Schlagwort: Hafengarten Offenbach

  • zukunft Hafengarten unklar

    (gu, alerts)

    An Orten, wo Neues entsteht, muss Altes oft weichen. So auch im Offenbacher Hafenquartier. Der Kingka-Beachclub an der Hafenspitze ist schon seit ein paar Jahren Geschichte. An seiner Stelle entsteht ein Park (siehe Bild). Und der Kulturort „Hafen 2“ hat bereits 2013 sein angestammtes Domizil verlassen und rund 700 Meter westlich des Hafens nahe der Kaiserleibrücke ein neues Zuhause gefunden. Den weiteren Neubauplänen stehen nun noch das Projekt Hafengarten und der Boxclub Nordend im Weg.

    Die gute Nachricht für die Hafengärtnerinnen und -gärtner: Das Projekt wird auch in diesem Jahr finanziell noch einmal von der Stadtwerke-Tochter Mainviertel Offenbach GmbH unterstützt. „Für die Folgejahre müssen wir uns noch etwas ausdenken“, sagt die Geschäftsführerin der für die Hafenentwicklung zuständigen Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), Daniela Matha. Im Gespräch mit ihr merkt man, dass sie sich das Urban-Gardening-Projekt auch künftig am Hafen vorstellen könnte: „Ich habe den Eindruck, dass der Zulauf im Garten sehr groß ist“, sagt sie.

    Eigentlich ist jedoch dort, wo seit einigen Jahren in selbstgezimmerten Hochbeeten gemeinschaftlich gegärtnert wird, ab 2021 eine Parkanlage vorgesehen, die den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) mit dem Hafenbecken verbinden soll. „Wenn sich der Hafengarten in die Planung integrieren lässt und es einen Träger gibt, kann man da sicher eine Kooperation initiieren“, sagt Annette Schroeder-Rupp von der OPG. In der HfG selbst hat das Projekt bereits einen prominenten Unterstützer: Stiftungsprofessor Kai Vöckler sagte in einem Interview mit der FR, dass der Hafengarten „unbedingt erhalten bleiben“ müsse – weil es einer der wenigen Orte in Offenbach sei, wo Menschen verschiedener Kulturen zusammenkämen und nicht nur nebeneinander her lebten. […]

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  • Die Gemeinschaftsgärten in Offenbach

    (Gu, alerts)

    Die Stadt Offenbach, das Quartiersmanagement und die Stadtteilgärten haben sich in diesem Jahr mit einer gemeinsamen Aktion am bundesweiten Tag der Städtebauförderung beteiligt.

    Der Anlass wurde genutzt, um am 13. Mai stadtteilübergreifend mit ersten Bepflanzungen in den verschiedenen Urban Gardening Projekten in die neue Gartensaison zu starten.

    Mit dabei waren sechs Urban Gardening Projekte, von denen einige seit Jahren etabliert sind, wie der Hafengarten und andere an diesem Tag erstmalig tätig wurden, so z.B. im Lauterborn. Die Aktion diente als „Leuchtturmprojekt“, um alle Gärten in der Stadt Offenbach näher zusammenzubringen und die Öffentlichkeit für die vielfältigen Aktivitäten der Projekte zu sensibilisieren.

    Die Gärten organisieren sich in ganz unterschiedlichen Strukturen. Im Mathildenviertel sind es Anwohnerinnen und Anwohner der Krafft- und Karlstraße, die als „Mathildis“ Baumscheiben bepflanzen und pflegen. Zum Gartenauftakt wurden zwei Kubikmeter Erde in den Baumbeeten verteilt, um eine Grundlage für die neuen Pflanzen zu schaffen.

    Im Schäfergarten ist die offene Gruppe der „Essbaren Stadt Offenbach“ die treibende Kraft beim Aufbau und der Pflege des Gartens, in dem neben Gemüsebeeten auch Johannisbeersträucher gedeihen. Am Tag der Städtebauförderung wurden dort neue Sträucher gesetzt und Kinder und Jugendliche aus der Nachbarschaft halfen mit beim Bau von Hochbeeten und beim Setzen von Gemüsepflanzen.

