Schlagwort: Huttenplatz Kassel

  • neue Hochbeete für den Huttenplatz

    (gu aus antrag und antworten)

    Wir haben vier Hochbeete, die in 2012 gebaut worden sind. Alle vier Hochbeete gehen nun kaputt. Zum Einen liegt es daran, dass es unbehandelte Seitenteile von Treckeranhängern waren, die ohne Folie mit Erde befüllt worden sind. Schließlich war das Projekt ja auch nur für ein Jahr angedacht. Zum Anderen ist das Gefälle auf dem Platz so hoch, dass der permanente Druck auf die Seitenwände die Seitenteile auseinander gedrückt hat. Alle vier Hochbeete müssen nun erneuert werden. Zwei wollten wir gerne so bauen, dass auch die Mitgärtner*innen, die sich nicht mehr so gut bücken können, gut daran arbeiten können. Diese klassischen Hochbeete möchten wir gerne von unseren handwerklich begabten Freunden bauen lassen. Dafür würden wir gerne das Geld der anstiftung verwenden.

    Die Zwei anderen Hochbeete werden wir als Beispiele für alternative Hochbeetformen bauen. Zurzeit sind im Gespräch ein Hochbeet aus Feldsteinen. Ein Selbsterntegartenprojekt erweitert seine Flächen und würde uns dann diese Steine bringen. Desweiteren würden ein Beet aus Europaletten bauen.

    Wir haben uns entschieden, die Hochbeete etwas kleiner als jetzt zu bauen, damit die Haltbarkeit erhöht wird. Dafür werden die Beete aber etwas höher und somit rückenfreundlicher. Die Hochbeete haben eine Größe von etwa 3m x 2m x 70 cm.

    Bei der Komostierung haben wir immer mal etwas anderen ausprobiert. Wir haben mit Schnellkompostern gearbeitet, mit klassischen Kompostern und mit einer Wurmkiste. Leider hat alles nicht so gut funktioniert. Daher machen wir es jetzt so, dass wir ein Loch graben, den Kompost hineintun und wieder Erde darauf schaufeln. Bepflanzt wird dann dieses Beet mit Salat, Mangold, Radischen etc. So geht es reihum im Garten. Das halt sich als sehr erfolgreich und praktikabel erwiesen.

    Bisher haben wir jedes Jahr Erde vom Kompostwerk geholt. Mal in wiederverwertbaren Beuteln, einmal auch als Fuhre.

    Beim Hochbeetebau bekommen sie Unterstützung von einer Gruppe arbeitsloser Menschen (mehr …)

  • GG am Huttenplatz in Kassel will sich als offizielles Dokumenta-Kunstwerk anerkennen lassen

    (Gu, Projektbesuch)
    Der im Rahmen der Dokumenta entstandene Gemeinschaftsgarten am Huttenplatz in Kassel exisiert noch. Eine Gruppe (hauptsächlich Frauen im mittleren Alter), die aus verschiedenen Teilen Kassels kommt, trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtnern. Familien sind derzeit nicht dabei, auch wenige direkte AnwohnerInnen. Sie machen alles gemeinschaftlich, nicht immer ist klar, was wo gessät ist, was wo hin kommt/weg kommt.
    Derzeit sind sie dabei, das Projekt als offizielles Dokumenta-Projekt anerkennen zu lassen. Sie versprechen sich zum einen Sicherheit („Bleiberecht“) und zum anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Sie suchen noch MitstreiterInnen. Die Studierenden, die den Garten mitgeründet haben, sind alle nicht mehr dabei. (mehr …)