Schlagwort: Gruppen

  • Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten füllt Hochbeete auf

    (Antrag, Antworten)
    Antrag auf Erde zum Nachfüllen der Hochbeete (ist abgesackt), Bau von niedrigen Hochbeeten für Beerensträucher, die sie geschenkt bekommen haben.

    1. Wie viele Beete sind es bei Ihnen nochmal und wie viele Menschen machen mit?

    Der interkulturelle Hochbeetgarten in Gladbeck besteht aus 11 Hochbeeten, eins davon ist ein behindertengerechtes Beet, mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es machen mit, eine Kindergartengruppe (ca. 15 Kinder), eine Schulklasse (ca. 20 Kinder und Lehrkräfte), eine Kinder- und Jugendeinrichtung mit ca. 10 Kindern und Jugendlichen, eine Bildungseinrichtung mit Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse usw. mit ca. 20 Kindern und Erwachsenen, die interkulturelle Frauengruppe mit ca. 15 Frauen und zwei alleinstehende ältere Damen.

     

    1. Um was für Erde handelt es sich/woher bekommen Sie diese?

    Die Erde beziehen wir über den einzigen Gartencenter in unserer Stadt (Schellewald). Es ist Bio Hochbeeterde.

     

    1. Wieso sollen die Beeren in Hochbeete? Könnten diese nicht direkt in die Erde gepflanzt werden (was ja für die Pflanzen besser wäre?) Wer baut die Hochbeete und wie teuer sind die Materialien? Wer wird sich dann um die Sträucher kümmern?

    Die kleinen Hochbeete für die Beerensträucher sollen nicht höher als 50-80 cm sein. Die Beerensträucher werden Erdkontakt haben. Auch die anderen 11 Hochbeete stehen nicht auf Steinen/Pflaster. Sie haben alle Erdkontakt. Da unser Hochbeetgarten in einer öffentlichen Parkanlage ist, drumherum denkmalgeschützte schöne Häuser, haben wir von der Stadt die mündliche Vorgabe, dass wir zwar auf der Fläche, die uns zur Verfügung steht, Hochbeete und Niedrigbeete aufstellen dürfen, aber nicht die Fläche umgraben dürfen. Die Materialien sind Bausätze aus dem Baumarkt, die wir selbst zusammenbauen können.

    seit Anfang 2025 ist er als offizielles Projekt in die
    IGA aufgenommen. Über die Plattform „Mein Garten“ werden bürgerschaftliche
    Nachhaltigkeitsprojekte sichtbar gemacht, miteinander vernetzt und zum Austausch angeregt. Ziel
    ist es, Inspiration zu geben, Beteiligung zu fördern und den Besucherinnen und Besuchern der IGA
    2027 die Vielfalt bestehender Initiativen in der Region aufzuzeigen. Die Einbindung in diese Netzwerke stärkt die Außenwirkung des Gartens, eröffnet neue
    Kooperationsmöglichkeiten und verankert das Projekt dauerhaft im regionalen
    Nachhaltigkeitsdiskurs.

    Der Garten ist offen für alle Interessierten und organisiert sich unter anderem
    über Hochbeet-Patenschaften, die eigenständigen Anbau mit
    gemeinschaftlichem Austausch verbinden. Während der Gartensaison finden
    wöchentliche Treffen statt, ergänzt durch thematische Veranstaltungen und
    kontinuierliche Gespräche. Der Hochbeetgarten hat sich zu einem lebendigen
    Ort der Begegnung entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene
    unterschiedlicher Herkunft arbeiten hier gemeinsam und bringen ihre
    Erfahrungen, Perspektiven und kulturellen Hintergründe ein. Diese Vielfalt prägt
    die Zusammenarbeit und stärkt gegenseitigen Respekt, Toleranz und
    Verständigung.
    Neben ökologischem Lernen entstehen soziale Lernprozesse: Gespräche über
    Werte, Lebensgeschichten und Zukunftsvorstellungen sind fester Bestandteil der
    gemeinsamen Arbeit. Der Garten fördert damit ein friedliches, faires Miteinander
    und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt
    Gladbeck.
    Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt eine stabile Verankerung im Quartier und
    eine hohe Akzeptanz in der Stadtgesellschaft. Der Garten wird nicht nur als
    Anbaufläche, sondern als sozialer Treffpunkt wahrgenommen. Durch
    Patenschaftsmodelle, regelmäßige Treffen und die Vernetzung mit regionalen
    Akteurinnen und Akteuren bleibt das Engagement dauerhaft lebendig und
    entwicklungsfähig.

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  • Leipzig: Stadtgarten Connewitz repariert Dach der Laube

    (Antrag, Antworten)
    Der Stadtgarten Connewitz ist ein gemeinschaftlich gestalteter und gepflegter Lern- und
    Begegnungsort im Leipziger Süden. Hier kommen Nachbar:innen, Familien, Schulklassen,
    Garteninteressierte und unsere rund 30 Gemeinschaftsgärtner:innen zusammen, um naturnahes
    Gärtnern zu erleben, Stadtnatur zu schützen und gemeinsames Engagement zu leben. Das
    Herzstück des Gartens ist unsere mehrere Jahrzente alte Laube – sie bietet auf rund 56
    Quadratmetern (9,4m x 5,9m) Schatten, Regenschutz, Lagerfläche für unsere selbst geernteten
    Saaten, Geräte und dient als Treffpunkt für Veranstaltungen, Workshops und für unsere
    Gartenplena.
    Nach vielen Jahren unter freiem Himmel ist das Laubendach jedoch stark beschädigt. Die rund
    30 Jahre alte Dachpappe wird durchlässig. Das Tragwerk ist laut Begutachtung eines
    Dachdeckers nicht betroffen. Lediglich die Stirnbretter und Teile der Dachschalung müssten
    ausgetauscht werden, da sie verrottet sind. Als Erste Hilfe-Maßnahme haben wir als
    Gartengemeinschaft das Dach durch eine regenfeste Plane ergänzt, die verhindert, dass Regen
    ins Laubeninnere eindringt. Um die Laube langfristig zu erhalten, möchten wir die Dachpappe
    und die verwitterten Dachelemente ersetzen und eine Regenwasserableitung ergänzen – in
    Eigenleistung unserer Gartengruppe und mit möglichst nachhaltigen Materialien.
    Die Laube steht auf einem 4.300 Quadratmeter großen Gartengrundstück, dass unserem Verein
    gehört. Damit ist die langfristige Weiternutzung als Gemeinschaftgsgarten gesichert.
    2. Projektziele
    • Erhalt der zentralen Gartenstruktur als Treffpunkt und Lernort und als Aufbewahrungsort
    unserer Saat-Ernte und -vorräte sowie unserer Geräte
    • Verbesserung der Sicherheit
    • Förderung von Gemeinschaft und Mitmachkompetenz
    • Nutzung langlebiger, ökologisch vertretbarer Materialien
    3. Beteiligung der Bundesfreiwilligendienstleistenden und der Gartengruppe
    Die Planung wurde gemeinschaftlich in mehreren Gartenplena abgestimmt. Drei erfahrene
    Gemeinschaftsgärtner übernehmen die Anleitung, acht weitere Gärtner:innen unterstützen
    beim Abriss des vorhandenen Dachbelages, beim Holzschutz, bei der Montage und Abdichtung.
    Die Umsetzung erfolgt zu einhundert Prozent in Eigenleistung. Zu unseren Vorabüberlegungen
    gehörte das Recherchieren nach langlebigen wie umweltfreundlichen Materialien. Zum Beispiel
    möchten wir weichmacherfreie EPDM-Folie nutzen, die eine Lebenserwartung von mehreren
    Jahrzehnten hat und die ein schadstoffarmes Regenwassersammeln und –nutzen ermöglicht.

    • Wie viele Gruppen nutzen den Garten neben den Gemeinschaftsgärtner*innen? Wie war das nochmal, beteiligen die sich an den Kosten des Gartens?

    Der Stadtgarten Connewitz ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr für jede:n geöffnet – zum Verweilen und Runterkühlen, zum Mitgärtnern, zum Inspirieren fürs naturnahe Gärtnern. An den Vormittagen kommen im Frühjahr, Sommer und Herbst jede Woche ein bis zwei Kindergruppen, denen wir den Garten zeigen, die rumräubern und mit denen wir die Gartentiere beobachten. Vom März bis Oktober finden monatlich Veranstaltungen und Workshops zum naturnahen Gärtnern statt. Ein Schwerpunkt ist dabei die Samengärtnerei. Wir sammeln selbst viele Gemüse-, Kräuter- und Wildblumensaaten, lagern sie fachgerecht ein und geben sie bei unserem Saatguttausch im Frühjahr und über unsere Tauschkiste ganzjährig kostenfrei weiter. Zudem gibt’s zu diesem Thema auch Workshops – seit diesem Jahr in Kooperation mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken, aber bei uns im Garten. Auf Anfrage mache ich auch Führungen für Gruppen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt. Dieses Jahr zum Beispiel mit einer Gruppe der Uni Leipzig und mit den Fachberater:innen des Leipziger Kleingartenstadtverbandes. Insgesamt besuchen den Stadtgarten jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Menschen. Darunter ca. 40 Gruppen. Für den Besuch – egal, ob als Gruppe oder allein sowie für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen nehmen wir keinen Eintritt/Beitrag. Es sind Angebote für alle. Das ist uns sehr wichtig.

    • Um was für Kosten handelt es sich bei der Entsorgung es Altmaterials?