    Der Rolandgarten entstand im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Werksgeländes des Druckmaschinenherstellers MAN Roland aus der Idee und dem Wunsch von Anwohnern, hier zu gärtnern und wird heute begleitet KIZ-Jobcafé, das in der angrenzenden Hassia-Fabrik seine Räume hat. Zum Gartenauftakt wurden alle Hochbeete wieder in Schuss gebracht, die Erde gedüngt und neue Gemüsepflanzen eingebracht.

    Am Europaplatz im Lauterborn startete der Verein „Besser Leben in Lauterborn“ erstmalig mit einer Aktion zur Bepflanzung von Baumscheiben. Anwohnerinnen und Anwohner legten selbst Hand an und gestalteten ganz unterschiedliche kleine Gärten, von der Wildblumenwiese bis zum Rosenbusch.

    Der Nordendgarten am Goetheplatz ist in diesem Jahr ebenfalls ganz neu gestartet und wird in Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Goetheschule gepflegt. Zum Gartenauftakt wurden außerdem Menschen aus der Nachbarschaft angesprochen und animiert, sich an der Bepflanzung eines großen Hochbeetes zu beteiligen. Dazu wurde zunächst der wilde Bewuchs entfernt, um dann Gemüse anpflanzen zu können.

    Nicht mehr neu, sondern schon seit mehreren Jahren etabliert, ist der Hafengarten auf dem ehemaligen Offenbacher Hafenareal. Mit Unterstützung der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH aus der Stadtwerke-Gruppe bietet er die Möglichkeit für Interessierte, ein Plätzchen zu mieten und sich mit Hilfe von Pflanzkübeln und anderen Behältnissen Garten anzulegen. So ist über die Jahre eine Ansammlung lauter kleiner Oasen entstanden, ohne Zäune und Hecken dafür mit einer lebendigen Nachbarschaft.


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  • Hafengarten kann wohl noch 4 Jahre bleiben

    (GU, alerts)

    [Offenbach]
    Voraussichtlich noch vier Jahre lang könnte das Projekt Hafengarten weiterlaufen – bis zum Baubeginn für den Neubau der Hochschule für Gestaltung (HFG).

    Das teilte der Magistrat auf Anfrage mit. Das Urban Gardening-Projekt bietet Offenbacherinnen und Offenbachern die Möglichkeit, selbst Gemüse und Zierpflanzen anzubauen. Finanziell unterstützt wird das Projekt 2017 wieder durch die OPG, soll sich aber in absehbarer Zeit selbst tragen.

    Parallel zum Hafengarten wurde das neue Urban Gardening-Feld „Roland Garten“ im Senefelder Quartierspark geschaffen. Es wird vom Stadtteilbüro in der Hermannstraße 16 verwaltet.

    Weitere Flächen sind derzeit nicht geplant.


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  • Hafengarten Offenbach: unklare Bleibeperspektive

    (Gu, alerts)

    […]
    Entstanden ist der Hafengarten 2013 auf Betreiben der Stadt. Sie wollte das Gelände des ehemaligen Industriehafens nicht jahrelang brachliegen lassen. Urban Gardening war eines von mehreren Konzepten zur Zwischennutzung. Die Hobbygärtner können das Gelände frei nutzen, auch Wasser und Erde stellt die Stadt. Im Frühjahr musste der Hafengarten schon einmal weichen, weil auf der ursprünglichen Fläche das Bauprojekt „Marina Gardens“ entsteht. Die Hobbygärtner zogen auf eine deutlich kleinere geschotterte Fläche am Radweg entlang des Mainufers. Wo früher die Öltanks des Industriehafens waren, stehen heute Blumenkästen oder das, was die Hobbygärtner dazu machen: Tomatenstauden wachsen in ausgespülten Farbeimern und Flaschenkürbisse an hölzernen Lattenrosten. Im Boden dürfen die Gärtner allerdings nichts anpflanzen, weil die Erde möglicherweise noch verseucht ist.

    Was den Garten so interessant macht, ist aber vor allem, „dass er das Wesen Offenbach widerspiegelt“, wie Barbara Levi-Wach sagt, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21. Hier sei alles „im positiven Sinne chaotisch, Zäune bauen zum Beispiel geht gar nicht“. Nutzer des Hafengartens müssen sich zwar verbindlich anmelden, aber eine Fläche haben sie zumindest bisher nicht zugewiesen bekommen: Man pflanzte, wo Platz war. Parzellen gibt es nicht. Im Grunde ist der Hafengarten etwas für Stadtbewohner, die in ihrer Freizeit gärtnern möchten, aber kein Interesse an einem Schrebergarten haben. Anfangs sei es sogar verpönt gewesen, Rückzugsorte wie eigene Sitzecken einzurichten, sagt Levi-Wach.

