Schlagwort: Himmelbeet-Berlin

  • Berlin: Café im himmelbeet eröffnet

    Unser Café wird endlich wieder geöffnet als inklusiven MitMachCafe. Die ersten Treffen sind schon geplant:

    Offizieller Eröffnungstagam Freitag, 5. Juli. 2024 von 16 bis 20 Uhr
    Rahmenprogramm mit Zauberer, Jam Session und Kunstworkshop.

    MitMachCafe, jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr.
    Treffen für alle, die beim inklusiven MitMachCafe dabei sein möchten, um Pfannkuchen oder andere Leckereien zuzubereiten. Getränke und Essen werden gestellt
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  • Berlin: Himmelbeet will Sondernutzung für neue Fläche

    (NL)

    Wir sind aktuell dabei für die neue Fläche in der Grenz/Ecke Gartenstraße eine Sondergenehmigung für die Nutzung als Gemeinschaftsgarten zu verfassen. Wir wollen die neue Fläche zusammen mit der alten und neuen Nachbarschaft gestalten. Da aber alles so schnell gehen muss, werden wir erst im Laufe der nächsten Wochen zu öffentlichen Terminen einladen, bei dem wir Ideen und Impulse aus der Nachbarschaft aufgreifen werden. Bis dahin versuchen wir die Fläche zu sichern und den Partizipationsprozess entsprechend vorzubereiten. 


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  • Berlin: himmelbeet hat wahrscheinlich neue Fläche

    (NL)

    Diese Saison ist nun tatsächlich die letzte auf dem Ruheplatz für das Himmelbeet. Ende Ausgust hat sich das Team dafür entschieden, sich für einen Umzug auf die Grünfläche Grenz/Gartenstraße einzusetzen und es fanden konstruktive Gespräche mit dem Straßen- und Grünflächenamt statt.
    „Während der Gespräche über die Grenz/Ecke Gartenstraße kam aus dem Bezirksamt überraschend ein weiterer Flächenvorschlag für das himmelbeet: Auf dem Rathausplatz zwischen dem Jobcenter-Turm und der Genter Straße. Ein klärendes Treffen mit allen involvierten Ämtern fand am 04. Oktober 2021 statt. Leider nahmen neben dem Straßen- und Grünflächenamt und dem himmelbeet nur noch die Landschaftsarchitektin des Rathausumfeldes teil. Ihr steht ein planerisches Urheberrecht für die Gestaltung des Platzes zu. In dem angenehmen Gespräch wurde trotzdem deutlich, dass eine Nutzung der Fläche an der Genter Straße durch das himmelbeet zwar Vorteile mit sich brächte, aber Nachteile überwiegen würden“ -> Fokus auf die Grenz/Gartenstraße

    „Mittlerweile haben wir es sogar schriftlich: Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel hat am 05. Oktober 2021 eine offizielle Absichtserklärung unterschrieben, die uns diese Fläche zusichert und das SGA mit der Umsetzung beauftragt. Wir fangen jetzt mit der konkreten Planung des Umzugs an. Als ersten Schritt wollen wir uns um die Anschlüsse kümmern: der Garten braucht Strom, Abwasser und vor allem frisches Wasser. Außerdem wollen wir bald mit der Nachbarschaft und sozialen Träger:innen über die zukünftige Gestaltung der neuen Fläche diskutieren. Um die Fördergelder zu nutzen, die vom Senat für den Umzug bereitgestellt werden, sollten diese ersten Maßnahmen vor dem 31. Dezember 2021 passieren.“ (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet hat vertikale Hydroponik-Farm

    (alerts9

    Vertikaler Gemüseanbau mit mobilen Hydroponik-Farmen

    Um die 3,6 Millionen Berliner*innen ganzjährig auf herkömmliche Weise mit Salat zu versorgen, würde eine Fläche von 836 Hektar benötigt. Das entspricht mehr als der doppelten Fläche des Tempelhofer Feldes. Baut man den Salat jedoch auf einer vertikalen hydroponischen Farm an, dann reduziert sich der Flächenbedarf auf 38 Hektar, was nur noch knapp einem Zehntel des Tempelhofer Feldes entspricht. Das ergab eine beispielhafte Hochrechnung, die Dr. Grit Bürgow und Andreas Horn auf Grundlage des einjährigen Betriebs ihrer zwei Quadratmeter großen mobilen, vertikalen Hydroponik-Farm „Shower-Tower 61“ erstellten.

    Seit dem Frühsommer 2020 wird die vertikale Hydroponik-Farm „Shower-Tower 61“ von der TU Berlin gemeinsam mit Partnern aus dem Forschungsprojekt „GartenLeistungen“ als Reallabor betrieben. Sie befindet sich in der Beachvolleyballanlage „Beach61“ im Gleisdreieck-Park unweit des Potsdamer Platzes. TU-Studierende hatten die prototypische Farm im Rahmen der Projektwerkstatt „Roof Water-Farm tu-project“ unter Leitung von Dr. Grit Bürgow, dem studentischen Koordinator Andreas Horn sowie dem Architekturstudenten Gabriel Sigler gebaut. Hydroponik bedeutet, dass die Pflanzen ausschließlich in einer Nährlösung herangezogen werden – ohne Erde.

    Aufbereitetes Duschwasser ist gesundheitlich unbedenklich
    Weitere Ergebnisse aus der ersten Betriebssaison des „Shower-Towers 61“ und aufbauend auf einschlägigen Forschungsergebnissen aus dem Roof Water-Farm-Projekt sind, dass das aufbereitete Duschwasser, in dem Salate und Kräuter heranwuchsen, bedenkenlos für die Lebensmittelproduktion verwendet werden kann. Zudem fungiert das neue zehn Quadratmeter große mobile Schilfbeet als Klimamodul. Es nimmt überschüssiges Wasser aus der Duschwasseraufbereitung auf, ist damit eine Art Puffer und wirkt zugleich wie ein Schwamm auch für Regenwasser. Über die hohe Verdunstungsleistung der Schilfpflanzen werden auf dieser Fläche bis zu 1000 Liter Wasser pro Tag verdunstet. Das sorgt für eine angenehm kühle Atmosphäre und entspricht zahlenmäßig fast der doppelten Menge des Berliner Jahresniederschlags. „Derartiges Feuchtgebietsgrün in öffentlichen Parks und städtischen Freiräumen zu etablieren, wäre ökosystemgestalterisch, ökonomisch und gesellschaftlich mit vielen Vorteilen verbunden“, betont Dr. Grit Bürgow. Es ist eine kostengünstige und einfache Maßnahme, um Trockenheit, aber auch hochwasserartigen Starkregenereignissen in der Stadt vorzubeugen. Vervielfältigte man dieses Gestaltungsprinzip, dann würden neben einer angenehmen Atmosphäre auch natürliche Wasserreservoire produziert, die ein temperiertes Klima erzeugten.

    Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ in Berlin-Wedding
    Seit Mai 2021 betreibt die TU Berlin im Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ in Berlin-Wedding nun eine zweite solche mobile, vertikale Hydroponik-Farm im städtischen Raum. Ist das Innovative beim „Shower-Tower 61“ die Nutzung von aufbereitetem Duschwasser, bewässern die TU-Wissenschaftler die Hydroponik-Farm im Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“ mit dem Regenwasser, das vom Dach des dort befindlichen Cafés abfließt, und reichern es ebenfalls mit Nährstoffen an. Salate und Kräuter wie Basilikum, aber auch Kohl wie Pak Choi und roter Grünkohl oder Rüben wie Mangold gedeihen prächtig in einer solchen vertikalen Hydroponik-Farm. Und so wie das Bistro der Beachvolleyballanlage die Kräuter und Salate in seiner Küche verwertet, geschieht dies auch im Café des „himmelbeets“. „So entstehen kleine lokale Inseln der Lebensmittelversorgung auf kurzen Wegen, die zeigen, welche Ökosystemleistungen solche Gemeinschaftsgärten für den Menschen erbringen“, sagt Dr. Grit Bürgow. Unter Ökosystemleistungen werden unter anderem bereitstellende Leistungen wie etwa die Nahrungsmittelproduktion, aber auch regulierende Leistungen wie etwa für Wasser, Temperatur oder Klima bis hin zu kulturellen Leistungen wie Erholung oder Umweltbildung verstanden.

    Der Jahresbedarf von 17 Personen wird gedeckt
    „Für uns ist diese vertikale Hydroponik-Farm der TU Berlin in vielerlei Hinsicht spannend. Wir kommen mit neuester Technologie in Berührung, die zum einen äußerst platzsparend ist – im städtischen Raum ist die Frage nach der effizientesten Nutzung des vorhandenen Raums immer präsent – zum anderen können wir nun endlich unser Vorhaben, das Dachregenwasser des Cafés einzusetzen, realisieren“, sagt Felix Lodes vom Projekt „Himmelbeet“. Und für alle, die aus der Nachbarschaft in den Gemeinschaftsgarten kämen, sei die Farm ein niedrigschwelliges, anschauliches Angebot, mit Wissenschaft in Berührung zu kommen. Etwa 300 Hochbeete stehen im Berliner Gemeinschaftsgarten „himmelbeet“. Auf der Anbaufläche von 305 Quadratmetern werden in einer Gartensaison etwa 1.660 Kilogramm Lebensmittel erwirtschaftet. Diese Nahrungsmittel im Wert von circa 3.400 Euro decken theoretisch den Jahresbedarf von 17 Personen. Das ergaben Berechnungen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das die Ökosystemleistungen von Gärten, Parks und Grünflächen in dem Projekt „GartenLeistung“ untersucht.

    Aus der TU-Projektwerkstatt „Roof Water-Farm tu-project“ ist mittlerweile ein Start-up hervorgegangen. Der ehemalige TU-Tutor Andreas Horn erprobte erfolgreich eine kleine Version der vertikalen Hydroponik-Anlage auf seinem Balkon und gründete gemeinsam mit Alexander Schirrmeister das Unternehmen „HydroTower“. Sie sind angetrieben von der Idee, dass sich Stadtbewohner auch ohne eigenen Garten selbst mit Salaten, Kräutern und Gemüse versorgen können.

    Die vertikalen hydroponischen Farmen sind Teil des Projektes „GartenLeistung. Urbane Gärten und Parks: Multidimensionale Leistungen für ein sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Flächen- und Stoffstrommanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein Ziel dieses Projektes ist es, den Nutzen von Gärten und Parks für das städtische Klima, die Biodiversität und ihre Ökosystemleistungen für den Menschen zu bestimmen.

    https://idw-online.de/de/news773630 (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeets letzte Saison auf dem Ruheplatz

    (alerts)

    Der „Safehub“ kommt 2023, fürs Himmelbeet gibt es aber immer noch keinen alternativen Standort

    […]

    Kein Alternativstandort in Sicht

    Während die Freude bei den Projektverantwortlichen des Safe-Hubs groß ist, wächst im Himmelbeet der Frust darüber, dass das Bezirksamt nach wie vor keine geeigneten Ersatzflächen für ihre Beete und das Café vorschlagen konnte. „Eine neue Fläche für das Projekt konnte nach nunmehr sechs Jahren der Diskussion immer noch nicht gefunden werden“, teilen sie auf ihrer Webseite mit. Ursprünglich sollten sie den Standort bereits Ende 2019 für den Neubau räumen. Doch zweimal wurde der Baustart verschoben und das Himmelbeet konnte doch bleiben. Dies ist nun also ihre letzte Saison an der Ruheplatzstraße.

    https://abendblatt-berlin.de/2021/06/17/berlin-wedding-safe-hub-kommt-2023/ (mehr …)

  • Himmelbeet: noch eine Saison auf dem Ruheplatz

    (alerts)

    Der Himmelbeet-Garten kann eine weitere Saison bleiben. Die Baumaßnahmen für den sogenannten Safe-Hub an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße beginnen nicht vor Herbst 2021. Eine Fernwärmeleitung liegt im Weg.