    Die Jahrzehnte alte Dachpappe muss als Sondermüll entsorgt werden. Die Kosten haben wir anhand der Preise des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Westsachsen und der groben Schätzung des Gewichts der kaputten Dachpappe kalkuliert.

    • Wie finanziert ihr die anderen Kosten des Gartens nochmal?

    Das Garten-Projekt finanziert sich aus Mitteln des Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig und Eigenmitteln des Vereins. Darüber sind Personalkosten (ich mit 5h/Woche und einer Öffentlichkeitsarbeitsteilzeitstelle mit 1/2h/Woche), ÖBfD-Kosten, Gemein- und anteilige Bürokosten, Sachkosten für Pflanzen und Gartenmaterial, Baumpflege (professionell ausgeführt, weil wir mehr als 100 Großgehölze haben – dadurch jedes Jahr vierstellig), Strom, Wasser, Stadtreinigung, Fäkalienentsorgung abgedeckt. Die Dachreparatur hat eine finanzielle Dimension die wir auch mit Blick auf die Dringlichkeit des Vorhabens nicht stemmen können. 

    • Die Werkzeuge für den Bau habt ihr vor Ort?

    Wir benötigen eine große Lackrolle, Schrauben, Nägel, Halterungen und eine Blechschere. Dafür haben wir 100€ kalkuliert. Den Rest haben wir vor Ort oder können es für das Projekt privat leihen.

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  • BUND legt GG in Untermaßfeld (Thüringen) an

    (Antrag, Antworten)

    Der 3300 qm große Garten am Dorfrand von Untermaßfeld war verwildert. Seit vielen Jahren war er in Vergessenheit geraten und ohne Nutzung. Engagierte Bürger des Dorfes und BUND-Mitglieder haben die Initiative ergriffen und das gemeindeeigene Grundstück in den letzten zwei Jahren aus dem „Dornröschenschlaf“ geholt. Von Altlasten befreit, beräumt, entbuscht und begonnen zu einem Gemeinschaftsgarten zu gestalten.

    Sechs Gärtnerinnen und Gärtner legten in diesem Frühjahr erste Beete an. Zum Tag der offenen Gärten im Juni hatte der BUND, ebenfalls erstmalig, zu einem Gartenfest eingeladen, welches viel Zuspruch fand und im nächsten Jahr wiederholt werden soll. In dem naturnahen Garten finden bereits erste Umweltbildungsangebote für Kinder und Erwachsene statt.
    Viele Reparaturarbeiten am Bestand wurden bereits gemeinsam ausgeführt. Möglichkeiten zur Regenwassergewinnung geschaffen, alte Dachziegel und Rinnen gereinigt …, viele Arbeitseinsätze mit vielen fleißigen Helfern haben stattgefunden.

    Dringend benötigt werden noch einige Gartengeräte (Schubkarre, Sense, …) sowie ein Rasenmäher. Wir verfügen nur über eine private Motorsense, mit der solch ein großes Grundstück sich nur schlecht bearbeiten lässt. Da wir eine blühende Wiese haben möchten, steht das Gras, abgesehen von Laufwegen, sehr hoch. Ein leistungsstarker Rasenmäher ist daher dringend notwendig.
    Das defekte Gartentor (Eingangsbereich) will die Gemeinschaftsgruppe bis zum Frühjahr reparieren, schleifen, streichen und mit einer Holzlattung versehen.
    Für die Durchführung von Umweltbildungsveranstaltungen im Garten, wie Naturerlebnistage für Kinder oder Kräuterseminare ist die Anschaffung von 3 Biertischgarnituren geplant.

    – wie groß ist die Kerngruppe, die den Garten plant und entwickelt? Sind das die sechs Personen? Kommen diese aus dem Dorf/der Nachbarschaft? Wie groß ist die Gesamtgruppe, wie viele Menschen gärtnern bzw. bauen Gemüse/Kräuter an? Sollen auch Gruppen den Garten nutzen können?

    Die Gruppe, welche vor Ort bereits gärtnert seit diesem Frühjahr, besteht aus 6 Personen: Sabrina Marr u. Marcel Knapp/ Untermaßfeld, unsere Iraner, Mona Mehrnia u. Amin Nikbin sowie Lars u. Agnes Kretzer/ Meiningen. Zu unserem öffentlichen Gartenfest im Juni gelang es uns, 2 weitere Gärtnerinnen zu gewinnen. Rosa Kenner/ Untermaßfeld u. Conny Korup/ Obermaßfeld wollen im Herbst Gemüsebeete und ein Staudenbeet für Insekten für das nächste Jahr vorbereiten. Die aktive „Gärtnergruppe“ besteht somit aus 8 Personen.
    Bei Arbeitseinsätzen, mehrere fanden in der Vergangenheit bereits statt, haben stets weitere aktive BUND-Mitglieder mitgeholfen (10 bis 20 Personen). Die Gemeindearbeiter unterstützten uns z.B. bei der Entsorgung von Abfällen und Müll. Die Gemeinde hat im Frühjahr auch die Elektrik des alten „DDR-Bungalows“ und der Werkstatt erneuern lassen. Bei Bedarf stellen uns die Gemeindearbeiter eine ausgediente Gulaschkanone mit Brunnenwasser zur Verfügung, da das Grundstück über keinen Wasseranschluss verfügt. Mehrere Regentonnen haben wir für die Bewässerung der Beete selbst aufgestellt. Bei Problemen vor Ort sind die Gemeindearbeiter sowie der Gemeinderat ein guter Ansprechpartner.


    Der Garten wird auch von Gruppen genutzt. Die BUNDjugend hat hier zu Naturerlebnistagen eingeladen. Nächste Woche führen wir dort ein dreitägiges Sommercamp für 20 Jungen und Mädchen durch. Die Kinder übernachten in Zelten und genießen den naturnahen Garten und die schöne Landschaft beim gemeinsamen Spielen und Entdecken. (Das Camp organisiere ich und bin daher nächste Woche auch schlecht erreichbar.)
    Mit Schülern haben wir schon Beerensträucher gepflanzt und im Herbst findet noch ein Wilder Samstag für Kinder statt. Erwachsene haben die Möglichkeit, an einem Baumschnittseminar im November teilzunehmen.

    -Wie groß ist der Anteil der Gemüse- und Kräuterbeete, Beerensträuchern und Obstgehölzen und was plant die Gruppe noch in diese Richtung? Wer entscheidet, ob und wo noch weitere Gemüse/Kräuterbeete angelegt werden?

    Die Gesamtfläche des Grundstücks beträgt 3300 qm. Ca. die Hälfte der Fläche ist ein bewaldeter Hang und schafft für die „grüne Oase“ ein gutes Kleinklima. Z.Z. sind etwa 100 qm mit Gemüsebeeten genutzt. Ein Großteil der Wiese wird nur 2x im Jahr gemäht, artenreich und blüht.

    -Werden die Gemüsebeete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es individuelle Beete/Patenschaften? -Wie werden Entscheidungen getroffen, wie laufen die Kommunikations- und Informationswege?

    Die Gärtnergruppe entscheidet gemeinsam und hilft sich gegenseitig.


    Wie wollen und können Sie weitere Gärtner*innen gewinnen? Was ist hier geplant, was läuft dazu bereits? Gibt es z.B. ein Schild an der Fläche, die den Gemeinschaftsgarten und die Mitmachmöglichkeiten vorstellt?

    Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. dem Baumschnittseminar oder dem Gartenfest wollen wir für die Gewinnung weiterer Mitstreiter nutzen. Im monatlich erscheinenden „Dorfboten“ von Untermaßfeld berichteten wir schon mehrfach über das Gartenprojekt.
    Ein Schild haben wir noch nicht, zuerst müssen wir einmal den Eingangsbereich reparieren.

    -Wo sind die Geräte untergebracht, wie schützen Sie diese vor Diebstahl und wie haben die Gärtner*innen da Zugang zu? In einem abgeschlossenen Nebengebäude/ Schuppen lagern die Werkzeuge. Die Gruppenmitglieder haben einen Schlüssel.

    -Auf den Fotos auf der Website habe ich Bierbankgarnituren im Garten gesehen. Geht es darum, diese aufzustocken? Haben Sie geguckt, ob Sie diese Garnituren auch gebraucht bekommen oder über nebenan.de oder Ebay-Kleinanzeigen, Annoncen in der lokalen Zeitung ggf. sogar geschenkt bekommen?  Wir haben zu Veranstaltungen die Bierbänke geliehen, von der Ffw des Dorfes. Wir verfügen nur über 3 Garnituren, die oft nicht ausreichen bei Gruppenveranstaltungen

    -welche Unterstützung aus der Kommune haben Sie? Siehe oben.

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  • München: Generationengarten feiert 20jähriges Jubiläum

    (Besuch)

    Für den Generationengarten im Petuelpark wurden die Anwohnenden vom Träger (Stadtteilarbeit) in einer Klinkenputzen-Befragungsaktion informiert und einbezogen. Je näher an der Stelle, an der das entstehen sollte, die Menschen wohnten, desto weniger Begeisterung hatten sie. Die Untertunnellung lag noch nicht lange zurück, sie hatten Angst vor erneutem Lärm. Nicht nur durch den Bau, sondern auch durch den Betrieb.