    Alle Gärtner und auch Besucher können die Lagerfeuerstelle nutzen und sich auf Sitzbänke aus Europaletten an einen langen Tisch aus dicken Holzbalken setzen. Wenn es regnet, bietet ein alter Güterwaggon Schutz, den Studenten der Hochschule für Gestaltung (HfG) umgebaut haben, drinnen gibt es eine Bar und eine Sitzecke. Weil der Hafengarten öffentlich ist, steht er tagsüber offen, und die Zäune, die ihn umgeben, dienen nur zum Schutz vor Kaninchen. Das Interesse der Bevölkerung an dem Garten ist auch drei Jahre nach der Eröffnung groß. Es gibt eine Warteliste, und Levi-Wach sagt, regelmäßig schauten neugierige Besucher vorbei. Wer dorthin kommt, sieht auch die Neubauten im Hafenbecken westlich der Carl-Ulrich-Brücke. Die Stadt findet das Projekt dementsprechend gut. „Der Hafengarten belebt das Areal und macht es attraktiv“, sagt Jörg Muthorst von der Stadtwerke Offenbach Holding. Deren Tochterunternehmen Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft plant, erschließt und vermarktet den Hafen.
     
    Trotzdem ist nach wie vor unklar, ob die Stadt das Projekt auch langfristig unterstützt. Seine Zukunft hängt vor allem davon ab, ob und wann auf dem benachbarten Grundstück der geplante neue Standort der HfG entsteht. Die Stadt und das Land verhandeln derzeit noch über einen Kaufvertrag. In jedem Fall soll auf der Fläche des Hafengartens der Gutsche-Park mit einem Spielplatz für Kinder angelegt werden. Die Hafengärtner hätten eine Bleibegarantie bis Ende 2017, sagt Muthorst, möglicherweise könnten sie auch bis 2018 bleiben. „Aber das Grundstück muss auf jeden Fall geräumt werden. Unklar ist bloß, wann.“
    Allen Beteiligten war zwar von Anfang an bewusst, dass der Hafengarten ein endliches Projekt sein würde. Allerdings hängen die Hobbygärtner mittlerweile daran, weil sich eine Gemeinschaft herausgebildet hat. Die Gruppe ist gemischt, es sind Studenten darunter, Krankenschwestern, Ingenieure. Viele kommen aus dem angrenzenden Nordend, mehr als die Hälfte der Hobbygärtner hat ausländische Wurzeln. Sie grillen gemeinsam, zimmern Gartenmöbel und tauschen Lebensmittel aus.

    Falls sie nicht bleiben können, wünschen sie sich in der Innenstadt ein neues Grundstück, um dort weiterhin Erdbeeren, Auberginen und Zucchini anbauen zu können. Die Stadt, so heißt es, denke darüber zwar grundsätzlich nach, es sei aber noch zu früh für konkrete Pläne. Kurt Müller sagt, er hoffe darauf, dass notfalls eine Privatperson einspringe und unentgeltlich ein neues Grundstück zur Verfügung stelle.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/altes-hafengelaende-urban-gardening-in-offenbach-14404540.html (mehr …)

  • Hafengarten: trotz kleinerer Fläche sind alle 150 Leute weiter dabei

    (Gu aus alerts)

    Viele Hafengärtner waren etwas wehmütig vergangenes Jahr zu dieser Zeit. Es war nämlich beschlossene Sache, dass es die letzte Saison sein sollte, in der auf dem Areal gesät, gepflanzt und geerntet werden darf. Der alte Hafengarten musste weichen, um Platz zu machen für das Bauprojekt „Marina Gardens“. Nun gibt es Ersatz: rund 150 Meter weiter westlich, beim künftigen Gutsche-Park am Radweg entlang des Hafenbeckens. Dort müssen die Gärtner enger zusammenrücken. Die neue, frisch geschotterte Fläche misst nur noch ein Drittel der alten, die 10.000 Quadratmeter groß war. Weil aber auf Leerflächen zwischen den Pflanzinseln weitgehend verzichtet wurde, ist es bei rund 40 Parzellen mit etwa 150 Gärtnern geblieben. Mit dem Umzug war das Hafengarten-Team der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft seit Ende letzten Jahres beschäftigt. Der Neustart wird am kommenden Sonntag, 24. April, mit einem Frühlingsfest gefeiert.

    https://www.op-online.de/offenbach/neustart-hafengarten-offenbach-buerger-sorgen-mehr-staedtisches-gruen-6333352.html (mehr …)

  • Hafengarten hat am neuen Standort eröffnet

    (GU, alerts, 7.4.)

