(alerts)
In Kooperation mit der Stadtbücherei Augsburg, dem Arbeitskreis „Urbane Gärten Augsburg“, der Cityfarm Augsburg, dem Amt für Grünordnung, Friedhofswesen und Naturschutz, sowie dem Botanischen Garten Augsburg werden Informationen rund um den Garten sowie die Möglichkeit zum Tausch von samenfestem, altbewährtem Saatgut geboten. Wer selbst kein eigenes Saatgut produziert, kann gegen eine Spende interessante Samen erhalten.
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
https://www.augsburg.de/detail-kalender/saatgutborse-samentausch-und-informationen-rund-um/1001230?cHash=7588bf91639f15f7e8ca00c106eecea3 (mehr …)
Schlagwort: Grünflächenamt
-
Augsburg: Saatgutbörse in Bibliothek
-
Köln: neuer Gemeinschaftsgarten in Finkenberg
Gartenprojekt in Porz-Finkenberg
Vor allem verschiedenes Beerenobst wünschen sich die Menschen in der Wohnanlage an der Theodor-Heuss-Straße in Finkenberg. Aber auch Kartoffeln, Mangold, Auberginen und Knoblauch stehen hoch im Kurs. Denn am am 15.12.22 lud Katrina McKee, stellvertretende Ausschusssprecher:in und beim JobWerk Porz für das Projekt beschäftigt, die Anwohner:innen und Netzwerkpartner:innen in den Innenhof der Wohnanlage ein. Dabei stellte sie das neue Projekt vor, bei dem ab Frühjahr 2023 mehrere Beete und ein Gewächshaus mit saisonalem Gemüse (und Obst) bepflanzt werde sollen. Der Garten wird ein Mitmachprojekt für die Bewohnenden und alle Interessierten aus Finkenberg. Die Ernte wird z.B. in gemeinschaftlichen Kochaktionen verarbeitet. Monatlich werden praktische Workshops den Lerncharakter des Ortes unterstreichen.
Auf unserer Website haben wir das Vorhaben etwas ausführlicher beschrieben und auch auf Presseberichte zur Auftaktveranstaltung verlinkt (mehr …) -
Heilbronn: neuer GG entsteht
(Antrag, Antworten)
– was für Vorarbeiten für das Projekt gab es von der Stabstelle Partizipation und Integration (das ist die kommunale Stelle, bei der bisher der geplante Interkulturelle Garten angesiedelt war, oder?), welche Ergebnisse und Erfahrungen aus den Veranstaltungen gab es? Was für Veranstaltungen waren das und wer nahm daran teil?
1. Treffen: Oktober 2019 | Bei dem ersten Treffen wird der aktuelle Projektstand bekannt
gegeben und es sollen erste Absprachen stattfinden, wie das Projekt in der Gruppe umgesetzt werden kann.
2. Treffen: Februar 2020 | Ziel: Alle kennen den aktuellen Projektstand zum Urban Gardening. Sie kennen unsere Vorstellungen und Erwartungen des weiteren Projektverlaufs
Es nahmen neben dem Quartiersmanagement, dem Grünflächenamt sowie die Stabstelle interessierte Hobbygärtner aus dem Quartier.
– Wie groß ist die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen? Wie beteiligen sich diese Menschen an der Planung und dem Aufbau? Die Gruppe besteht derzeit aus ca. 15 Personen, die sich über E-Mail austauschen. Es wurden 2 Kümmerer und Ansprechpartner aus dieser Gruppe benannt, die in Kontakt mit den Gärtner*Innen und dem Grünflächenamt und Quartiersmanagement sind.
– Die Gruppe soll sich weitgehend selbst organisieren und die Ausgestaltung des Gartens und die Realisierung selbst planen.
– In wie weit ist das Grünflächenamt an Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Das war ja auch Partner bei den Veranstaltungen? Die Fläche für das Urban Gardening befindet sich auf einem öffentlichen Grünzug, der Vegetationsrahmen (Bäume, Sträucher…) und die grundsätzliche Erschließung der Fläche (Wege, Beleuchtung, Bänke, Wasseranschluss,…) wurden seitens der Stadt und den Projektbeteiligten der Quartiersentwicklung Südbahnhof geplant und von 2019 bis 2021 baulich realisiert. Die Idee und die Festlegung der Örtlichkeit für das Urban Gardening erfolgte durch das Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem planenden Landschaftsarchitekten. Das GFA unterstützt die Gruppe weiterhin in fachlichen Fragen und wird bei den nächsten übergeordneten Treffen dabei sein.
