Schlagwort: Hannover

  • Hannover: urban gardening bei Neubau eines Stadtviertels geplant

    Kronsrode – Niedersachsens größtes Neubauprojekt

    Nach dem Stadtteil Kronsberg zur EXPO 2000 kommt mit Kronsrode ein weiteres großes Baugebiet am Stadtrand von Hannover dazu. Insgesamt sollen 3.500 bis 4.000 Wohneinheiten unter dem Motto „Draußen in der Stadt“ in drei eigenständigen Quartieren von verschiedenen Bauträgern entstehen. Als moderner, nachhaltiger und urban-grüner Stadtteil gliedert Kronsrode sich ideal in den bestehenden Stadtbezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode ein. […]

    Kronsrode-MitteAuf
    insgesamt dreizehn Baufeldern sollen rund 1.300 Wohnungen mit einem Mix aus gefördertem und frei finanziertem Wohnraum, Townhouses und Reihenhäusern entstehen. Neben preiswerten, geförderten Mietwohnungen entstehen frei finanzierte Miet- und Eigentumswohnungen, Reihenhäuser sowie Studenten- und Seniorenwohnungen.

    Kronsrode Mitte wird sich durch vielfältig nutzbare Grünflächen, Parks und Plätze zum Treffen und gemeinsamen Austausch auszeichnen. Auch E-Mobilität, Urban Gardening und Coworking-Möglichkeiten bilden das Herz des Quartiers. Ferner entstehen direkt am Expo-Ost-Bahnhof ca. 8.000 Quadratmeter Handelsfläche: Hier sind ein Vollsortimenter, eine Drogerie, ein Discounter sowie Gastronomie und Handel und weitere Dienstleistungen des täglichen Bedarfs geplant. Die Infrastruktur wird durch zwei Kitas nebst Familienzentrum und einer Grundschule in Kronsrode Mitte vervollständigt. […]

    https://www.hannover-entdecken.de/kronsrode-niedersachsens-groesstes-neubauprojekt/ (mehr …)

  • Hannover: Beirksrat möchte Fläche für urban gardening frei geben

    (alerts)
    Eine 350 Quadratmeter große Wiese an der Röntgenstraße/Ecke Göbelstraße in Hannover-List soll ein Urban-Gardening-Projekt werden. Nach dem Willen des Bezirksrats könnten Vereine, Schulen und Nachbarn dort in Pflanzkästen säen und ernten.

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Urban-Gardening-in-Hannover-List-Wiese-soll-mobiler-Garten-werden (mehr …)

  • Küchengarten Hannover musset Bauarbeiten weichen

    (Mail)

    der Küchen-Garten war auf einer Zwischenebene des Ihme-Zentrums und musste aufgrund von Baumaßnahmen am Ihme-Zentrum aufgelöst werde. Da unser Garten in der Nähe liegt, haben die sich uns (GG Baulücke) angeschlossen. So sind wir innerhalb kürzester Zeit von 8-10 Hochbeeten auf über 30 Beete angewachsen.


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  • Platzgarten möchte sich nachhaltiger gestalten

    (Antrag/Antworten)

    Wir sind ein eingetragener,
    gemeinnütziger Verein mit z. Zt. ca. 25 Mitgliedern und bringen uns solidarisch mit ins benachbarte
    PLATZprojekt ein. Der Garten lebt von unseren Treffen und Gemeinschaftsaktionen, z. B. Beete und
    Kompost anlegen, Grill und Gartenmöbel bauen oder ein Tomaten- und Gewächshaus zimmern. Wir
    säen, pflegen, ernten und teilen unsere Ernte. Es gibt sowohl Experimentierfelder, Tee- und
    Kräuterbeete in denen wir alle aktiv sind, als auch Pat*innen für Beetgruppen in denen
    Pflanzennachbarschaften in „Wuchsgmeinschaften“, unseren „WGs“, wohnen.
    In den vergangenen Jahren konnten wir ca. kleinere und größere 30 Beete anlegen, zwei
    Gewächshäuser und einen Kompost bauen, eine Wasserleitung legen und viele Menschen fürs
    Gärtnern begeistern. Unser Ziel für das kommende Gartenjahr ist es unsere Gartenanlage
    nachhaltiger zu machen und den Garten als Ort der Begegnung und des Lernens zu stärken.

