Schlagwort: Handwerk in den Gärten

  • Bürgergarten Idestein: Bauwagen ist nun Küche

    (Mail)

    Viel Zeit ist vergangen, seitdem wir mit dem Bau unserer Gartenküche (bzw. zunächst mit dem Geräteschuppenanbau) begonnen haben, die Ihr uns so großzügig finanziert habt.

    Leider ist uns der Schreinergeselle abgesprungen, der zunächst sehr überzeugend versichert hatte, daß das alles ein Klacks und innerhalb einer Handvoll Wochenenden unter seiner Ägide zu wuppen sei. Nun, der Anbau war schon deutlich komplizierter als gedacht – und da hat er uns mit dem Rest dann gleich mal ganz sitzen lassen.

    Aber: Wir haben in die Hände gespuckt und in viiielen Wochenend- und Abendeinsätzen (zum Teil mit Handylampenbeleuchtung 🙂) das Ding weitgehend fertiggestellt. Am Mittwoch dieser Woche haben wir eine Veranstaltung, bei der die Küche formell eingeweiht wird (den Gasherd haben wir heimlich schon mal zuvor angezündet). Dann wird es immer noch ein paar kleine Verbesserungs- und Verschönerungsarbeiten geben, aber zumindest kann man jetzt kochen. Und das mit dem Geschirr etc. bekommen wir auch noch zusammen. Das wird jetzt hoffentlich wirklich ein Klacks.

    Das wollten wir – mit großem Dank – an die anstiftung zurückmelden. Ein Blogeintrag mit vielen, vielen Fotos unsere Rückbau-, Wiederaufbau- und Ausbauaktivitäten ist unter https://buergergartengesellschaft.de/es-ist-angestiftet-aeh-angerichtet/ (mehr …)

  • Weltgarten Tunsel bei Freiburg wird gut genutzt

    (ANtrag/Antworten)

    2018   haben   die   Agronauten   e.V.   zusammen   mit   Michels-Kleinsthof   den
    interkulturellen Bildungs- und Begegnungsort „Weltgarten Tunsel“ in der Nähe von
    Freiburg ins Leben gerufen. Webseite: http://www.agronauten.net/weltgarten-tunsel/
    Dies ist eine 2 Hektar große Ackerfl äche mit Infrastruktur und Bauernhof Flair. Es
    gibt Schafe, Hühner, Bienen, Kräuter- und Gemüsebeete sowie Getreideanbau. Es
    gibt   Wege,   einen   Sandkasten,   eine   überdachte   Küche   mit   Sitzgelegenheiten,
    Bauwägen, eine Öko-Toilette und eine Feuerstelle. Bereits 2018 wurde neben dem
    regelmäßigen   gemeinschaftlichen  gärtnern  und  dem  Durchführen  von   speziellen
    Workshops und Festen auch Netzwerke zu öff entlichen und privaten Institutionen
    und Initiativen in Tunsel, Bad Krozingen und Umland sowie Freiburg i.B. aufgebaut.
    Die   Erfahrung   zeigt,   dass   im   Weltgarten   unterschiedliche   Menschen
    zusammengekommen sind (Stadt-Land, Jung-Alt, Alteingesessen-Neugekommene).
    Neben   Gefl üchteten   sind   auch   viele   internationale   Studierende   gekommen,
    weswegen der Titel „Weltgarten“ passend ist.
    Jetzt soll das Konzept von Begegnung und agrarökologischer Bildung konsequent
    ausgebaut werden. Das Ziel ist, ökologische Landwirtschaft und Gärtnern sowie das
    Herstellen und Verarbeiten von Nahrungsmitteln kennenzulernen und dadurch den
    Wert von bäuerlicher Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, einem sparsamen Umgang
    mit Ressourcen und nachhaltiges Konsumverhalten konkret zu erfahren. Wenn wir
    nach   dem   gärtnern   oder   den   Workshops   zusammen   kochen,   wird   dadurch   die
    Gemeinschaftsbildung   und   Begegnung   gefördert.   Genutzt   werden   natürlich   vor
    allem   die   Zutaten   direkt   aus   dem   Weltgarten.   Wir   möchten   mit   den
    Teilnehmer*innen   diesbezüglich   noch   mehr   experimentieren,   um   internationale
    Rezepte mit saisonalem und lokalem Gemüse und Getreidesorten zu kochen und zu
    backen.
    Das   Programm   des   Weltgartens   wird   von   den   Agronauten   und   einer   Gruppe
    Ehrenamtlicher in enger Abstimmung mit dem Landwirt Michael Selinger entwickelt
    und durchgeführt.
    Beantragte Maßnahmen      
    Da im Weltgarten traditionelle Getreidesorten angebaut werden, möchten wir mit
    Ihrer Unterstützung gemeinschaftlich einen Lehmbackofen zur Ergänzung unserer
    bereits   bestehenden   Gartenküche   im   Weltgartens   errichten   so   dass   regelmäßig
    landestypische Gerichte und Brote der Teilnehmer*innen gebacken werden können.
    Vom Korn zum interkulturellen Brot lautet hier das Motto und so sollen rund um das
    Gartenjahr   immer   wieder   Themenabende   stattfi nden.   Beim   anschließenden
    gemeinsamen   Essen   soll   über   die   jeweilige   (Back-)Kultur   berichtet   werden.
    Menschen   unterschiedlicher   Herkünfte   führen   so   in   ihre   Kultur   ein   –   sind
    Expert*innen ihrer Lebenswelt. Sie erfahren hierdurch Selbstwirksamkeit.
    Neben den Materialien für den Bau des Lehmofens beantragen wir Unterstützung
    für   Jungpfl anzen/Hecken   sowie   Gartenwerkzeuge   und   Utensilien   für   Toilette   und
    Küche. Außerdem ist ein Sonnensegel (5×5 m) geplant. (mehr …)

  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • Gartendeck ist umgezogen und baut Gewächshaus

    (ANtrag)

    Ziel  des  Vorhabens  ist  der  Bau  eines  zweitürigen  Gewächshauses  mit  einer  Gruppe  aus
    Fachkundigen und Interessierten.
     
    Gewächshäuser waren und sind wichtiger Bestandteil unseres Gartenlebens, weshalb nach dem
    Umzug des Gartendecks auf eine neue Fläche der Bau eines Gewächshauses einen wichtigen
    Schritt zur Verstetigung des Gartens darstellt. Gleichzeitig soll während des Gewächshausbaus
    ein  Wissenstransfer  stattfinden,  und  so  die  Kompetenz  der  Vereinsmitglieder  sowie  von
    Interessierten in Bezug auf Selbstverwaltung und –ermächtigung erhöhen.  
     
    Der Bauworkshop stellt dabei einen niedrigschwelligen Anknüpfungspunkt für Interessierte
    dar, was auch die soziale Implementierung des Nachbarschaftsgartens auf seiner neuen Fläche
    vorantreibt.
     
    Maßnahme
    Die  Maßnahme  wird  mit  Hilfe  einer  genauen  Bauskizze  sowie  der  entsprechenden  der
    Materialbeschaffung vorbereitet.  
     
    Mit Fachkundigen, Vereinsmitgliedern und Interessierten soll an einem Termin im Mai ein
    eintägiger  Bauworkshop  stattfinden.  Die  Veranstaltung  wird  hierfür  öffentlich  über  den
    Newsletter  &  den  Facebook-Account  des  Gartendecks  bekannt  gegeben.  Der  Garten  ist
    während dieser Zeit auch für Besucher*innen geöffnet, sodass auch Kurzentschlossene und
    Nachbar*innen lokal erreicht werden. (mehr …)

  • Glogauer13 baut neue Beete auf und repariert die anderen

    (ANtrag/Projektbesuch)

    Der Garten umfasst 90 Hochbeete, davon bestehen 50 selbstgebaute Beete seit Gartengründung,40 Beete wurden inklusive Kleinstrauchbepflanzung 2014 von
    einem Gartenkollek(v am Tempelhofer Feld gespendet. Trotz vieler Reparaturen und Ausbesserungen
    müssen wir nun nahezu alle Hochbeete aufgrund ihres schlechten Zustandes aufgeben. Insbesondere in den
    heißen, trockenen Sommermonaten des letzten Jahres sind uns viele Pflanzen vertrocknet, da das Holz
    morsch ist und die Beetkonstruk(onen das Wasser nicht mehr halten können.
    Nun wollen wir unseren Gemeinschasgarten wiederinstandsetzen und neu strukturieren.
    Unser Ziel ist, den Garten in dieser Gartensaison pflegeleichter und kompakter zu gestalten und ihn auf
    vorerst 20 neugebaute Hochbeete zu reduzieren, zudem möchten wir unseren Baucontainer, der uns als
    Geräteschuppen dient, reparieren und neue, stabile Sitzgelegenheiten bauen. Mit diesen Maßnahmen
    möchten wir das Fortbestehen der Glogauer13 für die nächsten Jahre sichern, wie auch neue Mitglieder
    anwerben, sich unserer Gemeinscha anzuschließen. […]Die nötigen Werkzeuge sind bereits vorhanden,
    teilweise als gemeinschaliches Garteninventar, teilweise aus Privatbesitz. Den Transport können wir mit
    privaten Lieferwagen vornehmen.
    Beetbau soll Anfang Mai laufen – in zwei Etappen vornehmen, wobei 10 Beete dem gemeinschalichen Anbau von Gemüse und Kräutern dienen und weitere 10 Beete die 20
    verbliebenen Kleinsträucher zusammen mit insektenfreundlicher Unterbepflanzung beherbergen sollen.
    Unsere Gartengemeinscha umfasst zurzeit 10 Mitglieder. Wir möchten sowohl bei den AuKauak(onen wie
    auch bei einem Einweihungsfest mit unseren neugebauten Beeten Anwohner und Interessierte für die
    Glogauer13 begeistern. Die Ak(onen werden wir hierfür auf unserer Homepage und unserer neuen Facebook-Seite bewerben.

    Sie haben viel mit Vandalismus zu tun und es gab bei meinem Besuch eine Diskussion über einen Zaun, den einer aus der Gruppe gerne selbst finanzieren und vor das Gartenprojekt setzten würde. Das befindet sich ja auf einem ehemaligen Sportplatz, der noch viel von Jugendlichen genutzt wird. (mehr …)

  • Lehmofenbau bei den Roten Beeten: online Registierung möglich

    (Mail)

    Nutzungsregelung: wir haben jetzt einen Zugang zu dieser Webseite http://wedding.pizza-tempelhoferfeld.de in der ein Bereich nur für uns- Wedding- eingerichtet wurde. Die Idee besteht darin, diese Webadresse beim Ofen sichtbar zu machen, so dass Besucher-innen, die darauf stoßen oder schon essende Gäste im Garten treffen, sich dann erst kostenlos auf der Plattform registrieren. Sobald die registrierung von uns, CFB, bestätigt wurde, können die Leute dann sich in einem Kalender eintragen und somit die Gemeinschaft darauf hinweisen, dass an dem tag, der Ofen schon in Benutzung sein wird. Über die Registrierung erfahren die Leute auch den Code zum Öffnen des Ofens und die Gebrauchsanweisungen. Holz müssen sie erstmal selber mitbringen oder sammeln.


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  • Hechtgrün baut

    (ANtrag/ANtworten)

    Dresden/Hechtgrün (Träger: Ufer-Projekte)

    Wir benötigen einen wetterfesten Unterstand in unserem Gemeinschaftsgarten.
    2018 konnten wir uns flächenmäßig vergrößern und so ist auch die Mitgliederzahl
    organisch   gewachsen.   Eine   Überdachung   ist   wichtig,   um   unsere   Werkzeuge
    wetterfest zu lagern, und Workshops und Treffen unabhängig vom Wetter im
    Garten   zu   ermöglichen.   Wir   können   dann   die   offene   Gartenzeit   auch   bei
    schlechtem   abhalten,   sodass   der   Garten   sowohl   in,   als   auch   nach   der
    Vegetationsperiode   zugänglich   gemacht   wird.   Insgesamt   wird   mit   der
    Überdachung   eine   der   wichtigsten   Aufgaben   im   Gemeinschaftsgartens,   die
    Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, gestärkt.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die es
    braucht, um einen wetterfesten Unterstand zu errichten. Wir würden uns deshalb
    sehr über eine Unterstützung freuen.Inhalt und Maßnahmen
    Die Grundfläche der Errichtung soll  8×5 Meter betragen. Die Überdachung soll  als
    Pultdach   mit   einem   leichten   Gefälle   weg   von   der   angrenzenden   Hauswand
    errichtet werden und aus Wellblech bestehen. Über eine Regenrinne kann das
    über   die   Dachfläche   anfallende   Regenwasser   zum   Bewässern   des   Gartens
    gesammelt   werden.   Perspektivisch   sollen   auf   dem   Dach   eine   Solarpanele
    angebracht werden. Die tragenden Holzkonstruktion dient der Aufnahme der
    Dachlasten.
    Zusätzlich   wird   in   den   Holzrahmen   eine   abnehmbare   Aufhängekonstruktion
    gebaut,   diese   können   wir   als   Eigenanteil   selbst   finanzieren.   Die
    Aufhängekonstruktion soll flexibel einsetzbar sein und kann dann bei  feuchter
    und/oder kalter Witterung eingehängt und bei Sonnenschein und Wärme wieder
    abgenommen werden.

    – Der Pachtvertrag ist unbefristet mit der Stadt Dresden. Die Stadt hat uns das Grundstück vermittelt und unterstützt das Projekt HG. Auf dem Grundstück ist keine Bebauung möglich aufgrund der Nähe zum Bahndamm. Unsere Perspektive ist also langfristig

    – Matthias Paul leitet den Bau an [Fachmann, kann auch Statik]

    – Mindestens 20 Leute werden beim Bauen dabei sein

    – Der Transport kann soweit es möglich ist mit dem Lastenrad gemacht werden. Einige Holzelemte sind jedoch schlicht zu lang für einen Transport mit LARA und müssen deshalb mit dem Auto transportiert werden

    – Die Werkzeuge wollen wir in einer abschließbaren Truhe unter dem Dach lagern


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  • Workshopreihe Konservieren und Haltbarmachen in Leipzig

    (ANtrag/Antworten)