    Der Bau des geplanten Fußball-Bildungszentrums auf dem Grundstück des Gemeinschaftsgartens Himmelbeet verzögert sich erneut. Ende dieses Jahres sollte es eigentlich losgehen, so der bisherige Stand. Doch nun muss die Entwurfsplanung überarbeitet werden. Erst dann kann der Bauantrag gestellt und vom Bezirksamt genehmigt werden.

    Grund für die Verzögerung ist ein technisches Problem. „Wir haben im Zuge des Genehmigungsverfahrens festgestellt, dass eine riesige Fernwärmeleitung entlang des Grundstücks im Boden verläuft“, informiert Jasmina Crna, Projektleiterin bei der gemeinnützigen Amandla GmbH, die in Wedding Europas erstes Fußball-Bildungszentrum errichten will. Nun liegt besagte Fernwärmeleitung im Weg. Die ist alt, in Beton gegossen und versorgt unter anderem die Volkshochschule. „Sie zu verlegen können sich weder wir noch das Bezirksamt leisten“, sagt Jasmina Crna. Einzige Lösung: Das Bildungszentrum muss um einige Meter nach hinten verschoben werden, also weg von der Schulstraße. Amandla hat damit jetzt ein Architekturbüro beauftragt. Bis Dezember will man dann den Bauantrag einreichen, so die Projektleiterin. „Mit den bauvorbereitenden Maßnahmen werden wir voraussichtlich nicht vor Herbst 2021 beginnen können.“

    Noch keine Ersatzfläche gefunden

    Der soziale Gemeinschaftsgarten Himmelbeet, der das Grundstück an der Ruheplatzstraße belegt, hat jetzt also noch einmal eine Gnadenfrist bekommen. Der Nutzungsvertrag wäre Ende Oktober ausgelaufen. „Für unsere Nutzer ist das eine schöne Nachricht“, sagt Maria Stieger vom Himmelbeet-Team. Für das Team selbst sei es allerdings etwas schwieriger. Denn auf der Gartenfläche müsste viel getan werden. „Wir haben sozusagen einen Baustau, den wir innerhalb eines Jahres nur unschwer angehen können.“ Einen alternativen Standort hat das Himmelbeet auch immer noch nicht gefunden. Die Fläche am Mettmannplatz stehe wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wahrscheinlich bis 2024 nicht zur Verfügung, auch wegen der dichten Baumvegetation, so Stieger. „Wir sind mit der Bahn im Gespräch, und auch das Bezirksamt prüft wohl Alternativen.“

    Wie berichtet, hatte der Bezirk Amandla das 4100 Quadratmeter große Grundstück 2018 kostenlos für 30 Jahre verpachtet. An der Ruheplatz-staße soll ein multifunktionales Fußball-Bildungszentrum entstehen mit Duschen und Umkleiden für den Fußballbetrieb im Erdgeschoss, einer Sporthalle zum Beispiel für Karate- oder Gymnastikkurse und mehrere Schulungsräume. Amandla kooperiert mit zahlreichen Partnern, die im sogenannten Safe-Hub Angebote für Kinder und Jugendliche machen wollen – für Fußball, Sport, Freizeit, Kultur, Bildung und Beratung. Auch eine Jobcenter-Dependance ist dort angedacht. Das Safe-Hub ist bisher mit vier Millionen Euro veranschlagt. Mehrere Stiftungen wie die Beisheim-Stiftung, die DFL-Stiftung und die Coca-Cola-Stiftung unterstützen das Vorzeigeprojekt von Amandla. Auch Torwart-Titan Oliver Kahn ist mit seiner gleichnamigen Stiftung dabei.


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  • Himmelbeet auf dem Friedhof und auf der Suche nach einer Alternativfläche für den GG

    (Mail)
    das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii 

    Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in  euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.

    Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.


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  • Himmelbeet: Fläche auf Friedhof

    (Mail)

    Ja, wir haben eine ziemlich große Fläche auf einem Friedhof übernommen. Zu genauen Zahlen kann dir vlt Romain auch noch mal was schreiben. Da der Friedhof jedoch weiterhin auch in Teilen als Friedhof genutzt wird, sind für uns viele Nutzungsformen (auch wenn in Theorie möglich) nicht vorgesehen. Wir schließen daher aus dort ein Café zu betreiben und auch unser PächterInnen-Gemeinschaft-Konzept wollen wir dort nicht wiederholen. Es soll ein Produktionsgarten nach SoLaWi-Prinzip werden, bei dem primär soziale Einrichtungen aus der Nachbarschaft mitwirken. Wir haben dafür eine 1,5-jährige Förderung des gleichen Programms, welches auch Prinzessinnengarten in Neukölln unterstützt hat (mehr …)

  • Finanzierung für P-Garten in 2020/21 gesichert

    Prinzessinnengärten machen weiter

    Senat sichert Finanzierung für das ökologische Gemeinschaftsprojekt in Kreuzberg

    • Von Marie Frank
    • Lesedauer: 3 Min.
    In den Prinzessinnengärten kann jede*r mitgärtnern.
    In den Prinzessinnengärten kann jede*r mitgärtnern.

    Foto: nd/Ulli Winkler

    Seit zehn Jahren gibt es in Kreuzberg ein kleines grünes Biotop, das sich der Verdrängung rund um den Moritzplatz widersetzt: Die Prinzessinnengärten sind so etwas wie das gallische Dorf von Naturschützer*innen mitten im Herzen von Berlin. Doch während der Senat angesichts der öffentlichen Klimadebatte über die Ausrufung einer »Klimanotlage« diskutiert, bangt Berlins bekanntestes Urban-Gardening-Projekt um seine Zukunft.

    Denn im Haushalt 2020/21 waren die beantragten Mittel für den rund 6000 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten zunächst überhaupt nicht enthalten. Für Marco Clausen, der das Projekt vor zehn Jahren mit aufgebaut hat, angesichts der klimapolitischen Debatte völlig unverständlich. »Beim Klimaschutz gibt es viel Symbolpolitik, wenn es aber darum geht, Orte wie die Prinzessinnengärten finanziell oder planungsrechtlich zu sichern, passiert nicht viel«, kritisiert er. »Ohne die Finanzierung können wir nächstes Jahr nicht mehr aufmachen.«

    200 000 Euro wurden für den Haushalt 2020/21 zum Erhalt der Prinzessinnengärten beantragt. Laut Clausen angesichts der hohen Betriebskosten eine »überschaubare Summe«. Dennoch sei der Antrag im Umweltausschuss abgelehnt worden, im Hauptausschuss habe er es nicht einmal auf die Tagesordnung gebracht. Stadtgärtner Clausen dachte schon ans Aufgeben, bis diesen Mittwoch ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen alles veränderte. »Wir haben für die Prinzessinnengärten und den Himmelbeet Gemeinschaftsgarten 300 000 Euro zusätzlich pro Jahr eingestellt«, sagt der haushaltspolitische Sprecher der Grünenfraktion, Daniel Wesener, dem »nd«. »Damit haben wir die finanzielle Vorsorge getroffen, um diese beiden Orte zu erhalten.«

    Insgesamt 4 880 000 Euro sind jährlich im Rahmen der Strategie »Stadtlandschaft« für die rund 100 Berliner Stadtgärten vorgesehen. Dazu kommen die Gelder für die Gemeinschaftsgärten. Wie viel Geld welches Projekt letztlich bekommt, kann Wesener noch nicht sagen. Clausen freut sich trotzdem: »Dann geht es nächstes Jahr auf jeden Fall weiter!«

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1129606.berlin-kreuzberg-prinzessinnengaerten-machen-weiter.html?fbclid=IwAR3UDhWA_NFttlTAdIgVMGrKiJY_Rw32Vzl87mCwqGe67KFdOn-n2M1jzVo

    und TAZ-ARtikel vom 6.12.:
    BERLIN taz | Marco Clausen steht im derzeit wohl lautesten Garten Berlins. Er sagt: „Für 150 Millionen ziehen die hier nebenan Luxusgewerbe hoch.“ Während er das sagt, röhrt auf der einen Seite der Prinzessinnengärten ein Bagger, auf der anderen rattert ein Presslufthammer. Große gelbe Kräne rotieren hinter Bauzäunen auf beiden an die Prinzessinnengärten angrenzende Baustellen.

    Früher war nebenan der Autoverleih Robben & Wientjes, der sein Gelände profitabel verkaufte. 150 Millionen Euro will die Firma Pandion dort investieren – entstehen soll hauptsächlich Gewerbe für Start-ups und Gastronomie. Und auch auf der anderen Seite des Garten­projekts sollen schicke Büroflächen für „kreatives Arbeiten im Kreuzberg-Kiez“ entstehen.

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    Die Prinzessinnengärten am Moritzplatz sind derzeit noch so etwas wie ein grüner Tupfer ­inmitten eines sich immer weiter verändernden Stadtteils. Clausen sagt: „Wenn sich die Nachbarschaft weiter so schnell wandelt, wohnen die Menschen gegenüber hier in zehn Jahren nicht mehr.“ Er deutet auf die Otto-Suhr-Siedlung, von der die Deutsche Wohnen 2013 große Teile kaufte – Mieterhöhungen ließen in dem armen Kiez nicht lange auf sich warten. Zwischen den Neubauprojekten ringsum ist der 2009 gegründete Gemeinschaftsgarten hier einer der verbliebenen Freiräume.

    Während Clausen am Mittwochnachmittag über den Kiez spricht, fürchtet er noch um die Zukunft des Gartenprojekts. Doch die gute Nachricht ist: Später am selben Tag ist die Existenz der Prinzessinnen­gärten gerettet. Der Senat fördert das Gartenprojekt erstmals mit 600.000 Euro für zwei Jahre. Kurz vor knapp winkte der Haushaltsausschuss einen noch eilig eingebrachten rot-rot-grünen Änderungsantrag durch, nachdem der Förderungsantrag ­zuvor im Umweltausschuss versandet war. „Es war eine Not-OP in allerletzter Sekunde“, sagt Daniel Wesener, der für die Grünen im Haushaltsausschuss sitzt.

     

    Prinzessinnenparty An den beiden kommenden Samstagen feiern die Trägervereine der Prinzessinnengärten am Moritzplatz zugleich Abschied und Neuanfang. Am 7. 12. wird zwischen 13 und 18 Uhr zu Musik geladen und besprochen werden, wie es mit dem Freiraum in Kreuzberg weiter­gehen soll. Am 14. 12. soll Abschied gefeiert werden, weil ein Teil des Kollektivs nach Neukölln umzieht.

    Himmelbeet Trotz der Förderung durch den Senat ist für das Weddinger Gartenprojekt Himmelbeet der Verbleib unklar. Auf ihrer jetzigen Fläche auf einer ehemaligen Brache am Leopoldplatz können die Gärtner*innen nur bis Ende Oktober 2020 bleiben. Eine Ausweichfläche am Mettmannplatz wird nun doch von der Deutschen Bahn beansprucht. Das Gartenprojekt sucht weiter nach Alternativen. (gjo)

    Auch das Weddinger Gartenprojekt Himmelbeet, das dringend nach einer Fläche sucht, soll nun mit jährlich 300.000 Euro gefördert werden. Insgesamt fördert R2G Gartenprojekte und Ähnliches im Rahmen der Strategie Stadtlandschaft im Doppelhaushalt 2020/21 mit jährlich 4,8 Millionen Euro.

