Schlagwort: Handwerk in den Gärten

  • BergGartenOase: VHS ist Träger des Gartenprojekts

    (Gu, alerts)

    Dass die Volkshochschule direkt vor ihrem Haus an der Lüpertzender Straße 85 gemeinsam mit der „Transition Town Initiative“ ein urbanes Gartenprojekt betreibt, hat sich schon herumgesprochen. Hier kann an jedem Samstag bei schönem Wetter von 14:00 bis 15:30 Uhr gegärtnert werden. An jedem dritten Samstag im Monat gibt es den Familientag als besonderes Angebot. Am 17. September ist der nächste Familientag: Dort wird mit Naturmaterialien geschnitzt und gebastelt, werden Pfefferminz-Teebeutel hergestellt und die Tiere im Garten beobachtet.

    „Wir machen Experimente in und mit der Natur, lassen Pflanzen um die Ecke wachsen, bauen Wasserleitungen aus Stängeln und nutzen die Sonnenenergie. Jeden Monat geben wir Tipps für hängende Gärten auf dem Balkon oder der Terrasse. Dort können wir Salat, Bohnen und Kartoffeln ernten, aber auch Obst zum Naschen und Kräuter zum Würzen. Wir nehmen Saatgut von unseren Pflanzen und zeigen wie die Stecklingsvermehrung funktioniert. Außerdem haben wir Rezepte für Cremes, Tinkturen und natürlich auch für die Küche und zeigen, wie man Gemüse und Kräuter durch Trocknen haltbar macht“, sagt Hannelore Fränken, die den Familientag betreut. Bei schlechtem Wetter geht’s nicht in den Garten, sondern in die VHS.

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/942837.html (mehr …)

  • Hochbeetbau im Exotischen Garten Coschütz

    (Gu aus Antrag/Fragenbeantwortung)

    der Gemeinschaftsgarten braucht Hochbeete, damit man auch Wurzelgemüse anbauen kann, da die Radongasbelstung geringer ist als bei normalen Beeten.

    Da angrenzend die Collhalde ist und der Garten unterhalb davon und somit, wie wir gemessen haben, die Radonbelstung schwach bis mittelmäßig ist, da auch im Garten Radongas entweicht. Je tiefer man in den Boden was anbaut, desto höher ist die Konzentration und desto bedenklicher.

    Das Erdgwächshaus wird fertiggestellt, wenn alle Materialen vor sind, was noch eine Geldfrage ist, die sich demnächst lösen wird, durch neue Mitgärtner (Kinder von Schuleinrichtungen, Kindergärtnen) und deren Eltern, die etwas dazu geben können als Spende.

    Die Erde, die vor Ort ist wird für normale Beete und Hügelbeete schon gebraucht wie auch der Anschüttung für den Erdkeller, da wir auch nicht so tief den Erdkeller bauen können, wegen der Radonbelastung, da der Erdaushub auch nicht so groß ist um z.b. die Hügelbeete alle mit Erde zu versorgen, sondern gerade mal so reicht um die Anschütt (oberiridisch) für den Erdkeller zu gewähren. Ich hatte beim Humuswerk Freital angefragt wegen Humuserde, das näher ist als das in Dresden.

    Weiterhin haben Flüchtlinge eines Flüchtlingsheim in der Nähe, Interesse angemeldet, wo 5-10 Flüchtlinge noch mitmachen werden ab Ende September.

    -> sie wollen fünf große Hochbeete bauen.
    Erdkeller und -gewächshaus haben wir dieses Jahr auch gefördert

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  • Mauergarten plant Werkstatt

    (Gu als Newsletter)

    An den drei kommenden Samstagen (3.9., 10.9. und 17.9.) jeweils ab 14 Uhr werden unter Diegos Bauleitung die beiden Tomatenhäuser fertig gestellt. Am ersten Bautag, an diesem Samstag den 3.9. ab 11 Uhr, laden wir alle auf der neuen Lagerfläche zum gemeinsamen Brunch ein. Kommt zum Austauschen, Pläne schmieden – und zum sich Stärken vor der Bauaktion! Ansprechpartnerin ist Viola.

    Neue Werkstatt – Treffen am Sa, den 3.9., um 14 Uhr

    Christian hat einen Plan für eine Werkstatt auf der neuen Lagerfläche entworfen (siehe Bild im Anhang). Wer sich an dem Bau beteiligen möchte, kann ihn an diesem Sa um 14 Uhr auf der Lagerfläche treffen.

    (Zur Kurzinfo: Am Ende der Gartensaison, voraussichtlich im Oktober, werden wir die Gartenfläche komplett Abbauen, damit die Erde im Zuge der Mauerpark-Neugestaltung umgetauscht wird.)


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  • Urbane Farm Dessau: Gemeinschaftsgarten wächst

    (Gu, Recherche und Mail)

    : http://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/audio-radio/sendung679994_zc-13255ee1_zs-781b7c38.html
    Radiobeitrag über das Projekt:
    Erneuerbare Energie ist auch Thema und so haben sie auch schon ein Windrad gebaut.
    Nun steht eine eigene Trägerstruktur an und sie denken an eine ggmbh. Dominik und Philip von Anna Linde haben schon beraten (mehr …)

  • Outdoorküche imi Himmelbeet wächst

    (Gu, RSS)

    Endlich ist sie da: Unsere Outdoor- Küche für tuml und die ganze Nachbarschaft. „Outdoor“ ist englisch und bedeutet „Außen“ oder „Freiland“.

    Im Juli gedacht, geplant und entworfen. Dann wurde beim Gartendienstag mit dem Bau begonnen.

    Zunächst sind ein Klärbeet und ein Waschtisch entstanden.

    In der Spüle können wir ab jetzt unser Geschirr selbst abwaschen. Natürlich mit ökologischer Seife!

    Das Abwasser wird direkt in das Klärbeet geleitet. Das ist ein Hochbeet, das mit Kies und Sand befüllt ist. Hier wachsen besondere Pflanzen: Stauden, Gräser, Wasserpflanzen. Kies, Sand und die Pflanzen filtern Dreck und Essensreste heraus und klären das Abwasser.


    Hurra! Pünktlich zum Sommerfest ist unser Steinbackofen fertig geworden.

    Hier backen wir ab sofort Pizza, Brote und leckere Kuchen- einmal pro Woche am Backtag und hin und wieder auch am tuml – Samstag.

    Kochen, backen, abwaschen…was fehlt noch? Richtig. Ein Küchenarbeitstisch: zum Schneiden von Gemüse und Obst, zum Verlesen von Kräutern und zum Verrühren aller Zutaten! (mehr …)

  • erstes Feriencamp im Kleinen Garten in Dresden

    (Gu, RSS)

    „Das ist eine Brombeere. Probier mal.“

    „Aber ich mag kein Obst“

    „Auch nicht, wenn du es SELBER geerntet hast? Da wär ja die ganze Arbeit umsonst.“

    „Na gut, eine.“

    „Nimm die hier, die ist schon ganz groß, weich und saftig“

    „Ok“. Ruhe. Schmatzen. „Mhhhh. Lecker. Ich mag ein neues Obst.“
    Dies war eine der vielen kleinen Begebenheiten, die das Sommerferiencamp im Kleinen Garten zu etwas ganz Besonderem machten.

    Vom ersten bis fünften August wuselten 13 Kinder zwischen 7 und 12 durch den Gemeinschaftsgarten „Kleiner Garten“ und erkundeten dort spielerisch die Natur. Ein Team von PädagogInnen und GemeinschaftsgärtnerInnen begleitete Sie dabei. Benedikt vom ÖIZ, Sarah und Julie vom Jungen Gemüse organisierten das Camp und holten sich zur Verstärkung für den Lehmofenbau noch Adrian und Vincent mit dazu. So konnte das erste Sommerferiencamp in einem der UFER-Projekte e.V. Gärten starten.

    Von Höhlen bauen aus Weidenruten, über Wasserspiele am Bach, Ernten von Gemüse und Brombeeren bis hin zu einer Tour durch den botanischen Garten gab es viel zu erleben. Dabei konnten die Kinder sich größtenteils selbstbestimmt durch den Garten bewegen und sich austoben. So kamen sie an einem Regentag von ganz allein auf die Idee kreative Wassersammelmethoden zu entwickeln und Ressourcen zu speichern.

    Das Highlight war aber sicherlich der Bau unseres Lehmofens. Hier lernten die Kinder und wir, wie aus einfach zu beschaffenden Ressourcen wie Lehm und alten Ziegeln ein Ofen konstruiert werden kann. Der wohl spannendste Moment des Camps war der, an dem die Schablone des Gewölbes aus dem Bauwerk gezogen wurde und die Ziegelsteine wie durch ein Wunder fest zusammen hielten. Wahnsinn! Doch auch das Mischen des Lehms und abdichten des Ofens machten uns viel Spaß. Am Ende wurde das Bauwerk dann noch mit Scherbenmosaiks verschönert.
    Am Freitag feuerten wir den Ofen das erste mal an und probierten ein von den Kindern gewünschtes Rezept aus: „Schlemmerbrot“. Ein mit Käse und selbstgemachter Kräuterbutter gefülltes und im Ofen überbackenes Brot.

