Schlagwort: Handwerk in Gärten

  • Köln: Neuland baut DIY Regenwasserauffang- und verteilanlage

    (Antrag/Antworten)

    Im NeuLand-Garten haben wir inzwischen fünf Zapfsäulen für die Bewässerung mit Frischwasser eingerichtet.

    Parallel zur Versorgung mit Frischwasser soll an diesen Säulen an einem zweiten Zapfhahn die Entnahme von gesammeltem Regenwasser möglich sein.

    Dafür wollen wir an den vorhandenen vier Containern (Dachfläche 69m2) eine zentrale Sammelstelle für Regenwasser einrichten.
    Auf dieser Dachfläche können in Köln im Jahr 2025 voraussichtlich 55.000 bis 62.000 Liter Regenwasser gesammelt werden, je nach tatsächlicher Niederschlagsmenge (bei 800–900 mm Jahresniederschlag). Der tatsächliche Wert wird wegen Verdunstung und anderen Verlusten etwas geringer ausfallen.

    Zur Speicherung der erwarteten Wassermenge sollen an der Grundstücksgrenze zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden werden.

    Daran angeschlossen wird ein sog. „Hauswasserwerk“. Eine automatische Pumpen- und Filteranlage, die das Regenwasser aus den verbundenen Tanks entnimmt und mit konstantem Druck an die Entnahmestellen verteilt.

    Geplante Arbeiten

    • Einrichtung einer höhergelegten ebenen Standfläche für die IBC-Tanks.
    • Darauf werden zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden.
      • Vorhandene alten IBC-Tanks werden dafür instand gesetztund mit geeigneten Hähnen, Kupplungsstücken und Halterungen versehen
      • Möglicherweise müssen einzelne Tanks ersetzt werden
    • Installation von Regenrinnen und Zuleitungsrohren von den Container-Dächern zu den Tanks
    • Aufstellung und Elektroanschluss des Hauswasserwerks mit entsprechendem Schutzgehäuse
    • Anschluss und Verlegung der Regenwasserleitung vom Hauswasserwerk zu den Entnahmestellen.
    • Verkleidung und Berankung der IBC-Tanks mit Kletterpflanzen zur Vermeidung von zu starker Algenbildung durch Sonneneinstrahlung.
    • Die Umsetzung erfolgt wie üblich als gemeinschaftliche Arbeit unter Anleitung eines Vereinsmitglieds mit entsprechendem Expertenwissen

    – habt ihr inzwischen einen Vertrag und müsst ihr Pacht zahlen?
    > Es gibt noch keinen Vertrag. Wir zahlen auch noch keine Pacht.

       Als Voraussetzung für den Vertrag hat das Grünflächenamt einen nachträglichen Bauantrag für den Workshop-Container gefordert.
       Die Sache ist in Bearbeitung bei einem NL-Vereinsmitglied, der Architekt ist.

    -> es gibt aber viele Belege dafür, dass Neuland dort langfristig sein wird.

    – wie viele Gärtner*innen sind inzwischen (wieder) dabei? > Wir haben inzwischen 52 Vereinsmitglieder. 
    Wie groß ist dabei die Kerngruppe? > ca. 22 Personen
    Habt ihr auch geflüchtete Gärtner*innen dabei (gärtnern Geflüchtete mit?)? > Aktuell nicht. Kids aus dem benachbarten Migranten-Wohnheim mischen zeitweise im Garten mit.
    – wie viel von der Fläche nutzt ihr inzwischen für den Anbau von Gemüse/Kräutern/Obst? > ich schätze 400-500 m2
    – habt ihr Probleme mit Diebstahl, Vandalismus, Müll? > Vandalismus und Diebstahl so gut wie nicht. In der Stichstraße zum Garten       sammelt sich allerdings viel Verpackungsmüll von futternden Nachbarn (McDonalds, anderer Imbiss) 

    – ist die Arbeit noch in AGs organisiert und wenn ja, welche habt ihr? > An AGs, Kreisen, temporären Projektgruppen gibt es im Moment: Kommunikations AG, Bau-Team, Team Fachhochschule KISD, Kompost AG, Waldgartenkreis, Projekt Kräuterspirale, Imker AG, Hühner AG und die Café AG, 

    – wie viele Menschen werden in dem Bau involviert sein? > je nach Art der Tätigkeit über den Verlauf des Bau gesehen  10-12 Menschen

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  • Frankfurt/Oder: neue Gärtner*innen im inklusiver IG Stadtgarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Stadtgarten ist mittlerweile 11 Jahre alt und hat viele Höhen und Tiefen bewältigt. Momentan gibt es einen Generationenwechsel, die Gärtner/-innen, die die 80 überschritten haben, haben uns alle verlassen. Es werden Beete frei und wir haben einen erhöhten Andrang von Garteninteressierten aus anderen Kulturen (Syrien, Afghanistan, Sudan). Das freut uns besonders, weil diese zukünftigen Gärtner/-innen die Vielfalt des Gartens bereichern und auch das Grundbildungszentrum und die Sprachcafés der VHS nutzen können, um Ihre „Inklusion“ selbstbewusster voranzutreiben. Damit ist ein guter Kreislauf von Nutzung der VHS und des Gartens entstanden.

    ZIEL: Wir wollen die neue Energie nutzen und die Gemeinschaft durch gemeinsames Handeln stärken. Die Alt- und Neugärtner/-innen sollen sich besser kennen lernen. Es sollen Vorurteile abgebaut werden.

    INHALT/weitere ZIELE: Es sollen Hochbeete entstehen, die zusammen erbaut werden. Die Hochbeete sind eine Hilfe gegen die Schnecken und eine Fuchsfamilie, die seit einigen Jahren im und am Garten lebt und die Beete beschädigt. Außerdem kann das gemeinsame Tun über Sprachbarrieren hinweg Beziehungen stiften, die ja u.a. eine der Aufgaben des Gartens ist.

    Es gibt mittlerweile eine ganze Gruppe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die gemeinsam Beete betreiben. Das sind ca. 8 Personen, die unter Anleitung der P8 (eine Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Gelände der VHS eingemietet ist) das Gärtnern erlernen. Anfänglich hatten beeinträchtigte Personen einzelne Beete, die sie aber nicht schafften, selbst zu bewirtschaften. So sind wir dazu übergegangen, Ihre Kraft zu bündeln und in ein Projekt zu verorten. Dort sind viele junge Männer, die praktische Arbeit lieben und besonders Lust auf Bau-Projekte haben. Wir wollen im Garten auch Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, um Vorurteile abzubauen.

    • Wie groß ist die Gartengruppe derzeit? Wie viele Gärtner*innen sind davon neu?

    27 Gärtner (mit diversen Familien), davon aber die Peitzer Acht als 1 Gärtner gezählt mit ca. 6 Gärtner:innen

    Neue Gärtner:innen 14, davon die Peitzer Acht gezählt als eine „Person“ mit den 6 Gärtner:innen

    • Wie erfahren die potentiell Interessierten vom Garten? Woher wissen die neuen Gärtner*innen aus Syrien, Afghanistan und Sudan vom Garten? Wird im Sprachcafé/Grundbildungszentrum aktiv darauf hingewiesen? Hängen Zettel/Plakate in der VHS?

    Wir mussten nicht werben, weil sich der Brückenplatz auflösen musste (ein interkulturelles Zentrum)und die Gärtner von dort zu uns gewechselt sind

    Die beeinträchtigten Gärtner entspringen einem neuen Ansatz der Behinderteneinrichtung, da kam jetzt gärtnern dazu

    Also gibt es momentan keine Werbung, aber Bewerber:innen (auch schon für die Hochbeete, die entstehen sollen). Die sollen dann übrigens weiter Neugärtner:innen erhalten. Das GBZ will aber grundsätzlich gern mehr in den Garten hinein, zwei Ihrer Schützlinge sind bereits Gärtner:in (sind aber nicht über das GBZ vermittelt worden)

    • Wie läuft die Einführung/ das „Onboarding“ in Garten und Gartengruppe?

    Ich führe ein und zeige alle wichtigen Dinge. Dann gibt es später ein Treffen, in dem die Neuen sich vorstellen

    Da es jetzt ziemliche Probleme gab, habe ich ein Gartenalphabet geschrieben, in dem alle Regeln verankert sind, die gibt es in deutsch, französisch, englisch und dari (hänge ich Dir mal an) Das muss jede/r unterschreiben + Vertrag

    • Habt ihr individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet?

    Jede/r sein Beet und geringfügige Gemeinschaftsflächen (Naschhecke, 3 Apfelbäume, 1 Pfirsichbaum, 2 Birnen, kleine Rabatte, ein Kräuterbeet

    • Wie kommuniziert die Gartengruppe miteinander, wie laufen Informations- und Entscheidungswege? Bist du selbst auch mit im Garten dabei?

    Es gibt eine Lenkungsgruppe – eine Person für die VHS, eine für die Behinderten, eine für die Migranten, eine für den Garten

    Ich bin dabei, mittlerweile beete ich zusammen mit einer anderen Gärtnerin

    Entscheidungen lasse ich abstimmen in der whatsApp Gruppe oder bei Versammlungen

    Wer Gartenanleitung braucht kann unterschiedliche Personen befragen, die wir als Expert:innen benannt haben

    Ansonsten siehe Gartenalphabet

    • Ist die Gruppe mit Anleitung der P8 zu bestimmten Zeiten im Garten?

    Ja, die haben Treffen, an denen sie thematisch arbeiten (z.B. Vogelfuttertassen bauen, pflanzen, ernten usw.). das machen sie offen für alle, es gibt oft essen.

    • Wie viele Gärtner*innen werden am Bau der Beete beteiligt werden können?

    Ich denke, die P8 macht mit und eher die Männer (afghanische) und handwerklich talentierte und interessierte Frauen (mind. 10 Personen). Ich denke, wir essen dann zusammen und da kommen noch andere hinzu.

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  • Leipzig: Gartengruppe in den Nachbarschaftsgärten Josephstraße formiert sich neu

    Antrag, Antworten

    Wir vom Nachbarscha%sgärten e.V. in Leipzig Lindenau haQen durch die anhaltende Gentrifizierung der
    Stadt und insbesondere der Quar$ere Plagwitz & Lindenau, in den letzten Jahren immer wieder mit
    Flächenverlust auf Grund von Teilverkäufen und damit einhergehender Nachverdichtung des Wohngebietes
    zu kämpfen. Dadurch ist unsere einstmals 7000m2 große Gemeinscha%sgartenfläche auf nun ~550m2
    geschrump%. Diese verbleibende Fläche ist zwar sehr zukun%ssicher für den Verein, jedoch weitestgehend
    durch Pflastersteine versiegelt und dies darf auch nicht geändert werden.
    In den letzen Jahren haben wir den Fokus daher auf die sozialen Aspekte der Fläche gelegt und die offene
    FahrradwerkstaQ sowie die offene HolzwerkstaQ auf dem Gelände sehr weit entwickelt, wodurch wieder
    eine stabile Gemeinscha% gewachsen ist und die Angebote quar$erübergreifend bekannt und geschätzt
    sind. Zudem beherbergen wir auf dem Gelände eine Verteilersta$on der lokalen SoLaWi „Ackerilla“, welche
    mit regelmäßigen Küfas ebenfalls zur Gemeinscha%sbildung und gelebten Nachhal$gkeit im Quar$er
    beiträgt. Zudem konnten wir erfolgreich das größte Parklet Leipzigs vor dem Garten in der Josephstraße
    bauen und damit nicht nur ins Quar$er wirken, sondern auch die Sichtbarkeit und Niederschwelligkeit des
    Gartens stärken. All das führte dazu, dass die Mitgliederzahl in den letzen Jahren wieder s$eg und
    momentan bei 165 Menschen ist, welche sich auf beide Gartenflächen (Lindenau & Leutzsch) verteilen.

    Wir als Gartengemeinscha% möchten uns nun auf die Herausforderung bzw. Frage fokussieren, wie man
    neben den grünen Randstreifen des Grundstücks in Lindenau, auch auf der versiegelten Fläche das
    maximale Gartenerlebnis für Mensch und Tier erzeugen kann. Wir haben dafür gemeinsam einen neuen
    Flächenplan erstellt, um den Platz op$mal zu nutzen. Wir wollen auf der Fläche einen größeren Unterstand
    bauen, um Feuerholz, Gartenwerkzeuge, Kinderfahrräder und ggf. sogar Leihräder der FahrradwerkstaQ
    trocken und sicher abstellen zu können. Die dabei entstehende Dachfläche möchten wir gern bepflanzen,
    um wieder an Grünfläche zu gewinnen und die Biodiversität in dem hochverdichteten Wohngebiet zu
    fördern. Zudem wollen wir ein großes gemauertes Hochbeet errichten um Nutzpflanzen anzubauen sowie
    ein vorhandenes Teichbecken naturieren.
    Unser Anspruch ist auch hier so nachhal$g wie möglich zu arbeiten, weshalb wir wo immer es geht, mit
    second-hand Materialien aus der Region bauen werden. Die Steine für das Hochbeet würden wir für einen
    sehr guten Preis aus einem Gebäuderückbau beziehen können und das Konstruk$onsmaterial für den
    Unterstand aus dem in Leipzig Lindenau ansässigen 2nd-Hand-Baumarkt „Materialbuffet“. Die Pflanzen
    würden wir ebenfalls aus der lokalen Auenwald-Gärtnerei beziehen, da diese vor Ort gezüchtet und somit
    auch bestens an die hiesigen Verhältnisse angepasst sind.

    Gleichzeitig möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um als Gartengemeinscha% durch solche für uns
    größeren Bau- und Pflanzprojekte in den ak$ven (Wissens-)Austausch zu kommen. Glücklicherweise haben
    wir im Verein Zimmerleute und einzelne Mitglieder, die bereits Schulungen zu Dachbegrünungen besucht
    haben, so dass wir die Planung sachgerecht intern leisten können. Die Umsetzung möchten wir dann als
    Workshop gestalten, um dieses Wissen prak$sch angewandt auch weiter zu streuen.

    Gärtnert ihr denn noch dem Sinne, dass auf der Fläche Gemüse angebaut wird? Wie viele Hochbeete gibt es, wer gärtnert dort und wie kann man beim Gärtnern mitmachen?
      
      • Es wird grundlegend gegärtnert. Die Fläche ist diese Saison allerdings noch stark im Wandel, da vor ein paar Monaten erst die benachbarte Baustelle fertiggestellt wurde und ein langer Streifen (ca. 4x15m) unseres Grundstücks für die Durchfahrt der Baufahrzeuge genutzt wurde. Dieser Streifen ist nun in ein Beetplateau verwandelt wurden mit allerhand Nutzpflanzen und sogar 3 Obstbäumen.
    Die 6 Hochbeete auf der Fläche haben wir in den letzten Garteneinsätzen abgebaut, mit dem Plan diese vereinzelten (teilweise maroden) Hochbeete aus Holz zu einem großen gemauerten zusammenzufassen.

    Oder ist das beantragte Hochbeet der Wiedereinstieg in den Gemüseanbau? Wie viel Platz der Gesamtfläche nutzt ihr für das Gärtnern (Essbares anbauen und ernten und insgesamt)?
        • In dem Sinne ja, das beantragte Hochbeet ist ein wichtiger Meilenstein beim Wiedereinstieg in den Gemüseanbau. von den insgesamt 550qm können wir derzeit ca. 20-25% begrünen/begärtnern. Davon ist in etwa 60-70% mit Insektenfreundlichen Blühpflanzen und essbaren Kräutern bepflanzt, der Rest mit Obst(sträuchern) und Gemüse.

    – Wenn ihr im Antrag von gärtnern schreibt und es sich nicht um Gemüse/Kräuter/Obst handelt, was macht die Gartengruppe?
        • Die Gartengruppe in der Josephstraße ist gerade erst wieder im Aufbau und momentan geht es um die Planung, Organisation und Anlage neuer bepflanzbarer Flächen sowie die Pflege der vorhandenen Grünstreifen, Kräuterbeete und des oben erwähnten Plateaus; sowie die Pflege der t.w. essbaren Pflanzen auf dem Parklet vor dem Garten.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Wie kann man da mitmachen? Was passiert mit der Ernte?
        • Meines Wissens nach besteht die Gruppe derzeit aus 5 aktiven Personen, wobei wir in letzter Zeit wieder mehr Neuzugänge im Verein haben, die explizites Interesse am Gärtnern bekundeten. Da es aber wie erwähnt noch viel um Planung und Anlage zu bepflanzender Flächen geht, würde ich diese Personen noch nicht dazuzählen, da sie wahrscheinlich noch etwas Zeit brauchen sich in die Strukturen einzufinden um proaktiv Aufgaben zu übernehmen.

    Generell ist die Gartengruppe wie auch andere Gruppen im Verein als AG organisiert mit eigenem Chat-Kanal, selbstverwaltetem Budget und eben Eigenverantwortung und Entscheidungshoheit „ihres“ Bereiches.

    Es gibt eine weitere temporäre Gruppe, die sich gerade mit der Flächengestaltung generell beschäftigt und hier ist natürlich eine Schnittmenge.

    Auf der Fläche in Leutzsch sind derzeit 40 Menschen in der Chatgruppe bezüglich der Beete, realistisch aber 15 aktive Menschen. Diese treffen sich zwei mal die woche (do+so), teilen sich Gießdienste und die Erträge.
    So ähnlich möchten wir das in Lindenau auch wieder etablieren und nachdem die Werkstätten jetzt wieder auf einem stabilen Fundament engagierter Mitglieder stehen, braucht es nur einen kleinen Anstoß, dies auch für die Beetegruppe zu schaffen. Im Idealfall reichen die Erträge auch aus, um bei Garteneinsätzen oder offenen Gartennachmittagen daraus gemeinsam Mahlzeiten zu kochen oder Kuchen zu backen.

    – Wo sind die Gartengeräte bisher untergebracht?
        • Bisher sind sie in einer aus Palettenresten provisorisch gebauten Halterung auf der Rückseite des ehemaligen Hühnerstalls untergebracht. Dort sind sie allerdings nicht gut sortiert, nicht gut erreichbar, zu sehr der Witterung ausgesetzt und es ist zwar noch nichts passiert, aber es besteht die Sorge, dass sich die Kinder daran verletzen könnten, sollten sie unachtsam in der Ecke toben.

    – Wo kommt das Wasser her?
        • Das Gießwasser gewinnen wir vollständig durch Regenwassersammlung. Hierfür haben wir letztes Jahr mehrere gebrauchte IBC-Container und Regenfässer organisiert und an die Regenrinnen der Dachflächen angeschlossen bzw. an den kleineren Dächern (Sommerküche; ehemaliger Hühnerstall) selbst Regenrinnen installiert.

    – Wie groß soll das Hochbeet werden? Wie plant ihr das: Bau aus Ziegelsteinen, Holzverkleidung dann außen?
        • Das Hochbeet soll einen runden-organischen Umriss haben, aus gebrauchten Ziegel- bzw. Pflastersteinen gebaut werden und an der Sichtseite mit Holz verkleidet werden. Teilweise soll der obere Rand auch als Sitzfläche dienen und an diesen Stellen auch mit Holz beplankt werden. Insgesamt wird es eine Größe von ca. 3x4m haben

    – Was ist in dem Fertigpaket Dachbegrünung enthalten und woher kommen die Pflanzen?
       
    • In dem Fertigpaket sind enthalten: Schutzvlies, Dränage, Sedumcassetten, Kiesel, Sedummatten (vorkultiviert). Alles inklusive der Pflanzmatten kommen vom Anbieter „dachbegruenungselbermachen.de“ mit Hauptsitz in den Niederlanden.

    – Wie groß wird der Unterstand und wie werden da die Gartengeräte „sicher“ drunter untergebracht?
        • Der neue Unterstand soll ca. 3x6m groß werden. Die Gartengeräte sollen dort an einer innenseitigen Wand übersichtlich sortiert aufgehangen werden.

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  • Kiel: Life Garten wird Waldgarten

    (Antrag, Antworten)
    Ja wir sind eine Gruppe, also ein Verein, der sich in AG’s organisiert. Im Lifegarten ist die AG Waldgarten tätig. Lifegarten und der Garten an der Alten Mu sind die beiden Gärten, richtig.

     Ich habe noch ein paar Nachfragen zum Lifegarten und zum Antrag: – Wie ist das in Kiel mit dem Pachten von Flächen in Kleingärten? Hat das jemand von euch privat gemacht oder können auch Vereine Flächen pachten? Wer zahlt die Pacht? Die Pacht wurde ursprünglich von Tanja, der Gartengründerin geleistet.
    Seit der Kooperation mit dem Permakulturzentrum (PKZ) wurde die Pacht geteilt.
    Seit Anfang 2024 besteht ein gemeinsamer Pachtvertrag mit Tanja und PKZ als Pächter:innen. Die Verpächterin ist die Stadt Kiel.
    Also ja, Vereine können das hier wohl auch.

     – Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Menschen sagen „das ist mein Gemeinschaftsgarten?“, wie viele machen punktuell mit? „Mein Gemeinschaftsgarten“ würde ich sagen ca. 8 Menschen, wobei wir bei den wöchentlichen Treffen meist weniger sind, weil nicht alle jede Woche kommen. Punktuell, also mit den Wochenendevents steigt der Unterstützerkreis auf ca. 30 Menschen.  

     – was macht ihr im Winter? Im Winter kümmern wir uns um Infrastruktur. Also dieser Antrag fällt auch hauptsächlich in die Kategorie Winterarbeit. Z.B. Wird aktuell ein kleiner Fahrrad Unterstand errichtet. Oder eine Kleine Holzwerkstadt an dem Vereinsheim aufgebaut.

     – Infos zum Vereinsheim und Gewächshaus habe ich auf eurer Site nicht gefunden. Waren die schon da? Wie groß sind diese Gebäude jeweils? Was kommt bei euch ins Gewächshaus? Auf Instagram findest du Beiträge, die beides gut zeigen.
    Vereinsheim, Steinhaus, ca. 4x5m, war schon da, renovierungsbedürftig
    Gewächshaus, Neubau, bzw. Bau aus hauptsächlich recycelten Materialien, Grundfläche ca. 4×6,5m Höhe 4m, Baubeginn 2022, Erste Nutzung 2024, Aktuell in Finalisierung
    Aktuell wird es als Orangerie und Apfellager genutzt.
    Langfristig sollen auch im Sinne des Waldgartens größere Pflanzen (Bäume) permanent dort stehen, die wärmeres Klima brauchen.

     – Wie wird derzeit im Gewächshaus gelüftet? Es sind bereits 3 automatische (hydraulische) Fensterheber verbaut.
    Dadurch dass der Bau insbesondere bei den Fenstern aber noch nicht abgeschlossen ist, sind noch so große Lücken in den Wänden, das automatisch „gut“ gelüftet ist.
    Im Winter wird es jetzt dementsprechend kalt dort.

     – Was passiert auf der Waldbühne? Während der Treffen ist dort eine Sitzmöglichkeit.
    Bei Events wird die Bühne z.B. mit Musik oder Redner:innen bespielt.

     – Wie ist die Gruppe organisiert? Machen alle alles oder gibt es z.B. eine Gewächshaus-AG? Innerhalb der AG Waldgarten machen alle alles.

     – Hat jemand von euch einen Kettensägenschein? Wie viele Menschen aus eurer Gruppe können die Kettensäge nutzen? Wofür und wie oft wird die gebraucht? Tanja ist die einzige mit einem Schein. Es gibt Sägen verschiedener Größe, die nach Einweisung von Tanja auch ohne Schein bedient werden dürfen.
    Die Sägen helfen uns sowohl bei der Errichtung der Infrastruktur, als auch bei der Pflege der Bestandsbäume, oder beim Feuerholz machen. Sie werden sehr häufig genutzt. Auf dem Gelände gibt es viele Bäume und Sträucher.

     – Wie habt ihr bisher den Rasen gemäht? Der Rasen wurde bisher mit einem Verbrenner-Rasenmäher gemäht. Der fällt jedoch altersbedingt auseinander und ist nun nicht mehr nutzbar. Reparatur ist leider unwirtschaftlich und ein Verbrenner auch nicht mehr gewünscht. Aufgrund der Hanglage und der verwinkelten Bepflanzung haben wir uns für einen Akku-Rasenmäher als Nachfolgegerät entschieden.

     – Was für Farbe wollt ihr nutzen? Es handelt sich dabei hauptsächlich um Holzschutzfarbe und Farbe für Rauputz. Teilweise weiß, vor allem beim Gewächshaus jedoch in verschiedenen Pastellfarben. Wir achten auf natürliche Inhaltsstoffe. Was im herkömmlichen Baumarkt nicht zu finden ist, besorgen wir im Naturbauhaus. Das ist in Kiel wirklich gut sortiert und man wird gut beraten.

     – Welche Finanzierungsquellen hattet ihr bisher Im Lifegarten wurde zunächst alles privat finanziert.
    Seit der Kooperation mit dem PKZ wird auch das Vereinsbudget genutzt. Das wiederum finanziert sich durch Beiträge, Workshops und Events.  
    Es wurde auch ein Teil einer Förderung der BINGO Umweltlotterie für den Bau des Gewächshauses verwendet.

    Der Lifegarten ist ein offener Austauschort für alle interessierten Menschen aus Kiel und
    Umgebung. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Beteiligung des Permakulturzentrums Kiel.
    Ein Schwerpunkt des Lifegartens ist das Thema „Waldgarten“, denn er ist selbst als ein
    solcher konzipiert. Offene Gartentreffen finden immer dienstags und donnerstags, sowie
    jeden ersten Samstag im Monat statt. Die bestehende Infrastruktur umfasst u.a. ein Mini-
    Vereinsheim, eine Komposttoilette, eine Waldbühne und ein großes Gewächshaus. Mehr auf
    der Website lifegarten-kiel.de.
    Ziele
    Mit diesem Förderantrag sollen an der genannten Infrastruktur
    Instandhaltungsmaßnahmen zur Erhaltung, sowie bauliche Maßnahmen zur Finalisierung
    des Gewächshauses realisiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Pflege des Waldgartens bzw.
    der Grünfläche, die die heranwachsenden Bäume verbindet.
    Inhalt und Maßnahmen
    • Streicharbeiten an Vereinsheim, Komposttoilette, Gewächshaus und Waldbühne
    • Statische Aussteifung Gewächshaus
    • Fertigstellung der Fenster des Gewächshauses
    • Beschaffung eines elektrischen Akku-Rasenmähers
    Die Arbeiten sollen gemeinschaftlich von den ehrenamtlichen Mitgliedern des
    Permakulturzentrums Kiel durchgeführt werden.


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  • Berlin-Wedding: Jurtenbau im ElisaBeet (FLINTA)

    Mädchen und FLINTA* haben im ElisaBeet eine Jurte gebaut!

