Schlagwort: Hamburg Bergedorf

  • Schillergarten Bergedorf etabliert sich langsam im Stadtteil

    (Gu, Mail)

    Wir hatten dieses Jahr die dritte Gartensaison, und den Eindruck, dass der Garten sich nun im Stadtteil „etabliert“ hat. Der Garten weckt immer wieder großes Interesse, und das Feedback von Besuchern und Spaziergängern ist überwiegend sehr positiv. Mit Vandalismus hatten wir dieses Jahr keine Probleme, und auch die Hundebesitzer nehmen überwiegend Rücksicht, und sorgen dafür, dass ihre Vierbeiner woanders auf die Toilette gehen :-). Wir überlegen nun, für nächstes Jahr ein Gästebeet anzulegen, weil der Garten so gut angenommen ist, dass für uns nahezu keine Ernte überbleibt, was so ja auch nicht gedacht war…

    Unsere Gruppe von Aktiven ist kleiner geworden, dafür aber konstant zuverlässig. So sind wir ca. 8 Leute, die sich regelmäßig kümmern. Ideen gibt es auch viele, aber da die meisten berufstätig sind, bleibt meist weniger Zeit als gewünscht (mehr …)

  • Schillergarten in Bergedorf hat gestartet

    (Gu, alerts)

    Das Projekt „Schillergarten“, ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Gemüsegarten am Schillerufer, nimmt Form und Gestalt an. Zwei Hochbeete sind schon mit Kopfsalat, Rucola, Erbsen, Roter Beete und Mohrrübchen versehen. Mehrere Niedrigbeete sind angelegt und für Gemüse vorbereitet. Und an einer Ecke der Wiese harrt noch ein großer Haufen Muttererde der Dinge, dic noch kommen. Die Bergedorfer Ortsgruppe der weltweiten „Transition“-Bewegung – frei übersetzt „Stadt im Wandel“ – hat die Patenschaft für die etwa 250 Quadratmeter große bezirkliche Fläche übernommen. Jeden Sonntag von 11 bis 13 Uhr treffen sich dort einige der knapp 20 Mitglieder starken Gruppe zum ökologischen Gemüsegärtnern. […]

    „Unser Schillergarten ist weniger ein Versorgungsprojekt“, stellt Transition-Mitglied Vionna Upues. „Natürlich werden wir uns im Sommer auch mal zum Gemüse-Picknick treffen. Vielmehr geht es aber darum, Nahrungsmitteln wieder die verdiente Wertschätzung zu verleihen. Die haben sie in Zeiten anonymer Lebensmittelindustrie und von Discounter-Preiskriegen längst verloren.“ (mehr …)

  • geplanter GG in HH-Bergedorf verhandelt über anderes Grundstück

    (Gu, Mail, 21.10)
    Der von Transition Town ausgehende geplante Gemeinschaftsgarten in Hamburg-Bergedorf ist wegen zäher Verhandlungen mit verschiedenen Ämtern bisher nicht verwirklicht worden.
    Nun: „Wir haben uns inzwischen um ein anderes Grundstück bemüht, bei dem die „Übergabe“ an uns schneller gehen kann, weil nicht diverse Stadtbezirke, Liegenschaften, Finanzämter sich einigen müssen. Dementsprechend bekommen wir wohl demnächst einen Sondernutzungsvertrag mit unserem Grünflächenamt.“
    Zudem wollen sie an einem Café ein paar Hochbeete bauen, sozusagen als Testlauf für „ihren“ Garten.


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  • Einnahmequellen der Gemüsewerft und Kurzinfos zu den TN des Erstiworkshops

    (GU, Workshop 30/31.5.)
    Die Gemüsewerft in Bremen hat einen angestellten Gärtner und ermöglicht es Menschen mit psychischen Behinderungen, stundenweise beim Gärtnern dabei zu sein. Sie haben viel Geld der Aktion Mensch bekommen – und müssen in fünf Jahren den Betrieb auf eigene Füße gestellt haben, sprich Einnahmen generieren. Das läuft gut an. Sie haben dieses Jahr schon 2 Gartenbauaufträge gehabt (Lehr- und Bildungsgarten auf dem Dach einer VHS, wo nun 30 Kurse stattfinden werden und Gartenprojekt auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims. Dieses Gartenprojekt gehört zu dem Projekt „Kulturgärten“ des IG Walle e.V. und einmal pro Woche geht jemand aus dem IG in das Heim, um mit den Flüchtlingen zu gärtnern. Nachbarn sind noch nicht dabei), Hopfenanbau für eine Braumanufaktur – sie bekommen pro Flasche einen Anteil, Verkauf an 2 Restaurants und Verbrauch im eigenen Café. Sie wollen nächstes Jahr zudem Stauden und einjährige Pflanzen verkaufen, da gibt es laut Michael einen Markt vor allen Dingen für ausgefallenere Sachen. Auch soll die Pilzzucht im Bunker bald losgehen. Dieser ist ausgebaut und erfüllt nun alle Richtlinien und Auflagen. Sie suchen aber nach größeren Flächen, um den Anbau des Gemüses ausweiten zu können. Auf dem Nachbargrundstück wollen sie mit einem anderen Träger zusammen u.a. Gartendiners veranstalten.
    Es gibt nun inzwischen im hinteren Teil Leute, die gemeinschaftlich gärtnern. Alles Frauen, hauptsächlcih 50plus, die ihre Geräte in einem eigenen Häuschen unterbringen. Sie haben die Kästen, Erde, Geräte alles von der Gemüsewerft bekommen (hatten wir mal finanziert) und es sind ca. 15 Leute. Michale trennt die beiden Teile des Gartens auch sprachlich („wir“ – „die“).

    In Wismar entsteht ein Gemeinschaftsgarten in einem Kleingarten – bzw wird diese Fläche von dem Kleingartenverein ausgegliedert und die Stadt übernimmt es (Deal extra für den Gemeinschaftsgarten). Sie bekommen da 3 Parzellen, die zusammen gelegt werden und dann 1500m² ergeben.

    In Jena haben sie nun begonnen, mit den Flüchtlingen, die direkt neben dem Projekt untergebracht sind, zu gärtnern. Sie stellen fest, dass das gemeinschaftliche Gärtnern nicht elicht für die Leute ist. Viele wollen die Sachen für sich selber haben, es gibt viele Konflikte zwischen den Flüchtlingen, sich für andere zu engagieren ist einigen völlig fremd.

    In Darmstadt haben sie seit 11/2 Monaten einen Verein gegründet (16 Gründungsmitglieder) und noch keine Fläche. Daher haben sie losgelegt auf kleineren Flächen in der Stadt (Inselbeet, Aktionstage). Die Stadt ist ihnen wohlgesonnen.

    In HH-Bergedorf gibt es auch noch keine Fläche, aber sie haben eine im Blick (2400m² groß). Sie sind zu neunt und machen zunächst auch Aktionen, um mehr Unterstützung und mehr Leute für ihre Ideen zu finden. Sie sind von Transition Town inspiriert.


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