    Dafür mussten wir den Ofen 1 ½ Stunden anfeuern und gut auf das Feuer achten, anschließend wurde die Glut aus dem Ofen genommen und das Brot hineingeschoben. Die Schamottsteine und die dicke Ziegelwand hielten genug Wärme im Ofen um unser Essen zu erhitzen.

     
    Ziel des Camps war es, den Kindern ganz praktisch Wissen über ökologische Zusammenhänge, gesunde Ernährung, Gärtnern und Partizipation zu vermitteln. Dafür bereiteten wir keine theoretischen Inputs vor, sondern proboierten gemeinsam viel aus und beantworteten Fragen. „Wo steht denn hier der Lauch?“, „Warum schmeißen wir die Gemüseabfälle auf den Kompost?“, „Woher kommt der Lehm?“, „Warum gibt es zum Mittag kein Fleisch?“, „Was wächst da?“ Beim beantworten dieser Fragen spielte sich in den Kinderköpfen deutlich sichtbar einiges ab. Auch beim Umgang miteinander konnten einige Kinder in dieser Woche viel lernen. Zum Beispiel beim Morgenkreis, wo wir das Tagesprogramm gemeinsam planten und jede Stimme zählte.

     
    Es ist erstaunlich, wie schnell so eine Woche vergehen kann. Zwischen bauen, spielen, erkunden und essen flog die Zeit davon und schon war das Camp vorbei.

    Wir planen für das nächste Jahr eine Wiederholung!

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  • Bericht von Najeha über Veranstaltung in Meißen

    Bericht über die Veranstaltung in Meißen von 12-14.08.2016

    Ich bin am Freitag den 12.August um 7:00 Uhr mit dem Zug nach Meißen gefahren, gegen 12:00 Uhrhat mich Frau Sabine Eckellmann am Bahnhof abgeholt.

    Nachdem Essen sind wir in den Garten gefahren, wo ich eine beratende Sitzung mit Heike und Willi abgehalten habe. Beide sind auf 20h die Woche im Verein Buntes Meissen für den Garten eingestellt. Neben den beiden gibt es noch einen Ein-Euro-Jobber, der ein Flüchtling aus Afghanistan ist und zweimal die Woche, für jeweils vier Stunden arbeitet.

    Als ich das Grundstück im Herbst letzten Jahres besucht habe, sah es brach und wildaus. Heute sieht es mit dem Garten ganz anders aus, der Garten ist gut besucht und belebt mit den Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Viele Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen aus Afghanistan sind vertreten.

    Der Verein Buntes Meißen hat den Garten auf dem Grundstück an einer Stelle angelegt, wo wenige Bäume stehen und viel Sonneneinstrahlung vorhanden ist.Laut der Mitarbeiterin Heike wirken etwa 27 Mitglieder aktiv im Garten mit.

    Die Atmosphäre im Garten hat mir sehr gefallen, sie lässt die Mitglieder mit Lust und Laune hinzukommen.

    In der Sitzung am Freitagnachmittagwurde deutlich, dass dem Verein jemand fehlt, der in der Herkunftssprache der Mitglieder vermitteln kann. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Mitglieder umfangreich um ihre eigenen Parzellen kümmern, aber die Gemeinschaftsarbeit noch nicht ausreichend gestärkt ist. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass ihnen die Idee des Gartens noch nicht ausreichend vermittelt wurde, vielleicht aufgrund der Sprachbarrieren. Ich wurde gebeten die Mitglieder dahingehend aufzuklären und sie zu ermutigen Gruppen zu bilden und Termine für verschiedene gemeinsame Aktivitätenzu vereinbaren.

    Meine Aufgabe während der zwei Tage lag darin zu beraten, zu übersetzen, zu erklärt und die Vorschläge und Ideen der Mitglieder vermittelnd zu überbringen.

    Die Organisation möchten zunächst drei Gemeinschaftsarbeiten zusammen erledigen. Die Dächersollen repariert werden, ein Zaun für den Garten soll aufgestellt und ein Spielplatz für die Kinder errichtet werden.

    Als ich die Mitglieder darüber informiert habe, haben die meisten zugesagt und werden sogar weitere Freunde zum Helfen mitbringen.

    Nach der Sitzung habe ich eine weitere Aufgabe erfüllt.Frau Eckellmann und ihr Mann sind beauftragt wurden einen Film über die Flüchtlingen inMeißen unter dem Titel „Zuflucht in Meißen“ zu drehen. Meine Rolle lag darin die Interview Fragen auf afghanisch zu übersetzen und an Herrn Jacob in seinem Interview zu stellen. Herr Jacob ist der, im Vorfeld erwähnte, Ein-Euro-Jobber im Verein.

    Am Samstag wurde ein Sommerfest im Garten gefeiert. Vor dem Fest gab es viele Fragen und die Mitarbeiterin Heike wollte von den Mitgliedern neueIdeenund Vorschläge für den Garten bekommen, bei denen ich übersetzt habe.

    Nach der Sitzung hat Heike meine Anregungen zu Möglichkeiten der Gemeinschaftsarbeit notiert und findet für die Gärtner die Umsetzung der Kräuterspirale, Themen Parzelle und Kompost Toilette sehr wichtig.

    Das Fest wurde gut besucht, ein vielfältiges Programm wurde durch die Flüchtlinge angeboten mit Folklore-Tänzen, Gesang, internationales Essen und warmen und kalten Getränken.

    Ich habekurz etwas zu der Rolle der Gärten undzu den Angeboten der Stiftung in drei verschiedenen Sprachen erzählt. Daraufhin wurde ich förmlich von den Flüchtlingen gestürmt. Besonders die Frauen wandten sich mit ihren Gesundheitsproblemen an mich und ich vermittelte zwischen ihnen und der Diakonie-Mitarbeiterin, indem ich ihr die Beschwerden und dem gesundheitlichen Zustand der Frauen mitteilte und sie bat Arzttermine für die Frauen zu vereinbaren.

    Frau Eckellmann hat das erlebt und stellte fest, wie wichtig ein Gesundheitsprojekt für die Frauen ist. Sie wird mit dem Vorstand des Vereins darüber sprechen.

    Nach dem Fest war ich mit einer Männergruppe aus Afghanistanbeschäftigt. Sie wollten mir ihre Sorge erzählen. Die meisten sind von einer Abschiebung betroffen und sehr traurig darüber. Viele von ihnen sind Analphabeten und möchten gerne die Deutsche Sprache lernen. Ich habe Frau Eckellmann gebeten ein Alphabetisierungskurs für die Männer zu organisieren.

    Alle Flüchtlinge wünschten sich, dass ich in Meißen bleibe, dann haben sie keine Sprachprobleme mehr.

    Am Sonntag bin ich um 10:00 Uhr nach Hause gefahren mit vielenGedanken über die zwei Tage in Meißen.

    Najeha Abid

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  • Bauaktivitäten im IG Maie in Wangen

    (Gu, RSS)
    Im IG Maie in Wangen/Allgäu wird in den nächsten Tagen viel gebaut:
    Wir treffen uns morgen, Mittwoch ab 17.00 Uhr im Garten, falls es nicht regnet.
    Von 16.00 – 17.00 Uhr gibt es eine Garten- Deutschstunde, für alle die kommen wollen!

    Die folgenden Tage ist immer ab 16.00 Uhr offener Garten- bei schlechtem Wetter fällt es aus!

    Programm: Hochbeetmauern verputzen, Aussenküche und Feuerstelle bauen, Gartenmöbel bauen… (mehr …)

  • Lehmofenbau im GG Metzgergrupe in Reinfelden

    (Gu aus alters)

    Ein Dutzend Erwachsene und mehrere Kinder bauten gemeinsam einen Lehmofen auf dem Urban Gardening Gelände Metzgergrube. Aus Kaolinton, lehmiger Erde, Sand und Gerstenspreu wurde eine Kuppel geformt, in der später Brot und Pizza gebacken werden kann. Damit der Workshop „Bau eines Lehmofens“ überhaupt stattfinden konnte, mussten Jürgen Hess, Andreas Tietz und Joachim Schlageter viel Vorarbeit leisten. Zum Workshop am 30. Juli hatten die Männer in der Metzgergrube neben den großen Pflanzkübeln ein Pultdach zum Schutz des späteren Ofens gebaut und ein Fundament aus Backsteinen aufgeschichtet. Zur Finanzierung des Projekts hatten sie Sponsoren gefunden, und Material wurde auch aus dem Förderprojekt Soziale Stadt bezahlt.
    […]
    Die Arbeiten am Workshop Lehmofenbau wurden von Dominik Hofmann für die IBA Basel 2020 im Film festgehalten. Ursula Philipps von der Stadtverwaltung beantwortete seine Fragen. Für die große Bauausstellung im trinationalen Raum sind 30 Filme geplant, darunter der Film vom Bau des Lehmofens in Rheinfelden.

    http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rheinfelden/Ein-Dutzend-Helfer-legen-Hand-an-und-bauen-Pizzaofen;art372615,8835714 (mehr …)