    Für den Bau gab es 2 Entwürfe („Schuhschatel oder halbes Fass“ -> das Fass machte das Rennen). Von Anfang haben sich verschiedene Gruppen hier getroffen, Feste fanden und finden statt. Der Garten und der Pavillon sind ein wichtiger Begegnungsort geworden, die Möglichkeiten, sich im Pavillion mit Gruppen zu treffen, aktiv zu werden, sind sehr beliebt. Schon fast seit Anfang an gibt es auch ein ehrenamtlich organisiertes Kaffee und Kuchen Angebot. 

    Einige der Gärtner*innen sind von Anfang an dabei. Die meisten bauten zunächst Gemüse an, doch gibt es ein gravierenden Schneckenproblem, so dass fast alle hauptsächlich Blumen in ihren Beeten haben. 

    Es gibt eine hphe „Betreuungsdichte“, so hat eine Frau 5h/Woche für den Garten und Lukas 20 für das Gesamtprojekt, zudem ist noch eine weitere Frau (Aufgabengebiet Frauen, Familie, Gesundheit) dort mit angesiedelt.

    Der Garten macht mit bei 1m² Lein und hat ein Sandarium. Die TUM forscht hier und hat 27 Wildbienenarten gezählt. (mehr …)

  • Lengenfeld: Mitmachgarten wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)
    […]

    Vergangenes Jahr haben wir den Mitmachgarten im Hinterhof aufgebaut, mit einem großen
    Gewächshaus, Hochbeeten, Pavillon, Bar, Teich und einem Hühnergehege um Alt und Jung
    durch Gartenarbeit und Tierpflege zu verbinden und Teilhabe zu gewährleisten.
    Um auch dieses Jahr unsere Flächen versorgen zu können, möchten wir biologisches
    Saatgut, Jungpflanzen sowie Zubehör wie Urgesteinsmehl & Dünger auf EM-Basis,
    Rankhilfen und Vlies (zur Verlängerung der Anbauzeiträume) besorgen. Ebenfalls benötigen
    wir für die Hochbeete frische Erde, da sie sich über den Winter gesetzt hat. Für eine
    Erweiterung, die wir gern mit Vorschülern bzw. Hortkindern umsetzen wollen, möchten wir
    Beerensträucher und kleine Gartengeräte organisieren.

    • Wer hatte die Idee zum Garten und mit wem wurde die Idee umgesetzt? Wann wurde die Nachbarschaft einbezogen? Was ist Ihre Rolle? Sind Sie auch Gärtnerin im Mitmachgarten? Idee kam vom HERZkraftwerk e.V. von damaliger Vorständin und Vereinsmitglied Frederike Eisenkolb, Umsetzung vom Verein mit Hilfe der SAB-„Förderung von Sozialen Orten“, beauftragten Firmen und Ehrenamtlern. Ich bin Ehrenamtlerin und gärtnere mit.
    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nun zusammen weiter plant und die neuen Ideen umsetzt? Etwa 8 Menschen.
      Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Gartengruppe aus der Nachbarschaft oder sind es eher Gruppen (Schulen, Kita, Senioreneinrichtungen, Firmen etc.), die zu bestimmten Zeiten oder auch nur zu einer Veranstaltung/einem Workshop kommen? Hauptsächlich Gruppen: es kommt wöchentlich eine Seniorengruppe in den Garten, 1x im Monat verbringt die Gruppe vom Trauercafé Zeit im Garten. Kindergeburtstage und Firmen-Team Buildings können unter einem Gartenthema stattfinden.
    • Wie offen ist die Fläche? Sieht man den Garten von der Straße aus? Wier kommt man rein? Gibt es ein Schild, das auf den Garten hinweist und auf die Mitmachmöglichkeiten? Wie viele Beete gibt es? Es gibt eine große Anschlag- und Infotafel an der Straße aus, Hühnerhaus und -auslauf sind direkt sichtbar. Es gibt ein großes Gewächshaus, 6 Hochbeete und einige Kräuter- und Erdbeerflächen.
    • Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Wer entscheidet, wo was angebaut wird? Wie ist es organisiert, dass Gruppen den Garten (auch?) nutzen? Wie laufen Kommunikations- und Entscheidungswege? Wege laufen über HERZkraftwerk e.V. 
    • Was passiert mit der Ernte? Verarbeitet in Veranstaltungen vom Verein, wie Heldenküche, Kochtreff, wöchentliche Senorengruppe. Oder verkauft an’s Café Mehrwert bzw. an Nachbarn & Bürger – Infos am Aushang bzw. über Instagram.
    • Wie beteiligen sich die Gruppen an den Kosten des Gartens? Spenden.
    • Sind Sie in Kontakt mit dem Grünflächenamt der Stadt und könnten Sie ggf. Erde bekommen? Müssten wir noch ansprechen.
    • Wie wurde der Garten bisher finanziert? 2024 SAB-Förderung, ab 2025 aus eigenen Mitteln (Geld- und Sachspenden, selbst gezogenes Saatgut, Kaffee- und Kuchenverkauf bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsmarkt)

    SAB = Sächsische Aufbaubank
    Die Gruppen gärtnern teilweise (Trauergruppe, Seniorengruppe), teilweise nutzen sie den Garten eher als Erholungs- und Feierraum

    Die acht Kerngärtner*innen entscheiden miteinander, wo was gepflanzt wird und kümmern sich hauptsächlich um den Garten

    Kindergeburtstage laufen auf Spendenbasis, die Firmen spenden auch was. Die Einnahmen aus dem Verkauf eines Teils des Gemüses fließen wieder in den Garten zurück – doch reicht das Geld/die Einnahmen nicht, um alle Kosten zu decken.
    Sie wollen gerne regelmäßige Angebote für Kindergruppen im Garten machen.

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  • Berlin: Entdeckergarten der Schreberjugend wächst

    Am neuen Headquarter der Schreberjugend entsteht ein Gemeinschaftsgarten.

    unser Garten wächst und gedeiht. Aber er ist nicht immer offen, sondern im Moment „nur“ für Workshops buchbar und wird zukünftig auch einige feste Gruppen haben.

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  • Leipzig: viele nutzen den Hildegarten

    (ANtrag, Antworten)

    Für die aktuelle Gartensaison fehlen uns derzeit noch verschiedene Materialien, um
    sowohl kleinere Reparaturen im Gemeinschaftsgarten vorzunehmen als auch bereits
    angelaufene Projektideen zu realisieren. Die Anschaffung von neuem Werkzeug zielt vor
    allem auf unsere regelmäßigen Aktionen wie die gemeinsamen Subbotniks aller
    Gemeinschaftsgärtner:innen und das offene Mit-Mach-Angebot des wöchentlichen
    Gemeinsam Gärtnerns ab. Hier sind wir schnell mal 40 Menschen, die an einem Tag
    richtig viel schaffen wollen und mit den richtigen Materialien zumeist auch werden.
    Während einer Gartensaison kommen auch viele verschiedene Projektgruppen (von Kita-
    Kids über Schulklassen hin zu berufsorientierenden Gruppen) zu uns, um parallel in
    verschiedenen Ecken und Nischen des Gartens zu werkeln, zu gärtnern oder sich über
    umweltpolitische Themen auszutauschen.
    Der Gartengemeinschaft ist es wichtig, gut auf die Werkzeuge zu achten und diese in
    kleineren Runden regelmäßig zu pflegen und zu reparieren. Dennoch ist es leider nicht zu
    vermeiden, dass manchmal auch Werkzeuge verschwinden, nicht mehr zu reparieren sind
    oder nur eingeschränkt nutzbar bleiben.

    • Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Aktuell sind wir 70 aktive Gemeinschaftsgärtner:innen von denen 45 eine eigene Beetfläche haben. Allerdings tragen alle Gärtner:innen die Verantwortung für die Pflege und Mitgestaltung der Gemeinschaftsbeete, die wiederum auch von Besucher:innen sowie Menschen, die ab und an mal zum mitmachen vorbei kommen, beackert werden. Beim montäglichen Gemeinsam Gärtnern kann es sein, dass wir eine kompakte Gruppe von 6 Menschen sind oder, wie aktuell zum Saisonbeginn bei gutem Wetter, schnell auch mal über 40 Menschen „etwas tun wollen“ (im Sinne von, ich bin jetzt hier und will in kurzer Zeit ganz viel tun, habe aber gar keine Ahnung). Wenn wir es schaffen, federn wir das Angebot des gemeinsamen Gärtnerns zu dritt ab und können uns mit den interessierten Menschen dann, je nach Aufgabenlage und wieviel Werkzeug/Gartengeräte wir haben und tatsächlich nutzen können, aufteilen.

    • Mit welchen Einrichtungen arbeitet ihr wie zusammen?

    Wir arbeiten sowohl mit diversen Bildungseinrichtungen zusammen (z.B. die benachbarten Grundschulen Schule am Grünen Gleis sowie Gießerschule; dort auch mit Fokus auf Gemeinschaftsgärten als projektbezogene Lernorte), mit Akteur:innen aus der unmittelbaren Nachbarinnenschaft (alle anderen Bürger:innenprojekte, also Café Heiter bis wolkig, Bauspielplatz „Wilder Westen“, Obstgenossen, der Bürgerinitiative „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“ und der Gemeinschaftsunterkunft) und zahlreichen Vereinen und Initiativen, z.B. Inab, Leipzig Pflanzt, Leipzig Gießt, Westbesuch e.V., Weltoffen e.V., usw.

