Schlagwort: Gutsgarten Berlin Hellersdorf

  • Berlin: Gutsgarten Teil der Ausstellung „Produktive Region“

    NL

    Ausstellung Produktive Region in Hellersdorf

    Wir sind mit dem Gutsgarten bis zum 13. September 2025 an der Ausstellung ›Produktive Region‹ in Hellersdorf beteiligt.

    Ausstellung ›Produktive Region‹ 
    im nGbK-Pavillon ›Klassenzimmer der Zukunft‹ 
    Alice-Salomon-Platz 12627 Berlin

    25. Juni bis 13.September 2025
    Mittwoch & Samstag 14 – 18 Uhr. 
    Eintritt frei.

    In Zusammenarbeit mit Anwohner*innen präsentiert unser Gemeinschaftsgarten ein Nutzungskonzept für das leere ›Gutshof‹-Areal neben dem Standort als ›Campus für Urbane Landwirtschaft und Nachhaltigkeit.

    Infos zur Ausstellung: https://campus-trifft-stadt.de/de/zwischenraeume/ausstellung-produktive-region

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  • Berlin: „Hellersdorfer Gemüse“ läuft in 2025 weiter

    (NL)
    Hellersdorfer Gemüse – Mehr Gemüse für alle auch in 2025

    Mit unserem Projekt Hellersdorfer Gemüse sind wir weiterhin für euch da, auch in 2025.
    Letztes Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau, jetzt wollen wir euch nochmal erinnern, dass ihr herzlich eingeladen seid, bei uns im Gutsgarten Hellersdorf vorbeizukommen, um mehr darüber zu erfahren, wie ihr in der Stadt Gemüse anbauen und eure Ernteerträge sogar noch steigern könnt.

    Detailinfos zum Projekt und Fördergebiet findet ihr auf unserer Projektseite.

    Vorbeikommen und euch über Gemüseanbau zu informieren und auszutauschen könnt ihr in jedem Fall!

    donnerstags 14-18 Uhr (mehr …)

  • Berlin: Rückblick P-Gärten

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    Gärtnerisch war in 2024 ebenfalls einiges los. Im Rahmen unserer Grünberatung Neukölln konnten wir 7 Hausgemeinschaften dabei unterstützen, ihre Höfe und Freiflächen zu begrünen und ökologisch aufzuwerten. In Großeinsätzen haben wir zusammen mit den Anwohnenden vor Ort Bodenarbeiten durchgeführt und gebietsheimische mehrjährige Stauden in den Boden gebracht. Die Grünberatung wird es auch in 2025 geben: im Auftrag des Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt bieten wir kostenfreie Beratungen und Vermittlungen für Begrünungsmaßnahmen und die ökologische Aufwertung von Privatflächen in Neukölln an. Darüber hinaus kann im Rahmen der Grünberatung auch kostenlose Umsetzung der Begrünung bereitgestellt werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite unter
    prinzessinnengarten-kollektiv.net/gruenberatung

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    Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war auch unsere Austauschreise zusammen mit Vertreter*innen weiterer Berliner Urban Gardening Initiativen. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer Midwest sind wir im Juli nach Chicago gereist. Ziel der Reise war der Aufbau von Verbindungen zwischen den Akteur*innen der Berliner und Chicagoer Urban Gardening Szene und der Austausch von Erfahrungen und Best Practice Beispielen, um in längerfristigen Kooperationen Urban Gardening als Baustein der resilienten Stadtumgestaltung in Zeiten der Klimakrise auszubauen.
    Dank eines bestens kuratierten und vielfältigen Programms hatten wir die Möglichkeit inspirierende Menschen und deren Projekte kennenzulernen. Unseren ausführlichen Reisebericht lest ihr hier.

