(ANtrag)
Der ca 80qm große Garten, der direkt neben dem Gebäude des Vereins liegt, lag bis zum Mai 2020 für ca zwei Jahre vollkommen ungenutzt brach. Da hier nach einem personellen Wechsel ohnehin der Plan geschmiedet wurde, den Garten mit Menschen und Grün aufleben zu lassen, kam die proaktive Anfrage eines engagierten Menschen aus unmittelbarer Nachbarschaft zum richtigen Zeitpunkt.
Mitten im Lockdown begann hier ein Garten zu wachsen und es schlossen sich noch wenige weitere Menschen an, die dann nach dem Lockdown begannen zusammenzufinden. Auf eigene Faust, in Absprache mit dem Verein und auch aus eigener Tasche (da der Verein Corona-Bedingt keine Einnahmen verzeichnen konnte, um die Gartengruppe finanzielle zu unterstützen), wurden Hochbeete aus Paletten gezimmert und Mutterboden organisiert, sogar Zäune repariert.
Inzwischen haben wir bis in den Spätsommer die Hochbeete geerntet und wünschen uns, sobald Corona es zulässt, die Ernte auch gemeinsam zuzubereiten und zu genießen. Wir haben einen Gartenschuppen, zu dem mehrere Gruppenmitglieder Zugang haben sollen, in dem Material und Geräte verstaut werden können. Auch wollen wir ein monatliches Kaffee-Kuchen-Zusammenkommen für das Quartier im Garten ermöglichen. In den Ferien entstanden in einem Kinderprojekt Nistkästen nach einer Baunanleitung des Nabu und ein Wildbienenhotel. Im Garten werden weitere Kinderprojekte stattfinden und Kurse wie Yoga oder Pilates.
Wir möchten, dass es ein Garten zum Verweilen wird, ein Garten der Begegnung aber auch des Pflanzen und Erntens.
Das Projekt soll natürlich langfristig laufen. Im Herbst geht es nun darum, den Garten mit Hilfe von unterstützendem Werkzeug winterfest zu machen aber auch schon für das kommende Frühjahr vorzubereiten. Es sollen Setzlinge aus eigenen Gärten (z.B. Brombeere und Himbeere) gepflanzt werden, als Einladung für das Naschen zwischendurch. Wir möchten aber auch Samen, die wir gesammelt haben einpflanzen und die Hochbeete so bearbeiten, dass sie im Frühjahr wieder sprießen können.
Gruppe trifft sich selbstorganisiert und kommt immer dann zusammen, wenn etwas ansteht.
die Gruppe besteht derzeit aus 5-6 Menschen (3 Frauen und zwei Männer und eine Dame, die sporadisch dazu kommt, ich selbst packe auch manchmal mit an), die im Stadtteil leben und sich engagieren. Alle wohnen so nah, dass sie mit dem Rad oder zu Fuß kommen.
Wir werben regelmäßig über die Presse, wenn die Gruppe sich trifft und heißen Menschen willkommen.
Außerdem steht in unserem Programmheft, dass die Gartengruppe sich über Zuwachs freut. Unsere Homepage wird bis Dezember/ Januar neu konzeptioniert (Überarbeitung der gesamten Außendarstellung erfolgt momentan im Rahmen eines Jugendprojektes) und dann wird die Rubrik Garten und Begegnung ihren Platz finden.
Derzeit gibt es drei große Hochbeete und von der Gruppe aufgearbeitete Holztische und Bänke. Momentan gibt es nur Gemeinschaftsbepflanzungen aber ich ermuntere immer, dass es so gestaltet werden kann von der Gruppe, dass es für jede/n stimmig ist. Wenn es also den Wunsch nach Individualbeeten gibt, werden wir schauen, das möglich zu machen. Im Schuppen gibt es schon eine Hängematte, die im Sommer von einer Familie die auch aktiv ist, genutzt wurde -der Garten heißt auch zum Verweilen willkommen (mehr …)