    Die Hafengärtner sind umgezogen und pflanzen wieder auf einer neuen Brache. Den alten Platz mussten die Gärtner für den Neubau der Grundschule aufgeben.

    Doch die Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft OPG, deren Mainviertel GmbH zusammen mit der Initiative „Besser leben in Offenbach“ das Urban Gardening, also das Stadtgärtnern, im alten Hafen ermöglichte, hat eine neue Brachfläche nicht weit entfernt vom bisherigen Standort zur Verfügung gestellt. Seit Mitte Februar wird auf dem Gelände gearbeitet. Am Sonntag, 10. April, sind Ehrenamtliche von 13 bis 17 Uhr willkommen, um beim Umzug des Bürocontainers zu helfen. Anschließend wird auf der neuen Feuerschale gegrillt.

    Momentan ist kaum zu erahnen, dass sich auf dem geschotterten Grundstück westlich des markanten blauen Hafenkrans wieder eine grüne Oase nicht nur für die Nordend-Bewohner entwickeln könnte. Denn auf den ersten Blick wirkt das Areal trist. Aber das ist wohl dem Umzug und der Jahreszeit geschuldet. Wer allerdings genau hinschaut, entdeckt zwischen Kisten, Wannen und Plastiktonnen ein paar blühende Pflanzen, die für einen netten Farbtupfer inmitten der Baustellen ringsum sorgen.

    Im Mai 2013 war die mehr als 10 000 Quadratmeter große Brachfläche im Hafen zum Garten erklärt worden. Schon nach wenigen Monaten nutzten fast 140 Naturbegeisterte die Möglichkeit, nach Herzenslust in Eimern, Töpfen, Dosen, Säcken und sogar in einem Kinderbett Erdbeeren, Kräuter, Salate, Tomaten, Apfelbäume und Sommerblumen zu pflanzen.

    http://www.fr-online.de/offenbach/offenbach-gruene-oase-auf-schotter,1472856,34054442.html (mehr …)

  • Hafengarten Offenbach zieht gerade um und verkleinert sich massiv

    (Gu, Projektbesuch)
    Der Hafengarten Offenbach war bisher einer der größten Gemeinschaftsgärten in Deutschland: 10.600m², 150 Aktive, sehr viele unterschiedlich große Hochbeetsysteme. Wegen Wohnungsbebauung der Fläche (was von Anfang an klar war), zieht der Garten gerade um: auf eine benachbarte Fläche, die nur noch 1/3 so groß ist wie vorher. Es gibt eine Projektleiterin, die 1/2 Stelle für das Projekt hat. Arbeitgeber ist wohl die OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft. Sie sagt, dass nun alle sich verkleinern werden müssen. Der Umzug wird von der OPG finanziert. Es steht schon ettliches auf der neuen Fläche, als Büro hat Frau Walker in Zukunft einen alten Wagon. Sie können eine alte Werkstatt nutzen und bekommen an verschiedenen Stellen wieder Wasseranschlüsse. Im Hafengarten gärtnern Menschen aus verschiedenen Nationen, es sind auch viele bengalische Familien dabei. Die GärtnerInnen müssen nichts zahlen, bekommen sogar Erde und Baumaterialien gestellt. Im Feburar geht es auf der neuen Fläche wieder richtig los. Wie sich die Beete wieder entfalten werden, wie die GärtnerInnen mit weniger Platz auskommen werden, ist noch unklar. Diese Fläche ist wieder eine Zwischennutzung. Hier haben sie 3 Jahre. Vernetzt mit anderen Gärten sind sie nicht, ist ihnen zu aufwendig.  (mehr …)

  • Hafengarten Offenbach gewinnt Preis

    (Gu aus alerts, 3.10

    Hafengarten: Urban Gardening in Offenbach

    Gemüse selbst anbauen: auch – oder gerade – in den Städten ein Trend, der uns wohl noch länger erhalten bleiben wird. In Offenbach können Hobbygärtner im Hafengarten aktiv werden. Wir erklären Ihnen, warum dieses Projekt besonders nachhaltig ist.

