(NL)
Für mich gab es kurz vor Weihnachten noch eine gute Nachricht: Meine Stelle ist für die nächsten anderthalb Jahre finanziert!
Dir Vorbereitungen zur Gartenratswahl laufen. Wir haben die erforderlichen fünf Kandidat*innen für den Gartenrat zuzüglich zwei Leute, die gegebenenfalls nachrücken, wenn jemand ausfällt. (mehr …)
Schlagwort: Hamburg Luthergarten
-
Hamburg: Stelle für Luthergarten wir weiterfinanziert
-
Hamburg: Uni will Mikroalgenprojekt im Luthergarten machen
„Mikroalgen – kleine Helfer für den Garten
Mikroalgen sind winzige, meist einzellige Organismen, die im Wasser leben und Sonnenlicht für die Photosynthese nutzen. Sie produzieren dadurch schätzungsweise 80 % des Sauerstoffs, den wir atmen! Gleichzeitig sind Mikroalgen auch kleine Solarkraftwerke: Sie fangen Sonnenlicht ein und wandeln es in Öle, Proteine und Kohlenhydrate um. Deshalb sind sie für Fische eine willkommene Nahrung. Sie können aber auch Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen versorgen! Durch Mikroalgen kann man außerdem die Bodenstruktur verbessern und die Wasserkapazität des Bodens erhöhen. Das macht sie für Gärtner und Gärtnerinnen interessant.
Habt Ihr Lust für den Luthergarten oder für euch zuhause Algen zu züchten? Das Unimuseum widmet sich nämlich in einem neuen Projekt dem Potenzial der mikroskopisch kleinen Algen. Dazu werden im Oktober eine Ausstellung und ein öffentliches Labor eröffnet. Es besteht aber auch die Möglichkeit eigens für den Luthergarten ein kleines Mikroalgen-Aquarium zu entwickeln. Die Mikroalgen könnten dann als Dünger genutzt werden!
Die Projektlaufzeit geht bis Ende April nächsten Jahres. Bis dahin können wir also etwas machen. „
(aus dem NL) (mehr …) -
HH: Luthergarten für den Deutschen Engagementpreis nominiert
(NL)
Wir haben eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis erhalten! Der Preis ist hoch dotiert. Zwei aus dem Gartenrat und ich werden eine gute Beschreibung des Engagements im Garten einreichen und dann heißt es Daumendrücken! -
Hamburg: Obstbaumschnitt und Zusammenkunft im Winter
(Sachbericht)
Wir haben in einen tollen Baum- und Gehölzschnittworkshop abhalten können, der mit 22
Teilnehmer*innen sehr gut besucht war. Wir haben die Werbung für den Workshop lediglich
intern über unseren Newsletter geschickt und haben eigentlich mit weniger Leuten
gerechnet. Aber das Thema hat wohl einen Nerv getroffen und so kamen trotz Kälte am
03.Februar so viele Menschen zusammen. Unsere Workshopleitung hatte sich noch
Unterstützung mitgebracht und so konnten auch wirklich alle einmal selbst Hand anlegen.
Ohne die Sägen, Astscheren und die Axt wäre das nicht möglich gewesen. Es ist durchweg
gut gelaufen, ein Glück hatte die Kochgruppe genügend Essen gekocht, so konnten wir alle
Teilnehmenden auch noch mit Suppe versorgen. Die Werkzeuge sind nun in unserer
Werkstatt untergebracht. Nach einer kleinen Einweisungen können sich alle Gärtner*innen
die Werkzeuge ausleihen. Im Anhang findet ihr Fotos des Workshops.Die zweite Förderung von der anstiftung haben wir für unsere Winter- und
Frühlingskochreihe „Kochen am offenen Feuer“ erhalten. Mit unserem neuen Dreibein und
den passenden Töpfen haben wir die Samstage am Feuer verbracht. Die Idee eines
Angebotes, dass auch im eher leeren Gartenwinter einen Ort zum Zusammenkommen
bietet, ist gut angekommen. Da wir eine gelernte Köchin als Anleitung hatten, haben einige
das Angebot auch genutzt um sich den einen oder andren Kochtrick abzuschauen. Das
Angebot war gut besucht, je nach Wetter hätten es aber auch noch mehr Teilnehmende sein
dürfen. (mehr …) -
Hamburg: Luthergarten führt Gartenrat ein
(NL)
Einbruch in der Büro-Kate. Entstandener Schaden: Bruchschäden, Geld der Kleinen Kasse und Spendendose. Die Selbstbeteiligung der Gemeinde bei der Versicherung liegt bei EUR 1.500.-.