    Bis zuletzt war unklar, wie Bildungsarbeit und Garten finanziert werden sollten, nachdem ein großer Teil der Gärtner*innen Anfang des Jahres nach Neukölln abgewandert war. Vielen war das Gärtnern auch unter dem Ansturm von bis zu 800 Besucher*innen täglich zu anstrengend. Sie fanden eine Fläche auf dem geschlossenen Neuköllner Jacobi-Friedhof (taz berichtete).

    Ein Teil des Kollektivs wollte jedoch aus stadtpolitischen Gründen unbedingt bleiben, darunter auch Clausen. Er sagt, die vielen Besucher*innen seien eine gute Möglichkeit, kulturelle und sozialökologische Bildung anzubieten. Den Garten aufzugeben käme für Clausen nie in Frage – auch weil das Projekt lange mit Anwohner*innen gegen den Verkauf der landes­eigenen Fläche an Investoren gekämpft hat. Man kümmere sich auch um Obdachlose am Moritzplatz, federe so manchen Konflikt ab.

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    Einen Mietvertrag hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits Ende November in Aussicht gestellt. Der Prinzessinnengarten sei ein Vorzeigeprojekt und „wichtiger Beitrag zur sinnvollen Nutzung des öffentlichen Raumes, zum Stadtklima und zur Ergänzung einer wohnortnahen Versorgung“, ließ Bezirksstadtrat Florian Schmidt (Grüne) mitteilen.

    Unter Wowereit sollten die rund 5.600 Quadratmeter noch verscherbelt werden. Der Widerstand der Gärtner*innen stieß 2012 eine breitere Diskussion über Liegenschaftspolitik an. „Wir wollen hier weiter für Freiräume kämpfen“, sagt Clausen heute – „in jedem Kiez braucht es Orte für Naturbildung.“ Nach zehn Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit wolle er gemeinsam mit Anwohner*innen ein festes ökologisches Bildungszentrum aus dem Garten machen und dazu gehöre eben auch Finanzierung.

    Blick von den Prinzessinnengärten aus auf das NachbargrundstückDrüben wird gebaut: Endlich mehr Platz für Co-Working und Start-Ups Foto: Gareth Joswig

    Bisher hat das Land finanziell weder die Bildungsarbeit noch die Pflege der ökologischen Naherholungsfläche gefördert. Was den Senat aber nicht daran hinderte, auf seinem Touri-Portal Visit Berlin mit dem kultigen Urban-Gardening-Projekt um Touris zu buhlen. Hashtag Be Berlin. Die New York Times und CNN berichteten, deutsche Medien sowieso.

    Über die nun doch noch zustande kommende Förderung ist Clausen gleichzeitig erleichtert und überrascht: „Es muss nicht immer so ein Krimi sein, aber es ist eine total gute Nachricht, dass es überhaupt eine Perspektive gibt“, sagt er.

    Umso optimistischer dürfte die Feier am Samstag in den Prinzessinnengärten werden, bei der die vergangenen zehn Jahre gefeiert werden, aber auch gemeinsam überlegt werden soll, wie es nun am Moritzplatz weitergehen soll. Der Chor der Statistik wird singen, ebenso wird the incredible Herrengedeck ihren Chanson-Punk spielen. Ab April 2020 sollen die Prinzessinnengärten dann wieder regulär öffnen.

    Die Unterstützung von Urban Gardening war ein Anliegen des rot-rot-grünen Koalitionsvertrags. Einige der Vorhaben sind laut Senatsverwaltung für Umwelt von Regine Günther (Grüne) auf dem Weg: Seit Oktober gebe es einen festen Ansprechpartner für Urban Gardening. Man erarbeitete zudem ein gesamtstädtisches Konzept für gemeinschaftliches Gärtnern, zudem soll eine Website für Gartenprojekte Anfang des Jahres online gehen. Um zudem die versprochenen grünen Hauptwege auszubauen, stünden für den Flächenkauf weitere 10 Millionen Euro aus dem Siwana-Fonds zur Verfügung. Und auch die Kleingärtnerei werden mit jeweils 150.000 Euro gefördert.

    Vorstellbar sei nun vieles, so Clausen. Neben ökologischem Gärtnern soll für stadtpolitische Projekte und Initiativen möglich sein, die hoffentlich bald festen Räume der Gärten kostenfrei für Veranstaltungen zu nutzen. Clausen sagt: „Es soll ein Ort zum Gestalten werden.“


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  • neue Fläche für Himmelbeet steht wohl doch nicht zur Verfügung

    (alerts)
    Der Mettmannplatz war als neuer Standort für den Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ im Gespräch. Das Bezirksamt hatte dafür im Sommer seine Unterstützung zugesagt (wir haben berichtet). Doch daraus wird wohl nichts. Wie Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) am vergangenen Donnerstag in der BVV informierte, steht der Platz „mittelfristig“ nicht zu Verfügung. Das Problem: Dort überlagern sich bereits mehrere Planungen. Teilweise gehören wohl Flächen der Bahn. Und auch ein Spielplatz sei geplant. „Das, worauf wir Zugriff haben, finde ich zu klein für Himmelbeet“,  sagte Weißler. „Wir suchen andere Lösungen.“

    Die Gemeinschafsgärtner sind enttäuscht – auch von der Kommunikation des Bezirksamtes. „Erfahren haben wir davon über soziale Medien“, heißt es in einer Mail an den Tagesspiegel. Das sei besonders schade, da Sabine Weißler und Stephan von Dassel (Grüne) im August zugesagt hätten, erste wichtige Schritte zur Prüfung des Mettmannplatzes zu gehen und den Stand innerhalb von drei Wochen an „Himmelbeet“ zurück zu melden. „Seitdem sind mehr als drei Monate vergangen und es ist nichts passiert.“

    Zum 31. Oktober 2020 muss das „Himmelbeet“ umziehen. Auf den alten Platz zieht dann das Fußballbildungsprojekt „Amandla“. Seit mehr als drei Jahren versuchen die Gärtner eine neue Fläche für den Gemeinschaftsgarten im Wedding zu finden. Sieht so aus, als würde die Suche weitergehen
    https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2019/11/27/104435/himmelbeet-zieht-wohl-doch-nicht-ans-weddinger-nordufer/ (mehr …)

  • neuer Ort fürs Himmebeet gefunden?

    (FB)

    ≈ Ein gemeinsames Gespräch zum Mettmannplatz ≈

    Und zum ersten Mal eine echte Option für einen zukünftigen Standort mit nachhaltiger Perspektive für das himmelbeet. In einem konstruktiven Gespräch zwischen Bezirksstadträtin Sabine Weißler, Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Vertreter*innen von himmelbeet am 8. August 2019, wurde der Mettmannplatz als neuer Ort für das himmelbeet besprochen. Sowohl Sabine Weißler, als auch Stephan von Dassel sehen im Mettmannplatz einen möglichen neuen Standort für den Gemeinschaftsgarten.

    Aktuell sind dafür noch einige Herausforderungen zu meistern: Im Zusammenhang mit dem Bau der neuen S 21-Bahntrasse liegt auf den Flächen ein sogenannter Planfeststellungsbeschluss, die zuständige Behörde ist das Eisenbahn-Bundesamt. Dieser Beschluss enthält Ausgleichsmaßnahmen (für den Bau der S-Bahntrasse), die auf dem Mettmannplatz umgesetzt werden. Zuerst muss jetzt geprüft werden, ob die Umsetzung der geplanten Ausgleichsmaßnahmen mit einer Nutzung durch das himmelbeet vereinbar sind. Das Bezirksamt versucht hierzu, in den kommenden zwei bis drei Wochen die ersten Schritte zu machen.

    ≈ Wir sind sehr froh und vorsichtig erleichtert ≈

    Darüber, dass nach all der aufgebrachten Zeit und Energie im Kampf für die Zukunft von himmelbeet, nun – nach mehr als drei Jahren – ein neuer Standort gefunden sein könnte. Wir freuen uns über einen möglichen neuen Ort in der Nähe zur Ruheplatzstraße und darauf, die Fläche gemeinsam mit den sozialen Trägern und Anwohner*innen der Nachbarschaft zu entwickeln. Die Ruheplatzstraße verlassen zu müssen fühlt sich zwar immer noch unwirklich an, die neue Perspektive setzt jedoch gleichzeitig Energie frei und lässt uns vorfreudig in die Zukunft blicken.

    ≈ Auch in Sachen Maxplatz tut sich etwas ≈

    Auf dem, in der Debatte um einen neuen Ort für das himmelbeet immer wieder genannten, nördlichen Bereich des Leopoldplatzes, beginnt am 26.08.2019 die Beteiligung der Bürger*innen zur zukünftigen Gestaltung. Wir haben es schon häufiger formuliert, möchten aber auch an dieser Stelle noch einmal klarstellen: eine Aktivität von himmelbeet dort kommt für uns nur dann in Frage, wenn das Beteiligungsverfahren zu einem entsprechenden Ergebnis kommt. Auch wenn wir darin nicht perfekt sind, tun wir unser Bestes dafür, dass das himmelbeet ein Projekt von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft ist. Das gilt an der Ruheplatzstraße und genauso an jedem anderen Ort. (mehr …)

  • weitere neue Fläche fürs Himmelbeet im Gespräch

    (alerts)

    Das Bezirksamt will den Gemeinschaftsgarten Himmelbeet von der Ruheplatzstraße am Leopoldplatz einen knappen Kilometer weiter südlich zum Mettmannplatz im Sprengelkiez umsiedeln.

    Ursprünglich wollten sie ganz nach oben aufs Dach des Parkhauses des Schillerpark-Centers an der Müllerstraße. Doch das Himmelbeet blieb am Boden. Jetzt soll der beliebte Kiezgarten unter die Brücke. Das Bezirksamt hat beschlossen, den Stadtgärtnern eine Fläche zwischen der Tegeler Straße und dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal – dem Mettmannplatz – anzubieten. Oder genauer: zu prüfen, ob das überhaupt geht.

    Derzeit ist der Platz eine einzige Baustelle. Unter der Fernbahntrasse baut die Bahn die neue S21. Daneben ist ein bisschen verwildertes Grün, was laut Schildern eine geschützte Grünanlage und ein öffentlicher Spielplatz sein soll. Außerdem wird die Straße Nordufer am Kanal bis zur Fennstraße verlängert, weil die Tegeler Straße wegen der niedrigen S-Bahntrasse zur Sackgasse wird. Völlig unklar ist auch, ob für den Himmelbeet-Garten Bahnflächen genutzt werden können. „Sofern in Frage kommende Flächen im Besitz des Deutschen Bahn sind, nimmt das Bezirksamt
    Gespräche mit der Deutschen Bahn auf, um die Nutzbarkeit der Flächen für Himmelbeet zu prüfen“, heißt es in dem Beschluss des Bezirksamtes.Viele Fragezeichen; und die Zeit drängt. Das Himmelbeet muss spätestens Ende 2020 von der Fläche an der Schulstraße runter, weil der Bezirk das komplette Areal an die gemeinnützige Amandla GmbH verpachtet hat. Amandla will in Wedding Europas ersten Safe-Hub errichten, wie das Fußball-Bildungszentrum heißt. Auf dem Gelände, das seit 2013 der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet belegt, sind drei zusammenhängende Fußballplätze geplant. An der Ruheplatzstaße entsteht ein Multifunktionsgebäude mit Seminarräumen, Sporthalle, Duschen, Umkleiden und Nachbarschafts-Café. Die Himmelbeetler sollten eigentlich schon dieses Jahr weg. Doch weil Amandla sein Projekt erweitern will und derzeit umplant, darf das Himmelbeet vorerst bis Ende 2020 bleiben.

