Schlagwort: Hühner

  • Lengenfeld: Mitmachgarten wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)
    […]

    Vergangenes Jahr haben wir den Mitmachgarten im Hinterhof aufgebaut, mit einem großen
    Gewächshaus, Hochbeeten, Pavillon, Bar, Teich und einem Hühnergehege um Alt und Jung
    durch Gartenarbeit und Tierpflege zu verbinden und Teilhabe zu gewährleisten.
    Um auch dieses Jahr unsere Flächen versorgen zu können, möchten wir biologisches
    Saatgut, Jungpflanzen sowie Zubehör wie Urgesteinsmehl & Dünger auf EM-Basis,
    Rankhilfen und Vlies (zur Verlängerung der Anbauzeiträume) besorgen. Ebenfalls benötigen
    wir für die Hochbeete frische Erde, da sie sich über den Winter gesetzt hat. Für eine
    Erweiterung, die wir gern mit Vorschülern bzw. Hortkindern umsetzen wollen, möchten wir
    Beerensträucher und kleine Gartengeräte organisieren.

    • Wer hatte die Idee zum Garten und mit wem wurde die Idee umgesetzt? Wann wurde die Nachbarschaft einbezogen? Was ist Ihre Rolle? Sind Sie auch Gärtnerin im Mitmachgarten? Idee kam vom HERZkraftwerk e.V. von damaliger Vorständin und Vereinsmitglied Frederike Eisenkolb, Umsetzung vom Verein mit Hilfe der SAB-„Förderung von Sozialen Orten“, beauftragten Firmen und Ehrenamtlern. Ich bin Ehrenamtlerin und gärtnere mit.
    • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nun zusammen weiter plant und die neuen Ideen umsetzt? Etwa 8 Menschen.
      Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Gartengruppe aus der Nachbarschaft oder sind es eher Gruppen (Schulen, Kita, Senioreneinrichtungen, Firmen etc.), die zu bestimmten Zeiten oder auch nur zu einer Veranstaltung/einem Workshop kommen? Hauptsächlich Gruppen: es kommt wöchentlich eine Seniorengruppe in den Garten, 1x im Monat verbringt die Gruppe vom Trauercafé Zeit im Garten. Kindergeburtstage und Firmen-Team Buildings können unter einem Gartenthema stattfinden.
    • Wie offen ist die Fläche? Sieht man den Garten von der Straße aus? Wier kommt man rein? Gibt es ein Schild, das auf den Garten hinweist und auf die Mitmachmöglichkeiten? Wie viele Beete gibt es? Es gibt eine große Anschlag- und Infotafel an der Straße aus, Hühnerhaus und -auslauf sind direkt sichtbar. Es gibt ein großes Gewächshaus, 6 Hochbeete und einige Kräuter- und Erdbeerflächen.
    • Wie ist der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Wer entscheidet, wo was angebaut wird? Wie ist es organisiert, dass Gruppen den Garten (auch?) nutzen? Wie laufen Kommunikations- und Entscheidungswege? Wege laufen über HERZkraftwerk e.V. 
    • Was passiert mit der Ernte? Verarbeitet in Veranstaltungen vom Verein, wie Heldenküche, Kochtreff, wöchentliche Senorengruppe. Oder verkauft an’s Café Mehrwert bzw. an Nachbarn & Bürger – Infos am Aushang bzw. über Instagram.
    • Wie beteiligen sich die Gruppen an den Kosten des Gartens? Spenden.
    • Sind Sie in Kontakt mit dem Grünflächenamt der Stadt und könnten Sie ggf. Erde bekommen? Müssten wir noch ansprechen.
    • Wie wurde der Garten bisher finanziert? 2024 SAB-Förderung, ab 2025 aus eigenen Mitteln (Geld- und Sachspenden, selbst gezogenes Saatgut, Kaffee- und Kuchenverkauf bei Veranstaltungen wie dem Frühlingsmarkt)

    SAB = Sächsische Aufbaubank
    Die Gruppen gärtnern teilweise (Trauergruppe, Seniorengruppe), teilweise nutzen sie den Garten eher als Erholungs- und Feierraum

    Die acht Kerngärtner*innen entscheiden miteinander, wo was gepflanzt wird und kümmern sich hauptsächlich um den Garten

    Kindergeburtstage laufen auf Spendenbasis, die Firmen spenden auch was. Die Einnahmen aus dem Verkauf eines Teils des Gemüses fließen wieder in den Garten zurück – doch reicht das Geld/die Einnahmen nicht, um alle Kosten zu decken.
    Sie wollen gerne regelmäßige Angebote für Kindergruppen im Garten machen.

    (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten kooperiert mir Uni

    ○ Kooperation mit der Uni Hamburg: Geld für Mikroalgen-Projekt wird beantragt. Dabei geht es um CO²-Speicherung und Düngung. Das Biologie-Department steht bei Fragen zur Verfügung.
    ○ Neue Hühner: 2-3 neue Hühner vom Fundus-Theater sind bereits in den Garten eingezogen. Hühner stammen aus einem Theater-Projekt mit Kindern und Tieren aus einer Brüterei in Lübeck. Kooperation mit Kinderrat: Übergabe am 15.09. am Gartenkindertag.
    . FairTeiler-Regal: Regal für Gemüse, kommt aus der Sonne an andere Stelle, ist nicht für Müll. Neue Baugruppe plant Standort für das Regal zwischen den Katen. (mehr …)

  • Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden

    (Antrag/Antworte)

    Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.

    Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?

    Wir sind derzeit nur 4 Personen und  laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.

    Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?

    Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.

    Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?

    Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.

    Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?

    Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die  Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum

    Wie viele Beete habt ihr insgesamt?

    12

    Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?

    Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen

    Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?

    Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.

    Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?

    Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.

    Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?

    Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die  Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.


    Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?

    Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.

    Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)

    Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.

    Was für Schilder sollen gebaut werden?

    Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
    Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.

    Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?

    Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.

    Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?

    Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial

    Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?

    5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.

    Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?

    Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.

    Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?

    Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.


    (mehr …)

  • Nürnberg: Kollekt Jardin hat bald Hühner und will eigen Gartenwährung einführen

    Kollekt Jardin hat die Anfrage eines hühnerhaltenden Paars aus München, ob ihre Hühner in den Garten ziehen können. Die Gruppe hat sich dafür ausgesprochen.
    Sie haben einen Teich angelegt und dort nun Goldfische. Der Teich ist tief genung und so gestaltet, dass die Fische den Winter über drin bleiben können. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen haben sie Insektenhotels angelegt.Bei einem Erntedankfest haben sie gemeinsam alles geerntet, was im Garten reif war, im Garten gekocht und gemeinsam gegessen.
    Bestimmte Aufgaben, wie das Kompostklo zu leeren, klappen nicht gut. Sie sind dabei, eine Art „Planspiel“ zu entwicklen, bei dem es auch eine eigene Gartenwährung geben soll, die für bestimmte Tätigkeiten ausgegeben wird und dann für z.B. Getränke eingelöst werden kann. Diese Idee hat die Kerngruppe mit Hilfe der Methode „Art of Hosting“ entwickelt.
    Es gibt einen regelmäßig stattfindenen Gesprächskreis zu „inneren Anliegen“, die miteinander weiterentwicklet werden sollen. Und einen „Regenbogenpfad“, der die eigene Motivation (im Garten, aber auch für alle anderen Themen nutzbar) kläen helfen soll. (mehr …)

  • Berlin: Kiez- und Kubizgarten, Bellermanngarten

    (Besuche)
    Der Kiezgarten Schliemannstraße ist aus der Einreichung zu einem Wettbewerb im Jahr 2000 „Ideen für den Kiez“ des QM enstanden. Die Idee gewann und wurde von einer Frau eingereicht, die ihre Diplomarbeit zu Community Gardens in New York geschrieben hatte. Es gab keine Fläche, doch das Versprechen: wenn ihr eine Fläche findet, bekommt ihr bis zu 10.000DM (das Wettbewerbsgeld). Die Gruppe suchte zunächst per Handzelttel Mitstreiter*innen und gärtnerte dann 2 Jahre theoretisch. In dieser Zeit klärten sie Organisationsform, Zusammenarbeit, was sie gerne wie anbauen wollen. Dann endlich fanden sie eine Fläche: die Ausgleichsfläche eines Neubaus (daneben). Der Boden wurde ausgetauscht, Erde geliefert – zusätzlich zu dem Wettbewerbsgeld, von dem sie nur 1000DM brauchten. 2003 fand die erste Aussaat statt. Es gibt keinen Vertrag, nur eine alte Vereinbarung, von der Kerstin die einzige Kopie hat. Für Wasser zahlen sie nix, Wasser bekommen sie über ein Standrohr/Anschluß ist im Garten.
    Sie treffen sich nicht regelmäßig, doch ab und an schiebt jemand was an und dann kommen die anderen dazu. Es gibt aber immer ein gemeinsames Planungstreffen im Winter und immer ein gemeinsames Kartoffelessen auf der Fläche. Sie nutzen keine Social Messenger, sondern die Infos laufen via Mail oder Telefon.
    2005 sollte die Brachfläche vor dem Garten für Parkplätze zwischengenutzt werden, was abgewendet werden konnte. Die Gärtner*innen wurden dann sogar gefragt, was für Vorstellungen sie von der Weiterentwicklung der Brache haben. Ihre Wünsche nach einem eher ruhigen Bereich und Obstbäumen wurden erfüllt.
    Es gab immer wieder Müll auf den Bänken im Garten. Die Lösung: jemand organisierte eine Mülltonne. Diese hat das Problem gelöst. Die Mülltüten legen die Gärtner*innen an die auf der Fläche aufgestellten Müllkörbe und die Stadtreinigung nmmt diese dannauch mit.

    Der Bellermanngarten ist im Rahmen des „Klimakiez“ im Wedding entstanden. Zwei Diagonalsperren auf den Straßen leiten den Verkehr um, dsa Viertel ist verkehsberuhigt. Durchommen müssen aber die Rettungswagen, so das auf der entstandenn Fläche nur am Rande gegärtnert werden kann. betreut wird das Gartenprojekt von der GruppeF. Es sind 12 Beete, die aus aufgeschnittenen IBC-Containern entstanden sind. Die in der Wilden17 vorgezogenen Tomaten wurden göeich in der ersten Nacht geklaut. Bis auf Blumen und Kräuter wird alles andere auch ausgebuddelt. Direkt neben den Beeten ist eine Wasserpumpe. Inmitten der Beete ist eine große Sitzmöglichkeit entstanden.
    Perpektivisch soll hier sowas wie eine Art Superblock entstehen.

