Schlagwort: Heidelberg Bergheim West

  • Heidelberg: GG Bergheim West enstand durch Kooperationen

    (Bericht)

    Gemeinsames Gärtnern, zeigte sich
    an den Beeten im Hinterhof des Nachbarschaftsbüros, kann Menschen unterschiedlichen

    Alters, unterschiedlicher Herkunft und Leb
    ensweise, zusammenbringen
    Das QMWB griff die Initiativeauf und startete unmittelbar mit
    Flächenbegehungen, Gespräche mit gartenint
    eressierten Bewohner*innen, anliegenden
    Institutionen und potentiellen Fördermittelgeber*innen
    .
    Am 5. März 2022 fand dieAuftaktveranstaltung mit Bürgerbeteiligungsfestauf der
    Ochsenkopfwiese statt, um das Projekt vorzustellen und die Bewohnerschaft zur Mitwirkung
    zu aktivieren. Der Einladung sind rund 80 Personen, sowohl Bewohner*innen als auch
    Vertreter*innen von Institutionen und aus der Politik, gefolgt.

    Das Landschaftsamt/der Gartenbaubetrieb errichtete im 2. Quartal 2022 zwei Bodenbeete
    bzw. Tiefbeete sowie zwei Stellflächen für Wassertanks. Auch legten sie die Fläche frei und
    stellten Beratung und Stecklinge sowie Pflanzen zur Verfügung. Im Juni 2022 starteten die
    praktischen Arbeiten vor Ort. Gespendete Wassertanks wurden errichtet, gespendete
    Pflanzen gesetzt und vor Ort Arbeitsprozesse initiiert. Ein Dutzend Bewohner*innen wirkten
    dabei mit. Im Juli wurde das Gartenhaus errichtet. Im Kernareal konzentrierte sich die
    Tiefbeetgruppeinsbesondere auf das Bodenbeete und die umliegende Fläche

    Mit der Anfrage vom Amt für Senior*innen und Soziales im Sommer 2022, vor Ort Hochbeete
    für Hochaltrige zu bauen und eine hauptamtlich koordinierte Senior*innengruppe/
    „Hochbeetgruppe“ zu initiieren, wurde das ersteTeilprojekt geboren.Nach Rücksprache
    mit der Stadt konnten die Hochbeete im August2022 von der ifa, dem Inklusionsbetrieb des
    VbI, errichtet werden. Die Hochbeete sind ebenvom Schwarzen Weg begehbar und auch für
    Rollatoren und Rollstühle befahrbar.

    n der ersten Gartensaison trafen sich beide Gruppen wöchentlich auf der Fläche, pflanzten,
    gossen und pflegten die Fläche gemeinsam. Der Gartenbaubetrieb des Landschaftsamt füllte
    regelmäßig die Wassertanks und konnte im
    Hitzesommer 2022 so für eine reiche Ernte vor Ort
    sorgen. Auf dem außerhalb des Hauptareals liegenden
    Tiefbeetfläche haben sich bereits im Juni 2022 ohne
    Rücksprache mit QMWB oder Koordinatorenteam
    mehrere Senior*innen aus Bergheim West
    Teilbereiche herausgesucht und diese proaktiv
    bepflanzt. Die dem QMWB teilweise bekannten
    Bewohner*innen der„Tiefbeet 2“Gruppegärtnern
    selbstbestimmt und haben eigene Wassertanks
    angeschafft. Mittlerweile hat sich diese Gruppe dem
    Gemeinschaftsgarten angeschlossen.

    Mit demFreiwilligentagder MetropolRegionRheinNeckar im September 2022 konnte die
    Kerngruppe des Gemeinschaftsgartens mit zusätzlich akquirierten Freiwilligen ein weiteres
    Stück auf dem Areal freilegen, dort Rasen einsäen und Bänke bauen.

    m November und Dezember 2022 fandenPlanungstreffender Gartengruppen im
    Nachbarschaftsraum unter Begleitung des QMWB statt, um die neue Gartensaison zu
    planen. Die TiefbeetundHochbeetgruppe verfügte Ende des ersten Gartenjahres bereits
    über einenwachsendenSelbstorganisationsgrad, welcher sich durch den Aufbau interner
    Kommunikationsstrukturen und dem Selbstverständnis als Gruppe („wir sind die
    Gartengruppe“) zeigte. Auch übernahmen die Gruppenmitglieder der Tiefbeetgruppe

    eigenständig Mitgliederund Spendenakquise und entwickelten konkrete
    Gestaltungsideenfür den Gemeinschaftsgarten, sowohl hinsichtlich der Bepflanzung als
    auch der Infrastruktur. Der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung vor
    Ort wurde geäußert, verbunden mit mehr Planungssicherheit (was ist vor Ort erlaubt?). Das
    QMWB dokumentierte die Bedarfe und begleitete auch die Gartennebensaison, die die
    Gruppen für weitere Treffen und Planungsaktivitäten nutzten
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  • Heidelberg: GG Bergheim West sucht Geld für Stelle