  • Reparatur- und Bauwoche im Johannstadtgarten

    (Gu Mail und Antrag)

    Im Johanstadtgarten in Dresden soll in einer Bauwoche viel repariert und aufgearbeitet, optimiert und instandgesetzt werden, so der Bauwagen mit baufälligen Terrasse und einer Treppe, die halbkaputt und nicht sehr seniorenfreundlich ist.
    “ Von Instandhaltung (Bauwagen-Außenhaut schleifen und Leinöl-Firnis) über Optimierung (Treppe seniorengerecht und wetterfest aufgesattelt) bis hin zu Neubau (Sommerküche aus Paletten & Robinienholz, sowie ein Sitzdeck mit Planken).“
    Sie nutzen soweit wie möglich vorhandene oder lokal produzierte Materialien

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  • Im Gemeinschaftsgarten Nordstadt in Hildesheim wird eine Sitzecke mit vertikalen Beeten gebaut

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der GG Nordstadt in Hildesheim ist auf dem 8000m² großen Gelände eines ehemaligen Spielplatzes. Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt liegt vor. Das Projekt gibt es seit 2014 und nun wollen sie auf dem ehemaligen Sandkastenplatz einen Ort schaffen, an dem man sitzen, sich treffen, planen…kann. Eine Abschirmung zur lauten Straße soll entstehen und sie planen, den Platz auch mit vertikalen Blumen/Kräuter- und Gemüseanbausystemen zu gestalten

    Die Fläche wird im Rahmen eines Patenschaftspachtvertrages von der Stadt Hildesheim gepachtet der Vertrag ist nicht befristet.

    Wir (der Gemeinschaftsgarten) nutzen die gesamte Fläche, allerdings ist eine Ecke gepflastert und es steht dort eine Tischtennisplatte. Dies ist auch auf dem Plan im Anhang zu erkennen, auf dem auch skizziert ist, was wir Vorhaben.

    Es gibt 2 Hochbeete und 3 Runde Beete, die Größe ist ungefähr auf der Zeichnung zu erkennen, für „Nutz“pflanzen. Zudem gibt es ein Beet mit Stauden und Blumen. Des Weiteren eine große Kräuterspirale. Der Großteil der Beetflächen wird gemeinschaftlich genutzt und gepflegt, ein Bereich eines Hochbeetes wird zur Zeit von zwei Mitgärtnernden für verschiedene Pflanz und Mulch Experimente genutzt, aber sie legen keinen Wert auf alleinigen Besitz der Ernte.

    Ein Viertel des größten Rundbeetes wird von 2 KiTas aus dem Stadtteil genutzt, zur Zeit pflanzen und pflegen die Kinder dort verschiedene Gemüse und Blumen zusammen mit angehenden Logopädinnen.

    Ein weiteres Beet ist belegt von einem Studierendenprojekt zum Thema „Urban Gardening“ der Hochschule Hildesheim Fachbereich Soziale Arbeit. Die Studierenden haben dort Kartoffeln und Möhren zusammen mit Menschen mit Behinderungen gepflanzt. Und kümmern sich auch um die Pflege des Beetes (wobei wir alle uns auch gegenseitig helfen vor allem beim Gießen).

    Der Garten ist immer offen, es gibt weder Zaun noch Tor. Es gibt einen Geräteschuppen der abschließbar ist, in dem Werkzeuge, Schubkarren, Samen, Gartenliteratur etc. sind. Alle regelmäßig Gärtnernden haben einen Schlüssel bzw. Zugriff auf einen Schlüssel. (z.Z. haben wir ca. 15 Schlüssel die von ca. 25 Personen regelmäßig genutzt werden).

    Das Projekt finanziert sich was die laufenden Kosten angeht (Wasser, Samen, Büromaterialien etc.) über die Mitgliedsbeiträge und kleinere Spenden.

    Die Anschubfinanzierung (für Schuppen- und Hochbeetbau, Schotterschicht abtragen, Beete befüllen u.a.) geschah durch die Bingostiftung. Wir sind ansonsten im Stadtteil gut vernetzt z.B. mit der Lebenshilfe, der Diakonie, einem Altersheim und der Städtischen Wohnungsbaugenossenschaft.

    Wir haben verschiedene Sachspenden erhalten, z.B. Pflanzen von einer Waldorfschule und einem Baumarkt. Ein örtlicher Baustoffhändler hat uns Paletten und 70 Pflanzsteine aus Beton gespendet, die in dem Vorhaben Verwendung finden werden. Über den Bauhof können wir Mutterboden bekommen und ein Nachbar stellt uns seinen Wasseranschluß zur Verfügung und spendet einen Teil des Wassers (bis 25€ jährlich). Auch haben wir Kontakt zu einer Pferdehalterin und einem landwirtschaftlichen Betrieb über die wir Pferdemist unentgeltlich beziehen können.

    Für Mulchmaterialien hoffen wir in Zukunft eine Kooperation mit der Firma Tönsmeyer (dem örtlichen Abfallentsorgungsunternehmen) die sich grade anbahnt, ausbauen zu können.

    Für die Vereinsgründung gab es einen Zuschuss der Stiftung Mitarbeit.

    Ihr Tipp mit dem Sand wurde dankbar aufgenommen, wir werden versuchen über den Bauhof größere Mengen Sand zu bekommen, dennoch benötigen wir Pflanzerde für die Pflanzsteine und für Vertikalanpflanzungen (wahrscheinlich reicht dafür aber die Hälfte der vorher vorgesehenen Menge aus).

    Die vertikalen Elemente des Beetes, welches bei der Sitzecke entsteht, sollen eine „Zierde“ sein, aber eine bepflanzte, also wird in der Vertikalen gegärtnert. z.B. sollen die Stahlmatten als Rankhilfe für Bohnen (Sorte Preisgewinner und ähnlich schmückende ) und Kapuzinerkresse dienen. Neben den Sokulenten sollen auch Kräuter und Salate in der Vertikalen Platz finden. Ingesamt soll die gesamte neuentstehende Beetfläche in einer (hoffentlich) permantenten Kultur für eine Mischung aus Nutz(Gemüse)- und Zierpflanzen genutzt werden.

    Ich hoffe das „Wo“ wird durch die Skizze im Anhang etwas klarer. Zum besseren Verständnis möchte ich die Dimension des „Sandkastens“ nocheinmal verdeutlichen: Es handelt sich dabei um ein ca. 50cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 6 Metern.


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  • in Recklinghausen entsteht der VestGarten

    (Gu, Workshops, Antrag, Antworten auf Fragen)
    Im September 2015 organisierte der Initiator des GG zusammen mit der VHS im Rahmen der Aktivitäten der LA21 drei Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern. U.a. fand eine Bustour zu bestehenden GGs im Ruhrgebiet statt – und die TN wollten dann auch so ein Projekt in Recklinghausen. Sie haben 40 Interessierte im Verteiler, der harte Kern besteht aus 15 Leuten. Auf einer pachtfreien Fläche des Ökumenischen Zentrums Arche (Nutzungsvertrag und das OK des Bistums in Münster liegen vor) legen sie seit Ende APril 2016 auf 1000m² einen GG an – die Fläche für die Gemüsebeete ist dabei zunächst 140m².
    Wegen vieler Kanninchen und einem nicht ganz sauberen Bodens wollen sie in Hochbeeten gärtnern. Es soll Palettenbeete geben und außerdem höhenflexibel verstellbare Hochbeete (in einer Nut geführte, herausnehmbare Planken aus zersägten Paletten), um Anpassungen an die absinkende Beetfläche, an unterschiedliche NUtzerInnen und die Höhe der Pflanzen machen zu können. Die Beet werden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Diakonischen Werks erstellt. Sie wollen auch mit dem „selbsbewässernden“ Beet, was mal für das Allmende-Kontor gebaut wurde, experimentieren.
    Für die Wasserevrsorgung müssen sie anfangs noch Trinkwasser (Kirche) nutzen, wollen dann aber Regenwasser einer nahen Turnhalle nutzen, brauchen dafür aber noch die Zugangsberechtigung für das Schulgelände.
    Interessant ist auch, dass sie eine Konstruktion bauen wollen, die als Tisch und dann aufgeklappt als Stauraum genutzt werden kann – was wieder in Kooperation mit dem Diakonischen Werk laufen soll. Finanzieren wollen sie das Projekt, neben einer Förderung von uns, durch Spende, Zuwendungen anderer und Eigenleistungen (Gartenfeste z.B.). Wassergeld ggf durch Umlage auf die GärtnerInnen.

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  • Sommerfest im Rahmen des europä. Tags der Nachbarschaft

    (Gu aus RSS)

    Am 29.05 feiern wir von 12-18 Uhr im Rahmen des europäischen Tag der Nachbarschaft ein Sommerfest. Neben Stockbrot und dem Bau einer Vogelscheuche wird es für Sie Köstlichkeiten aus unserem Garten geben!
    -> Oase Unperfekt in Mühlheim (mehr …)

  • Färberworkshop im Klunkergarten Berlin

    (Gu aus Mail an anstiftung)

    am 8.-10. Juli machen wir das lang geplante Färber-Wochenende auf dem Klunkerkranich. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass ihr dabei seid.

