Schlagwort: Hildegarten Hamburg

  • Umbauarbeiten am Bunker in St. Pauli starten

    (NL)

    der eine oder andere hat es sicher schon gemerkt – es geht los! Schon in den nächsten Tagen starten erste Bauarbeiten am Bunker. Dabei geht es aber (noch) nicht um das Begrünungsprojekt, sondern notwendige Betonsanierungen am Kragen. Das bedeutet für uns zusätzliche Arbeit. Wir müssen unsere Test-Hochbeete und Pflanzgefässe entfernen und unsere Dachführung neu organisieren, damit wir natürlich auch während der Bauphase präsent sein können. (mehr …)

  • Hildegarden: Gartenprojekt soll wohl dieses Jahr starten

    (Newsletter)

    Für Hilldegarden und den Stadtgarten auf dem Bunker beginnt das Jahr 2019 mit guten Nachrichten. Im letzten Treffen mit Prof. Matzen erhielten wir die Zusage für die innenliegenden Flächen, die im Bauantrag geplant waren. Ein weiterer Meilenstein für unseren Verein. Endlich können die konkreten Planungen starten. Auch der Baubeginn rückt in unmittelbare Nähe – Start ist in diesem Jah (mehr …)

  • Baugenehmigung für Hildegarden erteilt

    (Gu, alerts)

    Der Flakbunker am Heiligengeistfeld soll Hamburgs größter Stadtgarten werden. Nun entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft

    Ein gewaltiger Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg ragt grau am Rande des Heiligengeistfeldes in Hamburg-St. Pauli empor. Doch schon bald könnte sich das Grau in Grün verwandeln. Nach einem über zweijährigen Beteiligungsprozess und Dialog zwischen Aktiven, Anwohnenden und Bezirkspolitik sowie einer umfassenden Prüfung durch Behörden und Gutachter unterschiedlichster Fachgebiete ist die Realisierung nun durch die Erteilung der Baugenehmigung einen Schritt näher gerückt. Im Laufe der nächsten zwei Jahre soll ein sozialer Ort geschaffen werden, an dem Kultur- und Zukunftsthemen umgesetzt werden können. Das Pilotprojekt sieht eine Naturlandschaft über den Dächern der Stadt mit Raum zum aktiven Experimentieren mit alternativen Formen von Stadtgrün, Energiegewinnung und urbaner Lebensmittelproduktion vor. Nun muss die Hamburgische Bürgerschaft noch zustimmen.

    Bereits Anfang 2014 gelang es der Projektgruppe „Planungsbüro Bunker“, unterstützt durch die Architekten des Büros Metapol Architecture, den erbbauberechtigten Pächter Prof. Dr. Thomas Matzen von der Vision einer völlig neuen Stadtnatur zu überzeugen. Die Idee: Die bisher brachliegende Dachfläche des Bunkers soll um einen pyramidenförmigen, begrünten Aufbau erweitert und erstmalig über eine umlaufende, begrünte Rampe zugänglich gemacht werden. So entstehen 7.700 Quadratmeter öffentliche Parkflächen, Gemeinschaftsgärten, Stadtteilräume und eine Gedenkstätte, in der die Geschichte dieses Ortes dokumentiert und an die Zwangsarbeiter, die den Bunker 1942 in nur 300 Tagen erbauten, erinnert werden soll.

    Die Investitionskosten und der Unterhalt des „grünen Berges“ auf dem Bunker sollen durch den Erbpächter getragen und über die im Innern des begrünten Dachaufbaus liegenden Mietflächen rückfinanziert werden. Ein städtebaulicher Vertrag sichert die kostenfreie, öffentliche Nutzung für die gesamte Dauer des Erbpachtvertrages ab. Die Gestaltung und zukünftige Nutzung des öffentlichen Stadtgartens organisiert der Trägerverein Hilldegarden e.V.

    http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/erneuerbare-energien/urban-gardening-xxl-gruener-bunker-erhaelt-genehmi/ (mehr …)

  • Der Hildegarden kommt

    (Gu, Newsletter)
    der wichtigste Meilenstein auf unserem Weg zum Stadtgarten auf dem Bunker ist erreicht: Am 12.11. entschied der Bezirk abschließend, dass das Vorhaben genehmigt wird – ohne Abstriche bei öffentlichem Park und Garten sowie den Stadtteilflächen und dem Bunkermuseum. Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Vision jetzt immer realistischer wird. Das nennen wir einen guten Grund um gemeinsam mit Euch zu feiern.

