische und personelle Unterstützung zur Verfügung gestellt.
    Das Projekt betreuen 5 Studenten aus den Fächern Politikwissenschaften, Kulturwissenschaften und Studium Individuale, die sich im Nebenfach Soziale Nachhaltigkeit als Gruppe zusammen gefunden haben. In diesem Nebenfach wird über 2 Jahre ein Projekt entwickelt, welches sich mit der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Während dieses Projektes wird das universitäre Umfeld verlassen. Den Studierenden ist es wichtig mit Partnern zu einem Themenfeld gemeinsam zu arbeiten (transdisziplinär). In diesem Fall sind wir es als Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg. Das Projekt bedeutet für beide Seiten somit eine Win-Win-Situation. Die Projekte haben den Anspruch längerfristig zu bestehen.

    * Wie groß ist die Gruppe, die mit plant und dann gärtnern möchte? Wie viele Leute sind dabei, die nicht Vereinsmitglieder sind?
    Momentan besteht die Gruppe aus ca. 15 Personen, Vereinsexterne und Mitglieder aus Kleingärtnervereinen. Zwei der Teilnehmenden besitzen Kleingärten auf dem Gelände des Vereins. Es wird eine möglichst heterogene Zusammensetzung der Gruppe angestrebt, was sich bereits in einer weiten Altersspanne der Teilnehmenden äußert.

    * Wie groß ist die Fläche?
    ca. 400 Quadratmeter

    * Welche konkreten Möglichkeiten gibt es mitzumachen?
    Es gibt zwei feste Termine: jeden Mittwoch kontinuierliches Gärtnern und jeden 1. Samstag im Monat Aktionstage mit Expertenvorträgen. Darüber hinaus steht der Garten für alle offen. Es gibt eine Tafel am Gartenhäuschen, auf der jeder entnehmen kann, was gemacht werden kann. Der Garten ist jederzeit zugänglich und kann auch einfach als Erholungsort genutzt werden. Die Teilnehmer werden am gesamten Prozess beteiligt.

    * Planen Sie individuelle Beete oder soll alles gemeinschaftlich laufen? Wer entscheidet, wo z. B. was gepflanzt wird?
    Es ist ein gemeinschaftliches Projekt, das heißt, alle Beete werden gemeinsam angelegt. Die grobe Planung verläuft durch die Studierenden, maßgeblich durch eine gelernte Gärtnerin, die sich mit dem Thema Permakultur auskennt. In der Umsetzung wird aber konstant in Absprache mit den Teilnehmenden abgewandelt und aktualisiert.

    * Wie viele Beete soll es geben?
    Die Anzahl der Beete beläuft sich auf 23 Beete unterschiedlicher Größen, alle in Mischkultur Bepflanzung.

    * Wer macht die „konstante Pflege“?
    Die 5 Studenten sind für die konstante Pflege verantwortlich. Die Teilnehmer beteiligen sich jedoch daran, je
    nach Kapazität. Der Kleingärtner-Bezirksverband stellt sicher, dass die Pflege z.B. auch während der Semesterferien gewährleistet ist.

    * Können die Interessierten jederzeit gärtnern?
    Ja, der Garten steht immer offen. Es ist ausreichend Platz und Beschäftigung vorhanden.

    * Handelt es sich um einen Schaugarten?
    Es ist eher ein Mitmach-Nutzgarten. Den Interessierten bleibt es überlassen, ob sie mitwirken oder nur begutachtet wollen. Permakultur zielt in erster Linie auf einen möglichst hohen Ertrag ab, betont aber gleichzeitig die Relevanz ästhetischer Elemente für das menschliche Wohlbefinden.

    * Wie kommen Leute, die nicht Vereinsmitglieder sind, in das Gartenprojekt – sind das Tor zur Anlage und die Tür zum Gartenprojekt immer offen?
    Es wurde an verschiedenen Stellen in Lüneburg und über die Verbandszeitschrift für das Projekt geworben und eingeladen mitzumachen. Der Garten ist jederzeit zugänglich.

