(Sachbericht)
Das hat gut funktioniert:
Anfang des Jahres haben wir ein Instagram-Account für den Huberhäuslgarten
angelegt und posten seither Bilder und Informationen über den Garten sowie
geplante Aktionen.
Ein neues großes Schild im Garten informiert über das Gelände und die Gruppe
und lädt ein, mitzumachen.
Auch 2025 haben wir uns wieder aktiv beim Sommerfest des Kreativquartiers
eingebracht und Führungen durch den Garten angeboten, Blumensamen verteilt und
für den Huberhäuslgarten als Ort der Erholung für alle geworben. Durch diese Aktion
konnten wir einige neue Mitglieder aus der Nachbarschaft gewinnen.
Über das Jahr verteilt wurden Teile des Gartens aufgewertet, etwa durch neue Bio-
Erde, den Neubau eines alten Komposthaufens und die Reparatur des Zauns. Neu
entstanden ist ein Staudenbeet, das vor allem den Wurzelballen unseres Apfelbaums schützen soll.
Das hat nicht gut funktioniert:
Große Gemeinschaftsaktionen wie der geplante Neubau eines Schuppens oder der
Bau eines Gewächshauses haben nicht geklappt. Grund hierfür war in erster Linie
eine Person, die nicht zur Gruppe gehört und auch nicht gehören möchte, sich aber
immer wieder im Garten mit diversen »Projekten« breitgemacht hat. Gespräche mit
der Person haben zu nichts geführt, stattdessen wurden Gruppenmitglieder teils
aggressiv angegangen und beschimpft. Auch die Bitte an den Labor e.V. zu helfen
und zu vermitteln hat zu nichts geführt.
In der Folge haben sich viele aus der Gartengruppe zurückgezogen und nur noch
das Nötigste erledigt, keiner wollte angemacht oder bedroht werden. Zwei aktive
Mitglieder haben wir dadurch verloren.
Learnings
Die anhaltenden Gesprächsangebote und Vermittlungsversuche durch Dritte
haben besagter Person viel Aufmerksamkeit eingebracht. »Negative Energie«
nannte es eine Gartenkollegin. Besser wurde es erst, als wir als Gruppe auf
Ignorieren umstellten.
Ende des Sommers haben wir den Garten dann auch abgesperrt. Wir hatten
immer wieder Probleme mit Vandalismus und Gemüse wurde geklaut. Durch
das Schloss hat sich die Situation sehr gebessert, auch wenn es unserem
eigentlichen Ziel, ein offener Garten für alle zu sein, widerspricht.
Gemeinschaftsaktionen sind für den Zusammenhalt der Gruppe enorm wichtig
und stärken sie nach außen. Dieses Jahr hat das aufgrund besagter Probleme
nicht gut funktioniert, im nächsten Jahr werden wir wieder mehr Energie
darauf verwenden.
Durch den Workshop der anstiftung ist uns klar geworden, dass auch andere
Gemeinschaftsgärten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Unser Ziel
ist es, uns 2026 mehr mit anderen Gruppen in der Umgebung zu vernetzen,
sodass wir uns gegenseitig unterstützen können. (mehr …)