    Deshalb laden wir Euch hiermit ganz herzlich zur offiziellen Einweihungsparty unseres neuen Raumes im Bunker ein. Kommt am Sonnabend, den 3.12. um 17 Uhr in das Hilldegarden-Gewächshaus im 5. Stock! (mehr …)

  • Bezirksversammlung ist für den Hildegarden

    (Gu, Newsletter)

    Nach dem positiven Votum der Bezirksversammlung für den Stadtgarten auf dem Bunker geht der Abstimmungsprozess zwischen der städtischen Verwaltung und dem Investor in die nächste Runde. Wir sind sehr gespannt und halten Euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

    Bezirksamtsleiter Falko Droßmann erwartet eine Entscheidung zum laufenden Baugenehmigungsverfahren noch in diesem Herbst.
    (Hamburg/Hildegarden)

    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Bezirksversammlung-will-gruenen-Hochbunker-,bunker924.html:
    Die entscheidende Nachricht für ein grünes Hochbunker-Dach auf dem Hamburger Heiligengeistfeld ist am Mittwoch gekommen: „Der Beschluss der Bezirksversammlung ist ein entscheidendes Signal für uns. Wichtig ist auch, dass es eine so klare Mehrheit gab“, sagte Robin Houcken, Leiter vom Planungsbüro Bunker, im Auftrag des Investors im Gespräch mit NDR 90,3. Am Abend zuvor hatten zwei Drittel der Bezirkspolitiker für das 25-Millionen-Euro-Projekt gestimmt. Allerdings sind nur noch drei statt der geplanten fünf neuen Bunkeretagen und 38 statt 52 Veranstaltungen pro Jahr in der geplanten Halle auf dem Bunkerdach erlaubt. Und Investor Thomas Matzen muss ein Quartiersparkhaus (mehr …)

  • Stand der Dinge Hildegarden

    (Gu, Newsletter)
    ein turbulenter Monat neigt sich dem Ende. Am Mittwoch, den 08. Juni, hatten wir die Abgeordneten der Bezirksversammlung Mitte zu einer Infoveranstaltung in den Bunker eingeladen. Wir hatten uns dazu entschlossen, weil es seitens der Bezirkspolitik trotz über 20 Hilldegarden- und 10 zusätzlicher Planungsbüro-Veranstaltungen immer wieder hieß, man habe sie nicht ausreichend informiert. 5 Abgeordnete kamen, um sich selbst vor Ort ein Bild über unser Vorhaben zu machen. Nach der Projektvorstellung, der Dachführung und der abschließenden Fragerunde  war die Resonanz sehr positiv. Wir warten nun gespannt auf die Abstimmungen in den Bezirksfraktionen Anfang Juli.

    Auch sonst ist viel passiert. Wir hatten Besuch von einer Delegation der Stadt Aarhus, die sich für partizipative Stadtplanungsprozesse interessieren, und einer internationalen Studentengruppe aus Stuttgart. Am 18. Juni sind wir einer Einladung der Loki-Schmidt-Stiftung gefolgt und haben im Rahmen des Langen Tags der Stadtnatur erstmals gemeinsam mit verantwortlichen Landschaftsarchitekten Felix Holzapfel-Herziger eine zweistündige Führung über das Dach veranstaltet. Danach hatten wir noch Besuch von Jürgen Tietz, der einen Beitrag über das Projekt für das Hamburger Architektur-Jahrbuch schreibt und zuletzt am 25.06. von einer 25-köpfigen Workshop-Gruppe eines Denkmalschutzsymposiums der Patriotischen Gesellschaft. (mehr …)

  • Hildegarten: Begrünungsplanung steht

    (Gu, Newsletter)

    die Begrünungsplanung ist fast abgeschlossen. Die Standorte z.B. aller geplanten 228 Bäume + Großsträucher, 522 Sträucher und 1.725 qm Stauden wurden bereits durch einen Sachverständigen der Stadt Hamburg auf ihre dauerhafte Eignung geprüft.

    Am Freitag haben wir gemeinsam mit dem Planungsbüro Bunker zur Pressekonferenz im Uebel & Gefährlich eingeladen. Zahlreiche Vertreter der regionalen Presse haben teilgenommen und den umfassenden Stand des Begrünungskonzepts präsentiert bekommen. Erste Beiträge und Reaktionen sind auf unserer Website im Pressespiegel aufgeführt.

    In Kürze werden wir allen interessierten Anwohnern auf einer Infoveranstaltung mit dem Planungsbüro Bunker diese Pläne auch im Detailvorstellen. Sobald wir einen konkreten Termin haben, werden wir diesen rechtzeitig über den Newsletter bekannt geben.