    Die Idee des Workshops ist es, sich unter „Expertinnen“ auszutauschen. Also, es wird keine Einführung für AnfängerInnen. Wir sind sehr gespannt, welches Wissen da zusammenkommt zum Thema Färben, Bleichen, Reservetechniken…

    Lasst uns Ideen, Inspiration und Rezepte austauschen und natürlich experimentieren in der schönen Umgebung des Klunkerkranich. Wir dürfen dort das schnuckelige, ruhige Parkdeck 7 nutzen.


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  • Green City macht zum Tag der Städtebauförderung Fest auf dem Gründspitz

    (Gu, Newsletter)

    Unter dem Motto “Stadt begrün[d]en” findet dieses Jahr am 21. Mai das Open Air Fest als Münchens Beitrag zum Tag der Städtebauförderung auf dem Giesinger Grünspitz statt. Zusammen mit dem Stadtteilladen Giesing laden wir Dich herzlich ein, an den verschiedenen Aktionen rund um Umwelt und Lebensqualität in München teilzunehmen.

    Mach mit bei kreativen Bastel- und Pflanzworkshops, bezwinge unseren Klettergarten durch die Kastanienbäume oder lausche spannenden Vorträgen. Die Express Brass Band sorgt mit ihrem aufregendem Repertoire von Jazz, Soul und Afrobeats bis hin zu Klängen aus dem Orient für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung zwischen den Programmpunkten.

    Veranstaltungen im Rahmen des Tag der Städtebauförderung

    Im Voraus gibt es bereits einige Veranstaltungen auf dem Giesinger Grünspitz:

    • 5./7. Mai 14 bis18 Uhr: Der GrünS(p)ITZ– partizipativer Möbelbauworkshop. Gemeinsam mit Dir & Studierenden der TU München bauen wir exklusiv für den Grünspitz entworfene Hocker. Danach kannst Du gerne Deinen selbstgebauten Hocker mit nach Hause nehmen. Bei Regen findet der Workshop im Stadtteilladen Giesing statt.

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  • KEBAP Gemeinschaftsgarten baut Outddorküche aus

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Den KEBAP Garten gibt ess eit August 2012. Sie verarbeiten viel des geernteten Gemüses zusammen vor Ort, haben einen Lehmbackofen und machen u.a. damit Angebote für Schulen, Kitas und andere Gruppen. Soweit es geht, nutzen sie Recyclingmaterial.
    Anfang dieser Saison wollen sie ihre Kochmöglichkeiten ausbauen.

          Wie habt ihr denn bisher die Ernte miteinander vor Ort verarbeitet? Was für eine Ausstattung gibt es schon?
    Wir haben einen mobilen Zweiflammen-Gaskocher an eine Gasflasche angeschlossen und alles mobil und sehr basic, campingmäßig improvisiert.
    Gasflasche und Kocher sind auch weiterhin vorhanden und stehen zur Verfügung, Geschirr ist teilweise vorhanden. Es haben auch immer wieder Menschen ihr eigenes Geschirr mitgebracht. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Es fehlt an Werkzeug für die Essenszubereitung und bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Geschirr und Nahrungsmittel. In unserem Anhänger wird es bei anhaltendem Regen zu feucht, daher brauchen wir verschließbare Kunststoffboxen.
    Da wir in diesem Jahr wesentlich häufiger und in Kooperationen kochen wollen, rücken qualitative Verbesserungen im Küchen-Kochbereich in unseren Focus.


          Wenn Schulen und Kindergärten kommen, was macht ihr mit ihnen/was machen sie bei euch? Zahlen die Gruppen dafür ein bisschen was?
    Je nach Jahreszeit und was bei den Kursen und Kitas so anliegt, backen wir mit denen Pizza und Brötchen, bauen Kartoffeltürme oder pikieren Pflanzen. Das soll alles noch ausgebaut werden und wir streben danach stärker zum Thema “ Nachhaltigkeit“, Umgang mit Ressourcen, Energie, Permakultur etwas kindgerechtes zu entwickeln. Bisher am besten klappt das mit dem Lehmofen. Leider können die meistens nix zahlen. Wenn wir das ausbauen, müssen wir dafür finanzielle Unterstützung suchen, weil es übersteigt, was wir ehrenamtlich leisten können. Anfangen konnten wir das nur, weil wir eine FÖJlerin jetzt in Vollzeit haben. (Die Stelle hatten wir uns vorher mit dem Gartendeck geteilt)

          An was für Workshops haben die Institutionen Interesse? Am Brotbacken? Wollt ihr dafür dann ein bisschen Geld haben? Wie beteiligen sie sich an den Kosten?
    die Workshops werden von FÖJ Seminaren, Universitäten und im Rahmen der Open School 21 gebucht. Die werden gewöhnlich auch bezahlt. Die Budgets dafür schwanken. 50,00 €/h + Material z.B. für das Backen ist der Richtwert. Wir haben demnächst ein Plenum, auf dem wir einen Leitfaden im Umgang mit derlei Anfragen festlegen wollen, damit wir das einheitlich handhaben. Das Geld geht zu 50 % an die Leute, die das machen und zu 50% an den Verein. Bei uns müssen immer 2 Leute dabei sein, weil der Aufbau und Abbau bei uns so aufwendig ist. Das Interesse besteht hauptsächlich am Gesamtprojekt, am Garten und den obenskizzierten Themen, die wir ja inzwischen schon in eigenen Anlagen vorführen können (wie das Wassersystem, die Stromgewinnung und die  Kompostlandschaft) Die meisten wollen auch aktiv werden. Bei uns ist es natürlich möglich etwas auszuprobieren, z.B. Tee mit einem kleinen Rocket Stove zu kochen oder auch einfach nur Holz zu hacken. Die Küche ohne fossile Brennstoffe wird sicher auch ein Thema von Interesse werden.

          Kann man den Lehmofen – ggf. nach einer Einführung – auch alleine nutzen? Also ohne dass jemand von euch dabei ist?
     Nein, das ist leider nicht möglich, weil das für uns zu gefährlich ist. Wir streben aber an, daß sich die Backgruppe erweitert und mehr Leute sich auskennen, und verantwortlich Workshops anleiten. Dafür hatten wir bereits einen gutem Start mit kompetenten Leuten, die wir dafür aktivieren wollen.

          Das mit dem Ausbau der Direktvermarktung verstehe ich nicht. Ich dachte, ihr verkocht alles zusammen vor Ort und den Rest nehmen die Leute mit. Was soll an wen vermarktet/verkauft werden?
    Nein, nicht wir vermarkten etwas, sondern wir versuchen Kooperationen mit landwirtschaftlichen Projekten aufzubauen, so daß Leute über uns z.B. Tomaten vom Hof vorm Deich beziehen können oder Olivenöl aus Spanien bestellen und abholen können.
    Das klappt ziemlich toll und wir gucken, wie wir das ausbauen können, ohne das wir da einen Service auf bauen. Direktbezug ist vielliicht besser, meint nur, daß wir den Zwischenhandel umgehen.

          Aus welchem Material sollen Kartoffeltürme und Kürbiskübel sein? Gibt es das nicht sozusagen for free?
    l
    eider nein, für die Kartoffeltürme brauchen wir Maschendraht von der Rolle und Leisten, für die Kürbiskübel brauchen wir Holz, Leisten, Schrauben und Leinöl zum Imprägnieren. Wir wollen diesmal etwas bauen, was wir nicht jedes Jahr erneuern            müssen. Sollten wir Recyclingmaterial finden, nehmen wir das natürlich und würden dann das Geld in Küchengeräte oder Werkzeug investieren, das wir immer gebrauchen können, weil wir sehr viel am basteln, ausbessern und verbessern sind.

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  • 2 Bauvorhaben in der Cityfarm Augsburg

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Dioe Cityfarm Augsburg möchte eine Pergola und ein Gewächshaus selber bauen und hat dafür Material bei uns beantragt.

    Wie kann man bei euch mitmachen/mitgärtnern? Muss man Mitglied werden oder ist das ein offenes Projekt?
    Wir sind grundsätzlich ein offenes Projekt. Es unterscheidet sich aber in der Integration in die Gemeinschaft und auch vom Tragen der Verantwortlichkeiten stark, ob jemand nur mal vorbeikommt und nen Nachmittag mitwerkelt oder sich CityFarmer bezeichnet. Der harte Kern kennt alle Abläufe und trägt wie gesagt auch Verantwortung (z.B. Tiere). Das überlassen wir natürlich keinem Besucher ohne Anleitung.
    Besucher sind jene, die an den offenen Tagen kommen, sich alles anschauen, Tiere streicheln und hier und da mitarbeiten. Den Status Besucher verliegen sie, wenn sie regelmäßig kommen (z.B. Samstags sind immer Arbeitseinsätze für die CityFarmer), sich ernsthaft engagiert zeigen und sich in die Gruppe integrieren.
    Mitglied muss man bei uns nicht werden, denn wir wollen dass die Leute kommen weil sie Interesse haben und nicht weil ein Vertrag sie verpflichtet.
    Wie kann man mitmachen: je nach Interesse kann man sich in den verschiedenen Arbeitsbereichen einbringen. Z.B: Imkerei, Tierversorgung (Hühner, Kaninchen, Schafe), Holzbauarbeiten, Schmieden, Gartenarbeit, …

    Wie viele Leute könnten denn mitmachen? (Ihr schreibt ja, dass ihr derzeit 20 MitCityFarmerInnen habt)?
    Es schwankt je nach Jahreszeit. Im Winter waren nur zwischen 2 und 10 CityFarmern regelmäßig aktiv dabei, im Sommer sind dagegen besteht der aktive Kern aus über 30 Leuten.
    An den offenen Besuchstagen, wenn das Wetter schön ist, sind schonmal 50 Besucher da die hier und da mit anpacken.