    ­

    Zwei Wochenenden lang haben wir mit erwachsenen FLINTA* (alle Geschlechter außer Cis-Männer)-TeilnehmerInnen mit dem Bau der Jurte im ElisaBeet begonnen! Gemeinsam und in entspannter Atmosphäre lernten wir die Jurtenkultur kennen, wie sie gebaut wird und bereiteten die verschiedenen Elemente des Gerüstes vor. Wir haben dadurch Holzarbeiten und Werkzeuge wie Oberfräse, Kappsäge und Schleifer kennengelernt. Diese Erfahrung voller Austausch hat gezeigt, wie wichtig sichere Räume sind. Dazu gibt es hier ein kurzes Video!
     

    Die Jurte wurde weiterhin mit jungen FLINTA*s in Zusammenarbeit mit MÄDEA – – ein Mädchenzentrum für Empowerment und Feminismus im Soldiner Kiez – gebaut – mehr dazu auf dieser Seite!

    Im September und Oktober können lokale Initiativen und Privatpersonen die Jurte für Veranstaltungen nutzen – schreibt uns an elisabeet@himmelbeet.de, um sie zu buchen!  

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  • Tübingen: Wilde Linde startet in neue Saison

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten „Wilde Linde“ ist ein soziales und ökologisches Projekt des
    Werkstadthauses, gestartet in 2015.

    Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene,interessierte Laien, passionierte Gärtner und
    Freiluftenthusiastenmit drei Worten: alle, die wollengemeinsam mit uns lernen, wie man lokal
    Lebensmittel anbaut.

    Der Gemeinschaftsgarten Wilde Linde ist ein lebendiger Nutzgarten. Es wird gemeinschaftlich
    gegärtnert und der Boden nachhaltig bewirtschaftet.

    Förderantrag für 2023
    Wir werden in die Gartensaison 2023am7.03. mit einem Team von10Personen starten.

    Wir habenunsim Januar als Plenum zur Jahresplanung 2023 getroffen und es gibt seitdem einTeam
    von 6 Personen, die organisatorische, planerische und kommunikative Aufgaben bis Ende des Jahres
    übernehmen.

    Pflanzenbaulich möchten wir in 2023zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
    2022beschrieben sind,Folgendes umsetzen:

    Bau eines neuen Tomatenhauses, da das alte zu nicht genug belüftet werden konntemit der
    Folge von Braunfäule

    Anpflanzen eines Blühstrauches und einer Stachelbeere

    Daran arbeiten, dass unsere große Wieseblühender wird

    Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen, insbesondere für Magerrasenpflanzen
    einrichten (Ausmagerung der Wiese)

    Randsteine für unser Heilpflanzenund Steinbeet anschaffen und verlegen

    Das Heilpflanzenangebot erweitern

    Die Hochbeete reparieren und neue aufstellen

    Sojabohnenpflanzen zu Demonstrationszwecken anbauen

    Weitere Pflanzen wie Löwenzahnsalat und wilde Tomate (siehe Kostenaufstellung) zum
    ersten Mal anbauen

    – die gesamte Fläche wird gemeinschaftlich bewirtschaftet.

    – Ernte wird auf alle aufgeteilt, je nach Bedarf, nicht nach Arbeitsleistung

    – sich um Wiese, Heilkräuter etc kümmern: es gibt eine Person, die versucht, all das zu koordinieren und je nach Anwesenheit und Interesse alle notwendigen Tätigkeiten zu verteilen.

    – Tomatenhaus möchten vor allem 2 Personen bauen. das gesamte Tomatenhaus wird gemeinschaftlich bewirtschaftet

    – Kooperationen: die Kooperation mit einer Grundschule wurde von unserer Seite immer wieder angesprochen.

     der Direktor war sehr offen dafür, aber er fand keine Lehrer, die das mitgetragen hätten.

    es gibt eine Person, die auch in einem anderen Gemeinschaftsgarten mitarbeitet und den Bezug zu weiteren Gemeinschaftsgärten, die es in Tübingen gibt, sucht

    – verläßliche Anwesenheit: seit vielen Jahren gibt es von Mitte März bis November den Dienstag und Freitag als feste Gartentage 15.30-18.00 . Da der Garten an einem stark begangenen Fußweg/ Radweg liegt, kommen immer wieder Neue dazu, weil sie uns gärtnern sehen. Manche suchen im Internet und melden sich beim Werkstadthaus. Wir laden dann immer persönlich und herzlich ein

    – selber Saatgut erzeugen und Pflanzen vorziehen: im Jahresbericht haben wir versucht, unsere vielfältigen Aktivitäten darzustellen. Sehr vieles wurde auch nicht aufgeführt z.B. wieviele Stunden wir außerhalb der festen Gartentage mit Gießen mit der Gießkanne zugebracht haben, wieviele Stunden wir in Orga-Treffen investiert haben, wieviele 1000! Schnecken wir abgesammelt haben u.s.w.. Was ich damit sagen will: wir haben jede und jeder ihr/ sein Bestes eingesetzt (mehr …)

  • Hildesheim: freigärtner*innen wollen Gemeinschaftsplatz ausbauen

    (Mail, Antworten)

    aus dem Antrag:
    Der freigarten ist: Mehrere Kleinst-Gärten, die von einem ehrenamtlichen Gartenteam vorbereitet werden
    und zur freien Nutzung durch die Freigärtner*innen vergeben werden. Neben der Arbeit im
    „eigenen“ Garten stehen gemeinschaftliche Aktivitäten im Vordergrund (Garten-Kaffee,
    Bau-Aktionen, Schulungen und Vorträge).
    beantragt wird:
    Ausbau des Gemeinschaftsbereichs rund um den vorhandenen Ahornbaum mit einem
    kleinen ökologischen, umweltfreundlichen Gartenschuppen (ca. 4 x 3 Meter) und einem
    Sitzbereich als Treffpunkt.
    Selberbau durch die Gartengruppe mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer der
    Stadtteilinitiative und der Kirchengemeinden.

    Wem gehört die Fläche und ist die Nutzung befristet? Muss eine Pacht bezahlt werden?

    Die Fläche gehört der kath. Pfarrgemeinde St. Mauritius, Hildesheim. Die Fläche wird dem Projekt Freigarten unentgeltlich zur Verfügung gestellt. 

    Wie sind die „Kleinst-Gärten“ aufgebaut? Gibt es Zäune zwischen diesen Gärten, haben alle ihren eigenen Wasseranschluss? Gibt es einzelne Häuschen auf diesen 

    Flächen und wie groß sind diese Kleinst-Gärten?

    Jede Freigärtner*in kann selbst entscheiden, wie der Garten gestaltet wird. Topinambur darf nicht eingepflanzt werden. Der Anbau, die Pflege und Ernte von giftigen, illegalen und/oder halluzinogenen Pflanzen, Kräutern und/oder Pilzen ist verboten. Es gibt 20 cm hohe Staketenzäune oder einfach nur Holzstangen oder Bindfäden zwischen den Gärten. Alle Freigärten nutzen einen gemeinsamen Wasseranschluss. Hierbei handelt es sich um einen Regenwasser-Container, der bei Wassermangel durch Leitungswasser aufgefüllt werden kann. Es gibt keine Gartentore und keine Häuschen auf den Flächen. Die Gartenfläche beträgt pro Garten 30-50 Quadratmeter. 

    Wo befindet sich die Gemeinschaftsfläche auf dem Gelände?

    In der Mitte rund um einen Ahorn-Baum zwischen den Gärten. 

    Können die Gärtner*innen das ganze Jahr über auf die Fläche/in „ihre“ Gärten?

    Ja, die Gärten können ganzjährig genutzt werden. Zu jeder Zeit, sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Für das gesamte Gartengrundstück hat jede Freigärtner*in einen Schlüssel für das Gartentor.

    Gibt es befristete Nutzungszeiten pro Garten oder können die Gärtner*innen „ihre Gärten“ auch jahrelang nutzen? Was wird angebaut (Gemüse oder auch Obst, Blumen?) und wie groß sind die Beetflächen?

    Der Freigarten wird für eine Saison überlassen. Die Saison endet Ende November. Wenn die Freigärtner*in dabeibleiben möchte, kann ein Vornutzungsrecht gegenüber Interessent*innen ausgeübt werden, die noch keinen Garten haben. Der Garten kann jederzeit zurückgeben werden – auch während der laufenden Saison. Es wird hauptsächlich Gemüse angebaut. Es gibt ein paar Blumeninseln, Erdbeer-Beete und Beerensträucher. Ab 2023 sollen erste Obstbäume angepflanzt werden.

    Wie viele dieser Gärten gibt es und wie viele Gärtner*innen?

    5 Freigärten mit 9 Freigärtner*innen (Erwachsene) sowie 10 Kinder (1 – 12 Jahre)

    Zusätzlich 3 Freigärtner*innen, die nur 3 Hochbeete nutzen. 

    Wieso bereiten die Gärtner*innen die Gärten nicht mit vor?

    Die vorbereitenden Bodenarbeiten werden von älteren Menschen als zu schwer und von Familien als zu große (Termin-)Verpflichtung angesehen. Gleichzeitig finden sich immer wieder engagierte Menschen, die keinen eigenen Freigarten haben möchten, aber gerne bei der Vorbereitung der Gärten, der Pflege des Gemeinschaftsteils und bei Bau-Aktionen helfen möchten. 

    Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag/wie beteiligen sie sich an den Kosten?

    Die Freigärtner*innen zahlen keinen Beitrag. Kosten für Saatgut / Pflanzen müssen selbst übernommen werden.  

    Wer organisiert Garten-Kaffee , Schulungen und Vorträge und wie oft findet was statt? An wen richten sich die Angebote?

    Das Garten-Kaffee organisieren die Freigärtner*innen. Schulungen und Vorträge werden von der Kirchengemeinde und der Stadtteilinitiative organisiert. Es werden 4 Angebote pro Jahr angestrebt. Themenplanung für 2023: Terra preta-Workshop, Wurmkistenbau, Heilkräuter-Vortrag, Basteln für den Igelschutz. Die Angebote richten sich an alle Einwohner*innen des Stadtteils.

    Wie offen ist der freigarten? Können auch Menschen, die nicht gärtnern, die Fläche nutzen? Wie kann man mitmachen?

    Der Garten darf von 2 Familien mitgenutzt werden, die im Pfarrzentrum wohnen (Geflüchtete). Der Garten ist offen für den im Pfarrzentrum stattfindenden Spielkreis sowie von allen Mitgliedern der Gemeinde bzw. Nutzern des Pfarrzentrums. Der Garten ist für diesen Nutzerkreis offen zugänglich.

    Wie werden Entscheidungen getroffen?

    Es gilt das Konsent-Prinzip. Wenn keiner einen schwerwiegenden Einwand zu einem Vorschlag hat, kann der Vorschlag umgesetzt werden. Schwerwiegende Einwände gab es z.B. gegen Bienenhaltung. Die wurde dann nicht gemacht.

    Was wird in dem Gartenschuppen gelagert werden und wir groß soll dieser werden?

    Gartenwerkzeug, Gartenkleidung, Saatgut / Pflanzen, Spielzeug. Der Gartenschuppen soll 3 x 4 Meter groß sein inkl. Schleppdach.

    Wieso sollen Schuppen und Bank leicht auch wieder abbaubar sein?

    Wir müssen in den nächsten 5 – 10 Jahren damit rechnen, dass das Grundstück anders genutzt wird (z.B. für ein Mehrgenerationenhaus) und der Freigarten z.B. auf eine Ersatzfläche umziehen muss. Möglicherweise stehen Schuppen und Bank dann an der falschen Stelle. 

    Wie läuft die Kooperation des Fördervereins mit der Kirche? Wie beteiligt sich die Kirche an den Kosten bzw. warum nicht? Wenn es sich, wie Sie schreiben, irgendwie Teil der Kirche ist?

    Das Freigartenprojekt ist ein Teil der kirchlichen Stadtteilinitiative GEMEINSAM IN OCHTERSUM (GiO). In GiO engagieren sich christliche Menschen, nicht Institutionen. GiO ist nicht konfessionell gebunden, rechtlich von der Kirche unabhängig und spricht auch Menschen im Stadtteil an, die nichts mit der Kirche zu tun haben bzw. haben wollen. Die finanzielle Unterstützung des Freigarten-Projektes durch die offizielle Kirche besteht in dem Verzicht auf eine Pacht, die kostenfreie Nutzung von Leitungswasser und die kostenfreie Mitnutzung von Gartenmaschinen (Rasenmäher, Heckenschere etc.), der Toilette und der Küche im Pfarrzentrum. Der Förderverein kann gem. Satzung Spenden zweckgebunden annehmen und mit Zweckbindung an die Kirchengemeinde zur Verwendung in einem GiO-Projekt weitergeben.

    Haben Sie Kontakt zu den anderen Gemeinschaftsgärten in Heidelberg Hildesheim ? Gibt es eine Ansprechperson bei der Stadt? Wie unterstützt die Kommune die Gärten?

    Wir haben Kontakt zum Gemeinschaftsgarten in der Nordstadt sowie zum Godehardgarten in der Innenstadt. Eine Ansprechperson bei der Stadt Hildesheim ist mir nicht bekannt. Eine besondere Unterstützung durch die Kommune existiert meines Wissens ebenfalls nicht.

    Wie viele Menschen können und sollen sich an den Bauaktionen beteiligen? Wer wird diese anleiten?

    Bei dem Aufbau werden sich alle Freigärtner*innen beteiligen. Auf Grund der teilweise geringen handwerklichen Erfahrungen, des Alters der Freigärtner*innen und der zeitlichen Möglichkeiten soll der Gartenschuppen in Elementbauweise entstehen. Die Anleitung übernimmt ein erfahrener DIY-Experte (Rentner).


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  • Kirrweiler: Hühnerhaltung im Garten

    (Antworten)
    ANtragstelung für Bau eines Hühnermobil sund eines Unterstand bei Regen und als Lagermöglichkeit für Gartengeräte

    –          Wie groß ist die Gruppe und wie setzt sich diese zusammen?

    In unserer Garten- und Hühnergruppe sind ca. 15 – 20 Personen aktiv. Seit der letzten Aktion haben sich noch weitere Interessenten gefunden. Wir sind hälftig Familien (mit kleineren und schon großen Kindern) und Einzelpersonen, die über das gemeinsame Wirken im Garten Anschluss suchen. Eine kleine Gemeinschaft, die ihre unterschiedlichen Fähigkeiten gut ergänzen kann. Wir haben verschieden Berufsgruppen und Alter, es ist ganz spannend zu sehen, wer alles schon was weiß und einbringen kann.

    –          Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Was passiert mit der Ernte?

    Wir haben in diesem Frühjahr 8 Beete angelegt, alle gemeinsam mit zum Teil unterschiedlichen Methoden bewirtschaftet werden. Da am Anfang nicht klar war, ob wir Wasser haben würden, waren wir vorsichtig mit der Bepflanzung. Dafür waren wir sehr zufrieden mit der Ernte, die wir unter allen aufgeteilt haben.

    –          Wem gehört die Fläche, müssen Sie Pacht bezahlen und ist die Nutzung befristet?

    Das Gelände hat die Bürgerstiftung Kirrweiler vor einigen Jahren erworben und stellt sie nun der Gruppe kostenfrei zur Verfügung. Dafür sollte das Gelände einigermaßen gepflegt werden.

    –          Gibt es einen Zaun?

    Da wir uns im FFH-Gebiet befinden, ist die Einfassung mit einem festen Zaun nicht erlaubt.

    –          Was an Infrastruktur gibt es schon im Garten?

    Gar nichts. Es ist/war eine völlig verwilderte, brachliegende Freifläche. Im Jahr zuvor hatte die Bürgerstiftung Kirrweiler Ziegen und Schafe zur Mahd gemietet. Auf dem Nachbargrundstück und Teilen der Fläche sind diese auch in diesem Jahr „tätig“, um den Brombeerbewuchs einzudämmen.

    –          Woher kommt das Wasser?

    Mittlerweile haben wir einen kleinen Brunnen, der wenig Wasser fördert. Die Entnahmemenge ist gedeckelt. Zum Gießen hat es im Sommer nicht an allen Tagen gereicht.

    –          Wie wird der Garten und Mitmachmöglichkeiten beworben? Wie erfahren potentiell Interessierte vom Gartenprojekt?

    Das Gelände ist für jeden frei zugänglich und so kommt es zu vielen schönen Begegnungen mit Spaziergänger:innen, die uns und die Entwicklung im Garten beobachten.

    Am 20.08. gab es einen Aktionstag in Kirrweiler, bei dem sich unser Zukunftsdorfgarten auch präsentiert hat. Wir hatten Experten zu Humusaufbau, Klima gärtnern und Samenfesten Saaten eingeladen. Seitdem gibt es weitere Anfragen.

    –          Wie werden die bisherigen Ausgaben finanziert, da der Bau ja schon begonnen hat?

    Die Bürgerstiftung Kirrweiler hat uns das Geld vorgestreckt. Leider liegen die Kosten jetzt schon höher als geplant.

    Wir möchten der Stiftung das Geld gern vollumfänglich zurückzahlen, damit sie weitere, soziale Projekte im Dorf unterstützen kann.

    –          Was für Materialien sind für die „Vorrichtung für Wasserversorgung“ notwendig?

    Wir hatten angedacht, Regenwasser vom Dach des Hühnermobils ins Innere zu leiten, um es für die Hühnerpflege zu nutzen. Das haben wir so jetzt nicht umgesetzt. In diesem Sommer ist kein Wasser vom Dach geflossen, für den Herbst wollen wir noch eine Regentonne (außen) anbringen.


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  • Eichstätt: Bau eines Geodomes im Kapuzinergarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Kapuzinergarten Eden in Trägerschaft des Vereins für Nachhaltigkeit e.V. ist in den
    vergangenen Jahren zu einem urbanen Gartenprojekt in Eichstätt geworden, welches durch
    zahlreiche Veranstaltungen für mehr Klimaschutz sensibilisieren möchte. Dazu beigetragen hat
    maßgeblich die Förderung im Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des BMU von 2019-
    2021. Im Fokus unseres Gemeinschaftsgartens stehen Mitmach-Angebote zu ressourcenschonenden
    Alltagspraktiken, wie z.B. Anbau, Pflege und Haltbarmachung von regionalen und saisonalen
    Lebensmitteln. Schüler/innen, Studierende und Eichstätter Bürger/innen partizipieren im Garten
    und lernen von- und miteinander. Drei Seminare der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
    finden regelmäßig im Garten statt und Schulen besuchen den Garten an den Vormittagen. Die
    ehrenamtliche Gartengruppe, die auch als Arbeitskreis der Universität organisiert ist, nutzt und
    pflegt den Ort gemeinsam und entscheidet demokratisch. Gern möchten wir unser Bildungsangebot
    erweitern und neue Zielgruppen aufnehmen. Doch es fehlt dringend an einem überdachten Raum im
    Garten, welcher Planungssicherheit für Aktionen bietet.

    Deswegen haben wir im letzten Jahr eine Förderung über die Deutsche Postcode-Lotterie
    eingeworben. Dieses Jahr entsteht ein innovativer Geo-Dome, der zugleich Gewächshaus und
    witterungsunabhängiger Unterschlupf für uns und andere Gruppen sein wird: ein Ort für Begegnung
    und Austausch zu Themen einer nachhaltigen Entwicklung. Der Innenraum birgt Platz für eine
    Gruppe von bis zu 25 Erwachsenen oder 30 Kindern. Außerdem ist er zugleich Gewächshaus für
    den Anbau wärmeliebender Pflanzen, welche in der äußeren Randzone gepflanzt werden. Nach
    Erteilung der Baugenehmigung haben in den Monaten April und Juni 2022 die ersten Vorarbeiten
    mit den Schüler/innen der Berufsschule Eichstätt stattgefunden. Der Dome selbst wird im Juli 2022
    unter Anleitung der Firma Vision Domes zusammen mit den Schüler/innen der Montessori-Schule
    Eichstätt sowie der ehrenamtlichen Gartengruppe entstehen. Die Postcode-Lotterie fördert das
    Vorhaben mit Material- und Personalkosten von November 2021 bis Mai 2023, jedoch fehlen uns
    noch Mittel für den Innenausbau.

    Für den Innenbereich des Domes hat die Gartengruppe gemeinsam mit einem ehrenamtlichen
    Architekten die Idee einer Art Trockenmauer entwickelt. Diese fungiert gleichzeitig als kreisrunde
    Beetbegrenzung und Sitzmauer für Gruppen. Im Altmühltal werden seit Jahrhunderten Steine
    abgebaut und verarbeitet (Solnhofener Plattenkalk), wobei die aufgelassenen Steinbrüche zu
    einzigartigen Ökosystemen werden. Die Steine sind vor Ort (Anlieferung 3 km) verfügbar, quasi
    unzerstörbar, vertragen Feuchtigkeit und Hitze im Gewächshaus, sind günstig und einfach zu
    verarbeiten. Aktuell hat uns eine lokale Firma Ausschussware zu einem günstigen Preis angeboten.
    Die Steine haben leichte Fehler und sind nicht perfekt, sind aber für unsere Zwecke geeignet. Für
    die Maurerarbeiten ist bereits erneut die Berufsschule angefragt, die bereits an mehreren
    Vormittagen mit den Bodenarbeiten unterstützt hat. Der Boden wird mit eigenem Häckselgut
    bedeckt und die Beete mit Garten“abfällen

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen? Wie viele Leute sind in der Kerngruppe aktiv?

    Die Gartengruppe ist in den letzten zwei Jahren stark gewachsen. In unserer Aktiven-Telegram-Gruppe sind 52 Mitglieder, allerdings ist davon nur ein Teil auch regelmäßig im Garten. Der „harte Kern“, der auch Verantwortung übernimmt und regelmäßig kommt, besteht aus etwa 15-20 Personen. Die anderen kommen punktuell bei Aktionen, Festen und Veranstaltungen.

    Wie ist das Gärtnern der Gartengruppe mit den Gruppen, die (teilweise) auch gärtnern, vereinbar? Gibt es z.B. bestimmte Bereiche?

    Der Kapuzinergarten ist ein riesiger alter Klostergarten mit viel Platz für verschiedene Gruppen bietet. Die Gartengruppe kümmert sich vor allem um den Gemüsegarten und den Kräuterbereich und ist das Herz des Gartens. Das Schulgarten-Seminar mit der Ackerdemia hat einen eigenen Bereich und das Gemeinschaftsgarten-Seminar pflegt die Hochbeete. Der Uni-Kindergarten gärtnert auf einem kleinen Hügelbeet. Es ist trotzdem immer noch viel Platz für neue Beete, Imkerei, Streuobstwiese etc.

    Wie beteiligen sich die Gruppen und vor allen Dingen die Schulen an den Kosten?

    Erst in diesem Jahr konnten coronabedingt die ersten Kooperationen mit Schulen anlaufen. Bisher haben sie jeweils einen kleinen monetären Beitrag gezahlt, wenn sie pädagogisch von uns betreut wurden. Gruppen, die ihr eigenes Programm machen, dürfen den Garten kostenlos nutzen. An den Kosten für den Geo-Dome beteiligen sich die Berufsschule und die Montessori-Schule durch ihre Arbeitskraft: Sie bauen und gestalten mit der Gartengruppe und der Baufirma gemeinsam das neue Gewächshaus, das sie hinterher auch als grünes Klassenzimmer nutzen dürfen. Dies wären sehr hohe Kosten, wenn wir sie an eine Firma vergeben würden. Der studentische Konvent unterstützt den Kapuzinergarten großzügig mit den Materialkosten und Honoraren für Dozenten.

    Was wird neben den Angeboten für Schulen noch in dem Geodome stattfinden, welche Gruppen werden den noch nutzen?

    Im Kapuzinergarten finden fast ganzjährig Veranstaltungen statt, die sie auf der beigefügten Liste einsehen können. Bei Regen haben wir bisher ein Problem, weil wir keinen Raum haben. In Zukunft können diese Veranstaltungen in den Dome ausweichen. Der Kapuzinergarten ist sehr gut in der Nachhaltigkeitsszene Eichstätts vernetzt. Vor allem bei FairEint, ein Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen und Vereine, die sich gemeinsam für eine lokal und global nachhaltige Entwicklung einsetzen, sind wir aktiv und bringen uns ein (https://faireint-eichstaett.de/). Raummangel ist für fast alle der Mitglieder des Netzwerks ein Problem und wir haben bereits den Dome als Treffpunkt angeboten. Es wird nach Fertigstellung des Domes eine Art Buchungsorganisation und eine Einführung in die Benutzung für alle Initiativen geben. Mit folgenden Gruppen kooperieren wir bereits und können den Dome nutzen:

    • FairEInt
    • Weltbrücke
    • Eichstätt summt & Imkerverein Eichstätt
    • Vegandenker
    • Studentischer Konvent der KU Eichstätt
    • Foodsharing
    • Green Office
    • Mensch in Bewegung
    • Haus der Jugend Eichstätt
    • International Office der KU Eichstätt
    • Blaues Kreuz Suchthilfe
    • Infozentrum Naturpark Altmühltal, Umweltbildung
    • Malteser Eichstätt
    • Pfadfinder Eichstätt
    • Permakultur-Akademie

    Außerdem finden regelmäßig folgende universitäre Seminare im Kapuzinergarten statt:

    • Anwendungsbeispiele BNE: Imkerei
    • Anwendungsbeispiele BNE: Gemeinschaftsgarten
    • Schulgarten-Seminar mit Ackerdemia

    Wie viele Hochbeete wird es in dem Geodome geben und wer kümmert sich um diese?

    Im Dome wird es eine Sitzmauer in Höhe von ca. 45 cm geben, die gleichzeitig die Einfriedung des kreisrunden Beetes ist (s. beigefügte Zeichnung). Es gibt also ein großes rundes und leicht erhöhtes Beet mit einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern. Bis zum Winter hatten wir ein etwas kleineres altes Gewächshaus, das seit zehn Jahren immer wieder repariert und ausgebessert wurde bis es im Winter komplett einstürzte. Die Pflege des Gewächshauses obliegt seit zehn Jahren der Gartengruppe.

    Wie wird die Bewässerung der Hochbeete dort organisiert?

    Für die Bewässerung gibt es einen Gießdienst, der bisher gut funktionierte. Dieser wird beim regelmäßigen Plenum festgelegt. Im Rahmen einer Masterarbeit der benachbarten KU entstand bereits eine Planung für eine automatische Bewässerungsanlage, die wir eventuell in der Zukunft gern realisieren würden, um das Gießen weiter zu vereinfachen.

    Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird, wer kümmert sich, was passiert mit der Ernte?

