Schlagwort: Hamm

  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

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    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • urban gardening Projekt ist Auftakt für großes Stadtentwicklungsprojekt in Hamm

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    Hamm – Das größte Umwelt- und Stadtentwicklungsprojekt der kommenden Jahre fängt klein an. Bis 2022 soll für 35 Millionen Euro der „Erlebensraum Lippeaue“ entstehen. Doch los geht es mit einem vergleichsweise kleinen Projekt. 

    Sichtbar etwas passieren wird im Gebiet entlang der Lippe zwischen Bockum-Hövel und Heessen in diesem Jahr nicht wirklich. Der Titel des ersten Teilprojekts lautet „Urbanes Gärtnern in der Kornmersch“. Dabei geht es um eine Fläche von 6 800 Quadratmetern. Zum Vergleich: Der geplante Auenpark wird 150 000 Quadratmeter messen, das gesamte Natur- und Umweltschutzgebiet „Erlebensraum Lippeaue“ misst 195 Hektar, also 1,95 Millionen Quadratmeter. Macht 0,35 Prozent urbanes Gärtnern. Klein eben, knapp so groß wie ein Fußballfeld.

    Urbanes Gärtnern ist bürger- und gemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es, wie Stadtsprecher Tobias Köbberling auf Anfrage unserer Zeitung erläutert, nicht um die allgemein bekannte kleingärtnerische Nutzung, da zum Beispiel die „vermieteten“ Flächen deutlich kleiner sind und kostenlos an die Bürger abgegeben werden. „Mittelfristig soll hier ein Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und unterschiedlichsten Altersgruppen entstehen“, so Köbberling weiter.

    Ziel sei es, die Zusammenarbeit der Menschen im Gebiet zu stärken, die Erholung und Gesundheit des Gartennutzers zu fördern und die Menschen wieder näher an die Natur zu bringen. Momentan steckt das Projekt noch in der Planungsphase. Richtig los geht es ab der nächsten Vegetationsperiode, also etwa Anfang April 2018. Dann wird das Gelände behindertengerecht erschlossen und Material für den Bau der Beete besorgt.

    http://www.focus.de/regional/hagen/stadt-hagen-stadt-investiert-1-3-millionen-in-den-umbau-des-bodelschwinghplatzes_id_7593588.html


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