    * Wie setzen sich die 300 € für das Gewächshaus zusammen?
    Die Kosten sind eine vorläufige Schätzung. Da die Pläne für das geplante „Geodome“ nur gegen Entgelt erhältlich sind ist eine genaue Berechnung noch nicht möglich. Das „Geodome“ soll einen Durchmesser von sechs Metern haben und besteht aus Holzlatten und durchsichtiger Plane.
    Die Schätzung beinhaltet 25 Euro für den Bauplan, ca. 150 Euro für das Rohholz und den Zuschnitt, 50 Euro für die Plane, 40 Euro für Tacker, Schrauben, Winkel und Verankerungen sowie 10 Euro für Transportkosten.
    (http://northernhomestead.com/building/)

    * Stehen Sie in Kontakt mit den anderen Gemeinschaftsgärten in Lüneburg?
    Der Kleingärtner-Bezirksverband mit seinen Vereinen und auch die Studierenden stehen in Kontakt mit den Gemeinschaftsgärten in Lüneburg. Namentlich sind dieses der „Kulturgarten Lüneburg“, der „Zickengarten“, die Initiative „Lüneburg im Wandel‘ sowie der Verein Lüneburger Streuobst. Daneben besteht eine Kooperation der Studenten mit dem Gartendeck in Hamburg.

    Der Kleingärtner-Bezirksverband ist als Dachverband der Lüneburger Gartenfreunde für die fachliche Beratung seiner Mitglieder zuständig. Unter fachlicher Beratung verstehen wir auch, dass wir uns verschiedenen Formen der Gartenbewirtschaftung und des Gärtnerns zuwenden.
    Dazu arbeiten wir gerne mit anderen Organisationen (Imkern, Naturschutzvereinen, Kulturinitiativen) und auch Studierenden zusammen. So lernen wir und können Erlerntes weitergeben.
    Die Zusammenarbeit verschafft uns die Möglichkeit über die eigenen Aktivitäten hinaus Menschen einzubinden und für das Thema Gärtnern zu begeistern. Zudem ist wird in diesem Projekt die Dokumentation und Evaluierung durch die Zusammenarbeit sichergestellt.

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  • Ig Perivoli will Anbau einer Terrassendachkonstruktion instandsetzen und einen Teil als Gewächshaus nutzen

    (Gu – Antworten auf Fragen zum Antrag, 1.3.)

    Die Materialien, die wir in unserem Antrag aufgeführt sind, haben wir nach langer Überlegung und mühsamer Arbeit ausgesucht (Dabei hat uns ein befreundeter Architekt fachmännisch beraten). Bei unserem Antrag haben wir natürlich auch die Wiederverwendung der vorhandenen Materien berücksichtigt (Wandbalken, Latten, Bretter, Befestigungsmaterial, Dachrinnen u.v.m)..Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Materialien war die Stabilität des Vorhabens unter Berücksichtigung natürlich günstiger Preise. 

    Zu Deiner Frage warum wir die Polycarbonat-Platten gewählt haben und kein anderes Material z.B. Holz; Wir wollen kein Holz für die Überdachung verwenden, weil wir die Überdachung lichtdurchlässig haben wollen, da ein Teil als Gewächshaus dienen soll.  Auch die Anwendung einer Holzeindeckung hätte die Kosten nicht wesentlich reduziert, da wir noch Bretter zur Dachschalung, Bitumenpappe und Bitumenbahnen etc.  kaufen müssten. Aber wie gesagt, unser Kriterium war die Helligkeit. Bei der Suche vom guten durchsichtigen Überdachungsmaterial  haben wir als gutes Material die Polycarbonat-Platten ausgesucht. Sie sind stabil, 85 bis 90% lichtdurchlässig, die Garantiezeit beträgt mindestens 10 Jahre, u.s.w. Glasplatten kämen nicht in Frage, weil sie sehr teuer sind. Auch eine andere Variante, d.h. PVC-Wellplatten haben wir abgelehnt, weil diese höchstens bis zu 60% lichtdurchlässig sind. Diese  PVC-Wellplatten wären  preiswerter (280.- €). Liebe Gudrun, wenn die Preise für die Polycarbonat-Wellplatten der ersten Version mit einer Plattenstärke von 1,4mm zu teuer sind könnten wir mit der zweiten Version leben, Plattenstärke 0,9 mm. Allerdings ist die Stabilität etwas geringer. Um die Stabilität die wir brauchen zu erhalten, müssen wir die Abstände der Sprundbretter enger halten, d.h. mindestens 40 cm Abstand; Dies ist aber konstruktiv machbar. Wir müssen noch erwähnen, dass die Überdachungskonstruktion   von drei Seiten offen ist und den jeweiligen Winden ausgesetzt ist.   