    Die Gartengruppe ist das Herzstück des Gemeinschaftsgartens. Am Anfang der Gartensaison trifft sie sich in mehreren Plenen, um die Planung für die Saison zu machen. Dabei wird festgelegt, was in etwa gepflanzt und gesät wird, wer welche Kulturen vorzieht etc. Die hauptamtliche Leitung organisiert daraufhin fehlendes Saatgut und Material und achtet im Sommer darauf, dass genug Saatgut im Garten gesammelt wird. Es werden auch sogenannte „Hutaufhaber/innen“ für bestimmte Bereiche festgelegt: Diese Personen organisieren etwa jeweils den Bereich Stark-, Mittel- und Schwachzehrer, Kompost&Jauchen, Bäume&Sträucher, Gewächshaus, Feste und sind bei den Gartentreffen dabei. Neue Personen dürfen aber jederzeit dazukommen und in allen Bereichen mitgarteln. Es gibt auch ein Whiteboard im Schuppen, auf dem jeder Aufgaben vermerken oder nachsehen kann, was gerade zu tun ist. Unsere Regel zur Ernte lautet: Wer kommt, der darf mitmachen und auch miternten. Was beim Gartentreffen geerntet wird, teilen wir anschließend an alle anwesenden auf. Oft verarbeiten wir die Ernte auch gemeinsam vor Ort bei großen Aktionen wie Einkochen, Destillieren o.ä. oder essen sie direkt im Anschluss zusammen auf.

    Wie viele Gärtner*innen werden an den bei uns beatragten Bauaktivitäten beteiligt sein? Können da auch Nachbar*innen mitmachen?

    Die Einladung für die Bauwoche ging an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner und auch an den erweiterten Kreis über unseren Verteiler. Auch Nachbarn sind herzlich über die Lokalpresse sowie den Tag der offenen Tür eingeladen worden und konnten sich bereits über unsere Homepage informieren. Schätzungsweise werden neben den Schulen, die beim Bau am engsten eingebunden sind, etwa 15 Gärtner beteiligt sein.

    Wenn das in Kooperation mit einer Schule läuft: ist das dann hauptsächlich für vormittags geplant? Wer hat dann von den Gärtner*innen Zeit?

    Die Bauwoche mit der Schule wird vor allem am Vormittag stattfinden. Ein großer Teil der Gärtnerinnen und Gärtner sind Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und deswegen in ihrer Zeiteinteilung flexibel. Die zweite Bauwoche haben wir als Puffer für alles eingeplant, was wir in der ersten Woche nicht schaffen. Die Schule wird in der zweiten Woche höchstens punktuell dabei sein und wir sind flexibler in der Zeiteinteilung. Je nachdem, was noch zu tun ist, werden wir die Gartengruppe oder auch einzelne Expertinnen und Experten dazu einladen.

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  • Kiel: Gemeinschaftsgarten Alte Mu will Bauwagen für Veranstaltungen nutzbar machen

    (Antrag/Antworten)

    – wo genau ist das Grüne Klassenzimmer (= Bauwagen und Platz davor)? In welchem Teil des Gartens steht der Bauwagen? Wo habt ihr den her? Das Grüne Klassenzimmer befindet sich im Vorgarten der Alten Mu in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang. Jeder, der die Alte Mu auf diesem Weg betritt, geht daran vorbei. Dort steht auch der Bauwagen. Der Wagen wurde von einer alten Dame Namens Liselotte privat gekauft. Das war der Namensgeber.

    – Ist mit den Besitzer*innen der Fläche geklärt, dass der Bauwagen da stehen darf? Ja wir haben von der Alten Mu die schriftliche Bestätigung, dass der Wagen bis auf unbestimmte Zeit dort stehen darf.

    – wie groß ist der Innenraum, wie groß der Außenbereich? Wie viele Menschen können sich bei Veranstaltungen gleichzeitig im Bauwagen aufhalten? Innenraum ca. 8 qm. Außenbereich inkl. Sitzwabe in unmittelbarer Umgebung ca. 200qm. Fließender Übergang zum Rest des Vorgartens ca. 1000qm. Im Innenraum könnten sich 8 Menschen aufhalten bzw. sitzen. Größere Veranstaltungen finden im Außenbereich statt. Im Wagen können kleine Gesprächsgruppen stattfinden.

    – wozu werden mobile Pflanztische gebraucht? Wo werden die mobilen und die stationären Pflanztische stehen und wer nutzt die dann und wie oft? Die mobilen Pflanztische werden gebraucht, um auch an einem anderen „günstigeren“ Ort arbeiten zu können. Manchmal bietet es sich aus logistischen Gründen an, im Innenhof zu arbeiten. Oder manchmal kann es auch sinnvoll sein, direkt an der Lagerfläche der Erde am anderen Ende des Vorgartens zu arbeiten. Der stationäre Pflanztisch würde direkt beim Bauwagen stehen. Alle Teilnehmer der offenen Gartentreffen könnten dann dort zweimal die Woche arbeiten. Die Treffen finden immer unter der Anleitung von erfahrenen Mitgliedern des Vereins statt.

    – Wo habt ihr eure Gartengeräte bisher? Im Innenhof gibt es einen ca. 4qm Geräteschuppen.

    – Wo kommt der Strom für die Beleuchtung her? Der kommt per Kabeltrommel aus dem benachbarten Gebäude. Kabellänge ca. 30 Meter.

    – Könnt ihr den Bauwagen auch im Winter nutzen? Ja. Allerdings gibt es keine Heizung. Er dient aber trotzdem auch im Winter als Austauschort.

    – Wer wird die Bauarbeiten anleiten und was schätzt du, wie lange das dauern wird?Die Bauarbeiten werden durch die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder des PKZ angeleitet. Wir haben Expertise im Garten, Holzbau und auch Ingenieure. Wahrscheinlich werden 10 Treffen a 3h nötig sein. Der Zeitraum in dem diese 10 Treffen dafür verwendet werden schätze ich auf 2-3 Monate.

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  • Tübingen: im Klimagarten wird zusammen mit Jugendlichen ein Kompostklo gebaut

    (Tel, Antrag)

    Die Entwicklung und der Bau eines Kompostklos in Kooperation mit dem Waldhaus, Fynn Zimmermann.

    Wir haben uns für eine abschließbare Bauvariante für die 13/14-Jährigen Kinder, die maßgeblich am Bau beteiligt wären, entschieden, wobei der wertvolle Ökologie-Nachhaltigkeits-Bewußtseinsschaffende Aufklärungseffekt an erster Stelle steht.
    Bau dauert ca. 1 Woche, vom Klimagarten ist das Bauteam und weitere Interessierte beteiligt (ca. 10 Leute), der Träger, der mit den Jugendlichen arbeitet, steuert die Häfte der Kosten bei.

    Der Nutzen für die Beete im Klimagarten:
    Kompost-Klo-Bau zur Gewinnung von Terra Preta

    Im Klimagarten gärtnern derzeit ca. 40 Personen (teilweise machen einzelne TN Pause oder sind nur temporär dabei und steigen evtl. später wieder mit größerem Einsatz ein). Richtig aktiv schätze ich ungefähr 20 Personen, die sich für die Beete, Gemeinschaftsflächen und Gartenaktionen, das Imkern mit den 6 Bienenvölkern, Kooperation mit den Stadtpiraten und der Adolf-Reichwein-Schule, Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz, Arbeitscamps mit dem Waldhaus und vielen anderen interessanten Aktionen und Projekten engagieren.

    Die Fläche beläuft sich auf ca. 600 qm
    Der Vertrag mit GuT (Garten- und Tiefbauamt), Monika Borodko-Schmidt ist unbefristet und wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis miteinander.

    Ein Teil der 26 Beete ist in personenbezogener Verantwortlichkeit, wobei alle mitgärtnern, es gibt Gemeinschaftsbeete, Schülerbeete, ein Stadtpiratenbeet, sonst einige Obstbäume, Nussbäume, Erlen, Vogelhäuschen, wir machen unseren eigenen Kompost (derzeit 5 natürliche in Paletten eingefasste Behälter, ein Hochbeet für Menschen im Rollstuhl also inklusive, ein Hochbeet aus Sandstein für alle, ein Hügelbeet, Brombeeren, Himbeeren, einen großen Kräuterhalbkreis, eine Gerätekiste, eine Kiste für alles andere, von Samen bis Imkerausrüstung) das Wasser bekommen wir vom Bach, der direkt am Garten wunderschön entlang mäandert. ‚Bisher haben wir Wasser aus dem Bach zum Gießen genommen und GuT mit Umweltschutzamt sind darüber informiert, wir haben bisher keine Schöpfrechte benötigt.

    Die Infrastruktur:
    Im Dietenbachpark gibt es viele Wiesen zum Turnen und Grillen, Obstbaumwiesen, Amphibienterrains, ein Volleyballfeld, einen See, eine Skaterbahn, Spielplätze, Callinatic Geräte, Tischtennisplatten, Abenteuerspielplatz, Grillstellen, Pferde, Slakline-Pfosten, Holzplattformen, viele wunderschöne schattenspendende Bäume und tolle Menschen, die den Park genießen.

    Der Standort des Kompostklos wäre vermutlich auf der Fläche zwischen den Bienen und dem Parkplatz im hinteren Bereich Nähe des Fußweges.


    Stand der Entwicklung: beim Bauprojektleiter, Fynn Zimmermann angefragt und Zusage erhalten, GuT Bewilligung angefragt, wird erfolgen, zwei Modelle erhalten Sie zur Ansicht im Anhang, ein konkreter Bauplan wird nach Bewilligung entwickelt, bzw. das Modell wird konkretisiert.
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  • Meuchefitz: Gemeinschaftsgarten im Wendland entsteht

    (Antrag, Fragen)

    Antrag

    „Auf     dem   Gelände   des   Kommunikationszentrum Meuchefitz   befindet   sich   auch   ein   verwildertes Gartenareal, dieses soll im kommenden Frühjahr wieder nutzbar gemacht   und   zum Gemeinschaftsgarten gemacht werden Die   Örtlichkeiten   des   KOZ   werden   von   verschiedenen   initiativen   bespielt.   Das Gartenprojekt  wird vor allem vom Netzwerk „ Freier Fluss „ initiiert.

    Der Freie Fluss ist ein ( für alle zugänglicher) Zusammenschluss von  Menschen aus der Region,   die   (ehrenamtlich)   das   Ideal   des   tauschlogikfreien,   bedarfsorientierten Wirtschaftens   verfolgen.  Das   kann   z.B.   den  Anbau   von  Gemüse   bedeuten   das   nicht verkauft und auch nicht gegen andere  Dinge eingetauscht wird sondern je nach Bedarf an all jene die vorher Bedarf angemeldet haben verteilt wird. Das Ideal ist es ein stabiles Netz aufzubauen das die Bedarfe der einzelnen sichert ohne dass dabei aufgerechnet oder verglichen wird. Dabei geht es um mehr als um die Versorgung mit Gemüse oder anderen materiellen Güter( wie Brot Tofu Apfelsaft,die bislang produziert werden) sondern vielmehr um eingesellschaftspolitisches Experiment.

    Die Gartengruppe des FF versteht sich als  Patin des Projekts und somit in Kooperation mit dem KOZ zuständig dafür den Überblick über das Projekt zu behalten. Neben der Nutzung für den Gemüseanbau im FF ist ein wesentlicher Aspekt der der Begegnung.   Der   Gasthof   Meuchefitz   ist   seit   jeher     ein   Begegnungsort   .   Begegnung zwischen Menschen die sonst wenig miteinander zu tun haben. Alteingesessenen Dörflern jungen   Aktivist*innen   ,Menschen   die   im   Landkreis   gelandet   sind   da   sie   aus   ihren Herkunftsland fliehen  mussten, Bewohner*innen des Projekt…
    Durch die Corona Pandemie ist auch hier jedoch eine spürbare Lücke entstanden,alle ziehen sich stärker in ihre Enklaven zurück und es fehlt ein Begegnungsort Mit der Wiederbelebung des Gartens möchten wir einen solchen Corona kompatiblen neuen Begegnungsort schaffen
    Offensiv möchten wir alte Dorfbewohner*innen  einladen ihr Wissen weiterzugeben oder auch nur zum Klönschnack  bei einem einmal alle drei Monate geplanten offenen Garten Tag mit Lagerfeuer und Verkostung vorbei zuschauen, Des weiteren wird eine Kooperation mit der Grundschule im Nachbarort angestrebt. Eine Kooperation findet auch mit der Gruppe solidarische Provinz statt die geflüchtete
    Menschen im Landkreis unterstützt.
     
    Was ist geplant? Wann ist es geplant?
    Den Auftakt für die Wiederbelebung des Gartenareals solle ein Garten Aktionswoche In der ersten März Woche darstellen Diese Aktionswoche wird maßgeblich von der Garten Gruppe   des   FF   initiiert   und     betreut,   ist   aber   für     alle offen. Die Woche soll genutzt werden den Garten gemeinsam zu planen wobei die Wünsche der verschiedenen Gruppen einfliessen sollen. Ein  Teil soll der Anbau des FF Gemüse sein.
    Darüber hinaus ist jedoch noch viel Platz. Eine Gruppe die den Orten für den Anbau von Heilkräutern sucht hat bereits Interesse
    angemeldet und ist in Kontakt mit einer alten Dame aus dem Dorf die mit ihrem Wissen unterstützen möchte.
    Die Grundschule Küsten hat  ebenfalls Interesse bekundet an der Gestaltung teilzuhaben Mittelfristig sind regelmässig stattfindende  workshoptage/Wochenenden geplant Bereits fix ist  der Bau eines Geodomes für den Tomatenabau, das direkt im Anchluss an
    die Auftaktwoche stattfinden soll. Dieses Projekt wurde von einer Initative von FLINTA Personen angeregt die den Bau  und die Planung  des Bauprojektes als Flinta  Baustelle umsetzen wollen.  Das fertige Tomaten Haus  und die hoffentlich üppig darin wachsenden Früchten werden
    für alle nutzbar sein weitere Aktionswochenendsthemen sind angedacht:
    Ein Anwohner aus dem Dorfumfeld hat bereits agekündigt einen Workshop im   Nutzen und   Warten   von   Sensen,   sowie   regelmässig   offene   Dengel  und   Schärf   anleitung anzubieten zu wollen.Angedacht sind desweitern ein Kompostworkshop,
    ein Weidenzaunbau Wochenende sowie ein Heilfplanzen workshop Die Beschaffung der Materialien  soll  möglichst  kostengünstig stattfinden.
    Für den Jungpflanzenberdarf haben bereits verschiedene SoLaWis der Region  zugesagt Pflanzen zu spenden und auch Baumaterialien werden wir möglichst gebraucht besorgen. Dennoch   werden   einige   Kosten   anfallen.   Für   diese   wären   wir   froh   ihre     finanzielle
    Unterstützung zu bekommen.“

    Antworten auf meine Fragen

    Wie groß ist die Fläche und wem gehört diese Die Fläche gehört zum Kommunikationszentrum Meuchefitz,Grösse:ca 500m2
    Was soll neben Beeten und dem Geodome noch an Infrastruktur auf der Fläche entstehen? Es gibt einen kleinen Geräteschuppen der wieder fit gemacht werden soll. es kann eine feuerstelle angelegt werden, oder bänke aufgestellt das liegt in den Wünschen der Gärtner*innen. Auch eine Komposttoilette die reaktiviert werden kann ist vorhanden

    Woher kommt das Wasser? Es kann im Wassserwagen beim Kommunikationszentrum geholt werdenWo werden die Gartengerätentergebracht und wie haben die (potentiellen) Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu? Es solle ein Geräteschuppen entstehen / ausgebaut werden der jederzeit zugänglich ist

    Ist das Gelände jederzeit offen?ja

    Wie viele Menschen wohnen in dem Dorf? 54

    Wo sind die Geflüchteten untergebracht, wie weit ist das von der Gartenfläche weg und wie würden die Menschen zum Garten kommen? Die Geflüchteten Menschen sind hier im Landkreis glücklicherweise nicht mehr alle zentral untergebracht .Die Meisten wohnen jedoch in Lüchow. Von dort ist  Meuchefitz gut mit dem Fahrrad zu erreichen( ca 7km)

    Wie viele Gärtner*innen sind in der Gartengruppe des FF und wo gärtnern diese derzeit? In der letzten Saison gab es ein Privatgrundstück  einige Dörfer weiter das kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. DIeses ist  dieses Saison nur noch bedingt nutzbar. Kern der Gartengruppe sind 5 Menschen.

    Sie schreiben, dass es alle drei Monate einen „offenen Gartentag“ geben soll, wie und wann kann man sonst mit gärtnern? der offenen Gartentag ist offen für Leute die einmal reinschnupeprn möchten Ansonsten sollen Gruppen entstehen die bestimmte Projekte betreuen. zb. die Heilplflanzengruppe die kKräuterspirale, etc. auch diese Gruppen sind offen für alle sie treffen sich aber zu festen Teerminen und besprechen sich zu ihren vorhaben

    Auf der Homepage habe ich noch keine Information zu dem geplanten Gemeinschaftsgarten gefunden, gibt es ein Schild? Wie machen Sie den Gemeinschaftsgarten bekannt?Wie wird die Auftaktwoche beworben? Wir können die Initiative gerne mit auf die homepage setzen.

    Generell läuft die Kommunikation hier auf dem Land meist aber anders. Wir haben das Projekt am Schwarzen Brett des Dorfes, sowie dem des Gasthof Meuchefitz bekannt gemacht und vor allem aber  im  “ Gespräch über den Gartenzaun“ davon erzählt. Daraus ist  bei einigen  Interesse entstanden.

    Im Netzwerk Freier Fluss wurde die Initiative bereits über den mailverteiler kommuniziert. Mit der Grundschule sind wir im direkten Gespräch ebenso mit der Geuppe solidarische Provinz. Auch in einem Jugendtreff der Gegend werden wir einen Aushang  machen.

    Die Gruppe ist aus der Freie Fluss Gartengruppe herraus entstanden. es sind weitere Personen dazu gestossen , teilweise aus dem Netzwerk Emanzipatorische Landwirtschaft


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  • Offener Garten für ALLE in Schleswig ist sozialer Treffpunkt

    (Antrag, Antworten)

    seit 1.2.2020 gibt es in Schleswig, direkt an der Schlei gelegen, einen Gemeinschaftsgarten (Fläche war mal Spielplatz). Im Garten sind Menschen mit unterschiedlichen Interessen. Manche gärtnern, andere sind an handwerklichen Arbeiten interessiert, dritte kommen, da es ein niedrigschwelliger Treffpunkt ist.

    Ist die Nutzung der Fläche befristet oder können Sie diese dauerhaft nutzen?

    Antwort: Unbefristeter Nutzungsvertrag.

    Zahlen Sie Pacht o.ä. für die Fläche und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Antwort: Wir haben eine Kaution von 1.000 EUR geleistet. Pachtkosten entstehen nicht. 

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Antwort: Geschätzt bislang 5 Leute regelmäßig, 10 Leute temporär, diverse selten. Vor allem durch das Projekt: „Der Friedrichsberg blüht auf!“ werden wir sicherlich noch etliche Menschen einbeziehen können. Bei uns kann ja jeder zwanglos nach persönlichen Bedürfnissen mitmachen. Wir sind ein stets offener, für jeden zugänglichen Garten mit vielen Zufallsbesuchern. 

    Wie viele Gemüsebeete gibt es bisher im Garten und wie ist das gärtnern organisiert? Gibt es individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Antwort: Bislang gibt es 5 Kräuter- und Gemüsehochbeete und ein Gewächshaus für Tomaten. Es gibt gar keine individuellen Beete. Alles läuft gemeinschaftlich oder für die Gemeinschaft. Bei uns kann jeder ernten, auch die, die gar nicht mitgegärtnert haben. 

    Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden? Wie werden diese dann verteilt?

    Antwort: Mindestens drei weitere Hochbeete und etliche Kübel. Dazu sollen Erden bei vorhandenen Kübeln und Beeten ausgetauscht werden. Auch diese werden gemeinschaftlich bzw. für die Allgemeinheit bewirtschaftet. 

    Wann soll wer wo die Beete bauen, wie sind die Gärtner*innen daran beteiligt und wie läuft das unter den Coronaabstands- und Hygienemaßnahmen?

    Antwort: Vorausschicken möchte ich, dass wir deutschlandweit den niedrigsten Wert haben. Die Arbeiten sind je nach Wetter zum Ende des Winters im Garten geplant. (Wir verfügen über Strom.) In aller Regel arbeiten bei uns nur 2er-Teams aus gemeinsamen Haushalten enger zusammen. Ansonsten gelten Abstand, Handschuhe, und zu unterschiedlichen Zeiten versetzt arbeiten. Unser Garten ist immer geöffnet. Die meisten Geräte sind frei verfügbar. Oft wird mit eigenem Gerät (Bohrmaschinen z.B.) gearbeitet. 

    Haben Sie die Stadt nach Förderung z.B. für die Erde gefragt? (Manche Grünflächenämter liefern Erde kostenfrei an Gemeinschaftsgärten).

    Antwort: Wir haben im letzten Jahr von der Stadt für unsere Blühbeete bereits Erden erhalten. Außerdem haben wir gerade für die soziale Verstetigung einen kleinen Betrag für das nächste Jahr erhalten. Dazu die Genehmigung für ein größeres Gerätehaus. Deshalb fragen wir derzeit nicht noch einmal bei der Stadt an. 

    Was soll mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden und können Sie dieses Gerät ausleihen oder von der Stadt gestellt bekommen?

    Antwort: Unsere Möbel, eventuell Zuwegungen, eventuell das spätere Gerätehaus. Die Möbel stehen ja überwiegend das ganze Jahr draußen und müssen eigentlich mehrmals im Jahr gereinigt werden. Ein Ausleihen erscheint uns unwirtschaftlich. Ein stets präsentes Gerät spart einfach viel Zeit und kann auch eingesetzt werden, wenn man etwas Schmutziges gespendet wird. 

    Sind die geplanten Gabionen-Elemente so geplant, dass diese gekauft und dann im Garten aufgestellt und verankert werden? Hat die Gartengruppe sind für diese Form des Windschutzes entschieden? 

    Antwort: Kauf! Wir haben das Thema Windschutz mit diversen Interessierten das ganze Jahr wiederholt besprochen. Insgesamt hielten sich die gärtnerisch Tätigen bei der Diskussion allerdings sehr zurück. Die Idee für Gabionen kommt von einem alternativen Outdoorkenner und Handwerker. Einwände gegen diesen Vorschlag kamen von keiner Seite. Man muss dazu wissen, dass bei uns nicht wie in Großstädten in erster Linie grün und fortschrittlich denkende, jüngere Leute federführend sind, sondern eher übrig gebliebene ältere Frauen, die von Ausnahmen abgesehen, eher über weniger Bildung und Bewusstsein im Vergleich zu Aktiven der Großstädte verfügen und eher sehr zurückhaltend agieren. Dazu gibt ein paar handwerklich orientierte Prakmatiker, auf die der Einsatz von Gabionen zurückzuführen ist. 

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    Antwort: Die meisten Gartengeräte werden bisher in unserem Gewächshaus untergebracht. Im Sommer befanden sie sich hinter einem Sichtschutz. Manche Geräte sind angekettet. Hierfür kennen diverse Personen die Codes. Dazu verfügen wir über einen Schlüsselsafe. Einige Geräte, die sehr hohes Diebstahlrisiko haben oder im Winter wirklich trocken gelagert werden müssen, werden privat gelagert. Im Frühjahr erhalten wir ein Gerätehaus. Dann wird alles dort untergebracht. 


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  • Permakulturhof in Wuppertal: alter Hof wird reaktiviert

    (ANtrag und Antworten)

    Der Permakulturhof Vorm Eichholz ist ein bergischer Resthof. Das Gelände hat der Verein seit 2017 von der Stadt Wuppertal gepachtet und nachhaltig gärtnerisch bewirtschaftet. Der Hof ist stadtnah und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

    Das Gelände der Hofschaft umfasst insgesamt 4500 m² mit aufstehenden Gebäuden (ehem. Wohnhaus, Scheune mit Werkstatt und Rübenkeller, Remise, Kuhstall, Schweinestall und Lagerschuppen) und ist an drei Seiten von einem Wall als Begrenzung zu zwei Kleingartenanlagen umgeben.
    Der Nutzungsvertrag mit dem eingetragenen gemeinnützigen Verein (siehe Anlage Vereinsregisterauszug vom 21.03.2019 und Freistellungsbescheid des Finanzamtes Wuppertal vom 27.08.2019) wurde für einen Zeitraum von 15 Jahren (Beginn 09.03.2017) mit Verlängerungsoption für weitere 10 Jahre abgeschlossen. Der Verein ist für die bauliche Erhaltung der Gebäude verantwortlich. Die Gebäude waren (bzw. sind es noch zum Teil) in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Zwischen 2017 und 2020 haben wir uns um deren Erhaltung gekümmert, d.h. Dächer mit Regenrinnen und Fallrohren erneuert bzw. repariert, eine neue Elektroinstallation verlegt, Gebäude gesichert usw. Die Kosten hierfür wurden zum Großteil auf der Spendenplattform betterplace.org/gut-fuer-wuppertal gesammelt und die Mitglieder und Aktiven des Vereins unterstützten das Vorhaben neben ihrem Engagement mit Sachspenden und privaten finanziellen Mitteln.

    Projektbeschreibung

    Der Hof bietet vielfältige Möglichkeiten, bauliche und gärtnerische Ideen gemeinschaftlich zu entwickeln und umzusetzen und sie für alle begreif- und überprüfbar zu machen. Auf dem Hof wächst so ein zukunftsorientierter Lernort für Gestaltungs- und Anbaumethoden der Permakultur. Hier können Menschen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung interessieren und engagieren, selbst aktiv werden. Unser gemeinnütziger Verein will zudem Menschen bei der grünen Umgestaltung ihrer Städte unterstützen.

    Die Bergische Gartenarche hat als Kooperationspartner den klassischen Bauerngarten auf dem Hof als Erhaltergarten wiederbelebt. Der Verein gibt Saatgut gegen Spende ab, führt Pflanzentauschbörsen durch und setzt sich für die Artenvielfalt in Gärten ein.

    Ziel

    Im Sinne der Permakultur wollen wir sowohl bei der Sanierung der Gebäudesubstanz wie auch bei der Gestaltung der Außen- und Gartenfläche mit Baumaterial nachhaltig und ressourcenschonend umgehen und lösungsorientierte Ideen umsetzen. Die gesamte Hofanlage bietet hierzu die Möglichkeit, in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter, die Umsetzung einzelner Projektideen zu verfolgen. So wäre es aufgrund der Gebäude und des Geländes möglich, auf dem Hof einen fast geschlossenen Kreislauf für die Ernährung der Menschen von der Bodenbewirtschaftung mit Kompostierung, Terra Preta und Wurmkisten über Saatgutvermehrung, Anbau, Ernte, Frischkochen, Einmachen, Konservierung und Lagerung darzustellen.

