Schlagwort: IG

  • In Bottrop gibt es drei GG

    (Gu, Mail und Recherche)

    In Bottrop hat der Verein GemeinschaftsSinnGärten inziwschen drei Gemeinschaftsgärten mit angeschoben und aufgebaut.
    Neben dem bei uns im Netzwerk befindlichen Gemeinschaftsgarten am Kulturhof einen Nachbarschaftsgarten an einer Grundschule und einen Interkulturellen Nachbarschaftsfrauengarten:
    “ Am 21.06.2016 war der Startschuss für einen weiteren Gemeinschaftsgarten in Bottrop. Besucherinnen des Cafés Courage und ihre Kinder sowie Bewohnerinnen bauten gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins GemeinSinnschafftGarten Hochbeete für Gemüse und Blumen.

    Das Café ist Treffpunkt für geflüchtete und in Bottrop lebende Frauen. Daher war von Anfang an das Ziel, dass die Beete das Quartier nicht nur verschönern sondern auch nachbarschaftliche Zusammenleben im VIVAWEST-Quartier auf dem ehemaligen Prosper III Gelände stärken sollen.

    Die Stadt Bottrop unterstützt das Projekt ausdrücklich. „Dieser interkulturelle Frauengarten ist genau das, was wir als Stadt mit dem im letzten Jahr begonnen Projekt „GemeinSinnschafftGarten“ anstoßen wollten“, sagt Carina Tamoschus vom Fachbereich Umwelt und Grün. „Nämlich über das Gärtnern Kulturen und Generationen zusammenzubringen.“. „Mit dem Verein GemeinSinnschafftGarten, der sich aus der Projektarbeit des letzten Jahres heraus gegründet hat, haben wir nun auch einen starken Praxis-Partner vor Ort“, ergänzt Dorothee Lauter vom Projektbüro InnovationCity.

    Die rund 20 Frauen und Kinder aus verschiedenen Ländern arbeiten Hand in Hand und am Ende stehen drei bunte Hochbeete auf der bis dahin ungenutzten Rasenflächen.“

    Zum Verein:
    Wie unterstützen wir …

    • Beratung bei der Planung von Gemeinschaftsgärten (Standort, Gestaltung usw.)
    • Verleih von notwendigen Werkzeugen und Geräten
    • Organisation von sogenannten „Bautagen“
    • Unterstützung beim Bau von Gartenkisten
    • Akquise von Unterstützern und Spenden
    • Organisation von Fortbildungen und Austauschforen wie z.B. Gartenstammtisch für GärtnerInnen
    • Bereitstellung von Informationen zum gemeinschaftlichen Gärtnern, zu aktuellen Veranstaltungen und interessanten Webseiten
    • Verbreitung der Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns in Bottrop

    Wie alles anfing …
    Der Verein „GemeinSinnschafftGarten“ ist aus dem gleichnamigen Projekt, das von der Stadt Bottrop gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 – Zukunftsstadt des Bundeministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt worden ist. Das Ziel des Projekts war die Aktivierung Bewohnerinnen und Bewohnern des innerstädtischen Raums für die Schaffung gemeinschaftlich genutzter urbanen Gärten. So sollte ein Stück Natur in die Stadt zurückgeholt werden, die Lebensqualität gesteigert werden und durch das gemeinsame Bauen, Pflanzen und Ernten der Zusammenhalt unter den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden. Im Rahmen des Projekts sind zwei Gemeinschaftsgärten entstanden: Der Patengarten GemeinSinnschafftGarten am Kulturhof sowie der Interkulturelle Nachbarschaftsgarten „Im Beckedal“.