    Manchmal finden bei uns im Garten Netzwerktreffen statt oder andere Inis nutzen den Ort um sich zu treffen oder Veranstaltungen regensicher stattfinden zu lassen. Zuletzt haben wir den Akteur:innen von Leipzig Pflanzt über einen Tag hinweg Zugang zum Wasser gewährt damit diese ihren IBC-Container füllen konnte zur Gemeinschaftsaktion, Jungbäume auf dem Areal des Bürgerbahnhof Plagwitz zu gießen. Dabei sind wir alle auf die Wasserzugänge angewiesen und müssen die Bäume oft mit Trinkwasser versorgen denn mit rarem Regenwasser. 

    • Wie trefft ihr Entscheidungen (wenn auch Besucher*innen beim Hildum dabei sind)

    Die große Gartengemeinschaft trifft sich immer vor Saisonbeginn zu einem Auftakttreffen und zum Abschluss einer Saison zum Garten:Dank:Fest / Garten-Gulasch-Schmaus. Zumeist werden Entscheidungen in großer Runde mit allen anwesenden Personen getroffen: manchmal während stattfindender Diskussionen oder auch mal per Abstimmung. Grundlage ist: alle, die da sind, entscheiden gemeinsam. Menschen, die nicht anwesend sind, können sich entweder vorab einbringen (ihre Themen mit in die Gespräche, Treffen, etc. geben) und auch Kritik an getroffenen Entscheidungen treffen, klar. Wichtige Schnittstelle zwischen mir als Koordinatorin des Garten und der Gartengemeinschaft ist der sogenannte Hilderat. Im Hilderat sind einige aktive Gärtner:innen, die meisten haben den Garten mitgegründet. Bei diesen monatlichen Treffen besprechen wir in kleinerer Runde wichtige Themen um Finanzierung, Projekte, Kooperationen, Zukünftiges. Der Hilderat ist ein offenes Treffen und interessierte Gemeinschaftsgärtner:innen können jederzeit mit dazu kommen. Wunsch ist jedoch schon, sich nach einem Schnuppern, verbindlich einzubringen, da gerade bestimmte Themen um Finanzen, etc. oft direkter und auch zügiger besprochen werden müssen als dass das in großer Runde möglich wäre. Die im Hilderat entstandenen News und auch sonst alles Relevante bündele ich und gebe diese Infos zu Beginn eines jeden Hildums in die große Runde. Das macht oft den 1. Teil des Hildums aus. Der 2. Teil besteht aus Austausch und gemeinsamen Aktionen im Garten. 

    • Wie wollt ihr die Glasscheiben vor Vandalismus schützen?

    Das ist leider nur bedingt möglich. Zuletzt haben wir eine Aktion mit Aushängen gemacht, die sowohl um den Garten herum sichtbar waren als auch auf Insta. Auf diesen Aushängen haben wir eine direkte Anrede gesetzt und klare Wünsche formuliert und was wir mit dem Hildegarten konkret wollen. Bislang ist es ruhig geblieben in Hinsicht auf Einbruch, Vandalismus oder erneute Spray-Aktionen am Waggon. 

    • Kommen weitere Gärtner*innen über den Flyer? Wo würde der ausliegen?

    Wir legen die Flyer direkt am Garten (wettergeschützter Flyerkasten am Zaun), im Garten und vor allem bei Veranstaltungen aus. Und ja, auch über die Flyer finden Menschen den Weg zu uns.

    • Was für Überlegungen hinsichtlich „Wasser“ habt ihr (das war Thema bei meinem Besuch)

    Spielst du mit deiner Frage auf Themen rund ums sparsames Wässern, wasserschonendes Gärtnern, etc. an? Es arbeitet aktuell eine Studigruppe an der Beschattung unserer Komposte. Ein weiteres Aufstellen von IBC-Containern und Ableiten von Regenwasser (zukünftig hoffentlich auch vom Waggon-Dach) ist unabdingbar. Wir mulchen und achten auf gute Beet:Nachbarschaften. Und die Themen Gießen, Wasserverbrauch, Trinkwasser & Regenwasser werden immer wieder thematisiert, z.B. beim HILDUM oder auch am 02. Juni zur Gieß-Aktion aller Bäume im und um den Hildegarten herum. Vertikales Gärtnern, Verzicht auf vor allem starkzehrende Pflanzen, Zusammenlegen von Beeten und Beete weniger vereinzelt und damit aufwendiger in der Gießbetreuung zu wissen, sind weitere Themen mit denen wir uns aktuell auseinander setzen. Ein wie ich finde spannende Spagat. Wenn es nach mir ginge, würde ich den Garten viel kompakter gestalten und auch die jeweiligen Standortbedingungen mit bedenken. Es gäbe dann bspw. nicht überall im Garten Tomaten, sondern eben nur an einer bestimmten Stelle/einem kleinen Acker oder nur einige Pflanzen im Gewächshaus. Die vielen einzelnen Beetflächen sind toll und geben Einblick in das Ausprobieren und jeweilige Gärtnern der Menschen. Sobald der Sommer am Start ist und mit diesem die langen Sommerferien plus sich die Fläche stark aufheizt, vertrocknen sehr viele dieser kleinen Beetfläche und das ab-und-an Gießen dieser Flächen scheint mir persönlich eine Verschwendung von Ressourcen. Die Aspekte Ausprobieren/ins Gärtnern kommen stehen dann den Themen achtsamer Umgang mit Ressourcen und was brauchen wir wirklich entgegen (mehr …)

  • Worms: Gemeinschaftsgartenfläche wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinschaftsgarten Worms

    Der Gemeinschaftsgarten in Worms, ein Projekt des Caritasverbandes Worms und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), entstand 2015 auf einem Gelände von 3.500 Quadratmetern Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand von Worms.

    Zu Beginn wollten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ihre eigenen Fähigkeiten einbringen und ihre Ideen gemeinsam umsetzen können und sich darüber hinaus verschiedene Generationen und Kulturen begegnen und miteinander organisieren können.
    Unser Ziel: Menschen sollen miteinander Verantwortung für die Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft übernehmen.
    Nahrungsmittel sollen wieder wertgeschätzt, gemeinsam angebaut, geerntet und auch gemeinsam gegessen werden.

    Heute ist der Gemeinschaftsgarten in Worms ein etablierter Ort für vielfältiges, soziales Engagement und für Teilhabe. Verschiedenste Gruppen und Personen allen Alters, mit den unterschiedlichsten kulturellen und persönlichen Hintergründen, gestalten den Garten durch ihre Projekte, Angebote, Ideen und praktische Arbeit mit. An offenen Begegnungsangeboten (Mitbringpicknicks, Erntefest, Zuckerfest) sowie inhaltlichen Veranstaltungen (Outdoor-Camps, Baumschnitt- und Pflanzseminare, Bienenpflege, Gottesdienste, Schulprojektwochen) nahmen im letzten Jahr knapp 1.100 Menschen teil.

    Rund 40 verschiedene Gruppen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen engagieren sich im Garten.

    Darüber hinaus wurde und wird der Garten durch zahlreiche weitere Gruppen und Initiativen genutzt (Pfadfinder, Pfarrgemeinden, Schulen, Kitas, Bewegung und Soziales e. V., Pflanzgruppen, Islamischer Kulturverein, BUND, Foodsharing-Initiative, Repair-Café, Stadtjugendarbeit etc.).

    Zum Bsp. pflanzt, jätet, mäht, erntet, imkert und keltert die sogenannte Nutzgartengruppe im Garten. Erträge werden geteilt, Überschüsse verteilt, wie etwa der leckere Gemeinschaftsgarten-Honig. Der BDKJ und Stadtjugendring organisieren hier Ferienspiele, die Pfadfinder gestalten hier 2 mal wöchentlich ihre Gruppenstunde, die Psychosoziale Beratung der Caritas bringt hier Gruppen zusammen, die Kinder- und Jugendhilfe setzt hier Projekte um, das Dekanat und Gemeinden feiern hier Gottesdienste und gestalten Gemeindearbeit. Auch der Islamische Kulturverein ist hier aktiv und feiert etwa das Zuckerfest.

    Es gibt Baumschnitt- und Pflanzseminare und erlebnispädagogische Angebote für Familien. Und es wird auch immer gemeinsam angepackt: sei es beim Baumschnitt, dem Anlegen einer Blühwiese, der Renovierung des Gartenhauses oder dem Errichten und Eindecken der 22 Quadratmeter- Pergola.

    Alle Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, den Gemeinschaftsgarten in Worms kennenzulernen (der Gemeinschaftsgarten ist auch ein Standort des kommunalen, ökologischen Projektes „Stadtwandeln“) und ihre eigenen Ideen, sowie Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen.

    Hier im Gemeinschaftsgarten begegnen sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun oder Nichtstun. Im Garten gibt es kein Hauptamt oder Ehrenamt, keine exklusive Anspruchshaltung. Es gibt gemeinschaftlich getragene Verantwortung für extrem vielfältiges, soziales Engagement an einem wunderbaren Ort.

    Projektbeschreibung:

    Bedingt durch die Corona Pandemie konnten in den letzten 2 Jahren leider kaum gemeinsame Aktivitäten zur Renovierung oder zur Etablierung neuer Projekte des Gemeinschaftsgartens durchgeführt werden. Deshalb würden wir gerne verschiedene Teilprojekte umsetzen, um den Garten wieder attraktiver und vielfältiger zu gestalten und Raum bieten für die Weiterentwicklung des sozialen und ökologischen Engagements in Worms und darüber hinaus.

    Teilprojekt 1: Anlegen eines Gemüsegartens

    Eines unserer Anliegen ist die nachhaltige und gesunde Ernährung durch das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten von selbst angebautem Gemüse. Vielen fehlt der eigene Garten, das Wissen über den Gemüseanbau oder auch die Zeit sich alleine um einen Garten zu kümmern. Unsere „Pflanzgruppe“ bringt die verschiedensten Menschen zusammen, ermöglicht den Austausch von Wissen und den Anbau von Gemüse und Kräutern für den eigenen Bedarf.