    Auf den gärtnerisch zu gestaltenden Flächen des ehemaligen Hofes können Elemente der Permakultur wie Sonnenfallen, Terrassen, Trockenmauern, Schlüsselloch- und Hochbeete, Swales, Mandala- und Kraterbeet, Stein/-Trockenbeet, Kräuterschnecke, Totholzhecken, Frühbeetanlage, Tomatenunterstände, geodätisches Kuppelgewächshaus, Teich- und/oder Sumpflandschaft(en), Insektenhotels, Nistkästen, Natternburgen u.Ä. unter Beachtung von Artenvielfalt und Biodiversität entstehen. Die Bewirtschaftung des Geländes richtet sich nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Es wird ausschließlich sorten- und samenfestes Saatgut verwendet, chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind nicht zugelassen. Unser Ziel im Sinne der Permakultur ist es, die Fruchtbarkeit des Bodens aufzubauen, zu verbessern und langfristig zu erhalten.

    Die Gebäude, insbesondere der große Kuhstall, bieten die Möglichkeit, Kleinprojekte, z.B. den Bau von Dörrobstautomaten, Solar- und Kistenkochern, Parabolspiegeln, Windrädern durchzuführen.

    Der Hof wird gemeinschaftlich in allen Bereichen genutzt, d.h. es gibt keine individuell genutzten Beete oder Räume. Für die Zukunft wird angestrebt, den Hof zumindest in Teilbereichen barrierefrei zu gestalten.

    Im Rahmen von Workshops, Führungen, Projekttagen oder auch bei den gemeinschaftlichen Arbeitssamstagen wird ein Wissenstransfer angestrebt.

    Bisherige Vereinsentwicklung und Hofleben

    Die Mitgliederzahl des Vereins schwankt seit Beginn;z.Zt. haben wir 26 Mitglieder. Nicht alle Mitglieder sind aktiv, jedoch steigt die Zahl der auf dem Hof Aktiven seit Beginn stetig (z.Zt. ca. 12 bis 15 Personen). Die Teilnahme an den Arbeitssamstagen ist für alle offen. Bisher haben wir weitestgehend unter Wiederverwendung des auf dem Hof vorgefundenen Materials, mit Sachspenden und von Aktiven gespendeten Geldbeträgen gearbeitet und saniert. Im Bereich der Werkstatt und des Gartenbaus setzen die Aktiven ihre privaten Maschinen und Gerätschaften ein.

    In der Hofküche wird an den Arbeitssamstagen aus der Hofernte ein Mittagessen für alle zubereitet und gemeinsam eingenommen. Der Ernteüberschuss steht den Mitgliedern und Aktiven zur Verfügung, Bei einem alle 4 Wochen stattfindenden JourFix (Planungstreffen der für einzelne Hofbereiche Verantwortlichen) werden die Entwicklung einzelner Geländebereiche, die weitere Bausanierung, die benötigten Baumaterialien und deren Beschaffung, gemeinschaftliche Aktionen etc. vorab besprochen. Die Vorstandstreffen finden – wenn möglich – regelmäßig statt. Dem Vorstand obliegen insbesondere die Kontaktpflege zu der Interessensgemeinschaft der Urbanen Gärten in Wuppertal, der Austausch mit dem Kooperationspartner Bergische Gartenarche und die satzungsgemäße inhaltliche Vereinsarbeit.

    Das öffentliche Interesse steigt ständig. So haben wir Anfragen zu Führungen, Workshops, Social Days, Aufenthalten von Kindern im Rahmen von Ferienprogrammen oder schulischen Projekttagen etc. In der Vergangenheit sind bis zu 600 Interessierte jeweils zu den Tagen der Offenen Gartenpforte auf den Hof gekommen.

    Wie groß ist denn das als Gemeinschaftsgarten genutzte Gelände, wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon?

    Insgesamt haben wir ein Gelände von 4500 m³ Größe angepachtet,

    • davon bewirtschaftet der Verein der Bergischen Gartenarche 300 m² des ehemaligen Bauerngartens.

    Unser Verein nutzt folgende Flächen von den 4500 m²

    • eine mit Obstbäumen bepflanzten ehemalige Wäschewiese
    • einen den Hof auf 3 Seiten umgebenden Wall, zZt bepflanzt mit Ahorn, Weide, Haselnuss, Holunder, Hainbuche, (kleine, von uns gepflanzte) Mispel
    • aufstehende Gebäude einschließlich Dungplatte mit umlaufender Mauer,
    • einen befahrbaren Innenhof,
    • eine Lindenallee an der hinteren Auf-(s)fahrt
    • einen sehr großen Kompostplatz (ca. 200 m²) einschl. Wurmkiste und Wurmturm, Hochbeet und Wildbienenhotel mit integriertem Infostand, eingefaßt mit einer Totholzhecke und Beerensträuchern
    • ein Areal um den (Zucht-)Bienenstand mit terrassiertem Hanggelände, ca. 40 m²
    • eine Frühbeetanlage mit kleinem Gewächshaus und Hochbeet (insgesamt ca 25 m²)
    • ein Mandalabeet aus 5 Schlüssellochbeeten, ca. 8 m im Durchmesser, für den Gemüseanbau
    • einen „Sonnengarten“ von ca. 300 m², diese Anlage wird zZt. gestalterisch entwickelt, für den Gemüseanbau
    • eine Beetanlage mit Swales und integrierten Komposttürmen von ca, 40 m², für den Gemüseanbau
    • weitere zZt. noch brachliegende Flächen sollen in den nächsten Jahren urbar gemacht werden.

    Wie viele Leute sind rund um den Gemeinschaftsgarten aktiv?

    Werktags sind je nach Zeitbudget ca. 5 Personen auf dem Hof vor Ort, an unseren wöchentlichen Arbeitsamstagen zwischen 10 und 15 Personen

    Da der Hof in einem Kleingartengelände am Rande eines Naturschutzgebietes ohne weitere Wohnbebauung liegt, werden alle Zugänge zu den Räumlichkeiten in den Gebäuden, soweit keiner auf dem Hof ist, verschlossen! Insgesamt gibt es unter den Vorstandsmitgliedern und Aktiven 10 „Schlüsselträger“ und die Bergische Gartenarche hat weitere 4 Hofschlüssel, d.h. sobald eine dieser Personen auf dem Hof ist, alle Räumlichkeiten für die Aktiven zugänglich sind!

    Wie groß ist die Fläche, die die Gartenarche bei euch hat? Sind da dann andere Leute aktiv?

    (s.o). ca. 300 m² des Bauerngartens, JA! die Gartenarche ist ein eigenständiger Verein und dort sind weitere Leute aktiv, die wir zahlenmäßig nicht unseren Aktiven zugerechnet haben, die Gartenarche nutzt auch Räumlichkeiten in den Gebäuden, es gibt einen mit dem Verpächter abgestimmten Unternutzungsvertrag mit der Gartenarche.

    Wer und wie viele die Arbeiten rund um das Gartenhaus machen (Verschalung, Steichen etc.)?

    Der freiwillige Einsatz an der Herrichtung des ehemaligen Schweinestalls zum Gärtnerhaus ist bei den einzelnen Personen abhängig von ihrem Wissen, ihrem Interesse, ihrem Können, bzw. Lernenwollen, da gibt es Schreiner-, Elektro-, Fliesen-, Wasserinstallations-, Maurer- und Maleranstricharbeiten uvm. zu erledigen. Jeder, der hierbei unterstützen möchte, wird gerne bei den Arbeiten mit eingebunden. ZZt. sind für diese einzelnen Gewerke, ca 5 bis 7 Personen vor Ort, die dort gerne gemeinsam (während der coronabedingten Lockdown-Zeiten natürlich nur eingeschränkt!) Hand in Hand arbeiten.

    In diesem Gebäudetrakt „ehemaliger Schweinestall demnächst Gärtnerhaus“ sind auch 2 Komposttoiletten für die GärtnerInnen untergebracht und die Bergische Gartenarche wird ebenfalls einen Raum für ihre vereinseigenen Gartengeräte usw. mit eigenem ebenerdigen Zugang erhalten!

    Wie sind die Gartengeräte dann zugänglich?

    Der Raum ist ebenerdig und für alle zugänglich, sowohl über den Kuhstall wie auch über eine Außentür.

    Könnt ihr Jauche und Bokashi nicht selber herstellen?

    ZZt. setzen wir jährlich ca. 10 m³ Kompost auf. Wir bekommen regelmäßig Pferdemist und Häcksel geliefert, erhalten organischen Abfall einer kleinen veganen Gastronomie und bringen auch unsere persönlichen Küchenabfälle auf den Hof zur kompostierung.

    Wir setzen regelmäßig Brennnessel- und Gierschjauche an. Da die
    Herstellung von Humofix recht zeitaufwendig ist und wir außerdem noch
    nicht alle notwendigen Pflanzen vor Ort haben, würden wir gern vorerst
    auf die erhältliche Pulverform zurückgreifen. Für den Bokashi würden wir
    gern regelmäßig EM-Urlösung verwenden, die wir ebenfalls nicht selbst
    herstellen können. Zurzeit experimentieren wir mit unterschiedlichen
    Kompostmethoden und -zusätzen.

    Wie soll die Werkstatt ausgestattet werden und ist die dann öffentlich nutzbar? Was für Nutzungen sind für die Werkstatt geplant?

    Schon jetzt ist die Werkstatt in 4 große Bereiche aufgeteilt – Holz -Stahl/Eisen – Elektro – Sanitär/Wasser plus Aufbewahrung von notwendigem sonstigem Werkstattmaterial bzw. Heimwerkerbedarf.

    Das vorhandene Werkzeug und die Maschinen sind aus Privatbeständen oder Sachspenden oder Spenden von Werkzeugfirmen.

    Die Werkstatt ist ebenerdig im Scheunengebäude untergebracht und für jeden Aktiven auf dem Hof zugänglich.

    Hier können neben den Bauunterhaltungsarbeiten auch Kleinprojekte wie z.B. ein Windrad, ein Dörrapparat, Vogel- und Nisthäuser, weitere Wildbienenhotels, etc. handwerklich umgesetzt werden. Unser erster Prototyp eines Pyrolyseofens ist hier entstanden!

    Gibt es eine eigene Gruppe, die sich um die Werkstatt kümmert?

    Ja, es gibt eine Gruppe von ca. 4 Leuten, die sich bestens in der Werkstatt auskennen, Werkzeuge und Geräte warten und nutzen. Neuankömmlinge können bei Interesse angeleitet und eingewiesen werden.

    Wie können Neuinteressierte bei euch mitmachen?

    Neuankömmlinge/Interessierte werden zu unseren Arbeitssamstagen  eingeladen, Es gibt immer vielfältige Aufgaben zu erledigen und sie können sich je nach ihrem Interesse, Wissen, Können und ihrer Lust mit einbringen, Sie werden über die Hofschaft geführt, ihnen werden die weiteren Aktiven vorgestellt, sie werden in den Hofalltag eingebunden und so schnell ein Teil von uns! Wir haben ein breites Spektrum von interessanten Einzelbereichen, wo für jeden etwas zu finden ist – Garten – Küche – Konservierung – Kompost –  Laden – Werkstatt – Kleinprojekte – Bauunterhaltung etc.

    Wie laufen die Entscheidungen und die Kommunikation untereinander?

    Entscheidungen mit finanziellem Gewicht werden im Vorstand getroffen, größere planerische/gestalterische Entwicklungen auf dem Hofgelände werden in einem JourFix besprochen/abgestimmt. Der JourFix-Gruppe gehören z.T. Vorstandsmitglieder und weitere Personen an, die jeweils für einen besonderen Teil Verantwortung tragen (z.B. Bauunterhaltung, „Hofladen“, Werkstatt, Pflanzplanung, Anbau, Gartengestaltung, Kompost) Grundsätzlich werden alle Aktiven, die samstags mitmachen beim gemeinsamen Mittagstisch über alles wesentliche informiert.

    Wir haben eine Whattsapp-Gruppe, mit dieser halten wir auch den Kontakt und die Information untereinander aufrecht, ansonsten natürlich Email. Diese Informations-, Abstimmungs- und Kontaktmöglichkeiten nutzen wir gerade jetzt während der coronabedingten Einschränkungen!


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  • Platzgarten möchte sich nachhaltiger gestalten

    (Antrag/Antworten)

    Wir sind ein eingetragener,
    gemeinnütziger Verein mit z. Zt. ca. 25 Mitgliedern und bringen uns solidarisch mit ins benachbarte
    PLATZprojekt ein. Der Garten lebt von unseren Treffen und Gemeinschaftsaktionen, z. B. Beete und
    Kompost anlegen, Grill und Gartenmöbel bauen oder ein Tomaten- und Gewächshaus zimmern. Wir
    säen, pflegen, ernten und teilen unsere Ernte. Es gibt sowohl Experimentierfelder, Tee- und
    Kräuterbeete in denen wir alle aktiv sind, als auch Pat*innen für Beetgruppen in denen
    Pflanzennachbarschaften in „Wuchsgmeinschaften“, unseren „WGs“, wohnen.
    In den vergangenen Jahren konnten wir ca. kleinere und größere 30 Beete anlegen, zwei
    Gewächshäuser und einen Kompost bauen, eine Wasserleitung legen und viele Menschen fürs
    Gärtnern begeistern. Unser Ziel für das kommende Gartenjahr ist es unsere Gartenanlage
    nachhaltiger zu machen und den Garten als Ort der Begegnung und des Lernens zu stärken.

    Ein Teil der Hochbeete ist aktuell noch im Holz umfasst, welches durch die Witterung jedoch morsch
    und brüchig wird. Diese Beete möchten wir mit einer Natursteinumfassung aufwerten und langlebig
    nutzbar machen. Als Material sehen wir regionale Produkte vor, wie z. B. Sandsteinbruch.

    Aktuell wird das Regenwasser des Gartenhauses zwar in mehreren Tonnen gesammelt, an den
    weiteren Bauten fehlen jedoch Regenrinnen und Fallrohre. Diese sollen nun installiert werden und
    das Regenwasser gesammelt werden. Mit Hilfe von Tropfrohrern und mechanischen Pumpen soll das
    Regenwasser zukünftig zur einfachen Bewässerung des Gartens genutzt werden können. Das
    Hauptsammelbecken soll dabei aus durchsichtigem Material sein, sodass bei der Bewässerung des
    Gartens der Wasserverbrauch transparent ist. Bei den übrigen Materialien legen wir Wert darauf,
    möglichst auf Kunststoffe zu verzichten.

    Neben denen in den Wuchsgemeinschaften bewirtschaften Beeten möchten wir neue Probiergärten
    in ca. 3 Hochbeeten schaffen, in denen neue Mitglieder ohne jegliche Hürden das Gärtnern beginnen
    können. Die Beete werden von Mitgliedern des Platzgartens mitbetreut und bewässert sodass sich
    auch für die Neuen hoffentlich schnell Erfolgserlebnisse beim Gärtnern zeigen.

    Das Gartenhaus, eine selbstgebaute Holzhütte, ist 2014 erbaut worden und dient aktuell vorwiegend
    der Lagerung von Materialien. Während diesem Sommers würden wir gerne das Dach abdichten und
    als Terrasse als Treffpunkt für Gärtner*innen nutzbar machen sowie einen abschließbaren Schrank
    für unsere Werkzeuge bauen.

    Tatsächlich ist rund um die Fössestraße 103, also das Platzprojekt, den 2er Skatepark und den Platzgarten einiges im Hintergrund los. Ich versuche, nach bestem Wissen und Gewissen zusammenfassend zu schildern und hoffe, dass ich auf dem aktuellsten Stand bin.

    Das Grundstück Fössestraße 103 gehörte zu den Flächen des angrenzenden REAL-Markts, die Nutzung wurde über einen Pachtvertrag geregelt (Laufzeit 6 Monate mit kontinuierlicher Verlängerung).

    Wir wurden glücklicherweise bereits früh informiert, dass die METRO AG den Verkauf der REAL-Kette plante, das ganze Procedere zog sich ja über eine längere Zeit. In diesem Zug begannen ganz unterschiedliche Überlegungen ob ein Kauf der Fläche für das Platzprojekt in Frage kommt (z. B. Crowd-Funding, Stiftung, Stadt Hannover etc. etc.). Wir sind immer noch mit Hochdruck dabei, bemühen uns u. a. um Strukturförderungen der Stadt, denn weiterhin ist das absolute Hauptziel, die Fläche langfristig für die 3 großen Teile Platzprojekt, 2er und Garten zu sichern. Mit dem Verkauf konnten wir aber schonmal den Pachtvertrag auf ein 2 Jahresintervall verlängern, worüber wir uns wirklich sehr gefreut haben!

    Dieses Jahr war natürlich auch für den Garten anders als geplant.

    Nach der Saatgutbörse Anfang März, die traditionell unser Erscheinen nach außen startet und auch dieses Jahr ein toller Kick-off war, mussten wir alle weiteren, vom Verein offiziell angeleierten Gemeinschaftsaktionen verschieben. Das hat natürlich auch einen gehörigen Motivationsdämpfer gegeben, trotzdem haben sich die Beet-Teams selbstorganisiert in Kleingruppen getroffen und es lief im Hintergrund weiter. Glücklicherweise ist der Garten groß genug, um auch mit 10 Leuten Abstand halten zu können.

    Tatsächlich hatten wir auch in dieser Zeit neue Anfragen und haben (in der Regelungs-Phase 10 Leute egal wie viele Haushalte) eine Kompost-Aktion mit besonderer Einladung an Interessierte gemacht. Der Garten taucht bei facebook und istagram auf, wo wir u. a. Auch offizielle Termine bewerben, aber viele Menschen werden wohl auch durch das Platzprojekt auf den Garten aufmerksam.

    Wir kommunizieren, dass es toll wäre, wenn sich alle auch als Mitglied bzw. mit den Mitgliedbeitrag an den laufenden Kosten (Wasser etc.) beteiligen, grundsätzlich möchten wir aber allen eine Chance zur Mitarbeit geben, daher ist eine Mitgliedschaft bei uns kein absloutes „muss“. Bisher klappt das wirklich gut, bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alles auch Mitglied im Verein.

    Als digitale Kommunikationsplattform nutzen wir wie das Platzprojekt „basecamp“ und haben dort als Garten einen internen Bereich über den wir uns austauschen, verabreden und auch viel diskutieren, besonders jetzt in der Zeit, in der wir keine größeren Gartentreffen machen können.

    Natürlich haben wir auf dem Papier auch einen Vereinsvorstand, Entscheidungen werden aber von allen in die Gruppe getragen und gemeinsam entschieden. Auch da sind wir vermutlich kein ganz normaler Verein sondern sehr vom „doocracy“- Selbstverständnis des Platzprojekts gefärbt. (:

    Generell ist die enge Verzahnung mit dem Platzprojekt überall zu spüren, nicht nur durch „personelle Überschneidungen“ oder die Nutzung der Infrastruktur (Räume bei schlechtem Wetter, Sanitäranlagen etc.). Wir revanchieren und verleihen in guter Regelmäßigkeit, Schaufeln, Schubkarren, Gießkannen und allem anderem Gartengerät, was z. B. zur Begrünung des Platzes benötigt wird. Wir haben z. B. einen Kontakt, über den wir Holzhäcksel für die Wege im Garten aber auch auf dem Platz beziehen, dabei fällt auch immer wieder Brennholz für den Ofen in der Platz-Bar ab usw. usw.

    Die Werkzeuge (die wir gerne in Akku-Versionen anschaffen würden, da es keinen Strom im Garten gibt) würden auf die selbe Weise der Platz-Community zur Verfügung stehen. Unser Gartenmitglied Alisdair McGlasson, der auf dem Platz eine Tischlerei betreut/betreibt, würde sich um die Aufbewahrung, Pflege und Verleihung der Elektro-Geräte kümmern. Eine andere Idee ist, es über die „Bibliothek der Dinge“

    (https://platzprojekt.de/projekte/bibliothek-der-dinge) zu verwalten.

    Die Aluboxen sind eher dazu gedacht, Saatgut und andere für Ratten und Mäuse interessante Dinge wie Kekse verpacken zu können. Wir würden im Gartenhaus gern ein paar Teller und Tassen, Kaffee, Milch etc. lagern können, um bei Gemeinschaftsaktionen einen Grundstock vor Ort zu haben.

    Zu den Steinumrandungen: Der Garten besteht im Hauptteil aus einem großen Erdhaufen, auf dem wir „Terrassen“ angelegt haben, um mit der für Hannover sehr ungewöhnlichen Hangneigung arbeiten zu können. (:

    2017 hatten wir dazu Schwartenholz verwendet, das ist inzwischen natürlich ziemlich verwittert.

    Über eine kleine, frühere Förderung von der Stadt konnten wir vor 2 Jahren einen kleinen Teil der Holzumrandungen durch Sandsteine ersetzen.

    Hier hatten wir auch tatkräftige Hilfe von Simon Kux, der im Rahmen eines Steinmetz-Workshops mit jugendlichen auf dem Platz auch einen Teil unserer Mäuerchen angelegt hat. Das würden wir gern langfristig für alle Beete so machen können, im Fokus stehen aber erstmal die Beete am unteren Hang bzw. die zu den Wegen, damit das Material nicht komplett abrutscht. Wir haben den Bedarf erstmal auf eine Länge von insgesamt ca.

    100-150 m geschätzt.


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  • Garten der Hoffnung Otterndorf

    (Antrag, Antworten)

    Der Gemeinschaftsgarten hat eine Funktion als Begegnungs- und Bildungsstätte, als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schaffens. Auch in Zeiten der Corona-bedingten Kontaktsperre können wir dieses wichtige Projekt aufrechterhalten, indem wir zeitversetzt oder mit hinreichendem räumlichen Abstand Rasen mähen, Büsche beschneiden, die Gemüsebeete vorbereiten und die Saat ausbringen können. Was getan wurde und getan werden muss wird über eine Whats-App-Gruppe kommuniziert. Dennoch können z.Zt. nicht alle Geflüchteten in die Arbeit eingebunden werden; so freuen wir uns darauf, das gemeinschaftliche Tun mit allen in einem gut vorbereiteten Garten so bald wie möglich wieder aufnehmen zu können.
    1)   Zum festen Kern der Gartengruppe gehören zwei Familien aus Afghanistan, eine aus dem Iran und eine aus Syrien sowie 7 Menschen, die in Deutschland geboren sind. Wegen des Corona-Kontaktverbotes waren allerdings zwei der geflüchteten Familien in diesem Jahr noch nicht im Garten. Mit allen 4 Frauen aus den oben genannten Familien und vielen anderen Frauen haben wir am 8. März aber noch ein Frauenfest mit Musik und Bauchtanz veranstalten können. Dort hatte sich eine weitere afghanische Frau sehr interessiert gezeigt, in die Gruppe einzusteigen.

    Zur Zeit wird die meiste Arbeit von den 7 Deutschen gemacht, mit zwei Ausnahmen. Alle werden über Whats App informiert.

    2)    Wir hatten zuerst auch die Idee, ein Gewächshaus aus alten Fenstern selber zu bauen und haben uns umgehört. Angebote gab es aber nur von einzelnen Fenstern, so dass wir mindestens 4 Adressen im Umkreis von 30 km hätten anfahren müssen. Die Mietkosten für den Hänger, das Benzin, das Material für Fundament, Pfosten und Dach, die Tür …

    deshalb haben wir im Internet nach gebrauchten Gewächshäusern geschaut und ein Angebot für 520 € (4 m x 2,50 m) gefunden. Wegen der Corona-Krise wird es leider z.Zt. nicht ausgeliefert, aber wir bleiben dran.

    Wir haben insbesondere einen Mann in der Gruppe, der Allround-Handwerker ist und alles (auf)bauen und reparieren kann. Wenn irgendwie möglich werden wir mit dem Aufbau solange warten, bis wir alle (männlichen) Geflüchteten daran beteiligen können, denn gerade bei solchen Arbeiten sind erfahrungsgemäß alle motiviert, es wäre eine schöne Gemeinschaftsaktion. Die Pflanzen, die wir gerade vorziehen, können ja noch bis Mitte/Ende Mai in Töpfen bleiben. Und dann wäre die zweite Gemeinschaftsaktion (mit allen Frauen und Kindern, so ist das nun mal), die vorgezogenen Pflanzen in die Erde zu bringen. So stellen wir uns das vor.
     Wenn die Kontaktsperre länger anhält, werden wir den Aufbau versetzt organisieren: unser „Handwerker“/“Bauleiter“ immer mit ein oder zwei  anderen, unbedingt unter Einbeziehung der Geflüchteten – dafür machen wir ja den ganzen Aufwand. Irgendetwas in die Richtung wollen wir in jedem Fall machen, denn wir glauben, es ist wichtig, jedes Jahr etwas Neues hinzuzufügen, an dem alle beteiligt sind, um die Identifikation mit dem Garten zu festigen. (Letztes Jahr war es der Generator und die Werkzeugmaschinen, vorletztes Jahr war es der Bau eines neuen Schuppens und der Brunnen, den wir wieder funktionsfähig gemacht haben, davor der Aufbau des Trampolins, das Urbachmachen des Landes


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  • IG Bayreuth: Bauvorhaben und 14.000 Euro Spende

    (Mail)

    Im Frühjahr 2019 haben wir die Sitzgelegenheiten (Baumstämme) in unserem „Amphitheater“ erneuert und eine Rutsche gebaut.

    Für 2020 haben wir geplant, die Fläche zwischen unseren beiden Gartenhäusern zu überdachen, um mehr trockene Lagerfläche zu haben für Gartenmöbel, Schubkarren etc. Gleichzeitig wollen wir die z.T. durchhängenden Regenrinnen an den Hütten erneuern, um effektiver Regenwasser sammeln zu können. Außerdem wollen wir 3 Hochbeete zum Verpachten bauen und unseren Weg neu schottern, wenn die Randplatten von den Beetpächtern gesetzt sind.

    Für das Erdfest am 21.06.20 haben wir auch schon einiges geplant – hoffentlich spielt das Wetter mit und Corona…  Letztes Jahr haben wir im Sommer ein OpenAir-Kino im Garten gemacht zusammen mit Kino ist Programm e.V., das wollen wir auch wiederholen.

    Wir bekommen eine größere Spende (14.000 €).
    von der Website des Gartens: (Die SpardaWeihnachts-Benefizaktion 2019/2020 hat mit 42.000 Euro erneut ein großartiges Spendenergebnis erzielt. Das Geld kommt nun in gleichen Teilen drei sozialen Einrichtungen aus der Region zugute: dem Treffpunkt e. V. Nürnberg, dem Förderverein der Spiel- und Lernstuben e. V. Erlangen und dem Verein „Gärten der Begegning – Interkulturelle Gärten Bayreuth e. V.“ – jede Initiative darf sich folglich über eine Förderung in Höhe von 14.000 Euro freuen)
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  • Lehmbauprojekte im Garten der Begegnung Berlin-Marzahn

    (Antrag/Antworten)

    Garten der Begegnung, Antrag auf Materialien für Lehmbauprojekte:

    ja, alle können mitmachen, das wollen wir auch noch verstärken, ich habe mich bereits mit einigen Akteuren getroffen – Tagore–Gymnasium, DRK, Wohnbaugesellschaften, Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, Kita, Geflüchtetenunterkünfte, Frauentreff…

    Es ist weder ein Schulgarten noch ein Schrebergarten…

    • Wie groß ist der Garten, wie viel davon wird für „Anbau“ genutzt, wie viele Beete gibt es und was ist sonst noch auf dem Grundstück los?