——Es wird ein neues Gartenrat-Gremium installiert. Diese Aufgabe wird ehrenamtlich ausgeführt. Dieses Gremium diskutiert und beschließt u.a. Themen wie z.B.
• Nutzungsgebühr
• Flächenvergabe
• Gestaltungselemente
• Umsetzen von Vorhaben
• Aufnahme von neuen Gartenmitgliedern.
Die Besetzung des Gremiums ist wie folgt:
– ein(e) Vertreter:in des Regerhofs
– 5 (fünf) aktive Nutzer:innen des Gartens
– Barbara Bruder
Der Gartenrat wird für 2 (zwei) Jahre gewählt.
Die Teilnehmer der Vollversammlung werden gebeten, sich selbst aufzustellen oder ihre Vorschläge für Kandidat:innen bis zum Dienstag, 23. Januar 2024 bei Barbara einzureichen
—–Das bisher eingegangene Gartengeld reicht nicht aus für Pacht, Nebenkosten usw. Die ungefähren Kosten pro Jahr belaufen sich auf:
• Pacht und Wasser ca. 3500 ,- plus Versicherung, Strom, etc.
Es wird vorgeschlagen, dass alle profitierenden Nutzer:innen des Gartens einen selbst zu definierenden Mindestbeitrag leisten. Diese Option wird vom zukünftigen Gartenrat-Gremium diskutiert werden (mehr …)
-
Hamburg: Luthergarten macht Winteraktivitäten
(Antrag, Antworten)
Wir haben einen großen Baumbestand im Luthergarten, insbesondere unsere Obstbäume
benötigen natürlich regelmäßige Pflege und Beschnitt. Leider haben die meisten
Gärtner*innen bei uns noch keine Weiterbildung in der Obstbaumpflege. Dies wollen wir mit
einem kleinen Workshop im Februar ändern. Hier sollen dann die Grundlagen erworben
werden, so dass jede Gruppe im Garten ihre Bäume selbst pflegen kann.Wir möchten auch über den Winter den Menschen einen Ort zum Zusammenkommen und
Lernen und gegen die verbreitete Einsamkeit bieten. Daher beginnen wir im Januar mit einer
Reihe „Kochen am offenen Feuer“. Dafür konnten wir eine gelernte Köchin gewinnen, die
das Projekt alle zwei Wochen bis in den Sommer mit uns macht, uns beim Kochen begleitet
und uns in die Kunst des Feuerkochens einführt- Die Größe der Gartengruppe ist schwer zu beziffern, es haben über 400 Leute den Code zum Garten. Zu den größeren Veranstaltungen (z.B. Erntedank oder Sommerfest) kommen zwischen 30 und 60 Leute, je nach Wetter auch einmal mehr. Der feste Kern sind gerade ca 40 Leute, also die, die wirklich mit arbeiten und nicht „nur so“ in den Garten kommen um ihn zum Picknicken oder Kinder lüften nutzen. Zu den Aktionstagen sind wir meist etwas mehr als 20 Leute, da kommen dann ja auch immer die neuen Interessierten dazu, das sind pro Aktionstag (1mal im Monat) ca 3-5 Leute. Diese bekommen dann auch eine Gartenführung und werden, je nach Wunsch, auch aktiv bei den Arbeiten eingesetzt. Wenn die Neuen gleich einen Bereich haben, für den sie sich interessieren, übernehmen die Leute, die in diesem Bereich arbeiten die Neuen. Wenn nicht, bleiben sie erst einmal bei mir angedockt und wir schauen gemeinsam wo ihr Interesse liegt.
- Die Gartengruppen (Hühnergruppe, Backhausgruppe, Garten-der-Stille-Gruppe, Permakulturgruppe, Walacheigruppe, Bibelgarten, Werkstatt, Wellbe und Aktionstaggruppe) organisieren sich zum größten Teil selber mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Arbeiten. Bei einigen bin ich in der Organisation eingebunden und moderiere die Treffen und insbesondere die aufkommenden Konflikte. Die finanzielle Organisation des Gartens habe ich in den Händen und Gruppenübergeordnete Themen auch.
- Die Verbindlichkeit ist je nach Gruppe unterschiedlich, generell ist aber zu sagen, dass die Menschen, die in den Gruppen organisiert sind zum größten Teil sehr verbindlich dabei sind, zum Teil auch schon seit Jahren.