    Für die Erweiterung unseres Gemüsegartens würden wir gerne einen Hochbeetgarten anlegen und das anfallende Regenwasser unseres Gartenhauses zur Bewässerung nutzen. Hierfür bräuchten wir Materialien zum Bau der Hochbeete, sowie Container zum Auffangen des Regenwassers.

    Teilprojekt 2: Küche/Feuerstelle

    Regelmäßig finden in unserem Gemeinschaftsgarten Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen, Vereinen und Initiativen statt für die eine nutzbare Küche, sowie eine Feuerstelle unerlässlich ist, die aktuell nur rudimentär vorhanden ist. Außerdem soll ein bestehender Lehmofen wieder instandgesetzt werden.

    So wird zum Bsp. das Erntefest veranstaltet, bei dem wir gerne das selbst angebaute Gemüse in der Gemeinschaft vor Ort zubereiten und genießen würden. Auch für die Veranstaltung vom Ferienspielen, Pflanzseminaren oder die vielfältigen, erlebnispädagogischen Angebote ist eine ausgestatte Küche dringend notwendig. Für den Aufbau unserer Küche des Gartenhauses bräuchten wir Materialien in Form von Regalen, einer Arbeitsplatte mit Spültisch, sowie weitere Ausstattungsgegenstände, wie einen Geschirr und einem Ofen.

    Durch die Ausstattung mit einem umweltfreundlichen Pelletofen könnte zudem unser Garten ganzjährig durch die verschiedenen Gruppen genutzt werden und die Reichweite enorm steigern.

    Teilprojekt 3: Tierische Besucher

    Auch tierischen Besuchern soll in Zukunft unser Gemeinschaftsgarten zur Verfügung stehen. Die 5 Alpakas der Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte St. Martha des Caritasverbandes Worms leben zusammen mit den Senioren in Mörstadt. Dort leben sie auf einer großzügig angelegten Weide und werden als therapeutische Unterstützung demenzerkrankter Menschen eingesetzt. Sie besitzen eine sehr ruhige und dennoch neugierige Wesensart, wodurch es spannend ist sie zu beobachten, und mit ihnen in Kontakt zu treten. Mit ihrer offenen Art können sie Menschen Antrieb geben und sie aktivieren.

    Gerne würden wir mit den Alpakas auch den Gemeinschaftsgarten regelmäßig besuchen, um den Nutzern, wie zum Bsp. Schulen und Kindergärten oder den sozialen Diensten des Caritasverbandes, wie zum Bsp. dem psychosozialen Zentrum, der Fachstelle für Migration und nicht zuletzt der Kinder- und Jugendhilfe, ebenfalls die Möglichkeit geben mit unseren Tieren zu interagieren.

    Gleichzeitig eigenen sich Alpakas hervorragend zur Landschaftspflege. Sie verursachen durch ihre weiche Sohle kaum Trittschäden und reißen durch ihre gespaltene Oberlippe das Gras nicht heraus, sondern fressen nur die Spitzen ab.

    Gerne würden wir unsere Grünflächen durch die Beweidung mit unseren Alpakas pflegen. Hierfür benötigen wir jedoch ein adäquates, eingezäuntes Gehege und einen Unterstand.

    1)     Wem gehört die Fläche, müssen Sie eine Pacht zahlen, ist die Nutzung befristet?

    a.      Caritasverband Worms e.V.

    b.      Keine Befristung

    c.      Keine Pacht, aber gemeinsame Verantwortung für Instandhaltung, Nutzung, Gestaltung von Angeboten

    2)     Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen?

    a.      Aktuell ein Kern von ca. 10 Personen unterstützt durch weitere aktive Gruppen im Gemeinschaftsgarten

    b.      Zusammensetzung: Flüchtlingsfamilie, Studenten, Senioren, BUND

    3)     Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Gemüse/Obst und Kräuteranbau)

    a.      Streuobstwiese ca. 1000m²

    b.      Beete ca. 200m²

    4)     Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese?

    a.      Aktuell 8 Beete

    b.      Kräuterecke

    5)     Werden alle Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch individuelle Beete?

    a.      Gemeinschaftliche Bewirtschaftung

    6)     Wer baut wann die geplanten Hochbeete, wie viele sollen das werden und wie viele Menschen können sich daran beteiligen?

    a.      Koordination des Aufbaus durch CV Worms

    b.      Beteiligung der Interessierten Gruppen und Privatpersonen

    7)     Werden diese Beete an bestimmte Menschen oder Gruppen vergeben?

    a.      Gemeinsame Verantwortlichkeit für die Bewirtschaftung (siehe oben)

    8)     Gärtnern auch Gruppen?

    a.      Einzelne Gruppen (z.B. BUND-Kindergruppe) beteiligen sich. Ansonsten ein Zusammenschluss von „Privatpersonen“

    9)     Wie laufen die Entscheidungen und Informationen rund um den Nutzgartenteil des Projekts?

    a.      Demokratisch!

    b.      Jeder bringt Ideen, Informationen ein: Jahresplanung

    c.      Ansonsten WhatsApp-Gruppe und direkte Kontakte / Absprachen im Garten

    10)  Was gibt es alles an Infrastruktur im Garten?

    a.      Gartenhaus

    b.      Strom

    c.      Brunnen

    11)  Ist der Garten jederzeit für die Nutzer*innen zugänglich?

    a.      Eingang mit Zahlencode (Gruppen und aktive Einzelpersonen haben diese und können diesen verantwortungsbewusst auch weitergeben) zugänglich.
    Somit auch ein spontaner Besuch von neuen Interessenten möglich (Kontaktdaten öffentlich)

    12)  Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    a.      Gartengeräte stehen in Anbau

    b.      Zugang über Schlüssel im Schlüsseltresor (passend auch für Haus und Einfahrtstor)

    c.      Handhabung siehe Punkt 11

    13)  Wie haben Sie den Garten bisher finanziert? Wie beteiligen sich die vielen Gruppen und Initiativen und die Gärtner*innen an den Kosten?

    a.      Finanzierung des Gartens und der Infrastruktur aus Eigenmitteln des CV Worms

    b.      Gruppen beteiligen sich vorrangig mit Sachspenden und Arbeitseinsätzen

    14)  Haben Sie bei der Stadt schon bezgl. Finanzierung angefragt?

    a.      Stadt Worms hat keine zusätzlichen Finanzmittel im Haushalt

    b.      Dennoch ist der Gemeinschaftsgarten Teil des Wormser Stadtwandeln (Thematische Touren – in unserem Falle Biodiversität: Gemeinschaftgarten (Urban Gardening, Imkerei, Interkulturelles – intergeneratives Miteinander)

    15)  Zur Küche/Feuerstelle: haben Sie auf nebenan.de, bei Ebay-Kleinanzeigen oder in den Lokalblättern Anzeigen aufgegeben, was Sie für die Ausstattung noch brauchen? Da ja so viele Gruppen beteiligt sind, könnte das ja gut bekannt gemacht werden

    a.      Gartenhaus diesbzgl. bereits auf diesem Wege ausgestattet.

    b.      Hauptkosten entstehen durch die Küchenarbeitsfläche, Wasserinstallation

    c.      Geplant ist das entsprechende Geschirr, damit einmal eine ausreichende Grundausstattung vorhanden ist (insbesondere für Angebote mit größeren Gruppen [Ferienspiele, Schulen, Kitas, etc.]


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  • Bad Kreuznach: Projekt „Boden gut machen“ im IG

    (Sachbereicht9

    Boden gut machen im Interkulturellen Garten Bad Kreuznach

    Ziel der Maßnahme war es, die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten zu stärken, Gemeinschaftseinrichtungen zu schaffen und die Qualität des Gartenbodens zu verbessern.

    Zum Projektverlauf:

    Der Interkulturelle Garten mit derzeit 35 eingetragenen Mitgliedern, die ca. 80 Gärtnerinnen und Gärtner jeden Alters vertreten bearbeitet einen Gemeinschaftsgarten von 3600 m2 und 25 Gartenparzellen. Der Verein steht vor einer Neuorientierung und Ausrichtung an den ursprünglichen Zielen. Nach einer Phase, wo die einzelnen Gärtner*innen vor allem ihre Gärten bewirtschaftet und teilweise dort Treff- und Feiermöglichkeiten eingerichtet haben, ist die Idee einer Gartengemeinschaft in den Hintergrund getreten.

    Auch im Jahr 2021 haben die Folgen der Corona-Pandemie unsere gemeinschaftsbildenden Aktivitäten begrenzt. Es gab keine Treffen und Veranstaltungen in Räumen, sondern nur im Garten. Auch eine jährliche Mitgliederversammlung fand nicht statt.

    Durch den Wechsel im Vereinsvorstand des Interkulturellen Gartens musste zudem die Kommunikation mit den Mitgliedern neu belebt werden. Wir haben vor allem in einigen gemeinsamen Aktionen im Garten kommuniziert:

    -Eröffnung der Gartensaison am 17. 4. durch Anschließen der Wasserversorgung und Bilanz der Situation auf den Gartenparzellen.

    Dabei ist deutlich geworden, dass die nicht gärtnerisch genutzten Flächen, also Sitzecken zum Grillen, Freisitze und Terrassen in einem Teil der Gärten die zentrale Funktion haben.