– Wie ist der Zustand der Fläche, kann sofort mit dem Bau von Hochbeeten u.ä. begonnen werden oder sind noch Vorabeiten auf der Fläche notwendig? Die Fläche ist startbereit (siehe Foto in der Anlage), es kann im Frühjahr 2022 (abhängig von der Coronalage) mit dem Bau von Hochbeeten und der Vorbereitung (Umgraben) der Fläche begonnen werden. Die Fläche wurde im Frühjahr 2021 mit einer Wiesenansaat als Bodenschutz versehen.
– Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Gibt es eine vertragliche Regelung über Nutzungsdauer und andere Aspekte?
– Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nicht befristet und es muss keine Pacht gezahlt werden. Die Fläche soll ausdrücklich als Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung dienen.
– Wie soll die doch recht kleine Fläche (115m²) gestaltet werden? Was wird da außer den Hochbeeten und einem Komposter noch dort zu finden sein? Wird es auch Flachbeete geben z.B.? Außer den Hochbeeten wird es weitere Flachbeete geben, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Es ist auch angedacht Beerenobst oder ggf. Spalierobst anzupflanzen. Eine Erweiterungsfläche von 130 m² steht zur Verfügung.
– Woher kommt das Wasser? Vor Ort ist ein Wasseranschluss vorhanden, die Stadt stellt das Wasser für die Gartenbewirtschaftung bereit.
– Wo sollen die Gartengeräte untergerbacht werden und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Wer hat den Bedarf an den Gartenwerkzeugen geplant? Eine Überlegung ist, vor Ort eine Gerätehütte zu realisieren, bis dahin besteht die Möglichkeit die Geräte in einer nahegelegenen Räumlichkeit des Quartiersmanagements unterzubringen. Den Bedarf an Werkzeugen hat die Gärtner*Innen – Gruppe geplant.
– Sie schreiben, dass ein kleiner Teil des Anbaus für den Eigenbedarf stattfinden soll. Wie wird das organisiert und wer hat dann wo wie viel Platz zum Eigenanbau? Die genauen Abläufe und Verteilungen werden derzeit in der Gärtner*Innen-Gruppe diskutiert und festgelegt.
– Sollen die Hochbeete, die Sie bei uns beantragen, dann gemeinschaftlich begärtnert werden? Ja
– Wie viele Leute können mitgärtnern? Wir gehen insgesamt von ca. 20 bis 30 Gärtner* Innen aus.
– Wie werden Entscheidungen rund um den Garten getroffen und wie läuft die Kommunikation?
– Die Gruppe tauscht sich via E-Mail aus, es gibt eigenständige Treffen und Treffen, die vom Quartiersmanagement und vom Grünflächenamt organisiert werden. Die Gruppe soll möglichst autark und demokratisch agieren. Hilfestellung bei Problemen erfolgt durch Quartiersmanagement und Grünflächenamt.
– Heu
– -
Südstadt-Gärtla: weiteres Gartenprojekt von Bluepingu
(Antrag und Antworten)
Ein grüner Begegnungsplatz für alle ist am Entstehen – zum gemeinsamen Werkeln, Ernten, Zusammenkommen und Genießen. Mit den Bürger*innen der Fürther Südstadt möchten wir einen Gemeinschaftsort für ein offenes und kommunikatives Miteinander gestalten. Wir – das sind die Kooperationspartner „Koordiniertes Stadtteilnetzwerk Südstadt“ und „Bluepingu e.V.“
Im März 2020 wurde vom Bauausschuss der Stadt Fürth der Beschluss gefasst, die Fläche an Bluepingu e.V. zu überlassen
Nach einem Gespräch mit dem Grünflächenamtsleiter der Stadt Fürth wurde eine Teilfläche der öffentlichen Grünanlage Herrnstraße (Herrnstraße / Ecke Schwabacher Straße Fürth) zur Überlassung in Aussicht gestellt, im März wurde der offizielle Beschluss gefasst. Die Fläche umfasst eine Größe von ca. 875 m².