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  • Garten der Vielfalt in Ginsheim im TeGut Magazin

    (Gu, Mail)

    Die Initiatorinnen des IG Rüsselsheim wohnen in einem generationsübergreifenden Projekt in Ginsheim und haben dort einen IG gegründet. Für diesen brauchen sie noch Geld. Das Projekt wird im aktuellen TeGut (Supermarkt) Magazin vorgestellt (sie nennen es „TeGut Crowdfunding)
    S. 16: https://www.tegut.com/fileadmin/tegut_upload/Dokumente/Marktplatz/tegut_marktplatz_august_2016.pdf (mehr …)

  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

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  • Garten der Nationen in Penzlin entstanden

    (Gu, mail)

    nun arbeiten wir etwa drei Monate gemeinsam auf einem kleinen Gartenstück in Penzlin. Wir, das sind Syrische Flüchtlinge und ein Algerischer Flüchtling und ich. Noch sind es erst zwei bis drei verlässliche neue Nachbarn, die aktiv mitgärtnern. Aber das Angebot, den Garten auch für Treffen und zum Grillen zu nutzen wird von ein paar weiteren ausländischen Mitbürgern gerne angenommen, so dass ich das Gefühl habe, der Garten ist nun doch schon ein wichtiger Ort für ein paar Menschen geworden, die aus fremden Ländern in unsere Stad gekommen sind. Unterstützt wird die Initiative durch unseren Verein WeltOffen Penzlin und sage und schreibe den Kleingartenverein in der Stadt!

    Noch gibt es viel zu tun, so meiden die Afrikaner die Syrer und haben sich gänzlich aus dem Rennen um den Boden für Gemüsekultur werfen lassen. Hier bin ich dabei nicht locker zu lassen und hier in Mecklenburg-Vorpommern steht in den Kleingärten erfahrungsgemäß eine Menge Land unbewirtschaftet zur Verfügun.

    […]

    Der Garten der Nationen wird vom Verein WeltOffen Penzlin e.V. unterstützt.

    Der Bufti für unsere neuen Nachbarn untertützt mich bei organisatorischen Arbeiten.

    Es gibt einen Blog, in dem die Entwicklungen in unserem Garten verfolgt werden können: http://parzelle244.blogspot.de/


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  • IG in Völklingen entsteht im Rahmen von Sozialer Stadt und BIWAQ

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

    06.05.2016  

    In der Sitzung am 28. April 2016 hat der Völklinger Stadtrat einstimmig zugestimmt, die Planungen für die Errichtung eines interkulturellen Nachbarschaftsgartens an der Versöhnungskirche voranzutreiben. Es handelt sich um ein Projekt, das im Rahmen und im Zusammenwirken der beiden Förderprogramme „Soziale Stadt“ und BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) verwirklicht werden soll.

    Der frühere Pfarrgarten befindet sich von der Moltkestraße gesehen rechtsseitig der Kirche und soll künftig in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk von Bürgern aus dem Quartier gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Der Grundstückseigentümer, die evangelische Versöhnungskirchengemeinde, hat dazu ihr grundsätzliches Einverständnis erklärt.

    Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dabei neben kleinen Parzellen, auf denen Kräuter und Gemüse angebaut werden können, ein Gemeinschaftsbereich, der das Miteinander der Nutzer fördern soll. In mehreren Werkstätten wurden bereits einige Interessenten gefunden, mit denen zusammen ein Grobkonzept für die Gestaltung erarbeitet worden war. Auf Grundlage dieses Konzeptes gilt es nun einen Förderantrag im Programm „Soziale Stadt“ zu stellen und so die Erstherrichtung der Flächen und der Hauptwege finanzieren zu können, so dass möglicherweise noch in dieser Saison die ersten Spatenstiche getätigt werden können.

    http://www.voelklingen.de/index.php?id=656&tx_ttnews[tt_news]=2007&cHash=b2692be5229ff23878d181854da34395 (mehr …)

  • In Wolfenbüttel entsteht ein GG muit und für Flüchtlinge

    (Gu aus alerts)

    Mit einem intensiven Arbeitseinsatz im Schladener Gemeinschaftsgarten hat das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel zusammen mit Neu- und Alt-Bürgern aus Schladen die Gartensaison eröffnet. Damit soll dieses Gemeinschafts-Projekt jetzt richtig durchstarten