    Die Euphorie über den jüngsten Vorschlag hält sich bei den Kiezgärtnern in Grenzen. Wurde ihnen doch schon alles mögliche versprochen. „Es sind viele Fragen nicht geklärt“, sagt Meryem Korun vom Himmelbeet-Team. Den Vorschlag, die etwa 300 Hochbeete zum Mettmannplatz umzuziehen, hatten die Himmelbeetler selbst gemacht. Ob die Flächen unter den Bahnbrücken allerdings reichen, ist unklar. „Wir brauchen mindestens die 1700 Quadratmeter, die wir hier haben“, sagt Korun. Der Garten platzt längst aus allen Nähten. Rund 350 Gärtner grubbern hier regelmäßig.

    Es gab auch Pläne für ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Fußballschule und
    Kiezgarten. Doch die hat der Bezirk jetzt offiziell begraben. „Die Teilnahme am Projekt ,Green Urban Lab – Zwischen Gemüsebeet und Fußballrasen‘ wird beendet, da das Projekt aufgrund ausgefallener Personalressourcen trotz vielfältiger Bemühungen nicht adäquat administriert werden kann und mit 50 Prozent einen hohen Kofinanzierungsanteil bedarf“, heißt es dazu in der Vorlage von Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Das Himmelbeet sollte auf das Dach der zukünftigen Dreifachsporthalle, die der Bezirk direkt zwischen der Fußballschule und der Musikschule bauen will. Konkrete Pläne für die bezirkliche Sporthalle gibt es nicht. Außerdem wäre ein riesiger Dachgarten mit hohen Baukosten verbunden. Der Traum, mit den Beeten dem Himmel doch noch näher zu kommen, ist geplatzt.Zuletzt wurde ein Umzug auf die Fläche der ehemaligen Passierscheinstelle schräg gegenüber an der Ecke Schul- und Maxstraße diskutiert. Für die Neugestaltung des Maxplatzes hat der Bezirk 1,1 Millionen Euro. Dort soll es zukünftig auch die Möglichkeit für urbanes Gärtnern geben. Was genau, soll in einem umfassenden Beteiligungsprozess mit den Anwohnern entwickelt werden. Das dauert länger als ein Jahr und wäre zu spät für den Himmelbeet-Garten.

    „Da somit noch keine verlässliche Perspektive für Himmelbeet auf dem Maxplatz gesichert werden kann, ist es sinnvoll, dass das von Himmelbeet selbst benannte Ausweichgrundstück am Mettmannplatz vom Straßen- und Grünflächenamt auf die Nutzbarkeit als öffentliches urbanes Gärtnern geprüft wird“, heißt es dazu sprachlich holpernd in dem Bezirksamtsbeschluss. Nach Rettung oder Lösung klingt das nicht. Die Himmelbeetler müssen weiter davon ausgehen, dass sie unter die Räder kommen. Im besten Falle unter die der Züge, die über den Mettmannplatz rattern.

    https://www.berliner-woche.de/wedding/c-politik/gemeinschaftsgarten-soll-zum-mettmannplatz-im-sprengelkiez-ziehen_a223501 (mehr …)

  • Das Safe-Hub kommt, Himmelbeet kann noch bis Ende Oktober 2019 bleiben

    (Gu, alerts)

    „Safe-Hub“ wird Europas erstes Fußball-Bildungszentrum – und das im Wedding. Seit drei Jahren geplant, wurde am gestrigen Dienstag nun der Vertrag zwischen dem Bezirksamt und der privaten Stiftung Amandla gGmbH unterzeichnet. Mit „innovativen Sport-Bildungsprogrammen“ sollen Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen und bildungsfernen Milieus gefördert werden. Als Schwerpunkt wird die Vermittlung von Sozialkompetenzen und arbeitsmarktrelevanten Fähigkeiten genannt.

    Dafür entstehen drei Fußballfelder sowie ein multifunktionales Sportzentrum auf einer Fläche von rund 4100 Quadratmetern des Grundstücks Antonstraße 37/Ruheplatzstraße 4 unweit des Leopoldplatzes. Genau an dem Ort, wo sich der Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ über Jahre erfolgreich etabliert hat. „Es war klar, dass das irgendwann kommen würde“, sagt Meryem Korun aus dem Himmelbeet-Kernteam. Die Gärtner, die neben dem Urban Gardening auch Film, Tanz und Workshops anbieten, wissen nun nicht wohin mit ihren Beeten.

    Schulstadtrat Carsten Spallek (CDU) sagte am Dienstag: „Ich freue mich sehr, dass Amandla den Wedding als Standort gewählt hat und wir nach langwierigen und komplexen Verhandlungen nunmehr einen Nutzungsvertrag unterschreiben konnten. Besonders freut mich die mit Amandla vertraglich fixierte Vereinbarung, dass Himmelbeet e.V. als bisheriger Nutzer noch bis zum 30.10.2019 das Grundstück nutzen kann und somit nicht nur diese Saison gesichert ist, sondern auch ausreichend Zeit für die Suche eines Alternativstandortes bleibt.“

    Die Suche nach einem neuen Grundstück verläuft allerdings schon seit drei Jahren erfolglos, trotz Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung und Beteuerungen aus dem Bezirksamt. Für Gemeinschaftsgärten wie das Himmelbeet gebe es in der Verwaltung keine klare Zuständigkeit, klagt Korun. Ob sie innerhalb eines Jahres einen neuen Ort für ihre grüne Oase finden, bezweifelt sie: „Wir wissen alle, dass die Verwaltung sehr langsam arbeitet.“

    Ab Oktober 2019 soll die Sportanlage, die wöchentlich für 15 Stunden von Schulklassen aus der Umgebung genutzt werden kann und auch Sportvereinen offen stehen wird, gebaut werden. Ende 2021 soll sie fertig sein. Das Multifunktionsgebäude (Bildungszentrum), bietet Raum für den Sportbetrieb, ein Café, Veranstaltungen, Workshops und Büros. Die notwendigen Investitionskosten werden auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

    Es bleibt der Eindruck, dass hier ein tolles soziales Projekt gegen ein anderes tolles soziales Projekt ausgespielt wird. Und die Überzeugung, dass beide im Wedding ihre Daseinsberechtigung haben. Das sieht auch der Senat so.

    und auch hier:
    https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215206217/Der-Wettkampf-um-Berlins-letzte-Freiflaechen-entbrennt.html (mehr …)

  • 2 neue Projekte im Himmelbeet

    (Gu, NL)

    Das trim tab Collective ist eine Initiative der Weddinger Projekte himmelbeet, Baumhaus und Weddingwandler. Ziel ist es, in Bezug auf klimaschonendes Alltagshandeln in der Nachbarschaft zusammen den nächsten Schritt zu gehen. Themenschwerpunkt ist das Essen, von der Erzeugung und den Bezugsquellen bis zur Verarbeitung und der Aufklärung zu den Auswirkungen von Konsum. Das trim tab Collective schafft dazu eine Plattform, wo sich Einzelpersonen und Initiativen treffen und klimafreundliches Handeln im Alltag gemeinsam praktizieren und weiterentwickeln können. Wir finden, dass ökologisches und soziales Klima in der Nachbarschaft nur zusammen gedacht werden können. Im Projektes legen wir also Wert darauf, dass Menschen aus dem Kiez sich begegnen und über das Thema Essen miteinander in Interaktion treten.

    Dezember 2017 bis November 2019 | zusammen mit: Das Baumhaus | Weddingwandler |  gefördert von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    Remmi Demmi & Radieschen

    Gemeinschaftlich etwas zu schaffen um es mit anderen zu teilen ist ein grundlegendes Anliegen beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Stadt. Dabei muss es nicht immer um Pflanzen und Erde gehen. In diesem und im nächsten Jahr  werden zusammen mit einer inklusiven Orga-Gruppe zwei eintägige Garten-Festivals organisiert, die das kreative Potential einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar machen. Bei DIY-Workshops, gemeinschaftlichen Kochaktivitäten und inklusiven Kunstdarbietungen wird gezeigt, wie Barrieren im freizeitlichen Miteinander entkräftet werden können. Das Festival-Programm wird gemeinsam erarbeiten in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und deren Klienten  die teilweise seit Jahren in unserem Gemeinschaftsgarten mitwirken oder den Ort gerade für sich entdecken. Wichtig ist uns dabei, dass schon bei der Vorbereitung genügend Raum für das Entwickeln von Ideen und gegenseitige Kennenlernen bleibt. Zielgruppen des Projektes sind von der Gesellschaft behinderte Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Mehrbedarf, Fachkräfte der kooperierenden sozialen Einrichtungen wie auch ehrenamtlich engagierten Gartenaktivist*innen. Der erste Festivaltag wird im September 2018 stattfinden.

    2018 bis Juli 2019 | zusammen mit: verschiedene soziale Träger aus der Nachbarschaft |  gefördert von: Aktion Mensch


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  • Himmelbeet wird von Guerilla Gärtnernden als Bedrohung wahrgenommen

    (gu, aus Workshop)

    Das Himmelbeet muss umziehen und es wurden ein paar Flächen abgeboten. Auf einer sind schon ein paar gärtnerische Aktivitäten entstanden, guerilla-style und Himmelbeet wird als Bedrohung wahrgenommen.
    Himmelbeet hat zudem festgestellt, als sie sich mit ihrer Lobby/Unterstützung beschäftigt haben, dass nicht alle das Himmelbeet gut finden. Sie werden als Mitgentrifizierer wahrgenommen und es gibt eine Hürde für nicht akademische Familien/Personen.
    Sie wollen zum einen mit anderen Preisen im Cafe darauf reagieren und die neue Fläche als Beteiligungsprojekt entwickeln. (mehr …)

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Oliver-Kahn-Stiftung will Grundstück erst Ende des Jahres nutzen.

    Das „Himmelbeet“ ist ein grüner Erholungsort. Nur wenige hundert Meter von der trubeligen Müllerstraße entfernt, können Besucher hier zwischen grünen Kräutern und Pflanzen Kuchen essen, Kaffee trinken oder gärtnern. Dass die Oliver-Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein das aktuell vom „Himmelbeet“ genutzte Grundstück für ein Bildungszentrum und Sportangebote verwenden wollen, steht schon länger fest.

    Kompromiss gefunden

    Nun scheint auch ein Umzug des Gemeinschaftsgartens beschlossene Sache zu sein. Zuvor kam es zu zähen Verhandlungen um das 1.700 Quadratmeter große Areal an der Schulstraße. Vor allem ein mögliches Aus des beliebten grünen Treffs wollten die Betreiber und rund 300 beteiligte Nachbarschaftsgärtner vermeiden. Nach Verhandlungen zwischen Vertretern beider Projekte, des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel (Grüne) und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) kam es nun zu einem Kompromiss. So darf das Himmelbeet bis zum Baubeginn des neuen Sport- und Bildungszentrums für benachteiligte Kinder und Jugendliche das gepachtete Grundstück weiterhin nutzen. Danach müssen sie das Areal dann aber verlassen. Ein neues Grundstück für ihr Projekt scheint bereits gefunden.

    Schwierige Grundstückssuche

    So könnte aus der Brache an der Schulstraße 118 bald ein Areal mit Kräuterbeeten, Café und Platz für gemeinsames Gärtnern werden. Fest steht das bislang aber noch nicht. Denkbar wäre demnach auch ein Umzug auf ein angrenzendes Grundstück oder die Nutzung des Daches einer künftigen Sporthalle, die hier entstehen soll. Deren Fertigstellung ist jedoch erst für das Jahr 2025 vorgesehen, eine Zwischenlösung müsste also trotzdem gefunden werden. Das Bezirksamt, das den Bau des Bildungszentrums mit Fußballbereich von Beginn an unterstütze, will bis zum 31. Juli einen Beschluss zu mehreren offenen Punkten vorbereiten – und den Mitmach-Garten bei seiner Grundstückssuche unterstützen.