Die Grünanlage Herrnstraße ist in einem wenig attraktiven Zustand und es gab in der Vergangenheit immer wieder Überlegungen zur Umgestaltung – jedoch ohne konkretes Ergebnis. Das wird sich nun ändern!
Mit der Verschönerung des Grundstücks soll ein Nutzen für die Anwohner*innen und eine Aufwertung des Quartiers verbunden sein. Es soll ein Ort sein, an dem gegärtnert wird, vielfältiges bürgerschaftliches Engagement möglich ist, Nachbarschaft gelebt und ein nachhaltiger Lebensstil mit Spaß und Freude erfahrbar wird.
Einen Zaun wird es nicht geben.
Eine intensive Einbindung der Nachbarschaft soll die „Aneignung“ des Ortes begünstigen, und damit auch seinen „Schutz“.
Mittel- und langfristig soll eine Gartengruppe aufgebaut werden, die das Südstadt-Gärtla eigenständig betreut. Die Aufbauarbeit wird von den Kooperationspartnern Koordiniertes Stadtteilnetzwerk und Bluepingu e.V. koordiniert.
Wir haben im Mai eine erste kleine Aktion auf dem Grundstück gemacht, um zu zeigen: Hier ist etwas am Entstehen.
Gemeinsam haben wir ein „Inspirations-Hochbeet“ und eine Infotafel mit Wünsche-Briefkasten für interessierte Bürger*innen aufgestellt. Außerdem gab es eine Auftakt-Veranstaltung direkt vor Ort zum Ideen vertiefen, gegenseitigem Kennenlernen und Planen.
Neben dem Inspirations-Hochbeet und dem Wünschebrett haben wir bisher fünf Hochbeete aufgestellt. Weitere sollen folgen.
Als nächstes sind im September der Bau von Sitzmöglichkeiten, sowie „Außeneinrichtung“ geplant (Palettenmöbel). Auch eine Box für Gartengeräte soll gemeinschaftlich gebaut werden.
Im Herbst und Winter soll das Südstadt-Gärtla ebenfalls frequentiert werden. Gemeinsames Teetrinken bei Kleinkunst sind erste Ideen.
Möglichst vieles soll über „gerettete“ und gespendete Sachmittel gedeckt werden (zum Beispiel Paletten). Am besten Second Hand.- Was genau bedeutet, dass die Teilfläche euch überlassen wurde. Ist das zeitlich befristet? Müsst ihr eine Pacht zahlen? Wie sieht die vertragliche Regelung aus?
Wir bekommen einen Pachtvertrag mit 0 Euro Pacht. Der Pachtvertrag ist zunächst auf 5 Jahre datiert, und verlängert sich automatisch, wenn nicht eine Partei kündigt; also von beiderseitiger Intension her „unbefristet“;
der Pachtvertrag wird gerade ausgefertigt (das scheint ein verwaltungstechnisch aufwendiger Prozess zu sein); den einstimmigen Beschluss gibt es schon seit März (vom Bau-Ausschuss der Stadt Fürth); wir stehen in Kontakt mit dem Grünflächenamtsleiter, mit dem wir vereinbart haben, dass wir auf jeden Fall schon loslegen; der Beschluss ist ja da. - Ich habe noch nicht verstanden, ob es schon eine Gruppe gibt, die mit plant und gärtnern möchte (was ja eine Grundvoraussetzung für eine Förderung durch uns ist). Wenn es eine Gruppe gibt, wie groß ist diese dann und wie setzt sie sich zusammen? Wie wird in und mit der Gruppe kommuniziert und wie werden Entscheidungen getroffen?
Es gibt seit Anfang des Jahres ein „Gärtla-Orga-Team“. Wir haben uns bisher ca. monatlich getroffen, um den Prozess und die Beteiligung zu planen. Im Orga-Team sind ca. 7 Personen; Zur Auftakt-Veranstaltung haben wir die Nachbarschaft mit Flyern eingeladen und seither sind weitere Personen dabei, die Mithelfen möchten; im „Gärtla-Verteiler“ sind es derzeit 32 E-Mail-Adressen, die Interesse haben am Mitgestalten und explizit in den Verteiler wollten; diesen Verteiler nutzen wir, um zu den Aktionen einzuladen und natürlich möchten wir ihn sukzessive ausbauen; Außerdem kommunizieren wir analog über das Wünschebrett auf dem Gärtla. Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, wann immer möglich gemeinsam mit den Anwohner*innen; - Wer hat die Hochbeete aufgestellt? Waren da Anwohner*innen beteiligt?