    Wir haben mit Verweis auf die Gartenregeln diese Einbauten auf max 10 m2 begrenzt und einen Rückbau der teilweise bis zu 30m2 großen Flächen vereinbart. Dieser Prozess, die Diskussionen und Konflikte haben sich durch das ganze Gartenjahr gezogen. Es kam auch zur Beendigung der Gartennutzung von 2 Familien durch den Vorstand.

    -Aufräumaktion und Einsammeln von Müll im gesamten Gartengelände.

    Wir mussten in diesem Jahr für die große Menge an (Rest)-Müll (Terassenteile, Gartenmöbel, Gerätschaften) einen Container besorgen.

    -Verteilung von Palaterra Humussubstrat (2000 l) und Boden- und Compsotaktivator (500L) auf die Gartenparzellen am 22. 5. 21.

    An dieser Aktion beteiligten sich ¾ der Gärtnerinnen. Es wurde die Funktion von Humus und Compostdünger auf die Bodenbeschaffenheit informiert und in den Gärten vor Ort besprochen und analysiert. Diese Gespräche wurden in den folgenden Tagen und Wochen in den Gärten fortgesetzt. Es zeigte sich, dass die Aktion als solche einen starken Effekt für die Gemeinschaft im Interkulturellen Garten hatte. Positiv war, dass die Firma Palaterra/Klimafarmer auch Infomaterial und kostenfrei weitere Einheiten mit Anzuchterde und Kompostdünger mit geliefert hatte.

    Zwischen den Gärtner*innen gab es einen Austausch über ihre Erfahrungen mit der Bodenverbesserung.

    Wir haben im Jahr 2021 durch die Aktion „Boden gut machen“ wieder als Verein Fuß gefasst im Garten. Durch viele Gespräche, aber auch durch Austragung von Konflikten sind unsere Gartenregeln einer nachhaltigen, biologischen Arbeitsweise beim Gärtnern wieder mehr ins Bewußtsein der Nutzerinnen gerückt. Hier ist aber noch einiges an Arbeit nötig.

    Wir sind als Verein in einer Phase der Konsolidierung. Es wurden neue Mitglieder aufgenommen und eine stärkere Ausrichtung aufs Gärtnern in den Blick gerückt statt die Parzellen für Freizeit und Feste zu nutzen.

    Wir wollen im Jahr 2022 die Gemeinschaftsflächen attraktiver machen, Begegnungsräume schaffen, die Mitte des Gartens mit Sitzgelegenheiten aufwerten und eine Feuerstelle bauen.

    Geplant ist auch ein Hochbeet für Kinder, dies müssten wir gemeinsam bauen und für die Kinder ein Angebot regelmässiger Treffen gestalten. Dies ist in Planung.


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  • Nürnberg: Hühner im Wolfsgarten

    (Sachbericht)

    Die geplanten Maßnahmen zur Erweiterung des Nachbarschaftsgartens konnten wie geplant umgesetzt werden. Die Anbaufläche wurde durch weitere Hoch- und Flachbeete sowie zwei Obstbaumlebensgemeinschaften ergänzt.

    Auch die geplante Bewirtschaftung mit Ehrenamtlichen funktionierte weitgehend gut. Es gab einen wöchentlichen Gemeinschaftsgartentag, der meist gut besucht war. Die restlichen Wochentage waren leider weniger frequentiert was des öfteren zu Unmut in der Gruppe führte (z.B. weil die Gießdienste nicht zuverlässig erfolgten). Für die kommende Saison versuchen wir durch bessere Kommunikation und engmaschigere Treffen eine höhere Verbindlichkeit der Mitwirkenden gegenüber des Gartens herzustellen.

    Leider mussten wir durch den vielen Niederschlag sowie Stürme den Großteil unserer Tomatenernte wegen Braunfäule entsorgen. Auch das hohe Schneckenaufkommen sowie andere Fressfeinde dezimierten den Ertrag massiv. Im kommenden Jahr werden wir auch hier gleich zu Beginn der Saison Maßnahmen ergreifen (Netze, Schneckenschutz, etc.) und auf robustere Tomatensorten zurückgreifen.

    Über unsere Ursprungsplanung hinaus wurde ein weiteres Projekt umgesetzt: der Bau eines Hühnerstalls mit weitläufigem Gehege. Hier zogen im Herbst 2021 6 gerettete Hennen (Rettet das Huhn e. V.) ein und erfreuen sich seitdem bester Gesundheit und Laune. In diesem Jahr werden wir ausprobieren inwieweit der Hühnerkot als Dünger verwendet werden kann.


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  • Doku Prinzessinnennachbarschaftsgarten am Moritzplatz

    (mail)

    Es ist viel passiert, seitdem die nomadisch grün ggmbh den Moritzplatz verlassen hat und common grounds die Trägerschaft des dort nun neu entstehenden Nachbarschaftsgartens übernommen hat.
    Online hier zu sehen:

    https://issuu.com/gartenammoritzplatz/docs/doku_garten_neu_issue?fbclid=IwAR0_lfpauaqfTFTQhvUjm_uv7NxXBOXuMrBBk_SeqQLW7BZ1lcXLtBd6XWc (mehr …)

  • Himmelbeet auf dem Friedhof und auf der Suche nach einer Alternativfläche für den GG

    (Mail)
    das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii 

    Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in  euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.

    Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.


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  • Himmelbeet: Fläche auf Friedhof

    (Mail)

    Ja, wir haben eine ziemlich große Fläche auf einem Friedhof übernommen. Zu genauen Zahlen kann dir vlt Romain auch noch mal was schreiben. Da der Friedhof jedoch weiterhin auch in Teilen als Friedhof genutzt wird, sind für uns viele Nutzungsformen (auch wenn in Theorie möglich) nicht vorgesehen. Wir schließen daher aus dort ein Café zu betreiben und auch unser PächterInnen-Gemeinschaft-Konzept wollen wir dort nicht wiederholen. Es soll ein Produktionsgarten nach SoLaWi-Prinzip werden, bei dem primär soziale Einrichtungen aus der Nachbarschaft mitwirken. Wir haben dafür eine 1,5-jährige Förderung des gleichen Programms, welches auch Prinzessinnengarten in Neukölln unterstützt hat (mehr …)

  • Mitmachgarten in Ffm für Gruppen und Arbeitslose

    (Netz)

    Die Stadt Frankfurt hat der GFFB einen Garten im Stadtteil Frankfurter Berg zur Verfügung gestellt. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2014 bietet die GFFB an sich freiwillig in dem Garten zu engagieren.

    Der „GFFB Mitmachgarten“ ermöglicht es uns unseren Teilnehmer(-inne)n aus Projekten der Arbeitsgelegenheiten und des Aktivcenters einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem Sie die Natur erleben können. Vor Allem Teilnehmer(-inne)n die finanziell nicht gut gestellt sind und derzeit im SGB II Bezug stehen, wird unter Anleitung gezeigt, wie man auch mit wenigen Mitteln, auf dem heimischen Balkon eine grüne Oase mit Nutzpflanzen schaffen kann. Hierbei wird ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch Ihre Beteiligung, der Betreuung und der Pflege des Geländes übernehmen Sie Verantwortung und haben die Möglichkeit das Ergebnis ihrer Arbeit vor Ort zu erfahren.

    Jeden Montag unterstützt unsere Ökotrophologin die Teilnehmer(-inne)n bei Fragen der Gesundheitsförderung gesunder Ernährung. Mit Unterstützung der Fachanleitungen lernen die Teilnehmer das Ausarbeiten, Planen und Gestalten von Gärten für Nutzpflanzen, sowie das Kultivieren, Pflanzen und Ernten von Nutzpflanzen und Kräutern

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    Ein Ort der Begegnung

    Durch die ruhige Lage im Frankfurter Norden schafft der Garten einen Platz, der die Hektik des Alltags  vergessen lässt und eine Abwechslung zu dem täglichen Leben in der Stadt bietet. Durch das Anlegen und Pflegen von Obstplantagen (Himbeeren, Stachelbeeren uvm.), das Pflanzen und Verwerten von biologisch angebautem Gemüse, Obst und Kräutern und/oder dem Bauen des Mobiliars erweitern die Teilnehmer(-inne)n ihr Bewusstsein für die Bedeutung von Arbeit und lernen in Teamarbeit gemeinsam etwas zu schaffen.

    Der Ort selbst lädt ein zum Mitmachen, Nachmachen und Entspannen. Ziel des Projektes ist mit dem Garten einen Raum der Begegnung schaffen, der öffentlich zugänglich ist und auch Nachbar(-inne)n sowie Interessierte zur Beteiligung einlädt. Denn in unserem Garten gibt es immer etwas zu tun! (mehr …)

  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • Stand der Dinge Wabengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Dieser besteht aus neun Parzellen mit Wabenform, je 30 m². Es werden Gemüse und Kräuter für die eigene Versorgung angebaut aber auch andere Pflanzenarten, wie Sträucher, Stauden oder Blumenzwiebeln. Ziel ist es, die Biologie unterschiedlicher Pflanzenarten und vor allem die Zusammenhängen (Verträglich- und Unverträglichkeiten) zwischen diesen kennen zu lernen.

