Im ElisaBeet laden wir ab jetzt alle Geräte und das Lastenrad mit Solarstrom. Juhu!
An den letzten Mit-Mach-Tagen wurden die Panels installiert und dabei auch der Spaß nicht vergessen.
Gefördert von Naturstiftung David. @naturstiftungdavid (mehr …)
Im ElisaBeet laden wir ab jetzt alle Geräte und das Lastenrad mit Solarstrom. Juhu!
An den letzten Mit-Mach-Tagen wurden die Panels installiert und dabei auch der Spaß nicht vergessen.
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m 31. Oktober läuft der Nutzungsvertrag für den aktuellen Standort an der Weddinger Ruheplatzstraße aus, weil das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ hier hin soll. Das war zuletzt kein Grund mehr zur Sorge. Denn der Umzug an den Mettmannplatz schien so gut wie sicher. Doch daraus wird nichts. Das Himmelbeet steht wieder einmal ohne neue Fläche da. Noch im Februar schien die lange Suche endlich beendet. Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) hatte den Mettmannplatz gemeinsam mit dem Himmelbeet-Team besucht und sich optimistisch gezeigt. Unter dem Vorbehalt, dass noch einige wenige Punkte zu klären seien, habe sie den Gärtnerinnen und Gärtnern eine mündliche Zusage gegeben, schreiben diese in ihrem Blog. Doch nun kommt alles anders. Die Fläche am Mettmannplatz sei wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 nicht nutzbar.
Besonders ärgerlich für das Himmelbeet: Der Senat habe bereits eine finanzielle Unterstützung für den Umzug zugesagt. Diese sei allerdings an die Bedingung geknüpft, dass noch in diesem Jahr eine neue Fläche zur Verfügung stehe. „Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten. Uns bleiben also nur noch etwas weniger als vier Monate. Die Zeit drängt.“
(https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2020/07/15/131781/bezirk-zieht-zusage-fuer-urban-gardening-auf-dem-mettmannplatz-zurueck/)
(Himmelbeet NL)
Wie sieht es aus mit einem neuen Zuhause am Mettmannplatz?
Wird der Mettmannplatz in unmittelbarer Nähe unser neues Zuhause? Ende Februar gab es die lang ersehnte erste Ortsbegehung mit Vertreter*innen des Straßen- und Grünflächenamts sowie der für die Fläche zuständigen Bezirksstadträtin Sabine Weißler. Auch wenn es noch viele offene Punkte zu klären gab, wir hatten eine mündliche Flächenzusage bekommen! Darüber hatten wir uns sehr gefreut. Vielleicht zu früh?
Im Nachgang zu der Begehung haben wir als Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche mit dem Bezirk ein Grobkonzept für die Nutzung der Fläche entwickelt: Ein neuer Gemeinschaftsgarten unter Berücksichtigung von Naturschutzbelangen, Bildungsangeboten und Einbeziehung der Nachbarschaft schwebte uns vor.
Einen weiteren Austausch mit dem Bezirksamt gab es in einer Telefonkonferenz am 25.05.2020. In diesem Termin hat sich herausgestellt, dass die Fläche am Mettmannplatz wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 und aufgrund der bestehenden Baumvegetation für das himmelbeet nicht zu Verfügung steht. Die Vorschläge in unserem Konzept wurden größtenteils als nicht realisierbar eingestuft. Dies bedeutet, dass wir ab dem 1. November ohne Fläche sind. Seitdem gab es trotz Ankündigung einer regelmäßigen Kommunikation keine weitere Gespräche mit dem Bezirksamt. Dies bedauern wir sehr.
Finanzielle Unterstützung durch Senat bedarf einer neuen Fläche
Parallel dazu gab es dieses Frühjahr einen Austausch auf Senatsebene: Am 14.5. gab es ein erstes (virtuelles) Gespräch mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz von Berlin. Trotz der finanziellen Unsicherheiten in Zeiten von Corona wurden uns die bereits zugesagten Gelder für einen Umzug erneut bestätigt (Blogbeitrag). Diese Gelder sind an die Bedingung geknüpft, dass wir noch in diesem Jahr eine neue Fläche bekommen. Dafür brauchen wir jetzt allerdings eine schriftliche Zusage vom Bezirk, was nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich ist. Ohne Fläche werden wir diese Gelder, so unsere Einschätzung, nicht erhalten! Dies wäre das zweite Mal, dass öffentliche Mittel durch den Bezirk nicht in Anspruch genommen werden.