Die Hochbeete wurden durch ca. 4 Leute vom Orga-Team und Nachbar*innen aufgestellt. Insgesamt waren wir ca. 15 Leute. - Wie viele Hochbeete soll es geben und wie viele Leute könnten mit gärtnern?
Es steht noch nicht fest, wieviel weitere Hochbeete es geben soll. Schätzungsweise im nächsten Schritt weitere 5-7 Hochbeete – also insgesamt ca. 12 Hochbeete. Wir möchten aber auch Sitzgelegenheiten bauen und weitere Elemente eines Gemeinschaftsortes integrieren (Tauschregal etc.)
Schwer zu sagen, wieviele Leute mitgärtnern könnten. … gießen und Beete betreuen; säen und ernten; etc.
da könnten bestimmt 20 Menschen aktiv sein; weitere Leute können punktuell bei Festen oder Flohmarkt o.ä. aktiv sein; außerdem braucht es auch „Hintergrund-Gärtner*innen“ für Orga und Kommunikation; - Wie ist der Garten/soll der Garten organisiert werden? Alles gemeinschaftlich? Individuelle Beete?
Derzeit sind alle Beete gemeinschaftlich; wir möchten sehen, wie es sich entwickelt; es sind bspw zwei Kindergärten in der Umgebung, und wir haben extra auch zwei niedrige Hochbeete gebaut, vielleicht haben die KiGas Lust auf eine Beet-Patenschaft. Das würde uns gefallen und auch den Bildungsaspekt herausheben; wir müssen dort aber erst anfragen;
wir würden gerne weiterhin gemeinschaftliche Beete promoten und die zugehörigen Aushandlungsprozesse als Lernfeld für das Quartier sehen; wenn sich aus der Anwohnerschaft allerdings ein großer Wunsch nach individuellen Beeten herauskristallisiert (bisher nicht), dann würden wir dem nachgehen. Auf jeden Fall wirds ein Kräuter- und Naschbeet für die Allgemeinheit geben. - Wie groß wäre der Minigeräteschuppen und wie kommen die Mitgärtner*innen dann an die Gerätschaften?
Das wäre eine Art „Truhe“ oder Schrank (HxBxT ca. 180x100x80cm), wo Gießkannen, Schaufeln, etc. untergebracht werden können; Idee ist, die Truhe mit einem Zahlenschloss zu verschließen; die Gärtner*innen kennen den Code; Die Truhe soll aus Paletten gebaut werden, so dass man von außen einsehen kann, was drin ist; somit wollen wir der Versuchung entgegen treten, es „aufzuknacken“; - Wo kommt das Wasser her?
Bisher aus einem nahe gelegenen Fluss, und von Nachbarn, die mit gefüllter Gießkanne/Kanister kommen; hier brauchen wir eine Lösung; angedacht ist: entweder die Sparkasse in direkter Nachbarschaft legt uns einen Außen-Anschluss, oder wir können den Hydranten der Stadt anzapfen; das Thema ist in Klärung; besonders freut es uns, dass trotz widriger Umstände noch kein Pflänzchen kaputt gegangen ist! Im Gegenteil, es kommen immer wieder neue hinzu! - Was plant ihr mit den Flyern und Plakaten?
Wir möchten zur Aktivierung der Anwohner*innen die nächsten Veranstaltungen mit Flyern bewerben und direkt in die Briefkästen verteilen.
Wir haben ja unsere Wünschetafel (mit Dach). Das ist eine weitere analoge Kommunikations-Plattform. Dafür sind die Plakate gedacht.
- Was genau bedeutet, dass die Teilfläche euch überlassen wurde. Ist das zeitlich befristet? Müsst ihr eine Pacht zahlen? Wie sieht die vertragliche Regelung aus?