    Wie erfahren potentiell Interessierte von euch und wie können sie mitmachen?
    Wir haben eine Internetseite, eine Facebookseite und eine interne Facebookgrupope.
    Zudem erscheinen regelmäßig Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Der Letzte in der AZ:
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Landlust-am-Grossstadtrand-id37435792.html
    Über EMail oder Telefon kann jeder mit uns Kontakt aufnehmen oder zu den offenen Besuchertagen vorbeischauen. Viele schauen auch auf gut Glück vorbei.
    Wie kann man mitmachen: je nach Interesse kann man sich in den verschiedenen Arbeitsbereichen einbringen. Z.B: Imkerei, Tierversorgung (Hühner, Kaninchen, Schafe), Holzbauarbeiten, Schmieden, Gartenarbeit, …

    Versteht ihr euch als offenes Gemeinschaftsprojekt?
    Ja, wir sehen uns als offenes Gemeinschaftsprojekt

    Können die Leute auch gärtnern, wenn ihr mal nicht da seid?
    Ja die Leute können auch Gärtnern, wenn wir nicht da sind. Der Garten wird gemeinschaftlich betrieben. Jeder der ein eigenes Beet möchte, bekommt auch eines.

    Wie groß ist der Anteil der gemeinschaftsgärtnerisch genutzten Fläche?
    Unser Garten ist ca. 600m² groß. Das Hühnergehege (500m²) wird momentan in einen Naturgarten umgewandelt, mit vielen heimischen Wildsträuchern wie Felsenbirne, Schlehe, Hagebutte – ist auch eine Art der gärtnerischen Nutzung, da die Früchte dann auch geerntet werden.

    Bitte schlüssle noch auf, was für Materialien ihr nutzen wollt für die Bauvorhaben (wie setzen sich die Kosten zusammen?)
    Wir brauchen ca. 40 Balken a 2 bis 2,50m Länge 10x10cm, 160 Schwerlastwinkel, entsprechende, rostfreie Schrauben, lichtdurchlässige Dachplatten mit wasserdichten Verschraubungen (Kosten ca. 150-200 Euro), Gewächshausgewebefolie UV5 (Kosten ca. 100 Euro), 16 Betonfundamentstützen, 1 Sack Beton
    Restkosten werden privat gestemmt.
    Was das alles im Einzelnen genau kostet. kann ich noch nicht sagen da wir immer versuchen mit den Märkten günstigere Preise auszuhandeln (hat mit den Gartenhäusern 2015 auch gut geklappt). Ich kann mir aber auch ein Angebot holen und es dir zuschicken?

    Wer und wie viele Bauen wann?
    Bisher haben sich 10 CityFarmer organisiert, um Pergola und Gewächshaus zu bauen. Ich vermute es werden nochmal je nach Wochentag 4-6 dazu kommen die mal mit helfen aber nicht den kompletten Bau inklusive Planung begleiten.
    Wann: Sobald Geld für das Material vorhanden, fahren wir zum Baumarkt und kaufen alles Benötigte ein. Die Bauarbeiten werden vor allem am Wochenende oder spätestens in der erste Maiwoche passieren (mehr …)

  • Ig Perivoli will Anbau einer Terrassendachkonstruktion instandsetzen und einen Teil als Gewächshaus nutzen

    (Gu – Antworten auf Fragen zum Antrag, 1.3.)

    Die Materialien, die wir in unserem Antrag aufgeführt sind, haben wir nach langer Überlegung und mühsamer Arbeit ausgesucht (Dabei hat uns ein befreundeter Architekt fachmännisch beraten). Bei unserem Antrag haben wir natürlich auch die Wiederverwendung der vorhandenen Materien berücksichtigt (Wandbalken, Latten, Bretter, Befestigungsmaterial, Dachrinnen u.v.m)..Ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Materialien war die Stabilität des Vorhabens unter Berücksichtigung natürlich günstiger Preise. 

    Zu Deiner Frage warum wir die Polycarbonat-Platten gewählt haben und kein anderes Material z.B. Holz; Wir wollen kein Holz für die Überdachung verwenden, weil wir die Überdachung lichtdurchlässig haben wollen, da ein Teil als Gewächshaus dienen soll.  Auch die Anwendung einer Holzeindeckung hätte die Kosten nicht wesentlich reduziert, da wir noch Bretter zur Dachschalung, Bitumenpappe und Bitumenbahnen etc.  kaufen müssten. Aber wie gesagt, unser Kriterium war die Helligkeit. Bei der Suche vom guten durchsichtigen Überdachungsmaterial  haben wir als gutes Material die Polycarbonat-Platten ausgesucht. Sie sind stabil, 85 bis 90% lichtdurchlässig, die Garantiezeit beträgt mindestens 10 Jahre, u.s.w. Glasplatten kämen nicht in Frage, weil sie sehr teuer sind. Auch eine andere Variante, d.h. PVC-Wellplatten haben wir abgelehnt, weil diese höchstens bis zu 60% lichtdurchlässig sind. Diese  PVC-Wellplatten wären  preiswerter (280.- €). Liebe Gudrun, wenn die Preise für die Polycarbonat-Wellplatten der ersten Version mit einer Plattenstärke von 1,4mm zu teuer sind könnten wir mit der zweiten Version leben, Plattenstärke 0,9 mm. Allerdings ist die Stabilität etwas geringer. Um die Stabilität die wir brauchen zu erhalten, müssen wir die Abstände der Sprundbretter enger halten, d.h. mindestens 40 cm Abstand; Dies ist aber konstruktiv machbar. Wir müssen noch erwähnen, dass die Überdachungskonstruktion   von drei Seiten offen ist und den jeweiligen Winden ausgesetzt ist.   

    Bezüglich der finanziellen Unterstützung durch andere Gremien;  Für die alte Konstruktion, die im Jahre 2013 unsere Mitglieder angefertigt hatten, haben wir  eine finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln erhalten. Allerdings reichten die Finanzen für den Kauf von guten Materialien nicht aus und so kam es, dass diese nicht lange gehalten hat. Es ist daher verständlich, dass wir keinen zweiten Antrag für die gleiche Sache stellen können. 

    Die zwei Helfer, die wir vom Kulturnetzwerk Neukölln vermittelt bekamen und voraussichtlich Perivoli nur für die Dauer von sechs Wochen zur Verfügung stehen werden, ist Folgendes zu vermerken; Wir sind froh, sie zu haben, da beide nicht nur Gärtner sind sondern vor allem Handwerker. Mit deren Anleitung und Hilfe werden unsere Mitglieder in der Lage versetzt, eine gute und stabile Konstruktion zu bauen. 


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  • viel Handwerk in den IG Gö geplant

    (Gu aus Antrag)
    Die Leute der IOG Gö haben handwerklich noch viel vor in diesem Jahr. So wollen sie im Geißmarer Garten eine Bieneninfotafel mit Schaukasten bauen, um SchülerInnen, SpaziergängerInnen und andere Interessierte mehr um das Bienenprojekt und Imkern vermitteln zu können. Bei Bau können auch Leute dabei sein, die nicht Mitglied im Verein sind. In beiden Gartenprojekten des Verein soll nun tatsächlich eine kleine Werkstatt aufgebaut werden und in Grone gibt es nach ausführlicher Diskussion die Entscheidung für den Bau einer Komposttoilette.


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  • Die InitiatorInnen des Garten in Dresden-Hellerau bringen Flüchtlinge im Spielhaus unter

    (von Najeha, 2.7.)
    Der Garten blüht, sieht schön und gut aus [Fotos beim Projekt] Sie haben die großen Säcke mit Gürtel mit alle möglichen eingepflanzt, Kräuter, Zucchini, Kürbisse, ein klein Gewächshaus mit den Tomaten und Gurken.

    Sie haben Tische und Bänke selbst gebaut.

    Anna hat eine Flüchtete-Familie aus Syrien in den Räume des Spielhauses als Unterkunft geholt , die vierköpfige Familie wohnen im gleichen Gebäude wo die Büros von Spielhaus sind.

    Ann möchte noch 12 Leute oder Familien in diesen Räume auch aufnehmen, sie war bei der Behörde nach gefragt, die Antwort, sie muss erst den Nutzungsvertrag ändern (die Gebäude von Spielhaus wurde von Förderungsgelder gefördert).