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Das Urban-Gardening-Projekt Himmelbeet muss weg vom Leopoldplatz in Wedding. Ein neuer Platz könnte am Nordufer sein.
Berlin. Üppig blühen derzeit die Hochbeete im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet an der Weddinger Ruheplatzstraße. Doch spätestens 2020 soll an dem Standort Schluss sein, das Himmelbeet muss weichen. Wohin, das ist bis heute unklar. Nun keimt bei Initiatoren und Unterstützern die Hoffnung, dass die lange Standortsuche zu einem guten Ende kommen könnte. Denn es gibt die Unterstützung des Bezirksamts für einen neuen Standort am Weddinger Nordufer.
„Das Straßen- und Grünflächenamt prüft zeitnah, ob für das Urban Gardening Projekt himmelbeet Flächen zwischen der Tegeler Straße und dem Spandauer Schifffahrtskanal rund um den Mettmannplatz zur Verfügung gestellt werden können“, teilte Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel in einem Beschluss des Bezirksamts mit.
Entschieden ist damit zunächst noch nichts. Geklärt werden müsse etwa, ob Teile der Fläche der Deutschen Bahn gehören, deren Bahnbrücken in der Nähe des Bereichs laufen. Auch brauche es ein Konzept für die Gestaltung und Nutzung im Winter, so von Dassel, dass mit dem Grünflächenamt abgestimmt werden müsse.
Die Beteiligten beim Himmelbeet freuen sich dennoch über die Meldung aus dem Bezirksamt. „Das ist für uns total überraschend, dass etwas passiert“, sagte Meryem Korun. Das Himmelbeet ist ein seit Jahren viel gelobtes und ausgezeichnetes Urban-Gardening-Projekt. Doch auf die bezirkseigene Fläche nahe dem Leopold, auf der der Garten derzeit untergebracht ist, soll bald das Fußballbildungsprojekt „Amandla“ ziehen, verbunden mit dem Bau mehrere Fußballplätze und eines Bildungszentrums ab 2021. Finanziert wird „Amandla“ unter anderem durch die Oliver-Kahn-Stiftung und die Stiftung der Deutschen Fußballliga.
Für das Himmelbeet endet damit wohl nach der kommenden Gartensaison die Zeit an der Ruheplatzstraße, doch ein Ersatz ist bis heute nicht gefunden. Die Gärtner machten sich daher selbst auf die Suche und brachten beim Bezirksamt im Mai den Standort um den Mettmannplatz ins Gespräch. Mit einem so schnellen Bezirksamtsbeschluss habe man nicht gerechnet, sagte Korun.
Doch vieles sei auch noch unklar, so die Himmelbeet-Sprecherin. Noch müsse ja geprüft werden, ob der Gemeinschaftsgarten am Nordufer überhaupt möglich sei. „Wir sind vorsichtig aus der Erfahrung heraus.“ Häufig hatten sich die Gemeinschaftsgärtner in der Vergangenheit beschwert, dass der Bezirk zwar in Form des Bezirksbürgermeisters öffentlich Unterstützung versprach, dann jedoch bei der Standortsuche nichts passierte. Man hoffe jedoch, die offenen Fragen, nun konstruktiv klären zu können. In jeden Fall, so Korun, werde das kommende Jahr für die Zukunft des Gartens „superspannend“. (mehr …)
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[…]
Safehub wird größer, daher verschiebt sich alles nach hinten und Himmelbeet kann bis Ende 2020 auf der Fläche bleiben
Das in Europa einzigartige Projekt hatte für große Unruhe gesorgt, weil dadurch ein anderes Sozialprojekt verdrängt wird. Auf der Brache ackern seit 2013 die Kiezgärtner vom Gemeinschaftsgarten Himmelbeet. Sie hatten das Gelände vom Bezirk zur Zwischennutzung bekommen und 2017 massiv gegen ihre Verdrängung protestiert.
Bisher ist unklar, wo die Himmelbeetler hinsollen. Eine Option ist, dass das Himmelbeet die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße bekommt. Entschieden ist noch nichts. Durch die Erweiterungspläne von Amandla „kann der zeitliche Druck für die Suche einer Ersatzfläche für den Gemeinschaftsgarten reduziert werden“, sagt Carsten Spallek. Außerdem gebe es nun „mehr Raum für Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Flächensuche“.
https://www.berliner-woche.de/wedding/c-bildung/fussball-bildungszentrum-wird-aufgestockt-himmelbeet-kann-bis-ende-2020-bleiben_a208546 (mehr …)
(Gu, Projektbesuch)
Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen. (mehr …)
(Gu, Mails)
Darmstadt: wir sind dabei einen Pilzgarten im neu gestalteten Hof anzulegen – die Pilzbrut haben wir im Dezember bestellt. Holz für das Pilzbeet bringen wir regelmäßig mit den Kitgruppen aus dem Wald mit. Impftermine sind im März.