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    Im Sommer startete außerdem unser Projekt Hellersdorfer Gemüse – Gemüse für alle rund um unseren Gutsgarten. Im Rahmen des Projektes haben Soziale Einrichtungen und Anwohner*innen des Bezirkes Marzahn Hellersdorf die Möglichkeit, sich rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützen zu lassen, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann. Dieses Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau und wir freuen uns auf 2025 in dem wir weiterhin für Beratungen zur Verfügung stehen und Anbauelemente wie Hochbeete, Frühbeetrahmen, Wurmkomposter, Minifolientunnel vergeben. Für weitere Infos zum Projekt geht’s hier entlang!

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    Mit dem Jahr 2024 endet nun auch unser Projekt Klimaangepasste Schulgärten, in dem wir seit 2022 an Konzepten und der praktischen Umsetzung von klimaangepassten Schulgärten gearbeitet haben. Dank der Förderung durch das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm konnten wir sowohl kostenlose Bildungsmaterialien rund um das Thema Gärtnern in der Klimakrise erstellen als auch klimaangepasste Gärten an 6 Berliner Schulen aufbauen. In 2024 fand außerdem der wöchentliche Klimatag auf unserem Umweltbildungsgelände in Neukölln statt, an dem Schulen kostenlos an einem vielfältigen Workshopprogramm rund um das Thema Klima & Klimagerechtigkeit teilnehmen konnten. Alle Konzepte und Bildungsmaterialien, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurden, stehen zum Download auf unserer Webseite bereit: prinzessinnengarten-kollektiv.net/bildungsmaterial

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  • Berlin: Workshops und Materialien für Einrichtungen und Privatpersonen im Gutsgarten

    Der GG Schweriner Ring bekommt gärtnerische Unterstützung und Materialien vom Gutsgarten.
    PG hat ein neues Projekt:
    Wir freuen uns sehr, euch unser neues Projekt Hellersdorfer Gemüse vorstellen zu können!

    Worum geht es?

    Soziale Einrichtungen und Anwohner:innen des Bezirks Marzahn Hellersdorf werden rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützt, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann.

    Das Projekt ist von der Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen über das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ gefördert und wird vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf koordiniert wird.

    Veranstaltungsort ist der Gutsgarten Hellersdorf.

    Dort können bereits bestehenden Anbaulösungen besichtigt werden.

    Zudem können ertragssteigernder Elemente für den Gemüseanbau auch an gemeinnützige Einrichtungen aus dem Fördergebiet des Projektfonds (siehe Karten unten) verteilt werden.

    Bei den Anbaulösungen handelt es sich unter Anderem um:

    • Hochbeete
    • Aufsatzrahmen für Frühbeete
    • DIY Minifolientunnel
    • DIY Kleingewächshaus zum Selbstaufbau
    • DIY Wurmkomposter
    • Tropfbewässerungsanlage

    Ein weiterer Teil des Förderprojekts sind Workshops zu Themen rund um Gemüseanbau, wie

    • Neuanlage eines Bodenbeetes inkl. Tropfbewässerung
    • saisonale Pflanzplanung inkl. Fruchtfolge-und Mischkulturplanung
    • Kochen mit und Haltbarmachung von Ernte aus dem Garten
    • Obstbaumschnitt angeboten.

    Das Projekt richtet sich sowohl an Einrichtungen und Privatpersonen, die bereits eigene (Hoch-)Beete zur Verfügung haben und diese ergiebiger nutzen wollen, als auch an solche, die noch keine (Hoch-)Beete zur Verfügung haben, sich diese aber wünschen.

    Das Kontingent für die Bereitstellung von Anbauelementen ist begrenzt.

    Bevorzugt werden gemeinnützige Einrichtungen.

    Wann und Wo?