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  • Workcamp im IG Coburg

    (Gu aus RSS, 30.6.)
    Jetzt schon englisch lernen: Das Wörggamb naht!

    Wegen dem total netten Support des OBO aktiv e.V. kann in unserem roten Himbeergarten auch in diesem Jahr wieder ein internationales Workcamp stattfinden! This Yeah! wird eine Hütte fertig gebaut und ein klitzekleiner Weg angelegt. Außerdem entsteht die worldwide first stunning Komposttoilette mit Vesteblick und Himbeerversorgung. Jetzt wär´s natürlich schön, wenn die Gartenleute sich auch extrem fleißig an der Gartengestaltung beteiligen. Auch freizeitmäßig seid ihr herzlich eingeladen dabei zu sein.

    Das Workcamp startet am 24. Juli und dauert bis 6. August. Gewörgt wird immer am vormittag und gefeiert dann später. Am besten, ihr nehmt Euch in der Zeit mal nix vor!! (mehr …)

  • Siebdruckworkshop im IG Rostock

    (Antrag an uns, Beratung durch Shimeles, 26.5.)
    Siebdruckworkshops am 6./7. Juni 2015 in IG Rostock

    „Der Workshop soll in Rostock in unserem interkulturellen Garten stattfinden

    Der Workshop wird  einerseits die Gartengemeinschaft stärken  und  Impulse

    für das Mitwirken und Miteinander von neue Flüchtlinge als Gartenmitglieder

    in unseren Garten fördern.“


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  • KompostkloBau in der Hellen Oase

    (Gu, Newsletterm 24.5.)
    „vom 13.-17. Juli 2015 wird gemeinsam gezimmert, gebaut und gelernt!“ Ein Kompostklo wird in der Hellen Oase (Berlin) gebaut. (mehr …)

  • Mosaikprojekt im IG Westend

    (Gu, Projektbesuch, 19.5.)
    Im Münchner IG im Westend laufen derzeit die Planungen für ein Mosaikprojekt in Kooperation mit „Urbanes Wohnen“. Ein Weg und der Innenbereich eines offenen Pavillions werden mit Natur- und Mosiksteinen gestaltet werden. Für die Gruppe eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe, um intensiver miteinander in Kontakt zu kommen. Steine werden gesucht, für die, die nicht über persönliche Beziehungen gefunden werden können, stellt der Träger einen Antrag an uns.
    Das Mosaikwochenende wird dann aus einem Ideen- und einem Umsetzungstag bestehen. Vorab muss die betonharte Fläche von einer Firma ausgekoffert werden. (mehr …)

  • IG Dietzenbach baut neue Dach für die Gartenhütte

    (Gu aus Antrag, 23.4.)
    Der Betrag ist für ein neues Holzdach sowie 4 Sitzbänke incl. Tisch geplant. Das Holzdach ist seit der Fertigstellung von 9 Jahren in die Jahre gekommen und durch Witterungseinflüssen und Pflege erneuert werden. Ebenso unsere 3 Holztische mit Holzsitzgelegenheit. Dauer der Bauphase und Fertigstellung ist geplant auf ca. 2 Wochen.“



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  • Siebdruck und andere Kreativangebote im Hafengarten Offenbach

    (GU, RSS; 20.4.)
    Der Hafengarten Offenbach hat die Saison eröffnet.
    „Grüne Börse und Siebdruckwerkstatt
    Was soll rein in die Beete? Diese Frage stellt sich im Frühjahr für alle Gärtner, ob klassisch oder Urban Gardening. Wer noch Anregung suchte, konnte sich bei Ben und Lula von Muse Verein für kulturelle Erziehung i.G. beraten lassen. Sie hatten eine kleine Tauschbörse mit sortenfestem Saatgut und verschiedenen Setzlingen mitgebracht. Gleich daneben konnten sich Kinder an der Siebdruckstation von Mira und Franka, ebenfalls Mitglieder von Muse e.V., T-Shirts mit ihren Lieblingsmotiven bedrucken lassen. Gemeinsam mit Projektleiterin Alexandra Walker vom Hafengarten bietet der Verein über das Jahr immer wieder kreative Workshops zu verschiedenen Themen an und kann auch von anderen Institutionen gebucht werden“ (mehr …)

  • IG im Münchner Westend macht Mosaikprojekt

    (Gu, Projektbesuch, 16.4.)
    Der Interkulturelle Garten an der IG Feuerwache im Münchner Westend möchte kunsthandwerklich aktiv werden. In Kooperation mit „Urbanes Wohnen“ soll ein Mosaik vor dem Pavillion gelegt werden und eine Vogel/Bienentränke gestaltet werden. Materialkosten werden sie bei uns beantragen. (mehr …)

  • Weidenprojekt bei InGa (auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims in Geretsried)

    (Gu, Projektbesuch, 17.4.)
    Der Integrative Garten (InGa), der bisher aus ein paar großen Hochbeeten mit Sitzmöglichkeiten besteht, geht mit einem Weidenprojekt in die zweite Saison. Auf dem Gelände eines Übergangwohnheims in Geretsried (Container) mit ca. 60 BewohnerInnen, entsteht seit Anfang der Woche ein Weidenpavillion. Zusammen mit einer Künstlerin sind interessierte Leute aus der Umgebung und Flüchtlinge aktiv. Die benachbarten Vereine (Sport) und Einrichtungen (Kindergarten u.ä.) sind nicht informiert worden. Es gab lediglich einen Zeitungsartikel. Am heutige Freitag werden die Hochbeete neu bepflanzt und am Samstag ist ein Einweihungsfest.
    Der Donnerstag begann mit wenigen Aktiven (nur Deutsche). Nach und nach kamen einige Bewohner (nur Männer) dazu. Es wirkte wie ein Projekt von der Künstlerin, bei der alle anderen mithalfen und ausführten, was sie sich überlegt hatte.
    Eins der großen Hochbeete hat sich der Hausmeister geschnappt und hinter das Haus verlegt. Er pflanzt dort auch richtig an und zeigt das wohl auch den Flüchtlingen.

    Am Sonntag läuft eine Sendung in BR 5 zu dem Weidenprojekt.  ab 13:05 im Interkulturellen Magazin ( B5 am Sonntag)

    http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/interkulturelles-magazin/weidenpflanzprojekt-geretsried-100.html

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  • Erste Bauaktion im Garten der Hoffung in Berlin war ein voller Erfolg

    (Gu, Mail, 26.3.)
    Garten der Hoffnung = ein neu begonnenes Gartenprojekt auf der Fläche eines Flüchtlingsconatinerdorfs in Berlin-Köpenick:
    „Die Bauaktion war für uns absolut großartig. Ganz viele Heimbewohner*innen kamen raus und packten ohne viele Worte mit an. Das Kisten-Zimmern und Erdeschaufeln war reine „Männersache“, die Frauen waren etwas zurückhaltender (hatten meistens auch noch ein Kind auf dem Arm), einige haben dann mit den älteren Kindern mitgepflanzt. Wir werden jetzt jeden Freitag nachmittag zusammen gärtnern/bauen und Tee/Kaffee zusammen trinken.
    Mit den afrikanischen und arabischen Menschen wird sich sicher ein längerfristiger Kontakt aufbauen. Viele möchten etwas Sinnvolles tun während des großen Wartens.Die ersten Familien aus den Balkanländern (aus sog. „sichere Drittstaaten“ Serbien, Bosnien, Kosovo … und Roma aus Bulgarien/Rumänien) haben dieser Tage allerdings schon ihre offiziellen Absagebescheide erhalten und müssen jetzt wieder zurückreisen. Das führt, wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst,  zu sehr gespannter Stimmung zwischen ihnen und den Tür an Tür mit ihnen wohnenden Familien aus Syrien, Irak/Iran, Palästina, die ziemlich sicher bleiben dürfen
    (mehr …)

  • Weidenhecke wird natürlicher Sichtschutz im Apfelgarten

    (Gu aus Sachbericht, 8.1.2015)

    Im Sommer 2014 wurde das Grundstück des Apfelgarten Strehlen (Dresden) eine Weidenhecke begonnen. Auf mehreren Aktionstagen wurde entlang des Grundstücks auf der Seite zur Straße ein 50cm tiefer und 20cm breiter Graben ausgehoben, Pfähle gesetzt (Weidenäste), der Graben mit Erde aufgefüllt und engtlang dieser Pfähle werden Weiden horizontal geflochten.