    Fördermittel zugesichert

    Darüber hinaus sicherte er den Betreibern Hilfe bei der Beantragung weiterer Fördermittel zu. Mindestens bis zum 31. Oktober 2018 wird es das Himmelbeet aber zunächst noch an vertrauter Stelle geben. Die Gärtner hoffen, dass sich der Baubeginn noch weiter verzögert. Bislang wurde der entsprechende Bauantrag von Amandla noch nicht eingereicht. Neben gemeinschaftlichem Gärtnern finden auch regelmäßig andere Mitmach-Veranstaltungen, Pflanzenmärkte, Fahrradwerkstätten und Kino-Abende im „Himmelbeet“ statt. Der Verein Amandla und die Oliver-Kahn-Stiftung wollen mit dem sogenannten Safe-Hub Bildungszentrum benachteiligten Kindern und Jugendlichen im Wedding bessere Zukunftsperspektiven eröffnen. Dazu sollen an der Ecke zwischen Schulstraße und Ruheplatzstraße auch drei Fußballplätze entstehen. Die ersten Pläne für die Übernahme des Grundstücks kamen bereits im Jahr 2015 auf. Dass es sich dabei um ein wertvolles Projekt handelt, darüber herrscht auch im „Himmelbeet“ Konsens. Mehr Infos zum Garten-Projekt gibt es online.

    http://www.abendblatt-berlin.de/2018/06/02/das-himmelbeet-muss-umziehen/ (mehr …)

  • Bierbrauen beim Himmelbeet

    (Gu, RSS)

    Nachdem Florian vor einem Jahr sein erstes Bier noch in einem Einkocher im himmelbeet gebraut hat, sind wir stolz darauf, dass es bald unser erstes „richtiges“ Bier zu kaufen gibt.
    Wenn mit der Abfüllung am Freitag alles klappt, könnt ihr schon am Samstag beim Erntefest unser himmelbeet Bier „Goldener Herbst“ genießen. Es ist ein schlankes, helles Ale mit einer schönen bitteren und fruchtigen Hopfennoten. (mehr …)

  • Himmelbeet: Antrag bewilligt, neue Fläche noch nicht klar

    (gu, rss)

    Anfang August war Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel zu Gast im himmelbeet. Von dem sehr konstruktiven Gespräch können wir Folgendes berichten:

    GREEN.URBAN.LABS.-ANTRAG (GUL)

    • Unser gemeinsam mit dem Bezirk eingereichter Antrag ist offiziell bewilligt (zum Hintergrund: himmelbeet wird Modellprojekt des Green.Urban.Labs)
    • Der Bezirk Mitte richtet demnächst ein Büro für Bürgerbeteiligung ein. Das eingesetzte Personal wird sich auch in das GUL-Vorhaben einbringen. Dafür sind Eigenmittel des Bezirks vorgesehen. Die Bewerbungsgespräche laufen.
    • Aktuell schreibt der Bezirk Mitte die externe Projektsteuerung für GUL aus. Die Koordinationsstelle soll die Beteiligung aller Betroffenen gewährleisten und den Umzugsprozess substanziell unterstützen.

    BESCHLUSS DES BEZIRKSAMTES MITTE

    • Wir rechnen erst Ende September/ Anfang Oktober mit einem Beschluss des Bezirksamtes (BA).
    • Die Vertragsverhandlungen mit Amandla ziehen sich aufgrund der rechtlichen Komplexität noch hin. Die Inhalte dieses Vetrages beeinflussen unsere Position (beispielsweise in Bezug auf den Termin der Flächenübertragung). Der BA-Beschluss kann erst konkretisiert werden, sobald Vertragsverhandlungen weiter vorangeschritten sind.
    • BA-Beschluss soll zudem himmelbeet-Kriterienliste für die neue Fläche beinhalten.
    • Die Flächenoption „Ehemalige Passierscheinstelle“ soll verbunden werden mit der Erarbeitung eines Konzepts zur Gestaltung des Nördlichen Leopoldplatzes

    FLÄCHENOPTION TURNHALLE

    • Die vom Bezirk geplante Turnhalle neben der Musikhochschule ist nun doch eine Option für den Bezirk.
    • Für das himmelbeet ist das Turnhallendach als Ausweichfläche allerdings nur denkbar, wenn uns gleichzeitig eine ebenerdige Fläche zugesichert wird.

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  • Backen und Mahlen im Himmelbeet

    (gu, rss)

    Wir werden regionaler und bieten euch ab sofort gemeinsam mit der Erntekammer regionales Getreide von Bio-Höfen aus Brandenburg an. Das Getreide könnt Ihr bei uns in einer Getreidemühle zu Schrot oder Vollkornmehl weiterverarbeiten. Bitte denkt daran, euch eine geeignete Verpackung für das Mehl mitzubringen!

    Roggen und Weizen gibt es für 2€/kg
    Dinkel kostet 3€/kg.

    Wir sehen uns dann wie immer zum Wochende: Freitag ist Backtag im himmelbeet.


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  • Himmelbeet nominiert für European Award for Ecological Gardening 2017

    (Gu, RSS)  Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ unter die besten eingereichten Projekte gewä
    hlt und für den European Award for Ecological Gardening 2017 nominiert! Die Jury,[…] hat Projekte nominiert, die innovativ und nachhaltig sind Vorbildcharakter aufweisen von Personengruppen bewirtschaftet werden, die sich speziell zum Gärtnern zusammenfinden und gemeinschaftliche und soziale Aspekte mit Vorbildcharakter im Fokus haben. Alle nominierten Projekte finden sie hier. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen und die Preisverleihung finden am 2. September 2017 um 16.00 Uhr in Berlin statt. In jeder Kategorie wird ein Preis für das Siegerprojekt vergeben: Eine Sonder-Plakette der Aktion „Natur im Garten“ und ein Preisgeld in der Höhe von € 500,–. (mehr …)

  • Himmelbeet Reaktion auf die Einigung mit dem Bezirksamt

    (aus RSS)

    Im Zuge der Verhandlungen haben wir einen Kompromiss gefunden, der die Chance bietet, dass himmelbeet dauerhaft im Wedding zu etablieren.

    Die Einigung  zwischen dem Bezirksamt Mitte (vertreten durch den Bezirksbürgermeister von Dassel und den Schulstadtrat Spallek), dem Verein AMANDLA EduFootball und himmelbeet umfasst folgende Punkte:

    • Das himmelbeet bleibt über die gesamte Gartensaison 2017 und die Saison 2018 auf der bisherigen Fläche.
    • Nach Saisonende im Herbst 2018 zieht das himmelbeet auf eine neue Fläche um. Hierfür hat der Bezirk die hintere, südöstliche Fläche an der Ruheplatzstraße oder die Fläche Schulstraße 118 (ehemals Passierscheinstelle) ins Gespräch gebracht . Das himmelbeet will 2017 entscheiden, welche Fläche am besten geeignet ist. In die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse wollen wir sowohl die himmelbeet-Community als auch die  Nachbarschaft einbeziehen . Die neuen Flächen sollen keine Verkleinerung der Grundfläche mit sich bringen . Außerdem wollen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten für das himmelbeet prüfen.
    • Als Teil dieses Prozesses erarbeiten wir zusammen mit dem Bezirk den finalen Antrag für das Green.Urban.Labs-Modellvorhaben. Bezirksbürgermeister von Dassel wird mit himmelbeet, Amandla und dem Projektträger eine entsprechende Antragskonferenz einberufen. Das Modellvorhaben soll dabei zunächst genutzt werden, um den Umzug und die Planung des neuen himmelbeet-Areals vorzubereiten und umzusetzen.
    • Noch vor der Sommerpause soll es einen Beschluss des Bezirksamtes geben, der den Kompromiss zwischen Amandla und himmelbeet festschreibt.
    • Wir haben dem Bezirk eine erste Schätzung der Kosten vorgelegt, die durch den Umzug und die Planung sowie Erschließung des neuen Areals entstehen werden. Details müssen noch geklärt werden. Die Vertreter des Bezirksamts haben dem himmelbeet personelle, finanzielle und materielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
    • Es wurde vereinbart, gemeinsam weitere Fördermöglichkeiten zu erschließen, um einen erfolgreichen Umzug und Fortbestand des himmelbeets zu gewährleisten.

    Aus unserer Sicht haben wir damit einen für die Zukunft des himmelbeets sinnvollen Kompromiss gefunden. Wir müssen umziehen und uns mit einer neuen Fläche anfreunden, aber wir haben – aus einer relativ schwachen Verhandlungsposition als Zwischenmieter heraus – das aus unserer Sicht Beste herausgeholt. Das verdanken wir in erster Linie unseren vielen Unterstützer*innen (weit über 40.000 aus ganz Berlin und Deutschland), die unsere Petition unterschrieben und bekannt gemacht haben aber auch den vielen treuen himmelbeet-Freund*innen im Wedding und Unterstützer*innen auf  den verschiedenen politischen Ebenen.

    Die beiden  nun diskutierten Flächen  haben jeweils ihren eigenen Reiz für ein zukünftiges himmelbeet, in dem wir  unter neuen Bedingungen neue Projekte entwickeln und anstoßen können. Neben dem Umzug und einem kompletten Neuaufbau wird vor allem die neue Lage innerhalb des öffentlichen Raums uns alle vor eine spannende Herausforderung stellen, der wir uns gemeinsam mit den derzeitigen wie auch den potentiellen Nutzer*innen stellen wollen  Von Seiten des Bezirksamtes bleibt vorerst jedoch noch die Nutzbarkeit beider Flächen im Einzelnen zu prüfen. (mehr …)

  • Himmelbeet muss umziehen

    (Gu, alerts)

    Himmlisch ist der am Freitag beschlossene Kompromiss fürs „Himmelbeet“ nicht. Aber: „Es ergibt sich für uns zumindest ein konkrete Perspektive“, sagt der Geschäftsführer des bislang gefährdeten „Urban Gardening“-Projektes an der Ruheplatzstraße in Wedding, Felix Lodes. Damit steht fest: der Himmel muss umziehen.  Wie berichtet, zeichnete sich zuletzt ein absurder Verdrängungswettkampf zwischen zwei konkurrierenden gemeinnützigen Initiativen ab. Streitpunkt: das 1700 Quadratmeter große, derzeit von rund dreihundert Nachbarschaftsgärtnern genutzte Gelände. Die Oliver Kahn-Stiftung und der „Amandla Edu Football“-Verein wollen dort unterstützt vom Bezirk Mitte Fußballplätze anlegen und ein Bildungszentrum für benachteiligte Kinder und Jugendliche errichten. Die Gärtner aber wollen am liebsten bleiben.
    Am Freitagvormittag trafen sich Vertreter beider Projekte sowie der grüne Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel und Baustadtrat Carsten Spallek (CDU) am runden Tisch und einigten sich nach zähem Ringen auf Folgendes: Bis zum Baubeginn des Amandla-Zentrums und der drei Sportplätze Ende 2018 können die Gärtner noch ihr vom Bezirk gepachtetes Areal nutzen. Danach aber müssen sie umziehen, und zwar auf ein ähnlich großes Brachgrundstück in Sichtweite an der Schulstraße 118. Ob sie dieses wie erhofft komplett oder nur mit kleineren Abstrichen bepflanzen können, soll baldmöglichst mit dem Bezirk geklärt werden.
    Alternativ hat Mitte den Himmelbeetlern auch noch ein leeres Baugrundstück angeboten, das südöstlich an ihr jetziges Terrain angrenzt. Dies ist aber sehr schattig, außerdem plant der Bezirk dort den Bau einer Sporthalle ab 2025. Dort könnten sie folglich nur acht Jahre lang gärtnern. Es läuft also alles auf eine künftige grüne Oase an der Schulstraße hinaus. Beim Umzug will der Bezirk helfen.
    Doch auch der ursprüngliche Plan eines echten „Himmelbeetes“ auf dem Dach der ab 2025 avisierten Sporthalle ist nicht zu den Akten gelegt. Vielen Gärtnern haben sich mit dieser Idee gut angefreundet, sogar obwohl sie dann noch einmal umziehen müssten. „Dafür ist aber noch vieles ungeklärt, vor allem die Kosten“, sagt ihr Sprecher.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/urban-gardening-in-berlin-das-himmelbeet-in-wedding-muss-umziehen/19763308.html

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  • Himmelbeet bedroht

    (Gu, Newsletter)

    HIMMELBEET MUSS BLEIBEN


    Seit zwei Jahren verhandeln wir mit dem Bezirk Mitte und AMANDLA EduFootball e.V. über die Zukunft der Fläche – bislang mit dem Versprechen als gleichberechtigte Partner in die Planungen einbezogen zu werden. Der BVV-Beschluss vom Mai 2016 hatte dies auch offiziell untermauert.