Und Strohpellets stehen seit letzter Woche bereit für den Fall das die Seitlingsbrut geliefert wird.
Himmelbeet: Wir haben vor etwa einem Jahr damit angefangen, hatten uns aber leider etwas übernommen. Wir wollten gleich alles von der Pieke auf machen und haben dann in unserem Impro-Labor doch ab ner gewissen Stufe feststellen müssen, dass wir noch nicht hygienisch genug arbeiten können. Daher wollten wir es in diesem Jahr auch vereinfacht anfangen und die Körnerbrut zukaufen. Das Webinar war da echt noch mal ziemlich aufbauend, dass es doch auch mit unseren Mitteln zu schaffen ist.
Grundsätzlich würden wir aber gerne auch intensiver an dem Thema drann bleiben und haben uns auch schon gefragt, zu welchen Themen und Arbeitsschritten wir uns besser vernetzen könnten (z.B. zusammen mit anderen ein Labor zu betreiben, in dem das mit der Pilzbrutvermehrung sicher zu machen ist)
(mehr …)
(Gu, Mail)
Natürlich können die GärtnerInnen auch Kräuter für sich selbst mitnehmen. Eigentlich sind es zwei Gärten neben einander. Wir haben mit einem Kräuter-Rondell angefangen, wo jede*r Teilnehmer*in eine kleine Parzelle hat, um das anzubauen was er/sie möchte. Im zweiten Jahr haben wir einen Produktionsgarten angelegt, um gezielt die Kräuter anzubauen die wir für die Produkte brauchen. Aber auch da produzieren wir viel mehr als was wir verarbeiten können, also können alle auch dort Kräuter ernten. Der Produktionsgarten hat zusätzlich dazu die Funktion eines Schaugartens. In 2018 wollen wir ein Paar Hoch- und Tischbeete anlegen damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser teilnehmen können.
Wenn du dir einen visuellen Eindruck vom Projekt machen willst, kannst du das brandneue Dokumentationsvideo anschauen: https://vimeo.com/247103768
(gu, rss)
Die Aktion „Natur im Garten“, vertreten durch das Land Niederösterreich, und die „European Garden Association – Natur im Garten International“ vergaben am Samstag in Berlin den „European Award for Ecological Gardening“ zur Anerkennung herausragender ökologischer und gärtnerischer Leistungen. 52 Einsendungen aus elf Nationen wurden von international renommierten Expertinnen und Experten um ORF-Biogärtner Karl Ploberger bewertet. Im Rahmen des begleitenden Fachsymposiums stand der internationale Austausch im Fokus, um Trends, Aktionen und Visionen rund um das Thema Garten zu diskutieren. Der Höhepunkt war die Prämierung der besten europäischen Gartenprojekte.
Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ mit dem „European Award for Ecological Gardening“ ausgezeichnet. (mehr …)
(Gu, RSS)
Hast du eine Lieblingspflanze, die du überall wachsen sehen willst? Du willst unbekannte Pflanzenarten entdecken und vermehren?
Unsere Saatgutbörse im himmelbeet ist ein Angebot an alle, denen biologische Vielfalt am Herzen liegt.
Wir sind besonders interessiert an standortangepassten und vermehrungsfähigen Bio-Pflanzensorten sowie an alten Nutz-, Kultur- und Wildpflanzen. Wir möchten eine Saatgutbörse gründen, Saatgut tauschen und einen kleinen Beitrag für eine buntere und geschmackvollere Welt leisten.
Zusammen lernen wir, wie Pflanzen bestäubt werden, wie man sie kreuzt, versamt und erntet. Wir prüfen die Fruchtbarkeit und kümmern uns um den Erhalt von Sämereien. Stecklinge gehören auch zum Programm.
Wann? Jede zweiten Mittwoch | 18:30 Uhr (1. Treffen am 26. Juli 2017)
Wo? himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (mehr …)
(Gu, RSS)
Jeden letzten Samstag im Monat (mit einer Ausnahme im September) verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und den selbst gemachten Köstlichkeiten aus dem Garten widmet.
