(Projektbesuch)
Den Garten unweit des Nachbarshaftstreffs gibt es sieben Jahre. Nachdem länger nach einer Fläche gesucht wurde, bekam die Initiatorin (Leiterin des Treffs) eine pachtfreie Fläche vom Kommunalreferat angeboten. Diese hat eine sehr kurze Kündigungsfrist, doch fühlen sie sich trotzdem sicher, da die Fläche angeblich zu klein für eine Bebauung ist.
Sie haben 37 Beete, die mal von einer Person, mal von einer Familie oder einem Kindergarten genutzt werden. Die Gärtner*innen zahlen einen Jahresbeitrag, um die laufenden Kosten zu decken. Sie haben montatlich ein Plenum, was aber nicht gut besucht ist. Es gibt keine festen Gartentage, jede Person kommt für sich. Bisher gabe es einmal p.a. ein Fest, nun soll es jedes Vierteljahr eins geben.
Für eine Gärtnerin, die inzwischen im Rollstuhl sitzt, haben andere Gärtner*innen ein niedriges Hochbeet gebaut.
Sie haben als Projekt vor, eine Vogelschutzhecke zu verbessern und zu beschildern, eine Art kleinen Lehrpfald dazu im Garten zu errichten.
Die Gartengemeinschaft versteht sich gut. Vandalismus gab es noch nie, ganz selten ist mal was geklaut worden. (mehr …)
Schlagwort: IG Blumenau München
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München: IG Blumenau
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IG München Blumenau schafft nachbarschaftliche Begegnungen
(28.10., Gu, Projektbesuch)
Der IG Blumenau in München ist auf der Fläche einer ehemaligen brach liegenden Hundewiese. Sie haben viel Kraft in die Urbarmachung gesteckt, da eine nicht heimische Pflanze die Fläche fest im Griff hatte (und eventuell auch noch hat). Sobald die Fläche da war, haben einige Interessierte sich auch gleich Parzellen abgesteckt und losgelegt. Die Parzellen sind alle gleich groß, aber man kann – z.B. als Gruppe – auch mehrere Parzellen haben und so nebeneinander sein. Es ist eine bunt gemischte Truppe und es gibt auch noch Platz für weitere Interessierte. Eigentlich wollten sie eh erst nächstes Frühjahr so richtig loslegen. Als ich zusammen mit Stefanie vom Nachbarschafstreff (= Träger) im Garten war, kamen immer wieder Leute rein und haben kommentiert und waren deutlich auf der Suche nach GesprächspartnerInnen. Laut Stefanie ist das immer so: sobald jemand aus der Gruppe im Garten ist, kommen andere Leute rein. Im vorderen Bereich wollen sie Beete für behinderte Menschen bauen und auch ein Wegesystem für den Garten anlegen, auf dem Rollis fahren können