(Antrag, Antworten)
Wir werden in die Gartensaison 2022 am 15.03. mit einem Team von sieben Personen starten.
Stattgefunden hat bereits ein Gespräch mit dem Direktor der benachbarten Grundschule, mit dem
eine Kooperation abgesprochen wurde.
Pflanzenbaulich möchten wir in 2022 zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
2021 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
Anlegen eines kleinen Heilkräutergartens
Anpflanzen weiterer Blühsträucher
Daran arbeiten, dass unsere große Wiesen blühender wird
Begrünung unseres Gerätewagens
Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen einrichten
- Was hat die Gruppe für Ideen, welche Maßnahmen sind geplant, damit die Gruppe wieder wächst. Viele Gärten sind ja in den „Corona-Jahren“ gewachsen, haben sich bei der Wilden Linde nicht mehr Leute für das Mitgärtnern interessiert? Gibt es Schilder am Garten, wie macht ihr darauf aufmerksam? Gibt es vielleicht mal wieder eine Infoveranstaltung oder Angebote im Garten für die Nachbarschaft?
Neben der erwähnten Kooperation mit der benachbarten Grundschule haben wir ganz aktuell eine eigene Webseite in Vorbereitung, die als eine Art digitales schwarzes Brett mit Terminen, Vorhaben, etc. fungieren soll.
Auf die Zahl der Mitmachenden in der Wilden Linde hatte Corona keinen bemerkbaren Einfluss. Der Unterschied zu anderen Gärten lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass Studierende teilweise während der digitalen Lehre gar nicht in Tübingen waren. Generell bleiben bisher nur wenige Leute über mehr als ein Jahr aktiv.
Es gibt zwei Schilder am Garten. Von dort aus wird man in Zukunft auch zum „digitalen schwarzen Brett“ gelangen. Das Werkstadthaus veröffentlicht außerdem Termine im Newsletter und auf seiner Webseite. Von der Kooperation mit der benachbarten Grundschule versprechen wir uns ebenfalls eine erhöhte Sichtbarkeit (z.B. in der Elternschaft).
- Beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten für Saatgut und Pflanzen? Welche Möglichkeiten sehr ihr, dass der Garten unabhängiger von Fördergelder werden kann?
In der letzten Saison gab es vereinzelt Sachspenden (z.B. Natur-Randsteine, Schrauben & Muttern, Kette mit Zahlenschloss, Schneckenkorn und Setzlinge). In Zukunft sollen freiwillige Geldspenden erleichtert werden (z.B. via Paypal).
- Gibt es Überlegungen dazu, dass mehr Kooperationspartner (z.B. aus dem Stadtteil) gewonnen werden können und der Garten auch von Gruppen genutzt wird?
Ja, diese Überlegungen ergeben sich aus der Lage des Gartens: Er befindet sich in einem Erholungsgebiet an einem Fahrradweg zwischen Innenstadt und Freibad. Die nächsten Gebäude sind Schulen. Mit diesen planen wir uns zu vernetzen. In den letzten zwei Jahren wurden in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gartens zudem ein Spielplatz, ein Skatepark, ein Pumptrack und weitere Trainingsanlagen (3-in-One Bewegungspark) gebaut. Wir sehen darin erhöhtes Wachstums- und Vernetzungspotential für die Wilden Linde unter Interessierten verschiedenster Altersgruppen und erwarten hier Synergieeffekte.
- Gibt es derzeit Kooperationpartner und wie beteiligen diese sich an den Kosten?
Die benachbarte Grundschule hat eine Beteiligung von ca. 10% der jährlichen Kosten mündlich zugesagt. Dies soll sie nun, neben anderen Absprechen, schriftlich fixieren.
- Wer kümmert sich um den Heilgarten und wer nutzt diesen?
Die Idee zum Heilgarten entstand dadurch, dass eine neue Person kam, die sich nur für Heilpflanzen interessierte. Um auch dieser Person ein Angebot zu machen, haben wir eine kleine Fläche mit Natursteinen, die dem Gemeinschaftsgarten gespendet wurden, umrandet und nun vor, dort Heilpflanzen anzubauen. Zur Nutzung bestände die Möglichkeit, die wirksamen Teile, z.B. Blätter, allen Gärtner*innen anzubieten, sowie deren Bekanntenkreis.
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