    Nun möchte das Bezirksamt allein mit AMANDLA EduFootball einen Vertrag über die Fläche abschließen. Nach Akteneinsicht am Freitag stellen wir fest, dass die bisherigen Vereinbarungen zwischen Bezirk, himmelbeet und AMANDLA EduFootball NICHT berücksichtigt werden.

    himmelbeet wird bei den derzeitigen Vertragsverhandlungen übergangen. Wir befürchten, dass das himmelbeet, wenn es zu dieser endgültigen Lösung für die Fläche kommt, mit Ablauf des Jahres eine ungewisse – schlimmstenfalls keine Zukunft haben wird. (mehr …)

  • Himmelbeet: neue Ideen für 2017

    (Gu, RSS)
    Himmelbeet

    Für 2017 planen wir einen Markt der regionalen Köstlichkeiten. Jeden letzten Samstag im Monat verwandelt sich das himmelbeet in einen bunten Marktplatz, der sich regionalen Produkten und Selbstgemachtem aus dem Garten widmet. Der erste himmelbeet-Markt erwartet Euch am 29. April.

    Wir freuen uns auch auf die Blaue Stunde, einen regelmäßigen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung aus dem Wedding. Hier könnt Ihr gemeinsam Projekte realisieren, kochen und Pizza backen, quatschen und musizieren oder einfach nur gemeinsam Zeit verbringen.

    Ihr dürft auf Programmbeete gespannt sein: Robin plant ein Beet, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi aus Nevada informiert. Weitere umweltpädagogische Beete sollen die Mischkultur Milpa der Maya vorstellen oder auch die Ackerbaumethode Three Sisters, bei der die wesentlichen Feldfrüchte der Indigenen Nordamerikas (Kürbis, Mais und Bohnen) zusammen angebaut werden. Wieder andere Beete widmen sich Färberpflanzen oder dienen als Bienen- und Insektenweiden.


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  • Neue Ideen und Projekte beim Himmelbeet

    (Gu, Mail)

    Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Saisoneröffnung und das Osterfest im April. Diese Woche habe ich dank der vorausschauenden Planung der anderen den Kalender ordentlich füllen können: http://himmelbeet.de/termine/
    Ich persönlich möble gerade die Webseite auf und schreibe spannende Projekte an (Dycle und das Gartenlabor aus Berlin, Gemüsegartenkiosk aus Mönchengladbach u.a.), um zusammen zu arbeiten. Für 2017 planen wir monatliche Märkte im Garten, auf denen lokale und regionale Anbiet*erinnen ihre Nahrungsmittel verkaufen können. Und die „Blaue Stunde“, ein monatlicher Treffpunkt für Geflüchtete und Berlin*erinnen mit kulturellem Programm und Pizzabacken.

    Außerdem wollen wir uns mehr mit anderen Berliner Gärten vernetzen und starten einen kleinen Beettausch mit „UnserGarten Bruck“ aus Erlangen, die Ihr Tischtennisbeet mit „typischen“ himmelbeet-Pflanzen bestücken. Dafür kommt die Erlanger Bohne, wenn ich mich recht entsinne mit ein paar Infos zur Garten-Partnerschaft in eins unserer Beete.

    In diesem Zuammenhang planen wir weitere „Programmbeete“, die umweltpädagogische und soziale oder kulturelle Zwecke haben. Daher wird es auch ein Beet geben, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi (eine indigene Kultur in Nevada) informiert oder auch eine Darstellung von Milpa (ein Landwirtschaftssystem der Maya) bzw. den Three (Four) Sisters. Andere Beete werden Färbepflanzen und Bienen-/Insektenweiden gewidmet. Auch eines mit der Gemüsepflanze des Jahres vom VEN, der Steckrübe.

    Die Verhandlungen mit dem Bezirk ziehen sich. Wir haben den Green Urban Labs Antrag gestellt, um final mit allen Parteien einen abgestimmten Masterplan zu erarbeiten, der die Existenz von himmelbeet am Standort sichert. Mitte Februar, also schon sehr bald, soll es eine Entscheidung darüber geben. Dann wie immer im Blog nachzulesen: http://himmelbeet.de/ueber-uns-2/weiterwachsen/

    Mehr zum Green urban lab Antrag:
    Wir haben uns als Modellvorhaben für das Green Urban Lab beworben. Die mit dem Bezirk abgestimmte Projektskizze für die zukünftige Gestaltung der Fläche Ruheplatzstraße 12 ging an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Im Januar 2017 folgte eine Flächenbegehung. Bis Mitte Februar soll über den Antrag entschieden werden. Mit dem Vorhaben zielen wir auf einen final mit allen Parteien (Bezirk, Amandla EduFootball e.V., himmelbeet gGmbH) abgestimmten Masterplan, der die Existenz des himmelbeet am Standort sichert.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beabsichtigt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in dem neuen Forschungsfeld „Green Urban Labs“ (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhaben durchzuführen, die neue Ansätze einer urbanen Grünentwicklung erproben. Die Laufzeit der Modellvorhaben beträgt drei Jahre; voraussichtlicher Start ist Anfang 2017.
    (mehr …)

  • Himmelbeet bei Spendenverdoppelungsaktion der Biocompany dabei

    wenn Ihr morgen das erste Türchen im Adventskalender öffnet, geht auch für das himmelbeet ein Türchen auf.

    Darum helft uns, den Garten im nächsten Jahr noch paradiesischer zu machen und spendet MORGEN für unsere Outdoorküche & ein begrüntes Iglu als Rückzugsort für Ruhesuchende!

     
     

    Im Rahmen einer Verdoppelungsaktion macht die BIO COMPANY aus jedem gespendeten Euro automatisch zwei. (www.betterplace.org/p11246)

    (mehr …)

  • Preis für Himmelbeets Inklusionsprojekt

    (Gu, Newsletter)

    Am Montag, den 21. November, wurden die Gewinner des Spendenwettbewerbs PSD ZukunftsPreis in der Berliner Urania geehrt. Unter den 107 ins Rennen gegangenen Sozial- und Umweltprojekten aus der Region Berlin-Brandenburg wurde dem Gemeinschaftsgarten himmelbeet mit dem Inklusionsprojekt tuml einer von vier Jurypreisen verliehen.

    Die damit verbundenen 3.000 Euro Spendengelder werden verwendet, um unsere Garten – und Rehapädagog*innen zu bezahlen, die die wöchentlichen Workshops so liebevoll vorbereiten und durchführen. Außerdem soll ein Film das Projekt und seine barrierefreie Ausgestaltung dokumentieren.

    Mehr als 75.000 Besucher*innen interessierten sich online für die Projekte und stimmten über zehn Publikumspreise ab. Darüber hinaus wurden weitere Preise von einer Jury sowie den 130 PSD-Mitarbeitern vergeben. […] Zur zweiten Auflage des Wettbewerbs zeichnete die Genossenschaftsbank 17 Gewinner mit Spenden im Gesamtwert von 50.000 Euro aus (mehr …)

  • Siebdruck bei Himmelbeet

    (Gu, Newsletter)

    Siebdrucken im Himmelbeet-Büro, 26.11.

    Dieses Mal wollen wir Stoffe, die man in der Küche braucht (Handtücher, Topflappen, Tischdecken, Kissenbezüge…) mit Siebdruck und unseren selbst entworfenen Garten-und Gemüsemotiven bedrucken (mehr …)

  • Himmelbeet: öffentliche Gesprächsrunde mit Direktkandidat*innen

    (Gu, RSS)

    Bei einem öffentlichen Gespräch zwischen den Direktkandidat*innen des Wahlkreises Mitte 7 wollen wir uns über „unsere“ Fläche und die damit verbundene Zukunft des himmelbeet austauschen. Jenny Neubert von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Maja Lasic von der SPD und Katharina Becker von der CDU nehmen sich am Mittwoch (7.9. 17-18 Uhr) für uns und Eure Fragen Zeit (mehr …)

  • Outdoorküche imi Himmelbeet wächst

    (Gu, RSS)

    Endlich ist sie da: Unsere Outdoor- Küche für tuml und die ganze Nachbarschaft. „Outdoor“ ist englisch und bedeutet „Außen“ oder „Freiland“.

    Im Juli gedacht, geplant und entworfen. Dann wurde beim Gartendienstag mit dem Bau begonnen.

    Zunächst sind ein Klärbeet und ein Waschtisch entstanden.

    In der Spüle können wir ab jetzt unser Geschirr selbst abwaschen. Natürlich mit ökologischer Seife!

    Das Abwasser wird direkt in das Klärbeet geleitet. Das ist ein Hochbeet, das mit Kies und Sand befüllt ist. Hier wachsen besondere Pflanzen: Stauden, Gräser, Wasserpflanzen. Kies, Sand und die Pflanzen filtern Dreck und Essensreste heraus und klären das Abwasser.


    Hurra! Pünktlich zum Sommerfest ist unser Steinbackofen fertig geworden.

    Hier backen wir ab sofort Pizza, Brote und leckere Kuchen- einmal pro Woche am Backtag und hin und wieder auch am tuml – Samstag.

    Kochen, backen, abwaschen…was fehlt noch? Richtig. Ein Küchenarbeitstisch: zum Schneiden von Gemüse und Obst, zum Verlesen von Kräutern und zum Verrühren aller Zutaten! (mehr …)

  • Himmelbeet: Rückblick und viel vor

    (Gu, aus Newsletter)

    […]
    Etwa zeitgleich (Anfang der letzten Saison) erfuhren wir von den Plänen des Münchner Vereins Amandla. Auf unserer “Brachfläche” soll ein Jugend-Sport-Zentrum nach südafrikanischem Vorbild errichtet werden! Das Vorhaben befindet sich noch in der Vorplanungsphase und zusammen mit den involvierten Akteuren suchen wir nach einem Weg, der ein Nebeneinander beider Projekte ermöglicht. Es steht uns also eine aufregende Zeit bevor.

    Ein generationsübergreifendes Gartenprojekt brachte die Kinder der Sprachlernklasse der Leo Lionnie Grundschule mit Senior*innen aus dem Pflegezentrum Goldenherz beim Werkeln und Gärtnern zusammen. Weitere Angebote im Garten gab es für Bewohner*innen der Notunterkünfte in der Chausseestraße und der Gotenburger Straße, für VHS-Besucher*innen und Bienenfreund*innen. 

