Schlagwort: IG Böblingen

  • IG Böblingen hat 16.000 Euro Anschubfinanzierung von der Stadt bekommen

    (Gu aus alerts,)
    Im Mai war Spatenstich, mittlerweile wird schon die erste Ernte eingefahren: Der Integrationsrat hat die Patenschaft für eine Streuobstwiese in der Stadt übernommen. Dort darf sich jeder Bürger ein Beet anlegen […] Interkultureller Garten nennt sich das Projekt, für das der Integrationsrat die Patenschaft übernommen hat. Seit dem Spatenstich im Mai haben rund zehn Einzelpersonen und Gruppen dort ihre Beete angelegt, und es gibt noch freie Plätze. Kreisrund wie ein Kuchen ist das große Beet, das in zwölf Stücke unterteilt wurde. […]
    „Miteinander verwurzelt in Böblingen“, steht auf dem Plakat, das der Integrationsrat zwischen zwei Bäume gespannt hat. Der interkulturelle Garten geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat zurück: Damit solle „die Kommunikation unter den Gärtnern unterschiedlicher Nationen in Gang“ gesetzt werden. Immerhin leben in Böblingen Menschen aus 136 Nationen. Die Stadt gibt als Anschubfinanzierung 16 000 Euro dazu, die Integrationsbeauftragte begleitet den Prozess. „Es geht kontinuierlich in kleinen Schritten vorwärts“, sagt Martina Hohberg. Frische Erde wurde aufgeschüttet, ein Rasenmäherplan erstellt. Eine Gartenordnung wird erarbeitet, Öffnungszeiten sind geplant. Ein Zaun soll bald die Beete schützen, ein Gartenhaus aufgestellt werden. „So ein Projekt muss sich erst einmal zurechtrücken“, sagt Martina Hohberg.

    Mit dabei ist auch der benachbarte Kindergarten am Wasserwerk, die Kleinen beackern ebenfalls ein Beet im interkulturellen Garten. Außerdem wird auf der Streuobstwiese Inklusion praktiziert: Bewohner eines Hauses der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten (GWW) haben ein Hochbeet bepflanzt. Jeden Abend kommen sie mit dem Leiterwagen zum Gießen. „Das Zusammenarbeiten schafft Begegnungen“, sagt Gerhard Lehnhardt. Der GWW-Abteilungsleiter Wohnen sieht den Garten als Schnittstelle der sozialen und kulturellen Bereiche der Stadt. Den Beweis, dass es funktioniert, liefert er gleich dazu: Das Wohnheim bestehe seit 25 Jahren in der Brunnenstraße, Kontakte in die Nachbarschaft habe es aber kaum gegeben. „Jetzt lernt man sich kennen“, sagt er. (mehr …)

  • Erster Spatenstich im IG Böblingen

    (Gu, Mail, 9.5.)
    „Am Freitag, 15.05.2015 haben wir den „offiziellen Spatenstich“ mit den Vertreter vom Rathaus und den Bürgern. Ich bin im Integrationsrat und dieses Projekt: „Interkultureller Gemeinschafts-Garten Böblingen“ ist eines unserer Projekte. Wir haben einen Arbeitskreis von ca. 10 bis 15 Personen zu diesem Projekt.“


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  • Verwaltungsausschuß stellt 16.000 Euro für IG Böblingen bereit

    (Gu, Mail, 10.12.)

    In Böblingen entsteht ein Interkultureller Garten. „Die Interessengemeinschaft, die aktuell aus 8 Personen + 3 Gruppen/Vereinen besteht, hat in Böblingen das Glück, bereits über ein Grundstück mit rund 1200qm in zentraler Lage zu verfügen, das als städtisches Grundstück zur Verfügung gestellt wurde. Außerdem wurden für 2015 vom Verwaltungsausschuss insgesamt 16.000,-€ für die ersten erforderlichen Arbeiten bereit gestellt und die Stadtgärtnerei übernimmt die ein und andere vorbereitende Aufgabe.“ Es handelt sich um eine innerstädtische Streuobstwiese. Eine erste Planung, wo was hin soll, haben sie gerade gemacht. Noch wird die Gruppe von der Integrationsbaeauftragten begleitet – geplant bis zur offiziellen Eröffnung/Übergabe des Grundstücks.

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  • In Herrenberg entsteht ein IG, in Böblingen ist einer geplant

    (Gu aus alerts, 30.9.)

    […]Erst drei Monate ist es her, dass die Stadt Herrenberg einer Schar von Freiwilligen ein Grundstück in der Herrenberger Altstadt zur Verfügung stellte. Es liegt an der alten Stadtmauer unterhalb des Spielplattzes „Oberer Zwinger“ am Burgrain. Ein interkultureller Gemeinschaftsgarten soll hier entstehen – ein Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen beim Unkraut jäten und Rasen mähen begegnen. Nicht nur Herrenberg fördert das Projekt: Unterstüzung gibt es tauch von einem bundesweiten Programm für mehr Toleranz. Mehr als ein Dutzend Herrenberger engagieren sich inzwischen für das Projekt Gemeinschaftsgarten […]Noch in diesem Herbst will auch Böblingen nachziehen. Auf einem Grundstück zwischen Brunnenstraße und Stadtpark soll ebenfalls ein Gemeinschaftsgarten entstehen. […] [In Böblinger koordiniert die ]Integrationsbeauftragte das Projekt […]. Der größte Unterschied zu Herrenberg: während der Garten in der Gäustadt für jeden zugänglich ist, soll das Grundstück in Böblingen eingezäunt werden. So soll verhindern werden, dass Passanten die Hobby-Gärtner um die Früchte ihrer Arbeit bringen.

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