-
neuer GG in Frankfurt eröffnet
(Gu, RSS)
[…] Wie ich weiter erfahre, war das Gelände in den 1980er Jahren saniert worden und zuvor ein Kinderspielplatz gewesen. Auch die eindrucksvolle steinerne Kräuterspirale war bereits vorhanden. Über die Macher des Frankfurter Gartens seien sie dann an Simone Jacob vom Grünflächenamt gelangt, die sofort Unterstützung bei dem Projekt zusicherte, ergänzt Völker. „Außerdem haben wir uns mit Ortsvorsteher Axel Kaufmann und dem Stadtteilbüro in Verbindung gesetzt, da wir auch die Anwohner in das Projekt einbinden wollten. Wir haben ihnen einfach Briefe eingeworfen, in denen wir sie über das geplante Projekt informierten und einluden, mitzumachen.“ Im Gespräch mit den Anwohnern hätten sie dann Hinweise erhalten, dass es auf dem Gelände früher viel Randale gab und auch gedealt wurde. „Das konnten wir aber bislang nicht bestätigen“, sagt Müller. „Im Gegenteil: Seit Juni sind wir im Garten aktiv und die Jugendlichen, die vorbeikommen sehen das Projekt durchweg positiv.“
Schildchen als Pflanzenwegweiser
Wie wir erfahren, sind unter den aktiven Freizeitgärtnern der Roten Beete auch einige Anwohner dabei. Das sei auch deshalb schön, da bei den heißen Temperaturen die Pflanzen täglich gegossen werden müssten, verdeutlicht Völker. „Wir treffen uns jeden Mittwochabend hier und besprechen gemeinsam, was wir machen. Zum Beispiel haben wir genau festgelegt, wie man die Hochbeete nutzt.” Es habe nämlich schon des Öfteren jemand etwas eingepflanzt, obwohl die Stelle bereits mit einer anderen Aussaat belegt gewesen sei. “Das passiert uns jetzt nicht mehr, denn wir haben überall Schildchen angebracht, auf denen genau steht, was dort gesät wurde”, ergänzt Müller. Die Hochbeete werden von den Gärtnern gemeinsam betreut. Neben der Reaktivierung der Kräuterspirale wurden bislang vor allem Beerensträucher, Tomaten, Stauden und Wildblumen gepflanzt. Manchmal brächten Anwohner aber auch ihre eigenen Pflanzen mit, sagt Völker: „Wir haben vorrangig Kräuter, Gemüse und bienenfreundliche Blumen in den Hochbeeten. Schön ist auch, dass außer ein paar Gurken noch nichts weggekommen ist.“
Viel Unterstützung von der Stadt
Wie bei vielen anderen Urban Gardening-Projekt unterstützt das Grünflächenamt die Bockenheimer Gärtner mit Erde von der RMB sowie Gartengeräten und Wassertanks. „Auch das Stadtteilbüro hilft uns“, sagt Müller. „So haben wir von ihnen das Nutzungsrecht für das Gelände bekommen.“ Erst vor kurzem war bei einem Rundgang des Projekts Stadtwandeln durch Bockenheim auch der Gemeinschaftsgarten den Teilnehmern vorgestellt worden. „ (mehr …)
-
VHS Ffm veranstaltete Netzwerktreffen der Gartenprojekte
(Gu, alerts)
Von Urban Gardening über Artenvielfalt bis zu nachhaltigem Lebensstil
„Grüne Kunst für Alle“ – unter diesem Motto treffen sich am Freitag, 24. November, von 18 bis 21 Uhr, insgesamt acht Garteninitiativen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region – von Büdingen bis Eltville – zum gegenseitigen Kennenlernen, fachlichem Austausch und regen Diskussionen über Urban Gardening, Artenvielfalt und nachhaltigen Lebensstil.
Gärtner stellen sich und ihre vielseitigen Projekte mit Infoständen und Kurzvorträgen vor, beantworten Fragen und geben Tipps und Anregungen für alle, die gerne aktiv mitgärtnern möchten oder Ideen für einen weiteren Gemeinschaftsgarten haben.
Alle interessierten Bürger sind zu diesem Abend herzlich eingeladen, in die gerade neu eröffneten Räume der Volkshochschule Frankfurt im Nordwestzentrum, Tituscorso 7, zu kommen. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Veranstalter des Netzwerkstreffens sind die Volkshochschule Frankfurt, die KulturRegion FrankfurtRheinMain im Rahmen des Projektes GartenRheinMain und das Grünflächenamt.