    Immer Donnerstags, von 15-19h (Hauptsaison) 14-18h (Nebensaison)
    im Gutsgarten Hellersdorf | Alt-Hellersdorf 17, 12629 Berlin. (mehr …)

  • Gutsgarten und P-Garten-Kollektiv: „Living Labs“ im Projekt Edible Cities Network

    (FB)

    Am 16. Juli trafen sich rund ein Dutzend Vertreter*innen unterschiedlicher Interessen in einer großen Scheune auf dem Gut Hellersdorf. Sie waren gekommen, um gemeinsam Potentiale zur Gestaltung des Gutsgartens als Modell für eine essbare Stadtentwicklung zu untersuchen. Repräsentant*innen von Gutsgarten, Quartiersmanagement, Grüne Liga, Senatsverwaltung, Bezirk Marzahn-Hellersdorf, GESOBAU, Humboldt Universität und anderen Einrichtungen waren dabei. Der Workshop wurde im Rahmen eines von der Humboldt Universität geleiteten internationalen Förderprojekts zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt.

    Während des dreieinhalbstündigen Workshops behandelten Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche: (1) der Gutsgarten als Ort der Begegnung und des Austauschs, (2) der Gutsgarten als Lernort für gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion und (3) der Gutsgarten als grüne Insel für das Stadtklima und die Stadtnatur. Die von den Arbeitsgruppen gesammelten Stichpunkte und Prioritäten zeigen, dass der Gemeinschaftsgarten eine wichtige urbane Schnittstelle darstellt, an der wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, soziale Vielfalt und friedliches und tolerantes Miteinander kreativ behandelt und bewältigt werden. Um das Potential einer solchen Schnittstelle bestmöglich zu verwirklichen, bedarf es nach Meinung vieler Teilnehmer, Strategien, die den Garten über seine relativ bescheidene Fläche hinaus in das Gut Hellersdorf einbinden und wirken lassen.

    Der Workshop war Teil eines mehrjährigen Projekts mit dem Ziel, an Standorten auf vier Kontinenten Strategien zur essbaren Stadtentwicklung zu formulieren, erproben und auszuwerten. Der Gutsgarten sowie der neue Prinzessinnengarten auf dem Jacobi Friedhof in Berlin-Neukölln wurden Anfang des Jahres als sogenannte „Living Labs“ (Lebende Labore) in dieses Projekt mitaufgenommen.

    Ein weiterer Workshop des Living Lab Teams ist für Ende August geplant. Dann sollen aus den Überlegungen vom letzten Mal konkrete, umsetzbare Strategien für den Gutsgarten entwickelt werden. Wir danken allen, besonders den vielen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen an diesem spannenden Projekt, für ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Engagement.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Städte Netzwerk“ gibt es auf der offiziellen Projektwebseite. (mehr …)

  • Gutsgarten eröffnet Saison mit Ausstellung

    (Alerts/Projektbesuch)

    Berlin/Hellersdorf

    Mit einer Auftaktveranstaltung im Bunten Haus hat die Initiative für einen Nachbarschaftsgarten auf dem Gut Hellersdorf die diesjährige Pflanzsaison eingeläutet. Es gab Workshops, Gespräche und die Ausstellung „Hellersdorfer Gesichter“.

    Mit der Ausstellung der rund 20 Porträts von Mitgliedern und Unterstützern soll „der Initiative ein Gesicht gegeben und ihr Zusammenhalt gefördert werden“, sagt Lisa Dobkowitz von der Gesellschaft Prinzessinnen-Garten-Bau. Das Unternehmen begleitet seit 2016 den Aufbau eines Anwohnergartens auf dem Gut Hellersdorf. Die Unternehmergesellschaft ist aus der Initiative für den Prinzessinnengarten entstanden, der 2009 auf dem Moritzplatz in Kreuzberg als Gemeinschaftsgarten angelegt wurde. Seitdem hat der Prinzessinnen-Garten-Bau über 140 Gartenprojekte an Schulen, öffentlichen Gebäuden oder für Firmen initiiert und entwickelt. 