    Die MitgärtnerInnen haben unterschiedlichen Hintergrunde: einige sind Ausländer und andere sind Neugezogene, die Kontakte im ökologischen Bereich in München suchen. Die wenigsten sind MünchnerInnen. Einige sind berufstätig, einige sind arbeitslos, im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Einige haben gute Gartenkenntnisse und landwirtschaftlichen Hintergrund bzw. Studien; viele sind junge Stadtmenschen, die diese Kenntnisse erlernen möchten. Die Gemeinschaft ermöglicht einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen, nicht nur gärtnerisch sondern auch zu anderen Lebensangelegenheiten.

    Die Gemeinschaft besteht aus ungefähr 30 MitgärtnerInnen, die unterschiedlichen Organisationen bzw. Gruppierungen angehören: Gärtnerinnen von Green City, eine Gruppe Harz-IV-Empfänger, eine Gruppe von Mitarbeitern von Radio Lora, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Verein Hilfe von Menschen zu Menschen e.V. und  eine Gruppe Schüler aus der Gemeinschaftsschule Boki in Haidhausen.


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  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • neuer IG im Erzgebirge

    (Gu, aus Antrag)

    In  dem  etwa  1100qm  großen,  ehemaligen  Schulgarten  am  Flößgraben  in  Annaberg-Buchholz  ist  ein
    interkultureller  Gemeinschaftsgarten  für  Menschen,  Kleingetier  und  primär  einheimische  Pflanzen  und  alte
    Sorten nach den Permakultur-Prinzipien geplant. Dabei soll ein Ort der Begegnung entstehen, an dem die Nähe,
    sowie der Respekt zur Natur, deren Vielfalt und das gemeinsame Gärtnern im Vordergrund stehen. Ökologisches
    und  nachhaltiges Agieren ist  uns dabei  wichtig . Im Anbau  von Obst,  Gemüse, Beeren, Pilzen, Kräutern und
    Blumen  und  deren  Beziehung  zu  Tieren  und  zum  gesamten  Ökosystem  soll  Wissen  und  Erfahrungen
    untereinander ausgetauscht werden.
    Die Fläche der eigentlichen Beete beträgt etwa 150qm und wird sich in 15x 10qm aufteilen. Die Beete werden
    gemeinschaftlich genutzt. Bisher sind es um die 30 Menschen, die aktiv mitgärtnern möchten. Der Garten wurde
    schon  drei  Gruppen  von  Geflüchteten  vorgestellt,  einer  russischen  und  einer  syrischen  Familie  und  einer
    Wohngruppe  für  unbegleitete  Minderjährige.  Auch  der  Unterstützerkreis  Asyl  Annaberg-Buchholz  wird  sich
    mitengagieren.  Darüber  hinaus  sind  Gespräche  z.B.  mit  Senioreneinrichtungen  und  Jugendclubs  angedacht.
    Insgesamt  sind  es  bislang  rund  30-40  Leute,  die  den  Garten  im  Schnitt  in  10  Minuten  fußläufig  erreichen
    können. Der Garten ist sowohl zu Fuß, als auch mit dem Auto gut zu erreichen.
    Insbesondere Kinder sollen hier die Gelegenheit bekommen, lebendigen und freudvollen Umgang mit der Natur
    und selbst erzeugten Nahrungsmitteln zu erleben und zu be-greifen. So bietet dieses Projekt den Nährboden für
    Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft, gemeinsam aktiv zu werden und einen wichtigen
    Beitrag  für  die  Umwelt,  sich  selbst  und  nachfolgende  Generationen  zu  schaffen.  Eine  Kooperation  mit
    verschiedenen  Einrichtungen  wie  dem  Montessori  Verein Annaberg-Buchholz,  dem  soziokulturellen  Zentrum
    „Alte Brauerei“, dem Weltladen und diversen Schulen, Kindergärten u.a. in Annaberg-Buchholz ist geplant. Der
    Montessori Verein möchte sogar ordentliches Mitglied bei Procovita e.V. werden. Der Pachtvertrag gilt vorerst
    für 7 Jahre, soll aber laut Eigentümer verlängerungsfähig sein. (mehr …)

  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • GärtnerInnen für geplanten GG in Völkingen gesucht

    (Gu, alerts)
    […]
    Im nächsten Frühjahr kann mit dem Betrieb des Nachbarschaftsgartens im ehemaligen Pfarrgarten neben der Versöhnungskirche begonnen werden. Gemeinsam sollen Blumen, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers „Nördliche Innenstadt“ sind gefragt, sich an dem Vorhaben zu beteiligen. Die Wintermonate werden nun genutzt, um die Gartenanlage gemäß den Vorplanungen im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ herzustellen. Gleichzeitig gilt es, gemeinsam zu überlegen und abzustimmen, wie sich Garteninteressierte einbringen können. Der Nachbarschaftsgarten ist offen für alle Altersgruppen und alle Nationalitäten. Auch Kindergartengruppen, Schulklassen und andere soziale Einrichtungen können sich beteiligen. Das BIWAQ-Projekt „Besser leben und arbeiten im Quartier“ koordiniert die Umsetzung.[…]
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Gartenanlagen-Kindergartengruppen-Winter;art446743,6276491 (mehr …)

  • Um den Nachbarschaftsgarten nutzen zu können, muss man sich einen Schlüssel abholen

    (Gu, alerts)
    Der Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße ist einem Fest eröffnet worden. Die Nutzung wird über den Stadtteilladen der Caritas geregelt, die den Schlüssel zum Rolltor verwaltet. Von Lukas Protsch und Andrea Röhrig

    Wer nicht weiß, wo genau sich der neue Nachbarschaftsgarten in Wersten befindet, hat es nicht so einfach, ihn zu finden. Fast an jedem Haus gibt es eine Hofeinfahrt. Doch in den meisten Fällen enden die vor dicht an dicht stehenden Garagen. Anders ist es, wenn man an der Burscheider Straße 29 durch die Einfahrt in den Innenhof geht. Nach wenigen Metern öffnet sich hinter einem großen Rolltor mit Schließanlage eine riesige Grünfläche. Früher einmal war hier ein Spielplatz. Doch irgendwann wurde er vor allem von herumlärmenden Jugendlichen genutzt. Auf die vielen Anwohnerbeschwerden hin hatte das Gartenamt den Spielplatz kurzerhand abgebaut.

    Doch was mit dieser Fläche machen? Bei dem Eröffnungsfest des Nachbarschaftsgärtchens verwies die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Ruth Orzessek-Kruppa, darauf, dass innerhalb der Verwaltung damals kontrovers diskutiert wurde. So sei zwischenzeitlich eine Wohnbebauung auf dem rund 2300 Quadratmeter großen Grundstück in Frage gekommen. Doch dann sei man sich einig gewesen, dass eine Bebauung der Fläche nicht das sei, was dieses Quartier benötige.

    Dadurch dass das Wohnviertel zu dem Gebiet in Wersten gehört, das seit 2011 innerhalb des Landesprogramms „Soziale Stadt“ gefördert wird, stand Geld bereit, aus der grünen Brachfläche etwas zu machen, was die Menschen vor Ort nutzen können: Einen Nachbarschaftsgarten, der allerdings unter einer sozialen Kontrolle steht. Bis allerdings gestern das Eröffnungsfest gefeiert werden konnte, gab es noch die eine oder andere Hürde zu überwinden. Die erste brockte Pfingstorkan „Ela“ der Stadtverwaltung ein. Denn der Wind war auch über den Grünzug gefegt, und hatte dort Schäden hinterlassen. Das Gartenamt räumte ab und weg – für manche Anwohner aber ein bisschen zu viel. Inzwischen wurden dort beispielsweise zwei Obstbäume neu gepflanzt.
    In dem Garten gibt es nun Flächen für gemeinschaftliche Kräuterbeete oder für einen gemeinsamen Weidentipi-Bau. Ehrenamtler können sich beim Gärtnern engagieren; am Ort können Sprach- oder Gymnastikkurse abgehalten werden. Einen Haken gibt es allerdings – den die direkten Anwohner aber wohl positiv vermerken werden. Für die Benutzung des Gartens gibt es klare Regeln. Nichts läuft ohne die Caritas, die als Pächterin der Fläche die Schlüsselgewalt besitzt. Wie die Benutzung jetzt genau über die Bühne geht, wird sich in den kommenden Wochen noch einspielen müssen. Manche Kitas etwa, die in der Anlage spielen, werden das Rolltor schließen; bei anderen Nutzern könnte das Tor offen stehen. Die Nutzungszeit ist von Montag bis Freitag, 9 bis 19.30 Uhr. Wer den Garten am Wochenende betreten will, muss dies bis spätestens freitags planen. Denn samstags und sonntags ist der Stadtteilladen der Caritas an der Liebfrauenstraße 30 nicht besetzt.

    (Gu alerts)
    Bei der Eröffnungsrede ließ Thomas Salmen, 2. Vorsitzender des Caritasverbandes Düsseldorf, Einblicke in seine frühen persönlichen Berufswünsche zu. „Ich wollte einmal Landschaftsgärtner werden“, offenbarte der Jurist. Der Gedanke wird ihm angesichts des Stadtteil-Kleinods, dass er feierlich seiner Bestimmung übergeben konnte, umso intensiver beschlichen haben: Der Caritasverband Düsseldorf ist als Pächter in die Verantwortung für den neuen Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße getreten. Das Hinterhof-Gelände direkt neben dem Bürgerbüro des Stadtteils wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern angelegt.