- Unser Gemeinschaftsgefühl wird durch Aktionstage gestärkt, bei denen wir gruppenübergreifende Aktionen angehen (den Dorfplatz aufräumen, Holz machen, etc) und zusammen Essen. Oft fühlen sich die Leute aber vor allem ihren Gruppen verbunden und definieren sich auch darüber. Auch die Feste im Jahresverlauf (Sommerfest, Erntedank, Advent, etc) stärken das Gemeinschaftsgefühl. Generell bin ich aber dabei über weitere Gartenaktionen da noch ein wenig mehr zu pushen (wie zum Beispiel das Kochangebot). Eine schöne Idee einer Gärtnerin für das Adventsfest war, dass alle einen von ihr selbstgemachten Stern im Garten an ihrem jeweiligen Lieblingsplatz aufhängen, das war auch ein schönes, weil auch gruppenübergreifendes Erlebnis.
- Ja, es gibt noch geflüchtete Menschen im Garten, bis auf zwei sind diese aber nicht in den Gruppen organisiert sondern nutzen den Garten für ihre Kinder oder um Beeren zu ernten, spazieren zu gehen, Leute zu treffen.
- Es gibt das freiwillige Gartengeld, damit decken wir aber gerade so die Pacht- und Wasserkosten. Alles andere muss so finanziert werden. Die Gruppe machen das oft intern, gerade bei Saatgut, kleinen Geräten, etc., dass sie das zusammen anschaffen und die Sachen dann innerhalb der Gruppe bleiben. Es gibt bestimmt auch einige, die für das gemeinsame Kochen etwas spenden würden, ich gehe aber nicht davon aus, dass wir damit die Kosten decken können.
- Die Geräte des Gartens sind je nach Wiederverkaufswert untergebracht. Spaten, Schaufeln, Harken, Handschuhe, etc. sind für alle zugänglich im Schuppen. Teurere Geräte die auch eine Einweisung brauchen sind in der Werkstatt, hier können die Leute den Code haben wenn sie eine Einführung bekommen haben. Noch teurere Geräte sind in der Werkstatt in einem extra Schrank und nur durch die Werkstattgruppe auszugeben. Und die Gruppen haben ihre individuellen Geräten in ihren eigenen Spinden. Die Geräte, die wir für den Baumschnitt anschaffen wollen, würden dann in die Werkstatt kommen und dort nach Einweisung zugänglich sein.
-
Hamburg: Regeln im Luthergarten
(NL)
Besucher*innen & Vandalismus
Es gibt immer wieder Besucher*innen (z.B. an Aktionstagen), die sich den Gärtner*innen und dem Garten gegenüber respektlos verhalten und Beete/Pflanzen/Dinge gedankenlos kaputt machen. Wir wollen dagegen steuern, indem wir zum einen an Aktionstagen mit Ansteckschildern sichtbar machen, wer zum Garten gehört und zum anderen die wichtigsten Verhaltensregeln im Garten besser mit einem kleinen Handout kommunizieren.
Ernten
Wer darf wo ernten? Dürfen alle (auch Besucher*innen) von Obstbäumen und Sträuchern, die nicht direkt zu einem Garten gehören und am Wegrand stehen, Früchte (Kirschen, versch. Beeren) pflücken?
Grundsätzlich gilt, dass nur die Personen, die zu einem Garten gehören (Wallachei, Perma, Hühner, Hochbeete etc.) dort auch ernten dürfen. Außerhalb der Gartenzonen/auf den Wegen dürfen alle (auch Besucher*innen) Obst nach dem Motto „Naschen ja, ernten nein“ pflücken. Das bedeutet, dass kleine Portionen von Obst gleich verzehrt werden dürfen, aber keine großen Mengen gepflückt werden sollen, so dass auch immer noch was da ist, wenn die nächste Person vorbeikommt.
-
Hamburg: HulaHoop und Permakultur im Luthergarten
(NL)
Am nächsten Donnerstag geht der Hula-Juni im Luthergarten los. Für alle interessierten Frauen und FLINTA*, die im Garten oder auf dem Regerhof so unterwegs sind und gerne Hula Hoop lernen möchten (oder auch schon Profis sind), lassen wir die ersten vier Donnerstage im Juni die Reifen kreisen.
Am 24. Juni findet der Permakulturworkshop im Luthergarten statt. Hier können alle die Lust und Interesse haben teilnehmen und sich zum Thema Permakultur weiterbilden. Da es auch einen praktischen Teil gibt, ist der Workshop bestimmt auch für die Profis unter uns interessant. Sagt es weiter und meldet euch an, hier findet ihr mehr Infos dazu: Permakultur in der Praxis Veranstaltung – Kirche Hamburg (kirche-hamburg.de)