Ihr könnt auf unserem Flohmarkt Trödel oder Selbstgemachtes anbieten. Eine Standmiete dafür gibt es nicht. Tische haben wir in begrenzter Zahl. Anmeldungen für Verkäufer*innen bitte an: hohmannandrea [aett] himmelbeet.de
Beim himmelbeet-Kiezmarkt findet Ihr unsere leckeren, selbst gemachten himmelbeet-Produkte (Kräuter, Honig, Essig, Tees).
Neben unseren Gartenprodukten, spielen tolle Musiker*innen.
Zwischen 14 und 18 Uhr legen LaVruss und ein Kollege auf. http://magstdumichau.ch/
Der Eintritt zum Markt ist für alle Besucher*innen frei. (mehr …)
(GU aus alerts)
Neudorff kooperiert mit dem Urban-Gardening-Projekt „Himmelbeet“ in Berlin-Wedding. Schon länger gibt es enge Verbindungen zwischen dem Naturgarten-Pionier und dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten – jetzt trägt die Kooperation ganz neue Früchte: Die innovativen Gärtner im „Himmelbeet“ haben in Kooperation mit Neudorff Kurzfilme zum urbanen Gärtnern gedreht.
Wie Neudorff mitteilt, zeigen sie dem interessierten Laien beispielsweise, wie die eigene Anzucht von Tomaten gelingt oder wie man leckere Kräuter selbst anbaut und zu vitaminreichen Smoothies verarbeitet. Protagonist Felix Lodes, gleichzeitig auch Geschäftsführer von „Himmelbeet“, zeigt auf charmante Weise, wie Gärtnern geht.
Die zwei bis vier Minuten langen Filme sollen Lust aufs Gärtnern in der Stadt machen und gleichzeitig zeigen, wie die Pflege der Pflanzen mit den umweltschonenden Pflegeprodukten von Neudorff gelingt.
http://taspo.de/handel/neudorff-koop-mit-urban-gardening-projekt/#.V3oxsqJ7ooM (mehr …)
(Gu Newsletter)
All die leckeren Gaumenfreuden könnt Ihr auch am 12.6. genießen, wenn sich der neu gegründete Förderverein “zusammen wachsen” den Anwohner*innen, Nachbar*innen, Ehrenamtlichen und Freund*innen des himmelbeet-Gartens vorstellt! Der Verein unterstützt die Tätigkeiten des himmelbeet-Projekts und versteht sich als Plattform für gemeinsame Aktivitäten. Damit bringt er den Garten erst richtig zum Blühen. Die gemütliche Vereinsrunde wird ab 15 Uhr auch musikalisch von der bezaubernden Felicitas mit Begleitung unterstützt.
Musikalisch wird allen Berliner*innen auch am 21.6. zur “Fête de la Musique” einiges geboten. Das himmelbeet ist mit dabei, wenn die ganze Stadt singt und klingt. Freut Euch auf Blues, Folk, Klezmer, SingerSongwriter oder Tango und tanzt mit uns zusammen in den Sommer! (mehr …)
(Gu, Newsletter)
Partizipation ist in der Planungsdiskussion als Begriff vielleicht schon etwas überstrapaziert. Gerade deshalb ist es sinnvoll, den Blick über den Tellerrand zu wagen und neue Einflüsse Raum gewinnen zu lassen. Das Buch The Participatory City versammelt Beispiele aus Chicago, Detroit, London, Mexico City oder Bangalore mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und möchte darüber die ganze Bandbreite des Diskurses darstellen. Welche Fragen dabei aufgeworfen werden und welche Schwerpunkte in Deutschland zu tragen kommen, wird in Berlin und Köln mit der Herausgeberin diskutiert.
In Berlin diskutieren am 16.06. um 19 Uhr im Himmelbeet (Ruheplatzstr. 12 | 13347 Berlin):
Die Veranstaltung in Berlin findet im Himmelbeet statt (mehr …)
(Gu, alerts)
Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in der Ruheplatzstraße 12 startet in die Gartensaison. Mit dem neuen Projekt „tuml“ wollen sich die Kiezgärtner mit dem Thema Inklusion und Barrierefreiheit auseinandersetzen.