    Workshops:
    • Solar-Tunneltrockner bauen
    • Trockenregal bauen
    • Fermentation
    Unter dem Thema Konservierung wollen wir im Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig e.V. in der
    kommenden Gartensaison verschiedene Workshops anbieten, die sich mit der Haltbarmachung und
    Konservierung   von   Lebensmitteln   auseinandersetzen.   Neben   den   üblichen
    Konservierungsmethoden vom Einkochen von Marmelade und Chutney bis hin zur Saftverarbeitung
    wollen wir uns neuen beziehungsweise komplexeren Methoden der Haltbarmachung zuwenden.
    Workshop: Solar-Trockner
    In   Kooperation   mit  Natur   im   Sinn  aus   Dresden   möchten   wir   in   unserem   offenen
    Gemeinschaftsgarten das Bauen eines solaren Tunneltrockners theoretisch und praktisch erlernen.
    Der Workshop richtet sich vorrangig an Gärtner*innen der Leipziger Gemeinschaftsgärten sowie
    andere interessierte Menschen und wird öffentlich auf unserem Blog sowie auf Facebook und
    unserem Jahresflyer beworben. Im Rahmen eines eintägigen Workshops wollen wir unter Anleitung
    von Sarah Mönke und Daniel Becker von Natur im Sinn einen Tunneltrockner bauen, welcher
    anschließend   in   dem   offenen   Gemeinschaftsgarten   für   die   Benutzung   zugänglich   ist   und
    möglicherweise   auch   als   mobiles   Gerät   nutzbar   ist.   Ziel   ist   es   den   Teilnehmer*innen   neue
    Möglichkeiten   aufzuzeigen,   wie   sie   Lebensmittel   haltbar   machen   können   und   damit   weniger
    wegwerfen. Der Workshop ist auf eine Teilnehmer*innenzahl von 10 Menschen ausgerichtet und
    wird am 11.Mai 2019 ganztägig stattfinden.
    1Workshop: Trockenregal
    In den letzten Jahren haben wir uns immer wieder mit Heilkräutern sowie auch Färberpflanzen
    auseinandergesetzt und dazu Workshops zur Herstellung von Salben beziehungsweise zum Färben
    von Naturstoffen angeboten. Um diese optimal zu Trocknen möchten wir in der Gartengemeinschaft
    zusammen mit anderen Gärtner*innen  ein Trockenregal bauen. Bisher haben wir die Kräuter und
    Pflanzenteile zum Trocknen aufgehangen. Optimal ist diese Variante nicht, weil die Kräuter dabei
    Sonne und Staub ausgesetzt sind. Demgegenüber stellt ein Trockenregal eine weitaus idealere
    Variante der Haltbarmachung dar, weil die Kräuter für ihre weitere Verarbeitung eine hohe Qualität
    haben. Auch im Zusammenhang mit einem für diese Gartensaison geplantes Kindergartenprojekt
    zum Thema Färberpflanzen ist der Bau eines Trockenregals relevant.
    Workshop Fermentation
    Fermentation ist eine weitere Möglichkeiten Lebensmittel haltbar zu machen und stellt in dieser
    Veranstaltungsreihe die am wenigsten aufwendige Form in Bezug auf bauliche Fertigkeiten dar. Für
    dieses Angebot wollen wir mit dem Zentrum für Fermentation einen Workshop zum Erlernen dieser
    Methode anbieten. Dazu sollen die Teilnehmer*innen in einem theoretischen Teil die Grundlagen
    der   Fermentation   kennenlernen   und   anschließend   gemeinsam   mit   den   Workshopleiter*innen
    Gemüse aus dem Garten fermentieren und mit nach Hause nehmen. Für den Workshop wird ein
    Teilnehmer*innenbeitrag von 5 Euro erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Menschen
    ausgerichtet. Der Workshop wird Anfang September stattfinden.
    Durch die Workshops soll auf diese Problematik der Wegwerfgesellschaft aufmerksam gemacht
    werden und den Teilnehmer*inne sollen einfache Handreichungen zu einem bewussteren Umgang
    mit Lebensmitteln gegeben werden. (mehr …)

  • Im Tausendschön GG wird großes Hochbeet gebaut

    (aus Antrag/Antworten)

    Mit dem Geld wollen wir unser aus Paletten gebautes Hochbeet u.a. mit  BIO Hochbeet-Erde torffrei füllen.

    In diesem Jahr haben sich zusätzlich zu unserer Gruppe 8 Frauen (20-33 Jahre) für den Garten angemeldet. 

    Seit Januar treffen sich die Frauen, um einander kennen zu lernen und an der Gartengestaltung gemeinsam mitzuwirken. 

    Die Frauen kommen aus allen Kulturen mit und ohne Fluchterfahrung.Wie von Beginn an, haben wir einen 1:1 Schlüssel. 

    Eine Zugewanderte, ein Einheimische. Ein Aufruf nach gebrauchten Gartengeräten war erfolglos.

    das Hochbeet wird 6 m lang, 80 cm hoch  und 1,50 m breit. (mehr …)

  • Bunte Beete Celle entstehen auf Ex-Spielplatz

    (aus Antrag/Antworten)

    beantragt die vhs
    Celle/Bunte Beete Celle als Anschubfinanzierung für das ökosoziale
    Gemeinschaftsgartenprojekt „Bunte Beete Celle“ in Celle, auf der Fläche des ehemaligen
    Spielplatzes an der Hostmannstraße/Ecke Schornsteinfegergasse in 29221 Celle, die
    Förderung der im der Kostenübersicht aufgeführten Maßnahmen.  
    Wir wollen auf dem Gelände exemplarisch die Möglichkeiten urbanen Gärtnerns darstellen
    und zur Interaktion, bestenfalls zur privaten Nachahmung einladen.  
    Dafür hat unser Träger, der Volkshochschule Celle e.V. (Freistellungsbescheid anbei),
    einen unbefristeten Überlassungsvertrag mit der Stadt Celle für diese Fläche geschlossen
    und übernimmt auch die erforderlichen bürokratischen Angelegenheiten. Die Stadt Celle
    ihrerseits stellt uns einige ausrangierte Pflanzkübel zur Verfügung, die nach den
    erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen als Gemeinschaftsbeete dienen sollen. Im
    privaten Bereich werden wir in alten Bäckerkisten auf Paletten gärtnern. Des Weiteren
    werden selbst gebaute Hochbeete, sowie vertikale Beete die Strukturen auflockern.
    Grundsätzlich gärtnern wir biologisch, mit samenfestem Saatgut (Tauschbörse dazu am 3.
    März) ohne den Einsatz von Kunstdüngern, Herbiziden, etc.  
    Gemeinsam mit dem ortsansässigen Bieneninstitut des LAVES und im Rahmen der Aktion
    „Celle blüht auf“ der Celleschen Zeitung sind Projekte, wie der Bau künstlicher Nisthilfen
    und die Schaffung der notwendigen Habitate für Wildbienen, geplant.
    Unsere mittlerweile neun Personen umfassende Gruppe hat sich für das erste Gartenjahr die
    Realisierung der notwendigen Infrastruktur, sowie das Anlegen der ersten Mischkulturen zum
    Ziel gesetzt. Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Gartenpforte“
    der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.
    Der feierlichen Übergabe der Fläche durch den Oberbürgermeister Dr. Nigge an uns vom
    26. Februar soll dann am 01. Mai, am Tag der Gartenarbeit, das offizielle Angärtnern
    erfolgen

    1.) Wie groß ist die Fläche?

    Das Gelände ist ca. 800 m^2 groß.

    2.) Wie viele Pflanzkübel haben Sie bekommen und wie groß sind diese?

    Die Stadt liefert uns insgesamt 9 Kübel mit einer Größe von 1mx1mx0,7m

    3.) Wie viele Beete sollen von wem gebaut werden?

    Unsere Gruppe wird zusätzlich zu den unter 2.) aufgeführten, Instand zu setzenden Kübeln noch 4 Hochbeete aus Paletten und 4 weitere (Tischbeet, etc) aus Holz bauen. Dazu 80 Bäckerkisten auf Paletten gestellt.

    4.) Wie viele Menschen könnten mitgärtnern und wie soll die Gruppe wachsen (wo wird wie Werbung gemacht)?

    Insgesamt bietet die Fläche Platz für 20 Gärtnernde, die sich über Facebook, nebenan.de, unseren Blog und aus der Presse informieren können. Werbemaßnahmen werden nmit der vhs abgestimmt und über diese gesteuert: Website/Projektdarstellung (in Arbeit); Öffentliche Veranstaltungen/Presse. Zusätzlich wird in einer Broschüre der “ Offenen Pforte“ der VHS auflagenstark der Besuch unseres Gartens beworben.

    Das Projekt steht grundsätzlich allen Interessenten offen – i.d.R. soll eine Verbindlichkeit von mindestens einem Jahr eingegangen werden.

    5.) Wir kann man mitmachen?

    Vorbeikommen, bestenfalls sich vorher telefonisch oder per Mail anmelden, sich kurz vorstellen und mitmachen. Die Gruppe entscheidet dann über eine eventuelle Aufnahme in einer Mitgärtner*-Versammlung. Jährlich zweimal lädt die vhs Celle alle Gärten, die unter der vhs-Trägerschaft lebendiges Lernen ermöglichen zu einem Treffen ein. Dieser Initiativkreis trägt alle Informationen an potentiell neue Interessenten weiter. 

    6.) Gibt es ein Schild an der Fläche?

    Ja, wenn es der Wind nicht weggeweht hat (schon passiert). 
    Angestrebt ist ein festes Dibond-schild soll dieser Förderantrag abgewartet werden, dann könnte das Logo der Anstiftung bei Wunsch integriert werden.

    7.) Diesen Satz habe ich nicht verstanden: „Dieses wird der Öffentlichkeit im Rahmen des Projektes „Offene Pforte“ der VHS Celle e.V. an bestimmten Tagen im Jahr zugänglich sein.“ Heißt das, dass das Gartenprojekt ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist?

    Korrekt. Die Fläche ist eingezäunt und mit einem selbstgebauten Tor versehen. Die abgeschlossene Vereins-Haftpflichtversicherung (VGH) deckt die Gärtner* sowie deren Besuch und bei öffentlichen Veranstaltungen auch Besucher* ab. Interessierte jederzeit Gärtner* besuchen/vorbeikommen (auch 5.)), wenn ein Bunte Beete-Mitglied vor Ort ist. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen im Rahmen der „Offenen Pforte“(korrekte Benennung!) Geplant sind Samentauschbörsen, Eintausch von Glyphosat und Co. gegen Saatgut und einer Sonnenblume, veganes Sommergrillfest und ein Kürbisfest im Herbst. Projekte zum Artenschutz und zu den Vor-Ort-Projekten „Celle blüht auf“ sind in Vorbereitung – Jetzt steht zunächst an die Grundstruktur des Gartens aufzubauen. Am 1.Mai ist die erste Veranstaltung, die nach der aktuellen Spatensticheröffnung mit den organisatorisch Verantwortlichen – eine werbende Aktion mit beispielhaftem Mitgärtnern für weitere neue Mitaktive werden soll.
    Grundsätzlich gibt es also keinen allgemeinöffentlichen Teil, der immer zugänglich wäre/ist.

    8.) Haben Sie schon versucht, einen Teil der beantragten Gegenstände über Spenden zu bekommen (die Wassertanks, ein Teil des Materials z.B.)

    Bin im Kontakt mit einer größeren Firma, um günstig, bestenfalls als Spende, an Paletten für die Unterlage der Bäckerkisten zu kommen. Holz können wir wohl zu einem sehr günstigen Preis bei einem Holzgroßhandel vor Ort bekommen. Mutterboden wird gespendet und angeliefert, ebenso Kompost. Gebrauchte Bäckerkisten sind bei den örtlichen Betrieben angefragt, allerdings noch ohne Ergebnis.

    9.) Was passiert mit den Wassertanks, wenn es den auf der Website erwähnten Brunnen geben wird?

    Die Wasserversorgung ist noch nicht abschließend geklärt. Die Feuerwehr darf nicht mehr, wie angedacht, im Rahmen einer Übung uns die Tanks einfach voll machen. Die Wassermenge müsste mit einer Wasseruhr gemessen und mit den Stadtwerken abgerechnet werden (1m^3 kostet wohl 2.-€). Daher die Idee eines Brunnens. Da es sich allerdings um eine öffentliche Fläche handelt, muss eine Genehmigung der unteren Wasserschutzbehörde eingeholt und der Brunnen „professionell“ gebohrt werden. Die Kosten wären unverhältnismäßig hoch. Daher werden wir die Lösung mit den Wassertanks und der ordentlich, abgerechneten Befüllung durch die Feuerwehr anvisieren. Ein entsprechender Beschluss der Gruppe erfolgt am 10.03.

    10.) Gibt es, da es sich ja um einen ehemaligen Spielplatz handelt, einen Hydranten, der mittels Standrohr angezapft werden könnte?

    Nein. Die Fläche ist gänzlich unerschlossen. Ein Unterflurhydrant ist in der nahegelegenen Seitenstraße „Schornsteinfegergasse“ (15m) vorhanden.

    11.) Ich nehme an, es gibt keinen Zaun? Wie kommen Interessierte an die Geräte und wo werden diese untergebracht, bis der Schuppen wieder funktionstüchtig ist?

    Es besteht die Möglichkeit einem kleinen Raum (4. m^2) im angrenzenden Garagenhof zu bekommen. Dieser könnte sogar vom Garten aus zugänglich gemacht werden. Interessierte werden stets von Mitgliedern begleitet, die Kenntnis über dessen Zugänglichkeit haben.


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  • mehr Hochbeete für den GG Markkleeberg

    (aus Antrag/Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten ist vor 2Jahren in Gemeinschaftsarbeit mit der Außenwohngruppe des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ entstanden. Es ist ein 600m² großer leerstehender Garten mit viel Bausubstanz gewesen.

    Der Garten hat eine Gemeinschaftslaube mit einem Geräteschuppen und einer integrierten Trockentoilette. Im vorderen Teil befindet sich eine Streuobstwiese, da dort die Gebäude gestanden haben und somit der Boden nicht für Gemüseanbau geeignet ist.

    Im hinteren Teil befinden sich auf der einen Seite 7 Beete in einer Größe von1x8m. Die Beete wurden im vergangenen Jahr angelegt und von 2 Familien und 2 alleinstehenden Personen, sowie von einer Gruppe geistig behinderter Menschen zum Gemüseanbau genutzt. Zwei Beete wurden zum gemeinsamen Anbau von Kartoffeln genutzt.

    Auf der gegenüberliegenden Seite sind eine große Wiese und ein großer Walnussbaum, der jetzt entfernt wurde.

    Wir haben im vorigen Jahr zwischen den Monaten März und Oktober einmal monatlich Workshops durchgeführt und ein Sommerfest. Die Veranstaltungen wurden gut von der Bevölkerung angenommen wurden.

    Der Gemeinschaftsgarten wurde für den Inklusionspreis nominiert.

    Ziel des Projektes

    Wir wünschen uns noch mehr Nutzer in unserem Garten. Da zu wenig Beetfläche vorhanden ist, sollen die Hochbeete die Anbaufläche ergänzen. Vielleicht können wir auch eine weitere Zielgruppe von körperlich behinderten Menschen damit eine Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung geben. Weiterhin soll perspektivisch der Garten ein Anschauungsobjekt für Wildobst im Garten und deren Fruchtnutzung werden.

    Maßnahmen für das Projekt

    Auf der Fläche des gefällten Walnussbaumes sollen Hochbeete entstehen, da dort diese Fläche von starken Wurzeln durchzogen ist. Die Hochbeete möchten wir gern selbst aus Holz bauen. Wir möchten damit körperlich beeinträchtigten und älteren Menschen ermöglichen ein Beet zum Anbau von Gemüse zu nutzen.

    Ein weiteres Projekt soll ein elektrischer Anschluss im hinteren Teil des Gartens sein. Die Fläche zu Gießen ist so groß, dass wir das Regenwasser aus den Tonnen und dem vorhandenen Regenwasserauffangbecken mit der Pumpe vergießen könnten.

    Und als Drittes möchten wir gern das alte Gerüst des Gewächshauses abschleifen, streichen und wieder mit Doppelstegplatten verschließen, um es für den Gemüseanbau zu nutzen.

    Das letzte Projekt ist die Ersatzpflanzung von Wildobst für den gefällten Walnussbaum. Wir möchten gern Mispel, Felsenbirne und Kornelkirsche pflanzen.

    Zeitplan des Projekts

    Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern unter Mithilfe der derzeitigen Nutzer in einem Zeitraum von8 Monaten durchgeführt.

    Entstehung des Projektes

    Dieser Gemeinschaftsgarten ist aus einer Not heraus entstanden. Als er nach dem Tod des Pächters leer stand, war er mit der vielen Bausubstanz schwer zu verpachten, da es Auflagen für den Abriss der Stallgebäude gab. Der Verein konnte den Abriss nicht finanzieren. So musste ein Projekt her, um Fördergelder zu bekommen. Der Kreisverband Westsachsen Leipzig, dem wir angeschlossen sind, hat uns 2015 den Abriss finanziert. Danach habe ich nach Partnern und Nutzern für solch ein Projekt gesucht mit Hilfe der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Markkleeberg gesucht. Sie hat mir den Kontakt zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ vermittelt.

    Mit weiteren Fördergeldern wurde dann der Garten gemeinsam von Mitgliedern des Vereins und den Bewohnern der Außenwohngruppe aufgebaut.

    Die Außenwohngruppe sind Menschen mit geistiger Behinderung, die in zwei Wohnungen meist zu dritt leben und mit Hilfe von Betreuern auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden, bzw. auch schon in einer eigenen Wohnung leben und einen Betreuer zur Seite haben. Diese Wohngruppe gehört aber zur Wohnstätte „Katharina von Bora“ in Markkleeberg. Sechs dieser Bewohner haben von Anfang an beim Aufbau des Gartens mitgeholfen und nutzen auch gemeinsam ein Beet.

