Schlagwort: GG auf Insel

  • Schwerin: Schuppenselbstbau im GG Grünes Klassenzimmer

    der Gemeinschaftsgarten „Grünes Klassenzimmer“ ist auf einer Insel vor Schwerin. Wir haben letztes Jahr den Bau eines Lehmofens gefördert.

    Der Garten hat sich trotz der Insellage gut entwickelt, die Gruppe, die sich regelmäßig kümmert ist sogar etwas größer geworden (6 sind im „harten Kern“, dazu noch andere Vereinsmitglieder, mehr Gruppen und Interessierte kommen (Antworten auf meine Fragen sind im PDF unter dem Finanzplan ausführlich beantwortet). Auch Schulklassen nutzen den Garten/die Möglichkeiten, die es durch den Garten gibt.

    Sie wollen nun einen stabilen Geräteschuppen selber bauen, um Gartengeräte gut unterbringen zu können. Sie haben es „durchgekämpft“, das auf der Naturschutzinsel bauen zu dürfen, sie nutzen soweit irgend möglich Naturbaustoffe und wollen durch die Nutzung des Regenwassers weitere Garten-Kreisläufe schließen.
    Es werden hauptsächlich Tomaten, viel Minze, Kräuter und Obst angebaut. Zudem ist es ein Ort für Umwelt- und Naturbildung.

    Der Bau wird jahrelang dauern, doch Mario ist ganz sicher, dass sie das schaffen und die Mitmachenden nicht abspringen

    Die Fertigstellung dieses mehrjährigen Baus ermöglicht eine
    sichere, planbare und ökonomische Bereitstellung verschiedener,
    bereits vorhandener und hochwertiger Arbeitsgeräte zur Pflege
    und Entwicklung des „Grünen Klassenzimmer“ als
    Gemeinschaftsgarten sowie als modellhafter Natur- und
    Schaugarten. Vereinsmitglieder sowie neue Teilnehmer in den
    verschiedenen Workshops (bspw. Sensen, Holzbau, Obstbaum-
    und Gartenpflege) werden durch den dann entstandenen
    Sicherheits- und Ordnungsrahmen befähigt sein, zukünftig
    selbstständig die Auswahl passender Arbeitsgeräte vorzunehmen.
    Damit vereinfachen sich die vielseitigen Arbeits- und
    Gestaltungsprozesse im „Grünen Klassenzimmer“ um ein
    Vielfaches und auch größere (Schul-) Gruppen können praktische
    Erfahrungen innerhalb ihres sozial-ökologischen Engagements
    sammeln oder vertiefen. Ihr Aufenthalt auf der Naturschutzinsel
    erhält damit eine ganzheitliche Qualität ganz im Sinne unseres
    Kooperationspartners „Lernen durch Engagement“ sowie „Natur
    im Garten – gesund halten, was gesund hält“.
    Unser gemeinnütziger Naturschutzverein „Freunde der Insel
    Kaninchenwerder e.V.“ stellt innerhalb dieses Projektes bereits die
    zukünftig zum Einsatz kommenden Arbeitsgeräte in hoher
    Stückzahl zur Verfügung und übernimmt außerdem sowohl die
    Planung als auch die gemeinschaftlich technisch-logistische
    Umsetzung des Bauvorhabens in mehreren Bauphasen bis hin zur
    endgültigen Fertigstellung zum Jahresende 2027.
    Bei der Wahl der Baumaterialien verwenden wir aus eigenem
    Interesse heraus möglichst umfassend Naturbaustoffe und wollen
    die Dachfläche zur zusätzlichen Ableitung, Rückhaltung und
    Nutzung von Regenwasser im Sinne einer ökologischen
    Kreislaufwirtschaft sowie als eines der Prinzipien eines
    Naturgartens veranschaulichen.
    Die außerdem neu entstandenen vertikalen Wandflächen an
    einem idealen Standort werden zusätzlich zur Integration von
    Vogel- und Insektennisthilfen berücksichtigt. Auch eine solare
    Energienutzung soll eine Rolle spielen sofern es eine energetisch-
    positive Bilanz hergibt bzw. erlaubt.