    In den zurückliegenden drei Jahren ist die Zahl der Mitglieder und Unterstützer, die sich am ökologischen Gartenbau auf dem Stadtgut beteiligen, stetig gewachsen. Neben Treffen, Workshops und den Porträts sind Gespräche ein weiteres Mittel, um den Zusammenhalt der bunten Truppe aus Freiwilligen zu festigen. „Es geht um die Lebensgeschichte dieser Menschen und deren Motivation, bei uns mitzumachen“, sagt Cecile Wagner von Prinzessinnen-Garten-Bau. Die Porträts und die Lebensgeschichten sollen in weitere Ausstellungen einfließen und vielleicht auch in eine Broschüre.

    Einer der Hellersdorfer, die sich Ende März im Bunten Haus auf ein solches Gespräch einließen, ist Michael Brunn (70). Der promovierte Philosoph lebt seit 1988 in Hellersdorf. „Die gemeinsame Arbeit an dem Garten ist eine gute Möglichkeit, für eine bessere Nachbarschaft im Kiez zu sorgen“, erklärt er.

    Seit rund zwei Jahren schon beteiligt sich Gisela Becher (65) an dem Gartenprojekt. „Auf den Hochbeetgarten bin ich durch einen Spaziergang mit meinem Mann aufmerksam geworden“, erzählt die gelernte Gärtnerin. Durch die Mitarbeit habe sie viele neue Menschen kennengelernt und eine interessante Aufgabe gefunden.

    Einer der Organisatoren von Prinzessinnen-Garten-Bau ist Daniel Dermitzel. Es werde hauptsächlich Gemüse gesät und gepflanzt. Der wichtigste Termin dieses Jahres werde der Umzug des Gartens auf dem Gutsgelände von seinem bisherigen Standort hinter einer ehemaligen Scheune auf das Gelände des ursprünglichen Gutsgartens sein. Das sei schon eine Herausforderung, denn der neue Garten umfasse inzwischen rund 70 Hochbeete.

    Projektbesuch:
    Bezirk ist auf die P-Gärten zugekommen, auf der Fläche sollte was passieren, was die Leute zusammenbringt. Sie haben dann zuerst versucht, Schulklassen als Paten für Beete zu gewinnen, was aber nicht funktioniert hat, auch andere Organisationen ließen sich nicht einbinden. Durch die Veranstaltung von Kultur kamen dann oft 100 Leute und nach und nach auch Intessierte für die Gartengruppe. Sie sind nun 20 im Kern, kommen hauptsächlich zu den Gartentagen, an denen  es auch immer was zu essen gibt (wichtig). Geleitet wird der Gutsgarten von Daniel, einem Farmer, der in USA und Frankreich diverse Biofarmen hatte und sich, aus D ursprünglich kommend, im Netz schlau gemacht, was es in B an spannenden Projekten gibt. Er sagt, dass die Themen im Garten auch oft noch die Verwundungen der Wende sind.
    Es ist ein heterogener Kreis an Leuten, die mitmachen, die peu a peu zusammen wachsen.
    Als ich kam, wurde ich sofort nett begrüßt und konnte Fragen stellen, wobei dann auch schnell auf Daniel verwiesen wurde. Neben mir kam noch eine Gruppe Studis der Alice Salomon Schule vorbei.
    Der Garten muss wohl umziehen, da der Standort, an dem sie gerade sind, mit Wohnungen bebaut werden wird. Auf dem großen Gutsgelände gibt es an einer anderen Stelle einen historischen Gutsgarten, den sie dann auch mir reaktivieren sollen. Da ist dann Denkmalschutz zu beachten und die Vorstellungen des Bezirks sind zu integrieren.
    Wann genau das passieren wird ist noch unklar.
    Unklar ist derzeit auch die Finanzierung, die bisher über den Bezirk lief.

    mehr zum Artikel oben (nicht Projektbesuch)  https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-soziales/nachbarschaftsinitiative-startet-in-die-gartensaison_a207991

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