    Ein Teil der Hochbeete ist aktuell noch im Holz umfasst, welches durch die Witterung jedoch morsch
    und brüchig wird. Diese Beete möchten wir mit einer Natursteinumfassung aufwerten und langlebig
    nutzbar machen. Als Material sehen wir regionale Produkte vor, wie z. B. Sandsteinbruch.

    Aktuell wird das Regenwasser des Gartenhauses zwar in mehreren Tonnen gesammelt, an den
    weiteren Bauten fehlen jedoch Regenrinnen und Fallrohre. Diese sollen nun installiert werden und
    das Regenwasser gesammelt werden. Mit Hilfe von Tropfrohrern und mechanischen Pumpen soll das
    Regenwasser zukünftig zur einfachen Bewässerung des Gartens genutzt werden können. Das
    Hauptsammelbecken soll dabei aus durchsichtigem Material sein, sodass bei der Bewässerung des
    Gartens der Wasserverbrauch transparent ist. Bei den übrigen Materialien legen wir Wert darauf,
    möglichst auf Kunststoffe zu verzichten.

    Neben denen in den Wuchsgemeinschaften bewirtschaften Beeten möchten wir neue Probiergärten
    in ca. 3 Hochbeeten schaffen, in denen neue Mitglieder ohne jegliche Hürden das Gärtnern beginnen
    können. Die Beete werden von Mitgliedern des Platzgartens mitbetreut und bewässert sodass sich
    auch für die Neuen hoffentlich schnell Erfolgserlebnisse beim Gärtnern zeigen.

    Das Gartenhaus, eine selbstgebaute Holzhütte, ist 2014 erbaut worden und dient aktuell vorwiegend
    der Lagerung von Materialien. Während diesem Sommers würden wir gerne das Dach abdichten und
    als Terrasse als Treffpunkt für Gärtner*innen nutzbar machen sowie einen abschließbaren Schrank
    für unsere Werkzeuge bauen.

    Tatsächlich ist rund um die Fössestraße 103, also das Platzprojekt, den 2er Skatepark und den Platzgarten einiges im Hintergrund los. Ich versuche, nach bestem Wissen und Gewissen zusammenfassend zu schildern und hoffe, dass ich auf dem aktuellsten Stand bin.

    Das Grundstück Fössestraße 103 gehörte zu den Flächen des angrenzenden REAL-Markts, die Nutzung wurde über einen Pachtvertrag geregelt (Laufzeit 6 Monate mit kontinuierlicher Verlängerung).

    Wir wurden glücklicherweise bereits früh informiert, dass die METRO AG den Verkauf der REAL-Kette plante, das ganze Procedere zog sich ja über eine längere Zeit. In diesem Zug begannen ganz unterschiedliche Überlegungen ob ein Kauf der Fläche für das Platzprojekt in Frage kommt (z. B. Crowd-Funding, Stiftung, Stadt Hannover etc. etc.). Wir sind immer noch mit Hochdruck dabei, bemühen uns u. a. um Strukturförderungen der Stadt, denn weiterhin ist das absolute Hauptziel, die Fläche langfristig für die 3 großen Teile Platzprojekt, 2er und Garten zu sichern. Mit dem Verkauf konnten wir aber schonmal den Pachtvertrag auf ein 2 Jahresintervall verlängern, worüber wir uns wirklich sehr gefreut haben!

    Dieses Jahr war natürlich auch für den Garten anders als geplant.

    Nach der Saatgutbörse Anfang März, die traditionell unser Erscheinen nach außen startet und auch dieses Jahr ein toller Kick-off war, mussten wir alle weiteren, vom Verein offiziell angeleierten Gemeinschaftsaktionen verschieben. Das hat natürlich auch einen gehörigen Motivationsdämpfer gegeben, trotzdem haben sich die Beet-Teams selbstorganisiert in Kleingruppen getroffen und es lief im Hintergrund weiter. Glücklicherweise ist der Garten groß genug, um auch mit 10 Leuten Abstand halten zu können.

    Tatsächlich hatten wir auch in dieser Zeit neue Anfragen und haben (in der Regelungs-Phase 10 Leute egal wie viele Haushalte) eine Kompost-Aktion mit besonderer Einladung an Interessierte gemacht. Der Garten taucht bei facebook und istagram auf, wo wir u. a. Auch offizielle Termine bewerben, aber viele Menschen werden wohl auch durch das Platzprojekt auf den Garten aufmerksam.

