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  • Heinersdorf: GG am Haus des Wandels

    (Sachbericht)

    Unsere Gartengruppe besteht aus Mitgliedern mehrerer Generationen. Dies bringt nicht nur eine Vielzahl von Erfahrungen und Perspektiven
    zusammen, sondern ermöglicht es auch, dass alle voneinander lernen können. Besonders die älteren Mitglieder profitieren sehr von den neuen Gartenwerkzeugen, die ihnen die Arbeit
    erleichtern, vor allem die Schubkarren, die ihnen helfen, schwere Lasten zu transportieren, ohne sich dabei übermäßig anzustrengen.

    Pflanztag am 5. November 2023
    Anfang November haben wir im ganzen Dorf zum großen Pflanztag eingeladen. Dabei konnten wir auch noch einmal um Beetpat*innen werben. Der Tag war gut besucht, nicht nur von
    den Menschen, die üblicherweise den Garten betreuen. Mit vielen Händen konnten wir neue Bäume und Sträucher pflanzen, die hoffentlich
    helfen werden, unsere typische „Brandenburger Steppe“ etwas schattenreicher und feuchter zu halten. Wir haben unsere Pflanzen dabei von
    einer lokalen Bio-Baumschule erhalten und uns besonders gefreut, dass wir einige „vergessene Sorten“ in unserem Garten ansiedeln konnten –
    etwa die Mispel und die Felsenbirne. Am Pflanztag konnten wir außerdem ein altes Hochbeet abtragen, dass unsere Nachbar*innen nicht mehr so ansehnlich fanden und das Holz zu Lagerfeuerholz verarbeiten.

    Hochbeetbau Dezember 2023
    Im Dezember traf sich die Gartengruppe regelmäßig, um ein neues Hochbeet vor dem Haus zu errichten und mit Noppenfolie und Hasendraht auszukleiden, damit es hoffentlich länger
    hält, als unsere vorherigen Versuche. Auch im Dezember haben wir die neuen Regencontainer rund um den Garten angebracht und angeschlossen, sodass sie über den
    Winter bereits einiges an Regenwasser sammeln konnten. Dieses Wasser war uns in den
    trockenen Wochen im Frühjahr von großem Nutzen und half uns, die jungen Pflanzen gut zu versorgen.

    Ausblick 2024
    Im neuen Jahr bekamen die Hochbeete noch einmal einen frischen Anstrich und werden bald mit den ersten kleinen Tomatenpflänzchen bepflanzt, die dann dank unserer neuen
    Regencontainer vor dem Haus auch gegossen werden können und hoffentlich prächtig wachsen. Wir konnten durch die Förderung endlich Hochbeete bauen, die den ästhetischen
    Ansprüchen sowohl der Gartengruppe, als auch der Nachbarschaft gerecht werden. Das mag banal klingen, aber uns hat es sehr geholfen, die Akzeptanz für einen
    gemeinschaftlichen Garten im Dorf zu erhöhen, der nach biologischen und naturnahen Prinzipien gestaltet wird. (mehr …)