    Gemeinsam mit den Mitarbeitern des DRK wollen geflüchtete Menschen zusammen mit den alteingesessenen Bewohnern den Garten bepflanzen und zu einem gemeinsamen Treffpunkt gestalten. Insbesondere Familien hatten den Wunsch geäußert, Tätigkeiten im Garten zu erledigen, berichtet das DRK. „Viele der Familien hatten in ihrer Heimat Land bewirtschaftet und sind daher die Arbeit im Grünen gewohnt und vermissen sie“, erklärte Frederica Eichler von der Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe des DRK. Geplant sei, dass jede interessierte Familie eine Parzelle bekommt, die sie individuell gestalten können. Doch zunächst mussten alle gemeinsam anpacken. Das Garten-Grundstück musste aufgeräumt werden. Ein Nachbar des Grundstückes pflügte bereits den Boden um, wobei viel Müll zum Vorschein kam. Daher traf sich das Team des DRK mit den interessierten Familien zum Aufräumen. Es wurden Handschuhe, Harken und Müllsäcke verteilt und packten alle zusammen an, so das DRK. […]
    http://regionalwolfenbuettel.de/schladener-gemeinschaftsgarten-startet-in-die-gartensaison/ (mehr …)

  • In Hoetmar/Westfalen soll IG auf Schrebergartenparzelle entstehen

    (Gu aus RSS)

    Hoetmar – Der Arbeitskreis „Aktiv im Ruhestand“, Schwerpunkt Integrationsarbeit, möchte ein neues Projekt ins Leben rufen. An der Sendenhorster Straße /  Hellstraße soll ein internationaler Garten in einer Parzelle der Schrebergärten entstehen. Das Land verpachtet Graf Westerholt, zu dem bereits Kontakt aufgenommen wurde.

    http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Warendorf/2294723-Internationaler-Garten-Hier-gedeihen-Gemuese-Kraeuter-und-Kontakte (mehr …)

  • Schulhof wird IG in Bottrop

    (Gu, alters, 28.10.)

    GemeinschaftsSinnGarten in Bottrop geht in nächste Phase:
    “ Ein weiterer Garten nach den Aktivitäten am Kulturhof ist an der Albert-Schweitzer-Grundschule geplant“ es gibt 2 Treffen für Interessierte, […] „Die Projektverantwortlichen von Stadtverwaltung und Fachhochschule Dortmund laden Bottroperinnen und Bottroper verschiedener Kulturen und Herkunft zu einem offenen Gespräch ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Wer gärtnert in Bottrop? Wer würde gerne gärtnern, hat aber bislang keine Möglichkeit dazu? Auf welche Weise wird gegärtnert und welche Pflanzen werden angebaut? Wie können Menschen und Kulturen durchs gemeinschaftliche Gärtnern verbunden werden? Wie können in Bottrop interkulturelle Gärten entstehen? […] und dann soll dieses Jahr noch der Startschuß für einen IG auf einen ungenutzem Teil eines Schulhofs gegeben werden. […] Die Schule unterstützt das Vorhaben und ist an der Planung und Umsetzung beteiligt. Insbesondere interessierte Anwohner, Migrantenselbstorganisationen, Bildungseinrichtungen und soziale Träger aus der Nachbarschaft sind eingeladen, ihre Vorstellungen, mit einzubringen. (mehr …)

  • Interesse an einem IG auf dem Gelände eines Flüchtlingheims in Oberhausen

    (Gu, mail, 23.3.)