    „Ein Garten für alle soll es werden“, sagt Julia Thomassen vom Caritas Stadtteil-Laden Wersten, die zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Sowinski als Ansprechpartnerin für interessierte Gartennutzer fundiert (siehe Kasten). Denn: „Das Gelände wird nicht ständig allgemein zugänglich sein“, sagt Tanja Sowinski. Das geschehe vielmehr in Absprache mit interessierten Bürgern, Sozialeinrichtungen, (Kita-)Gruppen oder Schulklassen. „Es sollen nachbarschaftliche Kontakte gepflegt und geknüpft werden“, so Sowinski.

    Es gibt eine Rasen- und Sandspielfläche für Kinder, junge Obstbäume sind gepflanzt, Kräuterbeete (auch als Hochbeete) angelegt worden. „Hier soll zudem Natur erlebt und erfahren werden“, sagt Ruth Orzessek-Kruppe vom Stadtplanungsamt. Bei der Stadt denkt man seit einigen Jahren über die Fläche nach. Einst gab es hier einen Kinderspielplatz, der geschlossen wurde. Das Gelände wuchs zusehends zu. „Es war dann zwischenzeitlich auch eine Bebauung im Gespräch“, so Orzessek-Kruppa. Doch nach der Fragestellung „Was tut dem Quartier gut“ begann man auf Anregung der Bezirksvertretung 9 die Idee des Nachbarschaftsgartens intensiv zu verfolgen. Eingebettet in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ hat man 100.000 Euro investiert.
    http://www.duesseldorfer-anzeiger.de/die-stadt/g-228-rtnern-aber-nicht-grillen-aid-1.6089396

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  • neues Gartenprojekt in Berlin-Buch startet demnächst

    (Gu aus Antrag, 1.2.)
    Die Gruppe, die den Willkommens-Kultur-Garten in Spandau angelegt hat, macht ein weiteres Projekt: Garten-Buch, wieder an einem Flüchtlingsheim – ein als Containerdorf angelegtes dauerhaftes Wohnheim, von dem aus die BewohnerInnen sich eigene Wohnungen suchen sollen.
    auf dm ca. 360m² großem Areal soll ein „Kisten-Garten“ entstehen. Bisher haben sie ca. 15 der geplanten 33 Beete schon da. Bei uns beantragen sie den Rest.
    Es gibt eine Gruppe, die mitgärtnern wird aus den beteiligten Gremien (siehe unten), aus dem fortbestehenden Gartenprojekt in Spandau und zusätzlich freiwillige Gärtner, die schon Interesse angemeldet haben und über diesen Weg auch Partner für Flüchtlingspatenschaften suchen.
    Vor dem Hintergrund einer stark rechtsextrem agierenden Gruppe im Stadtgebiet, haben wir den Kontakt zu „moskito“-Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtextremismus, für Demokratie und Vielfalt gesucht und arbeiten bereits zusammen.
    Außerdem unterstützen uns die „Pankower Gartenfreunde“ (Bezirksverband der Gartenfreunde Pankow e.V.). Wir kontaktieren den Unterstützerkreis Buch, haben Anfragen von einem Kindergarten aus dem Stadtteil. Außerdem beteiligen wir den benachbarten Campus Buch und das Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow.
    Wir haben auch Anfragen von Interessierten, die über die Anstiftungs-Seite aufmerksam auf uns geworden sind und im Gartenprojekt mitarbeiten wollen.

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  • In Halle startet ein Gartenprojekt, das in der Praxis dann interkulturell werden soll

    (GU aus Antrag und Nachfragen)
    Das Gartenprojekt BunteBeete ist entstanden aus einer Gruppe von Personen, die keinen s.g. ‚Migrationshintergrund‘ haben. Ursprünglich handelte es sich auch um ein Gartenprojekt ohne interkulturellen Schwerpunkt. Im Zuge der aufkommenden Berichterstattung in den Medien, nahm das Thema, um den Umgang mit steigender Geflüchtetenzahlen auch beim ‚Elternfrühstück‘ mehr und mehr Raum ein. Die Mütter äußerten sich zunächst sehr ablehnend gegenüber geflüchteten Menschen, welche zukünftig in ihre Nachbarwohnungen einziehen sollten. Diese Stimmung ließ uns mit den Müttern näher in das Gespräch zu dem Thema kommen. Es stellte sich heraus, dass viele von ihnen bisher wenig bis keine persönlichen Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern machen konnten, da ihr Bewegungsradius selten über die anliegenden Wohngebiete hinaus reicht. So entstand die Idee in der Planungsgruppe, dass der Garten ein Ort der Begegnung sein könnte, damit Vorurteile durch gemeinsames Schaffen abgebaut werden können. Durch das ‚Café international‘, welches in dem Stadtteil stattfindet, besteht Kontakt zu einer nahegelegenen Gemeinschaftsunterkunft. Es stimmt, dass derzeit noch keine Geflüchteten in der Planungsgruppe sind. Derzeit sind wir daran unseren Flyer in Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi zu übersetzten, damit die Informationen über das Projekt mehr Menschen zugänglich gemacht werden kann.

    Die Planungsgruppe besteht aus 5 Müttern + 2 Hauptamtlichen (Grit Herzog und mich). Von diesen hat sich eine Mutter mit ihrer Familie für eine ‚private‘ Gartenfläche angemeldet. Andere Mütter haben bereits eine eigene Kleingartenpazellen, wollen aber an den Gemeinschaftsgartenflächen mitarbeiten.

    Unter der Projektgruppe verstehe ich alle am Projektinteressierten und aktiven Gärtner*innen. Es wird neben den ‚privaten‘ Gartennutzflächen auch Gemeinschaftsgartenflächen geben, an denen alle gärtnern können. Diese Flächen stehen kostenfrei zur Verfügung. Die Pacht fällt für die Personen (Wohngemeinschaften, Familien, Einrichtungen etc.) an, welche eine Gartenfläche für sich in Anspruch nehmen wollen. Die Pachteinnahmen sollen zur Finanzierung von anfallenden Strom- und Wasserkosten des Gesamtprojekts, sowie evtl. Neuanschaffungen von Geräten genutzt werden. Wir orientieren uns bei der Finanzierung durch Pachteinnahmen an einem erfahrenen Stadtgartenprojekt aus Berlin, welches wir mit der Planungsgruppe besucht haben.

    Die Nutzgartenflächen werden 40qm groß sein. Die monatliche Pacht beträgt 15 Euro bei einer Nutzungsdauer von einem Jahr. Zunächst wollen wir 5 Nutzgartenflächen auf dem Gelände anlegen. Es haben sich bereits Initiativen (eine sozialpädagogische Tagesgruppe, eine Wohngruppe der Halleschen Behindertenwerkstätten) aus dem Stadtteil für die Nutzung einer Gartenfläche angemeldet. Die Projektgruppe möchte für sich und ein wöchentliches Angebot ‚Gesundes Kochen‘, welches in dem Stadtteil für Familien angeboten wird, selbst eine Nutzgartenfläche pachten. Eine weitere Gartenfläche soll für interessierte Anwohner*innen zur Verfügung stehen. Diese überschaubare Anzahl an Gartenflächen soll dazu dienen, dass Projekt allmählich im Stadtteil bekannt zu machen. Es ist angedacht  weitere Nutzgartenfläche zu ergänzen. Auf der restlichen Fläche sollen Obstbäume, Beerenhecken gepflanzt werden, es soll eine Kräuterspirale und eine Blumenwiese entstehen. Es ist geplant ein Kompostklo zu bauen und einen Sitzbereich mit der Möglichkeit Feuer zu machen, auf dem Gelände anzulegen.

    Um das Projekt im Stadtteil bekannt zu machen, wurden bereits in den umliegenden Wohnblöcken Postkarten an die Anwohnenden verteilt, um über das Projekt zu informieren. Es gab bereits erste interessierte Rückmeldungen auf die Postkarten. Eine geflüchtete Familie hat ebenfalls bereits ihr Interesse an dem Projekt bekanntgegeben. Es gibt ein weiteres sozialpädagogisches Angebot im Stadtteil, welches sich an geflüchtete Menschen aus dem Stadtteil richtet. Über diesen Kontakt sollen weitere Interessierte für das Gartenprojekt beworben werden. Es wurden in den letzten Monaten neue Sozialwohnungen für geflüchtete Menschen im Stadtteil zur Verfügung gestellt, sodass die Anzahl an geflüchteten Menschen im Stadtteil zunimmt.

    Wir haben bereits eine Gartenhütte erworben, in der die Gartengeräte allen Projektteilnehmer*innen zur Verfügung stehen werden. Die Gartenhütte wird, wie das Gartentor mit einem Zahlenschloss gesichert sein, dessen Kombination den Projektmitgliedern bekannt ist. Es ist geplant, dass Gartenprojekt so lange hauptamtlich zu begleiten und über unsere Vereinsstrukturen zu unterstützen, bis sich eine stabile Projektgruppe dazu entscheidet einen eigenen Verein zu gründen. Es ist davon auszugehen, dass der Pachtvertrag über die Gesamtfläche in den ersten fünf Jahren durch die Hauptamtlichen begleitet wird. Entscheidungen innerhalb der Projektgruppe werden in Absprache mit den Eltern getroffen und in der Verantwortung der Hauptamtlichen durchgesetzt.

    Durch die Pacht und die Festlegung auf ein Nutzungsjahr versprechen wir uns eine verbindliche Teilnahme, vor allem von Seiten der Einrichtungen. Nach einem Jahr kann die Nutzungsdauer ganz einfach verlängert werden oder die Nutzung wird ggf. an eine andere Person abgegeben. Auch dieses Vorgehen soll lediglich die Verbindlichkeit der Teilnahme und Verantwortung für die Gartenfläche im Blick halten (mehr …)