    Bezüglich der finanziellen Unterstützung durch andere Gremien;  Für die alte Konstruktion, die im Jahre 2013 unsere Mitglieder angefertigt hatten, haben wir  eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln erhalten. Allerdings reichten die Finanzen für den Kauf von guten Materialien nicht aus und so kam es, dass diese nicht lange gehalten hat. Es ist daher verständlich, dass wir keinen zweiten Antrag für die gleiche Sache stellen können. 

    Die zwei Helfer, die wir vom Kulturnetzwerk Neukölln vermittelt bekamen und voraussichtlich Perivoli nur für die Dauer von sechs Wochen zur Verfügung stehen werden, ist Folgendes zu vermerken; Wir sind froh, sie zu haben, da beide nicht nur Gärtner sind sondern vor allem Handwerker. Mit deren Anleitung und Hilfe werden unsere Mitglieder in der Lage versetzt, eine gute und stabile Konstruktion zu bauen. 


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  • Streit mit Ordnungsamt um Gewächshaus bei Quelkhorn beigelegt

    (Gu, mail, 20.1.)

    Im Herbst hat sich dann das Ordnungsamt wieder gemeldet und es schien keine Möglichkeit zu geben, ein solches Gewächshaus außerhalb landwirtschaftlich-gewerblicher Nutzung im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen. Doch kurz-vor-knapp offenbarte sich doch noch eine Lösung.

    Ein benachbarter, biologisch-dynamisch arbeitender Landwirt übernimmt die offizielle Pacht unserer Fläche.

    Dieser ist als Landwirt, der schon länger als zwei Jahre gewerblich Arbeitet, berechtigt ein Gewächshaus, von einer solchen Größenorrdnung, im landwirtschaftlichen Außenbereich stehen zu lassen.

    Dies scheint die Lösung für das Fortbestehen unseres Gewächshauses im Gemeinschaftsgarten zu sein (mehr …)

  • Ab geht die Lucie hat losgelegt

    (Gu, Mail, 30.04.)
    Übrigens sind unsere 20 neuen Palettenbeete jetzt mit Erde befüllt und schmücken den Platz. Die Lucie sieht direkt ganz anders aus. Eine „Schadstoff“Hecke als Abgrenzung zur Straße haben wir jetzt auch (symbolisch in Autoreifen angelegt), das Gewächshaus ist fertig und darin wachsen die Pflanzen so wahnsinnig schnell! Die Bibliothek ist bestückt, der Stress mit unserer ehemaligen Honorarkraft überstanden (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Kassel

    (Gu aus Ergänzung zu Antrag, 20.4.)
    Der Internationale Permakulturgarten ist gerade im Aufbau. Z. Z. gärtnern dort 4 Leute. Sie suchen aber noch weitere Leute, die Spass daran haben, diesen Garten urbar zu machen. Ist also ein offener Garten. Permakultur ist –wie ich es verstanden habe-  mehr ein Ausdruck für den jetzigen Zustand als eine Prämisse beim weiteren Gärtnern.
    Der Internationale Permakulturgarten ist ein Gemeinschaftsgarten im Kasseler Gartennetzwerk. Da das Gelände lange Jahre ungenutzt war, ist es ein verwunschener wilder Garten mit zahlreichen Obstbäumen. Im ersten Jahr haben wir die alten Stauden und Gemüsebeete freigelegt und wollen nun mit dem Anbau von eigenem Gemüse beginnen. Sie haben keine feste Organisationsstruktur, sondern vieles ergibt sich einfach.

    Der Kasseler Frauengarten will ein (Tomaten)Gewächshaus bauen und das Kasseler Karottenkollektiv braucht Material, um die Infrastruktur nach dem Umzug weiter aufzubauen. (mehr …)

  • Gewächshaus für das Gartennetzwerk Kassel hat sich bewährt

    (Gu aus Sachbericht, 23.9.)
    Das Gartennetzwerk Kassel hat für die Anzucht von Jungpflanzen für die Gärten und für den öffentlichen Raum, der von der Essbaren Stadt e.V. in Form von Guerilla Beeten bepflanzt wird, gepachtet. Sie haben torffreie Erde beschafft, die ausgesäten Pflänzchen beschriftet (um Verwechselungen zu vermeiden) udn Mitte Juni konnten die Pflanzen ins Freiland (mehr …)