Schlagwort: Heidelberg CA Garten

  • Heidelberg: weitere Hochbeete für den GG des Collegium Academicum

    (Antrag, Antworten)

    Um unseren Gemeinschaftsgarten zu erweitern, planen wir im Frühjahr 2025 Hochbeete zu
    bauen und zu bepflanzen. Hierbei möchten wir gern an die bereits erfolgte Förderung der
    anstiftung zum Bau von Hochbeeten aus dem Jahr 2021 anknüpfen.
    Der Garten ist eingebettet in das selbstverwaltete Wohnprojekt Collegium Academicum und
    soll als Schnittstelle zur breiteren Öffentlichkeit und als Begegnungsort dienen. Er umfasst
    sowohl einen Dachgarten (auf der Veranstaltungsfläche) als auch den Innenhof, Freiflächen um
    das Gebäude herum sowie einen Teich. Große Teile des Gartens werden rollstuhlgerecht
    zugänglich sein, um für möglichst viele Menschen eine Teilhabe zu schaffen.
    Bei der geplanten Veranstaltung wollen wir das Wissen, das wir in dem von Ihnen geförderten
    Workshop erworben haben, weitertragen, sowie das Angebot im Gemeinschaftsgarten
    erweitern. Diese Form der Bildungsarbeit entspricht den Förderzielen des Vereins, unabhängig
    vom Bildungsstand, in Selbstverwaltung und anhand praktischer Projekte das Lernen zu
    ermöglichen.
    Unser Ziel ist es, den Permakulturgedanken in unserem Projekt weiter zu stärken und die
    Möglichkeit des gemeinschaftlichen Gärtnerns zu erweitern.
    2. Inhalt
    Im Rahmen des ersten Workshops hatten wir die Möglichkeit, den Bau von Hochbeeten im
    Sinne der Permakultur zu erlernen. Darüber hinaus konnten wir Erfahrungen in der Nutzung
    und Pflege von Hochbeeten sammeln. Dieses Wissen möchten wir nun in der Projektgruppe
    weitergeben. Angelehnt an den Input der Expertin Christin Zeitz werden wir zunächst die
    grundsätzlichen Konzepte der Permakultur vorstellen und im Anschluss praktische
    Wissensweitergabe in der Konstruktion vermitteln. Hierbei möchten wir vier Hochbeete aus
    Europaletten (1200 x 800 x 144 mm), welche bei der Sanierung unseres Altbaus übrig geblieben
    sind, bauen. In allen Beeten ist ein integriertes Bewässerungssystem in Form von Tonkrügen
    angedacht, um Wasserverluste bei der Bewässerung zu vermeiden.
    3. Maßnahmen
    Im Sinne unseres Wohnheimskonzepts werden wir die Beete in Eigenleistung erstellen. Die
    notwendigen Materialien beziehen wir aus der Region. Die Pflanzenerde bekommen wir von
    dem Kompostwerk Heidelberg-Wieblingen; die Setzlinge und das Saatgut wollen wir von der
    Gärtnerei Huben Ladenburg, der Gärtnerei Elfner Heidelberg und der Gärtnerei Lenz
    Heidelberg-Handschuhsheim beziehen.
    Die Pflanzungen sollen dem regionalen Klima entsprechend ausgesucht werden und es soll
    samenfestes Saatgut in Bioqualität verwendet werden.