    Kubiz-Garten
    Der Garten hat am Eingang zur Straße hin einen Teil mit individuellen Beeten und hinter dem Haus gibt es eine große gemeinschaftliche Wiese mit Obstbäumen und Stauden, an die sich wieder ein Teil mit indiviuellen Beeten anschließt. Die Gartengruppe ist Teil des Kollektivs, die ds Kubiz organisiert. Einige wohnen auch dort. Alle, die a Kubiz dabei sind, sollen/leisten einen Beitrag zur Selbstorganisation. Die Aufgabe der Gartengruppe ist das „Inschußhalten“ der ganzen Außenfläche. Sie sind 30, die meisten haben Interesse am Gemüseanbau. Die Fläche gehört dem Kubiz, sie ist aber jederzeit offen für die Nachbarschaft. Es gibt Hühner, eine Sommrküche mit Lehmofen und Bienen. Sie bilden sich regelmäßig zu Obstbaumschnitt fort.
    Als die Hühner neu waren, was das eine große Attraktion für die Nachbarschaft. Sonntags wurde eine Band vor das Gehege gestellt und dann guckte eine wechselnde Gruppe begeistert Hühner.

    (mehr …)

  • Kirrweiler: Hühnerhaltung im Garten

    (Antworten)
    ANtragstelung für Bau eines Hühnermobil sund eines Unterstand bei Regen und als Lagermöglichkeit für Gartengeräte

    –          Wie groß ist die Gruppe und wie setzt sich diese zusammen?

    In unserer Garten- und Hühnergruppe sind ca. 15 – 20 Personen aktiv. Seit der letzten Aktion haben sich noch weitere Interessenten gefunden. Wir sind hälftig Familien (mit kleineren und schon großen Kindern) und Einzelpersonen, die über das gemeinsame Wirken im Garten Anschluss suchen. Eine kleine Gemeinschaft, die ihre unterschiedlichen Fähigkeiten gut ergänzen kann. Wir haben verschieden Berufsgruppen und Alter, es ist ganz spannend zu sehen, wer alles schon was weiß und einbringen kann.

    –          Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Was passiert mit der Ernte?

    Wir haben in diesem Frühjahr 8 Beete angelegt, alle gemeinsam mit zum Teil unterschiedlichen Methoden bewirtschaftet werden. Da am Anfang nicht klar war, ob wir Wasser haben würden, waren wir vorsichtig mit der Bepflanzung. Dafür waren wir sehr zufrieden mit der Ernte, die wir unter allen aufgeteilt haben.

    –          Wem gehört die Fläche, müssen Sie Pacht bezahlen und ist die Nutzung befristet?

    Das Gelände hat die Bürgerstiftung Kirrweiler vor einigen Jahren erworben und stellt sie nun der Gruppe kostenfrei zur Verfügung. Dafür sollte das Gelände einigermaßen gepflegt werden.

    –          Gibt es einen Zaun?

    Da wir uns im FFH-Gebiet befinden, ist die Einfassung mit einem festen Zaun nicht erlaubt.

    –          Was an Infrastruktur gibt es schon im Garten?

    Gar nichts. Es ist/war eine völlig verwilderte, brachliegende Freifläche. Im Jahr zuvor hatte die Bürgerstiftung Kirrweiler Ziegen und Schafe zur Mahd gemietet. Auf dem Nachbargrundstück und Teilen der Fläche sind diese auch in diesem Jahr „tätig“, um den Brombeerbewuchs einzudämmen.

    –          Woher kommt das Wasser?

    Mittlerweile haben wir einen kleinen Brunnen, der wenig Wasser fördert. Die Entnahmemenge ist gedeckelt. Zum Gießen hat es im Sommer nicht an allen Tagen gereicht.

    –          Wie wird der Garten und Mitmachmöglichkeiten beworben? Wie erfahren potentiell Interessierte vom Gartenprojekt?

    Das Gelände ist für jeden frei zugänglich und so kommt es zu vielen schönen Begegnungen mit Spaziergänger:innen, die uns und die Entwicklung im Garten beobachten.

    Am 20.08. gab es einen Aktionstag in Kirrweiler, bei dem sich unser Zukunftsdorfgarten auch präsentiert hat. Wir hatten Experten zu Humusaufbau, Klima gärtnern und Samenfesten Saaten eingeladen. Seitdem gibt es weitere Anfragen.

    –          Wie werden die bisherigen Ausgaben finanziert, da der Bau ja schon begonnen hat?

    Die Bürgerstiftung Kirrweiler hat uns das Geld vorgestreckt. Leider liegen die Kosten jetzt schon höher als geplant.

    Wir möchten der Stiftung das Geld gern vollumfänglich zurückzahlen, damit sie weitere, soziale Projekte im Dorf unterstützen kann.