    Im Frühjahr 2013 ging das Urban Gardening Projekt „Hafengarten“ der Mainviertel GmbH in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Besser leben in Offenbach“ an den Start. Seitdem können Anwohner und andere Interessierte auf gut 10.600 Quadratmetern nach Lust und Laune gärtnern: Erdbeeren, Tomaten, Sonnenblumen und sogar Apfelbäume und Kräutergärten findet man hier. Doch was macht diese grüne Oase in der Stadt so besonders? Urban Gardening gibt es schließlich mittlerweile in vielen Großstädten.
     Rückzugs- und Wohlfühlort im Rhein-Main-GebietZunächst einmal die Lage: der Hafengarten liegt zwischen dem ehemaligen Yachthafen und dem Nordring, mitten im Bau- und Entwicklungsgebiet Hafen Offenbach, innenstadt- und doch naturnah. Die Metropole Frankfurt am Main ist nur 5 Kilometer entfernt. Wie bei anderen Gemeinschaftsgärten auch können die Mitmachenden selbst entscheiden, was angebaut wird. Bepflanzt werden neben den Standard-Blumentöpfen auch ausrangierte Kisten, alte Reissäcke und leere Dosen. Selbst zugenähte Hosen müssen als Topf-Ersatz herhalten. Auch Re- und Upcycling spielen also bei dem Projekt eine wichtige Rolle.

    Treffpunkt fuer engagierte Menschen

    Eine Wohlfühloase im Rhein-Main-Gebiet

    Treffpunkt für engagierte Menschen

    Der Hafengarten bietet den Offenbachern jedoch nicht nur die Möglichkeit, ihre Lebensmittel selbst anzubauen und zu ernten, er ist auch ein Ort der Zusammenkunft von Menschen unterschiedlichster Herkunft. Auf selbstgebauten Bänken aus alten Paletten können sie nach getaner Arbeit die Sonne genießen und den Pflanzen beim Großwerden zusehen. Mit einem erfrischenden Getränk in der Hand könnte man sich beinahe wünschen, die Pflanzen würden nicht so schnell wachsen.

    Selbstversorgung mitten in der Stadt Selbstversorgung mitten in der Stadt

    Ein ausgezeichnetes Konzept
    Im Juni hat der Hafengarten beim Wettbewerb „Städte sind zum Leben da! Klimaanpassung – Freiraumgestaltung – Lebensqualität“ des Landes Hessen einen Preis gewonnen. Insgesamt 65 Projekte hatten sich beworben, 8 Teilnehmer wurden mit insgesamt 15.000€ ausgezeichnet. Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz zeigte sich beeindruckt von der neuen Energie, die der Gemeinschaftsgarten dem Stadtteil verleiht, und betonte sein Potential als Vorbild für ähnliche Projekte. Der Wettbewerb soll auch in Zukunft Menschen dazu motivieren, sich für grüne Projekte in ihrer Stadt einzusetzen.  

    Möchten auch Sie Teil des Gemeinschaftsprojektes werden? Fläche und Erde finden Sie selbstverständlich vor Ort, aber auch die nötigen Gartengeräte müssen nicht extra mitgebracht werden, sondern werden mit den anderen Hobbygärtnern geteilt. Wenn Sie interessiert sind und einmal „nachha(r)ken“ möchten, ist  Alexandra Walker von der Projektleitung Ihre Ansprechpartnerin. Auch für Spenden (Saatgut, Hängematten, Setzlinge, Material etc.) können Sie sich an sie wenden.

    http://www.ecowoman.de/29-freizeit-reisen/4299-urban-gardening-im-hafengarten-offenbach-urban-agriculture-fuer-alle (mehr …)