„tuml“ steht für „Teilhabe und Mitbestimmung leben“. Am 22. April (10 bis 16 Uhr) soll das ökologische Ehrenamtsprojekt im Himmelbeet gestartet werden. Soziale Träger, Nachbarn mit und ohne Behinderung und alle Interessierten sind eingeladen, sich beim Auftaktreffen mit Fragen rund um Inklusion und Barrierefreiheit zu beschäftigen. Es geht darum, den Garten für alle nutzbar zu machen.
Es geht nicht nur darum, dass Behinderte zum Beispiel mit dem Rollstuhl problemlos in den Garten kommen. Auch Sprachbarrieren können die Leute abhalten, sich in den Garten zu trauen. Um vielleicht schüchternen Neugärtnern die Angst zu nehmen, in den offenen Himmelbeet-Garten zu kommen, will Brockmann mit ihrem Team an zwei Tagen auf neue Besucher zugehen. Dienstags von 14 bis 19 Uhr soll es immer einen Mitmachtag im Gemeinschaftsgarten geben. Sonnabends von 11 bis 16 Uhr sind Bauaktionen, Workshops und ein gemeinsames Picknick geplant.
Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet wurde 2013 eröffnet. Nachbarn beackern hier insgesamt 170 Pachtbeete und bauen Obst, Gemüse oder Kräuter an. Derzeit sind alle Hochbeete (60 Euro pro Saison) vergeben. Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen oder im Gemeinschaftsgarten mitbuddeln. Dort gibt es weitere 130 Hochbeete. Die gemeinnützige Firma Himmelbeet beschäftigt fünf Mitarbeiter. Mit den ehrenamtlich Aktiven und den über Projektgelder finanzierten Himmelbeet-Aktivisten besteht das Team aus 20 Leuten.
http://www.berliner-woche.de/wedding/bildung/gaertnern-fuer-alle-himmelbeet-startet-inklusionsprojekt-d99072.html (mehr …)
„Bei dem Projekt tuml geht es darum, im Rahmen zweier fester Gartentage im himmelbeet eine feste Anlaufstelle für behinderte und nicht behinderte Menschen mit gärtnerischen und ökologischen Ambitionen anzubieten, wo durch Anleitung einer Rehpädagogin und des Gartenteams gemeinsames Engagement für den Garten und die Nachbarschaft gefördert wird.
In Rahmen des Projektes wollen wir eine Dokumentation der Aktivitäten erstellen, die einerseits Organisatorisches (Freiwilligenmanagement und Vernetzung mit dem Sozialraum in Gärten) und andererseits Pädagogisches und Gärtnerisches beinhalten soll.
Um unseren Eigenanteil abdecken zu können, suchen wir nach einem Sponsor -entweder für das Dokumentationsprodukt (Buch, Broschüre) -oder das Projekt an sich.
Für andere Teilbereiche des Projektes haben wir bereits Sponsoren gefunden (Bau eines Lehmbackofens und einer Outdoorküche für die tuml- Gartentage)“ (mehr …)
(Gu, Mailing, 26.5.)
„[…]Nachfolger in der Geschäftsführung vorstellen, die mit Unterstützung des neu gegründeten himmelbeet Beirats als Doppelspitze in Zukunft das himmelbeet leiten werden: Meike Stark und Felix Lodes.
Ich [Hannah] selbst werde das himmelbeet auch von Tokio aus weiterhin als Gesellschafterin und Beraterin unterstützen.
Ich bitte Sie/Euch, sich/euch zukünftig in Geschäftsführungsangelegenheiten an meine Nachfolger zu wenden, die unter starkmeike@himmelbeet.de und lodesfelix@himmelbeet.de oder unter der Nummer: 0162 2987205 zu erreichen sind.
himmelbeet Sommerfest: am 13. Juni mit Vernissage der Low Waste Ausstellung und Eröffnung des Gartencafés (mehr …)
(Gu, Tagung 8.10.)
Das Berliner Himmelbeet kooperiert seit 2 Jahren mit einer benachbarten Einrichtung für Schwerstbehinderte. Sie bekommen konkrete Aufgaben, die sie an dem Tag im Garten machen können/sollen und inzwischen sind die anderen NutzerInnen auch an die behinderten Menschen gewöhnt (die teilweise laut schreien etc.). Der P-Garten macht zusammen mit der Lebenshilfe ein Gartenprojekt und in Bremen ist der „Selbsthilfegarten“ Teil des Kulturgarten-Projekts. Hier soll ein Garten für und mit Menschen mit psychischen Behinderungen aufgebaut werden. Die Initiatorin würden den Garten gerne als offenen Garten auch für die Nachbarschaft planen. (mehr …)