    „Der Tag der offenen Tür im Flüchtlingslager Weierstraße am Samstag war, trotz ekelhaftem Wetter, Regen und kalt, ein großer Erfolg. Viele sind gekommen, haben zum ersten Mal gesehen, wie die Menschen leben. Die Zeitungen haben sehr gut berichtet, auch Offizielle der Stadt, Sozialdezernentin, Leiter des Sozialamtes und Stadtverordnete sind gekommen. Den Plan mit einem interkulturellen Garten in dem Flüchtlingslager haben wir der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Das Interesse ist da. Am Mittwoch treffen wir den Leiter des Umweltamtes.“

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  • Oase Unperfekt aus Mühlheim/Ruhr eröffnet Anfang April

    (Gu aus Antrag und Nachfragen, 20.3.)
    Auf einer Brachfläche in Mühlheim/Ruhr (2.823 m²) entsteht der Gemeinschaftsgarten „Oase Unperfekt“ mit individuellen Beeten und Beeten für Schulen, Kitas, Vereine aus Mühlheim. Bisher ackern dort 12 Familien und Kinder aus Kita und Schule, sowie der Verein zur Betreuung Langzeitarbeitsloser). Sie haben 3000 Euro von der Sparkasse für einen Zaun und ein Tor eingeworben und beantragen bei uns Geld für Gartengeräte, Regentonnen u.ä.
    Weitere Infos:

    Wie viele Leute nutzen den Garten gärtnerisch? Sie schreiben 12 Familien, 1 Grundschule, 1 Kita etc.

    _Bei den 12 Privatpächtern handelt es sich überwiegend um Familien mit jeweils zwei bis drei Kindern, teilweise auch um Einzelpersonen. Die Grundschule, die Kita und der Styrumer Treff werden sich als institutionelle Pächter mit wechselnden Gruppen (teilweise auch Eltern) an den Gartenaktivitäten beteiligen. Die Gruppen werden wahrscheinlich jeweils aus ca. 5 bis 15 Personen bestehen. Die Gemeinschaftsfläche darf von weiteren Bürgern genutzt werden. Insgesamt werden ca. 50 Personen den Garten regelmäßig bewirtschaften und ca. weitere 100 Personen unregelmäßig. In Vorbereitung ist zur Zeit eine Kooperation mit der benachbarten Gesamtschule. Hierüber wird die Zahl der Nutzer nochmal erheblich größer.

    Wie oft sich die SchülerInnen und die Kita und der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?
    _Den Pächtern steht es frei, wann, in welchem Rhythmus und in welcher Häufigkeit sie ihre Parzellen nutzen. Jeder Pächter bringt seine eigenen Gartengeräte mit. Größere Geräte sind im Schuppen gelagert, zu dem jeder Pächter einen Schlüssel hat.
    Der Garten soll ab April jeden Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie an einem noch festzulegenden Wochentag auch für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Diese regelmäßige Öffnungszeit bietet die Gelegenheit des gemeinsamen Gärterns und Kennenlernens, gleichzeitig können so auch Außenstehende den Garten kennen lernen.

    Was macht der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?

    _Styrumer Treff, Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen, bietet Langzeitarbeitslosen unterschiedliche Beschäftigungsangebote an, in deren Rahmen nun auch die Parzelle in der Oase Unperfekt genutzt wird. Im Rahmen einer Garten-Arbeitsgruppe wird die Parzelle bewirtschaftet.

    Wie läuft die Kommunikation zwischen den Gruppen und wie werden Entscheidungen getroffen?
    _Koordiniert wird das Projekt Oase Unperfekt vom Stadtteilbüro Styrum. Für den Austausch untereinander werden regelmäßig „Runde Tische“ veranstaltet.Jeder „Runde Tisch“ dient dem Austausch zwischen den Gärtnern, Freunden und Kooperationspartnern, der konzeptionellen Weiterentwicklung und der Organisation und Abstimmung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es  in jedem „Runden Tisch“ kurze Inputs / Vorträge zu inhaltlichen Themen rund ums ökologische Gärtnern. In den Runden Tischen werden Entscheidungen konsensorientiert getroffen.