    Die anderen Beetnutzer sind im vorigen Jahr dazu gekommen.

     

    Die Idee den Garten, dann als Gemeinschaftsgarten zu öffnen, kam von mir. Denn den die Aussenwohngruppe kam nicht so kontinuierlich in den Garten, wie es geplant war. So kam mir die Idee, mehr Nutzer in den Garten zu holen. Ich habe mir im Vorfeld den Gemeinschaftsgarten „Annalind“ in Leipzig angeschaut und mich von Sebastian Popp beraten lassen. Dass dann, nach meinem Aufruf im Markkleeberger Stadtnachrichten, schon erste Interessenten kamen, kann man davon ausgehen, dass Interesse in der Bevölkerung schon das ist. Vor allem kommen die Nutzer nicht nur aus Markkleeberg, sondern auch aus dem Süden Leipzigs und dem südlichen Umland Leipzigs. Das spricht doch für sich.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Werbung habe ich dann im Markkleeberger Stadtnachrichten gemacht. Mehrere Artikel in der LVZ, über unsere Veranstaltungen, haben den Gartenweiter bekannt gemacht.

    Auch ein Herbstfest zur Eröffnung des Gartens wurde sehr gut besucht.

    Zum Stadtfest der Stadt Markkleeberg sind wir als Verein mit am Stand für Integration vertreten. In diesem Jahr mit einem Wissensquiz zum Thema Garten. Auch hier werben wir für Nutzer des Gemeinschaftsgarten.

    2016 war auch das Team des mdr-Gartens hier und haben einen kurzen Film gedreht.

    Auch im nächste Monat wird wieder ein Aufruf in den Stadtnachrichten erscheinen.

    Nutzung des Gartens

    Im Garten können im Moment 6 Beete für Gemüseanbau genutzt werden. Davon wurden 4 Beete von 2 Familien, einen einzelnen Herrn und der Gruppe geistig behinderter Menschen genutzt. 2 Beete haben wir gemeinsam für Kartoffelanbau genutzt und die Ernte aufgeteilt. Ein zusätzliches Beet mit Kräutern wird von einer Frau gepflegt, die dazu Lehrgänge belegt hat und mit ihrem Wissen viel vermitteln kann Ein kleines Beet wird von einem Herrn gepflegt, der sich mit Permakultur beschäftigt.

    Der Gemeinschaftsgarten gehört zum Kleingartenverein „An der Pleiße Markkleeberg. Der Verein ist Unterpächter des Kreisverbandes Westsachsen Leipzig. Der Gemeinschaftsgarten ist für die Nutzer jederzeit zugänglich, da alle Nutzer einen Schlüssel bekommen. Der Garten ist außerhalb der Anlage zugänglich.

    Die Nutzer können das ganze Jahr in den Garten. Veranstaltungen werden aber nur in den wärmeren Monaten durchgeführt, weil wir in der Laube keine Heizungsmöglichkeiten haben.

    Durchführung des Projekts

    Die Aufarbeitung des Gewächshauses und den Bau der Hochbeete wird durch Eigenleistung in Form von zu leistenden Arbeitsstunden der Mitglieder des Vereins und durch den Einsatz in der Freizeit von den Nutzern erledigt. Mitglieder müssen im Verein 6 Stunden im Jahr leisten. Die Nutzer der Beete werden um Mithilfe gebeten. Es war der Wunsch der beiden Familien, die ein Beet nutzen, das Gewächshaus wiederaufzubauen. Sie haben sich bereit erklärt, an den Arbeiten zu beteiligen.

    Die Nutzer ernten ihr Gemüse von ihrem Beet für den Eigenbedarf. Die Fläche im Gewächshaus wird dann auch auf die Nutzer aufgeteilt. So ist es erstmal geplant.

    Der Anbau von Obst und Gemüse ist nur für den Eigenbedarf

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  • Bunte Gärten Leipzig: Laube wieder richtig schön

    (RSS)

    Als wir die Bunten Gärten 2015 gepachtet haben, bot die Laube schon einen eher jämmerlichen Anblick. Das Dach war halb eingestürzt, die Tür fehlte, die Fensterscheiben waren eingeschlagen und drinnen stapelte sich der Müll zwischen bemoosten, feuchten Wänden. Aber: die Substanz war in Ordnung, massive Steinmauern versprachen eine gute Basis.

    Also beschlossen wir, es anzugehen und der Laube zu neuem Glanz zu verhelfen. Aber wie können wir das wuppen und wer soll das bezahlen und wer hat überhaupt einen Plan, wie das geht? Fragen über Fragen – auf die wir nach und nach Antworten fanden.

    Die Vereinskasse der Bunten Gärten verfügte nicht über das nötige Volumen und Bauvorhaben mit Fördermitteln finanziert zu bekommen ist nicht so einfach, weil die meist ausgeschlossen sind aus den Förderrichtlinien. Trotzdem gelang es uns, Geld zu sammeln, teils durch Spenden, teils durch Fördermittel.

    ++++Jetzt kommt die Stelle mit der Danksagung++++
    Ein wirklich dickes Dankeschön an die Postcodelotterie und das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig sowie die privaten Spender, die das unterstützt haben! Wir sind happy!

    Fehlte nun nur noch jemand, der auch fachlich einen Plan hat. Anpacken wollten und konnten wir ja alle, aber ein neues Dach konstruieren und Wandverschalungen bauen oder Fenster und Türen richten gehörte nun nicht vorrangig zu unser aller Grundkompetenzen.

    Gut, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt.

    So kamen wir in die luxuriöse Situation, echte Bauchfachleute zu gewinnen, die mit all ihrem Know-how, dem Werkzeug und der Energie sich der Sache gewidmet haben. Ein ewig währender Dank an Peter und Jens!!! Ihr habt das Unmögliche möglich gemacht.

    So ein Projekt hat aber auch durchaus logistische Herausforderungen zu bieten. Was brauchen wir an Baumaterial, woher bekommen wir das und wie um Himmels Willen landet das alles in den Bunten Gärten neben der Laubenruine? Die Fachleute machten eine Kalkulation und wir tappten mit dem Einkaufszettel in den Baumarkt, der auch alles prompt geliefert hat. An die Bordsteinkante. VOR der Kleingartenanlage. Hundert Meter weit entfernt vom Bauplatz.  Also hieß es, alle verfügbaren Menschen zusammen zu rufen und an einem warmen Samstagvormittag, zentnerweise Holz und Beton abzuladen und an Ort und Stelle zu schleppen. Mit einiger Man- und vor allem Women-Power ist uns das gelungen.

    In den folgenden Wochen konnten wir das Wunder bestaunen: nach und nach wurde aus der hässlichen Ruine ein Schmuckstück. Zuerst neue Dachbalken und ein Dach, dann die Verschalung der Wände, neue Fenster und die Tür … alles nahm Gestalt an und sieht nun einfach wunderbar aus.

    Werkzeug in Laube

    Wenn man jetzt einen Blick hinein wirft, sieht man die viele (Bau-)Arbeit fast nicht mehr, aber dafür um so mehr die herrliche „Innenausstattung“, die Robert mit viel Liebe zum Detail über den Winter geschaffen hat. Mal sehen, wie lange das so ordentlich bleibt. ;-

    Wir sind froh über die großartige Unterstützung und auch ein klein wenig stolz auf das, was wir da geschafft haben. Das Gefühl, gemeinsam als Bunte Gärten Team ein solches Projekt gemeistert zu haben ist einfach großartig. 

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  • Aus alt mach neu in den Bunten Gärten Leipzig

    (RSS)

    wir haben unsere alte eingefallene Gartenlaube zu einem schönen Gerätehäuschen um- und ausgebaut. Eigentlich standen nur noch die Mauern da. Das Dach war eingefallen, eine Tür gab es auch nicht mehr, das Fenster war kaputt und allerlei Müll lagerte im Inneren. Über den Sommer haben wir es mit vielen Helfern wieder schick und nutzbar gemacht.

    Aus alt wird neu

    Nur die Inneneinrichtung hat noch gefehlt. So blieb und bleibt Zeit, über den Winter den kleinen Schuppen für all unsere Gartengeräte herzurichten. Es geht ja nicht darum, alles nur wild hineinzustellen. Mit guter Sortierung bekommt man einfach mehr hinein und gut sieht es auch noch aus. Ein paar Bilder vom Innenausbau folgen noch. Das Häuschen braucht zusätzlich auch noch Strom. Auch den werden wir die nächsten Tage verlegen und im Frühjahr folgt dann noch ein schützender farbiger Anstrich.

    So wird unser Gewächshaus aussehen…

    Wenn die Temperaturen wieder steigen, werden wir auch unser neues Gewächshaus aufbauen, um dort Pflanzen vorzuziehen und den Tomaten eine geschützte Umgebung zu bieten. Man sollte ja nicht immer davon ausgehen, dass die Sommer so trocken und warm werden wie im vergangenen Jahr.


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  • Nachbarschaftsgarten mit Werkstatt in Potsdam

    (alerts)

    Crowdfunding für Werkstatt im Nachbarschaftsgarten

    Veröffentlicht am: von Kerstin

    Wir haben unser Ziel dank der Unterstützung von so Vielen geschafft!

    Das Angebot der Stadtwerke Potsdam GmbH im Herbst 2018 hat uns gefreut. Wir durften eines der ersten drei Crowdfunding-Projekte in Potsdam sein, welche ab Mitte November auf der nagelneuen Plattform https://www.potsdam-crowd.de an den Start gingen. Es hat sich für alle Initiativen gelohnt, denn alle gesetzten Ziele wurden sogar übertroffen.  Nun sind wir sehr dankbar und beginnen, die Werkstatt einzurichten!

    Wir brauchen neues Werkzeug für Reparaturen und kleinere Bauprojekte auf der Scholle 34. Die hiesige Werkstatt soll besser nutzbar für Alle gestaltet werden. Im Rahmen von größeren Arbeitseinsätzen mit vielen Leuten stoßen wir immer wieder an Grenzen, die mit besserem und mehr Werkzeug leichter zu überwinden wären.

    Nach den Bränden im vergangenen Herbst halfen die Jugendlichen der Montessori Oberschule im Rahmen ihres WAT Unterrichts großartig mit, die Schäden zu beseitigen, aber auch die anderen Aktiven im Nachbarschaftsgarten haben in der Sommersaison Vieles repariert und neu gestaltet, was den Ort enorm aufwertet. (mehr …)

  • Garten der Vielfalt Ginsheim will Terra Preta produzieren

    (Mail)

    Im letzten Sommer haben wir zu viel Wasser geschleppt und beschäftigen uns jetzt intensiver mit der Permakultur und wollen selbst terra preta herstellen .
    Heute Nachmittag haben wir unser Wintertreffen und freuen uns auf die aktiven deutschen Gärntnerinnen  aus unserer Nachbarschaft und die FreundInnen aus dem Iran und Syrien. Wir haben und leben eine intensive und sehr schöne Gemeinschaft in unserem Gartgen. Im letzten Sommer haben wir 5 große Hochbeete selbst gebaut. Finanziell unterstützt wurden wir durch die Kreisverwaltung Groß-Gerau, die vergeben Mittel an Vereine und Gruppen, die ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen arbeiten. Wenn wir bald  die terra preta Produktion angehen, wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen Antrag auf Unterstützung stellen.  


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  • FINK sucht Handwerker*in für Anleitung der Bautage

    Seit 2016 unterhält der gemeinnützige Kölner Verein F.I.N.K.e.V. einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Vogelsang. Von Anfang an war der Baunachmittag teil des Konzepts. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück können Bauprojekte vielfältiger Art umgesetzt werden.

    So wurden bereits viele Hochbeete und Sitzgelegenheiten aus Paletten, ein Abdach, eine Komposttoilette und viele kleinere Projekte umgesetzt.

    Zur Verfügung stehen viele Werkzeuge, kleine Lagermöglichkeiten, Paletten als Baumaterial und ein Bauwagen.

    Wir suchen eine zuverlässige Person die Lust hat Sonntags zwei Mal im Monat von 13 – 18 Uhr eine Baugruppe anzuleiten. Wir erwarten das selbstständige Planen und Umsetzten von Projekten, den Willen Upcycling und Recycling als Methoden einzubauen, eine gute Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit mit Menschen allen Alters zu arbeiten und gemeinsam mit Ihnen Projekte umzusetzen.

    Wir bieten einen tollen Verein, die Unterstützung einer Koordination, z.B. bei der Bewerbung der anstehenden Projekte, 3000 Quadratmeter Freiheit und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Arbeit in Höhe einer Übungsleiterpauschale von 2400 € pro Jahr. (mehr …)

  • Stadtgarten Landshut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Stadtgarten Landshut e.V. hat sich Mitte März 2017 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Auf einer landwirtschaftlichen Fläche von 5000 m² am Stadtrand von Landshut, bauen derzeit 31 Familien auf individuellen Parzellen, zwischen 25 und 150 m², ihr eigenes Gemüse an.

    Unser jüngstes Mitglied ist Schülerin, die ältesten Mitglieder sind bereits im Rentenalter. Die aktive Beteiligung unserer Mitglieder bei Entscheidungsprozessen und deren Umsetzung ist uns besonders wichtig. So haben sich Arbeitsgruppen gebildet, in die unsere Mitglieder ihr Wissen und Können einbringen um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu verwirklichen. Zum Erfahrungsaustausch treffen wir uns einmal im Monat zu einem Stammtisch. Mindestens zweimal pro Jahr finden Mitgliederversammlungen statt. Hier wird über wichtige Entscheidungen demokratisch abgestimmt und mehrheitlich entschieden.

    Neben der individuellen Bewirtschaftung gibt es auch Gemeinschaftsprojekte wie z.B. einen Kartoffelacker. Zudem gab es 2017 eine Sonderfläche auf der wenig bekannte Nutzpflanzen wie z B. Baumspinat, Spargelsalat, Haferwurzel, Erdmandel sowie alte Gemüsesorten angebaut wurden. Ein Gemeinschaftsbeet mit Tee- und Heilkräutern wurde 2018 realisiert. Die Regeln der ökologischen Landwirtschaft werden beim Anbau selbstverständlich beachtet und sind in unserer Satzung verankert.

    Da ein Mitglied unseres Vereins mehrere Bienenvölker aufgestellt hat, haben wir vor allem in den Randbereichen großflächig insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und im Frühjahr 2017 am bundesweiten Wettbewerb „Wir tun was für Bienen“ teilgenommen.

    Das Jahr 2019 wird für uns neue Herausforderungen mit sich bringen. Leider müssen wir die derzeitige Pachtfläche räumen, da unser Verpächter es versäumt hat, die Zustimmung zur Unterverpachtung vom Eigentümer der Fläche einzuholen. Glücklicherweise hat der Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Alexander Putz, unseren Garten im letzten Jahr besucht. Durch seine Führsprache hat uns das Liegenschaftsamt Landshut eine ähnliche Fläche angeboten, die wir ab Januar 2019 bewirtschaften werden. Mit dem Bezug der neuen Fläche sind allerdings wieder erhebliche Investitionen verbunden. Zwingend erforderlich sind Brunnen zur Bewässerung der Parzellen. Des Weiteren müssen wir wieder Komposte und Rankgerüste bauen. Zur Lagerung unserer Gemeinschaftsgeräte planen wir zudem den Bau eines Geräteschuppens.

    wir haben 2000 € planerisch angesetzt, da die Arbeit in Eigenleistung erfolgen soll, ist aber sicherlich die Untergrenze. Für den Bau des Schuppens und der anderen baulichen Anlagen haben wir bisher noch von keiner anderen Seite finanzielle Mittel erhalten oder beantragt, sodass  die Restfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge erfolgen muss. Zeitlich wird der Schuppen im Laufe 2019 erfolgen, nach Erteilung der baurechtlichen Genehmigung, die uns aber bereits in Aussicht gestellt wurde.