    Hochwertige Werkzeuge und Arbeitsgeräte in entsprechender Anzahl und Funktion
    (manuell, akku- als auch strombetrieben) für unsere aktuellen wie auch zukünftigen
    Vorhaben haben wir in den letzten Jahren durch Eigenfinanzierung kontinuierlich
    aufbauen und vorbereiten können. Einweisung, Beaufsichtigung und Anleitung obliegt
    dabei im Bedarfsfall unserem dreiköpfigen Vereinsvorstand. Für unser aktuelles
    Bauvorhaben (Geräteschuppen) bieten sich teilweise Kleingruppen in einem 4-6-köpfigen
    Teilnehmerkreis an. Da wir immer in geschlossenen Arbeitsschritten zu Werke gehen,
    lässt sich der erforderliche Arbeitsaufwand gut über eine längere Zeit hinweg planen und
    verteilen. Die erste Bauphase zur Anlage des Fundaments werden wir deshalb sicherlich
    zum Jahresende 2026 abgeschlossen haben. Geplant sind parallel jedoch ebenso auch
    „Gartenworkshops“ (z.B. Wiesenmahd/Heuernte o.a. Apfelernte o.ä.) mit größeren
    Schulgruppen oder -klassen, deren Vor-Ort-Einsatz durch die Nutzung eines
    entsprechend angelegten Geräteschuppens dann besser organisier- und durchführbar ist.
    Unsere aktuell 14-köpfige Vereinsgruppe ist durch einen Signal-Messenger verbunden,
    durch den alle Mitglieder zeitnah und auch bebildert über die aktuellen Entwicklungen
    und Fortschritte praktischer Natur informiert und interessiert werden. Einige Teilnehmer
    pflegen auch am Festland gemeinsame Aktivitäten in Vorbereitung auf anstehende
    Arbeitsschritte auf der Naturschutzinsel. Wir können dadurch unsere (Teil-)Projekte
    immer verlässlich und gut starten sowie erfolgreich zu einem positiven Ergebnis zu Ende
    bringen. Da einige Vereinsmitglieder im Schuldienst tätig sind, können diese auch gut
    planbare Ferienzeiten in ein gemeinsames Engagement vor Ort einbringen. (mehr …)

  • Schwerin: Lehmofenprojekt im Grünen Klassenzimmer noch nicht abgeschlossen

    In diesem Sommer 2025 haben wir einige Wochen Arbeitsaktivitäten in den Bau der teilgeförderten Überdachung unseres Lehmbackofens gesteckt.

    Im Anhang schicke ich Dir ein Foto zu aktuellen Stand denn wir sind noch nicht ganz fertig geworden wie wir es dieses Jahr eigentlich vor hatten.

    Im/Ab Frühjahr 2026 folgt noch der Durchbruch des Ofenrohrs sowie anschließend dann noch die Vertäfelung der Dachfläche mit Schieferplatten.

    Eine kommunale Unterstützung hier in Schwerin beschränkt sich aktuell noch immer alleinig auf das indirekte zur Verfügung stellen unseres „Werkhofes“ zur Betreuung unseres „Grünen Klassenzimmer“.
    Ansonsten werden wir in Ruhe gelassen – was auch schon eine Hilfe ist bei den derzeitigen personellen Besetzungen in Teilen der Stadtverwaltung.
    Wir sind weiterhin damit zufrieden, ein alternatives Bildungsangebot leisten zu können in relativer Unabhängigkeit von den üblichen Entwicklungen insbesondere auf einer doch eher inhaltsfernen, touristischen Ebene.

    Übrigens ist unsere „WurmWanderKiste“ großartig geworden und derzeitig erfreuen wir uns u.a. an einem neu eingerichteten Moorbeet am Naturgartenteich

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