    Wie hat der Garten sich denn weiterentwickelt?
    In den vergangenen Jahren und mit Abschluss der Bauphase haben wir begonnen unseren Garten zu
    begrünen. Wir haben Fett- und Magerwiesen gesät sowie Gemüsebeete, Gartenwegen und einen
    Kompost angelegt. Außerdem haben wir in einem Workshop mit Christin Zeitz grüne Sitzkreise als
    Aufhalts- und Sitzgelegenheiten, Staudenbeete und Totholzhecken nach den Prinzipien der
    Permakultur erstellt.
    Auch ein Teich ist Teil unseres Gartens und wird 2025 bepflanzt und besiedelt. Da sich viele der
    Elemente vor allem um unseren Neubau befinden, möchten wir den Garten um unserem 2024 fertig
    saniertem Altbau aufwerten. Dazu wollen wir zusätzlich zu den 2021 angelegten (Hoch-)beeten im
    Norden des Gebäudes weitere Hochbeete im Osten bauen.
    Wie groß ist die Gruppe und wie beständig ist diese?
    Unser selbstverwaltetes Projekt ist in AGs und Initiativen strukturiert. Die Projektgruppe umfasst ca.
    350 Personen, wovon ca. 250 in Alt- und Neubau direkt vorort wohnen. Die Garten-Initiative
    kümmert sich, wie der Name sagt um Anlagen, Pflege und Instandhaltung des Gartens und umfasst
    20 Mitglieder, wovon die meisten seit ein bis zwei Jahren aktiv sind.
    Der geplante Workshop soll im Rahmen eines mehrtätigen Arbeitseinsatzes (Camp) stattfinden, bei
    welchem wir unser Wohnheim verschönern wollen. Dazu gehört unter anderem der Bau der
    Hochbeete, der Bau einer Pergola sowie Gemeinschaftsaktionen. Die Gruppe für den Bau der
    Hochbeete wird auf ca. 15 Personen geschätzt.
    Wie viele Menschen aus der Nachbarschaft sind mit im Garten dabei? Da wir ein Wohnprojekt in
    einem neu entstehendem Quartiersteil (Konversionsfläche ehem. US-Hospital) sind, wird der Garten
    bisher vorwiegend von den Projektmitgliedern genutzt. Wir stehen der Nachbarschaft offen und
    wollen in Zukunft an Strukturen arbeiten um weitere Menschen einzubeziehen.
    Wie gemischt ist die Gruppe u.a. hinsichtlich Alter? Wie entsteht Gemeinschaft?
    Die Projektgruppe besteht vorwiegend aus Bewohnern des Studierenden- und Auszubildenden
    Wohnheims, sowie Bewohnern des Altbaus (Orientierungsjahr, Familien, WGs).
    Immer mittwochs treffen wir uns zum Plenum um Diskussionsthemen und Anliegen zu besprechen,
    welche wir oft mit gemeinsamen Essen oder Barabenden abschließen. Durch die AG-Struktur
    sprechen wir viel miteinander über unsere Zukunftsvisionen für das Projekt. Zusätzlich finden
    regelmäßig Gemeinschaftstage, Küfas und Partys statt.
    Wie machen Sie auf den Garten aufmerksam, wo erfahren potentielle (nicht in dem Wohnheim
    wohnende Menschen) Gärtner*innen von dem Projekt?
    Die Bewerbung des Projektes findet hauptsächlich über unsere Social Media Kanäle (Instagramm,
    facebook) und unseren regelmäßigen Newsletter statt. Wir bieten monatlich Führungen an, für alle
    die das Wohnprojekt interessiert und gerne mehr über das Collegium Academicum wissen
    möchten. Es haben außerdem bereits zwei Eröffnungsfeiern für den Alt- und Neubau stattgefunden,
    wo die ganze Nachbarschaft eingeladen war. Für den Workshop werden wir darüber hinaus durch
    Plakate Werbung in der Nachbarschaft machen.
    Wie ist der Garten organisiert? Ist alles gemeinschaftlich?
    Der Garten wird von der Garten Initiative organisiert. Jede*r kann am Projekt mitmachen und/oder
    den Gatren genießen.
    Wie und von wem werden Entscheidungen getroffen?
    Das Projekt ist basisdemokratisch, große Entscheidungen werden vom ganzen Projekt in einem
    Konsensverfahren getroffen. Alltäglichere/operative Entscheidungen werden in den regelmäßigen
    Treffen der Garteninitiative getroffen.
    Wo sollen die vier weiteren Hochbeete dann stehen? Auf welcher der aufgeführten Flächen?
    Die vier weiteren Hochbeete werden im Osten unseres Altbaus stehen und damit vom
    Mendelejewplatz aus zugänglich sein. Neben den Hochbeeten ist ein Pollinator Pathway geplant und
    man kommt auf dem Weg in unsere gemeinschaftlichen Fahrrad- und Metallwerkstätten daran
    vorbei.
    Da können Sie nicht in der Erde gärtnern?
    Wir haben bereits auch Bodenbeete angelegt, in die wir Kartoffeln, Sellerie, Lauch, Bohnen, Erbsen,
    Tomaten, Paprika, Auberginen, Knoblauch und Kräuter gepflanzt haben. Außerdem Beerenhecken mit
    Himbeeren, Johannisbeeren (schwarz und rot), Stachelbeere und Jostabeere.
    Leider sind vor allem in den Bodenbeeten manche Keimlinge den Schnecken zum Opfer gefallen,
    Hochbeete würden uns die Möglichkeit geben diese Pflanzensorten zu „beschützen“ und vielfältig
    anzubauen. Durch den Rohkompost in unseren Hochbeeten entsteht ein wärmeres Mikroklima, was
    uns ermöglicht bereits früher im Jahr Salate anzubauen. Außerdem können wir ein
    Bewässerungssystem (z. B. Tontöpfe) integrieren, wodurch wir in den trockenen Sommermonaten
    mehr Wasser sparen.
    Was passiert mit der Ernte?
    Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, abhängig von der Menge der Ernte. Wir haben einen
    Fairteiler am Wohnheim an dem sich jede*r der/die vorbei kommt Lebensmittel mitnehmen darf.
    Außerdem finden bei uns regelmäßig KüfAs (Küche für Alle) auf Spendenbasis statt, bei der die Ernte
    verarbeitet werden kann. Auch bei Gemeinschaftsaktionen wird häufig für alle gekocht. Natürlich ist
    es auch immer erlaubt ein bisschen zu snacken.
    Wer wird die Hochbeete bauen?
    Wir werden die Hochbeete mit allen Interessierten bauen, vermutlich mehrheitlich mit Mitgliedern
    der Projektgruppe des Collegium Academicums. Die Garten-Initiative wird den Bau anleiten und die
    einzelnen Schritte erklären. Außerdem werden wir die Hochbeete gemeinsam bepflanzen und die
    Garten-Initiative wird erklären welche Pflanzen in Hochbeeten gut zusammenpassen und wie man ein
    Beet im Sinne der Permakultur gestaltet.

