Schlagwort: Hügelbeet

  • Wittenberge: Elbgarten legt los

    (Antrag, Fragen)

    Nach langen Verhandlungen mit der Stadt Wittenberge konnten wir am 31.01.22 den Pachtvertrag für das Gelände des alten Schaugartens ‚altes Klärwerk‘ unterschreiben. Der alte Garten ist seit 2017 ungenutzt.
    Unsere ersten Vorhaben auf dem Gelände werden sein:
    1. Obstbaumpfl ege/erhalt, Baumpfl ege und Pflege der Sträucher
    […] Das gesamte Gelände von 2,6ha verfügt über einen großen Baum- und
    Strauchbestand, der z.T. ebenfalls in einem bedenklichen Zustand ist. Um
    Gäste auf dem Gelände empfangen zu können, müssen wir Totholz aus den
    Bäumen an Wegen entfernen.
    2. Hügelbeete anlegen
    In einem halböff entlichen Arbeitseinsatz wird der Verein ein Hügelbeet mit
    Freunden und Nachbarn anlegen. Der Bau des zweiten Hügelbeetes wird als
    Workshop für Interessierte angeboten werden. Die Hügelbeete legen wir im
    Bereich der Obstwiesen an, damit wir den Boden an entsprechender Stelle
    aufwerten und Wasser besser im Gelände gehalten wird. Gleichzeitig bieten die
    Obstbäume den Hügelbeeten Schutz vor intensiven Winden und bieten partiell
    leichte Beschattung. Für die Hügelbeete benötigen wir Muttererde und
    Komposterde. Beides müssen wir vor Ort beschaffen, da wir über diese
    Ressourcen noch nicht verfügen. Die Muttererde kann uns vom hiesigen
    Autobahnbauprojekt (A14) geliefert werden, allerdings entstehen uns
    Lieferkosten unabhängig von der Menge der Erde. Komposterde beziehen wir
    vom städtischen Friedhof.

    Antworten auf meine Fragen

    die 11 Mitglieder sind im Verein und davon gärtnern 7 zur Zeit aktiv mit. Zusätzlich sind wir in einem Netzwerk „die Elblandwerker* (gerade von der Presse dtweit sehr geliebt)“. Hier haben wir im Schnitt 8 Freunde. Unsere Aktionen werden dabei ihnen auf Slack beworben. Zur Presse haben wir einen guten Draht, dank ihnen haben wir das Grundstück überhaupt bekommen. Sie berichten regelmäßig und ausführlich. Dazu kommen noch unser Verteiler und drei regionale Verteiler die wir mit Informationen zum Garten versorgen- wir sind sehr ländlich und jeder kennt irgendwie jeden (-;

    An Infrastruktur haben wir auf der Fläche 2 Gebäude. Ein altes Sanitärgebäude mit Aufenthaltsräumen. Das nutzen wir noch nicht wirklich, weil es uns sonst überfordert und eine Werkstatt mit einigen Arbeitsgeräten wie Schubkarren, Rasenmäher, Harke und Spaten etc.. Diese Räume sind alle abschließbar und die Fenster sogar mit Eisengestellen gesichert.

    Die riesige Fläche werden wir nicht komplett bewirtschaften. Wir beginnen ganz klein mit zwei Hügelbeeten, auf der Obstwiese. In diesem Jahr steht Ernte noch nicht im Vordergrund, wichtig ist erst einmal Sichern und pflegen der Baumbestände, das Gelände beobachten, die Gruppe pflegen (die letzte zwei Jahre haben sehr geschlaucht) und Permakulturansätze vermitteln. In unserer Gruppe haben wir einen Baumkontrolleur und der leitet die Menschen im Arbeitseinsätzen an, bzw. nehmen sie sich zwei Bäume vor und dann wird zusammen unter Anleitung und Kontrolle geschnitten, aber nur wenn unser Verantwortlicher da ist.
    Drei Leute werden allerdings intensiv vorbereitet, damit sie diese Arbeit in Zukunft auch selbstständig durchführen können.