    Auf unserer Website haben wir eine gemeinsame Stellungnahme von uns und dem Planungsbüro Bunker zu den jüngst öffentlich geäußerten Bedenken veröffentlicht.


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  • Hildegarten HH sucht „Versöhnung“ mit Gartendeck, Kebap und Keimzelle

    (Gu, Mail an CM; 7.11.)

    Gartendeck, Kepab und Keimzelle hatten eine Stellungsnahme zu dem neuen Gartenprojekt für St. Pauli (Hildegarten) geschrieben. Hildegarten antwortet nun darauf (nur an die Initiativen):

    […] Seit Vorstellung unseres Projektes in der Hanseplatte, zu der wir Euch persönlich eingeladen hatten und bei der Kerstin und Anke anwesend waren, haben wir alle die Möglichkeit zu diesem dringend erforderlichen Austausch verstreichen lassen. So ist es offenbar – auch durch die indirekte Kommunikation – zu vielen Missverständnissen, Fehlinterpretationen, Vermutungen, Ängsten und falschen Informationen gekommen. Wir bedauern das und möchten Euch deswegen gerne zum gemeinsamen Gespräch einladen. Auf Grund der von Euch formulierten Bedenken und Vorwürfe halten wir es für wichtig, Euch ausführlich über die Hintergründe zum Projekt zu informieren und mit Euch über Eure Punkte offen zu diskutieren. […]

    Wir bedauern Euren Ärger, weil wir davon ausgegangen sind, dass die Ziele, die wir verfolgen, grundsätzlich im Einklang mit den Zielen Eurer Initiativen stehen. Entgegen der zum Teil falschen Darstellung in der Presse und auch der Stellungnahme von Euch ist dieses Projekt eben nicht das Werk einer einzelnen Person oder Agentur, sondern wurde von einer Gruppe von mittlerweile mehr als zehn Leuten entwickelt, von denen die meisten seit einer gefühlten Ewigkeit im Viertel wohnen. Und fast jeden Tag kommen neue Mitstreiter hinzu, die ihre Ideen  zu einer aktiven Gestaltung von Stadtnatur, zu nachhaltiger, lokaler Produktion von Lebensmitteln in der Stadt und zu Umweltbildung einbringen möchten.

    Euren Vorwurf der “Geheimniskrämerei“ haben wir vernommen und möchten Euch dazu fragen, was Eure Erwartungshaltung gewesen wäre? Wir sind nicht im entferntesten darauf gekommen, dass unsere Idee von Euch als Konkurrenz oder Bedrohung zu den bestehenden Initiativen wahrgenommen werden könnte oder gar im Wettbewerb zu Euch steht. Wir sind immer davon ausgegangen, dass jedes Vorhaben, dass mehr Grün und Gärten in St. Pauli schafft, von Euch befürwortet wird und wir dachten nicht, dass wir Euer Einverständnis dafür einholen müssten. Auch wir sind für unser Projekt einen sehr langen und steinigen Weg gegangen, umes zur jetzigen Realisierungsfähigkeit zu bringen. Bisher wurde lediglich die verlässliche Basis dafür verhandelt, dass es diese zusätzlichen öffentlichen Flächen geben wird. Erst jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, an dem der Prozess der partizipativen Gestaltung für die ausgehandelten Gemeinschafts-, und Grünflächen beginnen kann. […]

    Wir stimmen mit Euch darin überein, dass Eure Pionierleistung als Grüninitiativen öffentlich unterstützt werden und mehr Raum und Möglichkeiten bekommen sollen. Dabei sehen wir uns ausdrücklich als Eure Mitstreiter für mehr Grün in der Stadt und nicht als Konkurrent oder Widersacher. Fragen, die wir uns dabei stellen und gerne mit Euch besprechen würden:

    – was möchte die Mehrzahl der Bewohner im Stadtteil?

    – wie soll sich der Stadtteil verändern dürfen?

    – wer darf was? Spielt es eine Rolle, aus welchem Kontext oder Berufsfeld Ideen kommen?

    – welche Rolle und ggfs. besonderen Rechte haben Pioniere und Ideengeber (für den Bereich Urban Gardening, aber auch sonst)?

    – gibt es gute und schlechte Grünflächen und Gartenprojekte?

    – wie stellen wir sicher, dass wirklich mehr und zusätzliche Flächen/Gärten entstehen und zum Beispiel von der Politik nicht das eine Projekt gegen 

       das andere ausgespielt wird.

    – wie können wir uns gegenseitig unterstützten?