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  • Umnutzung eines Trafohäuschens für Gartenwerkstatt in Dessau

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Urbane Farm Dessau:

    Direkt neben den Beeten unsers Gemeinschaftsgartens steht ein ungenutztes Trafohaus. Wir haben uns um dieses Trafohaus seit längerem bemüht, weil wir es zur „Offenen Gartenwerkstatt“ umgestalten wollen. Damit wollen wir einmal einen Raum schaffen, in dem wir Gartengeräte und Gartenutensilien für den Gemeinschaftsgarten unterstellen und auch an die Nachbarschaft ausleihen können. Die Gartenwerkstatt wird während des regelmäßigen Gärtnertreffs immer mittwochs ab 14 Uhr geöffnet sein. Außerdem wollen wir damit einen Ort schaffen, wo man sich treffen kann, um zu reden und zu plauschen oder auch mal gemeinsam einen Garten- oder Umweltfilm zu sehen oder andere Veranstaltungen durchzuführen. Schließlich kann das auf den Flächen geerntete Gemüse dort gelagert werden.
    Mit kleinen Reparatur- und Verschönerungsarbeiten wollen wir zudem einen belebten und ansehnlichen Ort im Quartier schaffen und auch unserem Projekt mehr Sichtbarkeit im städtischen Raum verleihen.

    Inhalt:

    Das Trafohaus wird weitestgehend im Selbstbau und mit Unterstützung von Mitgliedern aus unserm Gärtnertreffnetzwerk hergerichtet. So hat sich beispielsweise in älterer Mitstreiter, der sich mit Holzarbeiten auskennt, angeboten, die Holzarbeiten anzuleiten. Gemeinsame Arbeitseinsätze dienen dazu, Maler-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen.
    Unsere Idee ist, einen Teilbereich des Trafohauses für die Aufbewahrung von Gartenutensilien zu ertüchtigen, in einen anderen einen langen Tisch als Ort zum Treffen und Reden hineinzubauen („Quartierstisch“) sowie Kisten als Lagermöglichkeiten für Wurzel-und Knollengemüse im Selbstbau herzustellen.

    Maßnahmen:

    Durch den ehemaligen Betreiber wurden aus dem Trafohaus alle technischen Geräte und Installationen entfernt. Da die Leitungen meistens unterirdisch ein- und ausgeführt wurden, ist das ganze Gebäude etwa 1,25 m tief ausgeschachtet. Das ist ideal für die Lagerung von Wurzelgemüse und anderen gärtnerischen Produkten. Bisher sind die tiefer gelegten Schächte nach oben hin weitgehend offen, können also nur teilweise begangen werden. In einem ersten Schritt sollen diese Schächte deshalb mit Holzbohlen geschlossen werden.

    Das Trafohaus besitzt zwei Eingänge. Durch eine halbhohe Trennwand entstehen zwei unterschiedlich nutzbare Bereiche. Den einen Bereich wollen wir als Raum für gemeinsame Treffen herrichten. Aus Holz und unter Verwendung von Recyclingmaterial soll ein großer langer Quartierstisch gebaut werden. Der Quartierstisch soll mit zwei Rädern ausgestattet werden, so dass man ihn bei schönem Wetter auch leicht auf den Platz vor der Tür schieben kann. Für die Sitzgelegenheiten drum herum wollen wir ebenfalls möglichst gebrauchte Sachen verwenden.

    Der zweite Bereich soll Geräte und Utensilien beherbergen, wie z.B. eine Saftpresse, ein Windmessgerät oder die Fahrradwasserpume, die vor allem für Bildungsveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Diese können aber auch an Interessenten ausgeliehen werden. Für die Lagerung des Wurzelgemüses werden Holzkisten im Selbstbau hergestellt.

    beim wöchentlichen Gärtnertreff sind wir so bis zu 10, 12 manchmal sogar 15 Personen, je nachdem, ob gerade Ferien sind oder wir, wie jetzt zur Karfoffelernte, nochmal extra mobilisieren können. Ein bisschen hängt es ja immer vom Wetter ab, aber das ist so der Schnitt, mit dem wir auch ganz zufrieden sind.

    – Ja, die GärtnerInnen kommen immer in das Trafohaus, wir bringen einen Schlüsselkasten an, der mit einem Zahlencode zu öffnen ist.


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  • Bauwwochen für die Laube

    (Gu, NL)

    In den nächsten drei Wochen wollen wir gemeinsam die Laube begrünen und eine Bewässerungsanlage und ein Wasserauffangsystem installieren.
    Die Laube wird derzeit von dem Verein Common Grounds als ein Gemeingut betrieben. Sie steht allen nicht-kommerziellen Aktivitäten und Veranstaltungen offen. Daneben dient sie der Commons-Abendschule als Veranstaltungsort und nachbarschaftlicher Treffpunkt, um gemeinsam mit allen Interessierten Ideen und Wünsche für einen dauerhafte Verbleib der gemeinwohlorientierten Nutzungen des Prinzessinnengartens am Moritzplatz zu formulieren. Auch nach dem für Ende 2019 angekündigten Umzug der Nomadisch Grün gGmbH wird die Laube als Audgangort für ein Fortbestehen des Gartens am Moritzplatz verbleiben
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  • Tausendschön: Kinder stellen bee wraps her

    (Gu,RSS)

    Meere versinken in Plastikmüll. Frischhaltefolie und Alufolie sind Einwegprodukte, die viel Müll verursachen. GreenFairPlanet hat auf dem Nachhaltigkeitsmarkt eine neue, langlebige Alternative zu Frischhaltefolie angeboten: Bienenwachstücher, die in Handarbeit im Gemeinschaftsgarten Tausendschön von Kindern und Jugendlichen hergestellt wurden. (mehr …)

  • 10 Jahre IG Darmstadt

    (Gu, alerts)

    KRANICHSTEIN – Seit zehn Jahren sind die Mitglieder des Vereins „Internationale Gärten Kranichstein“ nun schon dabei, Gemüse, Obst und Salat auf ihren Parzellen an der Fasaneriemauer zu hegen und zu pflegen. Das soll gefeiert werden und so versammelten sich die Gärtnerinnen und Gärtner unterschiedlichster Nationen am vergangenen Wochenende zum Vorbereitungstreffen. „Ich backe und helfe saubermachen“, verspricht eine Frau. „Es wäre toll, wenn ein paar Männer die Toilette aufbauen könnten“, sagt eine andere.

    Wenig später ist ein Gärtnertrupp am Zusammenschrauben der Kompost-Toilette, die der Verein gerade – ermöglicht durch eine Spende – anschaffen konnte. „Es ist immer wieder toll, zu sehen, wie viel Engagement gerade auch in die Gemeinschaftseinrichtungen gesteckt wird“, sagt die Vereinsvorsitzende Marion Olsowski. Egal, ob es um den Bau einer Pergola oder die Erhaltung der beiden Bauwagen geht, in denen Werkzeuge untergebracht sind, um das Anlegen einer Kräuterspirale oder eines gemeinschaftlichen Komposthaufens. Auch um die an das Gelände anschließende städtische Streuobstwiese kümmert sich der Verein, der Menschen aus Russland, Chile, Kuwait, Thailand, Deutschland, Nepal und dem Iran – um nur einige der vertretenen Nationen zu nennen – umfasst.
    Das seit zehn Jahren währende gemeinsame Gärtnern feiern die Internationalen Gärten am Samstag, 8. September, von 14 bis 18 Uhr. Gäste sind willkommen. Die Mitglieder sorgen für Köstlichkeiten aus der ganzen Welt. Das Jubiläumsfest findet auf dem Gartengelände „An der Fasaneriemauer“ statt. (kaw)

    „Ich hatte damals von einem solchen Projekt in Göttingen gehört und außerdem das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ gelesen“, erinnert sich Doro Neidhart an die Anfangsjahre. Zusammen mit Susanne Neumeyer-Seekatz und Barbara Mayer, der späteren langjährigen Vorsitzenden, hat sie die Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns von Menschen unterschiedlicher Herkunft vorangetrieben. Unterstützt aus Mitteln des Bund-Länder-Projekts Soziale Stadt wurde für die Idee die Werbetrommel gerührt – in der Stadtteilrunde Kranichstein, in Vereinen, in Kitas und beim internationalen Frauenfrühstück. „In Kranichstein, wo wir alle drei wohnen, leben so viele Nationen zusammen, da bot sich dieses Projekt einfach an“, meint Doro Neidhart. Und außerdem: „Und wir alle lieben Gärten.“

    Mit Hilfe der Stadt war dann auch bald ein geeignetes Grundstück gefunden: Eine Wiese auf der einst der mittlerweile verstorbene Peter Gleichauf seine Oberwaldhaus-Ponys grasen ließ. Mit Unterstützung des Ketteler-Cardijn-Werks, einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft des Bistums Mainz, wurden 16 Parzellen auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände angelegt. Später kam der Wildschutzzaun hinzu und 2008 konnten die Gärtnergemeinschaft loslegen – zunächst ohne den mittlerweile eingerichteten Wasseranschluss.

    Fast von Anfang an dabei ist Ibrahim Karimpur. Der aus dem Iran stammende Kurde ist froh, einen eigenen Garten bewirtschaften zu können: „Meine Familie hatte früher auch immer einen Garten. Das hier ist damit ein Stück Heimat für mich.“ Als gelernter Koch baut er auf seiner Parzelle hauptsächlich Kräuter an: Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze. Bei handwerklichen Einsätzen ist seine Unterstützung stets sehr gefragt. „Wir sind hier wie eine große Familie“, sagt Karimpur. Man helfe sich gegenseitig. Sei bei jemandem die Ernte sehr üppig ausgefallen, werde an andere verschenkt.

    Das bestätigt auch Erna Lenz. Sie stammt aus Kasachstan und ist erst seit Jahresbeginn bei den Internationalen Gärten mit dabei. „Ich esse gerne Obst und Tomaten. Aber die aus dem Supermarkt sind nicht so gut.“ Tomaten, Erbsen, Weintrauben, Johannis- und Himbeeren kann sie nun im eigenen Garten ernten. „Die Gemeinschaft hier funktioniert gut“, sagt sie. Sie freut sich, dass der Nachbar die Pflanzen mitwässert, wenn sie nicht dazu kommt. Man könne jederzeit mit Unterstützung rechnen.

    Wie in jeder Kleingärtnergemeinschaft gibt es für das Zusammenleben feste Regeln: So werden nicht mehr als zwei Familien einer Nationalität aufgenommen. Die Errichtung fester Hütten ist untersagt, lediglich Pergolen sind auf den Parzellen erlaubt. Bäume dürfen nicht gepflanzt werden, damit Nachbargrundstücke nicht verschattet werden. „Und wenn es Probleme gibt, dann wird das gemeinsam besprochen“, betont Marion Olsowski. Beim Treffen am letzten Wochenende sind die für die Festvorbereitung wichtigen Punkte schnell abgehakt und es bleibt noch Raum für einen wichtigen Hinweis: „Heute können wir die Pfirsiche auf der Streuobstwiese pflücken.“ (mehr …)

  • spannende Veranstaltungen im Prinzessinnengarten

    (Gu, NL)

    ExperimentDays.18

    Die Experimentdays zum Thema „Kiez, Boden, Gemeingut“ finden in diesem Jahr  in Kooperation mit Common Grounds in der Laube im Prinzessinnengarten statt. 

    Am 6.9. spricht Lieven De Cauter über das „Gemeingut Stadt“ und Geert De Pauw über „Community Land Trusts

    Für den 8.9. organisieren wir eine öffentliche Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten als Gemeingut

    In der Wunschproduktion sind allen Interessierten eingeladen, Wünsche, Ideen und Konzepte zu formulieren, um den Prinzessinnengarten am Moritzplatz dauerhaft als Gemeingut zu erhalten.

    Bilder: Konzert von Suns & Daughters in Unterstützung der Wunschproduktion

    Selbstbauwochen in der Laube

    Seit 2015 ist im Prinzessinnengarten die Laube entstanden. Mit Unterstützung von über 100 Freiwilligen, Studierenden und Auszubildenden ist der experimentelle Holzbau vollständig im Selbstbau errichtet worden. Als ein Gemeingut wird die Laube von unterschiedlichsten Gruppen und Intiativen für Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, kulturelle und Bildungsveranstaltungen genutzt und steht allen Interessierten für nicht-kommerzielle Nutzungen offen. 

    Vom 10. bis zum 28. September wollen wir die letzte Bauphase abschließen und ein zusätzliches Dach, eine Kinoleinwand und ein Regenwasserauffangsystem bauen und die Laube begrünen. Wir freuen uns über jede Unterstützung. Schickt uns bei Interesse einfach eine Mail an: contact@dielaube.org

    Stadthonigfest

    Am 15. September findet das 7. Stadthonigfest in der Laube im Prinzessinnengarten statt. Es wird Honigverkostungen geben, Ihr könnt an Führungen zur wesensgemäßen Bienenhaltung, zu Bienenweiden, zu Streuobstwiesen und zur Wunschproduktion 99 Jahre Prinzessinnengarten teilnehmen und wir zeigen den Kinofilm Das Wunder von Mals.


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  • Lehmofenbau bei Rote Beete

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Rote Beete = in Berlin Wedding

    Nach knapp 2 Jahren ehrenamtlicher Arbeit ist es uns gelungen:
    –  den  Ort  von  einer  Müllhalde  in  einen  partizipativen  und  grünen  Begegnungsort  zu
    verwandeln
    – eine Kerngemeinschaft zu bilden
    – das Interesse der Nachbarschaft zu wecken und eine positive Energie zu schaffen
    –  Aufmerksamkeit  im  Kiez  bzw.  im  Bezirk  zu  wecken  (von  anderen  zivilgesellschaftlichen
    Einrichtungen, Gärten und öffentlichen Institutionen) und Partnerschaften einzugehen
    – Menschen zu befähigen, Projekte eigenständig durchzuführen.
    Jetzt, dass eine stabile und motivierte Gemeinschaft vorhanden ist und dass der Garten als
    solches erkennbar und anerkannt ist, möchten wir ein Tick weiter gehen und mehr Angebot
    anbieten können, um den Platz immer attraktiver und somit sinnvoll und nutzbar für den
    Kiez zu machen.
    Wir  haben  Kontakt  mit  Elisophie  Eulenburg  aufgenommen.  Sie  ist  Künstlerin  und  hat
    gemeinsam  mit  dem  Architekten  Juan  Carlos  Mejia  vor  sechs  Jahren  einen  öffentlichen
    Lehmbackofen  auf  dem  Tempelhoferfeld  gebaut.  Öffentliche  Backöfen  sind  eine  alte,
    kulturübergreifende  Tradition  und  die  letzten  sechs  Jahre  haben  gezeigt,  dass  ein  solcher
    Lehmofen auch heute noch sehr belebend im Stadtraum wirkt. Am Lehmofen auf dem Feld
    treffen  sich  in  den  warmen  Jahreszeiten  mehrmals  Wöchentlich  viele  Berliner-innen,  um
    gemeinsam zu backen und zu Essen. Wir möchten gerne einen Ableger des Projekts bei uns
    eröffnen und ab September 2018 starten, so dass eine volle Nutzung schon im Frühjahr 2019
    effektiv sein kann.  Das Prinzip läuft wie folgt: Elisophie Eulenburg, die dieses Projekt verwaltet, kommt zu uns
    und  leitet  unentgeltlich  ein  Bauworkshop  mit  interessierten  Gartenengagierten  von  Rote
    Beete,  Allmende  Kantor  und  Rübezahlgarten.  Nach  dem  Bau  gehört  der  Lehmofen  der
    Gemeinschaft und steht jedem-r zur Verfügung. Einzige Bedingung ist, dass die Nutzer-innen
    des  Lehmofens  durch  eine  kleine  Spende  (15-20€)  Mitglied  von  einer  für  den  Ofen
    konzipierte  Webseite  werden.  Die  Mitgliederbeiträge  werden  unter  Anderem  für
    Materialkosten für die regelmäßige Instandsetzung des Ofens verwendet. Mitglieder-innen
    können  sich  auf  der  Webseite  des  Lehmofens  einloggen,  finden  da  eine
    Bedienungsanleitung,  den  Code  des  Zahlschlosses  mit  dem  der  Ofen  verschlossen  ist  und
    können sich in einem Buchungskalender für einen noch freien Tag ihrer Wahl zum backen
    eintragen. So bekommt jede-r die Verantwortung für den Ofen und der Gemeinschaftsgarten
    behält einen Überblick über die Aktivitäten, die mit dem Ofen verbunden sind.  
    Mit diesem Projekt möchten wir unseren Ort natürlich aufwerten aber auch vor allem neue
    Zielgruppen in der Nachbarschaft erreichen, die von vornherein nicht unbedingt von Natur
    und  Stadtgärtnerei  überzeugt  sind  oder  sich  überzeugen  lassen.  Ein  solches  Instrument,
    zugänglich für alle, würde Spaß, fröhliches Miteinander, Vernetzung und Kohäsion zwischen
    unterschiedlichen  Sozialgruppen  schaffen,  die  Bedingungen  schaffen,  um  Leute
    anzusprechen, die sich sonst von dem Garten Projekt nicht betroffen fühlen und insofern der
    positive Beitrag des Gartens in der Nachbarschaft steigern und vervielfältigen. 