    Wir kommunizieren, dass es toll wäre, wenn sich alle auch als Mitglied bzw. mit den Mitgliedbeitrag an den laufenden Kosten (Wasser etc.) beteiligen, grundsätzlich möchten wir aber allen eine Chance zur Mitarbeit geben, daher ist eine Mitgliedschaft bei uns kein absloutes „muss“. Bisher klappt das wirklich gut, bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alles auch Mitglied im Verein.

    Als digitale Kommunikationsplattform nutzen wir wie das Platzprojekt „basecamp“ und haben dort als Garten einen internen Bereich über den wir uns austauschen, verabreden und auch viel diskutieren, besonders jetzt in der Zeit, in der wir keine größeren Gartentreffen machen können.

    Natürlich haben wir auf dem Papier auch einen Vereinsvorstand, Entscheidungen werden aber von allen in die Gruppe getragen und gemeinsam entschieden. Auch da sind wir vermutlich kein ganz normaler Verein sondern sehr vom „doocracy“- Selbstverständnis des Platzprojekts gefärbt. (:

    Generell ist die enge Verzahnung mit dem Platzprojekt überall zu spüren, nicht nur durch „personelle Überschneidungen“ oder die Nutzung der Infrastruktur (Räume bei schlechtem Wetter, Sanitäranlagen etc.). Wir revanchieren und verleihen in guter Regelmäßigkeit, Schaufeln, Schubkarren, Gießkannen und allem anderem Gartengerät, was z. B. zur Begrünung des Platzes benötigt wird. Wir haben z. B. einen Kontakt, über den wir Holzhäcksel für die Wege im Garten aber auch auf dem Platz beziehen, dabei fällt auch immer wieder Brennholz für den Ofen in der Platz-Bar ab usw. usw.

    Die Werkzeuge (die wir gerne in Akku-Versionen anschaffen würden, da es keinen Strom im Garten gibt) würden auf die selbe Weise der Platz-Community zur Verfügung stehen. Unser Gartenmitglied Alisdair McGlasson, der auf dem Platz eine Tischlerei betreut/betreibt, würde sich um die Aufbewahrung, Pflege und Verleihung der Elektro-Geräte kümmern. Eine andere Idee ist, es über die „Bibliothek der Dinge“

    (https://platzprojekt.de/projekte/bibliothek-der-dinge) zu verwalten.

    Die Aluboxen sind eher dazu gedacht, Saatgut und andere für Ratten und Mäuse interessante Dinge wie Kekse verpacken zu können. Wir würden im Gartenhaus gern ein paar Teller und Tassen, Kaffee, Milch etc. lagern können, um bei Gemeinschaftsaktionen einen Grundstock vor Ort zu haben.

    Zu den Steinumrandungen: Der Garten besteht im Hauptteil aus einem großen Erdhaufen, auf dem wir „Terrassen“ angelegt haben, um mit der für Hannover sehr ungewöhnlichen Hangneigung arbeiten zu können. (:

    2017 hatten wir dazu Schwartenholz verwendet, das ist inzwischen natürlich ziemlich verwittert.

    Über eine kleine, frühere Förderung von der Stadt konnten wir vor 2 Jahren einen kleinen Teil der Holzumrandungen durch Sandsteine ersetzen.

    Hier hatten wir auch tatkräftige Hilfe von Simon Kux, der im Rahmen eines Steinmetz-Workshops mit jugendlichen auf dem Platz auch einen Teil unserer Mäuerchen angelegt hat. Das würden wir gern langfristig für alle Beete so machen können, im Fokus stehen aber erstmal die Beete am unteren Hang bzw. die zu den Wegen, damit das Material nicht komplett abrutscht. Wir haben den Bedarf erstmal auf eine Länge von insgesamt ca.

    100-150 m geschätzt.


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  • urbane Gärten Augsburg beraten Freiraumplaner in Hannover

    (Mail)

    wir, die Gruppe Freiraumplanung aus Langenhagen, planen aktuell für die Stadt Hannover die Umstrukturierung eines Teils des Kleingartenvereins Friedenau e.V. in Hannover. In diesem Zuge sollen aus wenigen übergroßen Gärten viele neue und kleinere Parzellen entstehen. Bei der Umgestaltung sind die Aspekte des Artenschutzes/Naturschutzes, Gemeinschaftsflächen sowie des ökologischen Gärtnerns von großer Bedeutung.