    In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Berlin gab es im Spätsommer noch einen inklusiven Gartenkurs. In diesem Jahr werden wir die Kooperation fortsetzen und gemeinschaftlich einen Kräutergarten am Haus der Lebenshilfe am nahgelegenen Plötzensee anlegen. Im himmelbeet wird das Projekt tuml für wichtige Impulse zum Thema Inklusion im Gemeinschaftsgarten sorgen (mehr dazu weiter unten). Dabei wollen wir mit Anwohner*innen und sozialen Einrichtungen aus dem Kiez unter anderem eine Nachbarschaftsküche unter freiem Himmel schaffen. Das Herz der Küche ist ein holzbefeuerter Steinbackofen, um den herum wöchentliche Backtage stattfinden werden.

    Auch außerhalb des himmelbeet-Gartens bleibt es in dieser Saison spannend! Im Rahmen des vom Quartiersmanagement Pankstraße geförderten Projektes “Sauberkeit auf Spielplätzen” macht sich unser Spielplatzteam wieder auf um die Schaukeln und Buddelkästen in unserem Kiez vom Müll zu befreien. Zusammen mit den Müllheld*innen machen wir uns auf die Suche nach Spielplatzpaten und ziehen mit unserem Wanderbeet von Spielplatz zu Spielplatz. Etwas weiter südlich in der Gropiusstadt errichten wir gemeinsam mit Anwohner*innen des Käthe-Dorsch-Rings inmitten der Hochhäuser Käthe’s Garten. In Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft degewo und unseren Freunden von Common Grounds e.V. wollen wir innerhalb des Modellvorhabens einen neuen Ort der Begegnung schaffen.

    Neben all den Projekten darf man natürlich nicht unseren ganzen Stolz vergessen: das prämierte Low-Waste-Café!


    (mehr …)

  • Bezirksamt Mitte spricht sich gegen Hochbeetbau auf Spielplätzen aus

    (Gu, RSS, 8.3.)
    Himmelbeet aus Berlin setzt sich für „müllfreies spielen“ auf Weddinger Spielplätzen ein und hat sich mit verschiedenen Akteuren vernetzt, Ideen gesammelt etc.
    „Zur Info: Während des Netzwerktreffens erreichte uns die schriftliche Absage an das Vorhaben, zusammen mit Kindern auf einem der Spielplätze Hochbeete anzulegen. Das
    Grünflächenamt möchte mit einer solchen Genehmigung keinen Präzedenzfall für ähnliche Vorhaben schaffen: “Gemeinschaftsgärten sind grundsätzlich positive Vorhaben, in
    öffentlichen Grün – und Erholungsanlagen und auf öffentlichen Kinderspielplätzen sind sie aber nicht genehmigungsfähig.” (mehr …)

  • Möbelbau-Workshop im Himmelbeet

    (Gu, RSS, 23.10.)
    Im Himmelbeet bauten SchülerInnen Möbel für ihren Schulhof:
    http://himmelbeet.de/selbstgebaute-moebel-fuer-den-schulhof/ (mehr …)

  • Common Grounds und Himmelbeet legen GG in Berlin Gropiusstadt an

    (Gu aus alerts, 25.8. und 16.9.

    Gemeinschaftsgarten für Großsiedlung geplant

    Gropiusstadt. Die Wohnungsgesellschaft degewo will grünes Leben nach Gropiusstadt holen. Urban Gardening nennt sich das Projekt, bei dem Bewohner selbst Hand anlegen dürfen und gemeinsam vor der Haustür gärtnern.

    Tomaten, Radieschen, Salate: All das soll im Innenhof der Wohnhäuser am Käthe-Dorsch-Ring in einem Gemeinschaftsgarten sprießen. Um das Gärtnern auch in einer Großsiedlung am Stadtrand populär zu machen, hat sich die Wohnungsbaugesellschaft degewo extra mit den Experten des Vereins Common Grounds und der gemeinnützigen Gesellschaft „himmelbeet“ zu einem Pilotprojekt zusammengetan.

    Zum Projekt wird es am Sonnabend, 5. September, um 14 Uhr ein Workshop mit den Bewohnern geben. Schon im Frühjahr 2016 soll so ein 500 Quadratmeter großer Gemeinschaftsgarten entstehen. Die Bewohner der angrenzenden Häuser sind eingeladen, den Garten in ihrem Innenhof zu planen und später auch anzulegen. Die Einwohner sollen die Früchte ihrer Arbeit auch selbst ernten können.“

    „Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.

    Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.
    Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts „LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume“ gefördert.

    Quelle: http://www.berliner-woche.de/gropiusstadt/kultur/gemeinschaftsgarten-fuer-grosssiedlung-geplant-d83298.html
    Weitere Infos: http://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/degewo-foerdert-gemeinschaftsgarten-in-der-berliner-gropiusstadt_260_319912.html
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  • Angebot des Himmelbeet Gartencafés

    (Gu, Mail, 12.8.)
    Das Himmelbeet-Gartencafé, das auch wir gefördert haben, ist eröffnet.
    Folgende Angebot gibt es:

    Öffnungszeiten: Di-Fr 16-20 Uhr, Sa-So 12-20 Uhr, bei Veranstaltungen länger
    * vegetarisch * gesund * nachhaltig *

    Hier wird saisonal gekocht. Dabei stehen auf dem täglichen Speiseplan neben unseren Klassikern wie Kuchen, Quiches, Linsensuppe und Gartenstullen mit Blumensalat wöchentlich leckere wechselnde Gerichte. Der Durst kann mit Bio-Limonaden, Fair-Trade-Kaffee oder auch Kräuter-(-Eis-)Tee aus eigener Herstellung gestillt werden.

    Brunch im Grünen*MULTIKULTI auf den Tellern und zwischen den Menschen*
    Jeden Sonntag ab 12 Uhr gibt es im himmelbeet den wochenendlichen Brunch-Treff, bei dem sich mit Freunden oder Familie an Bierbänke, in Liegestühle oder mitten in den Garten zu Nachbarn oder neuen Leuten gesetzt werden kann. Die wechselnden Brunch-Teller sind rein vegetarisch.

    Koch-Workshops

    Im Rahmen unserer sozialen Projekte bietet das himmelbeet Kochworkshops für Schulklassen, Flüchtlinge, Menschen verschiedener Generationen oder Nationalitäten und spezielle Frauen-Kochkurse. Für Privatpersonen, Firmen und besteht die Möglichkeit an diversen Kochworkshops teilzunehmen.

    Gartendinner

    An unterschiedlichen Terminen wird bei Kerzenschein und Musik ein leckeres vegetarisches 3-Gänge-Menü mit frischen Zutaten aus dem himmelbeet inklusive eines hausgemachten Freigetränks serviert. Teilnehmen können Einzelpersonen, Paare oder kleine Gruppen. Nächster Termin: 25. August von 19 Uhr bis 22 Uhr. Die Kosten betragen 25€ pro Person.

    Am 21. August, um 18.30 Uhr laden wir daher herzlich zur Eröffnung der Open-Air-Ausstellung “Verpackungsarmes Café” im Rahmen unseres Low-Waste-Projektes ein. Die Ausstellung zeigt, wo im Cafébetrieb Verpackungsmüll entsteht,welche Einsparpotenziale Alternativen bieten und wie man auch Zuhause Verpackungen vermeidet
    Zu diesem Anlass wollen wir nach offizieller Eröffnung, den Abend bei kostenfreien Getränken und Speisen aus dem himmelbeet-Café und Musik den Abend ausklingen lassen.


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  • Himmelbeet will Gartenprojekt für Flüchtlinge initiieren

    (Gu, Tel, 24.4.)
    Himmelbeet aus Berlin will mit PartnerInnen (Sportvereine, einer Einrichtung, die schon mit Flüchtlingen arbeitet und anderen), unterstützt von der SPD, ein/mehrere Gartenprojekt/e für Flüchtlinge initiieren. Sie sind auf der Suche nach Flächen und erfahren viel Zuspruch für die Idee. Noch sind sie nicht vernetzt mit den Gärten in Berlin, die es zu der Thematik schon gibt oder die gerade los gelegt haben. Mit dabei ist wohl auch eine Traumatherapeuthin.
    Außerdem werden sie ggf mit Common Grounds zum Thema „Gärten/Wohnungsbaugeselleschaften“ kooperieren. Common Grunds hat einen Antrag bei der DBU dazu bewilligt bekommen, doch ist die Umsetzung noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend gibt es im P-Garten derzeit niemanden, der/die verlässlich den Gartenbaupart übernehmen könnte, bzw das Projekt ist wohl gerade in einer Umstrikturierungsphase.
    Die Umstrukturierung bei Himmelbeet läuft, wenn auch nicht ganz gradlinig. Hannah ist noch bis Ende Mai dabei. (mehr …)

  • Himmelbeet startet Saison mit neuem Projekt

    (Gu, aus alerts, 24.3)
    Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ in der Ruheplatzstraße 12 startet Anfang Mai in die Gartensaison. 160 Hochbeete werden jetzt wieder fit gemacht. Kiezbewohner beackern hier ihre kleinen Oasen und bauen Obst, Gemüse oder Kräuter an.Die Pachtbeete in dem Gemeinschaftsgarten sind alle schon vergeben. Doch auf der großen Fläche unweit vom Leopoldplatz gibt es auch einen Gemeinschaftsgarten, bei dem jeder mitmachen kann. Am 20. März hat das Himmelbeet-Team auf dem Wochenmarkt Leopoldplatz Sämlinge und Saatgut an interessierte Gartenfreunde vergeben. Sie züchten in den kommenden Wochen Kapuzinerkresse, Grünkohl, Brunkwinde und Anis-Ysop zu Hause an und bringen die Pflanzen zum Eröffnungsfest am 2. Mai in die Himmelbeet-Oase.

    Auch zwölf Senioren vom Pflegeheim Goldenherz machen mit und wollen zukünftig gärtnern. In dem neuen generationenübergreifenden Projekt wollen die Himmelbeet-Macher Kinder und Senioren zusammenbringen. „Junges Grün und altes Wissen“ heißt das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Projekt. Künstlerisch begleitet wird es vom „Wir im Quartier“-Team, das im Auftrag des Quartiersmanagements Pankstraße Kunst und Kulturaktionen im Kiez organisiert. Die Senioren haben nicht nur die Pflanzbecher bekommen, sondern auch Pflanzenschilder gestaltet. Geplant war, dass sie das gemeinsam mit einer Willkommensklasse der Leo-Lionni-Schule machen. Doch wie Himmelbeet-Projektleiter Felix Lodes sagt, waren die 24 Flüchtlingskinder nicht gekommen. Die Schule hatte wohl Personalprobleme an dem Tag, so Lodes. Auch wenn der gemeinsame Auftakt nicht geklappt hat, soll es in den kommenden Monaten weitergehen. Die Senioren und Schüler sollen sich regelmäßig treffen. Nicht nur im Himmelbeet-Garten, wo weitere Aktionen geplant sind. Eine Idee ist zum Beispiel, dass die Schüler, die kaum Deutsch sprechen, im Hof des Seniorenheims Goldenherz in der Maxstraße gemeinsam mit den Bewohnern Hochbeete bauen und einen kleinen Garten anlegen. So etwas würde Lodes auch gern auf dem Schulhof der Leo-Lionni-Schule in der Müllerstraße machen.

    http://www.berliner-woche.de/wedding/soziales/gemeinschaftsgarten-himmelbeet-startet-in-die-saison-d73195.html (mehr …)

  • Himmelbeet startet Low-Waste Projekt

    (Gu, Newsletter, 13.3.)
    Infos zu dem von Trennstadt und der Stiftung Naturschutz Berlin geförderten Low-Waste Projekt von Himmelbeet (und anderen) gibt es hier: http://himmelbeet.de/?page_id=1361 (mehr …)

  • Himmelbeet bei zwei Online-Voting-(Finanzierungs)-Ausschreibungen dabei

    (Gu aus Newsletter, 5.12.)