    Wie bereits im Antrag erklärt, steht der Lehmofen jedem-r zur Verfügung da er in dem ungeschlossen Gemeinschaftsgarten Rote Beete beheimatet ist. Auf dem oder neben dem Ofen wird auf eine Webseite hingewiesen, wo die Nutzung und die Bedingungen zur Nutzung ausführlich erklärt werden. Außerdem können wir darauf zählen, dass Leute, die schon eingetragen sind, anderen Neugierigen das Prinzip erklären können, wenn sie schon dabei sind in einer Gruppe oder Einzeln Pizzen oder Ähnliches zu backen. Wie für viele andere Aktionen von uns zählen wir auf Mundpropaganda und Mimesis (oft fangen die Fußgänger an, sich für den Garten oder seine Besonderheiten zu interessieren, erst wenn es drinnen Bewegung und Action gibt).

    Außerdem werden meine Kontaktdaten (als Koordinator des Gartenprojektes) auf dem gleichen Schild stehen so dass spezielle Anfragen behandelt werden können. So hoffen wir den Leuten, die weniger Geld haben, den Zugang zum Ofen berechtigt zuzugewähren. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Spende zur „Ofencommunity“ den einmaligen Betrag von bis zu 20€ (Pro Person oder pro Gruppe) beträgt, was mehr symbolisch ist als teuer. Unser Team befindet sich auch sehr oft im oder in der unmittelbaren Nähe des Gartens und kann je nach dem Einzelfälle behandeln und nach Ermessen mit den Leuten einen freien Zugang verhandeln.

    Zur Dokumentierung: Wenn der Workshop stattfindet, werden wir natürlich das fotografisch und vielleicht auch anhand von Video dokumentieren. Einige unserer Gärtner-innen haben nämlich gute Skills dabei und das wäre der Anlass, die noch einmal zu gebrauchen. Außerdem ist es vorstellbar, dass wir mit Elisophie (die Workshopsanleiterin) eine Anleitung Schritt für Schritt (mit Fotos und Text) für die Webseite der Anstiftung erstellen.

    Zu den Kindergruppen: Die Kindergruppen, die wir hier betreuen, erhalten kostenlose Workshops bzw. Aktivitätsmöglichkeiten. Die Animation zur Naturentdeckung/ Bau von kleinen Beeten und Gartengegenstände im Garten durch unsere Teamer-innen ist ehrenamtlich genau so wie einzelne Aktionstage, wo wir Kinder und Eltern einladen. Natürlich sind die Aktionstage offen für die Nachbarschaft und das ist sogar wünschenswert, da wir auf deren Teilnahme angewiesen sind, um diese Aktionen überhaupt zu gestalten. Dazu arbeiten wir seit März 2018 zusammen mit dem Stadtteilzentrum am Paul Gerhardt Stift (quasi unser Nachbar) um Aktivitäten in unserem Garten für ihre Besucher-innen zu organisieren (bisher haben wir 3 organisiert). Eine muslimische Frauengruppe von 10 Frauen und 10 Kindern hat seit letzter Woche sich 2 Beete im Gemeinschaftsgarten erbaut und hat uns bereits gefragt, ob es möglich wäre ihre Beete zu bemalen. Dies alles weist darauf hin, dass der Garten offen für neue Leute ist, offen für neue Vorschläge und Aktivitäten (mehr …)

  • Wurzelwerk in Dresden plant viel Handwerk

    (Gu, Mail)
    unser neuer Garten in Pieschen ist am Wachsen und hat jetzt auch einen Namen: Wurzelwerk. Der Name steht für die Verbindung aus Gärtnern und Werkeln und dafür, dass wir den Ort gerne als Nährboden und Erprobungsraum für die Entwicklung einer nachhaltigen Nachbarschaftskultur gestalten möchten.

    Das Wurzelwerk nutzt einen brachliegenden Grundstücksteil der Gärtnerei Nitzsche in Pieschen. Idyllisch an der Heidestraße gelegen, ist das 1722m² große Grundstück noch eine völlig flache Wiese (mit tollem Boden) und bietet Raum für vielfältige Gestaltungen.

    Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds möchten wir in den nächsten zwei Saisons eine vielfältiges Programm von Workshops zu nachhaltigem Gärtnern, ökologisches Bauen und anderen Handwerks- und Kulturtechniken anbieten. Außerdem wird es Kulturveranstaltungen, wie Tauschbörsen, Musik und Filmabende geben.

    Dazu möchten wir zweimal wöchentlich eine offene Gartenzeit anbieten, in der wir Projektideen von Gartennutz*innern und -besucher*innen für eine nachhaltige Nachbarschaft unterstützen.


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  • Neuer GG in Regensburg: Kompostklobau

    (Gu aus Antrag)

    In dem neu eingeweihten Garten mit angrenzender Werkstat am Geelnde vom Scheoss Pürkeegut wird im

    Rahmen einer mehrtägigen Woreshopreihe eine Kompostoilete gebaut.

    Im Rahmen dieser Workshopreihe werden die Teienehmer über diese nachhaltge Lösung informiert und

    erhaeten durch Wissensvermiteung in Theorie und Praxis ein größeres Bewusstsein über die

    Gesunderhaetung unserer Wasserwege und unseres Bodens.

    Ziee ist es, das Bewusstsein über Wasserverbrauch, Wassernutzung und Bodengesundheit zu erweitern

    und eine Rüceverbindung zu natürlichen Ressourcen, Kreisläufen und zur Natur herzusteeeen.

    Kompostoieeten bieten dafür eine ressourcenschonende und saubere öösung im Aeetag.

    Betrieben und genutzt wird diese Kompostoieete innerhaeb des Transiton Town Projekts am Scheoss

    Pürkeegut.

    Darüber hinaus werden auch eünft ige Besucher der Tinyhouse-Werkstat und Besucher der

    Veranstaetungen von Transiton am Scheoss Pürkeegut die Kompostoieete nutzen und durch das scheichte

    Vorhandensein und Nutzen der Kompostoieete ebenfaees gebiedet.

    Ort: Scheoss Pürkeegut, Transiton Town Garten der Nachbarschafswerkstat

    Teienehmer. Teienehmen können aeee Interessierten aus Gemeinschafsglrten,

    Interessierte von Fern und Nah, Jung und Aet

    Teienehmerzahe: min. 5 bis max 20 Personen pro Workshoptag

    Termine: Wochenenden im Juni / Juei evte. zusltzeich im August 2018

    Dauer: je Workshoptag 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

    Workshop-Charakter: Wissensvermiteung in Theorie und Praxis mit praktschen Baueinheiten


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  • Gartenlaubenbau im GG Niemandsland

    (Gu aus Antrag)

    unser Anliegen, die Gartenlaube gemeinschaftlich zu bauen, wird nun verwirklicht:

    Bereits in der Vorbereitung haben wir mit den Gärtnern und unserem ehrenamtlich tätigen Architekten sehr intensiv zusammengearbeitet.

    Am vergangenen Samstag waren zu unserem ersten Arbeitseinsatz 29 Gärtner  in unserem Garten tätig.
    Teile der Arbeiten machen die GärtnerInnen, Teile eine gemeinnützige Firma.

    Der Garten ist direkt hinter der Versöhnungskirche in Berlin Mitte. Die Kirche hat weder eine Toilette noch eine Möglichkeit, etwas zu lagern. Nun bauen sie eine – zum Gesamtensemble passende – Laube, die ein Mehrzweckgebäude wird.
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  • Essbarer Palmengarten wird immer bekannter und barrierefrei

    (Gu aus Antrag)
    Im Frühling 2016 erfolgte der erste Spatenstich im Essbaren Palmengarten. Seitdem haben wir in
    den Jahren 2016/17 die zwei Streifen mit einer Fläche von 350 qm fast komplett erschlossen. So
    legten wir 23 unterschiedlich große Beete an, auf denen verschiedene ein- bzw. mehrjährige
    Kräuter, Sträucher und Gemüsesorten über die Saison hinweg kultiviert werden. In den vergangenen
    zwei Jahren betrieben wir den Anbau experimentell und „aus dem Bauch heraus“.
    Inzwischen sind wir eine feste Gruppe von 10 Personen, die den Anbau planen, Veranstaltungen und
    die Öffentlichkeitsarbeit organisieren sowie Ansprechpartner für Medien oder Interessierte sind.
    Zum Gärtnern besuchten uns kleine und große Menschen, Fans und Neugierige, die uns gerade erst
    entdecken. Zur Gartenzeit immer mittwochs sind es zwischen 5-15 Menschen, die mit anpacken
    und die anfallenden saisonalen Arbeiten verrichten. Hinzu kommen über das gesamte Jahr,
    insbesondere in der Hochsaison, Spaziergänger, die durch den Palmengarten flanieren und sich über
    unsere Aktivitäten informieren.
    Bereits seit 2016 finden regelmäßige Veranstaltungen im Essbaren Palmengarten statt. Neben der
    Saisoneröffnung und dem Erntedankfest richten wir dieses Jahr zum zweiten Mal die Fete de la
    musique aus. Des Weiteren plant gemeinsam grün e.V. 2018 vier inklusive Workshops als MitMach-
    Zeit im Essbaren Palmengarten.
    In diesem Jahr werden wir eine neue Beschilderung im Essbaren Palmengarten anbringen. Wir
    haben hierfür verschiedene Themenbereiche wie „Mulchen“, „Biodiversität“ und „Samenfeste
    Sorten“ definiert, bei denen wir Informationen auf unsere Fläche bringen. Publikum, das sich immer
    sehr zahlreich im Essbaren Palmengarten einfindet, kann sich so über unser Anliegen und wichtige
    Themen, die mit unserem Wirken auf der Fläche im direktem Zusammenhang stehen, informieren.
    Wir möchten noch mehr Unterstützer und Interessenten für den Essbaren Palmengarten gewinnen.
    Deswegen werden wir unsere Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit erhöhen. Nicht allein durch
    die sozialen Medien wollen wir erreichbar sein. Wir werden uns in diesem Jahr auch bei einigen
    Festivitäten außerhalb des Palmengartens präsentieren. So z.B. mit einem Stand bei der Leipziger
    Ökofete oder beim Westpaket am Plagwitzer Bürgerbahnhof.
    Bildungsangebote in den Essbaren Palmengarten bringen
    In Zusammenarbeit mit Aktion Menschen installiert gemeinsam grün e.V. 2018 vier Workshop-
    Angebot für Menschen mit und ohne Behinderungen im Essbaren Palmengarten. Es heißt
    „MitMach-Zeit im Essbaren Palmengarten“. In der beginnenden Saison 2018 öffnet sich der
    Essbare Palmengarten damit bewusst für Menschen mit Behinderungen und versucht bestehende
    Barrieren beim gemeinsamen Gärtnern abzubauen. Unser Ziel ist es, die Essbare Stadt Leipzig
    bunter und vielfältiger weiterwachsen zulassen. Hierfür arbeiten wir mit Gebärdendolmetschern
    sowie dem Inklusiven Nachbarschaftszentrum Lindenau zusammen.
    In den vier Workshops wollen wir nachhaltige Wissensvermittlung zu Gemüse, Kräutern und
    Duftpflanzen mit kulinarischem Entdecken und Erfahren verknüpfen. Neben einer Gartenrallye zum
    Bekanntmachen mit dem Gartenraum, nimmt die gemeinsame Verarbeitung und der Verzehr von
    Pflanzen und Früchte einen breiten Raum ein. Der Essbare Palmengarten als ein gemeinsamer
    Erlebnisort zum Anfassen darf natürlich aber auch spielerisch entdeckt werden. Dafür gibt es hier
    genügend Freiraum zum toben und sich bewegen. (mehr …)

  • Allmende Bonnekamphöhe in Essen entwickelt sich weiter

    (Gu aus Antrag und Fragen)
    [Sachbericht 2016/17 ist bei den Sachberichten abgelegt/diese sind im Ordner „Anträge“ bei anstiftung intern]

    1.       Urbane Landwirtschaft:

    Hier geht es um den Aufbau eines Gärtnerhofes im Sinne von Ernährungssouveränität, Regionalisierung und Umweltbildung. Es sollen interessierte AbnehmerInnen mit ökologisch angebautem Gemüse versorgt werden. Alle auf dem Gelände gebrauchten Jungpflanzen werden hier angezogen, Überschuss den angrenzenden Kleingärten etc. angeboten.

    Die Stiftung stellt das Gelände und die bisher geschaffene Struktur zur Verfügung (Zäune, Brunnenbohrung, Stromversorgung, Bewässerungsteich, Schuppen).

    Zur urbanen Landwirtschaft gehören ebenfalls 10 bis 15 Bienenvölker, die von einem Hobby-Imker betreut werden.

    Alle laufenden Kosten wurden bisher durch Spenden aufgebracht und im Sinne der Stiftungszwecke verwendet als Anschub für die Entwicklung von Subsistenz, Nahrungssouveränität, Regionalisierung.

    Es arbeiten hier 2 Personen hauptverantwortlich (ab 2018 als Existenzgründer) und zwei junge Männer aus einer WfbM.

    Bisher gibt es 27 Beete a 9qm (243qm), sowie 3 Beete (insgesamt 700qm) für Feingemüse, 1 Folientunnel a 250 qm). In diesem Jahr soll ein weiteres Areal von ca 1000 qm neu mit in den Anbau einbezogen werden. Diese Flächen werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet.

    Alle laufenden Kosten wurden hier bisher durch Spenden aufgebracht (auch Abgabe des angebauten Gemüses). 2018 wird mit der offiziellen Vermarktung begonnen.

    2.       Mitmachgärten:

    In einem separaten Teil des 3 Hektar großen Geländes werden ca 80 qm in diesem Jahr als Mitmachfläche bewirtschaftet.

    Angrenzend hat eine 10er StudentenWG ca 30 qm Brombeeren gerodet für den Gemüseanbau und pflanzt dort Gemüse an für den eigenen Bedarf.

    In den Mitmachgärten wurden im Winter jeden 3. Samstag im Monat Treffen zu gemeinschaftlichen Aktionen durchgeführt. Ab März werden die Treffen wöchentlich stattfinden, bzw. es sind jederzeit auch an den anderen Wochentagen Aktionen möglich.

    Die MitmachgärtnerInnen bearbeiten seit Herbst 2017 diesen separaten Bereich, können sich aber nach Absprache an den Arbeiten im Permakulturanbau beteiligen, im Rahmen ihrer Kennnisse Workshops anbieten, Feste organisieren, etc.

    Die Zahl der Mitarbeitenden schwankt und ebenso die Intensität des (ehrenamtlichen) Engagements. Der kontinuierliche Kern der Gruppe besteht aus ca 10 bis 15 Personen. Weitere sporadisch Mitarbeitende in unterschiedlichster Form sind ca 50 Personen.