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  • Im Pagalino entstand 2014 eine „begehbare Skulptur als Multifunktionsraum“

    (Gu aus Sachbericht, 5.1.2015)

    Der durch Brandstiftung unbrauchbar gewordene Bauwagen (der bisherige Aufenthalts- und Sachenunterbringungsort) des Gemeinschaftsgartens Pagalio in Hannover konnte durch einen selbst geplanten und in 9 Monaten gemeinsamen gebauten Multifunktonsraum ersetzt werden. Auftakt zu dem Bauvorhaben war ein Design Thinking Workshop (den wir mit finanziert haben und an dem Gudrun teilnehmen konnte), in dem nicht nur das Bauprojekt geplant, sondern auch die bessere Einbettung des Projekts in den Bezirk besprochen werden konnte. Die Gruppe, die während der Bauphase auch an ihre Grenzen kam (Motivationstief), hat soweit wie möglich alle Materialien selber kostenfrei beschafft. Da sie anfangs kein Fahrgestell hatten, auf das sie den Raum setzten konnten (Auflage war, dass sie nix Größeres direkt auf den Boden bauen dürfen), haben sie mit einem freistehenden Turm, der später auf das Gestell aufgesetzt wurde und einer Projekttafel (zur Kommunikation). „Damit die ehrenamtliche Beteiligung am Bauprozess über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleiben könne, wirde der Bau zum Live-Rollenspiel erklärt und in Form von Kinoplakaten kommuniziert“. Sie fanden dann ein Fahrgestell: ein ausgedienter landwirtschaftlicher Anhänger) und setzten dort einen Raum drauf. In dieser Phase, die eine genaue Anforderung an Genauigkeit, Wertstoffkunde und Kontinuität erforderte, gelang es nicht, die eher spontan-unregelmäßige Bereitschaft der ehrenamtlichen HelferInnen mit dem Baustellenmanagement in Übereinstimmung zu bringen. So stellte der Bauleiter (jemand aus dem Garten) den Raum vorläufig fertig und machte alles winterfest. 2015 wird weiter gebaut.

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  • IG an der IG Feuerwache macht Mosaikprojekt

    (Gu, Mail, 1.12.)

    Das neuste geplante Projekt des IG an der IG Feuerwache in München ist ein Pflastermosaik in demPavillon und evtl. einen Weg zum Pavillon aus (bunten) Steinen.
    Sie haben dazu „Urbanes Wohnen e.V.“ kontaktiert. Die haben viel Erfahrung in diesen Dingen und werden sie bei einer „Ideenwerkstatt“ zum Entwurf des Mosaikes und auch bei der Umsetzung helfen. Sie werden von der Stadt bezahlt und sind für den Garten kostenlos. Sie werden Geld für die Steine bei uns beantragen. Die Arbeit machen dann die GärtnerInnen.

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  • Mauergarten: auch im Winter viele Aktivitäten

    (Gu, Newsletter, 1.12.)

    Montag, 1. Dezember: im Freizeiteck 11 bis 16 Uhrinternationale Küche: Gemeinsam bereiten wir das türkische Rezept, das auf unserer großen Festtagstischdecke im
    textil-Workshop aufgenäht wurde. (am 8.12.) gibt es dann den Workshop "arabisch kochen oder Gemüse fermentieren.
    Dienstag, 2. Dezember: 8.30 Uhr Qi Gong im Mauergarten Samstag, 6. Dez. 2014 : im Mauergarten 10 bis 12 Uhr Nikolaus-Kräuterworkshop. In dem Ernährungsworkshop lernen wir über Wirkungs- und Heilweisen vieler getrockneter Kräuter,
    beispielsweise für Tees in der kalten Jahreszeit. Alle sind willkommen. Bringt Fragen und euer Wissen ein! Die Teilnahme ist kostenlos.
    und am Sonntag, 7.12. wird der Garten entrümpelt und winterfest gemacht.

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  • Düsselgrün: Unterstützung von der Lokalpolitik und NUtzung von OW

    (Gu von Website, 25.11.)

    „Wir hatten kürzlich im Garten ein positives Treffen mit Herrn Dr. Gregor Bonin und Frau Andrea Ziegenhan vom Dezernat Planen und Bauen der Stadt Düsseldorf, dem GRÜNEN Bürgermeister Herr Günter Karen-Jungen, sowie Frau Petra Berghaus und Frau Claudia Engelhardt von den GRÜNEN. Gemeinsames Ziel ist es, dass Düsselgrün das Jahr 2015 über in der Haifastraße bleiben kann. Währenddessen soll parallel eine neue Fläche für eine längerfristige Nutzung gesucht und aufgebaut werden. Uns wurden für diese Vorhaben die Unterstützung zugesagt.“

    Außerdem haben sie eine offene Holzwerkstatt genutzt, um weitere Hochbeete zu bauen.: https://niemandsland.org/blog/projekte/holzwerkstatt/

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  • Bunter Garten Kaufbeuren: interkulturelle Jugendhütte entsteht

    Gu aus alters, 21.11.

    Vom Rohbau zur wohnlichen Hütte. So lautet die Kurzformel des derzeit im Neugablonzer Bunten Garten laufenden Projektes „Jugend für die Jugend im Bunten Garten“. In dessen Rahmen verwandelt sich eine bereits bestehende Hütte im Rohbauzustand in ein interkulturelles Jugendhaus. Die Hütte soll nach ihrer Fertigstellung als Treffpunkt jungen Menschen verschiedenster Nationalitäten zur Verfügung stehen. Der Bunte Garten, ein interkultureller Garten ist ein Integrationsprojekt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) – Kreisverband Ostallgäu. Er dient dazu, Menschen verschiedener Kulturen über die gemeinsame Gartenarbeit miteinander in Kontakt zu bringen. Ausgeführt werden die Arbeiten von knapp zehn Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ganztagsklassen der in Kaufbeuren-Neugablonz liegenden Gustav-Leutelt-Schule. „Einmal wöchentlich sind die Jugendlichen im Rahmen ihres Berufspraktikums hier bei uns auf dem Gelände“, erläutert die Projektleiterin Susanne Zoller vom BRK, das auch Träger des Projektes ist. Für ein gutes Gelingen sei dabei außer Baumaterial und handwerklichem Geschick auch „Teamgeist und gegenseitiges Verständnis gefragt“, so Zoller. „Aktuell arbeiten unsere jungen Baumeister gerade an transportablen Sitztruhen, welche je nach Witterung draußen oder drinnen genutzt werden können“, erklärt die Projektleiterin. Auch eine Holzterrasse sei am Entstehen. […] .„Jugend für die Jugend im Bunten Garten“ wird vom Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gefördert.

    http://www.pressemeldung-bayern.de/kaufbeuren-bunte-huette-im-bunten-garten-interkulturelle-jugendhuette-entsteht-26779/

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  • Giesinger Grünspitz: EA HandwerkerInnen für Möbelbau gesucht

    (Gu, Mail, 13.8.)
    Green City bekommt für den Gemeinschaftsgarten „Giesinger Grünspitz“ noch die angrenzende Fläche (Zwischennutzung) dazu und hat nun einen Aufruf gestartet, in dem sie ehrenamtliche HandwerkerInnen suchen, die mit den AnwohnerInnen auf dieser Fläche Outdoormöbel bauen.
    Im Gemeinschaftsgarten wird es bald einen Workshop mit Christine Nimmerfall geben zum Gärtnern auf kleinsten Platz. (mehr …)

  • Farbfelder-Garten will Werkstatthaus bauen

    (Gu, Tel, 7.8.)
    Das Farbfelder-Projekt, Teil des Klunkergartens auf dem Klunkerkranich in Berlin-Neukölln wird am nächste Woche auf dem letztes Jahr noch nicht geöffneten Parkdeck 7 eine „eigene Ecke“ bekommen und dort den Färbergarten und die mobile Färberküche aufbauen. Es hat sich herausgestellt, dass die Färberpflanzen/Beete im Klunkergarten nicht wirklich „gesehen“ wurden und untergingen.
    Larissa möchte eine Färberwerkstatt aufbauen – ein Werkstatthäuschen, das die überdachte Möglichkeit schafft, Workshop zu machen und auch – da an einer Seite offen – kleinere Gartenkonzerte ermöglichen soll. Es gibt zwar inzwischen einen überdachten Teil des Klunkerkranichs, doch wird der von Bar/Eventbereich genutzt.
    Sie stellen wohl über den „Zu-Hause e.V.) einen Antrag bei uns (mehr …)

  • TT Bielefeld hat zweites Gartenprojekt: ein Gemeinschaftsgarten im Schrebergartenverein

    (Gu aus Antrag, 16.6.)