    3500 qm, ein Drittel Anbaufläche für Beetnutzer*innen, ein Drittel Freifläche mit Gemeinschaftsbeeten (Kräuter, Stauden), Teich, Obstbäumen, ein Drittel Veranstaltungsfläche, Lehmhaus mit Terrasse, Geräteschuppen, Grünes Klassenzimmer, Labor, so ungefähr

    • Wem gehört das Grundstück und müsst ihr eine Pacht zahlen? Wenn ja, wie hoch ist diese?

    Das Grundstück gehört dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wir zahlen keine Pacht

    • Wie lange läuft der Nutzungsvertrag? Was war vor dem Garten auf der Fläche?

    Unser Nutzungsvertrag läuft erstmal für zwei Jahre, aber das Bezirksamt  und das QM haben ein sehr aufwendiges Ausschreibungsverfahren gestartet, um einen geeigneten Träger zu finden, der ein Betreiber- und Nutzungskonzept für die Zeit nach Verstetigung des QM entwickelt. Dafür haben wir den Zuschlag bekommen, nicht für die inhaltliche Durchführung von Projekten. Ich beantrage z. B. auch Mittel für ein Projekt zur gesunden Ernährung. Nach den zwei Jahren machen wir entweder weiter oder eine neue Struktur (Verein) übernimmt das Ganze, das wird sich finden. Auf jeden Fall hat der Bezirk ein außerordentliches Interesse an dem Garten. 

    • Wie viele Leute sind in dem Garten aktiv?

    50 Beetnutzer*innen, Schulklassen (Schulprojekt mit 170 Kindern im Juni 2020 geplant), Besucher an Festen: 150-200, ca. 5-8 Feste pro Jahr durch geführt vom Träger des Gartens, vom DRK oder BENN/QM

    • Wenn es bisher ein QM-Projekt war: wie ist der Garten organisiert? Was an Verantwortung/Aufgaben liegen bei den Gärtner*innen?

    Bisher war der Garten eine Art Service-Gesellschaft, das war sicher auch ein Grund für den Trägerwechsel. Wir möchten gerne die Gärtner*innen viel stärker einbinden und aktivieren, dass sie sich mit eigenen Ideen einbringen. Daher wird es ab 16.4. einen wöchentlichen Gartennachmittag zum gemeinschaftlichen Gärtnern geben, im Laufe der nächsten Monate wird ein Gartenrat einberufen, mit dem wir in einem anderen Garten gute Erfahrungen gemacht haben. Der Gartenrat setzt sich aus Beetnutzerinnen, im Garten tätigen Teammitgliedern, Ehrenamtlichen ohne Beet zusammen und sammelt die Anliegen, die dann an uns weitergetragen werden. 

    • Über welchen „Topf“ wirst du bezahlt? Und wie lange und wie intensiv kannst du den Garten begleiten?

    Für das Projekt stehen Restmittel aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung, aus denen ich und in geringem Umfang Honorarkräfte (Evaluierung, spezielle Thematische Workshops) bezahlt werden, weiterhin Betriebskosten, Veranstaltungskosten, Öffentlichkeitsarbeit.

    Ich werde versuchen, den Gartentag selbst durchzuführen und moderiere die Sitzungen des Gartenrates. Außerdem bin ich für das Gesamtkonzept verantwortlich (Themensetzung, neue Nutzergruppen erschließen, Netzwerkarbeit, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Teamaufbau, Admin, Steuerungsrunde, Betreuung der Nutzer*innen bist der Gartenrat seine Rolle gefunden hat). Die Bewirtschaftung und Pflege des Gartens werden zukünftig die Gärtnerinnen mit übernehmen. Weiterhin habe ich gerade einen Bufdi eingestellt. 

    • Was passiert in dem Lehmhaus und wie ist es ausgestattet? Trefft ihr euch da bei Regen z.B.

    Das Lehmhaus ist voll ausgestattet und eignet sich als Seminarraum für kleine Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Kreativwerkstätten, Workshops), bis 20 Personen, eine Küche ist angeschlossen (keine Gastroküche), es gibt dort auch eine kleine Bibliothek. Und ja, wir treffen uns dort auch bei Regen oder nächste Woche zur Begrüßung der Beetnutzer*innen am Suppentopf. Sie sind schon sehr gespannt wer der neue Träger ist 😉

    • Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beantragst du Geld für den Tagesworkshop Anfang April. Warum können da nur 4-5 Personen dran teilnehmen? Das erscheint mir sehr wenig. Wie können denn andere auch dabei sein/teilnehmen?

    Die 4-5 Leute sind gewissermaßen Multiplikatoren, die Zahl hat LehmWerk vorgeschlagen, da direkt am Bau gearbeitet wird, und nicht alle gleichzeitig Hand anlegen können. Der Workshop ist eingebettet in eine kleine Reihe, zum Ausflug kommen mehr Leute mit, und die Teilnehmer*innen bei den anderen Veranstaltungen sind nicht notwendigerweise die des Workshops. Insgesamt sollen möglichst viele Leute teilnehmen.

    • Könntet ihr Mauerwerkzeug und Malerwerkzeug ausleihen? Oder was würde nach dem Workshop damit passieren? Wofür wäre es noch und oft nutzbar?

    Die vertraglich festgelegte Aufgabe ist es, das Lehmhaus instand zu halten und regelmäßig zu warten. Da dort auch Wespen und Vögel ein- und ausziehen, ist regelmäßig etwas zu tun. Das Material lebt. Ausserdem wurden schon Stimmen nach einem Lehmofen laut. Ich würde auch Lehmkunst sehr attraktiv finden, es muss aber gewollt sein. D.h. wir werden regelmäßig Werkzug brauchen (mehr …)

  • Buntes Land Nieheim: ein neues Gartenprojekt entsteht

    (ANtrag/Antworten)

    Das Projekt Gemeinschaftsgarten „Buntes Land“ ist eine Initiative verschiedener Bürger, die es sich zur
    Aufgabe machen, ökologisches naturnahes Lernen für verschiedene Beteiligungsgruppen in einer offenen
    Gemeinschaft zu ermöglichen. Der Ort soll ein Treffpunkt für Alteingesessene und NeubürgerInnen
    werden und gemeinsames Engagement ermöglichen. Siehe Projektskizze im Anhang.
     
    Auf dem gepachteten Grundstück in der Lehmkuhle mit einer Gesamtfläche von 1800 qm sollen sowohl
    der gemeinschaftliche ökologische Obst- und Gemüseanbau (im ersten Jahr auf ca. 200 qm) möglich sein,
    wie Aktionen rund um das Thema Naturschutz und Nachhaltigkeit und regelmäßige Angebote an
    verschiedene Interessensgruppen.  
     
    Nach den ersten Informationsveranstaltungen im Februar konnte im März ein Workshop zur
    gemeinsamen Planung des Gartens mit 15 Personen im Familienzentrum Nieheim durchgeführt werden.
    An einzelnen Werkeltagen wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durch eine wechselnde
    Teilnehmerschaft durchgeführt. (wir berichten darüber im Moment hauptsächlich auf Facebook)

     
    Wir fördern offene Gemeinschaftsgärten, die sich nicht nur an bestimmte Zielgruppen richten.
    Buntes Land ist so angelegt, oder? In der Antragskizze geht es ja hauptsächlich um Kinder
    und Jugendliche, aber auch andere Altersgruppen werden erwähnt. Pädagogische Arbeit und
    auch Umweltpädagogik ist bei uns nicht förderfähig, bei uns geht es ja ums Selbermachen.  
    Unser Buntes Land ist ein offenes Projekt. Die Intention der Gründung kam aus dem
    Gedanken einiger junger Eltern, durch das eigene gemeinschaftliche Anbauen ökologischen
    Obst und Gemüses, den (eigenen) Kindern wieder einen Zugang dazu zu ermöglichen.  
     
    Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Sind das hauptsächlich Verwandte der Kinder und
    Jugendlichen?
    Bei den Kindern handelt es sich vorrangig um die Kinder der aktiven Nutzer. Es gibt aber auch
    kinderlose Erwachsene, die Großelterngeneration und Jugendliche, die ohne Ihre Eltern zur
    Gruppe gefunden haben. Dennoch wollen wir das 1800 qm große Gelände auch jenen
    Personen nutzbar machen, die sich nicht am Gemüsebau beteiligen wollen/können. Daher
    wird es insgesamt im Projekt auch andere Angebote geben.
     
    Die aktuelle Gruppe ist komplett alters- und herkunftsgemischt. Von alteingesessenen,
    zugezogenen Mitbürger*innen mit oder ohne Migrationshintergrund. Ein Querschnitt der
    Bevölkerung und eine Mischung, die wir mit dem Bunten Land erreichen wollten. Jeder ist uns
    herzlich willkommen und mit zunehmender Aktivität auf dem Gelände erreichen wir die/den
    ein*e oder andere*n Interessierte*n mehr.
     
     
    Wem gehört die Fläche, für wie lange haben Sie diese und wie hoch ist die Pacht?
    Das Grundstück ist im Eigentum eines durch seinen Beruf ins Ruhrgebiet gezogenen
    gebürtigen Nieheimers, der sich in den letzten Jahren nicht mehr um das Grundstück
    kümmern konnte. Ein Pachtvertrag ist in Vorbereitung, die mündlichen Absprachen belaufen
    sich auf mindestens 10 Jahre. Die Höhe der Pacht sollen wir selbst bestimmen. Ähnlich große
    Gartengrundstücke sind für 100-200 EUR jährlich zu erhalten.
     200m² von 1800m² fürs Gärtnern: wie kam es zu dieser Entscheidung zunächst einen recht
    kleinen Teil der Fläche für das gemeinsame Gärtnern zu nutzen?  
    Die Angabe der 200 qm beruhte auf eine Schätzung meinerseits. Bei der konkreteren
    Vermessung über das Geodatenportal komme ich bereits auf eine Fläche von ca. 300 qm ohne
    die Fläche für die Hochbeete.
    Da wir noch keinerlei Erfahrungen mit der Führung eines Gemeinschaftsgartens haben und die
    Resonanz für das erste Jahr mit ca. 20 Personen überschaubar ist, würden wir zunächst mit
    dieser Fläche Erfahrungen sammeln wollen, um im nächsten Jahr die Fläche ggf. anzupassen.
    Ein Teil der Fläche steht durch Baum- und Strauchbewuchs nicht als Nutzfläche zur
    Verfügung, es sind aber noch Kapazitäten vorhanden.
     
     
     
    Wie viele Beete sollen entstehen und sollen das nur Hochbeete werden?  
    Im ersten Jahr werden wir ein großes Gemeinschaftsbeet anlegen und uns gemeinsam um die
    Pflanzung und Pflege kümmern. Eine Parzellierung wurde auf dem Planungstag im März
    angesprochen, der Gruppe geht es aber vorrangig um das Gemeinschaftsgefühl und nicht
    darum, dass jeder seine eigene Parzelle bewirtschaftet.
     
    Was passiert mit der Ernte?  
    Die Ernte soll ebenso wie es gemeinschaftlich gepflanzt und gepflegt wurde, fair und für alle
    Nutzer*innen annehmbar verteilt werden, bzw. für gemeinschaftliche Kochaktionen im Garten
    verbraucht werden. Eine Feuerstelle mit Kochmöglichkeit ist über die Bürgerstiftung Nieheim
    beantragt worden.
     
    Beteiligen sich die Nutzer*innen an den Kosten für das Gartenprojekt?
    Bisher ist noch keine Kostenbeteiligung verbindlich besprochen. Es gibt die Möglichkeit, in den
    Trägerverein als Mitglied mit einem in der Höhe selbstgewählten Mitgliedsbeitrag einzutreten.
    Die Mitgliedbeiträge stehen dann als Finanzvolumen dem Gartenprojekt zu 100 % zur
    Verfügung. Wobei eine Vereinsmitgliedschaft auch keine Voraussetzung zur Beteiligung sein
    soll, um keine unnötigen Hürden des Zugangs aufzubauen. (mehr …)

  • Stadtoase Bad Säckingen: Lehmstrohhaus wird gebaut

    (ANtrag/ANtworten)

    Unser Projekt, ein 3000 m2 grosses Grundstück für einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten anzulegen, der auch als Bildungsgarten für und mit Schulen und Kindergärten dient, geht ins 3. Bestehungsjahr. Die Anstiftung hat dazu bereits einmal Fördermittel bereitgestellt. Wir haben mittlerweile ein Bildungsprogramm entwickelt „gesunde Lebensmittel in der Stadt“, welches von unseren kleinen GärtnerInnen  begeistert aufgenommen wurde.

    Unser Verein leistet einen wertvollen Beitrag zu den Themen Bürgerbeteiligung, gemeinsames Gestalten der Stadt durch die Einwohner und das Fördern eines Generationen- und kulturübergreifenden Miteinander. Das Projekt fördert die Stadtökologie und schafft Orte der Nachhaltigkeitsbildung. Durch Infostände am Wochenmarkt binden wir die lokale Bevölkerung in den Gestaltungsprozess mit ein.

    Nun möchten wir unser nächstes Projekt angehen:

    Bau einer Stroh-Lehm Hütte auf dem Areal des Gemeinschaftsgartens Stadtoasen Bad Säckingen e.V.

    Die Hütte wird aus organischen Materialien gebaut (Stroh, Lehm, Holz). Wir benötigen die Hütte für Gemeinschaftsanlässe und zur Abhaltung von öffentlichen Kursen und Workshops für Kinder/Jugendliche und Erwachsene (Permakulturkurse z.B.) Weiters planen wir den Aufbau und das Aufbewahren einer eigenen Samenbank mit alten Sorten.

    Die Workshops und Veranstaltungen werden auf unserer Homepage und mittels Flyer und Plakaten in der Stadt angekündigt. In den vergangenen zwei Jahren haben wir diverse Workshops bereits im Freien durchgeführt (Die Reise in die Vesperbox. Ökologische Bewirtschaftung eines Hochbeetes).

    Zum Teil wird uns das Holz vom Stadtforst gespendet. Auf dem Dach der Hütte soll dann eine PV-Anlage errichtet werden, wofür wir bereits einen Spender gewinnen konnten.

    Für die professionelle Durchführung konnten wir einen erfahrenen Architekten und einen Schreinermeister gewinnen, deren Beratung durch einen Beratungsgutschein der Allianz für Beteiligungen honoriert werden sollen. Die Bauarbeiten sollen von unseren Mitgliedern unter der Anleitung der beiden Profis durchgeführt werden. Dazu wurde ein Bauteam gegründet.

    Im September 2017 bestand die Gartengruppe ja aus 35 Leuten und 60 Menschen waren Vereinsmitglieder. Wie ist denn Stand der Dinge derzeit? Wir haben bis jetzt 79 Mitglieder.

    Wie viele Leute sind aktiv mit im Garten dabei und wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Die aktive Gruppe, welche gärtnert, ist ein bisschen geschrumpft. Einerseits, da einige weggezogen sind, andererseits da die meisten Flüchtlinge nun vom Flüchtlingsheim in Bad Säckingen in Wohnungen in der ganzen Region verteilt wurden. Zusätzlich zur aktiven Gruppe haben wir nun eine Baugruppe gebildet, welche aus 6 Mitgliedern besteht. Die Baugruppe hat die Errichtung des Lehmofens, der ökologischen Toilette, des Bienenhotels übernommen und wird auch beim Bau der Strohlehmhütte tätig sein.

    Hat sich bei der Kernorga-Gruppe etwas verändert? Sind Leute aus der Gartengruppe mit eingestiegen? Ja, seit der letzten Hauptversammlung am 1.3.2019 hat der Vorstand Zuwachs durch 3 Beisitzer bekommen. Der Vorstand ist gleichgeblieben. Durch die 3 Beisitzer können wir die Aufgaben und Verantwortungen ein bisschen besser verteilen.

    Sind noch Geflüchtete mit im Projekt dabei und ggf. noch mehr geflüchtete Menschen dazu gekommen? Wir haben derzeit nur mehr 2 Flüchtlinge dabei, eben aus dem Grund, da alle anderen bereits auf Wohnungen im Grossraum Hochrhein verteilt wurden.

    Wie viele Beete gibt es inzwischen und wie groß ist der Anteil der Beete/gärtnerischen Nutzung an der Gesamtfläche? Es gibt einerseits die Hochbeete (5) und dann die Erdbeete (ich würde Ihnen das gerne auf einem Foto zeigen, den zählen lässt sich das schlecht) Der Anteil der Beete/gärtnerische Nutzung beträgt 50 % der Gesamtfläche.

    Hat es sich für die Gruppe bewährt, alles gemeinschaftlich zu machen oder gibt es inzwischen auch individuelle Beete oder Mischformen? Nein, es wird weiterhin alles gemeinschaftlich bepflanzt, außer 2 niedrige Hochbeete, welche von dem Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt betreut werden.

    Wie beteiligen sich Schulen und Kindergärten an den Kosten des Gartenprojekts? Die Kindergartenkinder bepflanzen und betreuen ihre beiden Hochbeete. Die Anton-Graber Schule wird in nächster Zeit ihr eigenes Hochbeet bauen und bewirtschaften. Weiters finden Veranstaltungen im Garten statt, wie z.B. „Die Reise in die Vesperbox“. Kosten entstehen dabei keine, ausser eventuelle Setzlinge oder Samenkäufe durch die Schulen und Kindergärten.

    Handelt es sich bei der Strohlehmhütte um das Vorhaben, das Sie im Antrag von 2017 mit erwähnt haben? Das wollte der Verein ja ursprünglich 2018 realisieren, was hat denn zur Änderung der Planungen geführt? Ja, es handelt sich um das selbe Vorhaben. Wir konnten es aus Geldmangel 2018 nicht realisieren. Ausserdem hatten wir andere Projekte vorgezogen, wie den Lehmofen, die Toilette, Bienenhotel, Bienenstock.

    Bitte skizieren Sie mir in etwa wie viele Kurse es geben soll, ob diese kostenfrei für die Zielgruppen sind und wie der Anteil an speziellen Angeboten für Kinder und Jugendlichen dabei liegt. Es gab und wird geben bis zu 10 Kurse im Jahr, woran etwa 50 Kinder teilgenommen hatten und teilnehmen werden. Diese Kurse sind kostenfrei für die Zielgruppen. Brauchen Sie eine genaue Aufstellung der Kurse? Es sind aber auch Workshops für Erwachsene angeboten worden und werden auch in Zukunft angeboten. Diese Workshops sind für Mitglieder gratis und für Nichtmitglieder stellen wir eine Spendenbox auf.

    Soll die Samendatenbank in das Strohballenhaus einziehen? Ja, wir brauchen die Hütte auch zur Aufbewahrung der Samen.  

    Dann interessiert mich noch, woher die Strohballen und der Lehm kommen werden und wie viele Strohballen und auch wie viel Lehm gebraucht werden. Den Landwirt hatten Sie wahrscheinlich schon gefragt, ob er die Ballen spenden würde? Die Strohballen kommen von Markus Fliegauf Strohballen in Bad Krotzingen (100 Stk. Kleinballen). Der Lehm wird voraussichtlich einem regionalen Lehmhersteller in der Nähe von Schopfheim geliefert (3 ½ m3). Wir werden sicher fragen, ob beide einen Teil für eine gemeinnützige Sache spenden wollen. Wir können ja auch Spendenbestätigungen ausstellen. Dann brauchen wir noch 15 m3 Kies in unterschiedlicher Grösse für Fundament und Boden und Sand. Letzteres werden wir voraussichtlich gratis vom Stadtforst bekommen, wie schon die Holzbalken.

    Wäre es denkbar, dass vom Bau des Hauses eine Bauanleitung erstellt wird, die wir dann hier hochladen können? https://anstiftung.de/urbane-gaerten/praxisseiten-urbane-gaerten/107-praxisblaetter/urbane-gaerten/102481:infrastrukturen-selberbauen. Ja, sehr gerne, wenn wir dann fertig sind und alles gelungen ist, machen wir das. Es wird auch ein Video gedreht.

    Wie viele Menschen sind in der Baugruppe und wie lange würde der Bau dauern? Wir sind 6 Leute in der Baugruppe und es wird ca. 3 Monate dauern (witterungsabhängig). Jedoch wird die Zeit um die Lehmtrocknung um 2-3 Wochen verlängert.

    Und was sind Beratungsgutscheine der Allianz für Beteiligungen?Für den Bau der Hütte brauchen wir einen Architekten und einen Schreiner vom Fach, die uns beraten. Für solche Experten fördert die Allianz für Beteiligungen Vereine oder Initiativen mit einem Beratungsgutschein für die eventuellen Honorare dieser Experten für ihre Beratungstätigkeit.


    (mehr …)

  • Schuppenbau im Stadtteilgarten Winzerla

    (aus Antrag und Antworten9

    Den Stadtteilgarten in Jena Winzerla gibt es seit dem Jahr 2012. Er wurde von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, gemeinsam mit BewohnerInnen des Stadtteils Winzerla ins Leben gerufen und seitdem umfassend erweitert. Studierende der Hochschule haben den Stadtteilgarten dabei über die Jahre hinweg mit ihren Projekten bereichert. So wurde im vorletzten Jahr, 2017, der Bau eines Lehmofens fertiggestellt. Dieser Lehmofen kann aktuell nicht in vollen Umfang genutzt werden, da das benötigte Feuerholz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und somit nur bei ausreichend gutem Wetter trocken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es den GärtnerInnen zurzeit nicht, ihre Wünsche im Bezug auf die Nutzung des Lehmofens voll auszugestalten (Lehmofenfest, gemeinsames Backen, Lehrgänge…).

    Um dieses Problem zu lösen, möchten wir, als studentisches Projekt für 2019, gemeinsam mit den GärtnerInnen des Stadtteilgartens einen Holzverschlag bauen, welcher das Feuerholz für den Lehmofen vor dem Wetter schützen soll. Ziel ist dabei zum einen die Lösung des Problems, aber auch die Befähigung der GärtnerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Lösungen. Die Gemeinschaft steht bei uns dabei immer an erster Stelle und soll auch in diesem Projekt gefördert werden.

    Geplant ist ein Anbau an die bereits bestehende Überdachung des Holzofens. Wir möchten dafür gerne einen dreiseitig geschlossenen Schuppen bauen, welcher zum Holzofen hin offen ist. Die offene Seite zeigt zum Lehmofen und wird durch dessen Dach vor der Witterung geschützt. Eine der Seiten möchten wir gerne so gestalten, dass sie ggf. geöffnet werden kann, um den Transport und die Einlagerung des Feuerholzes zu erleichtern. Das Dach möchten wir, angepasst an die Überdachung des Holzofens aus Holz gestalten. Zusätzlich ist uns Nachhaltigkeit wichtig und wir möchten an das Dach Regenrinnen anbringen, damit das Wasser gespeichert und für den Garten genutzt werden kann.

    Im Garten sind aktuell ca. 20-30 GärtnerInnen aktiv dabei. Die Gruppe setzt sich aus alleinstehenden, älteren Personen, aus Ehepaaren, Studierenden und Familien zusammen. Teilweise sind nicht alle Personen immer aktiv (gerade bei den Familien kommen die Kinder manchmal mit und manchmal nicht), weshalb die Zahl schwanken kann. Der Garten gehört zum Stadtteilbüro Jena Winzerla und wird von diesem verwaltet. Der Trägerverein ist mittendrin e.V. Die Beete werden zum Teil individuell vergeben, es gibt jedoch auch gemeinschaftlich betriebene Beete.

    Der Bau wird von uns Studierenden angeleitet. Wir vier haben uns, im Rahmen des Projektes, umfassend mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Fachmeinungen eingeholt (z.B. Materialeignung, Statik, Abstände). Auf eine professionelle Anleitung wollen wir jedoch verzichten, da wir die Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche der GärtnerInnen unbedingt einbringen möchten. Die Sicherstellung der Abstände ist von uns bereits im Vorfeld vorgenommen und auch gemeinschaftlich besprochen worden (mit den GärtnerInnen und dem Stadtteilbüro).  

