Schlagwort: Gruppenprozesse

  • GG Wiese arbeitet soziokratisch

    (Beratung)
    Der GG Wiese aus Nürnberg wird derzeit aus „Kurze Wege für den Klimaschutz“ gefördert. Die Förderung läuft bald aus und das Orga-Team überlegt, wie der Garten auch ohne bezahlte Stellen weiterentwicklet werden kann. Sie haben sieben Leute in einem Orga-Kreis, die die Aufgaben sukezzive übernehmen. Zudem haben sie ein Handbuch „How to Wiese“ digital und analog (Wissensweitergabe) und treffen ihre Entscheidungen soziokratisch. Bei jedem Treffen wählen sie für die nächste Session Moderation und Protokollschreiber*in. Ein Thema, was sie noch klären wollen, ist, wie Gelder (ungebundene Spenden) transpartent und nach welchem Modus verteilt werden können und wie ein Budegt erstellt und dann auch beantragt werden kann. Sie denken an „kleine Töpfe“ für die einzelnen Gruppen (mehr …)

  • GG Mittelstraße: Mundraubtour als get together

    (Gu, NL)

    Am Samstag den 15. September machen gemeinsam einen Spaziergang und gehen auf die Suche nach Obst, Nüssen, Kräutern und Allem, was man im September aus der Natur ernten kann.

    Außerdem wollen wir den gemeinsamen Spaziergang nutzen, um uns rund um das Thema Garten und Gärtnern zu unterhalten und auszutauschen.

    (Berlin/Spandau) (mehr …)

  • Im Pagalino entstand 2014 eine „begehbare Skulptur als Multifunktionsraum“

    (Gu aus Sachbericht, 5.1.2015)

    Der durch Brandstiftung unbrauchbar gewordene Bauwagen (der bisherige Aufenthalts- und Sachenunterbringungsort) des Gemeinschaftsgartens Pagalio in Hannover konnte durch einen selbst geplanten und in 9 Monaten gemeinsamen gebauten Multifunktonsraum ersetzt werden. Auftakt zu dem Bauvorhaben war ein Design Thinking Workshop (den wir mit finanziert haben und an dem Gudrun teilnehmen konnte), in dem nicht nur das Bauprojekt geplant, sondern auch die bessere Einbettung des Projekts in den Bezirk besprochen werden konnte. Die Gruppe, die während der Bauphase auch an ihre Grenzen kam (Motivationstief), hat soweit wie möglich alle Materialien selber kostenfrei beschafft. Da sie anfangs kein Fahrgestell hatten, auf das sie den Raum setzten konnten (Auflage war, dass sie nix Größeres direkt auf den Boden bauen dürfen), haben sie mit einem freistehenden Turm, der später auf das Gestell aufgesetzt wurde und einer Projekttafel (zur Kommunikation). „Damit die ehrenamtliche Beteiligung am Bauprozess über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleiben könne, wirde der Bau zum Live-Rollenspiel erklärt und in Form von Kinoplakaten kommuniziert“. Sie fanden dann ein Fahrgestell: ein ausgedienter landwirtschaftlicher Anhänger) und setzten dort einen Raum drauf. In dieser Phase, die eine genaue Anforderung an Genauigkeit, Wertstoffkunde und Kontinuität erforderte, gelang es nicht, die eher spontan-unregelmäßige Bereitschaft der ehrenamtlichen HelferInnen mit dem Baustellenmanagement in Übereinstimmung zu bringen. So stellte der Bauleiter (jemand aus dem Garten) den Raum vorläufig fertig und machte alles winterfest. 2015 wird weiter gebaut.

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