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  • Grevenbroich: Gemeinschaftsgarten als Netzwerkknotenpunkt

    (Telefonat)
    Die Gemeindereferetin hat aus privaten Interesse zusammen mit einer kleinern Ini, die auf einer bislang brachliegenden Fläche, die zum Pfarrhaus gehört, einen GG angelegt. Sie hatte bislang einen Bauerngarten 15km entfernt von ihrem Wohnort gepachtet, der nach der Saison immer untergepflügt wurde. Die Pfarrgartenfläche war bislang nur durch das Pfarrhaus gehend erreichbar. Der Pfarrer hat sich dafür eingesetzt, dass hier ein GG entstehen darf (OK des Kirchenvorstands, der die Fläche eigentlich verkaufen wollte, was aber nicht geklappt hat) und ein Tor für einen Zugang von der Straße aus spendiert. Die Gemeindereferentin hat ihre privaten Netzwerke genutzt, die Fläche wurde mit Traktor urbar gemacht, inzwischen gibt es einen Außenzapfhahn am Pfarrhaus über den via Schlauch zwei IBC Container gefüllt werden können. Über das BICK Förderprogramm (BiodiversitätsCheck in Kirchen) haben sie eine Anfangsförderung (2T Euro) bekommen und einen Berater von einer Ökostation in NRW an die Seite gestellt bekommen. Diese Beratung mit 50h/p.a. läuft insgesamt fünf Jahre. Der Berater hat den Boden beprobt und die Fläche kartiert, ihnen sagen können, wo auf der Fläche Schutt liegt, wo man anbauen kann etc. Alle Aktivitäten im Rahmen von BICK sind über BICK versichtert, so ist alles BICK-Projekt.
    Der Kirchenvorstand ist nicht interessiert an dem Garten, sie haben eher Angst, dass sie was finanzieren sollen oder was mit der Versicherung ist, mischen sich aber auch nicht ein.
    Es gibt eine Kooeration mit der Diakonie, nicht vermittelare Langzeitarbeitslose sind ab und an bei Garteneinsätzen dabei und können teilweise ihre alte Expertise dort anwenden.
    Auf einem Umweltmarkt kam es zum Kontakt mit einer Gesamtschule, die nix mit der Kirche zu tun haben wollte. Eine Lehrerein muss eine Garten AG machen und es sollte ein Gewächshaus gebaut werden. Wo die AG stattfinden und die Pflanzen dann hin sollten, war ungeklärt. Jetzt findet die AG im Garten statt.
    Die Gemeindereferentin hat vor verschiedenen Stellen Gelder eingeworben und auch einen Geld- Preis gewonnen. Das Matetial für ein Gerätehaus wurde von Lions finanziert, verabredet bei einer Kaffeebegegnung („was braucht ihr“)
    Organisiert ist der Garten so, dass es bisher 5 Beete gibt, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden, aber jede*r kann auch weitere Beete bauen oder im Boden gärtnern, Gruppen sind willkommen, „alles ist möglich“. Die Gemeindereferentin und oder ihre Kollegin (Engagementförderung) sind alle 2 – 3 Wochen fest vor Ort. Sie wollen aber gerne, dass der Garten unabhängig von ihnen wird und sich noch mehr Menschen dort einfinden und mitmachen. (mehr …)