    Wer sich bei den Mitmachbeeten verbindlich engagiert, wird 2018 um eine Spende gebeten, um die Kosten der Stiftung für die bereit gestellte Infrastruktur (Strom, Wasser, Wegebau, etc) gemeinsam zu tragen.

    Ein „Naschpfad“ ist im Entstehen, ebenfalls von MitgärtnerInnen initiiert. Hier ist ein ca 150 Meter langer Weg im Herbst 2016, sowie Frühjahr 2018 mit 25 Obstbäumen (vorwiegend alte Sorten) bepflanzt, ca 100 Beerensträucher werden dazu kommen.

    Der „Naschpfad“ soll vor allen Dingen für Kindergärten und Schulklassen zugänglich sein, um in einer Art „grünem Klassenzimmer“ die vielfältigen Beziehungen zwischen Pflanzen, Insekten, Witterung,

    Pflegemaßnahmen, sowie Aussehen, Duft und Geschmack der verschiedenen Obstsorten, Ernte und Verarbeitung erlebbar zu machen.

    3.       Zusammenarbeit mit der Universität Essen-Duisburg

    Ein Praxisseminar der Universität Essen (für Biologie-Lehramtsstudierende) wurde und wird im Sommersemester angeboten, betreut von einem qualifizierten Mitgärtner. Es geht zunächst um das Anlegen und bewirtschaften eines Gemüsegartens. Ein anderer Themenkomplex „Heilpflanzen“ soll 2018 im Rahmen des Seminars ausgebaut werden. Dazu werden entlang eines Weges verschiedene Kräuter und Heilpflanzenbeete angelegt und gepflegt. Im Wintersemester werden von den geernteten Pflanzen Auszüge, Tinkturen, Salben, etc. hergestellt.

    Die Finanzierung dieses Bereichs läuft über die Universität Essen-Duisburg.

    Wieso hat sich die Fläche des Mitmachgartens denn verkleinert? Im letzten Antrag waren es 100 – 200m². Hat der Mitmachgarten einen festen Platz auf dem Gelände?

    Antwort: Das ist eine der Veränderungen des letzten Jahres. Es haben sich deutlichere Strukturen gebildet. Der Gemeinschaftsgarten hat einen anderen, festen Platz als im letzten Jahr von jetzt 80qm plus den 30qm der WG. Dazu wird auch der Naschpfad weitgehend von der Mitmachgruppe betreut.

          Wie viele Leute haben sich denn 2017 verbindlich für eine Mitarbeit entschieden? Gibt es eine Kerngruppe, die immer kommt? Oder kommen die Leute eher sporadisch? Kommen auch Leute außerhalb der Aktionstage?

    Antwort: Es haben sich verbindlich 13 Leute für die Mitmachgruppe gemeldet. Wie regelmäßig die Anwesenheit ist, kann ich nicht im Voraus sagen. In den letzten Jahren kamen immer wieder sporadisch oder auch verbindlich neue Interessierte hinzu, andere „Verbindliche“ kamen nur noch sporadisch….. das theoretische Interesse ist durchgängig lebhaft und viele Besucher sind begeistert, trotzdem kann das wenig konkret sichtbare Folgen für das Projekt haben.

          Wie viele Beete gibt es in dem Mitmachgarten und was passiert mit der Ernte?

    Antwort: Es gibt acht mit Randsteinen eingefasste Beete und zwei a 10 und 20qm nicht eingefasste Beete, sowie ringsum Blumenstauden, zwei Aprikosenbäume, Himbeersträucher, etc. Dieser Mitmachbereich ist frisch angelegt, also die Dauerbepflanzung noch in den „Kinderschuhen“. Die Ernte wird von den dort Arbeitenden für den Eigenbedarf verkocht, konserviert, etc. Letztes Jahr hatten wir einen Brombeersammeltag über Facebook initiiert (es gibt ca 1000qm wild wachsende Brombeeren auf dem Gelände). Jeder nahm Früchte mit, ein großer Teil wurde aber für die Marmeladenherstellung gespendet (und die wiederum gegen Spenden für die Stiftung abgegeben).

          Wo sollen die Hochbeete aufgestellt werden? Im Mitmachgarten? Wird dieser dann um diese Fläche vergrößert? Warum werden die Beerensträucher nicht direkt in die Erde gepflanzt?

    Antwort: Die Hochbeete sind mehr eine Randeinfassung von ca 30cm Höhe, entlang des “Naschpfades“ (dieser ist Teil der Allmende – also für alle nutzbar), der sich durch eine Wiese schlängelt. Bei den vorherigen Anpflanzungen von Beerensträuchern hat es sich gezeigt, dass die Stauden eingefasst werden müssen, da sie sonst gnadenlos vom Gras überwuchert werden (alternativ wäre eine Pflanzung in schwarzer Folie, die ich nicht wählen würde). Der Pflegeaufwand wäre ohne Einfassung zu groß. Die Erde ist sehr schwerer Lehm- bzw. Tonboden der extrem stickstoffarm ist (am Hang des Geländes gab es bis Mitte des vorigen Jahrhunderts eine Ziegelei), gepflanzte Bäume und Sträucher brauchen ein großes Pflanzloch mit viel guter Erde.

          Wer wird an dem Hochbeetbauworkshop teilnehmen?

    Antwort: Im vergangenen Jahr haben sich Alle an Allem beteiligt (über Transition Town wird die Veranstaltung öffentlich angekündigt) und so werden wir es in diesem Jahr auch anbieten. Es sollen mehrere 2,50m lange, 59/60cm breite, nach unten offene „Rahmen“ gebaut werden, in den Ecken gespitzte Pflöcke, die man in die Erde schlägt. Da hinein kommt der Mutterboden und Pflanzerde. Außerdem ist noch ein Gerätehaus für den Gemeinschaftsgarten geplant.

          25 kg Hornspäne und 50 kg Steinmehl kommen mir sehr viel für 80m² Fläche vor. Ist die Erde dort so schlecht? Gibt es keinen Kompost? Hatten Sie Probleme mit der Pflanzengesundheit?

    Antwort: Da wir diesen Bereich erst im Herbst vergangenen Jahres angefangen haben zu bewirtschaften, gibt es wenig eigenen Kompost. Der Permakulturbereich hat eine lange Kompostmiete angelegt, braucht aber für die neu zu bewirtschaftenden 1000qm jeden Krümel davon. Und ja, der Boden ist wirklich sehr schlecht. Horn- und Steinmehl können auch für die Sträucher und Bäume des Naschpfades genutzt werden.

    Wir hatten bisher keine erwähnbaren Probleme mit der Pflanzengesundheit. Es wird versucht eine günstige Pflanzenmischung, bzw. Fruchtfolge zu beachten. Außerdem scheint das Verhältnis von Schädlingen und Nützlingen im Sinne der Pflanzengesundheit zu funktionieren.


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  • GG Finkennest organisiert sich neu

    (Gu, Rss)

    ahresplanung getroffen. An zwei Tagen wurden Ideen entwickelt, Inhalte verhandelt, Projekte geschmiedet und Aufgaben verteilt. So entstand ein ambitionierter Plan für 2018. Es waren zwei herausfordernde, aber auch sehr angenehme und produktive Tage. Danke an alle, die sich beteiligt haben und das Wochenende zu einem großen Erfolg gemacht haben.

    Die wichtigsten Neuerungen sind:

    Wir haben die Arbeit bei F.I.N.K. in mehrere Bereiche aufgeteilt. Für jeden Bereich haben sich ein oder mehrere Finken als Verantwortliche gemeldet. Diese nennen wir Koodinator*innen. Die Koordinator*innen sind ab jetzt für ihre Bereiche zuständig und verantwortlich. Ihnen obliegt nun die Planung, Durchführung und Dokumentation von Aktionen in ihrem jeweiligen Bereich. Die Bereiche und zuständigen Koordinator*innen sind:

    1. Gärtnern (Steffi und Mira)

    2. Bauen (Ibrahim und Simon)

    3. Interkulturelles (Ester, Jens)

    4. Vereinsarbeit (Jens und Ester)

    5. Öffentlichkeitsarbeit (Jens, Antje und Julie)

    6. Ehrenamtsbetreuung (Nadine)

    7. Veranstaltungen und Feste (Jenni, Ester und Jens)

    In einem weiteren Beitrag möchten wir euch bald alle Koordinator*innen vorstellen. Neben der Strukturierung unseres Vereins haben wir aber auch viele neue Pläne gemacht. Diese möchten wir euch nun vorstellen:

    Folgende Projekte und Änderungen stehen im Jahr 2018 an:
    1. Gärtnern: (Gartenstunden jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr)

    Wir wollen das große Gemeinschaftsbeet bis Ende Februar mit Laub, Häckselgut und Erde so befüllt haben, dass wir es im Frühling zusammen bepflanzen können.

    Neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern, bieten wir im kommenden Jahr auch die Möglichkeit an, sich als Beetpate bei Fink zu engagieren. Beetpaten bekommen dann ein eigenes Hochbeet zur Verfügung gestellt, in dem sie ihr eigenes Gemüse anbauen können, losgelöst vom gemeinsamen Gärtnern und Ernten. Mehr Informationen dazu gibt es hier: https://finken-koeln.de/2018/01/30/beetpaten-fuer-das-finkennest/

    Es sollen Ernteampel eingerichet werden. Diese zeigen an, ob Pflanzen geerntet werden können oder noch wachsen müssen. So wollen wir sicherstellen, dass reifes Gemüse auch gegerntet wird.

    Unser Gärtner Karl zieht sich aus der Verantwortung für die Gartenstunden zurück. Diese übernehmen jetzt Mira und Steffi. Karl wird aber zwischen April und Oktober mehrere Fachvorträge zu Themen wie ›Fruchtfolge‹, ›Nachbarschaften‹ etc. halten. Zudem wird es weitere spannende Vorträge oder Veranstaltungen geben.

    Wer nun Lust auf Gärtnern bekommen hat, kann sich bei uns melden oder kommt einfach bei der Gartenstunde (Mittwochs ab 15:00 Uhr) vorbei.

    2. Bauen: (Baunachmittage jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ab 13.00 Uhr)

    Wir haben uns auf mehrere Bauprojekte verständigt. Zunächst wird die Komposttoilette mit Holz verkleidet. Dies ist schon abgeschlossen. Das nächste Bauprojekt ist eine Outdoor-Küche. Diese soll uns ermöglichen, Tee und Kaffee kochen zu können. Wenn unsere angepflanzten Nahrungsmittel reif sind, sollen sie dieses Jahr direkt vom Beet in die Töpfe und Pfannen wandern und dann gemeinsam verspeist werden. Ein riesen Fortschritt. Alle Teilnehmer*innen am Planungstreffen freuen sich besonders auf den Bau der Outdoorküche. Desweiteren ist geplant ein Tomaten bzw. ein Anzuchtsgewächshaus zu bauen. Zudem werden weitere Sitzgelegenheiten (im Schatten) benötigt.

    Wir haben Regeln besprochen wie und mit was wir bauen wollen.

    Wer sich in der Bau-AG beteiligen möchte, kann uns kontaktieren oder an den Baunachmittagen vorbei schauen.

    3. Interkulturelles:
    Im kommenden Jahr möchten wir weiterhin Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund einladen, sich im Finkennest zu beteiligen. Dies kann sowohl in den Gartenstunden, als auch an den Baunachmittagen geschehen.

    Zusätzlich möchten wir jedoch auch Begegnungsabende einführen.Genaue Informationen folgenen noch, wenn sie ausgearbeitet sind

    4. Feste und Veranstaltungen.
    Wir haben wieder zwei Feste für das kommende Jahr geplant. Es läuft auf ein Frühlings- und ein Erntdankfest hinaus.
    Veranstaltungsreihen zu Finkenthemen:

    Wir möchten im kommenden Jahr Veranstaltungen zu den Themen ›Urbanes Gärtnern‹, ›Ernährung Global‹, sowie ›Flucht und Fluchursachen‹ durchführen. Auch hier folgen weitere Infos.Wie ihr sehen könnt, waren wir sehr fleißig – und müssen es bleiben, wenn wir alle Pläne umsetzen wollen.Wichtig dafür ist, dass wir weitere Unterstützung erhalten. Wir suchen weiterhin nette Menschen, die sich temporär oder aber auch langfristig bei F.I.N.K. engagieren möchten. (mehr …)

  • Geräteschuppenbau im GG Nordhorn

    (Gu aus Antrag, Fragen)

    der Geräteraum soll in der Grundfläche 3 x 3m sein. Die Höhe wird 2,10 m betragen, das Material wird aus Lärchenholz und Dachpappe bestehen, 
      Zum Bautermin: Der Zuschnitt erfolgt auf dem Gelände der Tafel mit freiwilligen Helfern der Tafel und des Gartens. Der Aufbau soll an einem Samstag im Februar bei stabilem Wetter mit ca 8 – 15 Personen stattfinden. Wir haben wahrscheinlich wieder das Glück, dass einer unserer Gärtner auch dolmetschen kann.

    Antrag ist in unserer Ablage (mehr …)

  • Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die  Kompost-Toilette  entsteht  auf  einer  im  Aufbau  befindlichen  Gemeinschafts-Waldgartenfläche  bei  Kemberg.  Sie  soll  im  Rahmen  eines Workshops am  23.  Sept.
    2017  zum  Start  der  Einrichtung  dieser  Gartenfläche  erbaut  werden.  Der  Workshop wird  geleitet  von  dem  aus  Berlin  stammenden  „Kollektiv  für  angepasste  Technik“
    (KanTe, https://kante.info/). 
    Die  Waldgartenfläche  wird  als  Teil  des  in  der  Dübener  Heide  gelegenen  Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der  Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.  
    Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung  durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
    Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
     Das  Projekt  dient  dazu,  die  Potenziale  von  Gemeinschaftsgärten  resp.  des  Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.  
     Die  fraglichen  Potentiale  sind  auf  die  Aufgaben  des  Naturparks  und  seiner  Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
     Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als  (halb-)öffentliche  Lernorte  für  die  Umweltbildung  ein  und  initiiert  und  begleitet  in
    Anknüpfung  an  zu  erfassende  Vorortinitiativen  die  Errichtung  von  zwei  (Pilot-)  Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte  
    Komposttoilette erbaut werden.

    Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.

    Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8  Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide.  Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
    Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
    Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
    Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …)

  • Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen

    (gu aus antrag und nachfragen)

    Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
    Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.

    Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.

    Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.

          Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.

         Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)

          Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?

         Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)

         Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
    Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.

          Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?

         Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.

          Ist die Nutzung der Fläche befristet?

         Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt

          Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?

         Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.

          Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?


    Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.

    Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?

    Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner  ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
    Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.


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  • neue Hochbeete für den Huttenplatz

    (gu aus antrag und antworten)

    Wir haben vier Hochbeete, die in 2012 gebaut worden sind. Alle vier Hochbeete gehen nun kaputt. Zum Einen liegt es daran, dass es unbehandelte Seitenteile von Treckeranhängern waren, die ohne Folie mit Erde befüllt worden sind. Schließlich war das Projekt ja auch nur für ein Jahr angedacht. Zum Anderen ist das Gefälle auf dem Platz so hoch, dass der permanente Druck auf die Seitenwände die Seitenteile auseinander gedrückt hat. Alle vier Hochbeete müssen nun erneuert werden. Zwei wollten wir gerne so bauen, dass auch die Mitgärtner*innen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut daran arbeiten können. Diese klassischen Hochbeete möchten wir gerne von unseren handwerklich begabten Freunden bauen lassen. Dafür würden wir gerne das Geld der anstiftung verwenden.

    Die Zwei anderen Hochbeete werden wir als Beispiele für alternative Hochbeetformen bauen. Zurzeit sind im Gespräch ein Hochbeet aus Feldsteinen. Ein Selbsterntegartenprojekt erweitert seine Flächen und würde uns dann diese Steine bringen. Desweiteren würden ein Beet aus Europaletten bauen.