    Den Hinweis auf die urbanen Gärten Augsburg bekamen wir über Frau Wollkopf vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Hannover.

    Ihr Projekt ist für uns besonders interessant, da die soziale Komponente /das gemeinschaftliche Gärtern und der Austausch auch bei uns eine große Rolle spielen sollen.
    Um den Pächter*innen Möglichkeiten und Chancen für die neuen Gärten aufzuzeigen, sind wir aktuell auf der Suche nach Referent*innen, die bereit wären, bei einer Info-Veranstaltung in einem kurzen Vortrag ihr Projekt vorzustellen und über Organisationsform, Gemeinschaftsaktionen etc. berichten.

    Unser Ziel ist es, an einem Abend zwei Referent*innen zu Gast zu haben, die über Erfahrungen, Chancen und Schwierigkeiten berichten und danach in den Austausch mit den Pächter*innen, Bezirksverband usw treten. (mehr …)

  • GG der Kirche soll Stadtteilgarten werden

    (Gu, alerts)
    […]
    „Das Projekt kommt in der Gemeinde gut an, denn es ist konkret und die Leute können sich so einbringen, wie es ihre Zeit erlaubt.“ Doch auch wer nur ernten möchte, ist willkommen und darf den Garten durch das unverschlossene Grundstückstor betreten. „Perspektivisch soll das hier ein öffentlicher Garten für den Stadtteil werden“, blickt Kemper voraus. Als niedrigschwelliges Angebot könne das Gartenprojekt Menschen animieren, „zwar nicht in, aber hinter die Kirche zu kommen“, sagt Löhrmann lächelnd. Zunächst aber habe die Initiative viel Bewegung in die Gemeinde gebracht, ergänzt Kemper. Zum Start habe ein Hobbyimker einen ersten Bienenstock im Garten aufgestellt, ein zweiter wird bald folgen. Der Kindergarten unternimmt regelmäßige Ernteausflüge zu den großen Holzkästen, aus der Seniorengruppe kam spontan die Zusage einer finanziellen Spende und die Eröffnungsandacht  zur Langen Nacht der Kirche am 7. September wird im Pfarrgarten stattfinden. „Wir suchen noch einen Gärtner, der Kinder und Jugendliche an das Thema Gärtnern heranführt“, wünscht sich Kemper. „Vielleicht können wir auch Flüchtlinge aus der Unterkunft bei uns um die Ecke in das Projekt miteinbeziehen.“ Urban Gardening in der Dreifaltigkeitskirche lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Projektgruppe. Von den rund 2000 Euro, die die Stiftung Dreifaltigkeit und der Gemeinde-Verein für Kinder- und Jugendarbeit der Initiative bewilligten, ist erst die Hälfte verbraucht. „Der Gartenarchitekt hat uns mit Materialspenden unterstützt“[…]
    http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2018/08/2018_08_09_1 (mehr …)

  • Platz-Projekt in Hannover bekommt Sonderpreis

    (gu, alerts)

    Hannover – Der zum vierten Mal ausgelobte Wettbewerb „GartenLust“ ist entschieden.

    Einen Sonderpreis erhält das PLATZprojekt (Fössestraße 103) für besonderes soziales Engagement.

    Der PLATZgarten ist ein urbaner Gemeinschaftsgarten, der sich auf dem Gelände des 2er Skateparks und des PLATZprojektes befindet. Wie auch das PLATZprojekt ist der PLATZgarten ein experimenteller Raum mit dem „Do-it-yourself“-Ansatz. Es soll voneinander und miteinander gelernt und die Ernte gemeinschaftlich geteilt werden. Aufgrund dieser Art der Bewirtschaftung und als grüner Verweilort inmitten eines Industriegebiets wird das Motto „Gartennischen“ erfüllt. Die Beete sind terrassenartig in Hochbeeten aus vorrangig recycelbarem Material angelegt und individuell bepflanzt. Neben Nutz- und Zierpflanzen gibt es ein selbst gebautes Tomatenhäuschen, Gewächshäuser, einen kleinen Teich sowie mehrere Bienenvölker. Zukünftig soll zum Beispiel in einen Wasseranschluss und einen Kompost investiert werden. Regelmäßig werden Aktionen wie Jungpflanzenverkauf, Saatgutbörsen oder Imkerworkshops angeboten.