    –          Was für Materialien sind für die „Vorrichtung für Wasserversorgung“ notwendig?

    Wir hatten angedacht, Regenwasser vom Dach des Hühnermobils ins Innere zu leiten, um es für die Hühnerpflege zu nutzen. Das haben wir so jetzt nicht umgesetzt. In diesem Sommer ist kein Wasser vom Dach geflossen, für den Herbst wollen wir noch eine Regentonne (außen) anbringen.


    (mehr …)

  • Nürnberg: Hühner im Wolfsgarten

    (Sachbericht)

    Die geplanten Maßnahmen zur Erweiterung des Nachbarschaftsgartens konnten wie geplant umgesetzt werden. Die Anbaufläche wurde durch weitere Hoch- und Flachbeete sowie zwei Obstbaumlebensgemeinschaften ergänzt.

    Auch die geplante Bewirtschaftung mit Ehrenamtlichen funktionierte weitgehend gut. Es gab einen wöchentlichen Gemeinschaftsgartentag, der meist gut besucht war. Die restlichen Wochentage waren leider weniger frequentiert was des öfteren zu Unmut in der Gruppe führte (z.B. weil die Gießdienste nicht zuverlässig erfolgten). Für die kommende Saison versuchen wir durch bessere Kommunikation und engmaschigere Treffen eine höhere Verbindlichkeit der Mitwirkenden gegenüber des Gartens herzustellen.

    Leider mussten wir durch den vielen Niederschlag sowie Stürme den Großteil unserer Tomatenernte wegen Braunfäule entsorgen. Auch das hohe Schneckenaufkommen sowie andere Fressfeinde dezimierten den Ertrag massiv. Im kommenden Jahr werden wir auch hier gleich zu Beginn der Saison Maßnahmen ergreifen (Netze, Schneckenschutz, etc.) und auf robustere Tomatensorten zurückgreifen.

    Über unsere Ursprungsplanung hinaus wurde ein weiteres Projekt umgesetzt: der Bau eines Hühnerstalls mit weitläufigem Gehege. Hier zogen im Herbst 2021 6 gerettete Hennen (Rettet das Huhn e. V.) ein und erfreuen sich seitdem bester Gesundheit und Laune. In diesem Jahr werden wir ausprobieren inwieweit der Hühnerkot als Dünger verwendet werden kann.


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Alt Ungnade

    (Mail)
    Der Verein hatte schon einmal an eine externe Initiative aus aus der nächstgelegenen Stadt Greifswald das Gartengelände als Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt. Leider ist diese Initiative nicht mehr aktiv, weshalb wir beschlossen haben das ganze noch einmal, diesmal aufbauend aus den eigenen Vereinsstruckturen heraus wieder auf zu bauen. Und hoffen darüber unsere gute Dorfstruktur noch zu verfestigen und wollen Sukzessive wieder mehr Personen aus der Stadt Interessiern und einbinden. Es wird schon fleißig gegärtnert und es entwickelt sich ein sozialer Treffpunkt.

    (ANtrag/ANtworten)

    Das Gelände des Gemeinschaftsgartens ist ca. 750m² groß. Dazu kommen die auf den weitläufigen Geländen des Freiraum e.V. befindlichen Obstbäume/Streuobstwiesen.

    Die Fläche wurde einige Zeit eher privat genutzt und es gibt noch einen kleinen Bereich (ca. 40m²), auf dem sich noch ein privates Beet befindet, das aber in Absprache und Kooperation mit den Gartengruppen bewirtschaftet wird.

    Das Gelände gehört Til Dieterich, der das Gelände an den Freiraum e.V. verpachtet hat und selbst Gründungsmitglied des Vereins ist.

    Die Gartenfläche befindet sich direkt am Eingang des Geländes zwischen Parkplatz und dem öffentlichen Spielplatz und Veranstaltungsbereich. Die Fläche ist daher ganzjährig und ganztägig frei betretbar.

    Die Gruppe, die den Gemeinschaftsgarten nutzen will, hat sich durch die Kooperation mit lokalen Initiativen aus Greifswald (u.a. Jugendzentrum Klex, Ikuwo)  gegründet. Bisher zeigten etwa 15 Personen aus Greifswald Interesse am Gemeinschaftsgarten. Dazu kommen weitere Menschen aus dem Dorf, von denen manche aber nicht alle im Wohnprojekt des Freiraum e.V. leben.

    Dabei zeigt sich, dass es unterschiedliche Schwerpunkte gibt. Einige wollen die ca. 60 Obstbäume pflegen, erhalten und deren Nutzung verbessern. Andere legen mehr Wert auf die weitere ökologische Gestaltung des Grundstücks. Andere wollen sich mit Geflügelhaltung beschäftigen. Und die meisten haben Interesse am Anbau von Gemüse auf dem Gelände. In den letzten Tagen hat diese Gruppe auf Samentauschbörsen ausreichend Samen erhalten, so dass dieser Posten aus der Finanzaufstellung genommen werden konnte.