    Für dieses Jahr haben wir 2 Hügelbeete geplant und die Gestaltung der Baumscheiben, Beerensträucher gibt es noch nicht. So wird die Ernte überschaubar sein und für Gemeinschaftsessen herhalten.

    Zugänglichkeit: Wir haben einen Schlüsseltresor, in dem der Schlüssel aufbewahrt wird. Mitglieder kenne den Kode, Freunde nicht. Wenn jemand auf dem Gelände ist und er/sie bereit ist auch Gäste zu empfangen, stehen die Tore offen. Die Wittenberger sind sehr interessiert am Garten, da sie mit dem alten Schaugarten sehr verbunden waren.


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  • IG Dietmannsried bezieht Flüchtlinge ein

    (Gu aus Antrag, 17.3.)

    Auf einer 900m2 großen Fläche der Gemeinde Dietsmannsried entsteht ein IG. Zusammen mit einem Imkerverein (die ein Grünes Klassenzimmer mit Schautafeln, Bienenweide etc. aufbauen) nutzt „Soziales Dietmannsried e.V.“ die Fläche zum Aufbau eines IG. Die Fläche kann bei Bedarf noch vergrößert werden.
    Flüchtlinge und andere Interessierte aus dem Örtchen wollen dort in Hochbeeten gärtnern. Auf dem Gelände gibt es schon ein Holzhäuschen für Veranstaltungen und als Geräteschuppen, ein großes Gewächshaus und eine Toilette. Das Projekt soll auch für die nahe Kita und Senioreneinrichtung attraktiv sein.
    Sie beantragen bei uns eine Anschubfinanzierung für Gartengeräte  und Materialien

    (Gu, Mail 1.4.)
    1. Wie groß ist die Gruppe potentieller GärtnerInnen bisher? Soll es individuelle Beete und/oder gemeinschaftliche Beete geben?

    Es soll sowohl individuelle Beete als auch gemeinschaftliche Bereiche (Hangfläche zum Obstanbau, Kräuterschnecke, Gewächshaus) geben.

    Die Gruppe potentieller GärtnerInnen, die definitiv an einer Beetfläche interessiert sind, umfasst bisher zehn Personen (wobei ich bei Familien nur die Erwachsenen gezählt habe). Hinzu kommt eine Vielzahl von Personen, die sowohl handwerklich als auch gärtnerisch beratend zur Verfügung steht. Das Interesse seitens der Bevölkerung ist groß und auch eine weitere Ausdehnung des Gartens ist möglich.

    In dem Garten soll jedoch nicht nur gegärtnert werden sondern er soll gleichzeitig ein lebendiger Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische sein.

    2. Wer koordiniert den Garten und ist diese Person zukünftig dann auch mit im Garten?

    Das Projekt wird von mir in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Schapals koordiniert. Wir werden beide regelmäßig im Garten sein, da sowohl Herr Schapals mit seiner Familie als auch ich ein Beet bewirtschaften werden.

    Außerdem plane ich Aktionen mit den Flüchtlingen (wie z. B.

    Frauenfrühstück im Garten, Gartencafé, gemeinsame Grillabende, Deutsch-Konversationsgruppe etc.)

    3. Wer ist verlässlicher Ansprechpartner/in für die Flüchtlinge und wie haben Sie die bisher interessierten Flüchtlinge erreicht?

    Ansprechpartner für die Flüchtlinge bin ebenfalls ich, da ich in unserer Gemeinde auch den Bereich des ehrenamtlichen Sprachunterrichts koordiniere und selbst unterrichte. Weitere Ansprechpartnerin ist Frau Catharina Stich, zweite Vorsitzende unseres Vereins Soziales Dietmannsried und Mitarbeiterin der Gemeinde, wo sie unter Anderem als Anlaufstelle für die Flüchtlinge fungiert.

    4. Wie viele Beete soll es geben und wie groß werden diese in etwa sein (wie setzt sich die Kalkulation der Kosten zusammen?)