    TT Bielefeldhat neben dem Gemeinschaftsgarten „Am grünen Band“ ein Gartenprojekt im Grabeland Wickenkamp. Das ist ein „klassischer Schrebergarten und sie haben Laube und GEwächshaus übernommen. Die Laube ist morsch und sie wollen sie restaurieren und renovieren. (mehr …)

  • IG Coburg macht internationales Workcamp

    (Gu, aus Antrag vom 23.5.)
    Der IG Coburg, in dem auch Flüchtlinge und Menschen mit und ohne Behinderung dabei sind, wurde im letzten Jahr von ca. 80 Menschen in verschiedensten Formen genutzt. Sie möchten nun die Gartenhütte renovieren, einen Spielbereich für Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften anlegen, Hochbeete für behinderte Menschen anlegen und den Zaun zur straße hin ausbessern. Diese Arbeiten wollen sie im Rahmen eines 2wöchigen internationalen Workcamp mit 10 TN machen – und sie beantrangen die Sachkosten für die Arbeiten bei uns. Die Workcamp TN und die GärtnerInnen sollen die Arbeiten zusammen angehen. (mehr …)

  • ForstFeldGarten möchte 3 Projekte am Freiwilligentag stemmen

    (Gu aus Antrag vom 3.6.)
    Der ForstFeldGarten in Kassel (essbarer Teil, Gemeinschaftsgartenteil, Bereich für Kinder) hat Leute geworben, sich am Freiwilligen Tag in Kassel im Garten zu betätigen. Sie wollen mit den Freiwilligen zusammen zwei Documenta Hütten ausbauen und das Dach so ausbauen, dass das Regenwasser in einer noch anzuschaffenden Zisterne gesammelt werden kann; Hochbeete sollen durch Pfasterung für Behinderte besser zugänglich werden; ein Platz mit Sitzgelegenheiten, die gelichzeituig vpn Kindern als Spielgeräte genutzt werden können soll im „Forst“ entstehen und ein Tor am Westende des Parks gebaut werden

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  • Bürgergarten Helle Oase will Strohballenhaus mit integrierter Komposttoilette bauen

    (Gu aus Antrag vom 23.5.)
    Die Koordinatorin des Bürgergartens Helle Oase in Berlin Hellersdorf beantragt bei uns die Kosten für den Bau eines Strohballenhauses mit Komposttoilette (Permakultur). Das Projekt ist u.a. ein Gemeinschaftsgarten, es gibt einen Spielplatz und Bauten für Jugendliche.
    Sie wollen gerne eine eigenen Toilette für das Projekt – bisher nutzen sie die Toiletten im benachbarten Jugendzentrum. Der Garten hat Permakultur als einen Schwerpunkt und so möchten sie die Toilette auch in diesem Sinne bauen: aus Strohballen und Lehm. Das soll in einem einwöchigen Workshop in den Sommerferien stattfinden, an dem max 20 Leute teilnehmen können. Bei 10 Anmeldungen wird der Workshop stattfinden.
    Das Fundament sollen Jugendliche bauen, die in „Maßnahmen der Berufsorientierung“ sind und so ein Praxisprojekt hätten. Schon einiges im Garten ist durch Jugendliche solcher Maßnahmen gebaut worden.

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  • DIY im Johannstadtgarten Dresden

    (Gu aus Sachbericht vom 23.5.)
    Die Leute vom Johannstadtarten in Dresden haben im Zeitraum 06/13 bis 05/14 mit von uns bewilligten Mitteln in Höhe von 2100 Euro (ich weiß nicht, ob sie noch andere Mitteln hatten) richtig viel gemeinsam gebaut/weiterentwicklet/angeschoben.
    So haben sie einen Brunnen gebohrt: „Dieser wurde dann im Jahr 2013 auch unter Einsatz vieler Freiwilliger und des großen Engagements unseres Bautrupps auch in die Erde gebracht. Der gezielte Kauf angemessener Materialien sowie die Leihe entsprechender Hand-Werkzeuge ermöglichten uns tatsächlich, ohne Nutzung fossiler Brennstoffe oder Strom einen 8m tiefen
    Schlagbrunnen zu setzen, wartungsfähige Rohre, flexible Anschlussvarianten sowie eine ästhetisch ansprechende Brunnenstube zu installieren“. Sie haben parallel ein Gewächshaus selber geplant und gebaut und zwar aus gebrauchter, gefundenener Fensterscheiben, die sie in einen metallischen, tragfähigen Rahmen bringen mussten. Dazu haben sie Schweißen gelernt – und in einer Werkstatt gearbeitet (gegen kleine Nutzungspauschale für Werkstatt und Schweißgerät) .
    Sie haben Bodenverbesserungsmaßnahmen durchgeführt und Werkzeug angeschafft, da der Garten immer mehr auch zu einer DIY-Werkstatt wird. Sie haben ihren Bauwagen selber abgeschliffen und mit Leinöl wetterfest gemacht und auch ein Lastenrad gebaut. Sie wollten unbedingt so weit wie möglich unabhängig von der „automobilen Logistik“ werden. „Nach mehreren gemeinsamen Arbeitseinsätzen in entsprechenden Werkstätten wurde das Radnunmehr komplett zusammengeschweißt – eben im Frühjahr noch final straßentauglich gemacht und sogar in unseren Vereinsfarben lackiert. Trotz bevorzugter Verwendung von recycleten Teilen überstiegen hier die tatsächlichen Kosten für Material, Lack, Werkzeugnutzung und Zubehör“
    Nicht mehr geschafft haben sie den Bau einer Sommerküche: „Ursprünglich war angedacht, unserem Bauwagen einen leichten Anbau zu verschaffen, der Bar, Spüle, Kochgelegenheit und Lagermöglichkeiten vereinen sollte.“. Sie wollen nun auch in eine andere Richtung gehen und nicht noch so ein Großprojekt gleich stemmen. Es wird eine gemeinsame Feuerstelle geben, über der mittels Dreifuß und großem Kessel Suppe und anderes gemeinsam gekocht werden kann.
    Sie haben auch Bienen im Garten. Die erste Beute kauften sie. „Eine weitere Bienenbeute für ein zweites Bienenvolk wurde im
    Frühjahr nun noch in einer Holzwerkstatt gebaut“ – mit aufklappbarem Schaufenster (mehr …)

  • Eröffnungsfest auf neuer Fläche bei Querbeet

    (aus Einldung an uns)
    […]wir im Leipziger Stadtteil einen Offenen Garten einrichten können. Seit letztem Herbst wird viel gewerkelt und einiges wurde auch schon geschafft. Zum Beispiel wurden zahlreiche Hochbeete und ein Lehmofen gebaut. Gegenwärtig entstehen ein Gewächshaus und eine Schuppenbar – eine Kombination aus Abstellkammer für Werkzeuge und einer Bar für Veranstaltungen. Nächste Woche wollen wir am 17.5. den neuen Garten mit unserem Pflanzfest einweihen. Die Eisheiligen sind zu diesem Zeitpunkt vorüber und wir können die Vorzucht in die Beete setzen. Das ganze wird mit einem breiten kulturellem Programm umrahmt. So gibt es eine Pflanzenbörse, einen Kräuterworkshop, eine Lesung, Livemusik und andere Überraschungen.(mehr …)

  • Ein Garten braucht ein Gerätehaus /Dietzingen

    Gerätehaus/ Dietzingen

    Ein Garten braucht eine Gerätehaus
    (AB Telefonat mit Winfried Doerjer im Rahmen der Recherche Handwerk in Interkulturellen Gärten)

    In Dietzingen haben sie zusammen eine 40 m² große Gartenhütte in einer konzertierten Aktion (zwei Wochenenden) auf dem Grundstück des Besitzers abgebaut und im Garten wieder aufgebaut. Die ganze Aktion hat mit den nötigen Reparaturen und der Miete für den Sattelschlepper insgesamt ca. 4000 Euro gekostet. Es gab einige kundige Leute im Garten, wie man Sachen abbaut und kunstfertig verstaut, die anderen wurden angelernt. Einer hatte einen Kumpel, der den Sattelschlepper günstig besorgen konnte, und so kam eins zum anderen. Die ganze Aktion war für den Garten extrem gemeinschaftsbildend, ein Erfolgserlebnis, dass man so etwas gemeinsam hinbekommt, erzählt Winfried Doerjer. Vorher besaßen sie nur einen alten Bauwagen, der langsam vor sich hin rostete und die Landschaft verschandelte. Zwischenzeitlich hatten sie einen alten Container aus Norddeutschland in Aussicht, aber den wollte der Bürgermeister nicht, das passe bei ihnen nicht ins Landschaftsbild, fand er. Inzwischen haben sie ihre Hütte in Betrieb, einerseits Küche und Aufenthaltsraum, andererseits Aufbewahrungsort für gemeinsames Werkzeug und sonstigen Gartenbedarf, ist sie jetzt fast schon wieder zu klein.
    Gegenwärtig bauen sie an einer Balustrade, um zukünftig Wein anzubauen.
    Nach einigen Querelen, die Arbeitsteilung im Garten betreffend, haben sich neuerdings Zuständigkeitsgruppen gebildet. Es gibt jetzt eine Kompostgruppe, eine Gruppe, die sich nur um die Blumen kümmert etc. Es laufen nicht mehr alle Fäden bei Winfried Doerjer zusammen, so dass er dauernd in bilaterale Verhandlungen eintreten muss, vielmehr regeln die Leute die Angelegenheiten jetzt selber in Netzwerkstrukturen.
    Die Stadt und überhaupt die Kommune reagieren zunehmend wohlwollend/kooperativ, es fließen inzwischen auch Gelder, was anfangs wohl nicht abzusehen war. Neulich haben sie 5000 Euro von der Sparkasse bekommen, die Stadt spendiert dem Garten in der aktuellen Saison zwei Dixi Klos. Winfried Doerjer interpretiert das so, dass man eben erst beweisen musste, dass man es ernst meint und auch selber etwas auf die Beine stellt.
    (mehr …)