    Die einzelnen Teilgruppen werden sich miteinander abstimmen und Informationen auch an den Freiraum e.V. weitergeben. So wird es einen Vertreter der Gartengruppe geben, der im Plenum des Freiraum e.V. den Kontakt zwischen Verein und Gartengruppe koordiniert.

    Angesichts der derzeitigen Situation werden diese Aktionen in nächster Zeit lediglich in digitaler Form erfolgen. Wichtige Vorarbeiten für den Garten werden im Moment in koordinierter Einzelarbeit geleistet. Zum Zeitpunkt der größeren Bauaktionen kann im Moment daher noch keine Auskunft gegeben werden.

    Aus den Kleingruppen gab es nun genauere Kostenaufstellungen, die sich auf Grund der unterschiedlichen Arbeit der Gruppen und der Schwierigkeit der Koordiantion zum Teil in der Art der Aufstellung unterscheiden (siehe Anhang). Durch die genauere Planungen ergaben sich auch teilweise Veränderungen an den Kostenberechnungen.

    Bisher erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit über den Verteiler der Kooperationspartner. Ergänzend werden die etablierten Wege zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden: Aushänge in den lokalen Schaukästen, Facebook, Homepage, Mailverteiler Interessierte, Mailverteiler Studierende Landschaftsökologie Universität Greifswald, Kontakte zur Kirchengemeinde, Präsentation bei öffentlichen Kunstaktionen u.ä.

    Die Sanierung des Hühnerwagens soll mit einer EPDM-Folie erfolgen. Im Gegensatz zu den üblichen Bitumenbahnen ist diese umweltfreundlicher und einfacher zu entsorgen. Da die Handhabung dieser Folie innerhalb der Hühnergruppe nicht bekannt ist, erfolgt die Abdichtung des Daches unter Anleitung eines erfahrenen Handwerkers.

    Die Hühner werden sowohl morgens als auch abends von Bewohnern vor Ort betreut (rauslassen + reinholen). Die weiteren Aufgaben wie Misten, Futter besorgen, das Gelände gestalten u.ä.  wird aus der Hühnergruppe übernommen.

    Die Eier werden dann auch in den kooperierenden Wohnprojekten in Greifswald genutzt werden.

     

    In den letzten Jahren wurde regelmäßig eine Moste aus dem Landkombinat Gatschow ausgeliehen. An einem Wochenende wurden dann sowohl eigene Äpfel als aus auch Äpfel von „Gästen“ vermostet. Da das Landkombinat selbst über mehrere Wochen mostet, steht uns die Moste lediglich vor bzw. nach der eigentlichen Apfelzeit für wenige Tage zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Äpfel entweder nicht reif sind und daher noch nicht genutzt werden (und dann gar nicht genutzt werden) – oder der Zeitpunkt so spät ist, dass die Äpfel in großem Maßstab nicht mehr genutzt werde können.  Mit einer eigenen Moste sollen daher mehrere Termine stattfinden, an denen alle auf dem Gelände verfügbaren Äpfel sowie Äpfel aus Greifswald und dem Umland gemostet werden.

    Der Bau der Moste/Apfelstraße erfolgt in Kooperation mit dem Landkombinat Gatschow, das entsprechende Selbstbauworkshops anbietet.

    Eine Apfelstraße besteht aus einer Kartoffelwäsche (Reinigung der Äpfel), einem Rübenhäcksler (Zerkleinerung), einer Presse mit Hydraulikdruck und einer Station zum Erhitzen/Haltbarmachen des Saftes.

    Im Gegensatz zu den bekannten Lohnmostereien bietet diese Form vielfältige Gelegenheiten zum Mitmachen und für Bildungserfahrungen, wodurch der Saft einen besonderen Wert erhält.

    Der Bau der Apfelstraße wird von einem lokalen Handwerker koordiniert, der den Bau einzelner Komponenten zum Teil in öffentlicher Workshop-Form durchführen wird. Da es sich um teilweise sehr komplexe Arbeiten handelt, muss ein Teil der Arbeiten professionell durchgeführt bzw. begleitet werden.

    Für die Geräte wird ein handelsüblicher Geräteschuppen angeschafft, der mit einem Zahlenschloss gesichert ist. Die Mitglieder der Gartengruppe kennen diesen Code und haben damit jederzeit Zugang zu den Geräten und Werkzeugen.

    In Alt Ungnade, einem Dorf zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Fluss Peene, ist seit einigen Jahren der „Freiraum e.V.“ aktiver Motor einer Dorferneuerung und -belebung. Dabei handelt der Verein nach dem Motto „Angebote von und für die Bevölkerung“. Der Verein pachtete ein Gelände mit sanierungsbedürftigen Landwirtschaftsgebäuden und baute eine große Holzscheune zur Kulturscheune mit zahlreichen Veranstaltungen um. Darüber hinaus wurde das Vereinsgelände zum Dorfmittelpunkt mit Spielplatz, Dorfbackofen und Sitzgelegenheiten umgebaut. Der Verein veranstaltet Ausstellungen, Konzerte, Dorffeste, Flohmärkte, Bildungsveranstaltungen, u.ä.