    Wie viele Parzellen in welcher Größe gibt es und können noch weitere geschaffen werden?
    _Zurzeit sind 450 qm verpachtet – die Parzellen gibt es in 10 qm, 20 qm und 30 qm. 40 qm sind für ein Flüchtlings-Projekt reserviert. Doris Reckebeil, Ursula Vollbring, Johannes Vollbring und Knut Binnewerg und Ulrike Simonis wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Flüchtlinge (es gibt eine große Flüchtlingsunterkunft an der Gustavstraße, fußläufig in etwa 10 min zu erreichen) in der Oase Unperfekt das Glück des Gärtnerns erleben dürfen. Es soll einmal wöchentlich an einem Wochentag eine festen Garten-Termin geben, in dem die Flüchtlinge zunächst unter Anleitung der Ehrenamtlichen und dann zunehmend selbständig gärtnern. Doris Reckebeil ist Ansprechpartnerin der Gruppe. Auf der Gemeinschaftsfläche können weitere Parzellen für interessierte Anwohner geschaffen werden, die das Gärtnern ohne eigene Parzelle ausprobieren möchten. Diese Gemeinschaftsfläche kann bei Bedarf auch in weitere Parzellen umgewandelt werden. Damit besteht die Möglichkeit noch 10 weitere Pächter aufzunehmen.

    Wie ist die Wasserversorgung des Gartens geregelt? Wo kommt das Wasser her?
    _An das Gartengrundstück grenzt der Friedhof Styrum. Der Friedhof stellt dem Projekt netterweise den Wasseranschluss zur Verfügung. Nach Absprache mit dem zuständigen Friedhofsgärtner können die Wassertanks der Oase Unperfekt über diesen Anschluss befüllt werden. Da dieses Verfahren etwas aufwändig ist, wird zu Beginn der Saison ein „Runder Tisch“ zum Thema „Richtig Gießen“ stattfinden, wo ein sparsamer und gezielter Umgang mit Wasser im Nutzgarten thematisiert wird.


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  • Klimagarten Freiburg läuft gut

    (Gu aus Antrag, 23.2.2015)
    Seit 2 Jahren gibt es den 600m2 großen Klimagarten in Freiburg. Sie haben im Sept. 2012 mit vorgezogenen Pflanzen im Park auf 2 kleinen Beeten (insgesamt ca. 10m²) angefangen und mit einem Antrag auf Überlassung einer 50m2 großen Fläche beim Rat der Stadt für Aufmerksamkeit gesorgt. Es wurden dann 600m2 bewilligt und eine akzeptable Nutzungsvereinbarung abgeschlossen. Die Stadt hat ein Hinweisschild aufgestellt und es kamen immer mehr MItgärtnerInnen, auch aus unterschiedlichen Ländern. Sie sagen, dass der Klimagarten plastik- und herrschaftsfrei ist und sie ihn nach Permakulturprinzipien betreiben. Sie machen auf einer großen Tafel aufmerksam auf andere Veranstaltungen/Institutionen, wie critical mass, vegane Rezepte, Montagsmahnwachen.
    Sie bantragen Förderung für Gartengeräte, Holz, Draht und Sämereien

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  • Perivoli hat eigenen Verein

    (Gu, Mail, 20.1.2015)
    Perivoli aus Berlin macht sich selbstständig: „Die Gartengemeinschaft hat von ihrer Mitte einen eigenen Verein gegründet und einen neuen Vorstand gewählt. Wir sind inzwischen ein eingetragener und gemeinnütziger Verein.

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  • Gemeinschaftsgarten in Wolfratshausen geplant

    (Gu aus Mail an info@, 26.9.)

    wir wollen auch in unserer 18,000-Einwohner-Stadt ein Selbstversorger-Projekt starten für Menschen, die einfach Lust auf Gartenarbeit und selbstangebautes Gemüse haben, und um die verschiedenen Nationen, die in WOR leben, näher zusammenzubringen, auch als Angebot an die neuen Asylbewerber/Flüchtlinge, die in WOR untergebracht sind/untergebracht werden sollen.