    Wir haben uns entschieden, die Hochbeete etwas kleiner als jetzt zu bauen, damit die Haltbarkeit erhöht wird. Dafür werden die Beete aber etwas höher und somit rückenfreundlicher. Die Hochbeete haben eine Größe von etwa 3m x 2m x 70 cm.

    Bei der Komostierung haben wir immer mal etwas anderen ausprobiert. Wir haben mit Schnellkompostern gearbeitet, mit klassischen Kompostern und mit einer Wurmkiste. Leider hat alles nicht so gut funktioniert. Daher machen wir es jetzt so, dass wir ein Loch graben, den Kompost hineintun und wieder Erde darauf schaufeln. Bepflanzt wird dann dieses Beet mit Salat, Mangold, Radischen etc. So geht es reihum im Garten. Das halt sich als sehr erfolgreich und praktikabel erwiesen.

    Bisher haben wir jedes Jahr Erde vom Kompostwerk geholt. Mal in wiederverwertbaren Beuteln, einmal auch als Fuhre.

    Beim Hochbeetebau bekommen sie Unterstützung von einer Gruppe arbeitsloser Menschen (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg: Komposttoilette ist fertig

    (Gu, aus Antrag)

    Wir als Kulturgarten sind in einem Kleingartenverein angesiedelt und haben komfortabler Weise Zugang zu Wasser und Strom, der Garten liegt jedoch etwas abgelegen und wir haben nur über das Vereinsheim des Kleingartenvereins Zugang zu einer Toilette. Dieses Abhängigkeitsverhältnis vom Kleingartenverein hat sich in der Vergangenheit als konfliktanfällig und unzuverlässig erwiesen. Um zu verhindern, dass sich die Beziehungen zum Kleingartenverein durch das Abhängigkeitsverhältnis verschlechtern oder dass Kulturgärtner*innen und Besucher*innen frühzeitig nach Hause fahren, weil es keine Toilette gibt und um zusätzlich etwas zur Verbesserung der Nährstoffkreisläufe und der Düngung in unserem Garten beizutragen, haben wir uns entschlossen eine Komposttoilette zu errichten. Wir haben versucht möglichst viel an der Toilette selbst zu bauen.

    Sie haben sie beim Sommerfest Ende Juli 2017 eingeweiht. (mehr …)

  • Laubendach wird so umgebaut, dass Laube als Gewächshaus genutzt werden kann

    (GU aus Antrag)
    Der Exotische Gemeinschaftsgarten in Dresden-Coschütz, der sich auf einer Kleingartenparzelle befindet, rüstet das Dach der Laube um.
    Wir wollen/werden auch heimisches Gemüse im potenziell möglichen Laubengewächshaus anbauen und nicht nur Exoten wie auch im Erdgewächshaus, wo auch Wintergemüse und wie auch bekannte wärmeliebende Sommergemüsesorten anbauen (Gurken, Melonen etc.) neben Exoten. Auch kann der Wohnanhänger bei uns als Geräteraum dienen, der hinter der Laube sich befindet. Der Wohnanhänger dürfte normalerweise auch nicht im Kleingrarten stehen – duldet aber der Kleingartenverein. Der Wohnanhänger ist vom Vorpächter. Die Laube kann auch als Laube teils weiterhin genutzt werden, da Sie ja aus 2 Räumen besteht bzw. könnten auch die Lichtplatten mit einer lichtundurchlässigen Folie überdeckt werden, wenn man keine Gewächshausnutzung mehr will.
    neben der Gewächshausfunktion wird das Dach auch so umgerüstet, dass darüber Regenwasser gewonnen werden kann.

    Wir finanzierern 1/3 des Vorhabens, das andere Geld ist über Spenden zusammen gekommen (mehr …)

  • Mauergarten entsteht neu – auf der alten Fläche

    (Gu, aus Antrag und Projektbesuch)

    Seit herbst 2016 wird im Zuge der Neugestaltung des Mauerparks auf der gesamten Erweiterungsfläche (da ist auch der Mauergarten) der Boden saniert. Im Zuge dessen mußte der Mauergarten im Oktober 2016 komplett abgebaut werden. In vielen Sitzungen haben sie ein Konzept (Raumkonzept) erarbeitet, was den Mauergarten auch in dem umgestalteten Park Gemeinschaftsgarten bleiben lässt. Durch die Umgestaltung des Parks fallen einige bisher vorhandene „Wäldchen“ und Abgrenzungen weg, die den Garten zar vollkommen offen, aber auch geschützt sein ließen. Direkt neben dem Garten wird nun einer der Hauptwege entlangführen. So haben sie einen Beetplan erstellt, der hoffentlich ein Kreuz-und Quer-durch-den-Garten fahren (mit dem Rad) vermeidet.
    Im Herbst waren sie 70 Vereinsmitglieder, 60 Beetpaten, 120 Hochbeete, 2 Gewächshäuser, eine Werkstatt, Bienen, Sitzecken. Die Gewächshäuser haben sie weiter nutzen können, die stehen wieder auf der Fläche.
    Aufgrund des Abbaus und der nun  Ungewissheit, in welcher Form es weitergeht, ist die Mitgliederanzahl zwischenzeitlich auf die Hälfte gesunken. Gerade kommen wieder neue Interessierte. Sie sind sehr rege, was ÖA angeht und kündigen Hochbeetbauworkshops frühzeitig an. Die Begehung mit GrünBerlin und dem Senat war, sie wissen nun, was wohin kann und was wie umzäunen können (z.B. die Wassertanks, die sie zunächst beibehalten wollen, obwohl es nun auch einen Wasseranschluß bald geben wird).
    Um möglichst schnell wieder auf der Fläche mit Beeten präsent zu sein, haben sie schon im Winter in einer nahen Werkstatt welche gebaut und diese stehen auch schon auf der Fläche. Sie wollen nun regelmäßig auf der Fläche Beete bauen und brauchen dafür gutes, stabibles Werkzeug. Dieses werden sie auch bei Bedarf an andere Gärten oder die Nachbarschaft verleihen. Sie bringen es in noch zu bauende Unterstände unter und zunächst auch im fußläufig in fünf Minuten erreichbaren Büro.


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  • Pflanzstelle Köln baut zwei mobile Kompostklos

    (Gu aus Antrag)

    Die vom Verein grenzenlos gärten e.V. getragene Pflanzstelle ist ein offener und interkultureller
    Gemeinschaftsgarten in Köln Kalk, der bereits seit 2011 besteht und auch schon von Anstiftung & Ertomis gefördert wurde. Wir nutzen eine Brachfläche von etwa 1000 m², auf der wir biologische Nutzpflanzen in mobilen Pflanzkisten anbauen. Darüber hinaus verstehen wir uns im Sinne des urban gardening Manifests auch als Ort der Begegnung und Umweltbildung und versuchen so viel wie möglich zu re-/upcyclen. Auf Veranstaltungen ist ein häufiges Problem, dass wir keine Toiletten-Infrastruktur zur Verfügung haben. Dies ist ja auch ein urbanen Gärten bekanntes Problem, was wir durch den Bau von zwei Kompost-Toiletten lösen möchten. Dies soll als offener Workshop gestaltet werden, so dass sich das Konzept und Know-How weiter verbreitet. Durch das Kollektiv KAnTe besteht schon gut aufbereitetes Wissen, auf welches wir uns hauptsächlich stützen.

    Zu den Kompost-Toiletten:
    Die beiden Kompost-Toiletten werden mobil sein. Dies ist ein Grundsatz unseres Gartens. Für den Fall, dass wir umziehen müssen, können die Toiletten sehr einfach mitgenommen werden. Auch für den Fall, dass uns die feste Einrichtung der Toiletten untersagt wird, könnten wir diese dann nur punktuell zu Veranstaltungen einsetzen. Es werden Trenntoiletten sein, so dass Urin und Fäzes getrennt voneinander in einem entnehmbaren Kanister / Bottich aufgefangen werden. Die Kompostierung erfolgt in einem eigens dafür eingerichteten Kompost, der später nicht für Nutzpflanzen genutzt wird. Das Urin wird regelmäßig von Nutzer*innen des Gartens im privaten Abwasser entsorgt.
    Mobil heißt für die zu bauenden Toiletten, dass sie so modular aufgebaut sind, dass man sie einfach auf- und wieder abbauen kann. Es werden zwei kleine „Holzhütten“ mit Treppe und Dach. Eine Holzhütte besteht im Wesentlichen aus vier Wänden, die durch M12er Schrauben reversibel miteinander verbunden werden. Vorne wird eine Tür eingebaut und hinten im unteren Bereich eine Klappe zur Entnahme von „Fäzes-Bottich“ und Urinkanister. So ist dieser Bereich auch für Tiere unzugänglich.
    Die Seitenteile werden so gefertigt, dass zwei nebeneinander stehende Toiletten ein Seitenteil nutzen können. Innen wird ein Boden eingelegt, sowie eine Sitzfläche aus Siebdruckholz mit einem Toilettenloch, in das ein Urinabscheider gesetzt wird, und einem Streuloch. Vergangene Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Einwurf von Streu (Sägespäne und etwas Kohle) in das Toilettenloch die Trennvorrichtung häufig verstopft. Mit dem zusätzlichen Loch für das Streu und einer kleinen Vorrichtung wollen wir das verhindern.
    Ein Aufbauplan besteht bereits (handschriftlich), den wir nach dem Workshop gerne unter CC-BY oder CC-0 Lizenz veröffentlichen wollen.

    Zeitplan:
    Der Workshop wird an zwei Wochenenden im Juli stattfinden. Gebaut wird hauptsächlich Sonntags. (mehr …)

  • Laube im P-Garten ist fertig

    (Gu, Newsletter)

    Es ist soweit. Im August 2015 hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Baugenehmigung erteilt, im Herbst desselben Jahres haben wir das Fundament gelegt, von Mai bis Juli 2016 wurde der dreigeschossige, 10 Meter hohe Holzbau per Hand errichtet und im April und Mai diesen Jahres haben wir die Laube um einen ausziehbaren Raum und eine Terrasse ergänzt. Insgesamt haben über 100 Helfer*innen, Auszubildende der Knobelsdorff-Schule und Studierende der TU-Berlin knapp 12.000 Stunden Arbeit in den Selbstbau gesteckt.

    Um den erfolgreichen Aufbau mit Euch zusammen zu feiern und die künftige Nutzung als Gemeingut einzuläuten, laden wir für den kommenden Samstag herzlich zur Eröffnung der Laube ein. Es gibt Führungen, ein öffentliches Gespräch zum Thema „Grün vs Grau“ u.a. mit dem Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt und der Planbude Hamburg, und wir zeigen den im Rahmen des Selbstbaus der Laube entstandenen Dokumentarfilm  „Die Laube. Stadt (selbst) bauen“. Programm siehe unten

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    Nutzung der Laube als Gemeingut

    Bild: Generalprobe Laubennutzung, Postwachstums-Slam im Juni 2017

    Der Verein common grounds, die Nachbarschaftsakademie und der Bereich „Die Stadt ist unser Garten“ der Prinzessinnengärten werden die Laube als ein selbstorganisiertes Kultur-, Lern- und Nachbarschaftszentrum betreiben, das für gemeinwohlorientierte Nutzungen offen steht. (mehr …)

  • Bauworkshops in Essener Gemeinschaftsgärten

    (Gu, alerts)

    Noch ist die Gruppe der Gärtnernden am Oberlehberg in Kettwig Auf der Höhe klein, jedoch geht es Schritt für Schritt voran. Am Samstag, 13. Mai wird ab 14 Uhr ein Palettenbau-Workshop dort stattfinden, zu dem alle Interessierten aus Kettwig und auch aus ganz Essen herzlich willkommen sind. Wir freuen uns, wenn Jugendliche, z. B. aus dem Jugendtreff an der Rheinstraße hinzu kommen und uns mit Schaffenskraft und Ideen bereichern.

    Es erwartet die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung des Industriedesigners Frank Münter aus Einwegpalettenholz Nützliches für den Außenraum wie Garten, Balkon oder öffentliche Flächen zu bauen. Auch besteht an diesem Nachmittag die Möglichkeit den neuen Garten anzuschauen und mit den Gärtnernden in Kontakt zu treten.

    Erstes Ziel des Workshops ist es, ein kleines Gerätehäuschen zum Aufbewahren der Gartengeräte im Gemeinschaftsgarten und gerne auch Schutzdächer für die Tomatenpflanzen fertig zu stellen. Es können jedoch auch Pflanzgefäße für den eigenen Vorgarten, eine Bank oder anderes mehr gebaut werden. Münter ist schon in verschiedenen Essener Gemeinschaftsgärten in dieser Weise tätig geworden ist und unter seiner Anleitung und Hilfestellung ist unter anderem der Wandergarten entstanden wie auch zahlreiche Pflanzgefäße, Hochbeete, Bänke, Häuschen und mehr. Weitere Bau-Workshops wird es im Mai noch an anderen Essener Orten geben: Am Sonntag, 14.5. ab 10 Uhr der Bau von Pflanzgefäßen auf dem Weberplatz im Essener Zentrum sowie am Samstag, 27.5. ab 11 Uhr der Bau von Schutzdächern für Beeren und Tomaten im Weuengarten, Weuenstraße 24 in Essen-Altendorf.

    http://www.lokalkompass.de/essen-kettwig/ratgeber/erster-workshop-im-gemeinschaftsgarten-am-oberlehberg-d758479.html (mehr …)

  • Hechtgrün ist umgezogen

    (Gu aus Antrag)

    Unser  Gemeinschaftsgarten  hechtgruen  hat  nach  4  Jahren  die  Kündigung  erhalten.  Der Eigentümer möchte das Grundstück bebauen und hat die Nutzungsvereinbarung fristgerecht
    jedoch sehr kurzfristig zu Ende Februar 2017 beendet. Glücklicherweise  konnten  wir  durch  die  Unterstützung  von  MitarbeiterInnen  des Stadtplanungsamtes  eine  geeignete  Ausweichfläche  im  Quartier  finden.  Das  Amt  für Stadtgrün stellte uns Personal und Technik zur Verfügung, so dass wir unsere 32 Hochbeete (Paletten  mit  Aufsatzrahmen)  samt  Bepflanzung  sowie  alle  übrigen  Materialien  umziehen konnten.  Mittlerweile sind wir seit Anfang März auf der neuen Fläche. Wir haben eine unbefristete
    Nutzungsvereinbarung  mit  einer  Tochtergesellschaft  der  Stadt  abgeschlossen.  Bei  dem Grundstück  handelt  es  sich  um  eine  ehemalige  Garagenfläche,  die  zwischenzeitlich  als
    Baustelleneinrichtung  genutzt  wurde.  Vor zwei Wochen fand unsere diesjährige Planungswerkstatt mit 42 TeilnehmerInnen statt.
    Aus  dem  letzten  Jahr  sind  ca.  15  GärtnerInnen  dabei,  so  dass sich  die  Gartengruppe  aller Voraussicht nach in dieser Saison auf ca. 30 Personen verdoppeln wird. Wir möchten gerne die  vorhandene  Energie  für  das  Projekt  freisetzen  und  die  neue  Gartenfläche  mit  einigen größeren und kleineren Bauprojekten und Anschaffungen aufwerten  Die größte Investition stellt die Reparatur  vom  Dach  unseres  Gartenhäuschens  dar.  Es  wurde  beim Umzug  leider  so  stark beschädigt,  dass  es  komplett  erneuert  werden  muss.  Aus  den  Resten  des  alten  Daches werden  wir  kleinteilige  Überdachungen  für  einige  unserer  Hochbeete  bauen.  Auch  die Wasserversorgung  muss  auf  der  neuen  Fläche  komplett  neu  eingerichtet  werden.  Dazu möchten  wir  zunächst  am  Gartenhäuschen  eine  Regenrinne  installieren,  sowie  eine Sitzfläche  überdachen,  um  auch  dort  das  Regenwasser  aufzufangen.  Perspektivisch bemühen wir uns um das Einverständnis des Nachbarn, um dessen Regenrinne anzuzapfen.
    Durch die positive Resonanz auf unsere diesjährige Planungswerkstatt möchten wir weitere

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  • Bauwochenende bei Ab geht die Lucie

    (Gu, RSS)

    Wir möchten den Sandkasten wieder frisch machen und ganz viel Draußen-Spielzeug installieren, damit es für die Kleinsten auf der Garten-Baustelle Lucie spannend.
    Vieleicht habt ihr solche Spiele ungenutzt rumstehen oder noch eigene Ideen? Dann lasst sie uns auf der Lucie umsetzen! Wir haben zwei Bau-Wochenenden geplant und könen eure Unterstützug gebrauchen:
    Am 26.03. und am 02.04. werdet ihr uns ab 12 Uhr auf der Lucie am Werkeln finden. 
    Wir freuen uns über alle, die mitmachen!!