    (mehr …)

  • Heidelberg: GG CA in Teilen eröffnet

    (Mail)
    Teile des CA Gemeinschaftsgartens sind realisiert, wie zum Beispiel die Hochbeete vor unserem Altbau
    Andere Teile, wie einen Dachgarten, der auf einem Dach unseres Neubaus entstehen soll, sind aktuell in Planung.
    (mehr …)

  • Heidelberg: offener Gemeinschaftsgarten an neu entstehendem Wohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    Um Erfahrungen  für  unseren  Gemeinschaftsgarten  zu  sammeln, der  im  Januar  2022 eröffnet
    wird,  möchten  wir  auch  dieses  Jahr  bereits  einige  Workshops  zur  ökologischen
    Freiraumgestaltung  durchführen.  Der  Garten  ist  eingebettet  in  das  selbstverwaltete
    Wohnprojekt Collegium Academicum und soll als Schnittstelle zur breiteren Öffentlichkeit und
    Begegnungsort dienen. Er umfasst sowohl einen Dachgarten (auf der Veranstaltungsfläche) als
    auch den Innenhof und Freiflächen um das Gebäude herum sowie einen Teich. Der größte Teil
    des  Gartens  ist  rollstuhlgerecht  zugänglich,  um  möglichst  vielen  Menschen  eine  Teilhabe  zu
    ermöglichen.
    Der Garten steht sowohl den Bewohner*innen des Wohnheims (Studierenden, Auszubildenden
    und  Promovierenden)  als  auch  der  Nachbarschaft  und  interessierten  Bürger*innen  zur
    Verfügung  (Kontakt  zum  Quartiersmanagement  Hasenleiser  besteht  bereits).  Auch
    interkulturelle Begegnungstreffen werden somit in einem diversen Quartier angestrebt.
    Bei dieser ersten Auftaktveranstaltung wollen wir uns theoretisch und praktisch an zwei Arten
    Hochbeeten  versuchen,  diese  bauen  und  in  Betrieb  nehmen.  Diese  Form  der  Bildungsarbeit
    entspricht  den  Förderzielen  des  Vereins,  da  unabhängig  vom  Bildungstand  und  anhand
    praktischer Projekte gelernt wird.
    Wir wollen anhand der beiden Hochbeete Erfahrungen sammeln, die wir dann im nächsten Jahr
    bei der Gestaltung unseres Gemeinschaftsgartens nutzen können. So wird sichergestellt, dass
    die Beete den Bedürfnissen und Kapazitäten der Nutzer*innen entsprechen.

    – wie viele Leute sind bisher an der Planung des Gartens beteiligt und wie viele kommen aus der Nachbarschaft (also wohnen nicht dort)?

    Derzeit plant die offene Projektgruppe den Garten und bisher wohnt noch niemand dort. Einzug in das Wohnheim wird voraussichtlich im kommenden Januar stattfinden. Teil der Projektgruppe sind auch Menschen, die in der näheren Umgebung wohnen und nicht einziehen werden. An den Planungen beteiligt sind ca. 20 Personen, die nicht einziehen und eine stetig wachsende Gruppe von Einziehenden von derzeit etwa 15 Personen. Andere potenzielle Nutzer*innengruppen werden sicher in Zukunft noch dazustoßen, beispielsweise durch das Quartiersmanagement Hasenleiser, der Montessorischule und der Lebenshilfe in direkter Nachbarschaft.

    – wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschafts(nutz)garten entstehen soll und wie ist diese beschaffen? Wie hängen die Teilflächen zusammen? Bitte schicken Sie mir davon eine Skizze

    Unser Garten besteht aus drei Teilen: 1. Dachterasse (etwas über 200m²); 2. dem Innenhof (ca. 600m²); 3. dem Gartenbereich um die Gebäude herum.

    Im Anhang schicke ich Ihnen unsere aktuelle Außenraumplanung (von unserem Landschaftarchitekturbüro). Vor allem die rund eingezeichneten Beete werden zu großen Teilen ein Nutzgarten sein.

    – gibt es schon ein Schild, auf dem das Vorhaben bekannt gemacht wird mit Kontaktmöglichkeit für die Nachbarschaft?

    Nein, aktuell noch nicht. Der Grund dafür ist, dass wir das erste Projekt sind, das auf der Konversionsfläche US Hospital fertiggestellt wird. Das bedeutet, es gibt derzeit noch keine Straßen und Gehwege, die Fläche wird derzeit erschlossen und wir rechnen mit einem Abschluss der Bautätigkeiten um unser Grundstück herum und einer Zugänglichkeit des Gartens ab etwa dem Jahreswechsel.

    – wie haben Sie das Vorhaben bisher in der Nachbarschaft bekannt gemacht?

    Das Projekt steht grundsätzlich im Fokus der Öffentlichkeit – diverse Pressevertreter*innen berichten regelmäßig. Auch über unsere social Media Kanäle, unseren Newsletter und Verteiler wie bspw. die Telegramgruppe „Klimagerechtigkeit HD“ oder des „architects for future HD“ und natürliche per persönlicher Einladung haben wir derzeit für unseren Gartenworkshop im Rahmen unserer Summerschools geworben.

    – wie zugänglich ist der Innenhof und können die interessierten, potentiellen Mitmacher*innen aus der Nachbarschaft da jederzeit dann rein?

    Es sind keine Zäune oder sonstige Begrenzungen geplant und die Zugänglichkeit ist für die Gartengruppe jederzeit gegeben, egal ob sie im Gebäude wohnen oder nicht. Die bauliche Gestalt ist jedoch so, dass der breiten Öffentlichkeit vor allem die Flächen um die Gebäude herum offen stehen, da sie ohnehin an die öffentlichen Plätze und den Park angrenzen und unser Ziel auch eine Vernetzung der Nachbarschaft ist (im Zuge der Internationalen Bauausstellung).

    – wie viele Menschen können an dem Beetbauworkshop mitmachen (20?) und wie haben Sie den Workshop bisher beworben? Wann wird der Workshop stattfinden? Wie viele Menschen aus der Nachbarschaft haben Interesse an dem Workshop?

    Es werden maximal 25 Personen teilnehmen können, aktuell liegen uns Anmeldungen von 15 Personen vor. Die Werbung erfolgte bisher wie oben beschrieben. Sie finden die Einladungen und alle Informationen auch online unter www.collegiumacademicum.de/summerschool

    Der Workshop findet am 11. September ganztätig statt. Es soll gegen 9.30Uhr mit dem theoretischen Teil begonnen werden, vor und nach der Mittagspause werden die Teilnehmenden die zwei beschriebenen Beete anlegen.

    Aus der Nachbarschaft sind etwa 7 der 15 Anmeldungen, die anderen stammen aus dem weiteren Stadtgebiet und einige internationale Freiwillige werden ebenfalls teilnehmen.

    – wie viele Beete wird es insgesamt geben können und wie soll der Garten organisiert sein? Alles gemeinschaftlich? Individuelle Beete?

    Mischsystem?

    Die genaue Anzahl steht noch nicht fest, sie hängt auch von den Ergebnissen des Workshops ab, bei dem wir die Praktikabilität von runden vertikalen und rechteckigen horizontalen Beeten testen werden und schauen, welche Arbeiten wir für Zukunftsfähig halten. Eine vorläufige Anzahl und die Verortung können Sie dem angehängten Außenraumplan entnehmen.

    – woher bekommen Sie das Wasser und wo werden die Geräte untergebracht?

    Aktuell beziehen wir unser Wasser über die Baustellenversorgung. Sobald das Gebäude in Betrieb genommen wird, werden sowohl zum Innenhof hin, als auch auf der Dachterasse und nach Osten hin zur großen Außenfläche neben dem Neubau Außenwasserhähne installiert. Diese beziehen ihr Wasser aus der im Innenhof im Erdreich versenkten Zisterne, die 14m³ fasst und das Regenwasser vom Dach sammelt.


    (mehr …)