  • Siebdruck und andere Kreativangebote im Hafengarten Offenbach

    (GU, RSS; 20.4.)
    Der Hafengarten Offenbach hat die Saison eröffnet.
    „Grüne Börse und Siebdruckwerkstatt
    Was soll rein in die Beete? Diese Frage stellt sich im Frühjahr für alle Gärtner, ob klassisch oder Urban Gardening. Wer noch Anregung suchte, konnte sich bei Ben und Lula von Muse Verein für kulturelle Erziehung i.G. beraten lassen. Sie hatten eine kleine Tauschbörse mit sortenfestem Saatgut und verschiedenen Setzlingen mitgebracht. Gleich daneben konnten sich Kinder an der Siebdruckstation von Mira und Franka, ebenfalls Mitglieder von Muse e.V., T-Shirts mit ihren Lieblingsmotiven bedrucken lassen. Gemeinsam mit Projektleiterin Alexandra Walker vom Hafengarten bietet der Verein über das Jahr immer wieder kreative Workshops zu verschiedenen Themen an und kann auch von anderen Institutionen gebucht werden“ (mehr …)

  • Bibelgarten soll Teil des Hafengartens werden

    (Gu aus alerts, 13.2.2015)
    „Nun soll nach dem Wunsch der Offenbacher Dekanin Eva Reiß auf dem Areal [Hafengarten Offenbach] noch ein kleiner Bibelgarten entstehen. Gesucht werden begeisterte Gärtnerinnen und Gärtner, die sich an dem Projekt beteiligen wollen. 
    Es gibt kaum ein Kapitel in der Bibel ohne einen Hinweis auf Pflanzen oder pflanzliche Erzeugnisse. Über 130 Pflanzen werden in der Bibel namentlich genannt, aber nicht nur Pflanzen aus der Flora Palästinas, sondern auch Duftstoffe, Gewürze und Heilmittel. Schwarzkümmel, judäischer Salbei, Hirse, Koriander, arabischer Schneckenklee und einige andere Pflanzen vermitteln einen Eindruck davon, welche Pflanzen und Früchte zur Ernährung der Menschen in biblischer Zeit dazugehörten. Mit 18 Samentütchen kann es bereits im März losgehen.  Zu jeder Pflanze soll es auch einen Hinweis zu ihrem Vorkommen in der Bibel geben.“
    http://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/begeisterte-gaertnerinnen-und-gaertner-fuer-bibelgarten-gesucht.html (mehr …)

  • neue Projekte im Hafengarten Offenbach

    (Gu aus RSS vom 20.5.)

    „Neue Projekte im Hafengarten

    Mit am Tisch sitzt Alexandra Walken, die neue Projektleiterin im Team. „Es gibt für mich viel zu Organisieren und jede Menge Administratives“, sagt sie. „Dazu gehört bspw. die Vergabe der Plätze an die Pächter, für deren Anliegen ich jederzeit ein offenes Ohr haben muss.“ Sowohl die Halbtagsstelle von Walken, als auch die Tätigkeit von Scheid werden von der Mainviertel GmbH & Co. KG, der Besitzerin des Geländes, finanziert. „Wir arbeiten hier mehr, als eigentlich vorgesehen“, verdeutlicht Walken. „Aber das ist in Ordnung, denn die Arbeit macht uns viel Spaß.“ Zu ihrem Job gehört auch die Betreuung der neuen Projekte im Hafengarten. So wurde erst kürzlich der erste ein Bienenstock im Hafengarten angesiedelt, zur Sicherheit oben auf dem Bürocontainer. Eine weitere Initiative ist ein einwöchiges Praktikum für Schulabbrecher  im Hafengarten, das gemeinsam mit Kids Offenbach ins Leben gerufen wurde. „Wir hatten bislang zwei Praktikanten, die uns geholfen haben, neue Hochbeete und eine Infotafel zu bauen“, informiert Scheid.
    Da der Boden im Hafengarten belastet ist, werden Obst und Gemüse vor allem in Pflanzbehältern wie diesen Jutesäcken gzüchtet.
    Auch über die weitere Gestaltung des Hafengartens haben beide Hafengärtnerinnen genaue Vorstellungen: „Damit unser Garten optisch noch schöner wird, sollte er mehr in die Höhe wachsen, z.B. würden wir gerne Sonnendächer und höhere Pflanzgestelle errichten“, verdeutlicht Walken. Und Scheid ergänzt: „Wir möchten weitere Aktionen und Workshops anbieten, bspw. zum Thema Kräuterzucht und dem Bau von Beeten aus Recycling-Material.“


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