    Wir werden Altes reparieren und wieder in Stand setzen, aufräumen, aussortieren, umstellen und neue (unglaublich schicke) Infoschilder anbringen. Wir wollen ein erstes vertikales Beet bauen und noch zahlreiche andere Projekte stehen auf der Liste. (mehr …)

  • Westgarten in Dortmund wird im April eröffnet

    (Gu, RSS)

    Der Westgarten steht kurz vor der Realisierung! Am Samstag werden wir einen Manufaktur-Tag einlegen, um die Hochbeete für den Westgarten zu bauen. Es sollen sechs Hochbeete mit Aufsatzrahmen und ein IBC-Hochbeet gebaut werden, die dann im April in den Westgarten umziehen und bepflanzt werden.

    Ist ein Projekt von den Grünen und den Urbanisten (mehr …)

  • neues Beetnummernsystem im Allmende-Kontor

    (Gu, Newsletter)

    Die Neuen Beetnummern bestehen aus
    den Anfangsbuchstaben der Farbgruppe und einer Zahl von 1 bis …

    d.h. HG14 für Farbgruppe Hellgrün, Beet Nr. 14
    Bitte ab sofort nur diese neuen Beetnummern für Rückmeldung, Zahlung und alles weitere verwenden, wir danken Euch herzlich dafür! Großer Dank noch mal für den Beetplan an Tobias Jordans von Hellgrün, für die Anbringung der Beetnummern an Euren Beeten danken wir Petra Kollmann und Claas Klingebiel von der Handwerker AG!
    Wer nicht weiter Gärtnern möchte, den bitten wir um Abmeldung ebenfalls unter dem o.g. Link bis 15. März 2017. Immer wieder werden Beete intern neu vergeben, so dass der Garten nicht offen für neue Mitglieder ist bzw. GärtnerInnen nicht wirklich von unserer Gemeinschaft und den Aufgaben erfahren. Deshalb bitten wir darum, keine Beete intern weiterzugeben, um eine Neuaufnahme von Gärtnerinnen durch unsere Infoveranstaltungen für Neugärtnerinnen zu ermöglichen.
    Bitte fragt Euch auch selber, wie nutzt Ihr den Garten? Seid ihr tatsächlich aktiv am Gärtnern? Gebt Ihr der Gemeinschaft etwas wieder? Engagiert ihr Euch in einer Arbeitsgemeinschaft? Oder genießt ihr nur ab und zu das Feld und die Atmosphäre im Garten? Ist Urban Gardening für Euch nur Trend oder vielmehr Passion?! Denn leider gibt es immer wieder verwaiste, kaum gepflegte Beete in unserem Garten. Dies möchten wir verhindern, um den Garten wie in den Anfangsjahren zum Blühen bringen!
    Die Nachfrage am Mitgärtnern ist groß, bereits am 1. April 2017 um 13 Uhr findet die erste Infoveranstaltung für Neugärtnerinnen statt, bei der wir neue GärtnerInnen in der Gemeinschaft begrüßen und nicht genutzte Beete weitergeben werden.


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  • Mauergarten macht Modellbeetbauworkshops in Kooperation mit Kiezwerkstatt

    (Gu, newsletter)

    Modellbeetbau-Workshops an den vier kommenden Samstagen 26.11., 3.12., 10.12. und 17.12. von 10 – 13 Uhr im Olof-Palme-Zentrum (Demminer Str. 28)

    Der Quartiersmanagement Brunnenviertel / Brunnenstraße fördert unser Projekt „Neue Beete für den mauergarten“. Unter Joshs Anleitung bauen wir vier Hochbeete als mögliche Prototypen für den Neuaufbau des Gartens. Im Anhang ein Paar Photos vom ersten Teil des Workshops am letzten Samstag.

    Für die kommenden Workshops können wir weiterhin die Räumlichkeiten der offenen Kiezwerkstatt im Olof-Palme-Zentrum nutzen (mehr …)

  • IG Coswig macht Winterbauaktion

    (Gu aus Antrag)

    Die kühle Jahreszeit rückt unser sogenanntes „Vereinshaus“ in das Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Für zahlreiche Aktionen wie Reparaturen, Floristik, Trocken von Erntegut ist es notwendig.

    Wir konnten in diesem Jahr verstärkten Zuspruch für unsere Treffen feststellen und begrüßten Gäste aus anderen Vereinen, dem Stadtrat oder einfach Interessierte der Öffentlichkeit. Sie alle erfuhren von unserer gemeinsamen Arbeit im Garten und sprachen mit Menschen, die sich hier zugehörig und anerkannt fühlen.

    Nun wollen wir unser „Gebäude“ in Ordnung bringen, denn der Boden besteht nur aus Sand und die Bänke und Stühle haben keinen festen Stand. Es bestehen viele Stolperkanten und ein Sauberkehren des Bodens ist nicht möglich. Wir planen deshalb, einen einfachen Fußboden aus Gehwegplatten einzubauen. Die Platten werden in Split verlegt und mit Tiefborden am Rand gesichert.

    Mit diesem Vorhaben soll unser sog. Vereinshaus als Ort der Begegnung, der auch für die Öffentlichkeit zugängliche ist, weiter ausgebaut und aufgewertet werden.

    Diese Aktion ist es für uns eine neue und lehrreiche Gemeinschaftsarbeit an der sich auch Interessierte aus dem Kreis unserer Kooperationspartner oder der Öffentlichkeit beteiligen können. Unsere wichtigsten Kooperationspartner sind der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt“ e.V., die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt, das Bündnis Buntes Radebeul und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH. Über dieses Netzwerk wollen wir unser Vorhaben bekanntmachen. Wir stellen uns vor, dass gerade Flüchtlinge sich bei dieser Bautätigkeit einbringen und ihre Sprachkenntnisse erproben.


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  • Campusgarten Potsdam nutzt Semesteranfang für Möbelbauworkshop

    (Gu aus Antrag und Tel)
    Der Campusgarten Potsdam macht zum Semesteranfang ein Fest anlässlich des einjährigen Bestehens und veranstaltet dazu einen (Möbel)bauworkshop (Sitzgelegenheiten, weitere Hochbeete, Insektenhotels und Nistkästen, Einhausung der Wassertanks) und es werden ein Baum (der erste) sowie winterharte Pflanzen gepflanzt.
    Sie wollen so neue MitstreiterInnen und GärtnerInnen aus der Hochschule, der Nachbarschaft, dem Interntionalen Begegenungszentrums und dem Familienteam der FH gewinnen und den Campus-Garten mehr zu einem Treffpunkt ausbauen. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 baut Außenküche

    (Gu aus Antrag und Beantwortung von Fragen)

    Im Herbst 2016 soll der Schau- und Mitmachgarten um eine Außenküche in zwei Wochenendworkshops durch Mitglieder und externe Interessierte erweitert werden. Für öffentliche Veranstaltungen bei denen Lebensmittel verarbeitet und verzehrt werden sind die Richtlinien des Gesundheitsamtes für hygienegerechtes Kochen einzuhalten. Für wöchentlich stattfindende vegane Kochaktionen, öffentliche Cafés sowie für Workshops, wie z.B. Wildkräuterführungen mit anschließendem Verzehr von Kräutern aus dem Garten (im Juli 2016 erstmals durchgeführt) ist eine hygienegerechte Außenküche somit unerlässlich. In Planung ist die Kooperation mit örtlichen Kindertagesstätten um mit Kindern zu kochen, zu essen und somit spielerisch an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen. Auch diese Zusammenarbeit wird durch eine hygienegerechte Außenküche bedingt. Sie soll vor Witterungseinflüssen geschützt sein und sauberes sowie hygienisches Arbeiten ermöglichen. Zudem möchten wir durch das Anbringen von Solarpanels auf dem Dach den zur Nutzung von Elektroküchengeräten, wie Wasserkochern und Stabmixern benötigen Strom umweltfreundlich selbst erzeugen. Regenrinnen sollen Regenwasser in Auffangtonnen leiten, um dieses zur Bewässerung des Gartens ebenfalls zu nutzen. Zur Planung und Umsetzung des Projektes wurde im April 2016 die Arbeitsgemeinschaft (AG) Bau gegründet und externe Beratungen eingeholt.

          Was für Infrastruktur – neben den Beeten – habt ihr bisher schon im Garten?

    Hütte (als Lagerraum für Geschirr, Sitzkissen, kleinen Gaskocher etc.; mit großem Vordach, noch weiter vergrößerbar mit Plane als regensichere Sitzfläche), Rasenmäher, Kompostklo, Geräteunterstand, Gartengeräte(siehe erster Förderantrag), Abwaschstraße, Insektenhotel, Bauholzunterstand und Brennholzunterstand, Stühle und Tische für Café und Kochaktionen, Tomatendach, Kompost, 3 Kubikmeter Regenfässer, Kräuterspirale, Sandkasten

    Obstbäume (Zwetschgenbaum, mehrere Apfelbäume, 2 Kirschbäume, 1 Pfirsichbaum), Beerensträucher (Himbeeren, Stachelbeere, Brombeeren, Johannisbeeren), Weinstöcke,

    Gartenbücher (Das große Biogartenbuch, Samengärtnerei, Essbare Wildpflanzen u.a.), jährliche Ausstellung (Konzept jeweils bereitgestellt von der Gartenwerkstadt Marburg) auf vorderen Beeten.

          Wie viele Leute nutzen das Gartenprojekt/den Freiraum derzeit für was/welche Tätigkeiten/Aktivitäten?

    ·         Ca. 20 Vereinsmitglieder: Gärtnern und Erholung, regelmäßig.

    ·         Freund*innen der Vereinsmitglieder: Erholung, Mithilfe und Treffpunkt, regelmäßig.

    ·         Ca. 20-50 Besucher*innen der regelmäßigen Öffnungszeiten in der Saison am Mittwoch (17-21Uhr) und Sonntag (15-19Uhr): vegane Kochaktion(mit Garteninteressierten und Leuten aus der Nachbarschaft) bzw. Café, dabei: Treffpunkt, Erholung, Anschauen der Ausstellung

    ·         Ca. 10-20 Besucher*innen zum Kino (14 tägig in der Saison, im Winter monatlich)

    ·         Ca. 5-10 Vereinsmitglieder und Besucher*innen zur Gartensprechstunde (in dieser Saison 3x, mehr gewünscht): Austausch zu Gartenthemen und gemeinsames Lernen/Literaturrecherche

    ·         Ca. 5 Vereinsmitglieder zum monatlichen Subbotnik (gemeinsamer Arbeitseinsatz), auch offen für Externe

    ·         Kräuterspirale und Insektenhotel sind in Workshops entstanden. Kräuterspierale 6-10 Leute an 3 Terminen, Insektenhotel: 5 Leute an einem Termin.

          Sollen die öffentlichen Veranstaltungen „for free“ stattfinden oder plant ihr dafür Beiträge der Teilnehmenden?

    Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen immer ohne Eintritt.

    Bei geplanten Workshops für Erwachsene in der Außenküche (Einkochen & Haltbarmachen, in Zusammenhang mit Wildkräuterführungen („Was wächst zwischen den Beeten“), Aktionen zur Ausstellung 2017 „Zukunft(s) Essen“ (Konzept wieder von der Gartenwerkstadt Marburg) würden Spenden für Zutaten erbeten werden.

    Bei Café und Kochaktionen am Mittwoch, sowie Kino bitten wir um Spenden für die Refinanzierung der Getränke und Kochzutaten, mit überschüssigen Spenden finanzieren wir die Grundstückspacht. Beim Kino z.T. für Finanzierung von Fahrtkosten der Filmemacher*innen.

    Bei Workshops zu Bau- und Gartenaktionen (Kräuterspirale, Insektenhotel, Kompostklo, Küchenbau etc.) bitten wir nicht um Spenden.

          In welcher Form beteiligen sich die Kindertagesstätten an den Kosten?

    Es existiert noch kein konkreter Kontakt zu Kindertagesstätten. Die Kostenbeteiligung würden wir je nach Möglichkeiten der Kindertagesstätten absprechen (Spenden des Elternvereins, Fördermittel, die Kindertagesstätten zur Verfügung haben, Fördermittel, die wir selbst einbringen können(wir freuen uns über Hinweise zu Fördermittelgebern!)

          Wie groß soll die Außenküche werden? Wie viele Arbeitsplätze soll es dort geben? Wie soll sie ausgestattet sein? Habt ihr z.B. schon einen (Lehm)Ofen o.ä.?

    Größe: Grundfläche: 2,40m x 2,65m,

    Arbeitsplätze: bis zu 6 Erwachsene gleichzeitig in der Küche, vorbereitende Arbeiten auch vor der Küche möglich.

    Ausstattung: 3 Spülbecken (wie hygienekonform gefordert, 2 vorhanden), Arbeitsplatten an zwei Seiten, Regale unter den Arbeitsflächen, Arbeitstisch(vorhanden) an gegenüberliegender Ecke, Kleiner Zweiplattengaskocher (vorhanden), Hockerkocher für große Töpfe, Aufbewahrungsschrank, Kindertisch(gebraucht, vorhanden), Kinderstühle (3 bereits vorhanden), Wasserkocher, Pürierstab, Töpfe (1 großer und 1 kleiner vorhanden, weiterer wird beantragt), Kochuntensilien, Messer (vorhanden), Geschirr (vorhanden), große Schüssel(wird beantragt),

    Lehmofen ist ebenfalls in Planung, Standort ist direkt neben Küche geplant. Für die Küche geplantes Dach wird größer als Küchengrundfläche und soll ebenfalls über den Lehmofen reichen. Vorrecherchen zur Umsetzung fanden schon statt. Genaue Kostenkalkulation für den Lehmofen fehlt noch. Deshalb würden wir diesen gesondert beantragen, wenn die Umsetzung konkret wird.

          Wo sollen die benötigen Materialien herkommen? Auf welcher Grundlage habt ihr die finanzielle Planung gemacht?

    Materialien sollen soweit möglich gebraucht besorgt werden (1 Spülbecken, eventuell Arbeitsplatte, Aufbewahrungsschrank). Bei genannten Gegenständen sind Preise der Verkäufer schon bekannt. Hockerkocher und Topf werden gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen/Schwarzen Brett/Projektevernetzungsverteiler o.ä. gesucht

    Baumaterialien(Holz, Dachplatten, Schläuche, Wasserhähne etc.) werden im Baumarkt in der Nähe besorgt, Preise wurden dort recherchiert. Für Hinweise zu Bezugsquellen ökologischen Baumaterials sind wir dankbar, müssten aber nach unseren zeitlichen Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten (Transport) zwecks der Entfernung schauen.

    Beim Kauf von Schrauben u.a. Kleinteilen würden wir den im Viertel ansässigen kleinen Eisenwarenhändler unterstützen.

          Wie viele Leute können beim Bau dabei sein?

    Jeweils 5-8 Vereinsmitglieder, öffentliche Bewerbung als Workshop, Anfrage nach Hilfe an Freunde und Bekannte

          Was soll im Winter in der Küche passieren?

     Küche hat eine feste Wand, an weiteren 3 Seiten mit Gewebeplanen schließbar. Von Mitte Oktober bis März wird Küche voraussichtlich nicht genutzt, Planen sollen vor Witterungseinflüssen schützen.


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