    Der Lehmofen ist bereits in Betrieb genommen worden, kann aktuell nur nicht in vollem Umfang genutzt werden (da das Feuerholz zurzeit noch draußen lagert). Am Bau selbst können ca. 8 Leute gleichzeitig beteiligt werden. Da wir insgesamt mehrere Termine geplant haben, ist die Zahl entsprechend höher (mehr …)

  • Ab geht die Lucie: riesengroßes Hochbeet und Patchworkmauer entstehen

    (ANtrag/Antworten)

    Nach 5 Jahren Gärtnern auf Beton wurde der Lucie-Flechtmann-Platz im Frühling 2018 entsiegelt.
    Der Platz ist nun  ein „echter“ Stadtgarten, der uns Stadtgärtner*innen langfristg erlaubt im
    öff entlichen Raum öko ologisch nachhaltg zu gärtnern und unsere Stadt selbst und zuko untsfähig mit
    zu   gestalten.   Der   neu   hergestellte   Platz   bietet   bisher   (noch)   wenig   Abwechslung   in   seiner
    Beschaff enheit.   Neben   großen   Gemüsebeeten,   den   wiederaufgebauten   Hochbeeten   aus   dem
    Projeko t „Lerngarten Lucie“, frisch angepfanzten Sträuchern und einigen den Platz umgebenden
    Bäumen, mangelt es noch an vielfältgen Struko turen und Lebensräumen. Diese müssen von uns
    ehrenamtlichen   Gärtner*innen   selbst   aufgebaut   werden.   Dies   umfasst   neben   sämtlichen
    Gartenelementen wie Beeten, Kompost und Bewässerungsmöglichko eiten auch Sitzgelegenheiten
    und Weterschutz.
    Es soll daher auf einer sichelförmig angelegten, 30m² Beetläche in der Platzmite ein erhöhtes
    Beet   entstehen,   das   durch   eine   Patchworko mauer   eingefasst   ist.   Die   Patchworko mauer   aus
    verschiedenen recycelten Materialien soll zu großen Teilen als Trocko enmauer angelegt werden und
    bietet zahlreichen Lebewesen ein zu Hause. Durch ein solides Fundament und eine Verko lebung der
    oberen Mauerschichten  ist sie stabil genug, um langfristg im öff entlichen Raum zu bestehen und
    eine   Sitzgelegenheit   für   Platzbesucher-   und   Gärtner*innen   zu   bilden.   Das   auf   diese   Weise
    entstandene Hochbeet soll als Magerbeet mit sandigem, nährstoff armen Boden angelegt werden.
    Es bildet so einen trocko enen, sonnigen Standort, der sich besonders für Kräuter und andere
    spezifsch angepasste Pfanzen eignet. Das Magerbeet als besonderes Miko rohabitat ergänzt den
    Gemüsegarten und bereichert das Gärtnern im typischerweise feuchten, norddeutschen Klima.
    Projeko tergebnis ist ein langlebiges, multfunko tonales Hochbeet, das zeitgleich als Sitzgelegenheit
    und Lebensraum dient. Durch die Errichtung der Trocko enmauer und eine vielseitge Bepfanzung
    des Magerbeetes wird Artenvielfalt in der Stadt unmitelbar gefördert und Lebensräume auch in
    der Vertko alen eröff net. Der Bau der Trocko enmauer aus recyceltem Material spart Ressourcen und
    vermeidet   insbesondere   bei   dem   verwendetem   Naturstein   einen   unnötgen   Abbau   von
    Landschaten in anderen Teilen der Welt. Vorgesehen ist die Verwendung von 18m³ Naturstein, die
    derzeit noch als Grundstücko seinfassung im Bremer Umland (Weyhe) aufgebaut sind und von uns
    umfunko toniert werden ko önnen. Als weiteres Material ko önnen wir Ziegel aus einer stll gelegten
    Ziegelei   ebenfalls   aus   Weyhe   beziehen,   sowie   verschiedene   Materialreste   von   Galabau-
    unternehmen. Bei der Auswahl der Bepfanzung wird auf öko ologischen Anbau geachtet.
    Der Bau des Beetes durch 10-15 Ehrenamtliche ist für Mite Mai geplant. Die Größe des Beetes und
    die Anforderung an  die Anlage langfristg im öff entlichen Raum  zu bestehen, erfordern  eine
    fachko undige   Anleitung   des   Eigenbaus.   Entsprechende   Honorare   sind   bei   der   senatorischen
    Behörde für Bau, Umwelt und Verko ehr (SUBV) Bremen beantragt. Das notwendige Bodenmaterial
    (30 ko ubiko meter) ist bei den städtschen Entsorgungsbetrieben KNO als Sachspende angefragt. Bei
    der  ansti ft ung   werden   die   Finanzierung   des   Materials   für   die   40   m   lange,   45   cm   hohe
    Patchworko mauer, sowie Mitel für die Anschaff ung von Jungpfanzen in Höhe von insgesamt 5000
    Euro beantragt.

    > – wie wird die Struktur des Beetes angelegt? Wie kann man dann „dort oben“ gärtnern? Plant ihr da Wege etc.? Wie kommt man „da hoch?“ mit Schubkarre z.B. und auch mit ggf. körperlichen Einschränkungen?

    Das erhöhte Beet kann nicht barrierefrei betreten werden. Mit körperlichen Einschränkungen kann also nur am Beetrand, nicht in der Beetmitte gegärtnert werden. Mit der Schubkarre kommt man allerdings hoch, indem einfach ein Brett als Rampe schräg an die Mauer gestellt wird. Ohne körperliche Einschränkungen kann in dem Beet herumgelaufen und gegärtnert werden – was jetzt nicht täglich und für die breite Öffentlichkeit angedacht ist, sondern nur für das offene Sonntagsgärtnern. Dafür werden Backsteine und Platten im Beet verlegt, auf die getreten werden kann.

    > – wie wird dieses Beet dann bearbeitet, bzw. wer macht das? Macht ihr alles gemeinschaftlich oder gibt es bei euch Patenschaften oder auch direkte Zuordnungen von Beeten (habe ich leider schon wieder vergessen)

    Wir haben uns dafür entschieden, Beetpatenschaften nur noch auf direkte Anfrage zu vergeben, da die Verlässlichkeit der Beetpat*innen in den letzten Jahren gegen Ende des Sommers immer stark abgenommen hat. Wir planen daher, alles gemeinschaftlich zu begärtnern. Das hat 2018 gut geklappt und ein ganz anderes Gruppengefühl erzeugt. Alle, die an Sonntagen dazukommen, werden eingebunden. Wir haben für 2019 fünf Palettenhochbeete (je 1qm) für Anfragen nach Beetpatenschaften „reserviert“.

    > – Wie wird die Ernte geteilt und was passiert dann damit?

    Seit der Entsiegelung haben wir immer während des Sonntaggärtnerns gemeinsam geerntet und die Ernte dann unter allen Anwesenden, die mitgegärtnert haben, aufgeteilt. Odt haben wir noch vor Ort zusammen gegessen. Da wir ja im öffentlichen Raum gärtnern ist aber immer ungewiss, wie die Ernte aussieht. Letztes Jahr gab es ein Kürbisgate und alle unsere 30 prächtigen Kürbisse wurden innerhalb einer Nacht weggeerntet… Dienstags und Donnerstags abends sind Gießtermine, nach denen gelegentlich auch geerntet wurde (zB Salate, die bei der Hitze ja sehr geschossen sind und nicht lange stehen gelassen werden konnten).

    > Wie viele Gemüsebeete gibt es dann noch?

    Es gibt dann noch 23 Gemüsebeete von ca 1mx8m in unserem „Hauptgemüsebeet“ an der Grünenstraße. Außerdem gibt es links und rechts des Hauptgemüsebeetes noch Flächen von ca 25qm (an der Häschenstraße) und ca 50qm (an der Heinrich Bierbaumstraße) die je nach Fruchtfolge auch mit Gründünung oder Gemüse bepflanzt werden. Hier sollen in Zukunft aber auch Getreide und evtl Färberpflanzen wachsen. Dazu kommen noch ca 20 Palettenhochbeete.

    > . wie lange wird der Bau dauern und wer wird die Anleitung machen?

    Der Bau soll maximal 3 Tage dauern. Angedacht ist das Wochenende vom 10.-12.Mai. Die Anleitung würde voraussichtlich das befreundetes Galabauunternehmen „baumrausch“ übernehmen.

    > -kannst du die Materialkosten ein bisschen auffächern? (Wenn das nicht

    > zu mühsam ist)

    Die Materialkosten setzen sich aus dem recycelten Naturstein, Klinker und Backstein und Betonplatten zusammen (ca 2500 Euro), sowie der Anlieferung (500 Euro). Der exakte Preis der Recyclematerialien kann noch leicht variieren, da wir ja keinen Neukauf tätigen und die Preise telefonisch eingeholt haben. Dazu kommen dann noch Zementmörtel (ca 85

    Euro) und Mineralgemisch (300 Euro) für das Fundament und die Verklebung.


    (mehr …)

  • Strieskanne legt los

    (Antrag)

    Dresden/Strieskanne, Träger: Ufer-Projekte Dresden e.V.

    Bald ist es soweit und der Gemeinschaftsgarten „Strieskanne“ geht in die
    erste Saison. Das gepachtete Grundstück wartet auf viele fleißige Hände und
    kreative Köpfe, die die bisherige Brache hoffentlich bald aufblühen und
    Früchte tragen lassen! Wir beginnen mit einer Planungswerkstatt im April
    und wollen daran anschließend in einem von UFER-Projekte e.V.
    angeleiteten Workshop die ersten Hochbeete bauen.
    Im Moment bilden wir eine Kerngruppe aus drei Nachbar*innen, die bisher
    Planung und Organisation übernommen haben. Seit Januar 2019 sind wir Teil
    von UFER-Projekte e.V. und erfreuen uns der geballten Erfahrung und
    Kompetenz und der vielen tollen Menschen, die uns immer mit Rat und Tat
    zur Verfügung stehen. Im Hintergrund wartet eine Interessengemeinschaft
    aus ca. 20 Menschen aus der Nachbarschaft darauf, losgärtnern zu können.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die
    es braucht, um einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Auf der Fläche fehlt
    ein Wasseranschluss. Die Stadt hat zwar zugesagt, uns beim Sicherstellen der
    Infrastruktur zu unterstützen. Bis dafür jedoch eine dauerhafte Lösung
    gefunden ist, wollen wir zumindest vorübergehend IBC-Container aufstellen.
    Außerdem benötigen wir gebrauchte Europaletten, Schrauben,
    Akkuschrauber, Schubkarre, Teichfolie, Gießkannen, Schaufeln, Rechen,
    Sandkastenbaumaterial & Sand.
    Dafür würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung sehr freuen.
    Grundsätzlich versuchen wir, möglichst viele Materialien – u.A. aus der
    Nachbarschaft – wiederzuverwenden.

    alerts:
    Unter dem Namen „Strieskanne“ soll an der Spenerstraße 36 in Dresden-Striesen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Das Grundstück – gegenwärtig ungenutzt – gehört der Stadt. Begärtnert werden soll davon eine Fläche von 600 Quadratmetern.

    Die Initiative, auch in Striesen einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, ging von Striesener Einwohnern aus. Sie vernetzten sich über das Online-Portal nebenan.de. Schließlich ergriffen die 32-jährige Jana Himstedt, ihr Mann und Gerda Berger die Initiative, knüpften Kontakte zur Stadt und zum Ufer-Projekte Dresden e.V., der die Trägerschaft übernommen hat.

    Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Sonnabend, 6. April, ist 14 bis 18 Uhr im Sommerkiosk Vegibunt, Wormser Str. 69, Eingang Kleingärten „Flora I“, eine Planungswerkstatt anberaumt. Am Sonnabend, 13. April, ist 10 bis 18 Uhr vor Ort auf der Spenerstraße „Bau-Workshop & Ufer-Allmende-Tag“. 10 Uhr werden Hochbeete und Gartenmöbel gebaut, 15 Uhr können Leihgeräte vom Ufer-Projekte e.V. ausprobiert werden. (mehr …)

  • Stadtgarten H17 baut gärtnerische Infrastruktur aus

    (Antrag)

    Auch in diesem Jahr planen wir die Bepflanzung der Beete. Wir verzichten dabei auf torfhaltige Erde,
    chemische Dünger etc. und nutzen stattdessen z.B. das Prinzip der Hügel- und Hochbeete sowie
    Kompostproduktion. So gedeiht ein ökologischer Schaugarten, der im Kleinen damit experimentiert,
    wie   Nahrungsmittelproduktion   ohne   Nutzung   umweltschädlicher   und   nicht   lokal   verfügbarer
    Ressourcen und somit ohne Naturzerstörung und Ausbeutung möglich sein kann. Dafür soll in in
    diesem Jahr die Erhaltung der vorhandenen Struktur im Vordergrund stehen. Ausbesserungsarbeiten an
    den Hochbeeten, den Beetbegrenzungen und dem Tomatenhaus sind nötig. Auch die Reorganisation der
    Kräuterspirale wollen wir realisieren.
    Auch   sollen   nachhaltige,   viele   Jahre   benutzbare   Rankhilfen   gebaut   werden,   welche   aus   mobilen
    Einzelteilen bestehen und somit jedem Beet und den Bedürfnissen der rankenden Pflanzen (Erbsen,
    Bohnen,   Gurken,   Tomaten   etc.)   entsprechend   zusammengesetzt   werden   können.   Ebenso   soll   im
    Rahmen eines Workshops aus glasiertem Ton wiederbeschreibbare Pflanzenbeschilderung entstehen um
    allen (Gärtner*innen, Kindern, Nachbar*innen) die Möglichkeit zu geben zu erkennen, welche Pflanze
    sie vor sich haben.
    Für   die   praktische   Umsetzung   dieser   Vorhaben   benötigen   wir  torffreie   Komposterde.   Die
    Kompostproduktion auf dem recht kleinen Gelände reicht fürs Anreichern von Anzuchterde (so das
    keine gekauft werden muss). Die zusätzlich zu kaufende Erde brauchen wir um die Beete und die
    Kräuterspirale mit Kompostgaben zu versorgen, da das Grundstück ab einer Tiefe von 30cm mit Schutt
    verfüllt wurde. Nährstoffe sind dadurch für die Pflanzen nur unzereichend aus dem (tieferen) Boden zu
    beziehen.
    Zudem   brauchen   wir  samenfestes   Saatgut   &   Jungpflanzen.   Letztes   Jahr   ist   es   gelungen
    Tomatensaatgut zu gewinnen, welches wir nun dieses Jahr verwenden können. Zudem sollen 5-6
    „Bienenfreudeplätze“ entstehen. Neben einer bienenfreundlichen Mischkultur soll es zusätzlich kleine
    Orte geben, die nachhaltig mit Bienenpflanzen bepflanzt werden. Dabei soll berücksichtigt werden,
    dass diese das ganze Jahr über  Blüten  für Bienen und Schmetterlinge bieten und möglichst aus
    mehrjährigen Stauden bestehen um diese Plätze langfristig anzulegen.
    Außerdem benötigen wir  Materialien für Ausbesserungen  an den Beeten und der Kräuterspirale
    sowie zum Bau der Rankhilfen und Beschilderung. (mehr …)

  • IG Bielfeld hat richtig losgelegt

    (aus Bericht)
    Garten ist auf Grabelandparzelle entstanden

    […]
    Gleich zu Anfang wurde in Selbstbauweise ein Gartentor im Zaun entlang des Hauptweges eingebaut,
    so dass der Garten nun für alle MitGärtner*Innen direkt erreichbar ist und auch Transporte leichter
    fallen. Zuvor war der Zugang zum Garten nur über einen verschlossenen, schmalen Gemeinschafts-
    weg und ein Nachbargrundstück möglich. Es zeigte sich, dass immer, wenn das neue Gartentor offen
    stand,  auch  Gärtner  aus  den  Nachbarparzellen  ermutigt  waren,  in  den  GemeinschaftsGarten  zu
    kommen, um Kontakt zu knüpfen und sich auszutauschen. Ein seitlicher Zaunabschnitt zum Nachbar-
    garten wurde entfernt, um das Gartenhaus besser sanieren zu können. Wegen der häufigen erfreuli-
    chen Kontakte zu den Nachbarn haben wir beschlossen den Zaun offen zu lassen.
     
    Im Gartenhaus stellte sich beim Entrümpeln heraus, dass der morsche Fußboden abgesackt war und
    erneuert werden musste. Wir hatten anfangs angenommen, dass das Gartenhaus mit überschauba-
    rem Aufwand schnell wetterfest gemacht werden könnte. Das Haus musste aber angehoben, abge-
    stützt und unter den Wänden erneuert werden. Ein Fundament aus Gehwegplatten, die Schwellbal-
    ken und der Fußboden konnten mit Recyclingmaterial und Bau-Material aus den Fördermitteln der
    ‘anstiftung‘  erneuert  werden.  Mit  vereinten  Kräften  konnte  die  Gartengruppe  diese  handwerklich
    anspruchsvollen Arbeiten vor dem Wintereinbruch abschließen. Durch den konstruktiven Holzschutz
    ist das Holzhaus nun gut von unten geschützt. Auch Dach und Fassade des Gartenhauses erhielten in
    Eigenleistung der GartenGruppe einen neuen Witterungsschutz aus Mitteln der ‘anstiftung‘.
     
    Gartengeräte wurden von einem aufgegebenen Nachbargarten  gebraucht gekauft, instand gesetzt
    und gleich eingesetzt, um im Gewächshaus die ersten Fruchtgemüse zu pflanzen, die auf Balkonkäs-
    ten bereits vorgezogen waren.  Die Gartengeräte wurden im Gerätehaus und in einem stabilen Regal
    untergebracht. Die vorhandene Schwengelpumpe wurde nach Erneuern der Ledermanschette wieder
    zur Wasserversorgung  während der Heißzeit genutzt, auch zum Gießen eines Nachbargartens wäh-
    rend der Urlaubszeit. Alle Flächen wurden überarbeitet, da der Garten seit einem Jahr nicht mehr zurückgeschnitten war.
    Ein Spiralhügelbeet wurde gebaut, um die großen Mengen an Pflanzenschnitt unterzubringen. Die
    Rasenfläche wurde zugunsten der Gemüse-Anbaufläche reduziert, Grassoden kamen mit ins Spiral-
    hügelbeet. Der ausgetrocknete, harte Lehmboden ließ sich nur sehr schwer umgestalten, aber Ende
    August wurde noch eine letzte Mischkultur aus Spinat, Feldsalat, Radieschen und Erdbeeren drauf
    gepflanzt. Die Erdbeerableger bekamen wir von einem Nachbarn geschenkt. Zum Herbstanfang wur-
    den im Garten Äpfel und Weintrauben gelesen und zusammen mit dem Lesegut aus anderen Gärten
    mit einer selbstgebauten Obstmühle und Saftpresse zu Saft und Wein gemahlen, gepresst, pasteuri-
    siert bzw. vergoren. Die Weintrauben hatten 2018 wahrscheinlich den höchsten jemals am Teuto-
    burger Wald gemessenen Zuckergehalt. (mehr …)

  • Vielfalter Güstrow: nächste Schritte

    (Gu, aus Antrag, Antworten

    Während der Vorbereitung der Entwicklungspolitischen Tage 2016 in M-V (Thema: Krieg und Frieden) entwickelte sich bei dem Vorbereitungsteam Mittleres Mecklenburg die Idee, neben Ausstellungen, Lesungen oder Vorträgen auch ein längerfristiges Projekt in Güstrow zu initiieren. So fanden sich im Laufe des Jahres 2017 ein Vorbereitungsteam (Tuimaada e.V., Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V, DRK, Malteser Betreuung Güstrow und Bürger der Stadt) mit dem Ziel, einen Interkulturellen Garten in Güstrow zu gründen.

    Von der AWG Güstrow (Wohnungsbaugesellschaft) wurde ein 2.700 m² großes, leeres Grundstück zur Verfügung gestellt, welches für diese Zwecke beste Voraussetzungen bietet. Dieses Areal befindet sich unmittelbar zwischen einer Schule und einem Malteser –Wohnheim für Geflüchtete.

    Der Verein Tuimaada e.V. hat ein ca. 2000 m² Teil des Grundstücks bis 31.12.2025 gepachtet. Mit Fördergeldern der Norddeutschen Stiftung Umwelt, der Ehrenamtsstiftung und dem LUNG Güstrow wurde das Grundstück eingezäunt, ein Geräteschuppen angeschafft und ca. 1000 m² mit Mutterboden für den Nutzgarten aufgefüllt.

    Im Mittelpunkt des Gartens soll eine Gemeinschaftsfläche mit Grünfläche, Gerätehaus und Pavillon als Begegnungsstätte stehen. Der Bau des Interkulturellen Pavillons ist als gemeinsame Aktion mit einem ansässigen Tischler im Oktober 2018 geplant.

    Stand der Dinge, September 2018

    Aktuell ist die Grundstruktur für einen Interkulturellen Garten geschaffen und die ersten Parzellen zur freien Bewirtschaftung sind seit Anfang September vergeben. Bisherige GärterInnen sind eine Hortgruppe der benachbarten Inselseeschule, zwei russische Familien, zwei Bürger aus Güstrow, eine Klasse der Anne-Frank-Schule sowie Bewohner des Malteser-Wohnheims für Geflüchtete. Da das Grundstück vorher eine Rasenfläche ohne Gehölze war, wirkt der Garten noch sehr leer. Die notwendigste Infrastruktur ist vorhanden (Gerätehaus und einige Geräte) und der Nutzgarten mit Hilfe von Gründungung zum Teil vorbereitet. Nichtsdestotrotz wirkt das Grundstück noch lange nicht wie ein Garten.

    Eine gemeinschaftliche Pflanzaktion

    Um den noch leeren Garten mit mehr Leben zu füllen, wollen wir im Herbst (Anfang November 2018) in Verbindung mit der Einweihung des Gemeinschafts-Pavillons ein paar Obstbäume und etliche Sträucher pflanzen. Bei der Auswahl der Gehölze wurde auf reine Ziersträucher verzichtet, größtenteils liefern die Sträucher essbare Früchte, sind wertvolle Bienenweiden und locken Nützlinge in den Garten. Fachliche Unterstützung bei der Auswahl der Obstsorten, sowie der Pflanzung und ersten Pflege erhalten wir von Mitgliedern des Pomologenvereins Mecklenburg-Vorpommern sowie einer lokalen Baumschule.

    Die Pflanzung soll gemeinschaftlich von allen Beteiligten im Gartenprojekt, Gästen und Interessierten durchgeführt werden. Dafür wollen wir an einem Wochenende möglichst viele Menschen zu einer gemeinsamen Pflanzaktion in den Garten einladen. Geplant ist ein Aufruf in der lokalen Presse und den Kleingarten-Vereinen, um interessierten Menschen das Gartenprojekt vorzustellen und Mitstreiter und Freunde zu gewinnen. Die Pflanzungen sollen durch gespendete Gehölze und Stauden ergänzt werden.

    –      Wie lange haben Sie das Grundstück gepachtet? passiert denn danach? Soll/kann das Projekt auch danach weiterlaufen?

    Das Grundstück wurde bis zu 31.12.2025 gepachtet mit Option zur Verlängerung. Auf dem Grundstück ist zukünftig keine Bebauung geplant.

    –      Inwieweit waren die GärtnerInnen von Anfang an in die Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Haben Sie das Projekt zusammen mit den GärtnerInnen geplant und die Arbeiten auch zusammen mit ihnen gemacht oder haben Sie zunächst
          die Voraussetzungen geschaffen und dann Menschen angesprochen?

    Wir sind ein Planungs/Kernteam von 6 Personen, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Von Anfang an gab es regelmäßig Kontakt zu künftigen Gärtner*Innen, z.B. Bewohner*Innen des benachbarten Malteser – Geflüchteten -Wohnheimes, zwei anliegende Schulen und einheimische Familien. Wir sind dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch weitere Mitgärtner*innen das Projekt mit gestalten können.

    –      Für wie viele GärtnerInnen haben Sie den Garten geplant? Wie viele Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden?

    Vorerst haben wir den Garten für ca. 30 Parzellen geplant. Bei Bedarf könnten auf der Gemeinschaftsfläche weitere Parzellen angelegt werden. Mittlerweile sind ca. 20% der Gartenfläche belegt.

    –      Wie informieren Sie die AnwohnerInnen über das Projekt? Gibt es Informationsveranstaltungen? Gibt es ein Schild? Gibt es Flyer?

    Aktuell gibt es ein provisorisches Schild, was durch Kinder gestaltet wurde. Geplant sind demnächst ein kompaktes, professionelles Schild mit Schaukasten zu befestigen.

    Gern erwähnen wir darauf auch die AnStiftung als Förderer.

    In der Vorbereitungszeit wurde der Garten in der lokalen Presse, dem Regional TV und Flyern bekannt gemacht.

    Das letzte Jahr wurde von zwei Eröffnungsfeiern begleitet.

    –      Wer wird beim Bau des Pavillions mitmachen?

    Unter Leitung des beauftragten Zimmermanns sind Bewohner des benachbarten Wohnheimes einbezogen.

    –      Haben Sie die Bepflanzungsideen zusammen mit den GärtnerInnen beschlossen?

    Die Grundidee der Gestaltung wurde mit den Schulen, den Bewohnern und „Natur im Garten“ entworfen und die Bepflanzung mit dem Kernteam ausgearbeitet

    –      Wie beteiligen sich Kita und Schule an den Kosten?

    Die Schulen beteiligen sich nicht an den Kosten, bringen aber eigenes Saatgut und Geräte mit ein.


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  • Im IG Bad Sooden-Allendorf wird eine Komposttoilette gebaut

    (GU aus Antrag und ANtworten)

    die Gartengemeinschaft möchte eine Komposttoilette (Bausatz) bauen:

    –     Ist der Garten nicht in direkter Nachbarschaft des Familienzentrums und die Gärtner*innen können die Toilette des Familienzentrums nutzen?

               Der Garten liegt nicht in direkter Nachbarschaft, zu Fuß benotigt man 15 min zum Familienzentrum. Die öffentlichen Toiletten der Stadt liegen ebenfalls entfernt und kosten pro Nutzung 50 Cent.

     –     Wer wird die Toilette denn leeren?

                       Geplant ist über den Gartenrat zwei Gartennutzer zu finden/wählen die dafür verantwortlich sind.

     –     Was passiert mit dann mit dem Inhalt?

                       Es soll sich bei diesem Klo um ein Trennklo handeln, somit fallen Urin und Fäzes getrennt an. Der Urin kann 1:8 mit Wasser gemischt als Dünger ausgebracht werden, die Feststoffe werden in einem Thermokomposter kompostiert und dann auf Nicht-Nahrungs-Beete ausgebracht.

                      

     –     Wie viele Leute können/werden beim Bau der Toilette mitmachen?

             Aus den bisherigen Erfahrungen anderer Einsätze rechne ich mit 5-7 Leuten,die beim Bau helfen werden.

     –     Woher bekommen Sie das Werkzeug für den Bau?

             Die Werkzeuge kommen teils aus dem Familienzentrum, teils aus privaten Haushalten.


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  • Neutopia Halle will Strukturen verstetigen

    (Gu aus Antrag)

    Die Trefen auf der Grünfäche  nden jeden Freitag statt, sie sind ofen für
    alle Garteninteressierten sowie für eigene Ideen- und Gestaltungswünsche.
    Die Grünfäche soll auch in diesem Jahr 2018 mit Pfanzen und noch mehr Menschen
    belebt werden. Vor allem steht in diesem Jahr das Ziel im Vordergrund, geschafene
    Strukturen zu verstetigen und die Gemeinschaft von Gärtner*innen aus der
    Nachbarschaft zu festigen.
    Maßnahmen
    In Zusammenwirkung mit dem freien Jugendhilfeträger congrav new sports e.V., dem
    Bürgerverein Halle-Neustadt e.V. und dem Sozialpädagogischen Institut werden die
    Zielgruppen erreicht und die Pacht der Fläche für fünf Jahre ermöglicht. Die langfristige Einbindung der Nachbarschaft soll durch die Vergabe von
    „Patenschaften“ für ein oder mehrere Beete gelingen. Diese Beete werden von den
    Paten selbst verwaltet, bepfanzt, gepfegt und abgeerntet und, falls essbar, verspeist.
    Weiterhin wird es Gemeinschaftsbeete geben und Gemeinschaftsfächen, die bei den
    Gruppentrefen freitags in gemeinsamen Pfanz- und Bauaktionen gestaltet und
    gepfegt werden. Weitere Erläuterungen dazu anbei in dem Dokument „Antworten und
    Fragen zum Neutopia-Garten“. Die „Beetpatenschaften“ und die gemeinschaftlichen
    Bau- und Pfanzaktionen bei den Gruppentrefen freitags werden vom
    GartenWerkStadt e.V. mit Kristin Wicklein als Ansprechpartnerin koordiniert.  
    Angeleitete Bauaktionen mit Einladung von externen Expert*innen
    – Bau einer Dach- bzw. Sonnensegelkonstruktion und eines Strandkorbs aus Paletten in
    Unterstützung von der ehrenamtlichen Initiative „Modellbau verbindet“ aus Halle
    – Bau von Insektenhotel für Marienkäfer, Hummeln, Schmetterlinge und
    Glühwürmchen (Zielgruppe Grundschulkinder)
    – Anlegen von Themen- und Gemeinschaftsbeeten (z.B. Drei-Schwestern-Beet: Mais,
    Kürbis, Bohne; Kräuterschnecke; Flächen-Bufet   la Weltacker „Schnitzel mit Pommes“
    mit 2,19m² Fläche/Portion, Gemüseeintopf“ 0,77m² Fläche/Portion etc.)
    – Anlegen barrierefreier Wege
    Öff entlichkeitwiirkwame eeranwtaltungen
    – Begrüßung und „Taufe“ des „Neutopia“-Bienenvolkes, öfentliches Schauimkern und
    Schauschleudern mit Honigverkostung mit Kleinfolgenreich e.V.
    – „Kompost – wie gewinnen wir Gold für unseren Garten?“ – Workshop zum
    Kompostieren
    – 2 Radtouren zu anderen Stadtgärten im Rahmen der „Fête de la musique“ und des
    Festivals „All you can paint“ – auch im Sinne  „all you can PLANT“
    – Sommerfest mit Samentauschbörse und Picknick
    – Groß-Arbeitseinsatz (z.B. Frühjahrsblüher stecken) am Freiwilligentag in Halle
    – Erntefest mit gemeinsamer Kochaktion im Rahmen der interkulturellen Woche (mehr …)

  • neuer GG in Bielefeld

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Ziel der Gartenwerkstatt ist es, Gemüse und Obst
    biologisch bzw. permakulturell anzubauen und einen Ertrag zu erwirtschaften, um auf Dauer keinen
    Verlust zu machen. Das Gartenhaus auf der Parzelle soll ggf. auch für Gemeinschafts- und
    Vereinsveranstaltungen genutzt werden.  
     