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  • Stellungsnahme zu geplanten Bunkergartenprojekt in HH

    (Gu, Mail, 30.10.=

    es gibt eine gemeinsame Stellungnahme der Stadtgartenprojekte GartendeckKeimzelle und KulturEnergieBunker-Projekt (KEBAP) zu den Bunkerplänen an der Feldstraße in HH-St. Pauli (dem Hildegarden). Diese ist beim Hildegarden abgelegt

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  • Hildegarten: neues Gartenprojekt für HH St. Pauli auf dem Dach geplant

    (Gu aus alerts, 18.10 und iNfo von Gartendeck)

    „Ein terrassenförmig angelegter Park, der über eine begrünte Rampe zugänglich ist, mit einem Amphi-Theater, Gemeinschaftsgärten, Cafés, Spielgeräten und einer spektakulären Aussicht – der Feldstraßen-Bunker, das graue Wahrzeichen von St. Pauli, bekommt einen Stadtarten aufs Dach. Fast 20 Meter hoch wird der grüne Aufbau, der Hülle für ein ebenso spannendes Innenleben ist: einen großer Kultursaal, der vielfältig genutzt werden kann, mehrere Gästehäuser mit Unterkünften für Künstler, dazu Musikklubs, Ateliers und Proberäume. Die Anwohner, die am Donnerstag auf einer Versammlung über das Projekt informiert wurden, sind begeistert. „Endlich müssen wir St. Paulianer mal nicht ,gegen etwas‘ sein „, sagt Tobias Boeing, der sich seit acht Jahren mit den Themen Architektur, Kunst und Stadtnatur beschäftigt. Er gehört zu der Initiative Hilldegarden, zu der sich Interessierte aus St. Pauli zusammengeschlossen haben, um sich an den bisherigen Planungen des Stadtgartens auf dem Bunker zu beteiligen. Auch bei der Weiterentwicklung der Grünanlage und der Nutzung der Innenräume sind Ideen aus dem Stadtteil gefragt. „Unser Ansatz ist es, den Anwohnern nicht eine fertige Planung zu präsentieren, sondern gemeinsam die bisher ungeplanten Flächen unserer Vision von einer neuartigen Stadtstruktur zu füllen“, sagt er. Deshalb wird demnächst als Treffpunkt und Anlaufstelle vor dem Bunker ein Planungscontainer aufgestellt. Außerdem wird es während des gesamten Projektverlaufs regelmäßig Informations-Veranstaltungen geben. Auch in der Bezirkspolitik findet der 5800 Quadratmeter große Stadtpark auf dem Bunkerdach Zustimmung. „Es ist ein wirklich spannendes Projekt und greift den Wunsch der Bürger nach mehr Grünflächen im Stadtteil auf intelligente Weise auf“, sagt Michael Osterburg, Stadtentwicklungsexperte der Grünen im Bezirk Mitte. Die geforderte Urban-Gardening-Fläche war bei der Realisierung der Rindermarkthalle gleich nebenan wegen zu hoher Kosten auf der Strecke geblieben. Der geplante Stadtgarten soll bereits unten an der Straße, neben dem Eingang zur U-Bahnstation Feldstraße, beginnen. In Form einer sechs Meter breiten, etwa 300 Meter langen Rampe führt er dann an den dicken Mauern entlang nach oben. Allein dieses Park-Band hat eine Grundfläche von rund 2000 Quadratmetern. Gehalten wird die Konstruktion wird von Kragarmen, die im Beton verankert sind. „Wir haben die Rampe bewusst filigran gehalten, um die Ansicht des denkmalgeschützten Bunker möglichst wenig zu verändern“, sagt Architekt Schierwater. Dennoch muss sie extrem stabil sein und eine schwere Last tragen können. Dort wird Erdreich aufgeschüttet, außerdem kommt das Gewicht von Pflanzen und Menschen hinzu. […] Auf dem sogenannten Kragen am Bunkerrand entsteht eine 1800 Quadratmeter große Fläche, die von den Anwohnern und den Schulen aus dem Stadtteil für Urban Gardening und Urban Farming genutzt werden kann – das gilt auch für den 1400 Quadratmeter großen Dachgarten ganz oben, der eine hügelige Topografie erhalten soll. Finanziert werden soll das Projekt, dessen Kosten erst mit Ende der Planungsphase Anfang 2015 feststehen werden, durch die Vermietung der Innenräume.[…] http://www.abendblatt.de/hamburg/article133405429/Dach-des-Feldstrassen-Bunkers-wird-zum-Stadtgarten.html und auch http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Bunker-mit-Park-Faszinierendes-Projekt,bunker494.html

    Die Leute vom Gartendeck sind sauer – sie sind weder informiert, noch eingeladen worden. Von den InitiatorInen des neuen Projekts gab es keine Kommunikation mit ihnen.

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