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  • geplanter IG am Spreeufer: alternatives Grundstück muss gesucht werden

    (Gu, alters, 26.9.)
    „Der interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Brommystraße am Spreeufer darf nicht eingerichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich Ende 2013 auf Antrag der Grünen für die Anlage dieses Gartens ausgesprochen. Das Gelände sei öffentliches Straßenland, Beete dürften dort nicht angelegt werden, teilte jetzt Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) mit. Außerdem gebe es keinen nutzbaren Wasseranschluss in der Nähe des beabsichtigten Geländes. Die Fraktion habe ihren Antrag im Vorfeld nicht mit dem Stadtrat abgestimmt, teilte eine Sprecherin der Grünen-Fraktion mit. Man werde an der Idee festhalten und nach alternativen Orten für einen Nachbarschaftsgarten suchen.“

    Das müsste das Projekt sein, was bei uns als Spreeacker verzeichnet ist. Prüfe ich nach
    Ergebnis der Prüfung: es ist ein anderes Projekt, was bei uns noch gar nicht in Erscheidnung getreten ist

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article132632601/Wasseranschluss-fehlt-fuer-Nachbarschaftsgarten.html (mehr …)

  • Pyramidengarten hat Erasmus-Austausch bewilligt bekommen

    (Gu, Mail 20.8.)

    „[…]nun ist es endlich soweit, wir haben einen gemeinsamen Termin mit allen vier beteiligten Städten (Marsaille, Berlin, Neapel, Sarajevo) gefunden und am 1.9. geht es los. Das im Garten angedachte und dann unter Schirmherrschaft unseres Gartenmitglieds Géraldine (arbeitet beim Centre Francais de Berlin) weiter koordinierte EU-Gemeinschaftsgartenprojekt startet endlich. […]“

    Meine Nachfrage nach Aufwand beantwortet Christian so.

    „Bei EU-Projekten fliegst Du schon in der Vorrunde raus, wenn Formalia nicht erfüllt sind, ganz egal, wie gut der eigentliche Antrag ist…

    Dann brauchen die Beantragenden schon im Vorfeld die internationalen Kontakte, um beantragen zu können und müssen min. 6-9 Monate Vorbereitungszeit einkalkulieren (zwischen erstem Tippen und Mittelbewilligung). Wenn ein Garten nicht wie Gartendeck, Prinzessinengarten o.ä. organisiert ist, passt das eher nicht. Spannenderweise scheint das ganze, selbst wenn es schon vor organisiert ist, gar nicht so spannend zu sein, denn wir hatten letztendlich viel Mühe, um die 6 Plätze voll zu bekommen.“

    # Pyramidengarten Berlin

    # IG

    # internationale Vernetzung

    # Finanzierung

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  • Spittagarten: ein weiteres Gartenprojekt an einem Asylbewerberheim in Leipzig

    (Gu aus Anfrage und Tel, 31.7.)
    Zusammen für einen Garten an einem Asylbewerberheim in Leipzig-Lindebau aktiv sind. Es handelt sich um eine Asylnotunterkunft
    Die „Rootgardener“ sind ein junger Leipziger Verein, der im Februar 2014 gegründet wurde. Ziel des Vereines ist es integrative Projekte im öffentlichen Raum durch Brachflächengestaltung zu planen und zu realisieren.

