Schlagwort: Heimatgarten

  • GEBAG in Duisburg will in 9 Quartieren mindestens einen „Heimatgarten“ anlegen

    (Gu, Treffen)

    Die Wohnungsbaugesellschaft Gebag aus Duisburg hatz inzwischen vier Gartenprojekte, hauptsächlich und teilweise auch nur für ihre Mieter angelegt. Alle nach einem Schema: die MieterInnen können gärtnern und zudem sind es Arbeitsförderprojekte mit 2 Euro Jobs. Die Jobber bauen die Hochbeete, sind täglich vor Ort, sind auch AnsprechpartnerInnen, 14 Leute und Anleitung. Aus der Arbeitsmarktperspektive erfolgreich: der niedrigste Krankenstand bei 2 Euro Jobs überhaupt, die Jobber betätigen sich für ein sinnvolles, anerkanntes Projekt.
    Die Gebag will nun in den 9 Bezirken, in denen sie Wohnungen und eben auch Flächen hat, mindestes ein solches Gartenprojekt aufbauen (mehr …)

  • Flüchtlinge gärtnern beim Heimatgarten Rheinhausen

    (Gu, alerts)

    „Heimatgarten“ nennt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag ihr Projekt an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“.

    Ein Garten, der verbinden soll. Das steckt hinter dem Heimatgarten der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen. Diese Verbindung wurde jetzt rund um den Heimatgarten kräftig gefeiert. Flüchtlinge und Nachbarn feierten gemeinsam ein Sommerfest. Sonst sind viele von Ihnen auch zusammen im Heimatgarten tätig. Rund 350 Flüchtlinge leben seit September 2015 hier. Außerdem rund 200 Menschen, die dort bereits vorher lebten, quasi „Altanwohner“.

    Viele Flüchtlinge hatten sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebracht. Zum Beispiel beim Kochen: „Wir haben ganz viele unterschiedliche Gerichte hier. Zum Beispiel von einem Koch aus Syrien, der selbst Flüchtling ist“, erzählt Petra Valentin, Projektkoordinatorin der Gebag. Zum Preis von 20 Cent gab es so ein ausgefallenes Essen. „Wir wollen damit eine Wertschätzung signalisieren“, so Valentin. Die Einnahmen des Tages kommen dem Flüchtlingscafé des Vereins „Mehr Flüchtlingshilfe“ zugute. Das wird nur wenige Meter weiter in einem Nachbarhaus betrieben. Auch viele andere Initiativen, die sich für Flüchtlinge engagieren, waren zugegen, etwa die Diakonie.

    35 Kästen gibt es insgesamt
    Der „Heimatgarten Rheinhausen“ ist ein Urban-Gardening-Projekt. Auf einer Rasenfläche von rund 6000 Quadratmetern stehen insgesamt 35 Pflanzkästen. Alle Duisburger sind zum gemeinschaftlichen Gärtnern und Mitgestalten eingeladen. Möglich gemacht haben dies neben der Gebag als Eigentümerin des Grundstücks noch drei weitere Partner: die NRW.ProjektSoziales GmbH als Projektmanagerin, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Projekt-Förderer und die GfB, die als Träger von „Arbeitsgelegenheiten“ mit Fördermitteln des Jobcenters die handwerklichen und gärtnerischen Voraussetzungen im Heimatgarten schafft. Von 7.30 bis 13.30 Uhr sind sechs Kräfte von dort im Einsatz und bauen Pflanzkübel oder Bänke. Die werden zum Beispiel aus alten Paletten gefertigt, die Firmen vorbeibringen.
    Weitere Informationen:

    Aktuell sind alle Pflanzkästen vergeben. Es gibt sogar eine Warteliste. Allerdings werden immer wieder neue frei.

    Flüchtlinge gärtnern mit „Altanwohnern“ in Rheinhausen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/fluechtlinge-gaertnern-mit-altanwohnern-in-rheinhausen-id12146243.html#plx1909612227 (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • Wohngsbau- und Entwicklungsgesellschaften in Duisburg fördern Gemeinschaftsgärten

    (Gu, Mail)

    Inzwischen gibt es einige Gartenprojekte in Duisburg.
    Die EG DU (Entwicklungsgesellschaft Dusiburg) scheint also auf das Thema aufgesprungen zu sein und es jetzt groß aufziehen zu wollen“: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/urban-gardening-projekt-startet-in-duisburg-hochfeld-id11749889.html
    Das im Artikel beschriebene Gartenprojekt ist von SchülerInnen eines Schülerwohnheims angelegt initiiert und angelegt worden.
    […]Amt für Umwelt und Grün. Sie hat alle Daten und Fakten parat. Keine 5000 Euro habe die Umsetzung des Projektes gekostet. „In die sechs Hochbeete, die von der Bahnhofsplatte stammen, ist frische Erde für die Nutzpflanzen beim Urban Gardening gefüllt worden.“ Was sich auf Neudeutsch so innovativ anhört, ist nichts weiter als ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten.
    „Inzwischen ist es ein richtiger Trend. Die Nachfrage wurde so groß, dass wir uns etwas überlegen mussten, denn solche Projekte fördern wir gerne“, so Kroog.
    „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen“

    Korkmaz betont: „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen.“ Er greift selbst zur Schaufel und hebt eine kleine Grube aus. „Wenn jemand Werkzeug braucht, kann er sich gerne an uns wenden.“ In Zukunft soll es in unmittelbarer Nähe noch einen kleinen Schuppen geben, in dem Gartenutensilien untergebracht werden können.

    In ganz Duisburg werden insgesamt 18 solcher Urban Gardening-Projekte gefördert, teilt Reinhard Schmidt von der EG DU Entwicklungsgesellschaft mit. In drei bis vier Jahren soll es so einen stadtteilübergreifenden Gartenbereich geben. Der Gemeinschaftsgarten in Hochfeld ist also nur ein Anfang.“

    Ein anderes Projekt wird von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: der Heimtagarten, der offen für alle ist: http://heimatgarten-rheinhausen.jimdo.com/ (mehr …)