    Das Berliner Himmelbeet hat bei „Made in and for Germany der Stiftung Sonnenseite“ folgendes Projekt platziert:Ernährungsbildung für Kinder: Beim Pflücken der frischen Zutaten im himmelbeet lernen die Kinder bei den Kochworkshops, wie und wann Gemüse überhaupt wächst, wie es aussieht, wenn es noch in der Erde steckt, wie man es verarbeiten kann und erfahren, wie wichtig es ist, ihre Umwelt mitsamt allen Lebewesen bis hin zu den Kleinsten zu schützen. Verwendungszweck: Mit der Spende werden die Bildungs-Workshops und Vorträge im himmelbeet finanziert: Es werden Zutaten und Material eingekauft sowie die Workshopleiter bezahlt. Und sie sind auch beim http://www.greentec-awards.com/wettbewerb/online-voting-2015.html dabei. 

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  • Himmelbeet-Team denkt über Entlastungs- und „Exit“-Möglichkeiten für Hannah nach

    (Gu, Gespräch, 6.12.)

    Hannah, die Himmelbeetgründerin, möchte weniger im Himmelbeet machen und auch perspektivisch Berlin verlassen. Sie hat jetzt erste Erfahrungen mit „für das Himmelbeet arbeiten, aber woanders sein“ gesammelt (sie ist in Japan) und möchte das ggf auch ausbauen. Das restliche Himmelbeet-Kernteam sieht nicht, dass sie die Aufgaben von Hannah und ihre kommunikativen Fähigkeiten etc. übernehmen könnten. Sie denken daran, jemand anders zu finden und überlegen gerade, wie das ginge. Sie können sich zunächst eine DoppelGF vorstellen, so dass Hannah auch zu den Sachen im Garten kommt, die ihr Spaß machen. Noch haben sie niemanden identifiziert. Sie schicken mir ein Organigramm und wir werden dazu einen kleinen Workshop machen (zu der Gesamtsituation).

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  • Das Himmelbeet-Gartencafé ist fertig gebaut

    (Gu aus Newsletter, 10.11.)

    Himmelbeet hat seit 1.11. seine Tore geschlossen und wird erst ab Mai 2015 wieder öffnen. Das (auch von uns geförderte) Gartencafé ist jedoch noch fertig geworden. „Aus den natürlichen Materialien Holz, Lehm und Strohist dieses Jahr ein ökologisches Gebäude in Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helfern aller Kulturen aus der Umgebung entstanden, welches zukünftig als Workshop-Café im himmelbeet-Gemeinschaftsgarten dienen wird. […] Neben dem dauerhaft laufenden Cafébetrieb, bei dem es leckere selbstgemachte Speisen und Produkte mit Zutaten aus dem himmelbeet geben wird, werden wir dort unter Anderem Ernährungsworkshops, interkulturelle Kochkurse für Erwachsene sowie Kinder-Kochworkshops anbieten.
    Auch das diese Jahr so beliebte Gartendinner wird wieder stattfinden
    .“ Einen Teil der Finanzierung konnten sie durch einen Preis (Platz 1) beim ecologic Förderpreis für Zukunftsideen (ist eine Initiative von Toyota Financial Services, dem Finanzdienstleister von Toyota.) decken. Hier haben sie 7000 Euro bekommen.

    Im Winter wollen sie mit Himmelbeet-Produkten auf Märkten unterwegs sein

    I

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  • Himmelbeet will Förderverein gründen

    (Gu, Mail, 23.9.)
    Sie können mit der ggmbh und als Privatpersonen nicht überall Anträge stellen und brauchen dafür einen gemeinnützigen Verein. (mehr …)

  • Finanzierungsbausteine Himmelbeet

    (Gu, Mailing, 29.8.)
    – Das Spendenhuhn „Hilde“ ist fertig – es wuchs mit der Anzahl der Spenden – im Berliner Himmelbeet.
    – Vor Kurzem hatten wir dazu aufgerufen, uns beim Voting auf mein-ecologic-projekt zu unterstützen, damit wir eine Förderung über den Förderkreis für Zukunftsideen erhalten. Wir waren von der Teilnahme von so Vielen einfach überwältigt und möchten uns an dieser Stelle herzlichst bedanken! Das Voting ist nun beendet und wir warten gespannt auf das Urteil der Jury. Die drei Höchstbewerteten erhalten einen Preis, darunter auch wir. Die Höhe des Preises wird von der Jury festgelegt. Wir dürfen gespannt sein.
    Außerdem: haben sie einen „Wundertütentag“ gemacht, bei dem man seine eigene Teemischung kreiiern und mit nach Hause nehmen konnte; nehmen sie am Literaturfestival teil und im Rahmen eines Weddinger Kuturfestivals tritt ein Chor im Himmelbeet auf und sie machen an 2 Tagen die Fläche zur Minigolfbahn, haben eine Kleinkustserie im Garten, machen mit bei der Aktion „sauberes berlin“ und bieten Gartenworkshopkurse an. (mehr …)

  • offene Bühne und Sonntagsmarkt im Himmelbeet

    (Gu, Mailing, 11.8.)
    Pimpinella – Kleinkunst im himmelbeet: Unter freiem Himmel wird musiziert, getanzt, gelesen oder gespielt. Es wird eine offene Bühne geben, bei der IHR dazu aufgerufen seid, Euch auszuprobieren und gern auch verschiedene Kunstformen zu kombinieren. Warum nicht mal Goethe auf einem Einrad rezitieren oder auf Wasserkanistern trommeln und dazu Tango tanzen? Jeder kann mitmachen.
    Jeden Sonntag von 11-20 Uhr
    In den Supermarkt gehen und in viel zu viel Plastik verpackte, denaturierte Lebensmittel kaufen kann Jeder. Aber woher kommen diese überhaupt, wie frisch sind die Produkte noch und warum das alles so umständlich?
    Wir drehen den Spieß um – bringen den Konsumenten zu Gemüse&Co.
    Tanngoabend & Gartenmilonga
    An jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat von 18:30–22 Uhr.
    Auf dem eigens aufgestellten Tanzboden
    Kinderbauspieltag
    Jeden Mittwoch von 15–17 Uhr gibt es ein kostenloses Programm speziell für Kinder & Jugendliche:
    Bei verschiedenen Aktionen in Verbindung mit Spiel und handwerklichen Tätigkeiten, lernen die Kinder neue Interessen kennen, trainieren ihre Fingerfertigkeiten und können ihre Freizeit auf diese Weise sinnvoll nutzen.


     

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  • 1 Jahr Himmelbeet: Sommerfest am 28.6.

    (Gu über AGKleinstlaWi-Mailingliste)
    „Wer schon immer mal wissen wollte, was man als Imker eigentlich alles wissen und können muss, ist herzlich eingeladen, den Imker-Workshop ab 11:00 Uhr zu besuchen. Matthias Kümmel, der himmelbeet-Imker, zeigt dann, was man benötigt, um in die Imkerei einzusteigen. Der Workshop ist natürlich auch die Gelegenheit, um die himmelbeet-Bienen kennenzulernen! 
    Wer sich hingegen eher künstlerisch entfalten möchte, kann sich von Micha Grosch zeigen lassen, wie das Siebdruckverfahren tatsächlich funktioniert. Hier können dann auch die neuen Logotaschen des himmelbeet-Projektes bewundert und erworben werden. Für beide Workshops wird um Anmeldung gebeten (p@himmelbeet.de; Kosten Imker-Workshop: 10€). 

    Wer erst einmal ausschlafen möchte, dem sei außerdem noch der Workshop am Nachmittag empfohlen: Von 14:00-16:00 Uhr wird in einer gemeinsamen Pflanzaktion ein Färbergarten angelegt. Nebenbei erfahren alle, die mit Hand anlegen, wie man ein Hochbeet konstruiert und welche Pflanzen eigentlich für die Naturfarbenherstellung geeignet sind. 

    Auch für die Kleinsten wird gesorgt: Sie können sich vor Ort schminken lassen und gemeinsam mit den Ehrenamtliches des himmelbeets kleine Geschenke für Mama, Papa, die Oma oder den Opa basteln. 
    Pflanzenliebhaber und Garteninteressierte können, aber auch einfach „nur“ durch den Garten schlendern, sich über die Milonga-Veranstaltungen, die Worksshop von Frauen für Frauen und über die Spenden-Aktionen des Projektes informieren oder mit den Nachbarn im Kiez ins Gespräch kommen. Musikalisch untermalt wird der Tag von der „d-drums Schlagzeugschule“ (um 16:00 Uhr) und dem Singer-Songwriter-Duo Jana&Christian. Eine Tombola, bei der man viele tolle Preise gewinnen kann, rundet einen entspannten Tag mitten im Wedding ab.“

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  • neues von Himmelbeet

    (Gu aus Newsletter vom 21.5.)
    […]“Donnerstags und Samstags könnt Ihr Euch beim Gartenarbeitstag die Hände schmutzig machen und auch für die Kleinen gibt es wieder jeden Mittwoch von 15-17 Uhr den Kinderbauspieltag
    Außerdem bieten wir diese Saison einige neue himmelbeet-Produkte an: vorbepflanzte Balkonkästen und die Möglichkeit, jeden Monat eine Überraschungsgartentüte im Abo zu erhalten. Doch damit nicht genug, ab Ende Mai wird es ein Mietfahrrad mit Anhänger im Garten geben, um Lasten zu transportieren.
    Veranstaltungen
    Ab morgen wird im Garten bei der himmelbeet Milonga wieder unter freiem Himmel das Tanzbein geschwungen. Jeden zweiten Donnerstag erklingen von 18:00 bis 22 Uhr Tangoklänge im Garten und ein eigens aufgestellter Tanzboden lädt Anfänger wie auch Fortgeschrittene zum Tanzen ein. […]
    Diesen Sommer bieten wir an fünf Samstagen je zwei kostenlose zweisprachige Workshops von Frauen für Frauen  mit Kinderbetreuung zu den unterschiedlichsten Themen wie z.B. Bewerben im grünen Bereich, Fahrrad reparieren, Kochen und vielen anderen spannenden Themen an. Erster Termin ist der 31. Mai.
    Wir machen beim DiBaDu Wettbewerb der DiBa mit, hier könnt Ihr für uns abstimmen.
    Am 1. Juni könnt Ihr uns an unserem Wildkräuterstand auf dem Umweltfestival am Brandenburger Tor besuchen und eine kostenlose Wildkräuterführung mit unserem Gärtner Jonathan Hamnett machen.
    Was es sonst noch Neues von uns gibt?
    Im April haben 117 Pächter die 151 Pachtbeete bezogen und gärtnern nun in ihren eigenen kleinen Boxen bei uns im Garten. Wir danken den Firmen und Privatpersonen, die 15 der Beete für soziale Einrichtungen wie Kitas und Schulen gespendet haben.
    Nach dem Motto „Kräuterküche statt Döner“  bauen wir diesen Sommer eine Kräutercafé, in dem interkulturelle Kochworkshops für Kinder und Erwachsene stattfinden werden und kleine Speisen sowie Getränke angeboten werden sollen. Setzt Euch gemeinsam mit uns auf der Spendenplattform betterplace für dieses Ziel ein! […]
    P.S. Gerne könnt Ihr uns Eure Küchenabfälle für den Kompost vorbeibringen! (mehr …)

  • Aktuelles von Himmelbeet

    (Gu, Mail)
    Himmelbeet aus Berlin baut dieses Jahr ein neues Häuschen, dass als unterkulturelles Kochcafé dienen soll – als Workshophäuschen für Koch- und andere Workshops für Kinder und am Abend zum Ausschank von Getränken. Sie wollen auch einen Wasseranschluß legen lassen (sehr teuer) und planen Workshops zum Bau von Wurmkisten, Bokashi und Mikrovergasern.


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