    Der Gemeinschaftsgarten blüht und gedeiht, die in der Beteiligung erarbeiteten Ideen und Projekte werden umgesetzt und wir kommen schneller voran als gedacht. Gerade gründet sich eine AG Senior*innen, wir bauen Hochbeete. Es wächst und wuselt und gedeiht. Aus dem Quartiersmanagement haben wir bis Ende Oktober mit Frau Delia Mackert eine Minijobberin, die die Gruppen vor Ort koordiniert. Darüber hinaus haben wir leider keine Projektmittel mehr, um sie im Projekt zu halten. Noch haben wir keine Selbstorganisation und keine selbstragenden Strukturen geschaffen, daher suchen wir händeringend nach Drittmitteln, hier befristet auf Minijobbasis eine Koordinatorin für’s stetig wachsende Gartenprojekt zu finanzieren. Der Garten ist der Quartierstreffpunkt nummer 1 geworden und hat außergewöhnlich großes Potential, Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Behindert, alt und jung einzubinden (mehr …)

  • Heidelberg: neuer GG entsteht

    (Antrag und Antworten)

    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen. 

    1
     
     
    Gemeinschaftsgarten Bergheim West  
    Aufbau eines urbanen Gartens zur generationen- und herkunftsübergreifenden
    Begegnung der Menschen im Quartier
     
    Kontakt und Ansprechpartner*innen:
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152. 69115 Heidelberg
    kontakt@hd-bergheim.de / T 06221 7282182
    Antonia Bugla und Franziska Ritter
     
    Die Fläche
    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen.  
    Abbildung 1: Übersicht über Areal
     
    Ziel, Inhalt und Maßnahmen
    Mit den Bewohner*innen des westlichen Bergheims soll ein Gemeinschaftsgarten auf einem
    Teilbereich des Areals entstehen. Wir wollen einen Ort der kulturellen, sozialen und genera-
    tionenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders schaffen, unmittel-
    bar in der Lebensumgebung. Dabei greifen wir auf erste gemeinsame Gartenprojekte in den
    Hinterhöfen der Wohnumgebung zurück, in denen wir mit den Nachbar*innen bereits ge-
    meinschaftlich Gemüse, Kräuter und Blumen pflanzen. Die Erfahrung zeigt: das Gärtnern
    bringt Menschen unterschiedlicher Sprache, verschiedenen Alters und Lebenssituation zu-
    sammen. Am Beet finden Nachbarschaftsgespräche statt, Begegnungsräume entstehen. Aus diesen Begegnungen haben sich Interessierte für eine Mitwirkung an einem größeren
    Gemeinschaftsgarten gefunden. Dieses Engagement gepaart mit der einmaligen Chance
    einer Flächennutzung in unmittelbarer Wohnumgebung wollen wir aufgreifen. Sobald die
    essentiellen Strukturen geschaffen sind (Fläche geebnet, Grundausstattung der Gartengerä-
    te vorhanden, Saat- und Pflanzgut da) können wir mit der Arbeit beginnen. Wir sind bereits
    im engen Austausch mit Gemeinschaftsgartenprojekten in anderen Stadtteilen, die uns eine
    enge Unterstützung im Aufbau zugesichert haben. Über die Plattform nebenan.de haben wir
    ein Netzwerk von Hobby-Gärtner*innen, die uns mit Ablegern ihrer Gärten unterstützen wol-
    len.

    Wer wird wann was bauen? Wann soll es mit den Bauvorhaben durch die Gruppe losgehen? Wir werden im Januar 2022 mit der Gruppe starten,. Die Restmittel für die „Erstaustattung“ versuchen wir über Solidarbeiträge der Gärtner*innen, Spenden der Nachbar*innen und auch über Kleinbeträge aus dem Nachbarschaftsfonds (siehe Website), hier max. 500 Euro zu erwarten, zu stemmen.

    Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnern möchte? – Aktuell haben wir rund 10 Personen, die am Aufbau des Gartens mitwirken würden. Auch haben wir die Unterstützung von Institutionen im Stadtteil (wie das Seniorenzentrum Bergheim oder der Coworking Space), die über den geplanten Gemeinschaftsgarten informiert sind und bereits Gestaltungsideen eingebracht haben sowie ihre Zielgruppen für eine Mitwirkung am Garten mobilisieren können.

    Wie groß ist die Fläche, die zum Gemeinschaftsgarten werden soll? – Die Fläche, die für die Bewirtschaftung zur Verfügung steht und für uns gefräst wird, umfasst ca. 100 qm. Die Fläche ist von Büschen und Bäumen eingesäumt, dadurch geschützt und bietet natürliche Schattenplätze. Neben der zu bewirtschaftenden Fläche stehen also noch ergänzende Bereiche zum Aufhalten, Spielen, Picknicken etc. bereit.

    Ist die Fläche schon gefräst, sprich der Gemeinschaftsgarten kann  nun da entstehen? Die Fläche wird aufbereitet, sobald wir den Startschuss geben können, sobald also die Förderzusage der Anstiftung vorliegt und wir richtig loslegen können. Wir stecken sozusagen in den Startlöchern (mehr …)