    Zusammenfassung

    Um das Dorfleben und den Zusammenhalt weiter zu stärken und die Stadt-Land-Beziehung auszubauen, soll auf dem Gelände des Freiraum e.V. ein Gemeinschaftsgarten eingerichtet werden.

    Dazu soll auch der vorhandene Obstbaumbestand eingebunden, gepflegt und genutzt werden.

    Dorfleben

    Der Gemeinschaftsgarten wird das enge Dorfleben weiter bereichern. Z.B. durch gemeinsame Arbeitseinsätze und Erntefeste. Dazu bietet das Gelände des Freiraum e.V. durch sein großzügiges Grundstück und die Kulturscheune mit Caféhaus und Pizza-Lehmofen vielfältige Möglichkeiten.

    So kann das selbst angebaute und geerntete Gemüse gleich im Lehmofen zu Gemüsepizza weiter verarbeitet werden…

    Stadt-Land-Beziehung

    Der Gemeinschaftsgarten soll sowohl von den Dorfbewohnern als auch von Menschen aus der Stadt genutzt werden. Ab dem Jahr 2020 steht ein Radweg zur Verfügung, mit dem Alt Ungnade auch sicher per Rad erreichbar sein wird. In Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Vereinen und Institutionen aus der Hansestadt Greifswald (z.B. Ikowo e.V. u.a) bietet der Gemeinschaftsgarten die Gelegenheit und den Raum, naturnahes Gärtnern umzusetzen. Damit bietet der Gemeinschaftsgarten einen großen Vorteil gegenüber den in der Stadt vorhandenen Gartensparten, in denen enge Vorgaben oft experimentelles Gärtnern ausschließen.

    Weitere Außenwirkung

    Der Freiraum e.V. führt regelmäßig kulturelle Veranstaltungen durch. Z.B. Kunst:offen, Konzerte, Workshops u.ä.

    Der Gemeinschaftsgarten soll daher auch als Schaugarten dienen und der Öffentlichkeit jederzeit zur Verfügung stehen. Bildungsangebote z.B. zu Wildkräutern oder Naturnahes Gärtnern runden die Möglichkeiten des Gemeinschaftsgartens ab.


    (mehr …)

  • Einbruch im Vitalis-Garten

    (RSS)

    Wie im Sommerhalbjahr 2018 machte sich wieder ein blockierendes Hoch breit und das sorgte für trockene Verhältnisse. Durch die warme und trockene Witterung war es uns möglich beim Bau des Dachs der Casa Esmeralda weiter zu machen.

    Leider gab es aber nicht nur gute Nachrichten, sondern bei uns wurde eingebrochen. Diebe entwendeten den Wechselrichter unserer Solaranlage und weitere elektrische Gegenstände. Auch in anderen Schrebergärten wurde eingebrochen. Wir sind also mit unserem Leid nicht alleine.

    Es sieht so aus als ob wir demnächst einen weiteren Garten übernehmen können. Ihr könnt euch die Fläche schon mal von außen ansehen. Dort wächst ein prachtvoller Süßkirschbaum, der leckere Früchte erzeugt und es gibt mehrere kleine Apfelbäume. Ihr könnt euch melden, wenn ihr Ideen für die Nutzung des ehemaligen Schrebergartens habt. Dort könnten beispielsweise Bienenstöcke untergebracht werden. Leider werden wir dort keine Hühner halten können, denn ein Schrebergartennachbar duldet Hühner in unmittelbarer Nachbarschaft nicht.
    […]

    (mehr …)

  • Hühner im Vitalisgarten (Köln)

    (GU, NL)

    Am 09. Juli 2018 fand mit acht Interessierten ein sehr nettes und erfolgreiches erstes Hühnerplanungstreffen statt. Es ist toll, dass das Hühnerprojekt der Gartenwerkstadt auf so viel Interesse stößt und wir die ersten Schritte planen konnten.

    Zunächst stellten sich die Anwesenden vor und schilderten, was ihnen an der Hühnerhaltung liegt bzw. warum sie bei unserem Hühnerprojekt mitmachen wollen. Einige finden Hühner als Tiere interessant, wollten schon immer Hühner halten, trauten sich das aber alleine nicht zu und andere möchten Eier aus artgerechter Haltung konsumieren. Darüber hinaus ist das Projekt eine Chance den Vitalisgarten zu beleben und mit vielen Menschen Verantwortung zu teilen.

    Die Runde diskutierte zunächst über die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung und überlegte nächste Schritte. Unsere Hühner sollen artgerecht gehalten werden und den Hühnern soll beispielsweise genügend Platz zur Verfügung stehen. Wir starten zunächst mit 10 bis 12 Hennen, ob wir einen Hahn integrieren schauen wir später. Der Stall soll möglichst mobil sein, um die Fläche gleichmäßig nutzen zu können. Vier Nester sollten ausreichen. Toll wäre ein beweglicher Zaun und eventuell auch ein Netz zum Schutz und damit die Hühner nicht stiften gehen.

    Nach einer gewissen Zeit nimmt die Legeleistung von Hennen ab. D. h. nach wirtschaftlichen Aspekten müssten diese irgendwann getötet werden. Bei uns könnten Hennen noch als wirtschaftlich betrachtet werden, wenn sie zwei Eier pro Woche legen. Ob und wie unproduktive Tiere aussortiert werden, werden wir noch entscheiden.

