Schlagwort: Haus des Wandels

  • Heinersdorf: Garten zieht zum Haus des Wandels

    (Antrag/Antworten)

    Was passiert mit dem Garten und der Gruppe, wenn das Projekt DoK Ende 2023 zu Ende ist? 

    Das Haus des Wandels wird den Garten weiter tragen. Als sozio-kulturelles Zentrum besteht es seit 5 Jahren. Die Gartengruppe gab es bereits vor und unabhängig vom DoK, sie soll im Rahmen des Projekts in ihrem Tun ausgeweitet und unterstützt werden. 

    Soll es zwei Gemeinschaftsgärten geben, einen in Buchholz und einen in Heinersdorf? Sind das beides Gemeinschaftsgärten, die von (potentiellen) Gärtner*innen mit geplant und nun umgesetzt werden und bei denen es um den Anbau von Gemüse geht?

    Ob Teile des LandKunstLeben Gartens zum Vereinssitz in Buchholz umziehen müssen, ist noch offen. Mit diesem Förderantrag beschränken wir uns auf die Kosten des Umzugs und Aufbaus im Haus des Wandels Gemeinschaftsgarten.

    Muss nur der Garten umziehen? Was von dem bisherigen Garten soll dorthin umgezogen werden?

    Nur der Garten muss umziehen. Der Kunstverein LandKunstLeben hat seinen Büro- und Vereinssitz in Buchholz und den dazugehörigen Garten, in dem die Veranstaltungen stattfinden, im Nachbardorf Steinhöfel. Dem Garten wurde die Pacht gekündigt – der Vereinssitz bleibt vorhanden.

    Was umziehen soll: Vornehmlich Gartengeräte, Regentonnen, Pflanzen, Sträucher. Ganz konkret wird sich das vermutlich erst im Tun ergeben.

    Wie offen ist die Fläche? Kommen auch die mitgärtnerndern Nachbar*innen da jederzeit rauf?

    Das Haus des Wandels ist ein sozio-kulturelles Zentrum und steht als solches tagsüber den Nachbar*innen offen, auch am Wochenende. Gleiches gilt für den Garten, man kann einfach reinspazieren. 

    Was gibt es noch an Infrastruktur auf dieser Fläche?

    Auf dem Gelände des Gartens befinden sich, wie oben genannt, das Haus des Wandels sowie Garagen, Schuppen, Kompost und eine Außenküche. Mehr zum Ort finden Sie hier: https://hausdeswandels.org/ort

    Wie groß ist die Gruppe, die im Garten beim Haus des Wandels aktiv ist?

    Circa 10 Personen 

    Wie oft trifft sich die Gruppe?

    Unterschiedlich, es gibt Menschen, die jeden Tag im Garten sind, andere nur einmal die Woche. 

    Wie erfahren Menschen von dem Garten und dass sie mitmachen können? Wie machen Sie darauf aufmerksam?

    Bisher ist das über Mundpropaganda passiert. Da das Haus des Wandels früher allerdings eine landwirtschaftliche Schule war, ist es im ganzen Dorf bekannt. Menschen kennen den Ort als Ort zum Gärtnern und seit 5 Jahren auch als Ort zum Mitmachen. Tatsächlich kommen zahlreiche Nachbar*innen auch einfach so aufs Gelände, ohne dass man darauf aufmerksam machen muss. Für die Pat*innenbeete und den Pflanztag werden wir einen Aushang am schwarzen Brett des Dorfes machen, gezielt Nachbar*innen ansprechen und einen Aufruf an die Lokalzeitung schicken. 

    Wie viele Beete gibt es bisher? Wer entscheidet, was dort gepflanzt wird? Wie ist der Garten organisiert? Was bedeutet Pat*innenbeete?

    Bisher gibt es zahlreiche Kleinstbeete, drei Hochbeete mit Gemüse und ein Erdbeerfeld, welches Hausbewohner*innen und Nachbar*innen angelegt haben. Gepflanzt wird, was der jeweiligen Person gefällt und vorhanden ist; bisher verpflanzen wir vor allem zahlreiche geschenkte Pflanzen oder Menschen bringen Saatgut mit. Pat*innenbeete sind ein recht neues Format, dass wir in diesem Jahr ausbauen wollen. Bisher gibt es zwei Nachbar*innen, die sich konkret um ein Erdbeerfeld kümmern, sowie eine Nachbarin die Tomaten, Gurken und Kürbisse im großen Hochbeet vor dem Haus kultiviert. Wir möchten einen Aufruf im Dorf starten, dass man sich für (mind. die nächste Saison) allein oder gemeinsam um ein Beet im Garten kümmern kann. 

    Wie viele Nachbar*innen wollen noch mitmachen, wenn sich der Garten nun vergrößert?

    Wir hoffen, dass sich auf den Aufruf zum Pflanztag 20 und den Pat*innenbeeten mind. 10 Personen melden. 

    Wer wird die Hochbeete bauen, wie machen Sie darauf aufmerksam und wie viele Menschen können mitmachen?

    Die Hochbeete werden von Menschen aus dem Haus des Wandels und von LandKunstLeben gebaut. Auch hierzu werden wir einen Aufruf ans Schwarze Brett des Dorfes hängen. Es können alle mitmachen, die möchten. 

    Wer und wie viele Menschen werden sich an der geplanten Pflanzung für den Waldgarten beteiligen? Wer wird sich dann darum kümmern?

    Auch hierzu werden wir einen Aufruf ans Schwarze Brett hängen. Neben der Gartengruppe von 10 Personen, hoffen wir, dass nochmal so viele zusammenkommen. Die Gartengruppe wird sich weiterhin gemeinschaftlich um das Gelände kümmern. 

    Woher kommt das Wasser? Gibt es neben Regenwasser (was ja wie Sie selber schreiben, eher spärlich ist, noch andere Quellen?) Wie soll die Wasserversorgung organisiert werden? Wer wird wie die Container (meinen Sie IBC Container?) füllen?

    Wir möchten IBC Container kaufen. Die Container werden rund um das Haus des Wandels an den Regenrinnen aufgestellt und füllen sich durch Regenfälle. Es gibt bereits einige IBC Container, jedoch reichen diese nicht aus, um das Wasser eines Regenschauers aufzufangen. Wir haben bereits 5 Jahre Erfahrung mit dem örtlichen Niederschlag, dem Garten und den Containern. Wir gehen davon aus, dass die zusätzlichen Container ausreichen, um das Gelände auch im Sommer mit Wasser zu versorgen, da die Dachfläche enorm ist. Zusätzlich gibt es einen Gartenwasseranschluss, der vom Haus des Wandels e.V. getragen wird.

    Es gibt ja schon ein Set an Gartengeräten, wo ist dieses untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen da jederzeit ran?

    Das Haus des Wandels hat mehrere Garagen, die jederzeit offen stehen. Hier lagern die vorhandenen Gartengeräte. Das Haus des Wandels ist ein sozio-kulturelles Zentrum und beheimatet mehrere öffentliche Initiativen des Dorfes, als solches steht es tagsüber immer offen. 

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Gruppen an den Kosten des Gartens?

    Die Gärtner*innen und Gruppen beteiligen sich mit ihrer Arbeit und ihrer Zeit. Die Angebote im Haus des Wandels sind grundsätzlich nicht daran geknüpft, dass Menschen finanzielle Ressourcen beisteuern müssen. 


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