    Jury und Preisverteilung

    Die Jury setzte sich aus VertreterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik zusammen. Darüber hinaus waren die Sponsoren aus der Immobilienbranche vertreten sowie FachgruppenvertreterInnen der Grünen Branche.

    http://www.hannover.citynews-online.de/2017/09/gartennischen-jury-kuert-gewinnerinnen-im-wettbewerb-gartenlust/ (mehr …)

  • ISG Hannover bekommt zweite halbe Stelle

    (Gu, Tel)
    Der Verein Internationale Stadtteilgärten aus Hannover bekommt eine zweite halbe Stelle durch die Stadt. 15.000 Euro, die sie mit weiteren Mitteln aufstocken wollen, so für die nächsten drei Jahre durch die Teilnahme an einem Forschungsprojekt in Osnabrück. Sie bekommen die Stelle, damit sie noch mehr Gärten koordinieren können und wollen eine Sozialarbeiterin einstellen. (mehr …)

  • Ausgestaltung der Regelförderung der Internationalen Stadtteilgärten Hannover

    (Gu, mail)

    Zur aktuellen Situation in „juristischer Reinschrift“:
    Der Verein Internationalen StadtteilGärten Hannover e.V. steht seit 2012 im sogenannten Zuwendungsverzeichnis der Landeshauptstadt Hannover.
    Durch diese „Institutionelle Förderung“ wurde der Verein aus dem Projektstatus zur Institution erhoben.
    Über den Internationalen Ausschuss bekommt der Verein jährlich eine Zuwendung zur Bezahlung einer 50%-Stelle für einen Geschäftsführer und Koordinator.
    Das Geld wird uns auf unbestimmte Zeit, auf jährlichen Antrag hin relativ unkompliziert ausgezahlt und ist nicht an weitere Bedingungen geknüpft.
    Es hat etwa 4 Anläufe und damit 4 Jahre gebraucht, bis der Rat der Stadt dem Antrag zugestimmt hat.
    Die Zuwendungen der Stadt können theoretisch dereinst geändert oder ausgesetzt werden, dies wird aber nur bei groben Verfehlungen angewendet.

    Die ISG engagieren sich aber seitdem verstärkt in der praktischen Förderung und Vernetzung der hannoverschen Garteninitiativen und in der Beratung von neuen und bestehenden Garteninitiativen in ganz Niedersachsen und bundesweit. Jedoch rein ehrenamtlich und auf eigene Sachkosten.

    Außerdem bekommt der Verein über die sog. Stadtteilkulturarbeit einen Zuschuss zu den Sach- und Bürokosten.
    Die Beratungsleistung dem Verein gegenüber durch eine einzelne Person (Hajo Arnds) ist im Laufe der letzten 5 Jahre stetig gesunken, da die Vernetzung des Vereines mit der Verwaltung mittlerweile meist auf direktem Wege verläuft.
    Trotzdem kann der Verein auf Wunsch auf den sog. „Arbeitskreis ISG“ zurückgreifen, der vom ehemaligen Umweltdezernenten ins Leben gerufen wurde. Beteiligt sind VertreterInnen vom FB Umwelt- und Stadtgrün, FB Soziales und auf Wunsch auch andere Stellen.

    Die Stadtverwaltung Hannover bietet allen Garteninitiativen an, bei Fragen oder Problemen eine zentrale Person anzurufen, die das Anliegen dann intern weiterleitet. Dieses Angebot soll ausgeweitet werden. Stand unbekannt.
    Darüberhinaus erfahren wir (ideelle) Unterstützung durch das Agenda21-Büro der Stadt.
    Oft sind die ISG aber erster Ansprechnpartner bei Problemen oder werden später als Vermittler dazugezogen.“

    Es fand Anfang November ein Treffen des Gartennetzwerk Hannover statt, wo zum ersten Mal wieder eine Vertreterin der Stadtverwaltung Hannover dabei war. Eberhard versprach sich davon, anschließend zu wissen, welche Aufgaben sie sich stellt, für welche Aufgaben sie vorgesehen ist.