    Die RAA Lepzig e.V. als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ist seit 1993 in Leipzig tätig. Der Verein bietet Leistungen und Projekte im sozialpädagogischen und interkulturellen Bereich an. Vor allem in der Opferberatung, aber auch mit Projekten politischer und antirassistischer Bildung engagiert sich die RAA gegen Rechtsextremismus und Rassismus.
    Außerdem sind bei dem Gartenprojekt Spitta die Flüchtlinge der Asylnotunterkunft, sowie viele ehrenamtliche Helfer und Nachbarn tatkräftig dabei!
    Die offenen Treffen (Garteneinsätze) sollen Raum und Gelegenheit bieten für gegenseitiges Kennenlernen, den Abbau von Vorurteilen fördern, sowie zu einem freundlichen nachbarschaftlichem Miteinander beitragen.
    Seit dem Frühjahr dieses Jahres sind die Rootgardeners, die BewohnerInnen sowie die SozialarbeiterInnen (RAA Leipzig e.V.) der Asylnotunterkunft aktiv, planen & organisieren die offenen Treffen.
    Ziel ist die Wiederherstellung und Gestaltung zweier zusammenhängender, direkt an der Asylnotunterkunft anliegender, viele Jahre brachliegender, Gartengrundstücke.
    In den ersten Garteneinsätzen wurde gemeinsam mit vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern und Nachbarn aus dem Stadtteil die brachliegenden Gartengrundstücke beräumt und gesäubert. Ergebnis sechs Container Müll, jede Menge Laub und Geäst sowie das Entdecken unter naturschutzstehender Hummeln. Neben dem beständigem Lernen über die Pflanzen- und Tierwelt, dem aktiven Tun, stellt dieses Projekt für viele der BewohnerInnen, die sich im Asylverfahren befinden und keine oder nur eine eingeschränkte Arbeitserlaubnis besitzen zudem eine sinnvolle Aufgabe dar.
    Die gemeinsamen Garteneinsätze werden von allen Beteiligten als äußerst positiv wahrgenommen, stärken das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft, als auch im Haus.
    Und aktuell wird der Sandkasten ausgebuddelt, altes Holz wieder fit gemacht (schleifen, ölen..) sowie Angebote über Holz / Baumstämme eingeholt, um dann auch mit dem Bau der Murmelbahn zu beginnen.


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  • Wutzkygärten in Neukölln

    (Gu, Internet, 30.7.)

    aus einem Gartenbauauftrag der P-Gärten entstand in Berlin-Neukölln die

    Wutzkygärten – Ein Gemeinschaftsgarten

    Wer gerne selbst in der Erde wühlen, sähen und ernten und dabei seine Nachbarn kennen lernen möchte, ohne dafür gleich einen Kleingarten zu pachten, der ist hier genau richtig!

    Die Wutzkygärten sind ein generationsübergreifendes und interkulturelles Nachbarschaftsprojekt im südwestlichen Teil der Gropiusstadt. Sie befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Abenteuerspielplatzes Wutzkyallee.

    Die Wutzkygärten verfolgen Aufbau, Pflege und Nutzung von Hoch- und Kistenbeeten unter einem gemeinschaftlichen, nachbarschaftsorientierten und partizipartorischen Blickwinkel. Es entstehen Beetstrukturen unter Beteiligung und Mitwirkung sowohl von Anwohnern als auch Kita-, Vorschul- und Hortgruppen sowie Schul-AG´s. Nutzung, Pflege und Ernte erfolgt gemeinschaftlich durch die Nutzergruppen.

    Der Aufwand für diese Art des Gärtnerns ist relativ gering, der Nutzen um so größer. Die Kisten für die Hochbeete sind rasch zusammen gezimmert, Material zum Bauen ist vorhanden, ebenso Füllmaterial wie Gartenabfälle, Kompost und gute Erde. Das Gelände ist barrierefrei und für Rollstuhlfahrer und Senioren geeignet.
    http://wutzkyallee.de/index.php/wutzkygaerten.html

    Gartenbauauftrag der P-Gärten (mehr …)

  • Neuland will interkultureller werden

    (Gu, Mail, 9.7.)
    „Wir bekommen in unsere unmittelbare Nachbarschaft eine temporäre Unterkunft für Flüchtlinge, etwa 80 Personen, die Hälfte davon Kinder, wir wissen noch nicht welcher Nationalität, sie sollen im Oktober kommen.Wir sind da schon aktiv und wollen etwas anbieten und Willkommen heißen und den interkulturellen Teil des Gartens ausbauen(mehr …)