    Inhalte
    Im Garten werden gärtnerische Kenntnisse, Praktiken und Fertigkeiten vermittelt und angewandt,
    um eigene gärtnerische und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die aktiven MitGärtner*Innen
    beteiligen sich an der Pacht und bringen ihre Ideen in die Gartenplanung ein. Die zzt. 8 Aktiven der
    Gartengruppe entscheiden per Konsent, was, wie und wann im Garten getan und veranstaltet wird
    und welche Garten-Projekte durchgeführt werden. Sie kommen aktuell aus Chile, Peru, Mexiko,
    England und Deutschland. Ausgangspunkt ist der Wunsch, Obst, Kräuter und Gemüse nachhaltig mit
    Gleichgesinnten zu erzeugen – vor dem Hintergrund von Klimawandel, Peak Oil, genmanipulierten
    Lebensmitteln und Verlust von Sortenvielfalt und Gartenflächen in der Stadt.
     
    Maßnahmen und Zeitplan
    Erhaltung der vorhandenen Bauten:
    Vom Vorpächter wurden das Gartenhaus, ein Gerätehaus mit angebauter Toilette und  3
    Gewächshäuser übernommen. Alle Bauwerke müssen dringend überarbeitet werden. Zugang zum GG bisher nur über einen verschlossenen Weg, sie wollen ein eigenes Tor einsetzen, was dann mittels Zahlenschloss für alle zugänglich wird

    – Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern? Und wie wollt ihr das Gartenprojekt bekannt machen und für ein Mitmachen werben?
    Die GartenWerkstatt soll ein Open Space sein, mit der Möglichkeit sofort etwas gärtnerisch auszuprobieren, mitzuhelfen, teilzunehmen.  Gerne auch langfristig.
    Bewerben wollen wir die GartenWerkstatt über unsere Website, die noch entsteht, Flyer, Presseartikel. Durch eine Fahrradtour, die zu unterschiedlichen NutzGartenEntwürfen in Bielefeld führt und über den von uns besuchten/mitgestalteten „Runden Tisch Urban Gardening“ der Stadt Bielefeld. Und last not least über das Netzwerk der anstiftung.
    – Gab es schon eine Informationsveranstaltung in der Nachbarschaft des Grabelandes?
    Die Einladung der GartenNachbarschaft ist eine gute Idee, mit den anderen 100 Pächtern in Gespräch zu kommen. Da werden wir unsere ersten Flugblätter unterbringen.
    – Wird es ein Schild geben/gibt es ein Schild, was auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten hinweist?
    Definitiv werden wir ein oder mehrere Schilder am Hauptwegzaun anbringen, auch das GartenManifest werden wir wetterfest einlaminieren.
    – Ist der Verein der Pächter der Parzelle? Wie hoch ist denn die Pacht und wie lange läuft der Vertrag? Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern könnt? oder beziehen sich die 340m² auf die gärtnerisch nutzbare Fläche?
    Die Pachthöhe ist 40 ct/m²*a also 136 Euro/Jahr. Die Pacht wird in der Regel am 1. April für ein Jahr gezahlt. Der Vertag verlängert sich dann jeweils um ein Jahr. Zzt. bin ich persönlich als Pächter eingetragen, da der Eigentümer unbedingt einen direkten Ansprechpartner/Pächter wollte.
    – Könnt ihr „einfach so“ noch ein Tor bauen oder habt ihr das beantragt und bewilligt bekommen?
    Da haben wir freie Hand. Der Verpächter/Eigentümer sagte mir konkret zu dieser Frage, dass die Zäune/Tore in der Pflicht der Pächter liegen, d.h. ihm ist es egal wer auf seiner Parzelle welche Zäune baut. Es werden auch gerne zusätzliche Tore eingebaut und Zäune wieder entfernt, um sich gegenseitig zu helfen.
    – Wie lang ist der Weg, der dann zu dem Garten führt und was ist da zur Zeit? Wer würde die essbaren Sträucher beernten?
    Bisher müssen wir durch ein abgeschlossenes Tor über ein Nachbargrundstück ca. 25 m auf einem sehr engen Pfad, der noch zu einer weiteren Parzelle führt. Mit Schubkarre oder Baumaterial schon schwierig. Aber für Interessenten eines Gemeinschaftsgartens ist die bisherige Zuwegung schwierig zu finden, zu beschreiben, zu organisieren, zu erreichen. Das geplante Tor wäre direkt am Hauptweg. Per Zahlenschloss können wir es allen MitGärtnern/Innen zugänglich machen.
    Das geplante Tor ist am Hauptweg, der an allen Parzellen vorbeiführt (manche liegen hintereinander). Unsere Parzelle ist zum Hauptweg begrenzt durch einen Maschendrahtzaun 100 cm hoch mit Stacheldraht oben noch 20 cm verlängert. Dort wollen wir mittig das Tor setzen, den Stacheldraht entsorgen und die essbare Hecke anlegen, die auch von außen von Nachbarn oder Spaziergängern beerntet werden darf und einladend wirken soll.
    Ist die KochWerkstatt ein anderes Projekt von euch? Ist die räumlich in der Nähe des Gartens? Wäre perspektivisch denkbar, die Ernte auch im Gartenhaus gemeinsam zu verarbeiten?
    Die KochWerkstatt hat bisher keinen festen Sitz, kann quasi dort stattfinden, wo ausreichend Platz und Gerät für die Teilnehmer vorhanden ist. Die Anzahl der Teilnehmer ist durch die Anzahl der Menügänge begrenzt (8). Ziel dabei ist es, die saisonalen Produkte in verschiedenen Rezepten zu verwerten, die eigene Variationsbreite zu vergrößern und die saisonalen Gartenprodukte noch attraktiver zu machen als sie durch Preis, Verfügbarkeit und Qualität schon sind. Und während der Saison ist Bio-Gemüse auch für NichtGärtner erschwinglich. Der Standort Garten ist deshalb attraktiv, da einiges improvisiert werden muss und andere Lösungsansätze zum Tragen kommen – da darf auch mal was schief gehen. Im Garten ist jetzt schon das Kochen auf Gas möglich, ein Gasherd müsste noch von Stadtgas (Methan) auf Propangas umgerüstet werden und nächstes Jahr werden wir einen Lehmbackofen bauen, so dass wir auch mit Holz feuern können. Einfache Eintöpfe mit Kürbis, Bohnen, Kartoffeln, Zucchini, Tomaten und Kräutern können jetzt schon jederzeit auf einer Feuerschale, Schwenkgrill o.ä. zubereitet werden. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder feststellen können: wer zusammen is(s)t, bleibt auch zusammen
    J. Denn für die Gemeinschaft (besonders interkulturell) ist das gemeinsame Gespräch beim Essen und Trinken im Garten sehr wichtig, wenn das Gartenthema für manchen zu sehr im Vordergrund steht. Und schließlich ist ein GemeinschaftsGarten auch immer ein soziales Experiment.
    – Was ist das Programm Nachhaltige Nachbarschaft und welche Gruppen sind dort und wie könnten die an dem Gartenprojekt teilnehmen?
    Das Programm Nachhaltige Nachbarschaft habe ich 2014 aus dem Englischen „Transition Together“ oder „Transition Streets“ als Creative Commons übersetzt. (Tom Hansing müsste ein vollständiges Exemplar des Ringbuchordners haben) Es ist ein 140-seitiges Handbuch zur Anleitung eines Nachbarschaftskurses geworden. Mit über 35 Aktionsplänen zu den Themen Energie, Wasser, Ernährung, nachhaltiger Konsum und Mobilität. Ziel ist es, durch die Aktionen im eigenen Haushalt gemeinsam mit den Nachbarn als ersten Schritt die CO2 Emission um 10% zu senken, in dem einfach die Verschwendung von Energie/Wasser/Rohstoffen… vermieden wird. Verschwendung vermeiden heißt, dass man nicht auf etwas verzichten muss, dass man sich nicht einschränken muss. Durch das gemeinsame Handeln lernt man die Nachbarn besser kennen, ihnen zu vertrauen, Probleme gemeinsam zu meistern, andere Lösungen zu finden. Letztendlich kann man in etwa ausrechnen, wie viel Tonnen CO2 man einsparen konnte – von den 12 to/person*a die wir jährlich zum Klimawandel beisteuern. Das Gute: pro Tonne CO2 spart man auch noch ca. 800 Euro an Ausgaben pro Jahr. Kostprobe im Anhang.
    Die Schnittstelle zum Garten ist das Kapitel saisonale/regionale Ernährung. Die 7 Teilnehmer einer Gruppe treffen sich eigentlich reihum, es könnte aber auch ein Termin im Garten angeboten werden, dort werden die saisonalen Produkte gleich geerntet und verarbeitet. Schwerpunkt wäre die Verarbeitung der Produkte und die Kompostierung der Reste.
    (mehr …)

  • In Idstein entsteht ein GG

    (Gu aus ANtrag und Antworten)

    In Idstein entsteht ein GG. zentralen Kern soll werden: eine Gartenküche in dem bereits
    vorhandenen  (aber  sehr  renovierungsbedürftigen)  ausgemusterten  Forstwagen.  Er  soll  der  Kulminationspunkt
    werden, der uns hilft unser Motto „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ zu leben, auch mit BürgerInnen
    unserer  Stadtgesellschaft,  die  sich  nicht  aktiv  als  GärtnerInnen  und/oder  passiv  als  Fördermitglieder  einbringen.

    Der Bürgergarten Idstein entsteht seit Oktober 2017 am „grünen Verbindungsband“, dem Radweg R6/8, der nicht
    nur  Idstein-Kern  mit  einigen  Ortsteilen  direkt  verbindet,  sondern  wichtiger  Teil  eines  intensiv  genutzten
    überkommunalen Radwegenetzes ist. Die Fläche, die den BürgergärtnerInnen zur Verfügung steht, liegt fußläufig
    zur Idsteiner Altstadt, die von vielen Tagesgästen aus der näheren Umgebung bzw. als Ziel für Radausflügler aus
    den Ortsteilen von Idstein, Taunusstein und Esch genutzt wird.
    Innerhalb der Struktur Idsteins ist die Lage des Bürgergartens insofern für die Stadtgesellschaft bemerkenswert, als
    er  zwischen  der  renommierten  Pestalozzi-Schule,  dem  sozialen  Wohnungsbau  in  der  Wörsbachaue  sowie  dem
    satellitenartigen  Neubau-Gebiet  „Nassauviertel“  mit  seinen  bislang  unzureichend  in  die  Stadtgesellschaft
    integrierten Neubürgern und einem Seniorenzentrum liegt.
    Die BesucherInnen des Bürgergartens wie auch die BürgergärtnerInnen selbst spiegeln diese vielfältigen, bislang in
    der  Stadtgesellschaft  weitgehend  interaktionsarm  nebeneinander  lebenden  Bevölkerungsgruppen  wider  –  mit
    Aktiven, die zwischen 9 und 76 Jahre alt sind und aus verschiedenen Nationen stammen.
    wollen oder können.

    Um  eine  noch  größere  soziale  Reichweite  und  integrative  Durchdringung  der  bislang  nebeneinander,  aber
    weitgehend  isoliert  voneinander  agierenden  gesellschaftlichen  Gruppen  Idsteins  zu  erreichen,  ist  als  konkretes
    Projekt  geplant,  den  bislang  bewußt  freigelassenen  Bereich  des  Gartengeländes  mit  einer  Gartenküche  nebst
    Bestuhlung  auszustatten,  die  auch  für  Begegnungsveranstaltungen  „für  Kultur  und  Hortikultur“  genutzt  werden
    kann.
    Der  Um-  und  Ausbau  (inkl.  Anbau  eines  kleinen  Geräteschuppens  für  Gartenutensilien)  wird  mit  so  vielen
    Eigenleistungen wie möglich erreicht werden.

    • Unser Verein hat bereits 20 Mitglieder, die allesamt auch gärtnerisch aktiv sind. Darüber hinaus betätigen sich ca. 5 BürgergärtnerInnen regelhaft im Garten, ohne daß sie Mitglieder des Vereins geworden wären. Unsere jüngste Bürgergärtnerin ist Jahrgan 2009, der älteste Bürgergärtner im Jahre 1942 geboren. Zur Zeit repräsentieren wir fünf verschiedene Nationen, nämlich Deutschland, England, Italien, Syrien und Afghanistan.
    • Die gärtnerische Kerngruppe besteht aus etwa 12 – 15 Leuten. Fünf dieser BürgergärtnerInnen haben zudem Verantwortung im Orga-Team übernommen, das sich darum kümmert, gemeinsam Wochenarbeitspläne aufzustellen (öffentlich einsehbar über http://buergergartengesellschaft.de/aktivitäten), Veranstaltungen zu planen (zuletzt eine Gartenrallye für SchülerInnen einer örtlichen Schule zu deren Projektwochenthema „Essen in Hessen“ und am 23. Juni die Teilnahme am Idsteiner „Fest der Vereine“) etc. Die anderen BürgergärtnerInnen werden von diesen planerischen Aktivitäten nicht nur persönlich (bei mind. 1x wöchentlichem gemeinsamen Gärtnern) und über die Webseite informiert, sondern es gibt zudem eine WhatsApp-Gruppe (Mitglieder, die kein WhatsApp haben, erhalten zentral wichtige Infos als WhatsApp-Screenshot per Email). Außerdem stehen wir in unserer relativ kleinen Kommune auch telefonisch und persönlich kurzfristig zur Ansprache zur Verfügung. Jeden Tag ist eine/r der BürgergärterInnen (Orga-Team) auch flexibel im Garten anzutreffen.
    • Es gibt am Grundstück eine Infotafel, die nicht nur die Gartenprinzipien des gemeinschaftlichen Gärtnerns und Miteinanders als „Begegnungsstätte für Kultur und Hortikultur“ erläutert, sondern auch die Email-Adresse, URL und einen QR zum Besuch der Webseite abbildet. Es wird ausdrücklich dazu aufgerufen, daß wir uns über weitere MitgärtnerInnen freuen (dies wird von uns auch regelhaft BesucherInnen gegenüber persönlich kommuniziert). Zudem ist uns von einer örtlichen Metallbaufirma zugesagt worden, daß sie uns einen wetterfesten Infokasten stellt, so daß die Informationen auch dauerhaft gut lesbar bleiben.
    • Das Grundstück ist uns von der Stadt Idstein pachtfrei zur Verfügung gestellt worden (Überlassungsvereinbarung ist aktuell in der Unterschriftenrunde). Es hat eine Größe von ca. 1.000qm, wobei ein Streifen von ca. 15m Breite über ca. 25m Länge von gärtnerischen Aktivitäten freizuhalten ist. Es handelt sich hier um eine Überschwemmungszone, die wir in Absprache mit der Stadt als Blühstreifen für Schmetterlinge und Wildbienen sowie unsere zwei Honigbienenvölker eingesät haben (die Saat ist super angegangen – sieht toll aus und gefällt den bestäubenden Insekten). Zunächst hat der Überlassungsvertrag einen Zeitraum von 4 Jahren festgelegt (mit Option auf Verlängerung). Wir haben vereinbart, daß der Erfolg des Gartens nach 3 Jahren seitens der Stadt Idstein oder einer von ihr zu beauftragenden Institution evaluiert wird.
    • Bislang haben wir 15 Gemüse(-hoch-)beete gebaut und angepflanzt. Darüber hinaus gibt es drei Beete mit Heilkräutern sowie fünf „Kartoffeltürme“, in denen jeweils 2 alte / seltene Kartoffelsorten kultiviert werden. Die örtlichen Faulschieferbruchsteine, mit denen wir eine Kräuterspirale anlegen wollen, sind seit Anfang Juni auch vor Ort, so daß wir in diesem Monat mit dem Bau und der Bepflanzung los legen können.
    • Die Beete werden allesamt gemeinschaftlich bewirtschaftet. Auch die Entscheidung, in welches Beet welches Saatgut kommt, ist eine Gemeinschaftsentscheidung. Individuelle Beete gibt es nicht und sind auch für die Zukunft nicht vorgesehen. Vielmehr wird der Ertrag als „Demonstrationsobjekte“ für die Umwelt- und Ernährungsbildung verwendet und in diesem Sinne an die GartenbesucherInnen verkostet. Um dies noch ansprechender und in größerer Vielfalt tun zu können, benötigen wir die hier beantragte Gartenküche!
    • Gartengeräte, die dem Verein gehören, sind (bis auf weiteres) noch in geringer Zahl vorhanden. Wir haben als Verein zwei Schubkarren, einen Handkarren, einen Spaten, zwei Eimer u.ä. Diese Gerätschaften sind in einer nahe bei gelegenen Scheune untergebracht, die uns freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Allerdings gibt es zu dieser Scheune nur zwei Schlüssel, so daß wir eine entsprechende Logistik über unsere WhatsApp-Gruppe organisieren. Einer der Schlüssel ist regelhaft von Di – Sa bei einer Bürgergärtnerin abholbar, die ein Ladengeschäft direkt neben der besagten Scheune betreibt.
    • Ansonsten bringen diejenigen BürgergärtnerInnen, die private Gartengeräte besitzen, diese in möglichst großer Zahl mit und stellen sie großzügig zur Verfügung.
    • Wir planen allerdings nicht nur eine logistisch einfacherere Unterbringung durch An- oder Unterbau von Stauraum unter die Gartenküche (vrgl. Antrag); sondern werden, wenn die Unterbringung im Garten dann diebstahlsicher möglich ist, auch Gartengerät aus dem Vereinsvermögen anschaffen.
    • Wir haben uns bewußt gegen eine Einzäunung des Bürgergartens entschieden, um einzuladen anstatt auszugrenzen. Wir haben statt dessen als optische Zäsur eine (ökologisch hochwertige) Randbepflanzung aus einheimischen Vogelschutz- und Nährgehölzen sowie Bienenweiden angelegt (die, nebenbei bemerkt, auch Nahrung für den Menschen bietet, wenn man sich an dieses alte Wissen erinnern mag, daß man aus Schlehen hervorragendes Kompott kochen und aus Hagebutten Tee bereiten kann!). Diese Hecke wird auch dann, wenn sie Dichte und Höhe durch Zuwachs gewinnt, auf ca. 1.20 – 1.50m Höhe gehalten werden, um sie im Wortsinne überschaubar zu halten. Ein 4m breiter Eingang ist komplett frei von Bepflanzung und zu jeder Zeit für jedermann zugänglich.
    • Die geplanten Handwerksarbeiten werden weitgehend von BürgergärtnerInnen durchgeführt (so, wie wir auch die o.g. Hochbeete sowie einen Bienen- und einen Tomatenunterstand in kompletter Eigenleistung über den bitterkalten Winter erstellt haben). Desweiteren sind viele unserer MitgärtnerInnen in den diversen Ortsteilen mit dort ansässigen Handwerkern gut vernetzt – es ist geplant, diese aktiv mit einzubinden (vrgl. Antrag). Fachhandwerkliche Beratungsleistung werden wir daher nur dann/dort, wo unbedingt nötig stundenweise bei dem beratenden Schiffszimmermann (siehe Anlage 2 zu dieser Mail) abrufen. Insgesamt rechnen wir damit, daß sich zwischen 10 und 20 Personen in irgendeiner Form an dem Um- und Ausbau des Forstwagens zur Gartenküche beteiligen werden. Sollten sich noch mehr finden, werden wir sie natürlich freudig willkommen heißen.

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  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Vorhaben des Gemeinschaftsgartens Quelkhorn

    (Gu, aus Antrag)

    In den kommenden Jahren möchten wir mit anderen biologisch orientierten InitiativenKooperationen schaffen, um das
    Angebot, das der Platz bietet, besser nutzen zu können. Wirmöchten unsere Anbaufläche für Gemüse erweitern, um noch
    mehr  Menschen  die  Gelegenheitenzu  bieten,  an  der  Ernte  teil  zu  haben.  Zudem  sollen  weitere  Obstbäume  und
    Beerensträuchergepflanzt  werden.  Weitere  Biotope  wie  etwa  ein  Teich,  Benjes-Hecken,
    Trockenmauern,Heckenbepflanzungen und mehrjährige Blühstreifen sollen auf unserem Gelände entstehen bzw.sollen
    erweitert werden. Die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche werden stetig erweitert.
    Der Garten als sozialer Treffpunkt und Wohlfühloase darf sich weiter entwickeln. In diesem Sinnewird auch der soziale
    Austausch eine noch größere Gewichtung bekommen und die Fläche nochlebendiger, grüner und bunter werden.  
     
    F ö r d e r b e d a r f   2 0 1 8  
    Für diese Saison haben wir konkrete Aktionen geplant, für die wir finanzielle Unterstützung benötigen.  
    Es wird neues Saatgut benötigt, was wir gewöhnlich bei Bingenheim und Dreschflegel bestellen. Ergänzend kaufen wir
    Jungpflanzen in der benachbarten Demeter-Gärtnerei des Parzival-Hofes.  
    Es  sollen  weitere  Obstbäume  und  Beerensträucher  gepflanzt  werden,  die  wir  in  der  Biogärtnerei  Badenstedt  kaufen
    möchten.  Diese  nahe  gelegene  Gärtnerei  züchtet  alte  und  regionale  Obstsorten  und  beschäftigt  Menschen  mit
    Behinderung in ihrem Betrieb.  
    Des Weiteren fehlen zur Urbarmachung des Bodens und Pflege der Beete sowie für Feuerholz- und Heckenpflegearbeiten
    weitere Gerätschaften.  
    Unser  Gewächshaus  benötigt  eine  neue,  dauerhafte  Aufhängung  für  Tomaten-  und  Gurkenpflanzen.  Die  vorherige
    Aushängung  aus  Holz  ist  immer  wieder  während  der  Haupterntezeit  gebrochen,  sodass  wir  eine  Variante  aus  Metall
    bauen möchten.
    Außerdem  muss  der  Wildzaun  um  das  Gelände  erneuert  werden,  um  das  Abfressen  von  Gemüse  durch  Tiere  zu
    vermeiden. Hierfür möchten wir Zaunpfähle kaufen.  
    Unsere Hühner benötigen einen neuen Auslauf. Wir hatten bereits Zaunelemente aus Wildholz selbst gebaut, jedoch sind
    nach jeder Saison umfangreiche Reparaturen notwendig; sodass wir uns nach einer „länger haltbaren“ Lösung umsehen.
    Zu guter Letzt möchten wir unseren Bauwagen als Küche und einfachen Gästewagen ausbauen. Hierzu brauchen wir Holz
    für die Innenverkleidung. (mehr …)

  • Lehmofenbau in den Bunten Beeten Halle

    (Gu aus Antrag)

    Seit 2016 wächst und blüht es im Gemeinschaftsgarten in Heide Nord am Stadtrand von Halle Saale. Unter der Trägerschaft des Evangelischen Bildungs- und Projektzentrums Villa Jühling e.V. haben die Anwohner*innen des Stadtteils zusammen mit zwei Sozialpädagoginnen eine Gartenfläche von 1500 qm2 urbar gemacht. Wir konnten bereits von der Unterstützung der anstiftung profitieren und dadurch einen großen Teil des Aufbaus finanzieren. Das Engagement der ehrenamtlichen Gärtner*innen nimmt kein Ende. Im letzten Jahr hat sich der Gemeinschaftsgarten zu einem Bildungsort entwickelt. Die ehrenamtlichen Gärtner*innen brachten zahlreichen Grundschüler*innen und Kindergartenkindern Flora und Fauna des Gartens näher. Anhand spezifischer Bildungsmodule, die explizit für Gemeinschaftsgärten entwickelt wurden. Auch dieses Jahr gibt es einen neuen Schwerpunkt im Garten ‚Vom Korn zur Pizza‘. Bei diesem Vorhaben soll der Werdegang des Korns über das Dreschen und Mahlen zum Mehl, über den Teig bis zur fertigen Pizza für die kleinen und großen Gartenbesucher*innen erfahrbar gemacht werden. Für diesen Zweck wird dieses Jahr im Garten ein mobiler Lehmofen gebaut. In diesem wird Brot, Kuchen und Pizza gebacken und die Ernte des Gartens direkt verarbeitet. Der Lehmofen soll in Handarbeit durch Familien entstehen, die im Garten engagiert sind. Auf diese Weise bekommen die Eltern und Kinder eine Vorstellung von traditionellen Bauweisen (Steine aus Lehm herstellen z.B.). Damit der Ofen am Ende aber auch richtig funktioniert, werden wird von einem Lehmofenbauer in die Tätigkeit eingewiesen. Für den Bau des Lehmofens fallen Materialkosten, sowie Honorarkosten an (Erläuterung siehe Kostenplan). Damit wir dieses Jahr Gemüse ernten können, was wir auf die Pizza legen, benötigen wir noch etwas Saatgut, für das ebenfalls Kosten anfallen. Auch der laufende Gartenbetrieb wird uns und unsere Gartengeräte in diesem Jahr wieder in Beschlag nehmen, aus diesem Grund werden Kosten für die Neuanschaffung von Gartengeräten anfallen.