    Die Anschubfinanzierung wird vermutlich die Gartenwerkstadt übernehmen. Wie die laufenden Kosten getragen werden wird später entschieden. Ihr könnt auch Huhnpatin oder – pate werden und so die Kosten für ein Huhn übernehmen und werdet mit Eiern belohnt. (mehr …)

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
    (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten Bruck hat viele Pläne für 2017

    (Gu, Mail)

    Unser erstes Gartenjahr war Klasse, irgendwie scheint es uns, dass wir nicht erst ein Jahr gärtnern, denn es hat sich sehr viel getan. Im Januar geht´s gleich emsig weiter, wir errichten eine Outdoorküche, wollen eine Komposttoilette und einen mobilen Hühnerstall  aufstellen. Außerdem bauen wir noch weitere Hochbeete mit Sitzgelegenheiten gemeinsam mit dem Theater Erlangen, haben ein richtiges Naturpädagogikprogramm am Start, bekommen ab März Bienen…. Uns wird´s mit Sicherheit nicht langweilig, es verspricht ein abwechslungsreiches, spannendes Gartenjahr zu werden.


    (mehr …)

  • Hühner AG im GG Schatzinsel in Braunschweig

    (Gu, Mail)

    wir machen im Winter auch Aktionen in der BOTNIK.

    Letzten Sonntag haben wir einen großen Haufen Pferdemist von unseren Nachbarpferden geholt. Wir wollen noch im Herbst die Beete für das kommende Jahr vorbereiten und dann mit Mulchmaterial abdecken.

    Morgen machen wir einen Kürbissuppenabend, wo wir Kürbisse aus der Schatzinsel gemeinsam verkochen wollen. Dazu wird es Brot aus dem Lehmofen geben.

    Es hat sich eine Hühner-AG gegründet, welche die Hühnerhaltung in der BOTNIK vorbereitet.

    Wir haben eine Öffentlichkeitsgruppe gebildet, welche sich Gedanken zur Sichtbarkeit des Projektes macht. Wir haben festgestellt, dass unser Projekt bei stadtplanerischen Überlegungen für das Gebiet noch nicht berücksichtigt wird, sodass wir Gefahr laufen überplant zu werden! Dies wollen wir ändern.

    Desshalb werden wir unter anderem unser Info-Schild am Eingang des Geländes erneuern (mehr …)

  • Marmelade für alle und viel vor: Tausendschön in Minden

    (Gu, Mail, 10.1.)

    im Februar 2015 hat Greenfairplanet den Gemeinschaftsgarten Tausendschön gegründet. Es war ein unglaublich volles, arbeitsintensives, aktionsreiches Jahr für uns, geprägt von vielen Experimenten (Milpa,Terra Preta, Brennnessellobby) im Gemüseanbau, Kräutergarten, der Hühner-und Bienenhaltung, vielen Ernte- und Kochaktionen in der Gartenküche, dem gemeinschaftlichen Bau der Bio-Toilette, Reparaturen, Platten verlegen, der Aktionstage, des Fairteilen von Lebensmitteln. Es war ein anstrengend, aber sooooooo schön. Es war großartig, mit unseren Flüchtlingsfreunden zu gärtnern, ernten, kochen, werkeln und zu feiern.

    Auch 2016 werden wir Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, helfen, sich im Gemeinschaftsgarten Tausendschön wohl zu fühlen. Gemeinsam mit Bürgern aus Minden planen und bauen wir ein Gewächshaus, Kompostkisten, eine Gartenküche,einen mobilen Hühnerstall, Schleiereulen- und Vogelkästen und den Gartenzaun erneuern.

    Hülsenfrüchte sind in diesem Jahr unser Schwerpunkt. Saen, pflegen, ernten, im Garten konservieren und nach Rezepten unserer Teilnehmer gemeinsam kochen und essen.


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs in Heidelberg ist ne interessante Mischung

    (Gu aus Antrag und Mails, 22.12.)
    Antrag ist bei den Anträgen abgelegt

    >> Wie viele Leute machen denn jetzt schon mit und wie erfahren diese von dem Gemeinschaftsgarten?

    > 30 bis 40 machen mit. Wir sind gut vernetzt mit anderen Initativen hier in Heidelberg (z.B. Essbares Heidelberg, Transition Town) und stellen das Projekt etwa bei Einführungsveranstaltungen an der Uni oder auf Nachhaltigkeitsmärkten etc. vor. Für neue Leute haben wir Pat*innen.

    >> Ist das Projekt rein ehrenamtlich getragen?

    > Ja. Jede*r kann sich einbringen und mitmachen je nach Zeit und Kraft, ohne formale Mitgliedschaft. Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge.

    >> Was passiert mit dem Gemüse? Wie wird das verwendet und wer bekommt sozusagen was?

