Schlagwort: Haus des Gärtners

  • Berlin: House of Gardening

    am 19.10. gab es diese Veranstaltung:

    Ein „Haus des Gärtnerns“ für Berlin?

    Berlin Mondiale hat eine ehemalige Schulgartenfläche in einen vielfältigen Quartiersort transformiert, den Campus Dammweg. Es ist ein Raum für verschiedene Organisationen und Projekte entstanden, die mit dem Ziel, eine lokale Gemeinschaft mit Nachbarn, einschließlich der Flora und Fauna, aufzubauen.

    Dieser Garten dient nun als reales Labor für die Betrachtung der Idee des „Haus des Gärtnerns“. Welche Ressourcen benötigen Gemeinschaftsgärten genau von einem solchen Haus? Was ist in der Community bereits vorhanden und kann geteilt werden? Wie lassen sich Ideen in die Tat umsetzen und welche Möglichkeiten gibt es, das Projekt voranzutreiben?

    Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wird es eine Podiumsdiskussion und Kleingruppengespräche geben. Beim gemeinsamen Abendessen wird es zudem weitere Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken geben.

    Einschätzung einer Teilnehmerin:
    Es war eine entspannte und schöne Atmosphäre.
    Juan hat die Möglichkeit für einen Raum im Haus der Statistik vorgestellt und wir haben darüber diskutiert. Es gab unterschiedliche Bedarfe für ein House of Gardening. Ort zum Austausch, Ort für Lobbying, Ort für Vernetzung, Ort für Bildung und Gärtnern mit viel Ruhe, Gärtnern im Boden, Gewächshaus. Wie schnell der Prozess stattfinden soll, war auch eine offene Frage. Es gab keine finale Entscheidung. Ich glaub, einzelne werden die Idee im Haus der Statistik weiter verfolgen als erster Schritt für weitere Steps (mehr …)

  • Berlin: Möglichkeiten für die GGs im Campus Dammweg noch recht unbekannt

    (Besuch)
    In Neukölln ist Mondiale Berlin schon ein Weilchen Träger des Campus Dammweg. Hier war mal eine (kleine) Schule mit Schulgarten, alles lag lange brach, es dauerte Jahre (ich meine, Felix sagte 3), bis alle Genehmigungen für eine Nutzung vorlagen. Ein paar Mitarbeiter*innen von Mondiale Berlin sind im Campus Dammweg. Es gibt eine Art Nachbarschaftsgarten, eine Gruppe kümmert sich um Medizinpflanzen, es gibt ein großes Gewächshaus, in einem Gebäude entsteht eine syrische Bibliothek, Gruppen können die Räume nutzen, es gibt eine Saatgutbibliothek und Angebote für Gruppen (Jugendliche?).
    Leider sind die Tage gezählt, da zumindest ein Teil mit einem Sportplatz (?) bebaut werden soll.

    Und hier soll seit 2 Monaten und für weitere sieben Monate erprobt werden, wie ein „Haus des Gärtners“ aussehen könnte. Es sollen Infrastrukturen und bedarfsgerechte Angebote für alle Gemeinschaftsgärten in Berlin erprobt werden.

    Doch gibt es dazu weder auf der Website oder anderen Medien Infos, noch passende Flyer o.ä. Und bisher weiß niemand mit dem ich bei Projketbesuchen darüber gesprochen habe, dass es diese Möglichkeiten gibt. Die Gärten können die Räume nutzen, Workshops anregen, es gibt bestimmtes Werkzeug, das ausgeliehen werden kann, die Saatgutbib.

    Es gab schon eine Veranstaltung, bei dem der Ort vorgestellt wurde und gesammelt wurde, was der Bedarf ist. Da waren dann ca. 25 Leute aus verschiedenen Gärten dabei. Anna vom Team sagte, dass es Bedarf gäbe an Workshops, Beratung, wie die Gartengemeinschaften sich weiter öfnen und wie es gelingt, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen, wie es gelingt, nicht nur hauptsächlich weiße Menschen zu erreichen etc.

    Es wurde auch diskutiert, dass es einen Mehrwert braucht für die Gärtner*innen aus den Berliner Gärten, exolizit dort hinzufahren.

    Für das Team vor Ort besteht auch eine Spannung zum und mit dem Nachbarschaftsgarten. Sie wollen diesen Teil explizit für die Nachbarschaft und arbeiten an einem Konzept, wie das in das „Haus des Gärterns“ passt.

    Sie hatten die Idee/Vision ggf auch den Auftrag? comnnuity supportete Strukturen für die Angebote des Haus des Gärtnerns aufzubauen. In einem gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass das ohne schon vorhandene tragfähigere Netzwerkstrukturen nicht in einer so kurzen Zeit geht. Es könnte sich peu a peu aus der Nutzung und dem Mehrwert des Geländes hinaus ergeben. Im Moment ist wohl sinnvoller, sich als „Service“ort zu verstehen.

    (mehr …)

  • Berlin: „Gemeinschaftsgartenhäuschen“ im Haus der Statistik

    (NL)
    Einige Gemeinschaftsgärtner:innen haben die Idee eines gemeinschaftlichen Raumes für die Berliner Gemeinschaftsgarten-Szene entwickelt und sich damit beim Haus der Statistik beworben – erfolgreich! Das „Gemeinschaftsgartenhäuschen“ – so der Arbeitstitel – wurde neben zahlreichen anderen Initiativen und Organisationen ausgewählt. Inspiriert durch das Pariser „Maison du Jardinage“ wollen die Gemeinschaftsgärtner:innen im Gemeinschaftsgartenhäuschen diskutieren, sich vernetzen, gemeinsame Vorhaben entwickeln und auch feiern. Das Gemeinschaftsgartenhäuschen soll ein gemeinschaftlich verwalteter und genutzter Experimentierraum für nachhaltige Lösungen im Sinne einer sozialökologischen Transformation der Stadt sein.


    (mehr …)

  • Berlin: Haus des Gärtners soll entstehen

    (NL)

    Ein „Haus des Gärtnerns“ in Berlin? Wie könnte – oder sollte – das aussehen?
    Diese Frage stellt sich „Berlin Mondiale“, die ein ehemaliges Schulgarten-Gelände von ca. 16.000 m² zu einem nachbarschaftlichen Ort entwickelt haben. In den letzten drei Jahren konzentrierten sie sich darauf, Raum für diverse Organisationen und Projekte zu schaffen, die mit dem Ziel arbeiten, eine lokale Gemeinschaft mit Nachbar:innen, einschließlich der Tier und Pflanzenwelt, aufzubauen. Dieses Gelände, der Campus Dammweg, dient nun bei den Überlegungen zum Haus des Gärtnerns als Reallabor.
    Welche Ressourcen benötigen Gemeinschaftsgärten genau von einem Haus des Gärtnerns? Was gibt es in den jeweiligen Gemeinschaften bereits und kann geteilt werden? Wie können Ideen in die Praxis umgesetzt werden und welche Möglichkeiten gibt es, das Projekt voranzubringen?
    Der Auftakt zur Konzeptentwicklung findet am 5. Juli 2023
    (mehr …)