    Es wird vier Hochbeete geben sowie ein weiteres Tischbeet, das mit einem Rollstuhl unterfahrbar ist. Außerdem eine gemeinsam genutzte Kräuterschnecke, ein großes Gewächshaus sowie eine Hangfläche für den

    Obst- und Staudenanbau. Daneben wird es zwei große normale Beete geben, die aufgeteilt werden, sowie drei Hügelbeete, die – je nach Bedarf – ebenfalls aufgeteilt werden.

    Nachdem wir auf dem Grundstück noch einige Gerätschaften entdeckt haben, aus vorhandenem Material zwei Komposter bauen konnten, Bruchsteine für die Kräuterschnecke sowie Euro-Paletten für zwei Hochbeete geschenkt bekommen haben und die Gemeinde das Schloss ausgetauscht hat, erhalten Sie anbei einen überarbeiteten Finanzierungsplan.

    Neu hinzugekommen sind Kosten für einen Kinderspielbereich sowie die Notwendigkeit, die Beetfläche einzurahmen und mit Erde aufzufüllen (da sich darunter eine Kiesfläche sowie eine Drainage befindet).

    5. Wie groß ist die Fläche, die gärtnerisch genutzt werden kann in etwa?

    Die Fläche setzt sich wie folgt zusammen:

    ca. 40 qm für normale sowie Hügelbeete

    ca. 6 qm Hochbeete

    ca. 45 qm Hangfläche zum Anbau von Obststräuchern, Stauden und z. B.

    Erdbeeren

    ca. 20 qm Gewächshaus

    ca. 2 qm Kräuterschnecke

    Des Weiteren ist noch Platz zum Aufstellen von Pflanzkübeln/-säcken.

    6. Wie werden die unterschiedlichen Nutzer/gruppen miteinander kommunizieren und wie werden Entscheidungen getroffen?

    Es soll künftig regelmäßige Gartentreffen geben, bei denen die Belange des Gartens besprochen werden. Die endgültigen Entscheidungen werde ich dann zusammen mit Herrn Schapals treffen.

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  • essbares Heidelberg: Garten wird gut genutzt

    (Gu, aus Bericht, 31.7.)
    Das zu Beginn kahle Stück Land inmitten der Weststadt wurde Anfang April zuerst mit Wegen versehen. Zahlreiche Vereinsmitglieder, aber auch Anwohnende jeden Alters
    pflasterten mit vereinten Kräften Hauptwege in die vier großen Beete. Anschließend wurden bei einer ersten Pflanzaktion essbare Sträucher an die Seitenränder der Beete zur Straße hin
    gepflanzt. Seit Ende April/Anfang Mai finden zweimal pro Woche öffentliche Gartentreffen statt, bei denen gemeinschaftlich gegärtnert wird. Ein zuvor erstellter Gartenplan half bei
    der Einteilung in Mischkulturen und strukturiert seither die Bepflanzung. In Gemeinschaftsarbeit wurden jede Menge gespendete Setzlinge gepflanzt, sowie eine Kräuterspirale und ein Hügelbeet angelegt. Die anfallenden Arbeiten und auch das Gießen wurden und werden auch weiterhin von Vereinsmitgliedern, sowie Anwohnenden übernommen, genauso wie das Ernten. Die Pflanzen gedeihen bisher prächtig, sodass mittlerweile schon diverse Zucchini, Salate, Radieschen, Broccoli, Blumenkohl, Auberginen, Kohlrabi, Kräuter usw. geerntet und verspeist werden konnten!
    Der Garten steht momentan in voller Pracht, grünt und blüht und macht vielen Menschen Freude! Die zentrale Lage macht es möglich, dass viele Menschen vorbeikommen, täglich
    neue Menschen den Garten kennenlernen und sich viele Gespräche entwickeln können. Anfang Juli veranstalteten wir ein Gartenfest, um gemeinsam das Werk der monatelangen
    Arbeit zu bestaunen und zu genießen. (mehr …)