    Der Gemeinschaftsgarten Bunte Beete hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem festen Anlaufpunkt im Stadtteil etabliert. Besonders zu den gemeinsamen Gartenzeiten kommen unterschiedliche Menschen zusammen, die in anderen Kontexten kaum oder gar nicht miteinander in Kontakt kommen würden. Gleichzeitig bringen interessierte Gärtner*innen Freunde und Bekannte mit, die zwar weniger Garteninteresse haben aber dafür zum Beispiel Unterstützung bei einem Antrag brauchen. Dieses Zusammenspiel von sozialer Anlaufstelle, Natur- und Erlebnisspielplatz, Gemüsegarten und Treffpunkt im Stadtteil macht den besonderen Reiz dieses Ortes aus.

    Unser Ziel ist es mit dem Lehmofen eine weitere Form des gemütlichen Miteinanders zu gestalten. Der basale Bezug zu dem Getreide als angebautes Korn und die Weiterverarbeitung zum Mehl, bis hin zu einer fertigen Pizza, die im selbstgebauten Ofen gebacken wurde zeigt ein Gegenmodell zu der Lebenswelt vieler Kinder, die wenig Bezug zu der Herkunft und Produktion ihrer Lebensmittel haben. Der Bau des Lehmofens wird sich in unterschiedliche Phasen aufteilen. (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld bietet 2018 Workshops an

    (Gu, RSS)

    In unseren Gemeinschaftsgärten Vitalisgarten und HELGA bieten wir euch im Jahr 2018 Workshops und Mitmachaktionen. In der Reihe wird es um Pflanzkisten, Kompostmieten, ein Gewächshaus, Insektenhotels, die Flotte Lotte, das nachhaltige Gärtnern und weitere Themen gehen.

    Am 20. Januar 2018 startet um 14 Uhr in HELGA der Workshop „Bau von Pflanzkisten“. Ihr erfahrt welches Material ihr für die Konstruktion benötigt und wo ihr es euch umsonst zur Verfügung steht. Anschließend folgt der Bau einer Pflanzkiste und wir bieten euch Tipps wie ihr eure Pflanzkiste befüllt. Erde könnt ihr beispielsweise gerne von uns bekommen (mehr …)

  • Selbstbau eines Bewässerungssystems im PAT GG in Regensburg

    [Gu, aus Antrag und Tel)

    Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).

    Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten  geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
    Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)

  • urban gardening geht aufs Land: Gewächshausbauworkshop

    (Gu, mail)

    Das Projekt ‚Urban Gardening geht auf Land‘ lädt zum Gewächshausbau am Bahnhof Bad Düben auf der Gartenfläche der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide e.G. ein:

    • Jungpflanzen im Frühjahr im eigenen Gewächshaus vermehren, aussähen, kultivieren.
    • Mediterrane und exotische Pflanzen im Gewächshaus überwintern.
    • Den Sommer im Gewächshaus verlängern.
    • Bei Regen im Gewächshaus sitzen, die Gewächshaustüren öffnen, bei Tee oder Wein in das Gartenparadies schauen und Frösche, Ringelnattern und Insekten beobachten.

    Wie das geht, wollen wir ausprobieren und gemeinschaftlich lernen. Als Material stehen uns aus einer aufgegebenen Gärtnerei eine, zerlegte Gewächshausprofilstahlkonstruktion (6×6 Meter) und Gewächshausglasscheiben zur Verfügung. Wir werden unter fachlicher Anleitung durch Gartenbaumeister Michael Kühn gemeinsam die Gewächshauskonstruktion aufbauen und montieren und Glasscheiben einsetzen.

    Am Ende des Tages haben wir einen theoretischen Einblick  und praktische Erfahrungen im Gewächshausbau.

    In Kooperation mit der Bahnhofsgenossenschaft dient das Gewächshaus dem Projekt und den von ihm unterstützten Gärten zur Kultur und Anzucht von Pflanzen. Ebenso soll es als ‚Überdachung‘ für weitere Workshops dienen.


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  • Bienenprojekt im Kiezgarten wird ausgebaut

    (Gu aus Antrag und Projektebsuch)

    Kiezgarten Fischerstraße, Berlin

    Eine Gruppe von vier bis sechs KiezgärtnerInnen
    kümmert sich gemeinschaftlich um die Bienenvölker. Insgesamt sind 22 Personen im
    Mailverteiler der AG Bienen gelistet, diesjährige neue Mitgärtnerinnen haben
    Interesse an der AG Bienen gemeldet und möchten mitimkern.
    Derzeit betreuen wir drei Bienenvölker, die in provisorischen Styroporbeuten und
    einer Dadant-Holzbeute (Leihgabe) leben. Im nächsten Jahr möchten wir weitere
    Völker ansiedeln. Für die existierenden und neuen Völker werden Beuten und
    weitere Arbeitswerkzeuge benötigt. Gerne wollen wir mit neuen Beuten unser Wissen
    über verschiedene Haltungsformen ausbauen und weiterhin Verhaltensweisen der
    Bienen studieren.
    Wir bieten Führungen für Besucher, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen
    (Fortschritte e. V.) und Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten Wuhlmäuse an,
    für die wir u. a. einen Schaukasten bauen wollen.  
    Wir planen nach wie vor die Umzäunung des Imkerei-Geländes mit einem
    Weidenzaun, den Ausbau des natürlichen Teiches durch Bepflanzung sowie den
    weiteren Ausbau des Unterstands einschließlich Dachbegrünung. (mehr …)

  • DIY_Fahrradhäcksler-Workshop im Prinzessinnengarten

    (Gu, aus Antrag)

    Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen
    Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen
    Häcksler fertigstellen und ist pro Tag ofen für 8 Teilnehmende.
    Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von
    einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und
    schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und
    TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschafsgarten in
    der Peripherie von Santos wurde er getestet. Dort entstand ursprünglich der Gedanke eines
    solchen Häckslers, da in diesem Garten die Vorprozesse zur Kompostierung zu viel Zeit
    benötigen, da die Zerkleinerung der Kompostzugaben manuell sehr lange dauert. Hier wurde er
    auf den Namen papa-galhos (Zweigfresser) getauf und von Maria Augusta Bueno, eine
    Mitwirkende des Sao Paulo-Labs, wieder als Idee nach Deutschland gebracht um eine nachhaltige
    DIY Möglichkeit zur Grünabfall-Verwertung zu verteilen. (mehr …)

  • Stand der Dinge im GG Gorbitz (Dresden)

    (Gu, Mail)

    Im Gorbitzer Garten sind alle Beete vergeben und begärtnert, wir haben aber auch viele Gemeinschaftsbeete bepflanzt dieses Jahr. Unsere Hütte wird gerade mit Hilfe einiger bauwilliger Studies statisch ertüchtigt und im Laufe des Jahres hoffentlich noch etwas aufgehübscht (gestrichen, bemalt, Fußbodenmosaik). Ziemlich langwierig, aber es glaube, es wird gut.

    Letzten Sonntag hatten wir wieder einen Stand auf dem Westhangfest, dem Stadtteilfest hier in Gorbitz. (mehr …)

  • Handwerkliche Workshopreihe in und für die Dresdner Gemeinschaftsgärten startet dieses Jahr

    (Gu aus Antrag, Antworten, Tel)

    Die Ufer-Projekte organisieren dieses Jahr erstmalig neben der gärtnerischen Workshopreihe „Seitentriebe“ auch eine handwerkliche Workshopreihe „Querstreben“ in und für und mit den Dresdner Gemeinschaftsgärten. Teilweise in der Offenen Werkstatt Rosenwerk, teilweise in den Gärten. Von von mitfinanziert werden folgende Workshops:
    Gartengeräte reparieren
    Bau einer Kompost-Toilette (ein Leichtbau-Klo, das ausklappbar ist und dadurch wenig Platz und Material braucht)
    Holzkocher
    Solartrockner
    pedalbetriebener Entsafter: Wo soll der stehen: Auf einer vom Gartennetzwerk gepachteten Lagerfläche im Rosenwerk.
    wie wird der in der Gemeinschaftsgartenszene bekannt gemacht? Durch die Verwendung bei Veranstaltungen (zuerst beim Seitentriebe-Workshop „Erntecamp“), Mundpropaganda und die Vorstellung in einer mail über den Verteiler, sowie einen Blogpost.
    Wer kümmert sich um Wartung und Reparaturen, um die Ausleihe etc.?
    Wer zeigt den Ausleigenden das Handling? Das alles macht der UFER-Werkzeugkreis, der auch schon entsprechende Arbeitsweisen für die anderen Allmende-Werkzeuge entwickelt hat.

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  • Offener Bürgergarten entsteht an Famileinzentrum

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    In Berlin Weißensee entsteht an einem Famileinzentrum ein Gemeinschaftsgarten.
    Wie groß ist die Fläche, auf der das Gartenprojekt entstehen soll und ist sie an eine Einrichtung angeschlossen?

    > rund 250 m2 / Die Fläche liegt unmittelbar vor dem Familienzentrum.

    Wem gehört die Fläche, was waren die Vornutzungen, wie offen ist die Fläche? Gibt es einen Zaun, wie bekommt man Zugang?

    Die Fläche ist umzäunt. / Die Fläche ist von 6 bis 18 Uhr zugängig. / Darüber hinaus wird an die Mitwirkenden ein Schlüssel für´s Tor ausgegeben.

    Wie lange kann/soll die Fläche für das Gartenprojekt genutzt werden?

    Eine zeitliche Befristung besteht nicht.

    Wie viele Leute, die auch gärtnern wollen, sind jetzt schon an der Planung beteiligt? Wer plant das Projekt?

    Aktuell beteiligen sich 5 Familien an der Vorbereitung.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    > Wir erwarten eine Beteiligung von 10 Familien und mehr.

    Wie viele Beete soll es geben? Fünf Hochbeete sind im Finanzplan enthalten, sollen es mehr werden? Kann auch in der Erde gegärtnert werden? Wie groß werden diese Beete? Sollen das gemeinschaftlich genutzte Beete werden und sollen es individuelle Beete werden? Wenn ich richtig verstanden habe individuell?

    > Aktuell stehen zwei Beete zur Verfügung (200 x 80 cm / 80 x 80 cm). Die fünf weiteren Beete werden in unterschiedlichen Höhen angelegt (120 x 80 cm). Weiterhin wird auch an ausgewählten Plätzen am Boden gegärtnert werden können. Die meisten Beete werden von jeweils einer Familie verantwortet.

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die GärtnerInnen?

    > Es steht ein Schuppen für die Geräte zur Verfügung. Mit dem Torschlüssel wird auch dieser an die beteiligten Familien zur Verfügung gestellt.

    Können auch NachbarInnen, Interessierte mit gärtnern, die nicht zu den beschriebenen Zielgruppen gehören? Wie bekommen diese Zugang und Mitwirkungsmöglichkeiten?

    > Selbstverständlich, sehr gern sogar. Über die Öffentlichkeitsarbeit des Familienzentrums sowie über die Mundpropaganda erreichen wir diese hoffentlich.

    Wer wird den Ofen bauen? Wie werden die GärtnerInnen daran beteiligt?

    > Der Ofen wird von David Winger gebaut, einem erfahrenem Lehmofenbauer. Die Familien werden sich bei den einzelnen Arbeitsschritten mit einbringen und aktiv mitwirken.

    Außerdem: Mit einer Eröffnungsaktion am 30.06.2017 würden wir gern die bereits bestehenden Kellerräume zu einer offenen Werkstatt einrichten. Im Anschluss soll diese dann frei zugänglich für Interessierte aus dem Kiez gemacht und im Rahmen wiederkehrender Aktionen (Repair Cafés, Subbotniks, Gemeinschaftsabende…) bekannt gemacht werden.
    Weiterhin wird über die lokalen Medien sowie über die Netzwerke der Kooperationspartner informiert. Ab Frühjahr 2017 wird es weiterhin eigenes Öffentlichkeitsmaterial geben.
    Der Zugang zur Werkstatt kann jederzeit erfolgen. Es ist nur eine Anmeldung und Schlüsselübergabe während der täglichen Öffnungszeiten der Küsterei nötig.


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  • Unterstand inm IG Coswig ist Begegnungsplatz im Garten

    (GU aus Sachbereicht)
    Der Unterstand im IG Coswig ist die einzige vereinseigene überdachte Fläche. Da der Boden aus einer lockeren, unebenen Sandfläche bestand, hat die Gartengemeinschaft sich das Projekt „Fußbodenneugestaltung“ vorgenommen (von uns gefördert). Sie ließen sich von Profis beraten und haben das Vorhaben eingehend miteinander diskutiert. Das Ergebnis: Einbau einer Ausgleichsschicht aus Sand, um darin Gehwegplatten zu verlegen, Begrenzung der Deckschicht mit Beton und Grabsteinsockeln. Es haben sich in wechselnder Besetzung immer 5 – 6 Mitglieder beteiligt, der Bau ging trotz einiger Sprachschwierigkeiten gut voran. Ein Mitglied hatte die Bauleitung. Es gab viel Interesse aus der Nachbarschaft und sie haben den Platz mit einem Osterfeuer eingeweiht (zumindest hatten sie das vor) (mehr …)

  • Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck

    (Gu, Mail)

    Unser Garten Bruck (Erlangen):

    Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…

    Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.

    Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.

    Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…

    Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Nürnberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Am Integrationszentrum „First Steps“ in Nürnberg wollen Haupt- und Ehrenamtlicher der Johanniter-Unfall-Hilfe, die im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv sind, zusammen mit Geflüchteten im Hof des Zentrums einen Interkulturellen Garten aufbauen. Das Zentrum liegt gut eingebunden in einer belebten Gegend unweit vom Bahnhof. Die Ernte soll gemeinsam verarbeitet und verkocht werden. Dafür kann die große Küche im Zentrum genutzt werden. Die direkten Nachbarn, die Sparda-Bank sind begeistert und wollen wohl auch mitgärtnern.

              Wie groß ist das Gelände und wie viel Quadratmeter davon sollen für das Gartenprojekt genutzt werden?

    A: Die Gesamtfläche des Innenhofes beträgt ca. 255qm. Die genutzte Fläche beschränkt sich aber jedoch auf ca. 10-15 Hochbeete und die verschiedenen kleineren Anbauflächen durch Palettenpflanzer und andere Möglichkeiten (Säcke, Blumentöpfe…)

              Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte, jetzt schon?

    A: Eine vorläufige gemischte Gruppe von 6 Personen hat sich zusammen gefunden um mit dem Projekt zu starten. Darunter befindet sich auch ein Landschaftsgärtner, der mit professionellem Rat zu Seite steht. Der Aufnahme neuer „Gärtner und Gärtnerinnen“ steht jedoch nichts im Wege. Jedoch muss geschaut werden, dass die Gruppe nicht zu groß wird.

              Wie werden die Geflüchteten mit in die Planung einbezogen und welche Erfahrungen haben Sie damit?

    A: Die Geflüchteten werden von Beginn an in den Bau, die Auswahl des Saatgutes und in die Erarbeitung eines Bewirtschaftungsplans einbezogen. Es soll von Anfang an eine gemeinschaftliche Aktion entstehen.

              Wird der Garten stets offen sein oder gibt es einen Zaun, ein Tor o.ä.?

    A: Der Innenhof ist über die 24 Stunden besetzte Pforte zugänglich. Dadurch ist das Gelände einerseits vor Außeneinwirkung, wie z.B. Pflanzenklau oder Beschädigung geschützt, auf der anderen Seite kann aber jeder auf das Gelände, der dort wirklich gärtnern möchte. Außerdem wird der Garten durch verschiedene Veranstaltungen (geplant sind Open-Air-Kino-Abende „Kino im Garten“, Sommerfest, evtl. kleine Pflanzentauschbörsen oder auch mal ein Vortrag zur Stadtökologie o.ä.) auch immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Dadurch wird er immer wieder auch neuen Personengruppen „vorgestellt“.

              Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie werden diese zugänglich für die GärtnerInnen sein?

    A: Wir haben die Möglichkeit große Gerätschaften vor Regen geschützt im Keller unter zu stellen. Hier ist der Zugang mit einem Haupt- oder Ehrenamtlichen des Integrationszentrums First Steps möglich. Die meisten kleinen Geräte, wie Harken, Handschaufeln und ähnliches können zentral bei der Pforte untergebracht werden und stehen unmittelbar zur Verfügung.

              Soll es 15 Hochbeete geben?

    A: Da der Hof durchgehend gepflastert ist, müssen wir Raum für Anpflanzungen schaffen. Ob der Platz jedoch ausreicht um genau 15 Beete aufzustellen ist auch noch davon abhängig, wie breit die Fluchtwege gehalten werden müssen. Deshalb haben wir erst einmal mit einem Wert von 15 Hochbeeten gerechnet.

              Wer wird die Hochbeete bauen?

    A: Die Beete werden von Geflüchteten und Ehren- und Hauptamtlichen gemeinschaftlich gebaut.

              Wozu werden Rollensätze gebraucht und wozu Flechtzaunbeschlag?

    A: Der Plan war, die Beete mobil zu bauen, damit man im Sommer den Innenhof auch für einmalige Aktionen, wie ein Sommerfest etc. nutzen kann. Zudem muss der Innenhof in alle Richtungen für mögliche Arbeiten an Fassade o.ä. zugänglich sein. Hierfür werden die Rollensätze benötigt. Da der Bodenbelag teilweise recht uneben ist und alles möglichst lange halten soll, wurden große Rollen eingeplant.

    Der Flechtzaunbeschlag ist ein einfacher Verbindungswinkel für Holzteile. Um den Unterbau mit dem Aufsatz verbinden zu können, benötigt man rechteckige Winkel.

              Was ist mit Palettenpflanzer gemeint?

    A: Die Paletten werden auf die lange Seite aufgestellt. In den Zwischenraum von Fläche und Füßen lassen sich metallene Pflanzgefäße einsetzen die für Kräuter oder andere kleinere Anpflanzungen verwendet werden können. Dies spart Platz da in die Höhe gepflanzt werden kann.

              Für wie viele Personen sind die Gartengeräte geplant, könnten Sie hier die eingeplanten 500 Euro bitte noch ausführen?

    A: Es ist eine Grundausstattung für 6 Personen eingeplant. Die Kosten sind detailliert nun aufgeführt und belaufen sich auf 232,75€ – hier wurden nun auch Preise von gebrauchten Geräte mit einbezogen. Die 500 € sind somit nicht mehr aktuell.

              Was von den im Finanzplan aufgeführten Materialien könnten Sie gebraucht bekommen?

    Die Kosten von Erde und Hackschnitzel, bezogen vom Kompostwerk Nürnberg belaufen sich auf ca. 9 € für die Erde und 29€ für die Hackschnitzel. Für gebrauchte Gerätschaften belaufen sich die errechneten Kosten auf 232,75 €.Für Baumaterial kann man eventuell Absprachen mit Baumärkten treffen. Bei Obi erhalten wir als Johanniter-Unfall-Hilfe 10% Rabatt auf Materialien, wie z.B. Holz.

              Wie ist die „Wasserlage“ vor Ort, woher wird das Wasser zum Gießen kommen?

    A: Ein Brunnen oder ähnliches steht leider nicht zur Verfügung. Das Wasser muss aus der Küche des Integrationszentrums bezogen werden. Zudem ist ein Bewässerungssystem (Regentonnen, Wasserpumpen) bereits geplant – die Kosten werden wahrscheinlich von anderer Stelle übernommen und sind deshalb nicht im Kostenplan enthalten.

              Haben Sie bei der Stadt Nürnberg nach Unterstützung gefragt für z.B. Erde o.ä.?

    A: Bisher nicht. Jedoch haben wir den Tipp bekommen Materialien über das Kompostwerk Nürnberg zu beziehen.

              Haben Sie beim Stadtgarten Nürnberg z.B. nach guten und günstigen Bezugsquellen von Paletten u.ä. gefragt?

    A: Direkt beim Stadtgarten haben wir nicht nachgefragt. Wir haben jedoch Preise verglichen und mehrere Anbieter angerufen und nachgefragt. Für hochdruckimprägnierte Europaletten, die somit witterungsbeständig sind, sind 10 € pro Stück ein fairer Preis.


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  • VAGaBUND Leipzig will Cafe aufbauen

    (GU aus Antrag und Antworten)

    Der BUND Regionalverband Leipzig ist Träger des VAGaBUND Gemeinschaftsgartens (Viele Arten Garten). Sie bewirtschaften seit 2013 eine Brache (1400m², ehmaliger Kohlellagerplatz, war verwahrlost und stark vermüllt).  Es gibt Beete, ein Gewächshaus, einen Teich, einen Bauwagen und auch einen Kinderspielplatz. Sie machen viele Aktionen und Veranstaltungen (natürlich auch umweltpädagogische). Ernte wird geteilt. 2017 wollen sie u.a. einen Bauwagen umgestalten und als Cafe ausbauen und dafür auch einen Überdachung selber bauen.

          Wem gehört das Grundstück und wie sieht die vertragliche Regelung hinsichtlich Nutzungsdauer und Pacht aus?

    Das Grundstück gehört einem Eigentümer aus Südwestdeutschland und wir können jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden.

          Wie zugänglich ist das Gartenprojekt? Ist es immer offen oder nur zu den auf der Homepage angegebenen Zeiten? Gibt es einen Zaun? Ein Schloss?

    Der VAGaBUND ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet. Zum einen in der Woche und darüber hinaus am Wochenende. Zusätzlich werden in der Saison monatlich beworbene Veranstaltungen durchgeführt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Garten auch offen für Kindergärten und Schulklassen auf Anfrage. Das Grundstück ist selbstverständlich umzäunt und abgeschlossen.

          Wie viele Leute machen mit? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie ist die Altersspanne der GärtnerInnen?

    Ca. 10 Gärtner, wobei 7 Gärtner die Kerngruppe stellen. Die Altersspanne liegt bei 20 – 70 Jahre.

          Wie viele Leute, die nicht beim BUND sind, sind dabei? Wie wird auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Mindestens sechs Mitgärtner. Geworben wird über die Internetseite des BUND Leipzig, das Projekt Leipziggrün.de, einer eigenen Postkarte, Quartalsflyer des BUND Leipzig, Veranstaltungserinnerungen, Pressemitteillungen, …

          Wie viele Beete mit und für Nutzpflanzen gibt es und wie groß ist in etwa die so gärtnerisch genutzte Fläche?

    Da der Boden schwermetallhaltig ist gärtnern wir ausschließlich auf Hochbeeten und zwar auf 17 Hochbeete mit einer Gesamtanbaufläche von 31m². Darüber hinaus werden besonders Wildbienen und Schmetterlingsbegünstigende Wildblumen angepflanzt um die Artenvielfalt zu erweitern und unser Insektenhotel mit Bewohnern auszulasten.

          Welche Möglichkeiten haben Sie, auch gebrauchte, vorhandene Materialien für die Vorhaben zu nutzen? (z.B. für den Bau des Terrassendachs -> hier würde ich gerne eine grobe Materialliste sehen)

    Soweit die Stabilität des Vordaches und die Sicherheit der darunter sitzenden Menschen gewährleistet ist können wir auch auf gebrauchte Materialen zurückgreifen. Nach unser bisherigen Planung wird dies aber eher gering ausfallen.

          Wie soll der Cafébetrieb organisiert werden und an wen richtet sich dieser dann?

    Wir werden den Cafébetrieb organisieren und der Cafébetrieb richtet sich an alle Interessenten des Gartens, der Nachbarschaft u.a. Das Café wird voraussichtlich zu unseren Öffnungszeiten offen sein, sodass wir nicht mit hohen Einnahmen rechnen, aber mit einigen Spenden um kleinere Ausgaben für den Gemeinschaftsgarten selber stemmen zu können.

          Wer wird die Beete und das Terrassendach bauen?

          Wir.

    Sie wollen auch ein neuesGewächshaus aufstellen, hatten dazu bisher nur eine Plastik-Fertiglösung und sind nun dabei zu gucken, wie sie zu nachhaltigeren Materialien kommen und wie das dann finanzierbar ist.


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  • Möbelbau für Gemeinschaftsgarten im Haus der Statistik (Campus Cosmopolis)

    (Mail, Gu)

    der Garten ist gerade ziemlich im Winterschlaf. Allerdings haben wir letzte Woche einen Möbelworkshop gemacht in dem wir Sitzmöbel für den Garten gebaut haben. Ein weiterer Termin wird im Februar folgen. Ich kann dir gerne Bescheid geben, wenn ich weiß wann der nächste Workshop ansteht. Ich denke, dass die Möbel dann im März, vllt früher, runter wandern werden. Aktuell stehen sie noch in den Arbeitsräumen oben, die aber auch Veranstaltungs- und Workshopräume sind. Ab dem Frühsommer würde ich gerne ein regelmäßiges Café/Get-together im Garten veranstalten. Eine EInladung schicke ich dir dann gern! Das ist aber noch eine Weile hin. Jetzt erst mal Winter und Schnee… Ansonsten planen wir einige Veranstaltungen/Workshops in 2017 die nicht direkt mit dem Garten zu tun haben, aber hoffentlich zu Teil dort stattfinden können (mehr …)

  • IG Rostock macht Siebdruckworkshop

    (Gu, RSS)

    Am Sonntag, den 22.01.2016, machen wir um 14.00 Uhr einen Siebdruck-Workshop in Maxs Atelier in Warnemünde. Wir haben schon öfter im Garten und auf Festen gedruckt. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen mit zu machen. Achtung: bitte Kleidung anziehen, die schmutzig werden kann. Wir treffen uns in Warnemünde am Bahnhof 4, da ist das Atelier direkt am Bahnhof gegenüber vom WC. Klingeln bei Palette. Bringt eure Motive und Kleidung oder Stoffe oder Papiere mit, die ihr bedrucken wollt (mehr …)

  • Siebdruck bei Himmelbeet

    (Gu, Newsletter)

    Siebdrucken im Himmelbeet-Büro, 26.11.

    Dieses Mal wollen wir Stoffe, die man in der Küche braucht (Handtücher, Topflappen, Tischdecken, Kissenbezüge…) mit Siebdruck und unseren selbst entworfenen Garten-und Gemüsemotiven bedrucken (mehr …)

  • IG Düven pachtet weitere Fläche

    (Gu, Mail)

    Unser Gartenprojekt läuft sehr gut, wir haben inzwischen einen zweiten Garten pachten können, der direkt neben unserem liegt. Das ist auch nötig, da  viele Besucher/Helfer kommen  und vor allem auch viele Kinder. Unsere Ernte war bisher sehr erfolgreich (viel Salat, verschiedene Kohlsorten, Zucchini, Tomaten, Chioggia, die ersten Tomaten, Kürbis, Erbsen etc. (alles in Demeter Qualität)  – am 19.8.16 wollen wir die Kartoffeln ernten und ein Kartoffel-Fest feiern.

    Sie wollen zudem ein Gartenhaus aufbauen. Bau durch die geflüchteten Männer, die im Garten dabei sind. (mehr …)