    > Unser Gemeinschaftstag ist Sonntag. Beim Frühstück besprechen wir, was wir an diesem Tag tun möchten, also auch, was geerntet wird. Nach Möglichkeit machen wir die Ernte etwa durch Einkochen halbar. Ein Teil wird dann bereits für das gemeinsame Abendessen verwendet. Aus den Erntekisten können sich alle so viel mitnehmen, wie sie möchten. Was übrig bleibt, wird in einer befreundeten Lebensmittelkooperative für den Mittagstisch verwendet und ein kleiner Teil auch verkauft (Appl’ un Ei, http://www.appelunei.uni-hd.de) Über diese Einnahmen wird ein Teil der Kosten gedeckt. Vom Einmachgut, Saft etc. können sich alle so viel mitnehmen wie sie wollen, wobei ein Betrag für die Unkosten gespendet werden kann.

    > Über die Verteilung der Ernte hat es in all den Jahren noch nie Unstimmigkeiten gegeben.

    >> Entscheiden alle, die mitmachen über alles oder wie sind die Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen?

    > Prinzipiell entscheiden alle, die mitmachen über alles. Dazu findet einmal im Monat ein Plenum und einmal im Jahr ein Treffen zur Anbauplanung statt. Leider bleibt es nicht aus, dass einzelne mehr entscheiden wollen und über die Bedürfnisse von anderen hinweggehen. Wir versuchen diesem Problem durch regelmäßig stattfindende Dialogrunden zu begegnen.

    > Anbau und Bauten organisieren wir durch Patenschaften. Wir erarbeiten gemeinsam, was wir gerne anbauen bzw. bauen würden und schauen, wer/welche für was eine Patenschaft übernehmen möchte. Patenschaft bedeutet, dafür zu sorgen, dass dieses Gemüse angebaut wird (Saatgutbestellung, Anzuchten, PLanung beim Frühstück), ohne dass die Pat*innen das selbst machen müssen. Die meisten Patenschaften teilen sich mehrere Personen. Auf diese Weise ist es uns auch möglich, mit Anbaumethoden zu experimentieren, z.B.: Patenschaft für Kompostbeet, Patenschaft für Hügelbeet etc. Wer bereit ist, Verantwortung in Form der Patenschaft zu übernehmen, kann dieses Projekt auch verwirklichen.

    >> Wie und von wem sollen die neuen Flächen bewirtschaftet werden? Kann jedeR auch pflanzen und bauen, was er/sie will?

    > Die neuen Flächen stellen eine Erweiterung der bisherigen Anbauflächen dar und bieten uns neben der Herausforderung viele Möglichkeiten. So wollen wir verstärkt die Idee Permakultur einbeziehen und neue Projekte initiieren. Im kommenden Jahr ist auf ca. der Hälfte der neuen Flächen Gründüngung geplant. Jede*r kann sich dort einbringen, wie er oder sie es will. Was mittel- oder langfristig auf den neuen Flächen entstehen wird, ist noch offen. Es gibt Überlegungen, ein autonomes Flüchtlingsprojekt auf einer Teilfläche unterzubringen oder ein Projekt mit psychisch Kranken … wir haben viele Ideen. Das Patenschaftsprinzip gilt auch auf den neuen Flächen.

    >> Es gibt ja bestimmt Leute, die gärtnerisches Wissen haben: entscheiden die dann mehr als die anderen? Wie wird das Wissen weitergegeben?

    > Unter uns sind ein Landwirt, zwei Gärtnerinnen und einige Permakulturleute. Deren Wissen wird vor allem durch das gemeinsame Tun oder ad hoc Beratung weitergegeben. Die Gefahr der Hirarchiebildung liegt bei uns weniger im Wissensvorsprung als vielmehr an den Persönlichkeiten. Wir führen Buch und möchten demnächst ein Wiki erstellen. Wir nutzen den taschenGARTEN der Gartenwerkstatt Marburg. Auf den Grundstücken wird wieder Fachliteratur bereitgestellt sein (ist nach dem Brand leider noch nicht vollständig ersetzt – über Tipps zu guten Fachbüchern würden wir uns freuen)

    >> Gibt es ein vergleichbares Projekt? Ist es eine Mischung aus so einer Art CSA (aber in Eigenregie) und Gemeinschaftsgarten?

    > Uns ist kein vergleichbares Projekt bekannt. Ja, vielleicht sind wir ein Mischung aus Gemeinschaftsgarten und selbstorganisierter CSA. Aber wir distanzieren uns von dem Begriff CSA, weil wir hierarchische Strukturen ablehnen und für alle offen sein wollen. Unsere Gemeinschaftsgärtnerei wird geprägt von den Menschen, die mitmachen. Natürlich gibt es diejenigen, die mehr Zeit investieren können und dadurch einen besseren Überblick haben, als andere, die unregelmäßiger mitarbeiten. Und natürlich funktioniert nicht alles so reibungslos wie in einem durchstrukturierten Betrieb (bei uns wurde schon mal umgegraben, wo schon ausgesät wurde oder werden schon mal Planzen als Unkraut gejätet, die vielleicht keins sind und wenn die Pflanzenpaten absolut nicht dazukommen und keinen Ersatz finden, gibt es halt diese Gemüseart dieses Jahr nicht…). Aber wir lernen immer dazu! Wichtiger als viel Gemüse sind uns Partizipation und Selbstwirksamkeit.


    (mehr …)