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  • Internationale Stadtteilgärten beenden Planung für Frauengarten in Kleingartenanlage

    (Gu, Mail, 10.11.)
    leider muss ich das soziale Gemeinschaftsgarten-Projekt „Frauengarten Vahrenheide“ im Kleingärtnerverein Lister Damm e.V. von Seiten der ISG beenden.
    Begründung:
    Bei dem Treffen am 28.September 2015 beim Bezirksverband der Kleingärtner kamen neue Sachverhalte zutage, die den Vorstand der ISG zu einer Beendigung des Projektes veranlassen. Die übergroße Steinlaube muss nach einer einstigen Rückgabe des Gartens abgerissen werden.
    Zu den circa 6000€ Entsorgungskosten aus dem aktuellen Schätzprotokoll kommen dann noch die Arbeitskosten in vermutlich gleicher Höhe dazu.
    Nach intensiven Gesprächen mit Stiftungen, Verwaltung und Politik in den letzten sechs Wochen werden uns keine finanziellen Mittel in Aussicht gestellt um das Haus erst aufwändig zu sanieren (ca. 20.000€) mit der Aussicht, es dann wieder abreißen zu müssen.
    Weder die finanzielle noch ökologische Nachhaltigkeit, der wir uns verschrieben haben, werden so gewahrt.

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  • Grüne Hannover plädieren für

    (Gu, mail, 23.4.)

    „Die GRÜNE Ratsfraktion hatte gestern (Mittwoch, 22.04.15) unter dem Titel „Quo Vadis Kleingärten“ zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Kleingärten im Kulturhaus Hainholz eingeladen. Unter der Moderation von Pat Drenske, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, diskutierten die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, der Vizepräsident des Bezirksverbands Hannover der Kleingärtner, Dr. Reinhard Martinsen, und der Geschäftsführer der Internationalen StadtteilGärten Hannover, Eberhard Irion, mit dem engagierten und fachkundigen Publikum.

    Die Ergebnisse der Diskussion fasst Drenske so zusammen:

    – „Kleingärten erfüllen eine wichtige ökologische und soziale Funktion für die Landeshauptstadt. Daher sind ökologisch hochwertige und wohnortnahe Gärten zu schützen bzw. neu zu schaffen.

    – Bezüglich einer Flächenkonkurrenz zwischen Wohnungsbau und Kleingärten ist nichts in Stein gemeißelt. Der Rat legt schlussendlich fest, wo gebaut wird. Die GartenbesitzerInnen werden ggf. entschädigt. Die Zahl von 20.000 Kleingärten soll jedoch erhalten werden.

    – Für wegfallende Gärten soll Ersatz geschaffen werden. Diese Ersatzflächen können auch öffentliche sein, da gemeinsames Gärtnern immer beliebter wird.

    – Gärtnern ist wieder „in“. Es werden daher neue Gartenformen benötigt, um den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden. Die „neuen“ Gartenformen können sich in Partnerschaft mit den traditionellen Kleingärten entwickeln.“

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  • Erntedank im IG Laatzen

    (alerts, Gu, 18.9.)
    Am 19.9. findet ein Erntedankfest im IG Laatzen (Hannover) statt.
    2013 ist das kleine Stückchen Grün unter Transition Town mit viel Krafteinsatz starker Schotterverdichtung und eingewachsenem Strauchwerk abgerungen worden. 70 Quadratmeter Mutterboden sind vom Bauhof Laatzen angeliefert worden und 17 Familien haben innerhalb von wenigen Wochen einen üppigen Gemüsegarten kultiviert.
    In diesem Jahr hat die JugendkunstschuleJukus e. V. die Trägerschaft des Gartens übernommen und viele Details weiter entwickelt: Mithilfe der internationalen Gärtner und einigen Kindergruppen aus Laatzen sind ein großes Holzdeck, bunte Recyclingmöbel, Pergolen und Zäune und eine Handpumpe mit Oberflächenwasserspeisung angelegt worden. Nun wird endlich kein wertvolles Trinkwasser mehr zum Gießen eingesetzt.
    Die Gruppe hat sich mit entwickelt: Menschen sind gekommen und gegangen. Ein stabiler Kern von etwa 10 Familien ist kontinuierlich dabei geblieben und bringt sich ein bei Gruppentreffen und in Gemeinschaftsarbeit.“
    http://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2014/09/17/erntedankfest-im-interkulturellen-garten/

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